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Psc/Fragment 222 10

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Liberalix68, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 222, Zeilen: 10-34
Quelle: Leprich et al. 2005
Seite(n): 70, Zeilen: 8-36
c) Anreize durch das Festlegungsverfahren für Netznutzungsentgelte

aa) Anreize im Rahmen der Strompreisaufsicht der Bundesländer

Bis zur Verabschiedung der ersten Verbändevereinbarung am 22.05.1998 wurden Netznutzungsentgelte nicht explizit kalkuliert, sondern waren Bestandteil der Stromtarife, die von den Aufsichtsbehörden der Länder kontrolliert und genehmigt wurden. Grundlage der Strompreisaufsicht war der sog. K-Bogen, der vom Bund-Länder-Ausschuss »Energiepreise« entwickelt wurde und die Basis für die Prüfung der Kosten- und Erlöslage bildete. Er orientierte sich an den »Leitsätzen für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten (LSP)«, die für die Preisbildung bei öffentlichen Aufträgen aufgestellt wurden. Der K-Bogen diente der Ermittlung des sog. betriebsnotwendigen Kapitals und zwang die damaligen integrierten EVU, regelmäßig sämtliche im Rahmen der Strompreisaufsicht zu berücksichtigenden Kosten und Erlöse zu dokumentieren. Darüber hinaus prüfte die Preisbehörde, ob die geltend gemachten Betriebskosten überhaupt oder in dem beantragten Umfang für eine elektrizitätswirtschaftlich rationelle Betriebsführung notwendig waren. Im Kern handelte es sich bei dieser Art der Regulierung um eine klassische Rentabilitätsregulierung nach der (vereinfachten) Formel:

Betriebskosten + (betriebsnotw. Vermögen - kum. Abschreibungen) x Verzinsung

Tarife = ----------------------------------

prognostizierter Mengenabsatz bzw. prognostizierte Jahreshöchstleistung

Hinzu kamen zwei Besonderheiten. Zum einen fanden diese Tarife nur auf die Tarifabnehmer (Haushaltskunden und Kleingewerbe) Anwendung, nicht jedoch auf Sondervertragskunden. Der maximal zulässige Erlös aus letzterer Kundengruppe wurde als Residualgröße mit Hilfe einer Kostenträgerrechnung festgelegt, d. h. als Differenz zwischen dem maximal zulässigen Gesamterlös und dem prognostizierten [Erlös aus den Tarifabnehmern.]

2.4 Anreize durch das bisherige Festlegungsverfahren für Netznutzungsentgelte

2.4.1 Anreize im Rahmen der Strompreisaufsicht der Bundesländer:

Bis zur Verabschiedung der ersten Verbändevereinbarung am 22. Mai 1998 wurden Netznutzungsentgelte nicht explizit kalkuliert, sondern waren Bestandteil der Stromtarife, die von den Strompreisaufsichten der Länder kontrolliert und genehmigt wurden.
Grundlage der Strompreisaufsicht war der so genannte „K-Bogen“, der vom Bund-Länder-Ausschuss „Energiepreise“ entwickelt wurde und die Basis für die Prüfung der Kosten- und Erlöslage bildete. Er orientierte sich an den „Leitsätzen für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten (LSP)“, die für die Preisbildung bei öffentlichen Aufträgen aufgestellt wurden. Der K-Bogen diente der Ermittlung des so genannten betriebsnotwendigen Kapitals und zwang die damaligen integrierten Energieversorgungsunternehmen, regelmäßig sämtliche im Rahmen der Strompreisaufsicht zu berücksichtigenden Kosten und Erlöse zu dokumentieren.
Darüber hinaus prüfte die Preisbehörde, ob die geltend gemachten Betriebskosten überhaupt oder in dem beantragten Umfang für eine elektrizitätswirtschaftlich rationelle Betriebsführung notwendig waren.
Im Kern handelt es sich bei dieser Art der Regulierung um eine klassische Rentabilitätsregulierung (RR) nach der (vereinfachten) Formel:

Tarife = [Betriebskosten + (betriebsnotwendiges Vermögen - kumulierte Abschreibungen) * Verzinsung] / prognostizierter Mengenabsatz bzw. prognostizierte Jahreshöchstleistung

Hinzu kamen folgende Besonderheiten:
• Diese Tarife fanden nur auf die Tarifabnehmer (Haushaltskunden, Kleingewerbe und Landschaft) Anwendung, nicht jedoch auf die Sondervertragskunden. Der maximal zulässige Erlös aus letzterer Kundengruppe wurde als Residualgröße mit Hilfe einer Kostenträgerrechnung festgelegt, d.h. als Differenz zwischen dem maximal zulässigen Erlös insgesamt minus prognostiziertem Erlös aus der Gruppe der Tarifabnehmer.

Anmerkungen

Verschleiernde Textübernahme. Bei der Formel wurden - verschleiernd - zwei Begriffe abgekürzt. Auf der nächsten Seite geht es weiter. Im gesamten Abschnitt aa), sowie auf der vorangehenden und folgenden Seite findet sich nicht ein einziger Hinweis auf die Quelle.

Sichter
fret

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