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Quelle:Ahe/Rumpf 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ingrid Rumpf
Titel    Geschichte des Nahostkonfliktes bis zur Staatsgründung Israels
Herausgeber    Flüchtlingskinder im Libanon e.V.
Jahr    2002
Seiten    4
URL    frühester archivalischer Nachweis 2003: http://web.archive.org/web/20030507030842/http://lib-hilfe.de/geschichte.html, pdf achiviert seit 2004 unter http://web.archive.org/web/20040714190731/http://lib-hilfe.de/pdfs/geschichte.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ahe/Fragment 011 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 15:49:46 Graf Isolan
Ahe, Fragment, Gesichtet, Rumpf 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 26-29
Quelle: Rumpf 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 3-5
Das Palästinaproblem hat seine Wurzeln im ausgehenden 19. Jahrhundert, als Palästina noch Teil des Osmanischen Reiches war.4 Damals entwickelte sich, mitverursacht durch Pogrome und Antisemitismus vor allem im zaristischen Russland und in Ost-Europa, [die Idee eines jüdischen Nationalismus, die mit der Gründung der zionistischen Organisation (1. Zionistischer Weltkongress 1897) in eine politische Kraft umgewandelt wurde, nämlich den Zionismus.5]

4 In der Literatur über das Palästinaproblem bzw. Nahostproblem werden der Zerfall des Osmanischen Reich und die europäische Kolonialisierung der Nahostregion beinahe immer das Ende des 19. Jahrhunderts als Anfang des Problems datiert. Vgl. Klinkenberg, Michael F.: Die Rolle der EU im Nahost-Friedensprozess. Münster 2002, S. 3, und Krautkrämer, Elmar: Krieg ohne Ende? Israel und die Palästinenser Geschichte eines Konflikts. Darmstadt 2003, S. 11.

[5 Vgl. http://www.zionismus.info/. Abgerufen am 12.03.2003.]

Das Palästina-Problem hat seine Wurzeln im ausgehenden 19. Jahrhundert, als Palästina noch Teil des osmanischen Reiches war. Damals entwickelte sich, mitverursacht durch Pogrome vor allem im zaristischen Rußland, der jüdische Nationalismus, der sogenannte Zionismus.
Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmung ohne Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Ahe/Fragment 012 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 15:44:04 Guckar
Ahe, Fragment, Gesichtet, Rumpf 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 3-7, 9-31
Quelle: Rumpf 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 5-22
Der Vater des politischen Zionismus war der österreichisch-ungarische Jude Theodor Herzl. Sein Ziel war es, nach Jahrhunderten langer Unterdrückung der Juden in Europa in Palästina eine selbstbestimmte nationale jüdische Heimstätte zu schaffen. Herzl war der Überzeugung, die Judenfrage könne nicht durch das Verschmelzen der Juden mit anderen Völkern gelöst werden.6 Auf dem ersten Zionistenkongress in Basel kurz vor der Jahrhundertwende wurde die Idee des Zionismus nicht nur auf eine breite Grundlage gestellt, sondern es wurden bereits Institutionen ins Leben gerufen, die für die Einwanderung nach Palästina warben und sie organisieren sollten. Schon ab diesem frühen Zeitpunkt war die Einwanderung von Juden nach Palästina nicht mehr nur von individuellen Entscheidungen geprägt, sondern erhielt einen systematischen, organisatorischen Rahmen. Wichtigste Institution wurde später die Jewish Agency, die für die Anwerbung von Juden in aller Welt, für den Ankauf von Land in Palästina, meist von arabischen Großgrundbesitzern, und für die Zuteilung des Bodens an die Einwanderer zuständig war.

Die Idee des Zionismus stieß allerdings bei den Juden nicht nur auf Gegenliebe. So sahen die leidlich assimilierten Juden Westeuropas darin eine Gefahr für ihre eigene Integration, da die Zionisten nur Palästina als die eigentliche Heimat der Juden anerkannten.7 Tatsächlich wanderten aus Ländern, in denen Juden keine Assimilationsschwierigkeiten hatten, wie Kanada und den Vereinigten Staaten, praktisch keine Juden nach Palästina aus. Selbst der Großteil der Juden aus Osteuropa wanderte nicht in das gelobte Land, sondern nach Amerika aus. So emigrierten zwischen 1892 und 1920 nur ungefähr 60.000 Juden nach Palästina, während im gleichen Zeitraum ungefähr 2 Millionen Juden in die Vereinigten Staaten und nach Kanada [gingen.8]


6 Vgl. Watzal, Ludwig: Feinde des Friedens. Berlin 2001, S. 9.

7 Vgl. Freimark, Peter: Zum Selbstverständnis jüdischer Nationalität und Staatlichkeit in Palästina. In: Helmut Mejcher / Alexander Schölch(Hrsg.): Die Palästina-Frage 1917 – 1948. Paderborn 1981, S. 50.

[8 Vgl. Krautkrämer, Elmer: a. a. O., S. 28.]

Der Vater des politischen Zionismus war der österreich-ungarische Jude Theodor Herzl. Sein Ziel war es, nach jahrhundertelanger Unterdrückung der Juden in aller Welt, in Palästina eine selbstbestimmte nationale, jüdische Heimstätte zu schaffen. Auf dem ersten Zionistenkongreß in Basel kurz vor der Jahrhundertwende wurde diese Idee des Zionismus nicht nur auf eine breite Grundlage gestellt, sondern es wurden bereits Institutionen ins Leben gerufen, die für die Einwanderung nach Palästina werben und sie organisieren sollten. Schon ab diesem frühen Zeitpunkt war die Einwanderung von Juden nach Palästina nicht mehr nur individuell, sondern erhielt einen systematischen, organisatorischen Rahmen. Wichtigste Institution wurde später die Jewish Agency, die für die Anwerbung von Juden in aller Welt, für den Ankauf von Land in Palästina, meist von arabischen Großgrundbesitzern, und die Zuteilung des Bodens an die Einwanderer zuständig war.

Die Idee des Zionismus stieß allerdings bei den Juden nicht nur auf Gegenliebe. So sahen die leidlich assoziierten Juden Westeuropas darin eine Gefahr für ihre eigene Integration, da die Zionisten nur Palästina als die eigentliche Heimat der Juden anerkannten. Tatsächlich wanderten aus Ländern, in denen Juden keine Assimilationsschwierigkeiten hatten, wie Kanada und die Vereinigten Staaten, praktisch keine Juden nach Palästina aus. Selbst der Großteil der Juden aus Osteuropa wanderte nicht in das gelobte Land, sondern nach Amerika aus. So emigrierten zwischen 1892 und 1920 nur ungefähr 60000 Juden nach Palästina, während im gleichen Zeitraum ungefähr 2 Millionen Juden in die Vereinigten Staaten und nach Kanada gingen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Ahe/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 15:39:19 Guckar
Ahe, Fragment, Gesichtet, Rumpf 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Rumpf 2002
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1:22-31.33-38; 2:1-6.30-32
Auch die strenggläubigen orthodoxen Juden, wie z. B. die seit Jahrhunderten in Palästina lebenden Juden, lehnten den Zionismus ab. Denn nach ihrer Auffassung darf der von Gott verkündete jüdische Staat nur durch den Messias, also durch Gottes Hand, und niemals durch Menschenhand, wie es sich der Zionismus zum Ziel gesetzt hat, errichtet werden.

Bereits 1882 hatte mit der ersten Alija (Einwanderungswelle) vor allem von Juden aus Osteuropa die Einwanderung nach Palästina begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten dort ungefähr 450.000 Menschen, von denen 24.000, also gut fünf Prozent, Juden waren.9 Auch die weiteren Einwanderungswellen brachten vor allem Juden aus Osteuropa nach Palästina. Besonders die Juden der zweiten Alija von 1904 bis 1914 prägten die weitere Entwicklung des Landes und trugen wesentlich zur späteren Staatsgründung bei. Diese Juden waren von den revolutionären Umwälzungen in Russland sozialistisch geprägt und organisierten ihre neu gegründeten landwirtschaftlichen Gemeinwesen entsprechend. Sie waren im Übrigen alles andere als religiös. Sie wollten einen neuen jüdischen Menschentyp verkörpern, der nicht mehr nur der betende orthodoxe Jude sein sollte, sondern der unermüdliche, zähe Bauer, der dem unwirtlichen Boden Palästinas mit den eigenen Händen seinen Lebensunterhalt abrang.

Je mehr Juden ins Land kamen, umso mehr wirkten sie nicht nur befremdlich, sondern zunehmend bedrohlich, denn das Ziel der Einwanderung, die Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk und die dahinter stehende Ideologie blieben nämlich auch der dort lebenden arabischen Bevölkerung nicht verborgen. Als Reaktion darauf antwortete sie mit Gewaltakten gegen die jüdische Einwanderung und die britische Besatzung.

Einen erfolgreichen Schritt konnten die Juden 1917 mit der so genannten Balfour-Deklaration verzeichnen. Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im [Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet.]


9 Hier sind in der Literatur verschiedene Schätzungen über die Zahlen der Einwohner Palästinas nach Glaubensrichtungen zu finden; während in der jüdisch-israelischen Literatur die Zahl der Juden hoher geschätzt wird, findet man geringere Angaben in der palästinensisch-arabischen Literatur.

[Seite 1]

Auch die strenggläubigen orthodoxen Juden, wie z.B. die seit Jahrhunderten in Palästina lebenden Juden, lehnten den Zionismus ab. Denn nach ihrer Auffassung darf der von Gott verkündete jüdische Staat nur durch den Messias, also durch Gottes Hand, und niemals durch Menschenhand, wie es sich der Zionismus zum Ziel gesetzt hat, errichtet werden. Die orthodoxen Juden hielten diese Idee und halten sie teilweise noch heute für Gotteslästerung.

Bereits 1882 hatte mit der ersten Alija (Einwanderungswelle) vor allem von Juden aus Osteuropa die Einwanderung nach Palästina begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten dort ungefähr 450000 Menschen, von denen 24000, also gut fünf Prozent, Juden waren. Auch die drei weiteren Einwanderungswellen brachten vor allem Juden aus Osteuropa nach Palästina. Besonders die Juden der zweiten Alija von 1904 bis 1914 prägten die weitere Entwicklung des Landes und trugen wesentlich zur späteren Staatsgründung bei. Zu ihnen gehörte u.a.

David Ben Gurion, der 1948 Israels erster Ministerpräsident wurde. Diese Juden waren von den revolutionären Umwälzungen in Rußland sozialistisch geprägt und organisierten ihre neu gegründeten landwirtschaftlichen Gemeinwesen (Kibuzzim z.B.) entsprechend. Sie waren im übrigen alles andere als religiös. Sie wollten einen neuen jüdischen Menschentyp verkörpern, der nicht mehr der in seiner dunklen Betstube grübelnde und betende orthodoxe Jude sein sollte, sondern der unermüdliche, zähe Bauer, der dem unwirtlichen Boden Palästinas mit den eigenen Händen seinen Lebensunterhalt abrang.

[Seite 2]

Je mehr Juden ins Land kamen, umso mehr wirkten sie nicht nur befremdlich, sondern zunehmend bedrohlich, denn die dahinterstehende Ideologie und das Ziel der Einwanderung, nämlich die Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk, blieb auch der dort lebenden arabischen Bevölkerung nicht verborgen. Einen erfolgreichen Schritt in diese Richtung konnten die Juden 1917 mit der sogenannten Balfour-Erklärung verzeichnen. Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet. [...]

[...]

[...] Der Widerstand gegen die jüdische Einwanderung erschöpfte sich folglich in wiederholten blutigen Übergriffen auf die jüdischen Einwanderer, die bald ebenso blutig von einzelnen zionistischen Untergrundgruppen erwidert wurden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Weitgehend wörtlich mit der ungenannt bleibenden Vorlage übereinstimmend.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Ahe/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 15:50:31 Graf Isolan
Ahe, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Rumpf 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-5
Quelle: Rumpf 2002
Seite(n): 2, Zeilen: 5-8
[Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im] Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet. Der damalige britische Außenminister Balfour erklärte gegenüber den organisierten Zionisten Englands in einem Brief die Bereitschaft der englischen Regierung, die Juden bei der Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina zu unterstützen. Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet. Der damalige britische Außenminister Balfour erklärte gegenüber den organisierten Zionisten Englands in einem Brief die Bereitschaft der englischen Regierung, die Juden bei der Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina zu unterstützen.
Anmerkungen

Identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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