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Quelle:Ah/Götz 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Heinrich Götz
Titel    Die Überwachung der Aktiengesellschaft im Lichte jüngerer Unternehmenskrisen
Zeitschrift    Die Aktiengesellschaft. AG. Zeitschrift für das gesamte Aktienwesen, für deutsches, europäisches und internationales Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Ort    Köln
Verlag    O. Schmidt
Jahr    1995
Jahrgang    40
Seiten    337-353
ISSN    0002-3752

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    21


Fragmente der Quelle:
[1.] Ah/Fragment 030 105 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:36:42 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 105-114
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 340, Zeilen: Sp. 1, Zeilen 44-52
Die gegen den Abschlußprüfer gerichteten Vorwürfe gehen dahin, daß er seine Krisenwarnfunktion nicht ausreichend wahrgenommen, Verstöße gegen das Bilanzrecht, insbesondere hinsichtlich der Informationsfunktion von Anhang und Lagebericht, nicht verhindert und uneingeschränkte Bestätigungsvermerke auch zu Jahresabschlüssen solcher Unternehmen erteilt habe, die sich im Zustand einer schweren Krise oder sogar des Zusammenbruchs befanden. Vgl. zur Prüfungsverantwortung des Abschlußprüfers Götz, AG 1995, 337, 340 ff.; Clemm, in: Festschrift für Goerdeler, S. 93 ff.; Forster, AG 1995, 1 ff.; Dörner/Oser, DB 1995, 1085 ff; Adler/Düring'/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Aktiengesellschaft, § 321 Rdnrn. 144 ff, 163; Lutter, ZHR 159 (1995), 287, 299 f.; Baums, ZIP 1995, 11 ff.; Frerk, AG 1995,212 ff. Die gegen ihn gerichteten Vorwürfe gehen dahin, daß er seine Krisenwarnfunktion nicht ausreichend wahrgenommen, Verstöße gegen das Bilanzrecht, insbesondere hinsichtlich der Informationsfunktion von Anhang und Lagebericht, nicht verhindert und uneingeschränkte Bestätigungsvermerke auch zu Jahresabschlüssen solcher Unternehmen erteilt habe, die sich im Zustand einer schweren Krise oder sogar des Zusammenbruchs befanden.
Anmerkungen

Trotz der wörtlichen Übernahme, ist das Zitat nicht gekennzeichnet und der Quellenverweis mit "Vgl." eingeleitet, d.h. eine wörtliche Übernahme wird explizit ausgeschlossen.

Sichter
WiseWoman

[2.] Ah/Fragment 032 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:00:15 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 25-33
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 344, Zeilen: Sp. 2, Zeilen 1-11
[Gerade wegen der internen Qualifikationsvoraussetzungen ist der Aufsichtsrat in jüngster Vergangenheit zunehmend in die Kritik der Öffentlichkeit geraten] [FN 143]. So wird kritisiert [FN 144], daß der Aufsichtsrat oft nicht effizient zusammengesetzt sei, sondern vielmehr einen Honoratiorenverein großer Namen darstelle, die aufgrund einer unerträglichen Ämterhäufung keine ausreichende Zeit für die erforderliche Aufsicht aufbrächten - Prominenz statt Effizienz! Dieser Honoratiorenverein großer Namen komme deshalb zustande, weil die Verteilung der Aufsichtsratsmandate zum Teil nicht nach den Grundsätzen kompetenter Aufsicht und zeitlicher Verfügbarkeit, sondern nach sachfremden Kriterien der Förderung sonstiger geschäftlicher Interessen sowie der kontinuierlichen Verdichtung eines Beziehungsgeflechts erfolge.

[FN 143: Bernhardt, ZHR 159 (1995), 310 ff; Götz, AG 1995, 337, 344 ff.; Adams, AG 1989, 333, 334; Jehle, ZfbF 34 (1982), 1065; Niederleithinger, ZIP 1995, 597, 601; Zöllner, AG 1994, 336; Bremeier/Mülder/Schilling, Praxis der Aufsichtsratstätigkeit in Deutschland; Lutter, NJW 1995, 1133 f.; ders., ZHR 159 (1995), 287 ff.; Scheffler, ZGR 1993, 63 ff; Behrens/Bierach, in: Wirtschaftswoche vom 27.04.1995, S. 72 ff; Eglau, in: Die Zeit vom 24.12.1993, S. 20; ders., in: Die Zeit vom 24.03.1995, S. 16; Schilling, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.08.1994, S. 11]

[FN 144: Götz, AG 1995, 337, 344; Scheffler, ZGR 1993, 63, 70 ff; Bernhardt, ZHR 159 (1995), 311, 315 f.]

1. Der Aufsichtsrat in der Kritik der Öffentlichkeit [FN 49]

[...]

Der Aufsichtsrat sei oft nicht effizient zusammengesetzt, ein Honoratiorenverein großer Namen, die aufgrund einer unerträglichen Ämterhäufung keine ausreichende Zeit für die erforderliche Aufsicht aufbrächten (Prominenz statt Effizienz). Die Verteilung der Aufsichtsratsmandate erfolge zum Teil nicht nach den Grundsätzen kompetenter Aufsicht und zeitlicher Verfügbarkeit, sondern nach sachfremden Kriterien der Förderung sonstiger geschäftlicher Interessen, sowie der kontinuierlichen Verdichtung eines Beziehungsgeflechts, [...]

[FN 49: Vgl. u. a. BEHRENS, "Normale Mängel", Wirtschaftswoche vom 27. 4. 1994; BERNHARDT, ZHR 1995, 310 ff.; BREMEIER/MÜLDER/SCHILLING, Praxis der Aufsichtsratstätigkeit in Deutschland, 1994; EGLAU, "Arglose Wächter", Die Zeit vom 24. 12. 1993, S. 20; DERS., "Kartell des Wohlverhaltens", Die Zeit vom 24. 3. 1995, S. 16; LUTTER, NJW 1995, 1133 f.; SCHEFFLER, ZGR 1993, 63 ff. (72); SCHILLING, "Der Aufsichtsrat ist für die Katz", Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. 8. 1994, S. 11.]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahme. Der Quellenverweis in FN 144 ist überdies irreführend, da der Leser durch seine Platzierung annehmen muss, es werde auf Autoren verwiesen, die die beschriebene Kritik selbst äußern. In Wirklichkeit wird aber auf einen Autor (Götz) verwiesen, der diese Kritik ebenfalls beschreibt, in fast identischen Worten und auch im Konjunktiv. Fußnote 143 listet alle Quellen auf (und einige mehr), die auch in FN 49 bei Götz zu finden sind.

Sichter
WiseWoman

[3.] Ah/Fragment 033 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:00:17 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-4
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 344, Zeilen: Sp. 2, Zeilen 15-26
[Diese sachfremden] Auswahlkriterien führten im Ergebnis dazu, daß ein Kartell wechselseitigen Wohlverhaltens mit wenig Überwachungsintensität entstehe mit der Folge, daß das Aufsichtsratsmandat als ein Ehrenamt, als ein Gunsterweis in der Erwartung entsprechender Gegendienste angesehen werde [FN 145].

[FN 145: In diesem Zusammenhang ist auch das Vollmachtsstimmrecht der Banken zu berücksichtigen, denn dieses begünstige diese Praxis in nicht zu unterschätzender Weise und erlaube den Hausbanken über ihren dadurch gewonnenen Einfluß im Aufsichtsrat eine wirksame Vertretung ihrer eigenen geschäftlichen Ziele, wobei Interessenkonflikte in Kauf genommen würden.]

Das Ergebnis sei ein Kartell des wechselseitigen Wohlverhaltens mit wenig Überwachungsintensität. Daraus resultiere, daß das Aufsichtsratsamt bisweilen als ein Ehrenamt, als ein Gunsterweis in der Erwartung entsprechender Gegendienste angesehen werde. Das Vollmachtsstimmrecht der Banken begünstige diese Praxis in nicht zu unterschätzender Weise [...] und erlaube den Hausbanken über ihren dadurch gewonnenen Einfluß im Aufsichtsrat eine wirksame Vertretung ihrer eigenen geschäftlichen Ziele, wobei Interessenkonflikte in Kauf genommen würden.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite (siehe Ah/Fragment_032_25), dort ist auch ein Quellenverweis zu finden, ein Zitat ist aber nicht gekennzeichnet. Auch die Fußnote 145 ist aus der Quelle übernommen, ohne dass dies dem Leser klar wäre.

Sichter
WiseWoman

[4.] Ah/Fragment 044 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:00:47 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 3-11
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 338, Zeilen: 38-43
Die Überwachungspflicht des einzelnen Vorstandsmitglieds hinsichtlich des eigenen Ressorts bezieht sich in Ausübung seiner Einzelverantwortung darauf, persönlich dafür Sorge zu tragen, daß in seinem Ressort die hierarchische Überwachungsstruktur besteht, daß die ihm unterstellten Dienstvorgesetzten sorgfältig nach Fach- und Führungsqualifikationen ausgewählt und hinsichtlich ihrer Überwachungsaufgaben bedarfsgerecht instruiert sind [FN 202]. Ferner muß das einzelne Vorstandsmitglied die ihm unmittelbar unterstellten Mitarbeiter regelmäßig auf die sorgfältige Wahrnehmung ihrer Aufgaben hin überwachen [Fn 203] [...]

[FN 202: Götz, AG 1995,337,338; U. H. Schneider, DB 1993, 1909,1912, 1914.]

[FN 203: Götz, AG 1995,337,338; Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191,200.]

[...] bezieht sich seine Überwachungspflicht in Ausübung seiner Einzelverantwortung darauf, persönlich dafür Sorge zu tragen, daß in seinem Ressort die bereits erwähnte - hierarchische - Überwachungsstruktur besteht, daß die ihm unterstellten Dienstvorgesetzten sorgfältig nach Fach- und Führungsqualifikationen ausgewählt und hinsichtlich ihrer Überwachungsaufgaben bedarfsgerecht instruiert sind. Er muß ferner die ihm unmittelbar unterstellten Mitarbeiter regelmäßig auf die sorgfältige Wahrnehmung ihrer Aufgaben überwachen.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Quellenverweise sind zwar vorhanden, lassen den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme.

Sichter
Guckar

[5.] Ah/Fragment 045 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:00:51 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 045, Zeilen: 12-30
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 339, Zeilen: 20
Wenn keine Anhaltspunkte für eine sorgfaltswidrige Geschäftsführung vorliegen, besteht für das einzelne Vorstandsmitglied kein spezifischer Handlungsbedarf in bezug auf die Aufsicht des Nachbarressorts, d.h., bei normalem Verlauf der Geschäftspraxis ist die Kontrolle der Nachbarressorts als reine Ergebniskontrolle ausgestaltet [FN 210]. Jedoch ist zu bedenken, daß jedes einzelne Vorstandsmitglied stets darauf zu achten hat, daß die Berichterstattung der Vorstandskollegen keine wesentlichen Bereiche ausspart, die nötige Transparenz aufweist, plausibel ist, zeitgerecht erfolgt und daß die notwendigen Entscheidungen über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung auf der Basis ausreichender Informationen rechtzeitig beim Gesamtvorstand eingeholt werden [FN 211]. Mithin ergibt sich für die für das betroffene Ressort nicht zuständigen Vorstandsmitglieder eine Interventionspflicht, wenn diese Erfordernisse ordnungsgemäßer Geschäftsführung nicht eingehalten werden, wenn wesentliche Verschlechterungen der Ertragslage eintreten, die nicht branchentypisch sind, oder wenn als notwendig erkennbare Maßnahmen mangelhaft durchgeführt oder verzögert werden.[FN 212] Sollten sich die festgestellten Geschäftsführungsdefizite nicht durch Aussprache mit dem jeweiligen Ressortinhaber bereinigen lassen, müssen die übrigen Vorstandskollegen in die Entscheidung einbezogen werden.

[FN 210: Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 93 Rdnr. 54; Hefermehl, in: Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropff, Kommentar zum AktG, § 93 Rdnr. 26; Götz, AG 1995, 337, 339; U. H. Schneider, DB 1993, 1909, 1912, 1914.]

[FN 211: Götz, AG 1995,337,339.]

[FN 212: Götz, AG 1995, 337,339; U. H. Schneider, DB 1993, 1909, 1912, 1914.]

Solange keine Anhaltspunkte für eine sorgfaltswidrige Geschäftsführung vorliegen, besteht für das einzelne Vorstandsmitglied kein spezifischer Handlungsbedarf in bezug auf die Aufsicht des Nachbarressorts. Es hat aber stets darauf zu achten, daß die Berichterstattung der Vorstandskollegen keine wesentlichen Bereiche ausspart, die nötige Transparenz aufweist, plausibel ist, zeitgerecht erfolgt und daß die notwendigen Entscheidungen über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung auf der Basis ausreichender Informationen rechtzeitig beim Gesamtvorstand eingeholt werden. Wenn diese Erfordernisse ordnungsgemäßer Geschäftsführung nicht eingehalten werden, wenn wesentliche Verschlechterungen der Ertragslage eintreten, die nicht branchentypisch sind, oder wenn als notwendig erkennbare Maßnahmen mangelhaft durchgeführt oder verzögert werden, müssen die für das betroffene Ressort nicht zuständigen Vorstandsmitglieder intervenieren. Sollten sich die festgestellten Geschäftsführungsdefizite nicht durch Aussprache mit dem jeweiligen Ressortinhaber oder durch Behandlung im Gesamtvorstand abstellen lassen, ist darüber dem Aufsichtsrat zu berichten, sofern es sich um einen schwerwiegenden Vorgang handelt [7].

[7] Im grundsätzlichen übereinstimmend MERTENS (FN 2), §77 Rdnr. 20; WIESNER, in: Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts, Bd. 4, 1988, § 22 Rdnrn. 13 f.

Anmerkungen

Es wird durchgängig und zusammenhängend aus Götz abgeschrieben, die Fußnote [FN 210] enthält Götz unter fünf (!) anderen Werken, die Fußnoten [FN 211] und [FN 212] sind in den durchgängig übernommenen Text eingestreut worden. Fußnote [FN 212] enthält eine weitere Quelle "Schneider". Die Quelle verweist auf Mertens und Wiesner, dies wurde jedoch nicht mit übernommen.

Sichter
Hindemith

[6.] Ah/Fragment 051 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:07 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 2-9
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 339, Zeilen: Sp. 1, Zeilen 4-14
(c) Ergebnis

Aus diesen Teilplänen für Beschaffung, Fertigung, Absatz, Investitionen, Forschung und Entwicklung, Personal, Finanzen und aus der Ergebnisplanung mit Planbilanzen sowie Plan-Gewinn- und Verlustrechnungen gewinnt der Vorstand die notwendige Zielorientierung für die Leitung der Gesellschaft. Somit gehört es zur Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder, sowohl eine strategische Mehljahresplanung als auch eine operative Einjahresplanung zu erstellen, die auf der Basis realistischer Prämissen die Budgetziele vorgibt [FN 241].

[FN 241: Götz, AG 1995,337, 338 f.; Scheffler, Konzernmanagement, S. 101 ff.; ders., SzU 56 (1995), 79, 91 ff.; Lutter, ZHR 159 (1995), 287, 291 f.; ders., AG 1991, 249, 251; Steinmann/Klaus, AG 1987, 29 ff.; Kosiol, Organisation der Unternehmen, S. 222; Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 123 ff.]

Es gehört zu den wichtigsten Pflichten des Vorstands, sowohl eine - strategische - Mehrjahresplanung als auch eine - operative - Einjahresplanung zu erstellen, die auf der Basis realistischer Prämissen die Budgetziele vorgibt [FN 6]. Aus den Teilplänen für Beschaffung, Fertigung, Absatz, Investitionen, Forschung und Entwicklung, Personal, Finanzen und aus der Ergebnisplanung mit Planbilanzen sowie Plan-Gewinn- und Verlustrechnungen gewinnt der Vorstand die notwendige Zielorientierung für die Leitung der Gesellschaft.

[FN 6: Vgl. dazu besonders LUTTER, AG 1991, 249 ff. (251); DERS., ZHR 1995, 287 ff. (291 f.).]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme, wobei die beiden Sätze vertauscht wurden. Keine Kenntlichmachung als Zitat. Ein Quellenverweis ist vorhanden. Befremdlich sind die vielen Quellenangaben (zwei davon sind auch so in der eigentlichen Quelle zu finden) und auch, dass es sich um das "Ergebnis" des Unterkapitels handelt.

Sichter
WiseWoman

[7.] Ah/Fragment 052 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:13 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 20-34
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 338, Zeilen: Sp.2, Zeile 28-36, Sp. 1, Zeile 13-23
[cc) Ergebnis]

Die Gesamtverantwortung des Vorstands verlangt von jedem seiner Mitglieder, sich persönlich davon zu überzeugen, daß sowohl ein effizientes und zuverlässiges Unternehmenscontrolling als auch eine leistungsfähige Interne Revision bestehen und die Leitungen dieser Bereiche kompetent sind. Darüber hinaus muß sich jedes Vorstandsmitglied über die unbeeinflußte und unbehinderte Wirkungsweise beider Stabsabteilungen vergewissern [FN 246].

d) Ergebnis

Mithin gehört es zur Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder, sicherzustellen, daß ein leistungsfähiges internes Überwachungssystem besteht, welches alle relevanten Vorgänge erfaßt und im Rahmen des Notwendigen überprüft sowie die daraus resultierenden Informationen in aufbereiteter Form den zuständigen Verantwortungsträgern zeitnah zuleitet [FN 247]. Ferner umfaßt die Gesamtverantwortung des Vorstands die Gewährleistung der sorgfältigen Auswahl und Beaufsichtigung derjenigen Personen, die Funktionen im internen Überwachungssystem wahrzunehmen haben.

[FN 246: Götz, AG 1995, 337, 338; Scheffler, SzU 56 (1995), 79, 91 ff.; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 93 Rdnrn. 45 ff; Freiling, ZfbF 40 (1988), 191, 196.]

[FN 247: Götz, AG 1995, 337, 338; Scheffler, SzU 56 (1995), 79, 91 ff.; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 93 Rdnrn. 45 ff.; Freiling, ZfbF 40 (1988), 191, 196.]

[Seite 338 -- unter der Überschrift: 3. Überwachungsaufgaben aus der Vorstandsgesamtverantwortung [...]]

Die Gesamtverantwortung des Vorstands verlangt von jedem seiner Mitglieder, sich persönlich davon zu überzeugen, daß sowohl ein effizientes und zuverlässiges Controlling wie auch eine leistungsfähige Interne Revision bestehen und die Leitungen dieser Bereiche kompetent besetzt sind. Darüber hinaus ist es für jedes Vorstandsmitglied wichtig, sich von der unbeeinflußten und unbehinderten Wirkungsweise beider Stabsabteilungen zu vergewissern.

[Seite 338 -- unter der Überschrift: 1. Grundsätzliches]

Es gehört zur Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder sicherzustellen, daß ein leistungsfähiges internes Überwachungssystem besteht, welches alle relevanten Vorgänge erfaßt und im Rahmen des Notwendigen überprüft sowie die daraus resultierenden Informationen in aufbereiteter Form den zuständigen Verantwortungsträgern zeitnah zuleitet. Die Gesamtverantwortung des Vorstands umfaßt ferner die Gewährleistung der sorgfältigen Auswahl und Beaufsichtigung derjenigen Personen, die Funktionen im internen Überwachungssystem wahrzunehmen haben.

Anmerkungen

Selbst zwei Unterkapitel, beide mit dem Titel "Ergebnis" sind weitgehend wörtlich übernommen, ohne dass ein Zitat kenntlich gemacht wäre. Es ist bemerkenswert, dass die Fundstelle bei Götz für eines dieser Unterkapitel unter der Überschrift "Grundsätzliches" zu finden ist. Quellenverweise sind zwar vorhanden, aber nicht adäquat: *Auch nach der Fußnote 247 ist noch ein Satz wörtlich übernommen *Dadurch, dass jeweils mehr als eine Quelle angegeben ist, nimmt der Leser wohl an, dass der Autor in der Dissertation eine Synthese der Standpunkte anstrebt, die in diesen Quellen vertreten werden -- von einer wörtlichen Übernahme aus nur einer der Quellen kann er eher nicht ausgehen.

Sichter
WiseWoman

[8.] Ah/Fragment 053 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:15 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 11-29
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 349, Zeilen:
a) Berichterstattung an den Aufsichtsrat

Die vom Vorstand gemäß § 90 AktG zu erstattenden Berichte sind die maßgebliche Grundlage für die Wahrnehmung der Überwachungsaufgaben durch den Aufsichtsrat, da ohne hinreichende Information eine effektive Überwachung nicht möglich ist. Diesem Informationsbedarf trägt § 90 AktG ausreichend Rechnung, indem er dem Aufsichtsrat eine sehr eingehende Informationsversorgung durch den Vorstand ermöglicht. Die Vorschrift des § 90 AktG liefert dem Aufsichtsrat nicht nur die Instrumente für die vergangenheitsorientierte Ergebniskontrolle, sondern auch für die Überprüfung der Unternehmensstrategien [FN 250]. Durch den in § 90 AktG verankerten doppelspurigen Berichtsanspruch, § 90 Abs. 2 AktG legt nur einen Mindestrhythmus für die Berichtspflicht des Vorstands fest, und gemäß § 90 Abs. 3 AktG können weitere Berichte angefordert werden, ist der Aufsichtsrat in der Lage, aber auch verpflichtet, ein unternehmensspezifisches Informationsstatut aufzustellen, welches die für die Kontrolle der Geschäftsführung notwendigen Daten nach Inhalt, Art der Aufbereitung, Frequenz und Zeitpunkt ihrer Mitteilung fixiert [FN 251]. Dabei ist im Interesse der Effizienz der Überwachungstätigkeit einer in jüngerer Zeit [FN 252] feststellbaren Tendenz zu einem Übermaß an Informationsanforderungen zu begegnen.

[FN 250: Götz, AG 1995, 337, 349; Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 80 ff.]

[FN 251: Götz, AG 1995, 337, 349; Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 80 ff.]

[FN 252: Dazu Götz, AG 1995, 337, 349.]

10. Die Berichte an den Aufsichtsrat

Die maßgebliche Grundlage für die Wahrnehmung der Überwachungsaufgaben durch den Aufsichtsrat sind die vom Vorstand gemäß § 90 AktG zu erstattenden Berichte. Diese Vorschrift ermöglicht dem Aufsichtsrat eine sehr eingehende Informationsversorgung durch den Vorstand und bedarf keiner weiteren Ausformung durch den Gesetzgeber [FN 71]. Sie liefert ihm nicht nur die Instrumente für die - vergangenheitsorientierte - Ergebniskontrolle, sondern auch für die Überprüfung der Unternehmensstrategien. Dadurch, daß § 90 Abs. 2 AktG nur einen Mindestrhythmus für die Berichtspflicht des Vorstands festlegt und gemäß § 90 Abs. 3 AktG weitere Berichte angefordert werden können, ist der Aufsichtsrat in der Lage, aber auch verpflichtet, ein unternehmensspezifisches Informationsstatut aufzustellen, welches die für die Kontrolle der Geschäftsführung notwendigen Daten nach Inhalt, Art der Aufbereitung, Frequenz und Zeitpunkt ihrer Mitteilung fixiert. Dabei ist einer in der jüngeren Zeit feststellbaren Tendenz zu einem Übermaß an Informationsanforderungen im Interesse der Effizienz der Überwachungstätigkeit zu begegnen.

[FN 71: So auch u. a. DÖRNER/OSER, DB 1995, 1085 ff. (1086); LUTTER/KRIEGER (FN 54), Rdnr. 64; LUTTER, ZHR 1995, 287 ff. (295). Dagegen kritisch THEISEN, Überwachung der Unternehmensführung, 1987, S. 290.]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Anpassungen und Einschüben. Keine Kennzeichnung als Zitat, Quellenverweise sind vorhanden. Speziell zu kritisieren ist der Quellenverweis in Fußnote 252. Zum einen ist er nicht am Ende der Übernahme zu finden, zum anderen schließt er eine wörtliche Übernahme eigentlich aus ("Dazu Götz").

Sichter
WiseWoman

[9.] Ah/Fragment 054 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:17 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 5-13
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 349, Zeilen: 40-47
Deshalb sind besonders diejenigen zusätzlichen Angaben wichtig, welche als Vergleichsmaßstäbe dienen können, z.B. Plan-, Branchen- und Vorjahreszahlen sowie Abweichungsanalysen. Die Verwendung Unternehmens- und branchensgezifischer Kennzahlen verbessert den Aussagewert der Berichterstattung [FN 255].

Ein solches Informationsstatut, verbunden mit der sorgfältigen Überwachung seiner Einhaltung auf Vollständigkeit und Termine, relativiert die Bedeutung der Frage, ob die Weitergabe der notwendigen Informationen an den Aufsichtsrat eine "Bringschuld" des Vorstands ist.

[Fn 255: Götz, AG 1995, 337, 349; Scheffler, ZGR 1993, 63, 68.]

Wichtig sind solche zusätzlichen Angaben, welche als Vergleichsmaßstäbe dienen können, z. B. Plan-, Branchen- und Vorjahreszahlen sowie Abweichungsanalysen. Die Verwendung Unternehmens- und branchenspezifischer Kennzahlen verbessert den Aussagewert der Berichterstattung.

Wenn der Aufsichtsrat über ein Informationsstatut im vorstehenden Sinne verfügt und seine Einhaltung auf Vollständigkeit und Termine sorgfältig überwacht, dann relativiert sich die Bedeutung der Frage, ob die Weitergabe der notwendigen Informationen an den Aufsichtsrat eine "Bringschuld" des Vorstands ist [FN 72].

[FN 72: Vgl. dazu THEISEN, AG 1995, 193 ff. (196).]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, lässt den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme. Die Übernahme wird überdies nach dem Quellenverweis fortgesetzt.

Sichter
Guckar

[10.] Ah/Fragment 058 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:23 Kybot
Ah, Fragment, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 15-23
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 350, Zeilen:
Zeitlich ist die Überwachung in gleicher Weise zukunfts- und vergangenheitsorientiert, wobei zur zukunftsorientierten Überwachung die Vorlage der strategischen Planung durch den Vorstand erforderlich ist. Ohnehin ist die Vorlage der strategischen Planung für die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats von enormer Bedeutung, denn in Verbindung mit dem Bericht über Forschung und Entwicklung ist der Aufsichtsrat in der Lage, zu erkennen, ob das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen trifft, um seine Erfolgspotentiale optimal zu nutzen und auch langfristig gut positioniert zu sein [FN 278].

[FN 278: Götz, AG 1995, 337, 350; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 14.]

Sie ist in gleicher Weise vergangenheits- und zukunftsorientiert. Zu letzterem bedarf es der Vorlage der strategischen Planung durch den Vorstand. In Verbindung mit dem Bericht über Forschung und Entwicklung vermag der Aufsichtsrat zu erkennen, ob das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen trifft, um seine Erfolgspotentiale ausreichend zu nutzen und auch langfristig gut positioniert zu sein.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, lässt den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme. Da die Stelle nicht sehr lang ist, und auch etwas umgeschrieben --> vorerst verdächtig

Sichter

[11.] Ah/Fragment 059 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:25 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 13-20
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 347, Zeilen: 60-65
In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, daß der Aufsichtsrat grundsätzlich keine Leitungsaufgaben des Vorstands übernehmen darf, zu denen als essentieller Bestandteil eben auch Überwachungsfunktionen gehören. Deshalb muß sich die Kontrolltätigkeit des Aufsichtsrats grundsätzlich darauf beschränken, zu untersuchen, ob der Vorstand seinen Pflichten zu einer ausreichenden Überwachung des internen Kontrollsystems einschließlich des Risikocontrollings nachkommt [FN 282].

[FN 282: Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 14; Götz, AG 1995, 337, 347; Lutter, ZHR 159 (1995), 287, 291 f.; ders., AG 1991, 249.]

Allerdings ist dabei zu beachten, daß der Aufsichtsrat grundsätzlich keine Leitungsaufgaben des Vorstands, zu denen, wie unter II. ausgeführt, als essentieller Bestandteil derselben auch Überwachungsfunktionen gehören, übernehmen darf. So muß sich die Kontrolltätigkeit des Aufsichtsrats grundsätzlich darauf beschränken zu untersuchen, ob der Vorstand seinen Pflichten zu einer ausreichenden Überwachung des internen Kontrollsystems einschließlich des Risikocontrollings nachkommt.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, lässt den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme.

Sichter
Guckar

[12.] Ah/Fragment 060 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:27 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 16-21
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 350, Zeilen: 29-33
[Vielmehr wird der Aufsichtsrat seiner Überwachungsfunktion gerecht, indem er [...]]

- in besonderem Maße die Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft beobachtet. Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hat eine herausragende Priorität! Für Investitionen bedeutet dies, daß sie nicht nur im Zeitpunkt ihrer Genehmigung zu prüfen sind, sondern im Rahmen einer periodischen Nachschau auch nach ihrer Realisierung, um festzustellen, ob der mit ihnen angestrebte Erfolg tatsächlich eingetreten ist [FN 285].

[FN 285: Götz, AG 1995,337,350; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 111 Rdnrn. 12, 16, 18.]

Ein besonderes Augenmerk ist vom Aufsichtsrat auf die Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft zu richten. Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hat eine herausragende Priorität. Investitionen sind nicht nur im Zeitpunkt ihrer Genehmigung zu prüfen, sondern im Rahmen einer periodischen Nachschau auch nach ihrer Realisierung, um festzustellen, ob der mit ihnen angestrebte Erfolg tatsächlich eingetreten ist.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, lässt den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme.

Sichter
Guckar

[13.] Ah/Fragment 061 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:30 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 22-30
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 350, 351, Zeilen:
Denn mit der Möglichkeit, die Zulässigkeit der Vornahme wichtiger Geschäfte an seine Zustimmung zu knüpfen, läßt sich die Überwachungsqualität des Aufsichtsrats wesentlich erhöhen [FN 289]. Dies ist vor allem bei solchen Geschäften dringend anzuraten, die für das Unternehmen eine besondere Tragweite haben. Hier erscheint es geboten, die Präventivkontrolle institutionell zu verbessern, so daß es zu den Aufgaben des Aufsichtsrats gehört, das Risikoprofil der in seiner Gesellschaft getätigten Geschäfte im Hinblick auf die Notwendigkeit einer speziellen vorbeugenden Überprüfung derselben zu analysieren [FN 290].

[FN 289: Götz, AG 1995, 337, 350; Hoffmann-Becking, in: Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts, Bd. 4, Aktiengesellschaft, § 29 Rdnrn. 37 ff.]

[FN 290: Hoffmann-Becking, in: Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts, Bd. 4, Aktiengesellschaft, § 29 Rdnrn. 37 ff; Götz, AG 1995, 337, 350 f.; Hüffler, Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 16.]

Mit der Möglichkeit, die Zulässigkeit der Vornahme wichtiger Geschäfte an seine Zustimmung zu knüpfen, läßt sich die Überwachungsqualität des Aufsichtsrats wesentlich erhöhen. Der Einsatz dieses Mittels [...], ist aber bei solchen Geschäften dringend anzuraten, die für das Unternehmen eine besondere Tragweite haben. Hier erscheint es geboten, die Präventivkontrolle institutionell zu verbessern. Da [...], gehört es zu den Aufgaben des Aufsichtsrats, das Risikoprofil der in seiner Gesellschaft getätigten Geschäfte im Hinblick auf die Notwendigkeit einer speziellen vorbeugenden Überprüfung derselben zu analysieren.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kenntlichmachung des Zitats, so dass sich dem Leser die Art und der Umfang der Übernahme nicht klar sind. Bemerkenswert ist auch, dass neben Götz (1995) noch weitere Quellen genannt sind, und sogar Götz nicht immer an erster Stelle steht im Quellenverweis.

Sichter
Guckar

[14.] Ah/Fragment 077 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:02:05 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 25-31
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 348, Zeilen:
Erfolgreiche Vorstandsberufungen bedingen einen erheblichen Zeitaufwand und ein systematisches Vorgehen. Dazu gehört auch eine mittelfristige Nachfolgeplanung, im Rahmen derer das jeweilige Anforderungsprofil ausreichend zu definieren und das Procedere der Kandidatensuche wenigstens in der Tendenz festzulegen ist [FN 355]. Somit erfordert die Personalkompetenz des Aufsichtsrats sein Tätigwerden bereits weit im Vorfeld einer eintretenden Vorstandsvakanz.

[FN 355: Götz, AG 1995, 337, 348; Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191, 203.]

Die Personalkompetenz des Aufsichtsrats fordert sein Tätigwerden bereits weit im Vorfeld einer eintretenden Vorstandsvakanz. Erfolgreiche Vorstandsberufungen bedingen einen erheblichen Zeitaufwand und ein systematisches Vorgehen. Dazu gehört eine mittelfristige Nachfolgeplanung, im Rahmen derer das jeweilige Anforderungsprofil ausreichend zu definieren und das Procedere der Kandidatensuche wenigstens in der Tendenz festzulegen ist.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kennzeichnung eines Zitats, so dass der Leser über Art und Umfang der Übernahmen im Unklaren gelassen wird. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, die Übernahme geht jedoch nach dem Verweis sogar noch weiter. Man beachte die Umstellung: der erste Satz in der Quelle wird zum letzten Satz im Textfragment.

Sichter
Guckar

[15.] Ah/Fragment 078 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:02:08 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 7-17
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 348, Zeilen: 30-39
Dies bedeutet konkret, daß, wenn eine Bestellung unternehmenszugehöriger Personen bevorzugt wird, es selbstverständlich sein sollte, daß in Betracht kommende Führungskräfte schon frühzeitig in den Gesichtskreis des Aufsichtsrats treten [Fn 358]. Dies kann auf die Weise geschehen, daß herausragende Führungskräfte - auf jährlichen, informellen Veranstaltungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Aufsichtsratssitzung - Vorträge über ihr Arbeitsgebiet mit anschließender Diskussion halten [FN 359]. Zu beachten ist weiter, daß potentielle Bewerber auf das erweiterte Arbeitsgebiet - z. B. durch eine temporäre wichtige Auslandsaufgabe - so diskret wie möglich vorbereitet werden [FN 360].

Zeichnet sich demgegenüber keine unternehmensinterne Lösung ab, muß rechtzeitig das Blickfeld nach außen erweitert werden.

[FN 358: Krieger, Personalentscheidungen des Aufsichtsrats, S. 34; Servatius, AG 1995, 223, 224; Götz, AG 1995,337,348.]

[FN 359: Götz, AG 1995, 337, 348.]

[FN 360: Götz, AG 1995, 337, 348.]

Wenn - wie im Normalfall - eine interne Lösung bevorzugt wird, dann sollte es selbstverständlich sein, daß in Betracht kommende Führungskräfte schon frühzeitig in den Gesichtskreis des Aufsichtsrats treten [FN 69]. Dies kann - auf unauffällige Weise - durch jährliche informelle Veranstaltungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Aufsichtsratssitzung geschehen, auf denen herausragende Führungskräfte Vorträge über ihr Arbeitsgebiet mit anschließender Diskussion halten. Wichtig ist auch, daß potentielle Bewerber auf das erweiterte Arbeitsgebiet (z.B. durch eine temporäre wichtige Auslandsaufgabe) - so diskret wie möglich - vorbereitet werden.

Zeichnet sich keine unternehmensinterne Lösung ab, muß rechtzeitig das Blickfeld nach außen erweitert werden.

[FN 69: Vgl. KRIEGER (FN 68), S. 34, und SERVATIUS, AG 1995, 223 ff. (224 f.).]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Quellenverweise sind zwar vorhanden, lassen den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme. Auch zwei Quellenverweise wurden aus der Quelle übernommen. Die Übernahme geht nach dem letzten Quellenverweis noch weiter.

Sichter
Guckar

[16.] Ah/Fragment 104 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:08 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 2-7
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 339, Zeilen: Sp. 2, Zeilen 16-24
Der Vorstand der Obergesellschaft ist, wie immer der Beteiligungsbesitz beschaffen und organisiert ist, verpflichtet, auch die in anderen Unternehmen investierten Mittel zum größtmöglichen Nutzen seiner Gesellschaft einsetzen zu lassen und deshalb die Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften nach Maßgabe der jeweils bestehenden gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten in geeigneter Weise zu überwachen [FN 476]

[FN 476: Götz, AG 1995, 337, 339; ders., AG 1984, 85, 90 f.; Martens, ZHR 159 (1995), 567, 569 f., 577; ders., in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 531 f.; ders., ZGR 1984, 417, 425 f.; Emmerich/Sonnenschein, Konzernrecht, § 4 1 1, S. 80; Hommelhoff, Die Konzernleitungspflicht, S. 43 ff.; Kropff, ZGR 1984, 112, 115 f., 127 ff; Koppensteiner, in: Kölner Kommentar zum AktG, Vorb. § 291 Rdnr. 30; Timm, Die Aktiengesellschaft als Konzernspitze, S. 95 ff; Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 162 ff; Lutter, in: Festschrift für Westermann, S. 347,357; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 76 Rdnr. 54; Rehbinder, ZHR 147 (1983), 464, 467; Rittner, AcP 183 (1983), 295, 301, 306, 309; U. H. Schneider, BB 1981,249,253, 256]

Der Vorstand ist, wie immer der Beteiligungsbesitz beschaffen und organisiert ist, verpflichtet, auch die in anderen Unternehmen investierten Mittel zum größtmöglichen Nutzen seiner Gesellschaft einsetzen zu lassen und deshalb die Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften nach Maßgabe der jeweils bestehenden gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten in geeigneter Weise zu überwachen [FN 10].

[FN 10: Vgl. EMMERICH/SONNENSCHEIN, Konzernrecht, 5. Aufl. (1993), S. 80.]

Anmerkungen

Die Übernahme ist wörtlich, trotzdem ist sie nicht als Zitat gekennzeichnet. Befremdlich auch, dass 16 (!) Quellen angegeben werden, obwohl wörtlich aus der ersten Quelle übernommen wurde.

Sichter
WiseWoman

[17.] Ah/Fragment 106 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:12 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Schuju, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 13-31
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 339-340, Zeilen: Sp. re., Z. 40 ff.
Folglich kann sich das herrschende Unternehmen, solange gewährleistet ist, daß abhängige Unternehmen ohne Ausübung von Konzernleitungsmacht ihre Geschäfte erfolgreich führen, auf eine normale Überwachung ihrer Aktivitäten beschränken, die je nach Rechtsform im wesentlichen über die Wahrnehmung der Funktionen im Aufsichtsrat oder der Gesellschafterversammlung erfolgen [FN 489]. Selbst für den Fall, daß bei abhängigen Unternehmen erhebliche Defizite eintreten, ist noch keine Unterstellung derselben unter die einheitliche Leitung der Obergesellschaft geboten. Vielmehr obliegt es dann dem Vorstand des herrschenden Unternehmens, diejenigen Maßnahmen über das zuständige Aufsichtsratsgremium der abhängigen Gesellschaft zu veranlassen, die auch der pflichtmäßig handelnde Aufsichtsrat einer unverbundenen Gesellschaft in einer derartigen Situation initiieren würde: sorgfältige Analyse der Problemfelder durch die Geschäftsleitung des betroffenen Unternehmens, Entgegennahme eines Berichts über die vorgesehenen Maßnahmen zur Gegensteuerung, gemeinsame Beratung und, falls notwendig, personelle Veränderungen im Topmanagement. Erst wenn diese Mittel versagen, vermag aus der Geschäftsführungspflicht nach § 76 Abs. 1 AktG eine Verpflichtung zur Ausübung einheitlicher Leitungsmacht und damit zur Schaffung eines Konzernverhältnisses zu entstehen [FN 490].

[FN 489: Götz, AG 1995, 337, 339; Koppensteiner, in: Kölner Kommentar zum AktG, Vorb. § 291 Rdnr. 30; hierzu auch Martens, ZHR 159 (1995), 567, 570 und Lutter, in: Festschrift für Fischer, S. 419, 427.]

[FN 490: Götz, AG 1995, 337, 339 f.]

Wenn gewährleistet ist, daß abhängige Unternehmen ohne Ausübung von Konzernleitungsmacht ihre Geschäfte erfolgreich führen, kann sich das herrschende Unternehmen auf eine normale Überwachung ihrer Aktivitäten beschränken, die je nach Rechtsform im wesentlichen über die Wahrnehmung der Funktionen im Aufsichtsrat oder der Gesellschafterversammlung erfolgen. Auch wenn bei abhängigen Unternehmen erhebliche Defizite eintreten, ist noch keine Unterstellung derselben unter die einheitliche Leitung der Obergesellschaft geboten. Vielmehr obliegt es dann dem Vorstand des herrschenden Unternehmens, diejenigen Maßnahmen über das zuständige Aufsichtsratsgremium der abhängigen Gesellschaft zu veranlassen, die auch der pflichtmäßig handelnde Aufsichtsrat einer unverbundenen Gesellschaft in einer derartigen Situation

[S.340] initiieren würde: sorgfältige Analyse der Problemfelder durch die Geschäftsleitung des betroffenen Unternehmens, Entgegennahme eines Berichts über die vorgesehenen Maßnahmen zur Gegensteuerung, gemeinsame Beratung und, falls notwendig, personelle Veränderungen im Topmanagement. Wenn diese Mittel versagen, vermag aus der Geschäftsführungspflicht nach § 76 Abs. 1 AktG eine Verpflichtung zur Ausübung einheitlicher Leitungsmacht und damit zur Schaffung eines Konzernverhältnisses zu entstehen.

Anmerkungen

Über weite Strecken wörtliche Übernahme, die nicht als solche gekennzeichnet ist. Es sind zwei Quellenverweise vorhanden, die aber den Leser über Art und Länge der Übernahme im Unklaren lassen.

Sichter
Schuju

[18.] Ah/Fragment 106 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:14 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 32-35
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 340, Zeilen: 11-16, linke Spalte
Darüber hinaus kann sich die Einbeziehung von abhängigen Unternehmen in die einheitliche Leitung des herrschenden Unternehmens trotz eines günstigen Geschäftsverlaufs desselben auch dann als notwendig erweisen, wenn und soweit dadurch auf andere Weise nicht erzielbare herausragende Synergieeffekte möglich werden [FN 491].

[FN 491: Martens, ZHR 159 (1995), 567, 569 f.; Götz, AG 1995, 337, 340.]

Die Einbeziehung von abhängigen Unternehmen in die einheitliche Leitung des herrschenden Unternehmens kann sich trotz eines günstigen Geschäftsverlaufs desselben auch dann als notwendig erweisen, wenn und soweit dadurch auf andere Weise nicht erzielbare herausragende Synergieeffekte möglich werden.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit unerheblichen Umstellungen – keine Kennzeichnung als Zitat. Ein Quellenverweis ist vorhanden, der den Leser aber nicht darüber aufklärt, dass er Götz liest und nicht den Autor. Auch ist bemerkenswert, dass Götz (1995) nicht als erste Quelle genannt wird, obwohl die wörtliche Übernahme von dort stammt: Die Stelle findet sich in diesem Wortlaut so nicht bei Martens (1995). Das Fragment ist eine Fortsetzung von Ah/Fragment_106_13.

Sichter
Frangge

[19.] Ah/Fragment 107 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:16 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 1-7
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 340, Zeilen: Sp. 1, Zeilen 19-29
[Indes darf bei dem Abwägungsprozeß, der einer] Konzernierungsentscheidung vorangehen muß, der mit der Beschränkung der Autonomie der Geschäftsführung der abhängigen Gesellschaft nicht selten verbundene Verlust an unternehmerischer Dynamik nicht unberücksichtigt bleiben. Entschließt sich der Vorstand der herrschenden Gesellschaft aufgrund des Abwägungsprozesses zur Konzernbildung, obliegt es grundsätzlich seinem unternehmerischen Ermessen, festzulegen, in welchen wichtigen Geschäftsfeldern er eine einheitliche Leitungsmacht ausüben will [FN 492].

[FN 492: Emmerich/Sonnenschein, Konzernrecht, § 4 II, S. 82 ff.; Geßler, in: Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropff, Kommentar zum AktG, § 18 Rdnrn: 7 ff.; Hüffer, Kommentar zum AktG, § 18 Rdnrn. 9 ff.; Götz, AG 1995, 337, 340.]

Bei dem Abwägungsprozeß, der einer Konzernierungsentscheidung vorausgehen muß, darf der mit der Beschränkung der Autonomie der Geschäftsführung der abhängigen Gesellschaft nicht selten verbundene Verlust an unternehmerischer Dynamik nicht unberücksichtigt bleiben. Entschließt sich der Vorstand der herrschenden Gesellschaft zur Konzernbildung, obliegt es grundsätzlich seinem unternehmerischen Ermessen festzulegen, in welchen wichtigen Geschäftsfeldern er eine einheitliche Leitungsmacht ausüben will [FN 13].

[FN 13: Vgl. EMMERICH/SONNENSCHEIN (FN 10), S. 83; GESSLER, in: Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropff, Komm. zum AktG, 1973, § 18 Rdnrn. 7-10; HÜFFER (FN 12), § 18 Rdnrn. 9-11. Etwas weitergehend in der Definition des notwendigen Umfangs einheitlicher Leitung MERTENS (FN 2), § 76 Rdnr. 54.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit unwesentlichen Anpassungen, ohne Kennzeichnung als Zitat. Der Quellenverweis lässt den Leser nicht vermuten, dass zwei Sätze weitgehend wörtlich aus der letzten der 4 angegebenen Quellen übernommen worden sind. Die anderen 3 Quellenverweise sind wohl auch von Götz übernommen.

Sichter
WiseWoman

[20.] Ah/Fragment 179 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:43:54 Kybot
Ah, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 27-32
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 338, Zeilen: 13-19, linke Spalte
Der Vorstand muß sicherstellen, daß ein leistungsfähiges internes Überwachungssystem besteht, welches alle relevanten Vorgänge erfaßt und im Rahmen des Notwendigen überprüft sowie die daraus resultierenden Informationen in aufbereiteter Form den zuständigen Verantwortungsträgern zeitnah zuleitet. Es gehört zur Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder sicherzustellen, daß ein leistungsfähiges internes Überwachungssystem besteht, welches alle relevanten Vorgänge erfaßt und im Rahmen des Notwendigen überprüft sowie die daraus resultierenden Informationen in aufbereiteter Form den zuständigen Verantwortungsträgern zeitnah zuleitet.
Anmerkungen

Selbst in der Zusammenfassung der Ergebnisse der Dissertation (§ 6, 5.) findet sich ein wörtlich abgeschriebenes Textfragment (identisch ab "daß ein leistungsfähiges [...]"). Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Frangge

[21.] Ah/Fragment 180 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-25 18:05:43 Hindemith
Ah, Fragment, Gesichtet, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Klicken, WiseWoman, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 13-15
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 339, Zeilen: Sp. 2, Zeilen 13-16
10. Im Konzern beschränkt sich die Überwachungsaufgabe des Konzernvorstands nicht auf die Geschäftstätigkeit seiner Gesellschaft, sondern erstreckt sich in unterschiedlicher Dichte auf deren Beteiligungsbesitz. Die Überwachungsaufgabe des Vorstands beschränkt sich nicht auf die Geschäftstätigkeit seiner Gesellschaft, sondern erstreckt sich in unterschiedlicher Dichte auf deren Beteiligungsbesitz.
Anmerkungen

Selbst in der Zusammenfassung der Ergebnisse der Dissertation findet sich eine fast wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis.

Sichter
WiseWoman

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