Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Aho/Graser 2006

< Quelle:Aho

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Anno Graser
Titel    MRT der Prostata: Sextantenbasierte Lokalisationsdiagnostik und Staging des Prostatakarzinoms sowie MRT-gestützte PSA-Dichtebestimmung
Ort    München
Jahr    2006
Anmerkung    Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät 2006
URL    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/4869/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    18


Fragmente der Quelle:
[1.] Aho/Fragment 021 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 16:52:11 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 4-29
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 1-
2.4 Anatomie und Physiologie der Prostata

2.4.1 Makroskopische Anatomie

Die Prostata oder Vorsteherdrüse (griech. Prostátes = Vorsteher) gehört wie die paarige Vesicula seminalis (Samenblase oder Bläschendrüse) und die ebenfalls paarig angelegte Glandula bulbourethralis (Cowpersche Drüse) zu den akzessorischen Geschlechtsdrüsen und ist mit einem Gewicht von ca. 20 g deren Größte (Benninghoff, 1994). Sie ist eine rein exokrine Drüse, hat etwa die Größe einer Kastanie und die Form einer auf der Spitze stehenden Pyramide; sie liegt posterior der Symphysis pubica kaudal der Blase, mit deren Boden sie an ihrer Basis verwachsen ist (Abb. 1). Sie wird von einer Faszie eingefasst, die aus Kollagen, Elastin und glatter Muskulatur besteht. Diese Faszie hat posterior und lateral eine Dicke von etwa 0,5 mm. Die Facies anterior der Prostata ist durch das Ligamentum puboprostaticum am Schambein fixiert, die Facies posterior liegt der Ampulla recti an, von der sie durch ein rektovesikales Septum getrennt wird. Die Urethra wird zu Beginn ihres Verlaufs durch das Becken zwischen Blasenhals und Diaphragma urogenitale von der Prostata eingefasst und deswegen in diesem Bereich als Urethra prostatica bezeichnet. Die kraniokaudale Ausdehnung des Organs beträgt etwa 3 cm, wobei der größte Transversaldurchmesser von ca. 2 x 4 cm oberhalb der Organmitte besteht, was für die Einteilung des Organs in die Bereiche Basis, Mitteldrüse und Apex wichtig ist. Nach kaudal verjüngt sich die Prostata, um mit ihrer Apex mit dem Diaphragma urogenitale in Kontakt zu treten. Ventral zwischen Symphyse und Prostata finden sich die periprostatische Faszie, Fettgewebe und der Santorinsche Plexus, der vordere Anteil des periprostatischen Venenplexus (Banson, 1996). Dorsal zwischen Prostata und Rektum ist die Denonvillierssche Faszie lokalisiert, die diese beiden Strukturen voneinander trennt (Rifkin, 1990; Maio und Rifkin, 1995).

III. Die Prostata

III.1 Anatomie und Physiologie

III.1.1 Makroskopische Anatomie

Die Prostata, zu deutsch Vorsteherdrüse (griech. Prostátes = Vorsteher), gehört wie die paarige Vesicula seminalis (Samenblase oder besser Bläschendrüse) und die ebenfalls paarig angelegte Glandula bulbourethralis (Cowpersche Drüse) zu den akzessorischen Geschlechtsdrüsen und ist mit einem Gewicht von ca. 20 g deren größte (Benninghoff 1994). Sie ist eine rein exokrine Drüse, hat etwa die Größe einer Kastanie und die Form einer auf der Spitze stehenden Pyramide und liegt posterior der Symphysis pubica kaudal der Blase, mit deren Boden sie an ihrer Basis verwachsen ist. Sie wird von einer Faszie eingefaßt, die aus Kollagen, Elastin und glatter Muskulatur besteht. Diese Faszie hat posterior und lateral eine Dicke von etwa 0,5 mm. Die Facies anterior der Prostata ist durch das Ligamentum puboprostaticum am Schambein fixiert, die Facies posterior liegt der Ampulla recti an, von der sie durch ein rektovesikales Septum getrennt wird. Die Urethra wird zu Beginn ihres Verlaufs durch das Becken zwischen Blasenhals und Diaphragma urogenitale von der Prostata eingefaßt und deswegen in diesem Bereich als Urethra prostatica bezeichnet. Die kraniokaudale Ausdehnung des Organs beträgt etwa 3 cm, wobei der größte Transversaldurchmesser von ca. 2 x 4 cm oberhalb der Organmitte besteht, was für die Einteilung des Organs in die Bereiche Basis, Mitteldrüse und Apex wichtig ist (siehe Kapitel VI.2.4). Nach kaudal verjüngt sich die Prostata, um mit ihrer Apex mit dem Diaphragma urogenitale in Kontakt zu treten. Ventral zwischen Symphyse und Prostata finden sich die periprostatische Faszie, Fettgewebe und der Santorinsche Plexus, der vordere Anteil des periprostatischen Venenplexus (Banson 1996). Dorsal zwischen Prostata und Rektum ist die Denonvillierssche Faszie lokalisiert, die diese beiden Strukturen voneinander trennt (Maio et al. 1995; Rifkin 1990).

Anmerkungen

Kein Verweis auf die Quelle. Die in beiden Arbeiten genannten letzten drei Quellen sind in englischer Sprache verfasst.

Sowohl Aho als auch Graser beziehen sich auf Rifkin (1995). In keinen der beiden Arbeiten ist Rifkin (1995) klar identifizierbar. Aho erwähnt im Literaturverzeichnis Rifkin (1990) und Rifkin (1996), Graser nennt dort Rifkin (1990), Rifkin (1997) und Rifkin et al (1990).

Rechtschreibefehler ("ist deren Größte") werden mit kopiert.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[2.] Aho/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 16:57:40 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-14 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 14, 15, 16, Zeilen: 14: letzte Zeile; 15: 1-10; 16: Abbildung
22a diss Aho.png

Abb. 1: Sagittalschnitt durch die membranöse Urethra mit Darstellung der Strukturen des Beckens in der Mittellinie (aus Hinman, 1993)

Die lateralen Begrenzungen sind kranial der Musculus obturator internus und kaudal der Musculus levator ani. Posterolateral sind bei etwa fünf und sieben Uhr bei Ansicht in Steinschnittlage die neurovaskulären Bündel zu finden, Verbände von Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nervenbahnen, die die Prostatakapsel penetrieren und Nerven enthalten, die sowohl für die erektile Funktion als auch die Kontinenz durch Innervation des Musculus sphincter urethrae externus von entscheidender Bedeutung sind (Huch et al., 1995). Die Pars prostatica urethrae verläuft zentral durch die Prostata und bildet zusammen mit den Ductus ejaculatorius in der Mitte der Drüse das Verumontanum, den Samenhügel (Colliculus seminalis).

Die Prostata weist eine zonale anatomische Gliederung auf, die von McNeal beschrieben wurde (McNeal, 1981a, b).

[Seite 14, letzte Zeile]

Die lateralen Begrenzungen sind kranial der Musculus obturator

[Seite 15, Zeile 1-10]

internus und kaudal der Musculus levator ani. Posterolateral sind bei etwa fünf und sieben Uhr bei Ansicht in Steinschnittlage die neurovaskulären Bündel zu finden, Verbände von Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nervenbahnen, die die Prostatakapsel mikroskopisch penetrieren und Nerven enthalten, die sowohl für die erektile Funktion als auch die Kontinenz durch Innervation des Musculus sphincter urethrae externus von entscheidender Bedeutung sind (Huch Boni et al. 1995b). Die Pars prostatica urethrae verläuft zentral durch die Prostata und bildet zusammen mit den Ductus ejaculatorii in der Mitte der Drüse das Verumontanum, den Samenhügel (Colliculus seminalis).

Die Prostata weist eine zonale anatomische Gliederung auf, die von McNeal beschrieben wurde (McNeal 1981b).

[Seite 16, Abbildung inkl. Beschreibung]

22a source Aho.png

Abbildung 1a. Sagittalschnitt durch die prostatische und membranöse Urethra mit Darstellung der Beziehung der Strukturen des Beckens in der Mittellinie (aus Hinman F. Jr: Atlas of Urosurgical Anatomy. Philadelphia, WB Saunders, 1993, S. 356)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Aho/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 20:57:41 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-31 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 15, 16, 17, Zeilen: 15: 10ff; 16: 1ff; 17: 1ff
[So lassen sich die drei Anteile periphere,] zentrale und Übergangszone unterscheiden (s. Abb. 2). Die ventrale Portion besteht aus dem anterioren fibromuskulären Stroma, das im vorderen Bereich stark ausgeprägt ist und sich nach lateral verdünnt, um hier die Prostatakapsel zu bilden. Das anteriore fibromuskuläre Stroma enthält kein Drüsengewebe sondern Bindegewebe und glatte Muskulatur (Benninghoff, 1994; Banson, 1996). Die glandulären Anteile der Prostata lassen sich in einen äußeren und einen inneren Bereich unterteilen. Die zentrale Drüse besteht aus der Urethra anliegender glatter Muskulatur, dem sogenannten präprostatischen Sphinkter, periurethralem Drüsengewebe und der Übergangszone (Coakley und Hricak, 2000). Die äußere oder periphere Drüse weist die Untereinheiten zentrale Zone und periphere Zone auf. Die Zonen können aufgrund ihrer Lagebeziehungen zu den Ductuli ejaculatorii und der Urethra identifiziert werden, weisen aber darüber hinaus histologische, embryologische und klinisch-pathologische Unterschiede auf. Die zentrale Zone ist an der Basis bzw. der kranialen Portion der Prostata lokalisiert und umgibt die Ejakulationsgänge. Sie hat die Form eines Trichters und macht den größten Teil der Basis aus. Nach kaudal hin verjüngt sie sich und erreicht mit ihrer Spitze die Ebene des Verumontanums. Distal dieser Struktur wird die Urethra von der peripheren Zone eingeschlossen, die den Großteil der Apex ausmacht und nach kranial der zentralen Zone anliegt, wodurch sie die laterodorsale Zirkumferenz des Organs stellt. Die Übergangszone, ein Teil der zentralen Drüse, umgibt den proximalen Anteil der Urethra oberhalb des Verumontanums und ist in der Mitteldrüse anterior lokalisiert. Für das Verständnis der zonalen Anatomie der Prostata ist der Verlauf der Urethra prostatica von entscheidender Wichtigkeit. Diese wird durch das Verumontanum, das in der Mitte zwischen Blasenhals und Apex der Prostata liegt, in einen proximalen und einen distalen Abschnitt unterteilt. Im Bereich des Verumontanums beschreibt die Urethra einen Knick von etwa 35 Grad nach anterior (siehe Abb.1). In die Urethra münden die Ausführungsgänge des prostatischen Drüsengewebes. Beim jungen Mann macht die periphere Zone etwa 70 %, die zentrale Zone rund 25 % und die Übergangszone zusammen mit den periurethralen Drüsen nur 5 % des Volumens der Prostata aus (Coakley und Hricak, 2000). Es lassen sich die drei Anteile periphere Zone, zentrale Zone und Übergangszone unterscheiden. Die ventrale Portion besteht aus dem anterioren fibromuskulären Stroma, das im vorderen Bereich stark ausgeprägt ist und sich nach lateral verdünnt, um hier die Prostatakapsel zu bilden. Das anteriore fibromuskuläre Stroma enthält kein Drüsengewebe, sondern Bindegewebe und glatte Muskulatur, wie in Kapitel III.1.2 näher ausgefürt wird (Banson 1996; Benninghoff 1994).

Die glandulären Anteile der Prostata lassen sich in einen äußeren und einen inneren Bereich unterteilen. Die zentrale Drüse besteht aus der Urethra anliegender glatter Muskulatur, dem sogenannten präprostatischen Sphinkter, periurethralem Drüsengewebe und der Übergangszone (Coakley et al. 2000). Die äußere oder periphere Drüse weist die Untereinheiten zentrale Zone und periphere Zone auf. Die Zonen können aufgrund ihrer Lagebeziehungen zu den Ductuli ejaculatorii und der Urethra identifiziert werden, weisen aber darüber hinaus histologische, embryologische und klinisch-pathologische Unterschiede auf (siehe Kapitel III.1.2). Die zentrale Zone ist an der Basis bzw. der kranialen Portion der Prostata lokalisiert und umgibt die Ejakulationsgänge. Sie hat die Form eines Trichters und macht den größten Teil der Basis aus. Nach kaudal hin verjüngt sie sich und erreicht mit ihrer Spitze die Ebene des Verumontanums. Distal dieser Struktur wird die Urethra von der

[Seite 16]

peripheren Zone eingeschlossen, die den Großteil der Apex ausmacht und nach kranial der zentralen Zone anliegt, wodurch sie die laterodorsale Zirkumferenz des Organs stellt. Die Übergangszone, ein Teil der zentralen Drüse, umgibt den proximalen Anteil der Urethra oberhalb des Verumontanums und ist in der Mitteldrüse anterior lokalisiert.

Für das Verständnis der zonalen Anatomie der Prostata ist der Verlauf der Urethra prostatica von entscheidender Wichtigkeit. Diese wird durch das Verumontanum, das in der Mitte zwischen Blasenhals und Apex der Prostata liegt, in einen proximalen und einen distalen Abschnitt unterteilt. Im Bereich des Verumontanums beschreibt die Urethra einen Knick von etwa 35 Grad nach anterior (siehe Abb. 1a). In die Urethra münden die Ausführungsgänge des prostatischen Drüsengewebes.

[Seite 17]

Beim jungen Mann macht die periphere Zone etwa 70%, die zentrale Zone rund 25% und die Übergangszone zusammen mit den periurethralen Drüsen nur 5% des Volumens der Prostata aus (Coakley et al. 2000).

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

[4.] Aho/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 17:01:34 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-21 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 4-12; 18: 1-6
24a diss Aho.png

Abb. 2: Zentrale Anatomie der Prostata im Frontalschnitt (aus Coakley u. Hricak, 2000)

Zu Samenblasen und Samenleiter hat die Prostata enge topographische und funktionelle Beziehungen, die auch für das Verständnis der später dargestellten pathologischen Veränderungen von Bedeutung sind. Der Samenleiter, Ductus deferens, verbindet den Nebenhoden mit der Harnröhre. Er hat eine Gesamtlänge von 35–40 cm und verläuft nach Verlassen des Nebenhodens (Pars epididymica) mit dem Samenstrang (Pars funiculi spermatici) zum Leistenkanal, den seine Pars inguinalis durchzieht (Benninghoff, 1994). Nach Passieren des Leistenkanals legt sich der Ductus deferens mit seiner Pars pelvina im Retroperitonealraum der lateralen Beckenwand an, von wo aus er von dorsolateral nach ventromedial über das Blasendach zur Prostata zieht. Vor der Einmündung in die Vorsteherdrüse erweitert sich der Gang zur Ampulla ductus deferentis, an deren distalem Ende die Einmündung des Ausführungsganges der Vesicula seminalis zu finden ist. Die beiden Samenblasen oder Bläschendrüsen liegen lateral der Ampulle. Im folgenden, etwa 1 cm langen Abschnitt zwischen Prostatarand und Colliculus seminalis (Verumontanum) trägt der Gang die Bezeichnung Ductus ejaculatorius. Dieser führt also sowohl das Sekret des Hodens und Nebenhodens als auch das der Bläschendrüsen. Diese Drüsen werden im internationalen Schrifttum oft synonym als Samenblasen bezeichnet, enthalten aber keine Samenzellen, sondern vielmehr ein von der Drüse gebildetes Sekret, das der Samenflüssigkeit [beigemengt wird.]

[Seite 17, Zeilen 4-12]

24a source Aho.png

Abbildung 1. Zonale Anatomie der prostata im Frontalschnitt. Aus Coakley FV, Hricak H. Radiologic anatomy in the prostate gland: a clinical approach. Radiol Clin North Am 2000;38:15-30

Zu Samenblasen und Samenleiter hat die Prostata enge topographische und funktionelle Beziehungen, die auch für das Verständnis der später dargestellten pathologischen Veränderungen von Bedeutung sind. Der Samenleiter, Ductus deferens, verbindet den Nebenhoden mit der Harnröhre. Er hat eine Gesamtlänge von 35–40 cm und verläuft nach Verlassen des Nebenhodens (Pars epididymica) mit dem Samenstrang (Pars funiculi spermatici) zum Leistenkanal, den seine Pars inguinalis durchzieht. (Benninghoff 1994) Nach Passieren des Leistenkanals legt sich der Ductus deferens mit seiner Pars pelvina im Retroperitonealraum der lateralen Beckenwand an, von wo aus er von dorsolateral nach ventromedial über das Blasendach zur Prostata zieht. Vor der Einmündung in die Vorsteherdrüse erweitert sich der Gang zur Ampulla ductus deferentis, an deren distalem Ende die Einmündung des Ausführungsganges der Vesicula seminalis zu finden ist. Die beiden Samenblasen oder Bläschendrüsen liegen lateral der Ampulle. Im folgenden, etwa

[Seite 18, Zeilen 1-6]

einen Zentimeter langen Abschnitt zwischen Prostatarand und Colliculus seminalis (Verumontanum) trägt der Gang die Bezeichnung Ductus ejaculatorius. Dieser führt also sowohl das Sekret des Hodens und Nebenhodens als auch das der Bläschendrüsen. Diese Drüsen werden im internationalen Schrifttum oft synonym als Samenblasen bezeichnet, enthalten aber keine Samenzellen, sondern vielmehr ein von der Drüse gebildetes Sekret, das der Samenflüssigkeit beigemengt wird.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[5.] Aho/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 21:03:30 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-21 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 6-16; 19: Abbildung; 27: 1-8
Sie liegen hinter der Harnblase kranial der Prostata lateral der Ampulla ductus deferentis und haben eine ovale, abgeflachte Form mit einer Länge von ca. 5 cm und einer Dicke und Breite von je 1 cm. Die Vesiculae seminales sind am Blasengrund von außen angewachsen und haben nach dorsal eine enge Lagebeziehung zum Rektum, von wo aus sie auch palpiert werden können. Die Drüsen selbst bestehen aus einem etwa 15 cm langen Gang, der stark gewunden und von einer bindegewebigen Kapsel umgeben ist. Seine Wand weist wie auch die des Ductus deferens eine kräftige Muskulatur auf. Das hochprismatische Epithel gleicht dem der Ampulla ductus deferentis und des Ductus ejaculatorius und zeigt eine starke sekretorische Aktivität (Coakley und Hricak, 2000). Die Lagebeziehungen von Prostata und Samenblasen zur umgebenden Muskulatur und der Blase sind in Abb. 3 dargestellt.

25a diss Aho.png

Abb. 3: Frontalschnitt durch das kleine Becken (aus Coakley u. Hricak, 2000)

Fascia pelvina und quergestreifte Muskulatur der Urethra

Die Prostata wird von zwei separaten Faszienschichten bedeckt (Abb. 4): der Denonvilliersschen Faszie und der Fascia pelvina lateralis, die auch als Fascia prostatica bezeichnet wird. Die Denonvillierssche Faszie ist eine zarte, bindegewebige Struktur, die zwischen der Prostata und dem Rektum lokalisiert ist. Diese Bindegewebsschicht erstreckt sich nach kranial bis auf die Höhe der Samenblasen, deren posteriorer Wand sie unmittelbar anliegt. Sie ist in der Nähe der Prostatabasis am dicksten und verjüngt sich nach kaudal in Richtung des M. [sphincter urethrae internus, an dem sie endet.]

[Seite 18, Zeilen 6-16]

Sie liegen hinter der Harnblase kranial der Prostata lateral der Ampulla ductus deferentis und haben eine ovale, abgeflachte Form mit einer Länge von ca. 5 cm und einer Dicke und Breite von je 1 cm. Die Vesiculae seminales sind am Blasengrund von außen angewachsen und haben nach dorsal eine enge Lagebeziehung zum Rektum, von wo aus sie auch palpiert werden können. Die Drüsen selbst bestehen aus einem etwa 15 cm langen Gang, der stark gewunden und von einer bindegewebigen Kapsel umgeben ist. Seine Wand weist wie auch die des Ductus deferens eine kräftige Muskulatur auf. Das hochprismatische Epithel gleicht dem der Ampulla ductus deferentis und des Ductus ejaculatorius und zeigt eine starke sekretorische Aktivität (siehe III.1.2). Die Lagebeziehungen von Prostata und Samenblasen zur umgebenden Muskulatur und der Blase siehe Abbildung 2.

[Seite 19, Abbildung]

25a source Aho.png

Abbildung 2. Frontalschnitt durch das kleine becken. Aus Coakley FV, Hricak H. Radiologic anatomy of the prostate gland: a clinical approach. Radiol Clin North Am 2000;38:15-30

[Seite 27, Zeilen 1-8]

III.1.3.3 Fascia pelvina und quergestreifte Muskulatur der Urethra

Die Prostata wird von zwei separaten Faszienschichten bedeckt: der Denonvilliersschen Faszie und der Fascia pelvina lateralis, die auch als Fascia prostatica bezeichnet wird. Die Denonvillierssche Faszie ist eine zarte, bindegewebige Struktur, die zwischen der Prostata und dem Rektum lokalisiert ist. Diese Bindegewebsschicht erstreckt sich nach kranial bis auf die Höhe der Samenblasen, deren posteriorer Wand sie unmittelbar anliegt. Sie ist in der Nähe der Prostatabasis am dicksten und verjüngt sich nach kaudal in Richtung des M. sphincter urethrae internus, an dem sie endet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[6.] Aho/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 17:02:32 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-19 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 26: Abbildung; 27: 8-22
Da sich auch mikroskopisch keine anteriore und posteriore Schicht der Faszie diskriminieren lässt, muss sie intraoperativ komplett entfernt werden, um einen tumorfreien chirurgischen Rand zu erreichen (Coakley und Hricak, 2000).

26a diss Aho.png

Abb. 4: Lagebeziehung der Prostata zu den Beckenfaszien und Nervenplexus (nach Campbell u. Walsh, 2003)

Neben der Denonvilliersschen Faszie wird die Prostata von einer weiteren wichtigen Faszienschicht, der lateralen Beckenfaszie, umhüllt. Diese bedeckt die Beckenmuskulatur und wird auch als Fascia prostatica bezeichnet. Im anterolateralen Bereich liegt sie der Prostatakapsel unmittelbar an und umfasst auch die in ihr verlaufenden Hauptzuflüsse der A. dorsalis penis und des Santorinschen Plexus. Da die Prostata bei der radikalen retropubischen Prostatektomie von ventral angegangen wird, muss die laterale Beckenfaszie im Verlauf der Operation gespalten und der dorsale Venenplexus ligiert werden.

Kaudal des Apex prostatae befindet sich direkt ventral der Denonvilliersschen Faszie der M. sphincter urethrae externus, eine tubuläre Muskelstruktur, deren Fasern entgegen früheren Meinungen vorwiegend vertikal verlaufen. Diese anatomischen Charakteristika sind wichtig für die Rekonstruktion der Urethra und den postoperativen Erhalt der Kontinenz (Walsh et al., 1990).

[Seite 26, Abbildung]

26a source Aho.png

Abbildung 4. Lagebeziehung der Prostata zu den Beckenfaszien und Nervenplexus. Aus Campells's Urology, 8. Auflage 2003

[Seite 27, Zeilen 8-22]

Da sich auch mikroskopisch keine anteriore und posteriore Schicht der Faszie diskriminieren läßt, muß sie intraoperativ komplett entfernt werden, um einen tumorfreien chirurgischen Rand zu erreichen.

Neben der Denonvilliersschen Faszie wird die Prostata von einer weiteren wichtigen Faszienschicht, der lateralen Beckenfaszie, umhüllt. Diese bedeckt die Beckenmuskulatur und wird auch als Fascia prostatica bezeichnet. Im anteroloateralen [sic] Bereich liegt sie der Prostatakapsel unmittelbar an und umfaßt auch die in ihr verlaufenden Hauptzuflüsse der A. dorsalis penis und des Santorinschen Plexus. Da die Prostata bei der radikalen retropubischen Prostatektomie von ventral angegangen wird, muß die laterale Beckenfaszie im Verlauf der Operation gespalten und der dorsale Venenplexus ligiert werden.

Kaudal des Apex prostatae befindet sich direkt ventral der Denonvilliersschen Faszie der M. sphincter urethrae externus, eine tubuläre Muskelstruktur, deren Fasern entgegen früheren Meinungen vorwiegend vertikal verlaufen. Diese anatomischen Charakteristika sind wichtig für die Rekonstruktion der Urethra und den postoperativen Erhalt der Kontinenz (Walsh et al. 1990).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[7.] Aho/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 21:15:09 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-31 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 1-12; 20: 1-16
2.4.2 Mikroskopische Anatomie und Physiologie

Mikroskopisch besteht die Vorsteherdrüse aus etwas 30–50 Einzeldrüsen, die in fibromuskuläres Stroma eingebettet sind und deren Ausführungsgänge in die Urethra prostatica münden. Das Drüsensekret ist farblos, von geringer Viskosität und weist einen sauren pH-Wert (etwa 6,4) auf. Es enthält Zitronensäure (4 mg/ml), Zink (150 μg/ml), Prostaglandine (200 μg/ml), Spermin (3 mg/ml) sowie Immunglobuline, Proteasen und saure Phosphatasen (Benninghoff, 1994). Die Hauptfunktionen des Prostatasekrets, das zusammen mit dem Sekret der Bläschendrüsen (Samenblasen) den Großteil des Gesamtejakulates von etwa 3 ml ausmacht, sind Gelierung, Koagulation und Befeuchtung des Samens (Aumüller und Seitz, 1990). Des Weiteren fördert es die Motilität und verlängert die Überlebenszeit der Spermatozoen. Sekretorische Proteine sind an deren Uncoating beteiligt und interagieren mit dem Zervikalsekret der Frau. Die tubuloalveolären Drüsen der Prostata haben ein zwei- bis mehrreihiges Epithel, wobei die Form der Einzelzellen von ihrer sekretorischen Aktivität, der hormonellen Stimulation und dem Alter des Mannes abhängt. Die eigentlichen Drüsenzellen sind hochprismatisch und enthalten Sekretgranula, die luminalseitig sezerniert werden. Das Prostatagewebe regeneriert sich durch Proliferation der Basalzellen, die der Basalmembran unmittelbar aufliegen (Hayward Cunha., 2000).

Die zonalen Abschnitte der Prostata sind auch durch eine histologische Differenzierung gekennzeichnet. In der peripheren Zone sind die Ausführungsgänge schmal und enden an einfach gebauten runden Azini (McNeal, 1981b; Rifkin, 1997). Die azinären Epithelzellen haben deutliche Grenzen, ein helles Zytoplasma und kleine, dunkle, basal lokalisierte Kerne. Das Stroma enthält lockere, glatte Muskulatur. In der zentralen Zone sind die Ausführungsgänge dagegen von größerem Kaliber und enden in großen, unregelmäßigen Azini mit deutlichen Stromaanteilen. Die Epithelzellen der Azini haben unscharfe Grenzen, ein granuläres Zytoplasma und große, helle Zellkerne, die innerhalb der Zellen auf unterschiedlicher Höhe liegen. Das Stroma enthält viel dicht angeordnete, glatte Muskulatur.

[Seite 19, Zeilen 1-12]

III.1.2 Mikroskopische Anatomie und Physiologie

Mikroskopisch besteht die Vorsteherdrüse aus etwas 30–50 Einzeldrüsen, die in fibromuskuläres Stroma eingebettet sind und deren Ausführungsgänge in die Urethra prostatica münden. Das Drüsensekret ist farblos, von geringer Viskosität und weist einen sauren pH-Wert (etwa 6,4) auf. Es enthält Zitronensäure (4 mg/ml), Zink (150 μg/ml), Prostaglandine (200 μg/ml), Spermin (3 mg/ml) sowie Immunglobuline, Proteasen und saure Phosphatasen (Benninghoff 1994). Die Hauptfunktionen des Prostatasekrets, das zusammen mit dem Sekret der Bläschendrüsen (Samenblasen) den Großteil des Gesamtejakulates von etwa 3 ml ausmacht, sind Gelierung, Koagulation und Befeuchtung des Samens (Aumuller et al. 1990). Des weiteren fördert es die Motilität und verlängert die Überlebenszeit der Spermatozoen. Sekretorische Proteine sind an deren Uncoating beteiligt und interagieren mit dem Zervikalsekret der Frau.

[Seite 20, Zeilen 1-16]

Die tubuloalveolären Drüsen der Prostata haben ein zwei- bis mehrreihiges Epithel, wobei die Form der Einzelzellen von ihrer sekretorischen Aktivität, der hormonellen Stimulation und dem Alter des Mannes abhängt. Die eigentlichen Drüsenzellen sind hochprismatisch und enthalten Sekretgranula, die luminalseitig sezerniert werden. Das Prostatagewebe regeneriert sich durch Proliferation der Basalzellen, die der Basalmembran unmittelbar aufliegen (Hayward et al. 2000).

Die histologische Differenzierung der in Kap. III.1.1 vorgestellten drei Zonen der Prostata soll im folgenden erläutert werden. In der peripheren Zone sind die Ausführungsgänge schmal und enden an einfach gebauten runden Azini (McNeal 1981a; Rifkin 1997). Die azinären Epithelzellen haben deutliche Grenzen, ein helles Zytoplasma und kleine, dunkle, basal lokalisierte Kerne. Das Stroma enthält lockere glatte Muskulatur. In der zentralen Zone sind die Ausführungsgänge dagegen von größerem Kaliber und enden in großen, unregelmäßigen Acini mit deutlichen Stromaanteilen. Die Epithelzellen der Azini haben unscharfe Grenzen, ein granuläres Zytoplasma und große, helle Zellkerne, die innerhalb der Zellen auf unterschiedlicher Höhe liegen. Das Stroma enthält viel dicht angeordnete glatte Muskulatur.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der in der letzten Zeile begonnene Satz ist im Fragment auf der folgende Seite dokumentiert.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[8.] Aho/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 21:47:01 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-31 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 16-25; 21: 1-20
[Diese Kriterien weisen darauf hin, dass die Zonen unterschiedliche] Funktion haben, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, dass die Zellen der zentralen Zone Pepsinogen II und Gewebsplasminogenaktivator (tPA=tissue plasminogen activator) sezernieren, eine Substanz, die nur an dieser Stelle in der Prostata zu finden ist. Histologisch ähnelt die Übergangszone der peripheren Zone. Die hauptsächliche Bedeutung der zonalen Einteilung liegt in der Zuordnung von pathologischen Veränderungen zum Ursprungsgewebe. So geht die benigne Prostatahyperplasie in der Mehrzahl der Fälle von der Übergangszone aus, während das Karzinom zu 70 % in der peripheren Zone, zu 20 % in der Übergangszone und nur zu 10 % in der zentralen Zone entsteht (McNeal, 1981b; Massmann et al., 2003).

Die mikroskopische Untersuchung der Ductuli ejaculatorii, der Ampulla ductus deferentis und der Samenblasen ergibt ein zweireihiges hochprismatisches Epithel, dessen starke sekretorische Aktivität an dem gut entwickelten, rauhen endoplasmatischen Retikulum und Golgiapparat zu erkennen ist. Regelmäßig kommen in den Epithelzellen auch Lipofuszingranula als Zeichen abgelaufener hoher Stoffwechselleistungen vor (Benninghoff, 1994).

Das Sekret der Bläschendrüsen, das etwa 50–80 % des Ejakulates ausmacht, hat eine gelatinöse Konsistenz, ist gelblich gefärbt und besteht vorwiegend aus Proteinen. Sein pH-Wert ist mit 7,2-7,6 leicht alkalisch. Es enthält Fruktose, die den Spermien als Energielieferant dient, und Prostaglandine, die durch ihre Wirkung auf die glatte Muskulatur des weiblichen Genitaltraktes die Wanderung der Spermatozoen von der Scheide in den Uterus und die Tuba uterina erleichtern. Des Weiteren gehören Seminogelin, Fibronectin und Laktoferrin zu den spezifischen Bestandteilen des Sekrets, wobei die beiden ersteren Substanzen wesentlich an der postejakulatorischen Koagulation des Samens beteiligt sind (Lilja et al., 1984, 1989).

In der Entwicklung und Funktion der Prostata spielen die männlichen Sexualhormone eine entscheidende Rolle, allen voran das Testosteron. Die Anwesenheit von Androgenen ist für die Entwicklung der Prostata unerlässlich (Price und Ortiz, 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des [Embryos sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird.]

[Seite 20, Zeilen 16-25]

Diese Kriterien weisen darauf hin, daß die Zonen unterschiedliche Funktion haben, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, daß die Zellen der zentrale Zone Pepsinogen II und Gewebsplasminogenaktivator (tPA, tissue plasminogen activator) sezernieren, eine Substanz, die an keiner anderen Stelle in der Prostata zu finden ist. Histologisch ähnelt die Übergangszone der peripheren Zone.

Die hauptsächliche Bedeutung der zonalen Einteilung liegt in der Zuordnung von pathologischen Veränderungen zum Ursprungsgewebe: Die benigne Prostatahyperplasie geht in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle von der Übergangszone aus, während das Karzinom zu 70% in der peripheren Zone, zu 20% in der Übergangszone und nur zu 10% in der zentralen Zone entsteht (Massmann et al. 2003; McNeal 1981a).

[Seite 21, Zeilen 1-20]

Die mikroskopische Untersuchung der Ductuli ejaculatorii, der Ampulla ductus deferentis und der Samenblasen ergibt ein zweireihiges hochprismatisches Epithel, dessen starke sekretorische Aktivität an einem gut entwickelten rauhen endoplasmatischen Retikulum und Golgiapparat zu erkennen ist. Regelmäßig kommen in den Epithelzellen auch Lipofuszingranula als Zeichen abgelaufener hoher Stoffwechselleistungen vor (Benninghoff 1994). Das Sekret der Bläschendrüsen, das etwa 50–80% des Ejakulates ausmacht, hat eine gelatinöse Konsistenz, ist gelblich gefärbt und besteht vorwiegend aus Proteinen. Sein pH-Wert ist mit 7,2? 7,6 leicht alkalisch. An spezifischen Substanzen enthält es Fruktose, die den Spermien als Energielieferant dient, und Prostaglandine, die durch ihre Wirkung auf die glatte Muskulatur des weiblichen Genitaltraktes die Wanderung der Spermatozoen von der Scheide in den Uterus und die Tuba uterina erleichtern. Des weiteren gehören Seminogelin, Fibronectin und Laktoferrin zu den spezifischen Bestandteilen des Sekrets, wobei die beiden ersteren Substanzen wesentlich an der postejakulatorischen Koagulation des Samens beteiligt sind (Lilja et al. 1984; Lilja et al. 1989).

In der Entwicklung und Funktion der Prostata spielen die männlichen Sexualhormone eine entscheidende Rolle, allen voran das Testosteron. Die Anwesenheit von Androgenen ist bereits für die Entwicklung der Prostata unerläßlich (Price et al. 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des Embryos, sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird (siehe Kap. II.2 Allgemeine Pathologie).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[9.] Aho/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 21:56:50 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-33 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 16-26; 22: 1-23
[Die Anwesenheit von Androgenen ist für die Entwicklung der Prostata unerlässlich (Price und Ortiz, 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des] Embryos sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird. Im Tierexperiment ließ sich zeigen, dass der Urogenitalsinus sowohl weiblicher als auch männlicher Feten funktionstüchtiges Prostatagewebe bildet, wenn er in der entsprechenden Entwicklungsphase durch hohe Androgenspiegel stimuliert wird (Takeda et al., 1986). Die hormonelle Stimulation ist für die Bildung von Drüsen und Ausführungsgängen ebenso wichtig wie für die Zelldifferenzierung in basale und luminale Epithelzellen (Cunha et al., 1992). Das Epithel wiederum steuert die Differenzierung von Zellsubpopulationen zu glatter Muskulatur, woraus folgt, dass sich Drüsengewebe und glatte Muskulatur der Prostata nur gemeinsam entwickeln können (Hayward et al., 1998).

Die menschliche Prostata ist in der Kindheit mit einem Gewicht von 2 g klein und zeigt in der Pubertät analog zu den steigenden Androgenspiegeln einen Wachstumsschub, im Laufe dessen sie ein Endgewicht von etwa 20 g erreicht (Hayward und Cunha, 2000). Bis zum Ende der dritten Lebensdekade bleibt das Prostatagewicht annähernd konstant, danach steigt es kontinuierlich an (Berry et al., 1984). Dieser Anstieg ist eine Folge der Organvergrößerung durch die benigne Prostatahyperplasie (BPH) und erfolgt mit sehr geringer Geschwindigkeit. Generell ist die Prostata ein sehr langsam wachsendes Organ, das sogar in der Zeit des maximalen Organwachstums in der Pubertät im Mittel 2,76 Jahre benötigt, um sein Gewicht zu verdoppeln. Die Veränderungen durch BPH führen sogar erst nach 4,5 Jahren zu einem Erreichen des doppelten Organgewichts (Coffey et al., 1987). Dieses langsame Wachstum wird durch eine sehr geringe Apoptoserate im Organ ausgeglichen, sodass die Prostata ein Organ mit geringem Gewebeumsatz ist (Isaacs et al., 1994). In der Prostata befindet das biologisch aktive Androgen 5α-Dihydrotestosteron (DHT), das durch die örtliche Reduktion von in den Hoden produziertem Testosteron durch das Enzym α-3-Ketosteroid-5α-Reduktase (5α-Reduktase) entsteht. Die aktive Form der 5α-Reduktase, von der zwei Untergruppen beschrieben wurden (Andersson und Russell, 1990), ist im Genitaltrakt die Typ 2-5α-Reduktase, die bei juvenilen und adulten Prostaten sowohl im Stroma als auch in den Epithelzellen zu finden ist.

Die hormonellen Interaktionen zwischen Testes und Prostata sind schon seit vielen Jahren bekannt und führten zu therapeutischen Ansätzen, die mittlerweile regelmäßig zur Behandlung fortgeschrittener Tumorstadien zum Einsatz kommen.

[Seite 21, Zeilen 16-26]

Die Anwesenheit von Androgenen ist bereits für die Entwicklung der Prostata unerläßlich (Price et al. 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des Embryos, sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird (siehe Kap. II.2 Allgemeine Pathologie). Im Tierexperiment ließ sich zeigen, daß die Urogenitalsinus sowohl weiblicher als auch männlicher Feten funktionstüchtiges Prostatagewebe bilden, wenn sie in der entsprechenden Entwicklungsphase durch hohe Androgenspiegel stimuliert werden (Takeda et al. 1986). Dabei ist die hormonelle Stimulation für die Bildung von Drüsen und Ausführungsgängen ebenso wichtig wie für die Zelldifferenzierung in basale und luminale Epithelzellen (Cunha et al. 1992). Das Epithel wiederum steuert die Differenzierung von Zellsubpopulationen zu glatter Muskulatur, woraus

[Seite 22, Zeilen 1-23]

folgt, daß sich Drüsengewebe und glatte Muskulatur der Prostata nur gemeinsam entwickeln können (Hayward et al. 1998).

Die menschliche Prostata ist in der Kindheit mit einem Gewicht von 2 g klein und zeigt in der Pubertät analog zu den steigenden Androgenspiegeln einen Wachstumsschub, im Laufe dessen sie ein Endgewicht von etwa 20 g erreicht (Hayward et al. 2000). Bis zum Ende der dritten Lebensdekade bleibt das Prostatagewicht annähernd konstant; danach steigt es kontinuierlich an (Berry et al. 1984). Dieser Anstieg ist eine Folge der Organvergrößerung durch die benigne Prostatahyperplasie und erfolgt mit sehr geringer Geschwindigkeit. Generell ist die Prostata ein sehr langsam wachsendes Organ, das sogar in der Zeit des maximalen Organwachstums in der Pubertät im Mittel 2,76 Jahre benötigt, um sein Gewicht zu verdoppeln. Die Veränderungen durch BPH führen sogar erst nach 4,5 Jahren zu einem Erreichen des doppelten Organgewichts (Coffey et al. 1987). Dieses langsame Wachstum wird durch eine sehr geringe Apoptoserate im Organ ausgeglichen, was in der Summe dazu führt, daß die Prostata ein Organ mit geringem Gewebeumsatz ist (Isaacs et al. 1994).

In der Prostata ist das biologisch aktive Androgen 5α-Dihydrotestosteron (DHT), das durch die örtliche Reduktion von in den Hoden produziertem Testosteron durch das Enzym δ-3-Ketosteroid-5α-Reduktase (5α-Reduktase) entsteht. Die aktive Form der 5α-Reduktase, von der zwei Untergruppen beschrieben wurden (Andersson et al. 1990), ist im Genitaltrakt die Typ 2-5α-Reduktase, die bei juvenilen und adulten Prostaten sowohl im Stroma als auch in den Epithelzellen zu finden ist.

Die hormonellen Interaktionen zwischen Testes und Prostata sind schon seit vielen Jahren bekannt und führten zu therapeutischen Ansätzen, die mittlerweile regelmäßig zur Behandlung fortgeschrittener Tumorstadien zum Einsatz kommen (siehe Kap. III.5).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[10.] Aho/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 06:40:09 PlagProf:-)
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-27 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 22, 23, 24, Zeilen: 22: letzte 3 Zeilen; 23: 1ff; 24: 1ff
Androgenentzug führt beim Erwachsenen zu einem Verlust der sekretorischen Funktion und Größenabnahme der Drüse, was durch Apoptose bewirkt wird, die vor allem die distalen Anteile der Drüsengänge betrifft (Sugimura et al., 1986). Da in der Prostata sowohl epitheliale als auch stromale Androgenrezeptoren vorhanden sind, treten Folgen einer Kastration an beiden Gewebstypen auf, wobei unklar ist, ob Apoptosevorgänge im Epithel durch fehlende Androgenwirkung am eipthelialen Androgenrezeptor oder durch parakrine Interaktionen mit stromalen Rezeptoren hervorgerufen werden. Werden nach Kastration wieder Androgene zugeführt, reagiert das Prostatagewebe mit Proliferation und Wiederaufnahme der sekretorischen Aktivität (Sugimura et al., 1986).

2.4.3 Vaskuläre Anatomie

Die arterielle Blutversorgung der Prostata erfolgt über die A. vesicalis inferior. Diese gibt Äste an die Samenblasen und den basalen Teil der Blase und Prostata ab, bevor sie sich in zwei große Gefäßgruppen aufteilt, die urethrale und die kapsuläre Gruppe. Die urethralen Äste versorgen den Blasenhals und die periurethralen Gebiete der Prostata, die kapsulären sind für die arterielle Blutzufuhr der peripheren Prostata verantwortlich. Die letzteren Gefäße werden von einem dichten, mikroskopisch nachgewiesenen Netz von Nerven begleitet und dienen zusammen mit den sie begleitenden Venen als makroskopischanatomische Leitstruktur bei der Identifikation der mikroskopischen Äste des Plexus pelvinus, der die Corpora cavernosa innerviert und damit für die Potenz von entscheidender Bedeutung ist (Lepor et al., 1985).

Die venöse Drainage der Prostata erfolgt durch den Santorinschen Plexus. Besonders bei der Präparation der Apex ist eine exakte Kenntnis dieses Venengeflechts vonnöten, um exzessive Blutungen zu vermeiden und ein möglichst blutarmes Operationsgebiet zu erreichen. Der Santorinsche Plexus entsteht aus der sich in drei Äste verzweigenden V. dorsalis penis (Abb. 5).

Androgenentzug führt beim Erwachsenen zu einem Verlust der sekretorischen Funktion und Größenabnahme der Drüse, was durch Apoptose bewirkt wird, die vor allem die distalen Anteile der Drüsengänge betrifft (Sugimura et al. 1986). Da in der Prostata sowohl epitheliale

[Seite 23]

als auch stromale Androgenrezeptoren vorhanden sind, treten Folgen einer Kastration an beiden Gewebstypen auf, wobei unklar ist, ob Apoptosevorgänge im Epithel durch fehlende Androgenwirkung am eipthelialen Androgenrezeptor oder durch parakrine Interaktionen mit stromalen Rezeptoren hervorgerufen werden. Werden nach Kastration wieder Androgene zugeführt, reagiert das Prostatagewebe mit Proliferation und Wiederaufnahme der sekretorischen Aktivität. [...]

[...]

III.1.3.1 Vaskuläre Anatomie

Die arterielle Blutversorgung der Prostata erfolgt über die A. vesicalis inferior. Diese gibt Äste an die Samenblasen und den basalen Teil der Blase und Prostata ab, bevor sie sich in zwei große Gefäßgruppen aufteilt, nämlich die urethrale und die kapsuläre Gruppe. Die

[Seite 24]

urethralen Äste versorgen den Blasenhals und die periurethralen Gebiete der Prostata, die kapsulären sind für die arterielle Blutzufuhr der peripheren Prostata verantwortlich. Die letzteren Gefäße werden von einem dichten, mikroskopisch nachgewiesenen Netz von Nerven begleitet und dienen zusammen mit den sie begleitenden Venen als makroskopischanatomische Leitstruktur bei der Identifikation der mikroskopischen Äste des Plexus pelvinus, der die Corpora cavernosa innerviert und damit für die Potenz von entscheidender Bedeutung ist (Lepor et al. 1985).

Die venöse Drainage der Prostata erfolgt durch den Santorinschen Plexus. Besonders bei der Präparation der Apex ist eine exakte Kenntnis dieses Venengeflechts vonnöten, um exzessive Blutungen zu vermeiden und ein möglichst blutarmes Operationsgebiet zu erreichen. Der Santorinsche Plexus entsteht aus der sich in drei Äste verzweigenden V. dorsalis penis (siehe Abbildung 3).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

[11.] Aho/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 17:12:53 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1-15 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 24, 25, Zeilen: 24: 12ff, 25: 1ff
31a diss Aho.png

Abb. 5: Anatomie des perioprostatischen [sic] Venenplexus (nach Campbell u. Walsh, 2003)

Der kraniale Ast, der zwischen den puboprostatischen Bändern verläuft, bildet die zentrale Vene, die dem Blasenhals und der Prostata aufliegt. Sie liegt im Gegensatz zu den beiden lateralen Ästen außerhalb der Fascia endopelvica. Diese Äste verlaufen posterolateral der Prostata und stehen in Verbindung mit den Plexus vesicalis, pudendus und obturatorius, die sich zur V. vesicalis inferior vereinigen, die in die V. iliaca interna mündet. Da diese vaskulären Strukturen untereinander kommunizieren und das gesamte kleine Becken drainieren, führt eine Verletzung zu beträchtlichen Blutungen (Walsh, 1987).

2.4.4 Neuroanatomie

Die autonome Innervation der Beckenorgane und des äußeren Genitale erfolgt durch den Plexus pelvinus (Abb. 4), der durch präganglionäre viszerale Efferenzen der sakralen Segmente S2 bis S4 und sympathische Fasern aus den thorakolumbaren Segmenten Th1 bis L2 gebildet wird (Lepor et al., 1985; Schlegel [und Walsh, 1987; Walsh und Donker, 2002).]

Der kraniale Ast, der zwischen den puboprostatischen Bändern verläuft, bildet die zentrale Vene, die dem Blasenhals und der Prostata aufliegt. Sie

31a source Aho.png

Abbildung 3. Anatomie des periprostatischen Venenplexus. Aus Campbell's Urology, 8. Auflage 2003

[Seite 25]

liegt im Gegensatz zu den beiden lateralen Ästen außerhalb der Fascia endopelvica. Diese Äste verlaufen posterolateral der Prostata und stehen in Verbindung mit den Plexus vesicalis, pudendus und obturatorius, die sich zur V. vesicalis inferior vereinigen, die in die V. iliaca interna mündet. Da diese vaskulären Strukturen untereinander kommunizieren und das gesamte kleine Becken drainieren, führt eine Verletzung zu beträchtlichen Blutungen.

III.1.3.2 Neuroanatomie

Die autonome Innervation der Beckenorgane und des äußeren Genitale erfolgt durch den Plexus pelvinus, der durch präganglionäre viszerale Efferenzen der sakralen Segmente S2 bis S4 und sympathische Fasern aus den thorakolumbaren Segmenten Th1 bis L2 gebildet wird (Lepor et al. 1985; Schlegel et al. 1987; Walsh et al. 2002).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass die Abbildungen in Quelle und untersuchter Arbeit identisch sind bis hin zu einem handschriftliechen Vermerk.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

[12.] Aho/Fragment 032 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 21:17:07 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-30 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 25, 26, 28, Zeilen: 25: 10ff; 26: 1ff; 28: 1ff
Der Plexus pelvinus liegt etwa 5–11 cm abanal retroperitoneal neben dem Rektum und bildet ein sagittal ausgerichtetes Netzwerk, dessen Zentrum auf Höhe der Samenblasenspitze sitzt. Die Prostata versorgenden Äste der A. und V. vesicalis inferior perforieren den Plexus, weswegen eine Ligatur des sogenannten lateralen Pedikels nicht nur die Gefäßversorgung unterbindet, sondern auch die nervale Versorgung von Prostata, Urethra und Corpora cavernosa unterbricht. Der Plexus pelvinus enthält auch viszerale Efferenzen, die die Blase, Samenblasen, Prostata, das Rektum, die membranöse Urethra und die Corpora cavernosa innervieren. Motorische Efferenzen versorgen den M. levator ani, den M. coccygeus und die quergestreifte Muskulatur der Urethra.

Die Äste zu den Corpora cavernosa und der membranösen Urethra verlaufen außerhalb der Prostatakapsel dorsolateral in der Fascia pelvina lateralis zwischen Prostata und Rektum. Nach Passieren des Diaphragmas urogenitale ziehen sie hinter der A. und V. dorsalis penis vorbei, um im weiteren Verlauf in die Corpora cavernosa einzutreten. Obwohl diese Nerven von mikroskopischer Größe sind, kann ihre anatomische Lage intraoperativ durch die sie begleitenden kapsulären Gefäße zuverlässig abgeschätzt werden. Dieser Gefäß-Nerven-Verbund wird in der Literatur allgemein als neurovaskuläres Bündel bezeichnet (Walsh, 1987).

2.4.5 Kernspintomographische Anatomie

Wie bereits erwähnt, stellt die MRT das bildgebende Verfahren mit der höchsten Ortsauflösung und dem größten Weichteilkontrast für die Untersuchung der Prostata dar. Zur genauen Darstellung sind dabei sowohl T1- als auch T2- gewichtete Mess-Sequenzen erforderlich, wobei die zonale Gliederung des Organs nur im T2-gewichteten Bild zur Darstellung kommt. In der T1-Gewichtung zeigt die Prostata hingegen eine homogene mittlere Signalintensität (Schnall und Pollack, 1990; Sommer et al., 1993). Im T2-gewichteten Bild weist die normale periphere Zone ein gleichmäßig hohes Signal auf, das dem des umgebenden Fettgewebes ähnlich ist oder sogar darüber liegt. Die nach kaudal konisch zulaufende, zentrale Zone hat ein homogen niedrigeres Signalniveau und ist in [allen Wichtungen nicht eindeutig von der Übergangszone zu unterscheiden.]

Der Plexus pelvinus liegt etwa 5–11 cm abanal retroperitoneal neben dem Rektum und bildet ein sagittal aus gerichtetes [sic] Netzwerk, dessen Zentrum auf Höhe der Samenblasenspitze sitzt. Die die Prostata versorgenden Äste der A. und V. vesicalis inferior perforieren den Plexus, weswegen eine Ligatur des sogenannten lateralen Pedikels nicht nur die Gefäßversorgung unterbindet, sondern auch die nervale Versorgung von Prostata, Urethra und Corpora cavernosa unterbricht. Der Plexus pelvinus enthält auch viszerale Efferenzen, die die Blase, Samenblasen, Prostata, das Rektum, die membranöse Urethra und die Corpora cavernosa innervieren. Motorische Efferenzen versorgen den M. levator ani, den M. coccygeus und die quergestreifte Muskulatur der Urethra.

[Seite 26]

Die Äste zu den Corpora cavernosa und der membranösen Urethra verlaufen außerhalb der Prostatakapsel dorsolateral in der Fascia pelvina lateralis zwischen Prostata und Rektum. Nach Passieren des Diaphragma urogenitale ziehen sie hinter der A. und V. dorsalis penis vorbei, um im weiteren Verlauf in die Corpora cavernosa einzutreten. Obwohl diese Nerven von mikroskopischer Größe sind, kann ihre anatomische Lage intraoperativ durch die sie begleitenden kapsulären Gefäße zuverlässig abgeschätzt werden (siehe Abbildung 4). Dieser Gefäß-Nerven-Verbund wird in der Literatur allgemein als neurovaskuläres Bündel bezeichnet (Walsh 1987).

[Seite 28]

III.1.4 Kernspintomographische Anatomie

Wie bereits erwähnt, stellt die MRT das bildgebende Verfahren mit der höchsten Ortsauflösung und dem größten Weichteilkontrast für die Untersuchung der Prostata dar. Zur genauen Darstellung sind dabei sowohl T1- als auch T2-gewichtete Meßsequenzen erforderlich (siehe Kap. V.2), wobei die zonale Gliederung des Organs nur im T2-gewichteten Bild zur Darstellung kommt. In der T1-Gewichtung zeigt die Prostata hingegen eine homogene mittlere Signalintensität (Schnall et al. 1990; Sommer et al. 1993). Im T2- gewichteten Bild weist die normale periphere Zone ein gleichmäßig hohes Signal auf, das dem des umgebenden Fettgewebes ähnlich ist oder sogar darüber liegt. Die nach kaudal konisch zulaufende zentrale Zone hat ein homogen niedrigeres Signalniveau und ist in allen Wichtungen nicht eindeutig von der Übergangszone zu unterscheiden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der in der ersten Zeile endende Satz ist im Fragment auf der vorherigen Seite dokumentiert.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

[13.] Aho/Fragment 033 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 20:49:48 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-29 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 28, Zeilen: 28: 9-, 29: 1-11
[Die nach kaudal konisch zulaufende, zentrale Zone hat ein homogen niedrigeres Signalniveau und ist in] allen Wichtungen nicht eindeutig von der Übergangszone zu unterscheiden. Nur aufgrund anatomischer Kenntnisse lässt sich die Übergangszone lokalisieren. Neben dem Drüsengewebe kommen auch die nicht-drüsigen Anteile, das anteriore fibromuskuläre Stroma, die Urethra und die Prostatakapsel, zur Darstellung. Das anteriore fibromuskuläre Stroma ist sowohl im T1- als auch im T2-gewichteten Bild von geringer Signalintensität (Hricak et al., 1987a). Die distale prostatische Urethra kann im T2-gewichteten Bild identifiziert werden; charakteristisch ist die Hufeisenform mit der außen liegenden Muscularis, die ein niedriges Signal zeigt. Die etwa 1 mm dicke Prostatakapsel besteht ebenso wie die chirurgische Pseudokapsel zwischen zentraler und peripherer Drüse aus fibromuskulärem Gewebe und kommt deshalb in der T2-Wichtung dunkel, also signalarm, zur Darstellung. Bei intravenöser Gabe von Gadolinium zeigt die Prostata in der peripheren Zone eine stärkere KM-Aufnahme als in der Übergangszone und der zentralen Zone. Prostatakarzinome sind meist hypervaskularisiert, was man sich bei kontrastverstärkten Perfusionssequenzen zunutze macht (Secaf et al., 1991).

Die Samenblasen lassen sich am besten in der T2-Wichtung beurteilen, in der sie aufgrund des hohen Flüssigkeitsgehalts überwiegend hell erscheinen. Die hellen Lumina sind von dunklen Wandstrukturen umgeben, wodurch sich ein charakteristisches traubenartiges Aussehen ergibt. Normale Samenblasen sollten ein annähernd homogenes Signalverhalten demonstrieren und in der T1-Wichtung etwa die gleiche Signalintensität wie die benachbarte Beckenmuskulatur aufweisen. Die i. v.-Gabe von Gadolinium-DTPA führt in der T1-Wichtung zu einer Signalanhebung der Wandstrukturen der Samenblasen bei gleich bleibend intermediärem Signal des Lumens und kann somit zur genaueren Beurteilung der Wand herangezogen werden (Secaf et al., 1991). Die Samenblasen unterliegen in Größe und Flüssigkeitsgehalt hormonabhängigen Schwankungen, wobei die größte Ausdehnung bei großer Schwankungsbreite im Mittel in der fünften und sechsten Lebensdekade erreicht wird.

[S. 28]

Die nach kaudal konisch zulaufende zentrale Zone hat ein homogen niedrigeres Signalniveau und ist in allen Wichtungen nicht eindeutig von der Übergangszone zu unterscheiden. Nur aufgrund anatomischer Kenntnisse läßt sich die Übergangszone lokalisieren. Neben dem Drüsengewebe kommen auch die nicht-drüsigen Anteile, das anteriore fibromuskuläre Stroma, die Urethra und die Prostatakapsel, zur Darstellung. Das anteriore fibromuskuläre Stroma ist sowohl im T1- als auch im T2- gewichteten Bild von geringer Signalintensität (Hricak et al. 1987b). Die distale prostatische Urethra kann im T2- gewichteten Bild identifiziert werden; charakteristisch ist die Hufeisenform mit der außenliegenden Muscularis, die ein niedriges Signal zeigt. Die etwa 1 mm dicke Prostatakapsel besteht ebenso wie die chirurgische Pseudokapsel zwischen zentraler und peripherer Drüse aus fibromuskulärem Gewebe und kommt deshalb in der T2-Wichtung dunkel, also signalarm, zur Darstellung. Bei intraveöser [sic] Gabe von Gadolinium zeigt die Prostata in der peripheren Zone eine stärkere KM-Aufnahme als in der Übergangszone und der zentralen Zone. Prostatakarzinome sind meist hypervaskularisiert, was man sich bei kontrastverstärkten Perfusionssequenzen zunutze macht.

[S. 29]

Die Samenblasen lassen sich am besten in der T2-Wichtung beurteilen, in der sie aufgrund des hohen Flüssigkeitsgehalts überwiegend hell erscheinen. Die hellen Lumina sind von dunklen Wandstrukturen umgeben, wodurch sich ein charakteristisches traubenartiges Aussehen ergibt. Normale Samenblasen sollten ein annähernd homogenes Signalverhalten demonstrieren und in der T1-Wichtung etwa die gleiche Signalintensität wie die benachbarte Beckenmuskulatur aufweisen. Die i.v.-Gabe von Gadolinium-DTPA führt in der T1- Wichtung zu einer Signalanhebung der Wandstrukturen der Samenblasen bei gleichbleibend intermediärem Signal des Lumens und kann somit zur genaueren Beurteilung der Wand herangezogen werden (Secaf et al. 1991). Die Samenblasen unterliegen in Größe und Flüssigkeitsgehalt hormonabhängigen Schwankungen, wobei die größte Ausdehnung bei großer Schwankungsbreite im Mittel in der fünften und sechsten Lebensdekade erreicht wird.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[14.] Aho/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 20:42:01 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-13
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 56, Zeilen: 13-23
2.5 Die Magnetresonanztomographie (MRT)

2.5.1 Geschichte und technische Grundlagen

Bereits im Jahre 1946 wurde die kernmagnetische Resonanz von Bloch und Purcell unabhängig voneinander entdeckt, wobei jedoch erst im Jahre 1973 durch Paul C. Lauterbur (Nobelpreis für Medizin 2003 zusammen mit Sir Peter Mansfield) erstmalig der Versuch eines Einsatzes dieser Technik in der Bildgebung unternommen wurde. Die ersten Bilder des menschlichen Organismus konnten im Jahr 1977 akquiriert werden.

Beim Kernspinverfahren, im angelsächsischen Schrifttum „Nuclear Magnetic Resonance“ (NMR) und später „Magnetic Resonance“ (MR) genannt, werden Atomkerne mit einem magnetischen Moment einem sehr starken äußeren Magnetfeld B0 [sic], das in der klinischen Routine eine Stärke von 1,0 - 3,0 Tesla besitzt, ausgesetzt (Reimer et al., 2003).

V. Die Magnetresonanztomographie (MRT)

V.1 Geschichte und technische Grundlagen

Bereits im Jahre 1946 wurde die kernmagnetische Resonanz von Bloch und Purcell unabhängig voneinander entdeckt, wobei jedoch erst im Jahre 1973 durch Paul C. Lauterbur (Nobelpreis für Medizin 2003 zusammen mit Sir Peter Mansfield) erstmalig der Versuch eines Einsatzes dieser Technik in der Bildgebung unternommen wurde. Die ersten Bilder des menschlichen Organismus konnten im Jahr 1977 akquiriert werden. Beim Kernspinverfahren, im angelsächsischen Schrifttum „Nuclear Magnetic Resonance“ (NMR) und später „Magnetic Resonance“ (MR) genannt, werden Atomkerne mit einem magnetischen Moment einem sehr starken äußeren Magnetfeld B0, das in der klinischen Routine eine Stärke von 1,0-3,0 Tesla besitzt, ausgesetzt.

Anmerkungen

Die Quelle wird in der gesamten Dissertation nicht genannt.

Typischerweise wird ein äußeres Magnetfeld mit B0 bezeichnet.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

[15.] Aho/Fragment 043 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 17:05:59 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 2-32
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 23, Zeilen: 23: 16-19, 58: 12-25, 59: 1-10, 12-14
Die Kenntnis der chirurgischen Anatomie der Prostata und ihrer Umgebungsstrukturen erleichtert dem Radiologen die Beurteilung einer magnetresonanztomographischen Untersuchung dieser Region, da sie das Verständnis für die topographischen Lagebeziehungen fördert.

Ergebnisse von Untersuchungen der Prostata mit Hilfe der Magnetresonanztomographie wurden erstmals 1987 publiziert (Carrol et al., 1987) und daraufhin als neue Staging-Untersuchungsmethode mit den existierenden Verfahren CT und klinische Stadieneinteilung verglichen (Hricak et al., 1987b). Bereits in diesen frühen Studien wurde z. B. von Hricak und Kollegen (1987b) von einer über 80-prozentigen Treffsicherheit der MRT beim Staging des Prostatakarzinoms berichtet. In Anbetracht der Tatsache, dass die Untersuchungen auf einem Magneten mit einer Feldstärke von nur 0,35 T ohne Endorektalspule und mit Schichtdicken von 7 mm bis 1 cm durchgeführt wurden, erscheinen diese Ergebnisse aus heutiger Sicht zu optimistisch.

Im Jahre 1988 wurde von der Entwicklung einer Endorektalspule für die Untersuchung der Prostata berichtet (Martin et al., 1988). Diese Spule wurde im Jahre 1991 erstmals zur Untersuchung von Patienten mit der Möglichkeit, die Prostata in hervorragender Ortsauflösung darzustellen, eingesetzt (Schnall et al., 1989). Ein Jahr später wurde zur Untersuchung der Prostata die Endorektalspule mit einer phased-array-Oberflächenspule kombiniert und ihre überlegene Bildqualität dokumentiert (Schnall et al., 1992), sodass dieses Verfahren ab 1994 auf größere Patientenkollektive ausgeweitet wurde. Die Ergebnisse dieser Studien besagen übereinstimmend, dass sich mit der Kombination von Endorektal- und phased-array-Oberflächenspule die höchste Abbildungsqualität und daraus resultierend die größte Sensitivität und Spezifität für das Staging des Prostatakarzinoms erreichen ließ (Harris et al., 1995; Hricak et al., 1994). Dagegen brachte eine zusätzliche intravenöse Kontrastmittelgabe (Gadolinium) keinen wesentlichen diagnostischen Vorteil, obwohl anfangs von einer Verbesserung der Detektion extrakapsulärer Tumoranteile und einer Samenblaseninvasion berichtet wurde (Mirowitz et al., 1993). Aktuelle Studien dagegen zeigten, dass dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe [geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al., 2004).]

[S. 23]

Die Kenntnis der chirurgischen Anatomie der Prostata und ihrer Umgebungsstrukturen erleichtert dem Radiologen die Beurteilung einer magnetresonanztomographischen Untersuchung dieser Region, da sie das Verständnis für die topographischen Lagebeziehungen fördert.

[S. 58]

Ergebnisse von Untersuchungen der Prostata mit Hilfe der Magnetresonanztomographie wurden erstmals 1987 publiziert (Carrol et al. 1987), und in diesem Jahr wurde die neue Staging-Untersuchungsmethode auch mit den existierenden Methoden CT und klinische Stadieneinteilung verglichen (Hricak et al. 1987a). Bereits in diesen frühen Studien wurde z. B. von Hricak und Kollegen von einer über 80-prozentigen Treffsicherheit der MRT beim Staging des Prostatakarzinoms berichtet. In Anbetracht der Tatsache, daß die Untersuchungen auf einem Magneten mit einer Feldstärke von nur 0,35 T, ohne Endorektalspule und mit Schichtdicken von 7 mm bis 1 cm durchgeführt wurden, erscheinen diese Ergebnisse aus heutiger Sicht zu optimistisch.

Im Jahre 1988 wurde erstmals von der Entwicklung einer Endorektalspule für die Untersuchung der Prostata berichtet (Martin et al. 1988). Diese Spule wurde im Jahre 1991 erstmals zur Untersuchung von Patienten mit der Möglichkeit, die Prostata in hervorragender Ortsauflösung darzustellen, eingesetzt (Schnall et al. 1989). Größere Patientenkollektive wurden erstmals 1994 untersucht und die Ergebnisse dieser Studien besagen

[S. 59]

übereinstimmend, daß sich mit der Kombination von Endorektal- und phased-array-Oberflächenspule die höchste Abbildungsqualität und daraus resultierend die größte Sensitivität und Spezifität für das Staging des Prostatakarzinoms erreichen läßt (Harris et al. 1995; Hricak et al. 1994). Untersuchungen mit intravenöser Gadolinium-Gabe erfolgten ab 1993, wobei schnell evident wurde, daß die Gabe von Kontrastmittel bei der Untersuchung der Prostata keinen wesentlichen diagnostischen Vorteil bringt, obwohl anfangs eine Verbesserung der Detektion extrakapsulärer Tumoranteile und der Samenblaseninvasion berichtet wurde (Mirowitz et al. 1993). Aktuelle Studien zeigen, daß dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe dazu geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al. 2004).

[...]

Im Jahr 1992 wurde erstmals die Kombination aus Endorektalspule und phased array-Oberflächenspule zur Untersuchung der Prostata eingesetzt und ihre überlegene Bildqualität dokumentiert (Schnall et al. 1992).

Anmerkungen

Kein Verweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[16.] Aho/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 20:46:24 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-15
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 59, Zeilen: 59: 8-12, 15-25
[Aktuelle Studien dagegen zeigten, dass dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe] geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al., 2004). Hierzu erwiesen sich sowohl der mittlere Blutfluss als auch das mittlere interstitielle Verteilungsvolumen als nützlich.

Nach den euphorischen Ergebnissen der ersten fünf Jahre der MRT der Prostata wurden diese später zurückhaltender beurteilt, da Treffsicherheiten beim Staging von nur knapp über 60 % erreicht worden waren (Tempany et al., 1994).

Die MR-Spektroskopie kam 1996 in einem größeren Patientenkollektiv zum Einsatz und wurde in den folgenden Jahren im Rahmen von Studien eingesetzt (Kurhanewicz et al., 1996). Es stellte sich heraus, dass die Magnetresonanzspektroskopie nicht nur für die Identifikation von tumorbefallenen Arealen in der peripheren Zone der Prostata eingesetzt werden kann, sondern auch für die Erkennung und Quantifizierung tumortypischer Veränderungen nach hormonablativer Therapie bei Patienten mit Prostatakarzinom (Mueller-Lisse et al., 2001).

[S. 59]

Aktuelle Studien zeigen, daß dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe dazu geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al. 2004). Hierzu erwiesen sich sowohl der mittlere Blutfluß als auch das mittlere interstitielle Verteilungsvolumen als nützlich.

[...]

Nach den euphorischen Ergebnissen der ersten fünf Jahre der MRT der Prostata wurden zurückhaltendere Ergebnisse mit Treffsicherheiten beim Staging von nur knapp über 60 % publiziert (Tempany et al. 1994).

Die MR-Spektroskopie kam 1996 erstmals in einem größeren Patientenkollektiv zum Einsatz und wurde in den folgenden Jahren im Rahmen von Studien eingesetzt (Kurhanewicz et al. 1996). Es stellte sich heraus, daß die Magnetresonanzspektroskopie nicht nur für die Identifikation von tumorbefallenen Arealen in der peripheren Zone der Prostata eingesetzt werden kann, sondern auch für die Erkennung und Quantifizierung tumortypischer Veränderungen nach hormonablativer Therapie bei Patienten mit Prostatakarzinom (Mueller-Lisse et al. 2001b).

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[17.] Aho/Fragment 045 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-26 20:43:22 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 15-31
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 59:, Zeilen: 59: 25-26, 60: 1-14
Die Magnetresonanztomographie der Prostata verbindet kräftigen Gewebekontrast und die Möglichkeit der multiplanaren Darstellung des Organs mit hoher Auflösung und volumetrischer Genauigkeit. Zudem ist sie die Untersuchungsmethode mit dem größten Weichteilkontrast. Ein weiterer Vorteil der MRT ist das Fehlen von ionisierender Strahlung. Außerdem wird kein jodhaltiges Kontrastmittel benötigt. Auf der anderen Seite sind die in der MRT zu beobachtenden Signalalterationen in der Prostata nicht spezifisch, weswegen die Unterscheidung von entzündlichen und neoplastischen Prozessen nach wie vor ein differentialdiagnostisches Problem darstellt. Hier spielt die Erfahrung des interpretierenden Radiologen eine entscheidende Rolle (Chelsky et al., 1993; Tempany et al., 1994; Yu et al., 1997).

Zur Evaluation der Prostata und der Samenblasen sind sowohl T1- als auch T2- gewichtete Sequenzen erforderlich. In der T1-Wichtung hat die Prostata ein homogen niedriges Signal, weshalb die Sequenz vor allem der Unterscheidung von Flüssigkeiten und Fett sowie der Erkennung von Blutungen dient, die infolge vorangegangener Biopsien auftreten. Des Weiteren ist die T1-gewichtete Sequenz wichtig für die Beurteilung des Lymphknotenstatus und wird daher in unserer Institution mit einem großen Field of View (FOV) von 22 cm von der [Aortenbifurkation bis zur Symphysis pubis eingesetzt.]

[S. 59]

Die Magnetresonanztomographie der Prostata verbindet kräftigen Gewebekontrast und die Möglichkeit der multiplanaren Darstellung des Organs mit hoher Auflösung und

[S. 60]

volumetrischer Genauigkeit. Zudem ist sie die Untersuchungsmethode mit dem größten Weichteilkontrast. Ein weiterer Vorteil der MRT ist das Fehlen von ionisierender Strahlung. Außerdem wird kein jodhaltiges Kontrastmittel benötigt. Auf der anderen Seite sind die in der MRT zu beobachtenden Signalalterationen in der Prostata nicht spezifisch, weswegen die Unterscheidung von entzündlichen und neoplastischen Prozessen nach wie vor ein differentialdiagnostisches Problem darstellt. Hier spielt die Erfahrung des interpretierenden Radiologen eine große Rolle (Chelsky et al. 1993; Tempany et al. 1994; Yu et al. 1997).

Zur Evaluation der Prostata und der Samenblasen sind sowohl T1- als auch T2-gewichtete Sequenzen erforderlich. In der T1-Wichtung hat die Prostata ein homogen niedriges Signal, weshalb die Sequenz vor allem der Unterscheidung von Flüssigkeiten und Fett sowie der Erkennung von Blutungen dient, die infolge vorangegangener Biopsien auftreten. Des weiteren ist die T1-gewichtete Sequenz wichtig für die Beurteilung des Lymphknotenstatus und wird daher in unserer Institution mit einem großen Field of View (FOV) von 22 cm von der Aortenbifurkation bis zur Symphysis pubis eingesetzt.

Anmerkungen

Graser spricht im letzten Satz für seine "Institution", also vermutlich das Radiologische Zentrum München-Pasing. Aho übernimmt diese Aussage wörtlich für eine andere Institution (Radiologisches Zentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf).

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[18.] Aho/Fragment 046 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 07:01:34 PlagProf:-)
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 1-21
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 60, 61, Zeilen: 60: 14ff; 61: 1ff
Zur Darstellung der zonalen Anatomie und der pathologischen Veränderungen der Prostata ist eine T2-gewichtete Sequenz erforderlich. Sie zeigt die Gliederung des Organs in periphere und zentrale Drüsenanteile sowie fokale Pathologien in diesen beiden Regionen. Weiterhin lassen sich die neurovaskulären Bündel in dieser Mess-Sequenz abgrenzen, und die exakte Darstellung der Prostatakapsel erlaubt eine Unterscheidung der Tumorstadien T2 und T3. Die Samenblasen kommen, ebenso wie die periphere Zone, signalreich zur Darstellung (Nicolas et al., 2004).

Es konnte gezeigt werden, dass weder die Gabe von intravenösem Kontrastmittel mit Akquisition statischer Sequenzen (Sommer et al., 1993; Mirowitz et al., 1993) noch die Verwendung von fettsupprimierten Sequenzen die diagnostische Treffsicherheit der Kernspintomographie beim Staging des Prostatakarzinoms erhöht (Mirowitz et al., 1993). Hingegen machen Arbeiten der jüngeren Vergangenheit deutlich, dass die Kombination der MRT mit der Magnetresonanzspektroskopie die Genauigkeit beim Staging des Prostatakarzinoms erhöhen kann und in der Unterscheidung von benignen und malignen Veränderungen der peripheren Zone hilfreich ist. Bei mehrfach negativ biopsierten Patienten mit steigendem PSA und Karzinomverdacht kann die Spektroskopie zur Lokalisation des vermuteten Tumors entscheidende diagnostische Befunde liefern und eine Planung weiterer Biopsien erleichtern (Beyersdorff et al., 2002).

Zur Darstellung der zonalen Anatomie und der pathologischen Veränderungen der Prostata ist eine T2-gewichtete Sequenz erforderlich. Sie zeigt die Gliederung des Organs in periphere und zentrale Drüsenanteile sowie fokale Pathologien in diesen beiden Regionen. Weiterhin lassen sich die neurovaskulären Bündel in dieser Meßsequenz abgrenzen, und die exakte Darstellung der Prostatakapsel erlaubt eine Unterscheidung der Tumorstadien T2 und T3. Die Samenblasen kommen, ebenso wie die periphere Zone, signalreich zur Darstellung. Es konnte gezeigt werden, daß weder die Gabe von intravenösem Kontrastmittel mit Akquisition statischer Sequenzen (Mirowitz et al. 1993; Sommer et al. 1993) noch die Verwendung von fettsupprimierten Sequenzen die diagnostische Treffsicherheit der Kernspintomographie beim Staging des Prostatakarzinoms erhöht (Mirowitz et al. 1994). Hingegen machen Arbeiten der jüngeren Vergangenheit deutlich, daß die Kombination der MRT mit der Magnetresonanzspektroskopie die Genauigkeit beim Staging des Prostatakarzinoms erhöhen

[Seite 61]

kann und in der Unterscheidung von entzündlichen und malignen Veränderungen der peripheren Zone hilfreich ist. Bei mehrfach negativ biopsierten Patienten mit steigendem PSA und Karzinomverdacht kann die Spektroskopie zur Lokalisation des vermuteten Tumors entscheidende Hilfestellung liefern und eine Planung weiterer Biopsien erleichtern (Beyersdorff et al. 2002).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte: in der Bibliographie der Quelle gibt es sowohl eine Quelle "Mirowitz et al., 1993" als auch eine Quelle "Mirowitz et al. 1994". In der untersuchten Arbeit gibt es nur eine Quelle "Mirowitz et al., 1993".

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki