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Quelle:Ahe/Arbeiterpolitik 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Israel sucht die militärische Lösung
Zeitschrift    Arbeiterpolitik. Informationsbriefe der Gruppe Arbeiterpolitik
Ort    Hamburg
Datum    10. August 2002
Jahrgang    43
Nummer    2
Seiten    3-7
Anmerkung    Der Artikel selbst wird in der Ausgabe auf den 8. August 2002 datiert.
URL    http://www.arbeiterpolitik.de/aktuelles/aktuelles5.htm (PDF: http://www.arbeiterpolitik.de/Zeitungen/PDF/2002/arpo-2-2002.pdf)

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ahe/Fragment 186 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-26 22:30:58 Schumann
Ahe, Arbeiterpolitik 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 15-29
Quelle: Arbeiterpolitik 2002
Seite(n): 5-6, Zeilen: 5: re.Sp. 52ff - 6: li.Sp. 1-9
Mit dem Scheitern der Camp David-Verhandlungen wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der fast zwangsläufig zu den heutigen militärischen Auseinandersetzungen führen musste. Arafat und die PNA waren gezwungen, sich hinter die Intifada zu stellen, wollten sie nicht vollends die politische Kontrolle im eigenen Lager verlieren. Gleichzeitig konnten sie das nicht offen tun, wollten sie nicht ihre Existenz als Behörde von Israel [sic] und der USA Gnaden aufs Spiel setzen. Für die israelische Seite war die Palästinensische Autonomiebehörde damit als Verhandlungspartner, mit deren Hilfe man den Palästinensern seine eigenen Interessen diktieren konnte, immer weniger zu gebrauchen. In Israel hatten sich zudem die Kräfte durchgesetzt, denen schon die Vereinbarungen von Oslo zu weit gingen. Ihr erklärtes Ziel war es seit langem, Arafat und seinen Apparat politisch zu schwächen, auszuschalten und, wenn möglich, auch gänzlich zu vernichten.352 Dem dient die faktische Wiederbesetzung der Autonomiegebiete, die [Liquidierung und Zerstörung des palästinensischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparates.]

352 Israelische Minister, darunter der Premierminister Sharon, überschritten alle diplomatischen Vorschriften und verlangten oft die Ermordung Arafats. Vgl. hierzu folgenden Zeitungsberichte: "Israels Vizeregierungschef Olmert hat am 13.09.2003 die Tötung Arafats als «legitime» Methode bezeichnet, den Palästinenserführer loszuwerden.“ In: http://www.nzz.ch/dossiers/2003/nahostRoadmap/2003.09.14-alnewzzDKKZ0DZ2-12.html.

[Seite 5]

Mit dem Scheitern von Oslo wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der fast zwangsläufig zu den heutigen militärischen Auseinandersetzungen führen musste. Arafat und die PA waren gezwungen, sich hinter die Intifada zu stellen, wollten sie nicht vollends die politische Kontrolle im eigenen Lager verlieren. Gleichzeitig konnten sie das nicht offen tun, wollten sie nicht ihre Existenz als Behörde von Israels und der USA Gnaden aufs Spiel setzen.

Für die israelische Seite war die Palästinensische Autonomiebehörde damit als »Verhandlungspartner«, mit deren

[Seite 6]

Hilfe man den Palästinensern seine eigenen Interessen diktieren konnte, immer weniger zu gebrauchen. In Israel hatten sich zudem die Kräfte durchgesetzt, denen schon die Vereinbarungen von Oslo zu weit gingen. Ihr erklärtes Ziel war es seit langem, Arafat und seinen Apparat politisch zu schwächen, auszuschalten und, wenn möglich, auch gänzlich zu vernichten. Dem dient die faktische Wiederbesetzung der Autonomiegebiete, die Liquidierung und Zerstörung des palästinensischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparates.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Ahe/Fragment 187 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-26 22:38:44 Schumann
Ahe, Arbeiterpolitik 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 1-11, 13-21, 23-32
Quelle: Arbeiterpolitik 2002
Seite(n): 6, Zeilen: li.Sp. 7-20; re.Sp. 38-47.48-58
[Dem dient die faktische Wiederbesetzung der Autonomiegebiete, die] Liquidierung und Zerstörung des palästinensischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparates. Die zum Teil schon unrealistisch wirkenden Forderungen an Arafat, – selbst nachdem er als Gefangener der israelischen Armee der Kontrolle über seinen Geheimdienst- und Sicherheitsapparat beraubt war – er solle die Anschläge stoppen und Attentäter ausliefern, waren die propagandistischen Parolen, mit der die eigene Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit irregeführt werden sollte. Mit der Präsentation von Arafat als Hauptschuldigem der Eskalation konnte die israelische Regierung von den Ursachen der Zuspitzung ablenken und zugleich die schon lange im Voraus geplante Okkupation der Westbank rechtfertigen.

4.1 Deformierung der PLO-Führung

Inzwischen zeichnet sich deutlicher ab, worauf die Scharon-Regierung mit der militärischen Okkupation der West Bank und des Gazastreifens abzielt. Die von Israel, den USA und der EU an Arafat gerichtete Forderung nach einer Reform der Autonomiebehörde ist nicht der Sorge um die Demokratie in Palästina geschuldet. Sie dient auch nicht der Bekämpfung der Korruption. Aus der PNA bzw. dem, was davon übrig blieb, soll ein williges Instrument gemacht werden. Die Verwaltungs- und Infrastruktur soll nach westlichen Vorstellungen und Vorgaben neu geschaffen und kontrolliert werden. Dies beschränkt sich lediglich nur auf den Sicherheitssektor; schon in den letzten zwei Jahren vermehrten sich die Angebote aus Ägypten und Jordanien, sich am Neuaufbau der zerstörten Polizeistrukturen in den Autonomiegebieten zu beteiligen. Vielleicht steht am Ende sogar die Konstruktion eines palästinensischen Staates von Israels Gnaden, d. h. eines Protektorats unter der Kontrolle der USA und Israels. Die Verhaftung Tausender Palästinenser, die Ermordung Dutzender politischer Aktivisten, die gezielte Zerstörung ziviler Einrichtungen und ganzer Wohnbezirke (Jenin, Rafah und Jabaliah sind nur die schlimmsten Beispiele)353 sollen die palästinensische Bevölkerung zermürben und in die Resignation treiben. Terror und Angst sollen den [Widerstand brechen und die Abrieglung des Hauptsitzes der palästinensischen Führung soll die Kapitulation Arafats erzwingen.]


353 Die drei Flüchtlingslager wurden von dem israelischen Militär heftig angegriffen, was viele Opfer forderte. Mehrere Häuser wurden dadurch zerstört.

Dem dient die faktische Wiederbesetzung der Autonomiegebiete, die Liquidierung und Zerstörung des palästinensischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparates. Die zum Teil schon lächerlich wirkenden Forderungen an Arafat, – selbst nachdem er als Gefangener der israelischen Armee der Kontrolle über seinen Geheimdienst- und Sicherheitsapparat beraubt war – er solle die Anschläge stoppen und Attentäter ausliefern, waren die propagandistische Begleitmusik, mit der die eigene Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit irregeführt werden sollte. Mit der Präsentation von Arafat als Hauptschuldigem der Eskalation konnte die israelische Regierung von den Ursachen der Zuspitzung ablenken und zugleich die schon lange im voraus geplante Okkupation der Westbank rechtfertigen.

[...]

»Demokratisierung« der Palästinensischen Behörden?

Inzwischen zeichnet sich deutlicher ab, worauf die Scharon-Regierung mit der militärischen Okkupation der Westbank und des Gaza-Streifens abzielt. Die von Israel, den USA und der EU an Arafat gerichtete Forderung nach einer Reform der Autonomiebehörde ist nicht der Sorge um die Demokratie in Palästina geschuldet. Sie dient auch nicht der Bekämpfung der Korruption. Aus der PA, bzw. dem was davon übrig blieb, soll ein williges Instrument gemacht werden. Die Verwaltungs- und Infrastruktur soll nach westlichen Vorstellungen und Vorgaben neu geschaffen und kontrolliert werden und der CIA hat schon »angeboten« sich am Neuaufbau der zerstörten Polizeistrukturen in den Autonomiegebieten zu beteiligen. Vielleicht steht am Ende sogar die Konstruktion eines »palästinensischen Staates von Israels Gnaden«, d.h. eines Protektorats unter der Kontrolle der USA und Israels. Die Verhaftung Tausender Palästinenser, die Ermordung Dutzender politischer Aktivisten, die gezielte Zerstörung ziviler Einrichtungen und ganzer Wohnbezirke (Jenin ist nur das schlimmste Beispiel) sollen die palästinensische Bevölkerung zermürben und in die Resignation treiben. Terror und Angst sollen den Widerstand brechen.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Ahe/Fragment 188 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-26 22:43:21 Schumann
Ahe, Arbeiterpolitik 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 188, Zeilen: 3-9
Quelle: Arbeiterpolitik 2002
Seite(n): 6-7, Zeilen: 6:re.Sp. 58-61 - 7:li.Sp. 1-5
Israel mag die militärischen Mittel besitzen, um die Intifada zeitweise blutig niederhalten zu können. Vielleicht finden sich auf palästinensischer Seite auch Vertreter, die unter diesen Bedingungen bereit sind, mit Israel irgendwelche, als Meilensteine auf dem Weg zum Frieden gepriesenen Abkommen zu unterzeichnen. Als gleichberechtigte Partner werden sie nicht behandelt, und mit Zwang und Demütigung lässt sich kein Frieden gründen. [Seite 6]

Israel mag die militärischen Mittel besitzen, um die Intifada zeitweise blutig niederhalten zu können. Vielleicht finden sich auf palästinensischer Seite auch Vertreter, die unter diesen

[Seite 7]

Bedingungen bereit sind mit Israel irgendwelche, als »Meilensteine auf dem Weg zum Frieden« gepriesenen Abkommen zu unterzeichnen. Als gleichberechtigte Partner werden sie nicht behandelt und auf Bajonetten lässt sich kein Frieden gründen.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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