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Quelle:Ahe/Ruf 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner Ruf
Titel    Lösungswege für den israelisch-palästinensischen Konflikt: Straßenkarte zum Frieden oder Genfer Initiative?
Sammlung    Mitten im Krieg. Perspektiven einer friedlicheren Welt
Herausgeber    Ralph-M. Luedtke und Peter Strutynski
Ort    Kassel
Jahr    2004
Seiten    54-72 (PDF: 1-14)
Anmerkung    Die Plagiatsdokumentation erfolgt nach der verlinkten PDF-Datei und der dortigen Seitennumerierung.
URL    http://www.werner-ruf.net/pdf/Roadmap_Genf_260104.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Ahe/Fragment 204 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-25 16:53:40 Schumann
Ahe, Fragment, Gesichtet, Ruf 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 204, Zeilen: 18-20, 22-33
Quelle: Ruf 2004
Seite(n): 10, Zeilen: 7-22
[Die PLO-Führung schließt die Augen über die Gefahren, die die Roadmap beinhaltet.] Die Resolutionen 242 und 338 müssen nicht mehr befolgt werden, sondern sie werden Verhandlungsgegenstand zwischen den Konfliktparteien selbst. [Der gesamte Prozess beruht letztlich auf dem guten Willen der Parteien, von dem auch die Dauer des Prozesses abhängen wird.] Der Sicherheitsrat ist mit der Frage nicht mehr befasst, er hat sie an das Quartett und die Parteien delegiert. Sanktionen im Falle gröblicher Verletzungen der einschlägigen Resolutionen der Sicherheitsrats wie auch der Roadmap durch eine oder beide Parteien sind nicht vorgesehen. Die Roadmap verlangt explizit nur einen Rückzug der israelischen Armee aus den Gebieten, die sie seit dem 28. September 2000 besetzt hat. Ebenso wird explizit nur die Aufgabe jener "Außenposten von Siedlungen" verlangt, die seit März 2001 errichtet wurden. Die Aushandlung der definitiven Grenzen eines palästinensischen Staates wird den Parteien übertragen. So bleibt das zukünftige Staatsgebiet ebenfalls undefiniert. [Die Bilanz dieses „Fahrplans“ ist:]

- Die Resolutionen 242, 338 und 1397 müssen nicht mehr buchstabengenau befolgt werden, sondern sie werden Verhandlungsgegenstand zwischen den Konfliktparteien selbst.

- Der Sicherheitsrat ist mit der Frage nicht mehr befasst; er hat sie an das Quartett und die Parteien delegiert.

- Explizit wird nur die Aufgabe jener „Außenposten von Siedlungen“ verlangt, die seit März 2001 errichtet wurden. [Damit werden die Siedlungen bis April 2001 legalisiert.26]

- Ebenso wird explizit nur die Aufgabe jener „Außenposten von Siedlungen“ verlangt, die seit März 2001 errichtet wurden.

- Die „Straßenkarte“ verlangt explizit nur einen Rückzug der israelischen Armee aus den Gebieten, die sie seit dem 28. September 2000 besetzt hat.

- Sanktionen im Falle gröblicher Verletzungen der einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats wie auch der „Straßenkarte“ durch eine oder beide Parteien sind nicht vorgesehen.

- Die Aushandlung der definitiven Grenzen eines palästinensischen Staates wird den Parteien übertragen. So bleibt das zukünftige Staatsgebiet ebenfalls undefiniert.


[26 Dieser Sprachgebrauch ist inzwischen in der Medienberichterstattung etabliert, wenn von „illegalen“ Siedlungen die Rede ist. Nach Völkerrecht und entsprechend der Sicherheitsratsresolution 242 wären jedoch sämtliche seit 1967 errichteten Landnahmen und Siedlungen illegal.]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, die unmittelbar anschließend fortgesetzt wird: siehe Ahe/Fragment_205_01.

Die Quelle wird nirgendwo in der Arbeit genannt.

Sichter
(Schumann) Singulus

[2.] Ahe/Fragment 205 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-25 14:00:34 Schumann
Ahe, Fragment, Gesichtet, Ruf 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 205, Zeilen: 1-26
Quelle: Ruf 2004
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10:22-29, 11:13-26
[Die aus Oslo hervorgegangenen] Inseln unter palästinensischer Autorität sollen zwar ein "Maximum territorialer Nähe" erreichen - wie diese aussehen wird, wie (und ob) die Gebiete miteinander verbunden werden sollen, bleibt wiederum den Verhandlungen zwischen den Parteien überlassen.

Der gesamte Prozess hängt wesentlich ab von den Erfolgen der palästinensischen Behörden im Bereich der Sicherheit und der Bekämpfung der von Palästinensern ausgehenden Gewalt. Somit entpuppt sich die Roadmap als ein unausgewogenes und das Gleichheitsprinzip im Falle der am Konflikt beteiligten Völker missachtendes Dokument. Selbst wenn unter den gegenwärtigen Umständen die Roadmap erfolgreich abgeschlossen werden könnte: Der anvisierte palästinensische Staat erscheint als territoriale, ökonomische und soziale Einheit kaum lebensfähig. Von einer halbwegs gerechten Lösung der Flüchtlingsfrage dürfte am Ende gleichfalls keine Rede mehr sein: Eine Rückkehr der Flüchtlinge ins israelische Staatsgebiet ist mit Sicherheit auszuschließen, ihre "Rücksiedlung" in die übervölkerten palästinensischen Enklaven erscheint unmöglich. So wird Gewalt als Instrument zur Beseitigung von Ungerechtigkeit in diesem Konzept strukturell verankert. Die Ungleichmäßigkeit der Roadmap und die Parteilichkeit der Supermacht USA werden es Israel ermöglichen, die Schuld für ein Scheitern - welcher Etappe auch immer - den Palästinensern anzulasten. Die Nicht-Einhaltung des hoffnungsvollen Ansatzes von Oslo, "Land für Frieden", wird dem "gelobten Land" keinen Frieden bringen können, weil den Palästinensern ein Frieden ohne Land und Freiheit aufgezwungen werden soll.

[Seite 10]

[Die Bilanz dieses „Fahrplans“ ist:

[...]

- Die Aushandlung der definitiven Grenzen eines palästinensischen Staates wird den Parteien übertragen. So bleibt das zukünftige Staatsgebiet ebenfalls undefiniert.] Die aus Oslo hervorgegangenen Inseln unter palästinensischer Autorität sollen zwar ein „Maximum territorialer Nähe“ erreichen wie diese aussehen wird, wie (und ob) die Gebiete miteinander verbunden werden sollen, bleibt wiederum den Verhandlungen zwischen den Parteien überlassen.

- Der gesamte Prozess hängt wesentlich ab von den Erfolgen der palästinensischen Behörden im Bereich der Sicherheit und der Bekämpfung der von Palästinensern ausgehenden Gewalt.

[Seite 11]

Somit entpuppt sich die „Straßenkarte zum Frieden“ als ein unausgewogenes und das Gleichheitsprinzip im Falle der am Konflikt beteiligten Völker missachtendes Dokument. Selbst wenn unter den gegenwärtigen Umständen die Phase I erfolgreich abgeschlossen werden könnte: Der anvisierte palästinensische Staat erscheint als territoriale, ökonomische und soziale Einheit kaum lebensfähig. Von einer halbwegs gerechten Lösung der Flüchtlingsfrage dürfte am Ende gleichfalls keine Rede mehr sein: Eine Rückkehr der Flüchtlinge ins israelische Staatsgebiet ist mit Sicherheit auszuschließen, ihre „Rücksiedlung“ in die übervölkerten palästinensischen Enklaven erscheint unmöglich. So wird Gewalt als Instrument zur Beseitigung von Ungerechtigkeit in diesem Konzept strukturell verankert. Die Asymmetrie der „Straßenkarte“ und die Parteilichkeit der Supermacht USA werden es Israel ermöglichen, die Schuld für ein Scheitern - welcher Etappe auch immer den Palästinensern anzulasten. Die Nicht-Einhaltung des hoffnungsvollen Ansatzes von Oslo, „Land für Frieden“, wird dem „gelobten Land“ keinen Frieden bringen können, weil den Palästinensern ein Frieden ohne Land (und Wasser) aufgezwungen werden soll.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Die Quelle wird nirgendwo in der Arbeit genannt.

Sichter
(Schumann) Singulus

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