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Quelle:Aea/Austen und Derrick 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ralph A. Austen und Jonathan Derrick
Titel    Middlemen of the Cameroons Rivers. The Duala and their Hinterland, c. 1600 - c. 1960
Ort    Cambridge
Verlag    Cambridge University Press
Jahr    1999
ISBN    9780521562287
URL    http://site.ebrary.com/lib/academiccompletetitles/docDetail.action?docID=10073544

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Aea/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-04 15:08:17 Graf Isolan
Aea, Austen und Derrick 1999, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-7 (komplett)
Quelle: Austen und Derrick 1999
Seite(n): 6, Zeilen: 21-29
[Entlang des Flusses lebten sowohl kulturell und] linguistisch mit den Duala verwandte Gesellschaften (wie die Wuri, Bodimen oder Pongo) als auch weniger eng verbundene Gruppen (Bassa, Bakoko, Abo), die gleichwohl von den Duala zumindest teilweise assimiliert wurden (Vgl. Karte 1).32

Die Duala betätigten sich als Fischer und im Ackerbau, ihre einträglichste Tätigkeit bestand jedoch darin, im Hinterland erworbene Produkte (in dieser Periode insbesondere Palmöl und Elfenbein) bei den vor der Küste ankernden [europäischen Händlern gegen Importwaren wie Waffen, Stoffe, Eisenwaren und Alkohol einzutauschen.]


32 Das grundlegende Werk zu den verschiedenen Gruppen in Südkamerun ist: Michel Dieu/ Patrick Renaud, Atlas Linguistique de l'Afrique Centrale (ALAC): Atlas Linguistique du Cameroun (ALCAM), Paris 1983. Die inzwischen veralteten "Klassiker" in diesem Bereich sind Idelette Dugast, Inventaire ethnique du Sud-Cameroun, Douala 1947 und vor allem Edwin Ardener, Coastal Bantu of the Cameroons, London 1956. Vgl. auch Austen/Derrick, Kap. 2 u. 3.

Along the rivers lived other peoples, some linguistically and culturally related to the Duala (the Bodiman, Malimba, Oli/Ewodi/Wuri, Mungo, and Pongo) and some less closely related although partially assimilated (the Basaa, Bakoko and Abo).

The Duala engaged in fishing and in agriculture (the latter mostly carried on by slaves and women). However, their most lucrative activity was bartering goods obtained through canoe expeditions inland (in the nineteenth century mainly palm oil and kernels plus ivory) for imported commodities brought to Douala by European oceanic shippers.

Anmerkungen

Leicht gekürzt an einer Stelle, etwas erweitert an anderer - ansonsten ist das Original unverkennbar und bis in Details der Formulierung vollständig wiederzufinden. Art und Umfang der Übernahme werden nicht genauer spezifiziert, sondern höchstens durch ein "Vgl." mit unspezifischem Verweis auf sogar zwei Kapitel angedeutet.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Analyse:Aea/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-04 15:20:44 Graf Isolan
Aea, Austen und Derrick 1999, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-9
Quelle: Austen und Derrick 1999
Seite(n): 6, Zeilen: 25-29, 33-39
[Die Duala betätigten sich als Fischer und im Ackerbau, ihre einträglichste Tätigkeit bestand jedoch darin, im Hinterland erworbene Produkte (in dieser Periode insbesondere Palmöl und Elfenbein) bei den vor der Küste ankernden] europäischen Händlern gegen Importwaren wie Waffen, Stoffe, Eisenwaren und Alkohol einzutauschen. Intern war die Duala-Gesellschaft in eine Reihe von Siedlungen aufgeteilt, die von zwei Hauptlineages dominiert wurden: Bell (Bonanjo) und Akwa (Bonambela). Ihre Oberhäupter wurden von den Europäern "Kings" genannt, die Oberhäupter weniger wichtiger Lineages wie Deido oder Joss nannte man "Chiefs". Die verschiedenen Lineages und Siedlungen waren lediglich durch einige Geheimgesellschaften33 verbunden, übergreifende formale politische Institutionen suchten die zeitgenössischen europäischen Beobachter vergebens.

33 Die wichtigste dieser Geheimgesellschaften war dem Jengu, den Wassergeistern gewidmet. Da der Fischfang und der auf der Nutzung von Wasserstraßen basierende Zwischenhandel die zentralen Elemente der Duala-Ökonomie bildeten, war es von großer Bedeutung, die Wassergeister wohlwollend zu stimmen. Der Kult blieb den Freien Vorbehalten. Vgl. Ralph A. Austen, Slavery among Coastal Middlemen: The Duala of Cameroon, in: Slavery in Africa. Historical and Anthropological Perspectives, hg. von Suzanne Miers /Igor Kopytoff, Madison/Wisc. 1977, 314; Johannes Ittmann, Der kultische Geheimbund djengu an der Kameruner Küste, in: Anthropos 52 (1957), 146ff.; R. Bureau, Ethno-Sociologie Religieuse des Duala et Apparentés, in: REC 7-8 (1962), 55. Vgl. auch Kap.2.3.

The Duala engaged in fishing and in agriculture (the latter mostly carried on by slaves and women). However, their most lucrative activity was bartering goods obtained through canoe expeditions inland (in the nineteenth century mainly palm oil and kernels plus ivory) for imported commodities brought to Douala by European oceanic shippers.

[...] Internally, Douala was divided into a number of residential centers ("towns") located on the high ground along the Wouri river banks and dominated by two major lineages, Bell (Bonanjo) and Akwa (Bonambela). The heads of the Bell and Akwa lineages were called "Kings" by Europeans and the rulers of several lesser locations (Deido/Bonebele: Joss/Bonapriso: Hickory/Bonaberi) were recognized as "chiefs" (see table 2.1). Contemporary European observers saw no evidence of any formal political structure uniting the Duala, although ritual societies exercised some influence across lineages and settlements.

Anmerkungen

Dem Original wird weitgehend und bis in Formulierungdetails übereinstimmend gefolgt. Die Übernahme ist als solche nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Analyse:Aea/Fragment 044 36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-04 13:18:46 Graf Isolan
Aea, Austen und Derrick 1999, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 36-45
Quelle: Austen und Derrick 1999
Seite(n): 93, 94, Zeilen: 93:4-6; 94:5ff
Die dreißigjährige Phase der deutschen Herrschaft in Kamerun gehört zweifelsohne zu den am besten dokumentierten Perioden der Geschichte Doualas und seiner Bewohner. Die von den Deutschen errichtete koloniale Ordnung bedeutete einerseits zunächst, daß nun Europäer und nicht mehr Afrikaner formal die politischen Herrscher waren. Die Wirtschaft des Hinterlandes wurde nach und nach der direkten Kontrolle europäischer Händler geöffnet, europäische Kriterien bestimmten immer stärker die Wirtschafts- und damit auch die sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen Afrikanern und Europäern. Zur Aufrechterhaltung ihrer kolonialen Ordnung waren die Deutschen aber andererseits auf afrikanische Mittler, und dies waren primär Duala, angewiesen. So verloren die [Duala zwar ihre Autonomie und zentrale Position im Littoral, okkupierten aber politische Positionen, die weitaus mehr Macht implizierten als in der vorkolonialen Zeit; sie kamen in den privilegierten Genuß neuer ökonomischer Möglichkeiten und fungierten als "cultural brokers" zwischen Europa und dem Hinterland.] [Seite 93]

There is no period of the Duala past so fully documented in both written records and oral memory as the thirty years during which Germany occupied the Cameroon Littoral.

[Seite 94]

The colonial order in Cameroon was specifically dedicated to creating a territorial entity in which the kind of political, economic and cultural middlemen role exercised by the Duala would cease to exist: Europeans and not Africans were to be the political sovereigns; the economy of the hinterland was to be opened up to direct domination by European merchants and, eventually, producers; and the values and idioms guiding such changes were to come from Europe rather than Africa. But in all these spheres of activity, the Germans found that they had to rely upon African, and more specifically Duala, intermediaries. Thus despite losing their autonomy and ultimately their central position within Cameroon, the Duala found themselves occupying political offices more powerful than those existing in the past, enjoying new opportunities for economic enterprise, and acting as cultural brokers between Europe and an expanded hinterland.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl Ae dem Original fast schon Wort für Wort folgt.

In Fußnote 38 auf Seite 11 in Ae heißt es: "Ralph A. Austen/Jonathan Derrick, Middlemen of the Cameroons. The Duala and their Hinterland (erscheint 1999 bei der Cambridge University Press). Ralph Austen sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die Überlassung einer vorläufigen Fassung des Manuskripts gedankt." Ae hatte bei Abfassung seiner Arbeit also die Vorlage zur Verfügung.

Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Analyse:Aea/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-04 13:25:41 Graf Isolan
Aea, Austen und Derrick 1999, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-4
Quelle: Austen und Derrick 1999
Seite(n): 94, Zeilen: 94:5ff
[So verloren die] Duala zwar ihre Autonomie und zentrale Position im Littoral, okkupierten aber politische Positionen, die weitaus mehr Macht implizierten als in der vorkolonialen Zeit; sie kamen in den privilegierten Genuß neuer ökonomischer Möglichkeiten und fungierten als "cultural brokers" zwischen Europa und dem Hinterland. [Seite 94]

Thus despite losing their autonomy and ultimately their central position within Cameroon, the Duala found themselves occupying political offices more powerful than those existing in the past, enjoying new opportunities for economic enterprise, and acting as cultural brokers between Europe and an expanded hinterland.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl Ae dem Original fast schon Wort für Wort folgt.

In Fußnote 38 auf Seite 11 in Ae heißt es: "Ralph A. Austen/Jonathan Derrick, Middlemen of the Cameroons. The Duala and their Hinterland (erscheint 1999 bei der Cambridge University Press). Ralph Austen sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die Überlassung einer vorläufigen Fassung des Manuskripts gedankt." Ae hatte bei Abfassung seiner Arbeit also die Vorlage zur Verfügung.

Sichter
(Graf Isolan)

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