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Quelle:Ahh/Rost 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Katrin Rost
Titel    Die prädiktive und reaktive Griffkraftkontrolle bei Kleinhirnschädigungen
Ort    München
Jahr    2006
URL    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/6704/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ahh/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-17 19:00:36 Schumann
Ahh, Fragment, Gesichtet, Rost 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-23
Quelle: Rost 2006
Seite(n): 5, Zeilen: 1 ff.
1 EINLEITUNG

1.1 Kräfte beim Heben und Halten eines Objektes

Die Fähigkeit, einen Gegenstand präzise zwischen Daumen und Zeigefinger zu fassen, ermöglicht dem Menschen eine Vielzahl komplexer und anspruchsvoller feinmotorischer Manipulationen. Der biomechanische Vorteil einer Daumen-Opposition gestattet eine erstaunliche Vielfalt von Bewegungen. So reicht die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Hand von der geschickten Manipulation kleiner, empfindlicher Objekte bis zur Handhabung unterschiedlichster Werkzeuge. Die motorische Funktion der Hand basiert auf einer Vielzahl skelettaler und muskulärer Freiheitsgrade der beteiligten Gelenke, kontrolliert von einem hoch entwickelten neuronalen System. Um filigrane Bewegungen ausführen zu können, bedarf es ebenso der sensorischen Handfunktion, u.a. durch taktile Mechanorezeptoren der Haut, damit ein Gegenstand in seiner Form und Beschaffenheit erfasst werden kann. Die Handlung des Greifens und der Manipulation von Gegenständen kann somit als eine sensomotorische Leistung angesehen werden.

Meist geht dem Ergreifen eines Objektes eine visuelle Erfassung des Gegenstandes und seiner Umgebung voraus, der dann gezielte Arm- und Handbewegungen zum Objekt hin folgen. Schon vor der Berührung findet eine optimale Anpassung der spezifischen Gelenkstellung des Armes, der Hand und der Finger an die Gegebenheiten statt. Die Vororientierung der Hand mit Öffnung der Finger richtet sich nach den physikalischen Eigenschaften des Objektes, wie Größe und Form.

EINLEITUNG

Prinzipien der Griffkraftregulierung

Die Fähigkeit ein Objekt präzise zwischen Daumen und Zeigefinger zu erfassen, ermöglicht den Menschen eine Vielzahl von komplexen und anspruchsvollen feinmotorischen Manipulationen. Der biomechanische Vorteil einer Daumen-Opposition gestattet eine erstaunliche Vielfalt von Bewegungen. So reicht die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Hand von der geschickten Manipulation kleiner, empfindlicher Objekte bis zur Handhabung unterschiedlichster Werkzeuge. Die motorische Funktion der Hand basiert auf einer Vielzahl skeletttaler und muskulärer Freiheitsgrade der beteiligten Gelenke, kontrolliert von einem hoch entwickelten neuronalem System. Um filigrane Bewegungen ausführen zu können, bedarf es ebenso der sensorischen Handfunktion, u.a. durch taktile Mechanorezeptoren der Haut um einen Gegenstand in seiner Form und Beschaffenheit zu erfassen. Die Handlung des Greifens und Manipulation kann somit als eine sensomotorische Leistung angesehen werden.

Dem Ergreifen eines Objektes geht meist eine visuelle Erfassung des Gegenstandes und seiner Umgebung voraus, welches eine Auslösung von gezielten Arm- und Handbewegungen zum Objekt zur Folge hat. Schon vor der Berührung findet eine optimale Anpassung der spezifischen Gelenkstellung des Armes, der Hand und der Finger statt. Die Vororientierung der Hand mit Öffnung der Finger richtet sich nach den physikalischen Eigenschaften des Objektes, wie Größe, Form und Oberflächenbeschaffenheit.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Analyse:Ahh/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-17 19:04:25 Schumann
Ahh, Fragment, Gesichtet, Rost 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-13
Quelle: Rost 2006
Seite(n): 5, Zeilen: 24ff
[Bei] bewegten Objekten muss noch die Objektverschiebung bis zum Handkontakt vom Gehirn erfasst und in die Bewegungsplanung miteinbezogen werden.

Die Voraussetzung einer adäquaten Manipulation von Objekten ist eine entsprechende Regelung der isometrischen Fingerkräfte. Die Griffkraftkontrolle resultiert aus einem Zusammenspiel verschiedener Kontrollmechanismen. Obwohl das Greifen in der Ausführung komplex und variabel ist, konnten in den letzten Jahren in verschiedenen Studien bestimmte Gesetzmäßigkeiten der Griffkraftsteuerung dargestellt werden. Die Greifbewegung wird ermöglicht durch die Aktivierung einzelner Muskeln und dem synchronen Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen. Eine geschickte Manipulation wird somit ermöglicht durch die Auswahl spezifischer motorischer Kommandos, die auf die physikalischen Eigenschaften des Objektes vor und während der Bewegung, sowie auf deren Intention abgestimmt sind (Flanagan u. Johansson 2002).

Bei nichtstationären Objekten muss in die Bewegungsplanung noch die Objektverschiebung bis zum Handkontakt vom Gehirn erfasst und mit einbezogen werden.

Die Voraussetzung einer adäquaten Manipulation gehaltener Objekte ist eine entsprechende Regelung der isometrischen Fingerkräfte. Die Griffkraftkontrolle resultiert aus einem Zusammenspiel verschiedener Kontrollmechanismen. Obwohl das Greifen in der Ausführung komplex und variabel ist, konnten in den letzten Jahren in verschiedenen Studien bestimmte Gesetzmäßigkeiten der Griffkraftregulierung dargestellt werden.

Die Greifbewegung wird ermöglicht durch die Aktivierung einzelner Muskeln und einem synchronen Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen. Eine geschickte Objektbewegung wird somit durch die Auswahl spezifischer motorischer Kommandos, bezogen auf die Intention der Bewegung, sowie den physikalischen Eigenschaften des Objektes vor und während der Bewegung, ermöglicht [21].


21. Flanagan, J.R. and R.S. Johansson, Hand movements, in Encyclopedia of the human brain, R. VS, Editor. 2002, Academic Press: San Diego. p. 399-414.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Analyse:Ahh/Fragment 024 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-17 19:07:30 Schumann
Ahh, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Rost 2006, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Rost 2006
Seite(n): 12, Zeilen: 3ff
Der Lobus flocculonodularis (mediane Zone) erhält überwiegend vestibuläre und visuelle Afferenzen (Vestibulocerebellum). Die Weiterleitung von vestibulären Efferenzen erfolgt über die Vestibulariskerne der Medulla oblongata und kontrollieren neben der Aufgabe der visuellen Kontrolle vorwiegend die axiale Muskulatur und die Extensoren, um eine aufrechtes, stabiles Gehen und Stehen zu gewährleisten. Die medialen Anteile der Kleinhirnhemisphären und des Vermis (zusammen pars intermedia) weisen vor allem somatosensorische Afferenzen aus spinalen Fasern (= Spinocerebellum) auf. Efferenzen des Vermis projizieren in den Nucleus fastigii, um von dort aus über kortikale und Hirnstamm-Areale des medialen absteigenden Systems die Kontrolle von Kopf, Nacken und rumpfnaher Muskulatur zu übernehmen. Die intermediären Anteile der Hemisphären projizieren über den Nucleus interpositus in die lateralen kortikospinalen und rubrospinalen Bahnen und kontrollieren auf diese Art die mehr distal gelegene Gliedmaßenmuskulatur. Der Lobus flocculonodularis (mediane Zone) erhält überwiegend vestibuläre und visuelle Afferenzen (Vestibulocerebellum). Die Weiterleitung von vestibulären Efferenzen erfolgt über die Vestibulariskerne der Medulla oblongata und kontrollieren neben der Aufgabe der visuellen Kontrolle vorwiegend die axiale Muskulatur und die Extensoren, um eine aufrechtes, stabiles Gehen und Stehen zu gewährleisten.

Die medialen Anteile der Kleinhirnhemisphären und des Vermis (zusammen pars intermedia) weisen vor allem somatosensorische Afferenzen aus spinalen Fasern (= Spinocerebellum) auf. Efferenzen des Vermis projizieren in den Nucleus fastigii, um von dort aus über kortikale und Hirnstamm-Areale des medialen absteigenden Systems die Kontrolle von Kopf, Nacken und rumpfnaher Muskulatur zu übernehmen. Die intermediären Anteile der Hemisphären projizieren über den Nucleus interpositus in die lateralen korticospinalen und rubrospinalen Bahnen und kontrollieren auf diese Art die mehr distal gelegene Gliedmaßenmuskulatur.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Analyse:Ahh/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-17 19:15:31 Schumann
Ahh, Fragment, Gesichtet, Rost 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-9
Quelle: Rost 2006
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 18ff; 13: 16ff
Die lateralen Hemisphären werden überwiegend durch cerebrale Afferenzen des Kortex versorgt (Cerebrocerebellum). Das Output erfolgt über Efferenzen des Nucleus dentatus in die motorischen, prämotorischen und präfrontalen Kortexareale. Diesem Bereich des Kleinhirns wird eine Reihe von Funktionen zugeordnet. Vor allem sei er an der Planung und Koordination komplexer motorischer Aktionen, sowie an Lernvorgängen beteiligt (Boecker et al. 2005, Kawato et al. 2003, Monzee u. Smith 2003). Seit einigen Jahren werden in diesem Kleinhirnbezirk aber auch Beteiligungen an kognitiven Prozessen vermutet (Schmahmann u. Sherman 1998).

Das Kleinhirn erhält vorwiegend afferente Informationen über die Bewegungskontrolle aus dem motorischen Kortex über die pontinen Kerne. Ferner bekommt das Kleinhirn über das Rückenmark sensorischen Feedback der Bewegungsausführung (Brodal 1981). Die Anwesenheit der Information über die geplante und die aktuelle Bewegungsausführung prädestiniert eine Beteiligung des Kleinhirns sowohl an der Bewegungskontrolle als auch am Erlernen neuer Objektbewegungen (Heck u. Sultan 2002).


6. Boecker H, Lee A, Mühlau M, Ceballos-Baumann A, Ritzl A, Spilker ME, Marquart C, Hermsdörfer J, (2005), Force level independent representations of predictive grip forceload force coupling: a PET activation study, Neuroimage, 25, 243-252.

7. Brodal A, Neurological anatomy in relation to clinical medicine, 3rd Edition, Oxford University Press, New York, 1981, 672.

32. Heck D, Sultan F, (2002), Cerebellar structure and function: making sense of parallel fibers, Human Movement Science, 21, 411-421

51. Kawato M, Kuroda T, Imamizu H, Nakano E, Miyauchi S, Yoshioka T, (2003), Internal forward models in the cerebellum: fMRI study on grip force and load force coupling, Progress in Brain Research, 142, 171-188

65. Monzee J, Smith AM, (2003), Responses of Cerebellar Interpositus Neurons to Predictable Perturbations Applied to an Object Held in a Precision Grip, Journal of Neurophysiology, 91, 1230-1239

85. Schmahmann JD, Sherman JC, (1998), The cerebellar cognitive affective syndrome, Brain, 121, 561-79

Die lateralen Hemisphären werden überwiegend durch cerebrale Afferenzen des Kortex versorgt (Cerebrocerebellum). Das Output erfolgt über Efferenzen des Nucleus dentatus in die motorischen, prämotorischen und präfrontalen Kortexareale. Diesem Bereich des Kleinhirns wird eine Reihe von Funktionen zugeordnet. Vor allem sei er an der Planung und Koordination komplexer motorischer Aktionen, sowie an Lernvorgängen beteiligt [9, 64, 78]. Seit einigen Jahren werden diesem Kleinhirnbezirk aber auch Beteiligungen an kognitiven Prozessen vermutet [98].

[Seite 13]

Das Kleinhirn erhält vorwiegend afferente Informationen über die Bewegungskontrolle aus dem motorischen Kortex über die pontinen Kerne. Des Weiteren erhält das Kleinhirn über das Rückenmark sensorischen Feedback der Bewegungsausführung [11]. Die Anwesenheit der Information über die geplante als auch über die aktuelle Bewegungsausführung prädestiniert eine Beteiligung des Kleinhirns an der Bewegungskontrolle als auch am Erlernen neuer Objektbewegungen [35].


9. Boecker, H., et al., Force level independent representations of predictive grip forceload force coupling: a PET activation study. Neuroimage, 2005. 25(1): p. 243-52.

11. Brodal, A., Neurological anatomy in relation to clinical medicine. 1981, Oxford University: New York.

35. Heck, D. and F. Sultan, Cerebellar structure and function: making sense of parallel fibers. Hum Mov Sci, 2002. 21(3): p. 411-21.

64. Kawato, M., et al., Internal forward models in the cerebellum: fMRI study on grip force and load force coupling. Prog Brain Res, 2003. 142: p. 171-88.

78. Monzee, J. and A.M. Smith, Responses of Cerebellar Interpositus Neurons to Predictable Perturbations Applied to an Object Held in a Precision Grip. J Neurophysiol, 2003.

98. Schmahmann, J.D. and J.C. Sherman, The cerebellar cognitive affective syndrome. Brain, 1998. 121 ( Pt 4): p. 561-79.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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