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Quelle:Ahe/Jessen 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Norbert Jessen
Titel    Es geht um die Macht im Staate Arafat
Zeitschrift    Die Welt
Datum    4. August 2004
URL    http://www.welt.de/print-welt/article332054/Es-geht-um-die-Macht-im-Staate-Arafat.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Ahe/Fragment 192 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-26 09:03:58 Schumann
Ahe, Fragment, Gesichtet, Jessen 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 3-27
Quelle: Jessen 2004
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: -
Dabei ging es aber nicht um die Macht im Staate. Es ging um die Macht in Arafats FATAH-Organisation. Doch auch wenn diese weitgehend mit der Macht im Staate identisch ist: Da kämpfte nicht die Straße gegen Arafats Führung. Die Proteste waren alles andere als spontan, ebenso wenig wie die Gegendemonstrationen, die in den nachfolgenden Tagen verstärkt einsetzten. Vielmehr ging es darum, dass eine Untergrundbewegung es nicht schaffte, Partei zu werden. Viele sehen die FATAH als Partei. Im palästinensischen Parlament sitzt sie wie eine Partei. Aber an ihrer Spitze steht immer noch ein uniformierter Revolutionär. Parteigremien sind für ihn so etwas wie Kameradschaftspflege. Mit der eigentlichen Beschlussfassung stehen sie nur in lockerer Beziehung. Auch die bewaffneten Kampfzellen, die jetzt die Partei unter Druck setzen, haben keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen. Arafat [sic] Position an der Spitze bleibt dabei unantastbar. Trotz aller Kritik ist einfach niemand sichtbar, der an seine Stelle treten könnte. Auch Dachlan, der Initiator der Proteste, weiß dies. Nachdem die Proteste kein Echo bei der Bevölkerung fanden, rief Dachlan Arafat in seinem belagerten Hauptsitz an. Lang und breit erklärte er, seine scharfe Kritik und seine Drohung mit Massenprotesten seien von der Presse verzerrt worden.

Wer auf einen Neuansatz in irgendeinem Friedensprozess setzt, wird einem Verschwinden Arafats nicht hoffnungsvoll entgegen blicken. Seine Anwesenheit aber lässt auch keine Hoffnungen auf neue Initiative aufkommen. Früher hieß es: Arafat ist der einzige, der mit Israel Frieden schließen kann.

Dabei geht es nicht um die Macht im Staate. Es geht um die Macht in Arafats Fatah-Organisation. Doch auch wenn diese weitgehend mit der Macht im Staate identisch ist: Da kämpft nicht "die Straße" gegen Arafats Führung. Die Proteste sind alles andere als spontan. Auch nicht die Gegendemonstrationen, die in den letzten Tagen verstärkt einsetzen. Vielmehr geht es darum, dass eine Untergrundbewegung es nicht schafft, Partei zu werden.

Viele sehen die Fatah als Partei. Im palästinensischen Parlament sitzt sie wie eine Partei. Aber an ihrer Spitze steht immer noch ein uniformierter Revolutionär. Parteigremien sind für ihn so etwas wie Kameradschaftspflege. Mit der eigentlichen Beschlussfassung stehen sie nur in lockerer Beziehung. Auch die bewaffneten Kampfzellen, die jetzt die Partei unter Druck setzen, haben keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen.

[...]

Seine Position an der Spitze bleibt dabei unantastbar. Trotz aller Kritik ist einfach niemand sichtbar, der an seine Stelle treten könnte. Auch Dachlan weiß dies. Montagabend rief er in der Mukatta an. Lang und breit erklärte er, seine scharfe Kritik und seine Drohung mit Massenprotesten seien von der Presse verzerrt worden. [...]

Wer auf einen Neuansatz in irgendeinem Friedensprozess setzt, wird einem Verschwinden Arafats nicht hoffnungsvoll entgegen blicken. Seine Anwesenheit aber lässt auch keine Hoffnungen auf neue Initiative aufkommen. Früher hieß es: Arafat ist der einzige, der mit Israel Frieden schließen kann.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Quelle wird nirgends in der Arbeit genannt.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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