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Quelle:Alm/Schostak 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     M. Schostak, F. Christoph, M. Panick, M. Müller, M. Staehler, K. Miller
Titel    Transrektaler Ultraschall: Mehr als nur eine Punktionshilfe?
Zeitschrift    Aktuelle Urologie
Verlag    Georg Thieme Verlag
Jahr    2002
Jahrgang    33
Nummer    5
Seiten    364-367
DOI    10.1055/s-2002-33609
URL    https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2002-33609

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Alm/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:28:32 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 365, Zeilen: li. Spalte: 16ff
3. Material und Methoden

In der Urologischen Klinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin wurde eine ultraschallgesteuerte Zehnfachbiopsie der Prostata nach dem Modell von Chen [Chen 1997] zur Detektion eines Prostatakarzinoms durchgeführt. Die Indikation zur Durchführung der Biopsie wurde gestellt, wenn bei klinischer Notwendigkeit zur Klärung der Dignität des Organs ein erhöhter PSA-Wert, ein digital-rektal suspekter Tastbefund oder ein auffälliger transrektaler Ultraschallbefund vorlag. Gerinnungsstörungen oder die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente waren Ausschlusskriterien der Studie. Ab dem Vorabend des geplanten Eingriffs wurde eine Antibiose mit Cotrimoxazol oder Ciprofloxacin verabreicht. Zwei erfahrene Urologen führten die Ultraschalluntersuchungen sowie die Biopsien durch.

Die transrektale Ultraschalluntersuchung erfolgte mit Hilfe eines KRETZ® Combison 530 Gerätes sowie einem 7.5 MHz TRUS Schallkopf.

Für jede Biopsie wurde das Echo im TRUS bestimmt und dokumentiert. Unterschieden wurde zwischen folgenden Signalen: homogen, echoreich, echoarm, zystisch und gemischt.

Das histologische Ergebnis jeder einzelnen Biopsie wurde mit dem Ultraschallbefund in Korrelation gebracht.

Zur Durchführung der Biopsie selbst wurde eine Biopsienadel Modell TRU-CUT der Firma Storz mit der dazugehörigen Bioptic Gun verwendet.

Zur Überprüfung einer Korrelation zwischen den TRUS-Befunden und der Histologie wurde der zweiseitige Lambda-Test angewandt sowie der Kontingenzkoeffizient berechnet. Ein zweiseitiger p-Wert <0,05 wurde als signifikant gewertet.

Material und Methoden

In der urologischen Klinik des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin wird eine ultraschallgesteuerte Zehnfachbiopsie der Prostata nach dem Modell von Chen [7] zur Detektion eines Prostatakarzinoms durchgeführt. Die Indikation zur Durchführung der Biopsie wurde gestellt, wenn bei klinischer Notwendigkeit zur Klärung der Dignität des Organs ein erhöhter PSA-Wert, ein digital-rektal suspekter Tastbefund oder ein auffälliger transrektaler Ultraschallbefund vorlag. Gerinnungsstörungen oder die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente waren Ausschlusskriterien der Studie. Ab dem Vorabend des geplanten Eingriffs wurde eine Antibiose mit Cotrimoxazol oder Ciprofloxacin verabreicht. Zwei erfahrene Urologen führten die Ultraschalluntersuchungen sowie die Biopsien durch.

Die transrektale Ultraschalluntersuchung erfolgte mit Hilfe eines KRETZ®-Combison-530-Gerätes sowie einem 7,5-MHz-TRUS- Schallkopf.

Für jede Biopsie wurde das Echo im TRUS bestimmt und dokumentiert. Unterschieden wurde zwischen folgenden Signalen: homogen, echoreich, echoarm, zystisch und gemischt.

Das histologische Ergebnis jeder einzelnen Biopsie wurde mit dem Ultraschallbefund in Korrelation gebracht.

Zur Durchführung der Biopsie selbst wurde eine Biopsienadel Modell TRU-CUT der Firma Storz mit der dazugehörigen Bioptic Gun verwendet.

Zur Überprüfung einer Korrelation zwischen den TRUS-Befunden und der Histologie wurde der zweiseitige Lambda-Test angewandt sowie der Kontingenzkoeffizient berechnet. Ein zweiseitiger p-Wert < 0,05 wurde als signifikant gewertet.


7 Chen ME, Troncoso P, Johnston DA et al. Optimization of prostate biopsy strategy using computer based analysis. J Urol 1997; 158: 2168-2175

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[2.] Alm/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:34:05 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-4, 7-9
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 365, Zeilen: 2. Spalte: 1ff
4. Ergebnisse

Zwischen Januar 2000 und Februar 2001 wurden 187 Patienten mit geplanter Biopsie der Prostata in die Studie eingebracht.

1841 von 1870 Biopsien aller Patienten waren auswertbar. [...]

Das Alter der Patienten lag im Median bei 65,4 Jahren, das PSA im Median bei 7,9 ng/ml. Bei 21 der Patienten handelte es sich um eine wiederholte Biopsie. Die epidemiologischen Daten sind in Tabelle 2 dargestellt.

Tabelle 2: Epidemiologische Daten: Alter, PSA, Prostatavolumen

Alm 23a diss.png

Ergebnisse

Zwischen Januar 2000 und Februar 2001 wurden 187 Patienten mit geplanter Biopsie der Prostata in die Studie eingebracht. 1841 von 1870 Biopsien aller Patienten waren auswertbar. Das Alter der Patienten lag im Median bei 65,4 Jahren, das PSA im Median bei 7,9 ng/ml. Bei 21 der Patienten handelte es sich um eine wiederholte Biopsie. Die epidemiologischen Daten sind in Tab.l dargestellt.

Tab. 1 Epidemiologische Daten: Alter, PSA, Prostatavolumen

Alm 23a source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Alm/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:35:22 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 365, Zeilen: re. Spalte: 9ff
Sowohl bei der digital-rektalen Untersuchung, als auch im transrektalen Ultraschall wurde eine Prostataorgangröße von im Median 30 Gramm festgestellt. Bei 64 Patienten war der digitale Tastbefund suspekt. Der TRUS-Befund war bei 148 Patienten nicht homogen.

Als Komplikationen traten in 24% der Fälle gering- bis mäßiggradige Hämaturien auf. In keinem Fall wurde eine Blasenspülung oder die Gabe von Blutkonserven nötig. Zwei der 187 Patienten (1,1%) entwickelten eine fieberhafte Prostatitis, die einen stationären Aufenthalt, verbunden mit der intravenösen Gabe zweier Antibiotika (Cefotiam + Gentamycin) notwendig machte. In keinem Fall kam es zum Auftreten eines Prostataabszesses. Weitere Komplikationen wurden nicht beobachtet.

Bei 66/187 (35,3%) der Patienten wurde ein Karzinom festgestellt. Der digital-rektale Tastbefund war bei 34 dieser Patienten (51,5%) auffällig, 62/66 (93,9%) wiesen erhöhte PSA-Werte auf. Bei 49 (74,2%) der 66 Karzinompatienten zeigte der TRUS suspekte Signale. Nur bei 2/66 (3%) Karzinompatienten lagen neben dem nichthomogenen TRUS keine weiteren auffälligen Befunde (DRU, PSA) vor. Bei 99 von 121 Patienten (81,1%) mit benignen Erkrankungen war der Ultraschallbefund suspekt. Die Sensitiviät des TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms lag bei 15%, die Spezifität bei 84%. Tabelle 3 stellt die festgestellten Diagnosen dar, Tabelle 4 das Verhältnis zwischen den verschiedenen TRUS-Signalen und Histologien.

Sowohl bei der digital-rektalen Untersuchung als auch im transrektalen Ultraschall wurde eine Prostataorgangröße von im Median 30 Gramm festgestellt. Bei 64 Patienten war der digitale Tastbefund suspekt. Der TRUS-Befund war bei 148 Patienten nicht homogen.

Als Komplikationen traten in 24% der Fälle gering- bis mäßiggradige Hämaturien auf. In keinem Fall wurde eine Blasenspülung oder die Gabe von Blutkonserven nötig. Zwei der 187 Patienten (1,1 %) entwickelten eine fieberhafte Prostatitis, die einen stationären Aufenthalt, verbunden mit der intravenösen Gabe zweier Antibiotika (Cefotiam + Gentamycin) notwendig machte. In keinem Fall kam es zum Auftreten eines Prostataabszesses. Weitere Komplikationen wurden nicht beobachtet.

Bei 66/187 (35,3%) der Patienten wurde ein Karzinom festgestellt. Der digital-rektale Tastbefund war bei 34 dieser Patienten (51,5%) auffällig, 62/66 (93,9%) wiesen erhöhte PSA-Werte auf. Bei 49 (74,2%) der 66 Karzinompatienten zeigte der TRUS suspekte Signale. Nur bei 2/66 (3 %) Karzinompatienten lagen neben dem nichthomogenen TRUS keine weiteren auffälligen Befunde (DRU, PSA) vor. Bei 99 von 122 Patienten (81,1 %) mit benignen Erkrankungen war der Ultraschallbefund suspekt. Die Sensitiviät des TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms lag bei 15%, die Spezifität bei 84%. Tab.2 stellt die festgestellten Diagnosen dar, Tab. 3 das Verhältnis zwischen den verschiedenen TRUS-Signalen und Histologien.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

99/121 ergeben 81,8%, nicht 81,1%. (In der Quelle richtig: 99/122 = 81,1%).

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[4.] Alm/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:36:29 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 366, Zeilen: li. Spalte: 1-7
Tabelle 3 : Histologische Befunde

Alm 25a diss.png

Tabelle 4: Korrelation Histologie / TRUS-Signal

Alm 25b diss.png

Die Korrelation zwischen einem Ultraschallsignal und einem histologischen Befund war nicht signifikant. Die symmetrische Lambda-Korrelation lag bei 0,22 (p<0,001), der Kontingenzkoeffizient bei 0,29 (p<0,001). Weder eine maligne, noch eine benigne Erkrankung ließ sich durch das Ultraschallsignal allein vorhersagen.

Tab. 2 Histologische Befunde

Alm 25a source.png

Die Korrelation zwischen einem Ultraschallsignal und einem histologischen Befund war nicht signifikant. Die symetrische Lambda-Korrelation lag bei 0,22 (p< 0,001), der Kontingenzkoeffizient bei 0,29 (p < 0,001). Weder eine maligne noch eine benigne Erkrankung ließ sich durch das Ultraschallsignal allein Vorhersagen.

[...]

Tab. 3 Korrelation Histologie/TRUS-Signal

Alm 25b source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[5.] Alm/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:38:58 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1ff
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 366, Zeilen: li. Spalte: 7ff, re. Spalte: 1-27
5. Diskussion

Die Sextantenbiopsie gilt als Goldstandard in der invasiven Diagnostik des Prostatakarzinoms. Lee et al. propagierte den transrektalen Ultraschall ursprünglich nicht allein zur Führung der Biopsienadel, sondern auch zur Prostatakarzinomentdeckung [Lee 1989]. Die Ultraschallauflösung sowie die digitale Nachbearbeitung der Befunde spielt bei der Detektion eine maßgebliche Rolle. Zur Sensitivität und Spezifität sowie zum prädiktiven Wert des TRUS gibt es jedoch divergierende Angaben. Den Daten zufolge erhöht der TRUS in Kombination mit anderen Verfahren und Parametern (PSA, DRU) die Sensitivität zur Detektion eines Prostatakarzinoms um nur 3%. Isoliert betrachtet, z.B. in Fällen mit niedrigem PSA und unauffälligem DRU, ermittelten auch andere Autoren wenig eindeutige Ergebnisse [Yamamoto 2001, Ciatto 2001, Babaian 1993, Lee 1989, Simak 1993]. Einzelne Autoren berichten jedoch von einer sehr guten Sensitivität [Renty 1996, Tang 2001]. Insbesondere zur Bestätigung suspekter digital-rektaler Befunde kann der TRUS eine wichtige Rolle spielen [Tzai 1995]. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass der konventionelle transrektale Ultraschall allein keinerlei Vorhersage eines histologischen Befundes erlaubt. Es fand sich keine signifikante Korrelation zwischen einem Ultraschall- und einem histologischen Ergebnis. Weist der TRUS keine Homogenität auf, so kann nur eine Biopsie weiteren Aufschluss über die Dignität bringen. Insofern bestätigt die Studie die Aussage anderer Autoren [Oyen 1993]. Insbesondere ergibt die gezielte Biopsie sog. suspekter Areale keine Erhöhung der Sensitivität. Die Gesamtsensitivität des TRUS zur Detektion eines Karzinoms liegt nach den Daten dieser Arbeit bei 15%. Werden die Patienten abgezogen, bei denen weitere suspekte Faktoren bestehen, ergibt sich eine Erhöhung der Detektionsrate um 3% durch den TRUS allein. Histologisch zeigten sich in keinem der sonografisch auffälligen Areale signifikant mehr Karzinome als in sonografisch unauffälligen Bereichen. Immerhin besteht jedoch eine rel. hohe Spezifität des Verfahrens von 84%. Ein unauffälliger TRUS könnte zur Vermeidung einer Biopsie beitragen, wenn keine weiteren Faktoren (DRU u. PSA) hinzukommen. In der vorliegenden Arbeit traf diese Konstellation jedoch nur für 1/187 Patienten (0,5%) zu. De la Rosette et al. fanden eine Spezifität zur Vorhersage einer Prostatitis von 94,6%, die Sensitivität lag jedoch nur bei 50% [De la Rosette 1995].

Diskussion

Die Sextantenbiopsie gilt als Goldstandard in der invasiven Diagnostik des Prostatakarzinoms. [...] Lee propagierte den transrektalen Ultraschall ursprünglich nicht allein zur Führung der Biopsienadel bei nichtpalpablen Tumoren, sondern auch zur Krebsdetektion [1], Zur Sensitivität und Spezifität sowie zum prädiktiven Wert des TRUS gibt es jedoch divergierende Angaben. Den Daten der vorliegenden Studie zufolge erhöht der TRUS in Kombination mit anderen Verfahren und Parametern (PSA, DRU) die Sensitivität zur Detektion eines Prostatakarzinoms um nur 3%. Isoliert betrachtet, z.B. in Fällen mit niedrigem PSA und unauffälligem DRU, ermittelten auch andere Autoren wenig eindeutige Ergebnisse [11 -16]. Einzelne Autoren berichten jedoch von einer sehr guten Sensitivität [17,18]. Insbesondere zur Bestätigung suspekter digital-rektaler Befunde kann der TRUS eine wichtige Rolle spielen [19]. Die vorliegende Studie zeigt, dass der konventionelle transrektale Ultraschall allein keinerlei Vorhersage eines histologischen Befundes erlaubt. Es fand sich keine signifikante Korrelation zwischen einem Ultraschall- und einem histologischen Ergebnis. Weist der TRUS keine Homogenität auf, so kann nur eine Biopsie weiteren Aufschluss über die Dignität bringen. Insofern bestätigt die Studie die Aussage anderer Autoren [20]. Insbesondere ergibt die gezielte Biopsie sog. suspekter Areale keine Erhöhung der Sensitivität. Die Gesamtsensitivität des TRUS zur Detektion eines Karzinoms liegt nach den Daten dieser Studie bei 15%. Werden die Patienten abgezogen, bei denen weitere suspekte Faktoren bestehen, ergibt sich eine Erhöhung der Detektionsrate um 3 % durch den TRUS allein. Histologisch zeigten sich in keinem der sonografisch auffälligen Areale signifikant mehr Karzinome als in sonographisch unauffälligen Bereichen. Immerhin besteht jedoch eine rel. hohe Spezifität des Verfahrens von 84%. Ein unauffälliger TRUS könnte zur Vermeidung einer Biopsie beitragen, wenn keine weiteren Faktoren (DRU u. PSA) hinzukommen. In der vorliegenden Studie traf diese Konstellation jedoch nur für 1/187 Patienten (0,5%) zu. De la Rosette u. Mitarb. fanden eine Spezifität zur Vorhersage einer Prostatitis von 94,6%, die Sensitivität lag jedoch nur bei 50% [21 ].


1 Lee F, Torp-Pedersen ST, Siders DB. Use of transrectal ultrasound in diagnosis, guided biopsy, staging, and screening of prostate cancer. Urology 1989; 33: 7-12

11 Yamamoto T, Ito K, Ohi M et al. Diagnostic significance of digital rectal examination and transrectal ultrasonography in men with prostate- specific antigen levels of 4 NG/ML or less. Urology 2001; 58: 994 - 998

12 Ciatto S, Bonardi R, Lombardi C et al. Predicting prostate biopsy outcome by findings at digital rectal examination, transrectal ultrasonography, PSA, PSA density and free-to- total PSA ratio in a population- based screening setting. Int J Biol Markers 2001; 16: 179-182

13 Babaian RJ, Dinney CP, Ramirez El et al. Diagnostic testing for prostate cancer detection: less is best. Urology 1993; 41: 421 -425

14 Lee F, Torp-Pedersen S, Littrup PJ et al. Hypoechoic lesions of the prostate: clinical relevance of tumor size, digital rectal examination, and prostate-specific antigen. Radiology 1989; 170: 29-32

15 Simak R, Eisenmenger M, Hainz A et al. Is transrectal ultrasonography needed to rule out prostatic cancer with normal findings at digital rectal examination and normal serum prostate- specific antigen? Eur Urol 1993; 24:474-478

16 Lee F, Torp-Pedersen ST, McLeary RD. Diagnosis of prostate cancer by transrectal ultrasound. Urol Clin North Am 1989; 16: 663-673

17 Renty P, D’Hauwers K, Van Camp C et al. Value of transrectal prostatic echography, prostate-specific antigen and rectal examination in the diagnosis of prostate cancer. Relationship with the result of prostatic biopsies. Acta Urol Belg 1996; 64: 7-12

18 Tang J, Li S, Xu J. Transrectal ultrasound examination of the prostate in 100 cases of prostate cancer. Zhonghua Zhong Liu Za Zhi 2001 ; 23: 228-229

19 Tzai TS, Lin JS, Yeh YC et al. The role of transrectal ultrasonography on the palpable and impalpable abnormal prostate. Eur Urol 1995; 27: 142-145

20 Oyen RH, van de Voorde WM, Van Poppel HP et al. Benign hyperplastic nodules that originate in the peripheral zone of the prostate gland. Radiology 1993; 189: 707-711

21 de la Rosette JJ, Giesen RJ, Huynen ALetal. Automated analysis and interpretation of transrectal ultrasonography images in patients with prostatitis. Eur Urol 1995; 27: 47-53

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Ein Satz stammt nicht aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[6.] Alm/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:39:57 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-13
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 366, 367, Zeilen: 366: r. Spalte: 27ff - 367: l. Spalte: 1-3
[Weitere Angaben zur Prädiktion eines benignen histologischen] Befundes gibt es bislang nicht. Der TRUS liefert wichtige Informationen über anatomische Konformation und Größe des Organs [Grossfeld 2000] sowie zusätzliche Angaben bei lokal fortgeschrittenen Tumoren. Die Sensitivität zur Erkennung eines lokal organüberschreitenden Wachstums wird zwar von Colombo et al. als zu niedrig [Colombo 1999], durch mehrere andere Autoren [Rorvik 1994, Vijverberg 1992, Lee 1998] hingegen als relativ hoch beschrieben. Insofern ist die Untersuchung vor einer radikalen Prostatektomie weiterhin indiziert. Technische Neuerungen des TRUS wie der Einsatz einer (Power)-Duplexsonografie [Bogers 1999, Okihara 2000, Maruzzi 2000], der 3D-Sonografie [Chin 1999] oder der farbkodierten 3D-Sonografie [Merkle 2002] können möglicherweise sinnvolle Ergänzungen sein. Der konventionelle transrektale Ultraschall ist hingegen in Klinik und Praxis weit verbreitet. Diese Technik ist jedoch nicht geeignet, ein Prostatakarzinom oder eine bestimmte benigne Histologie allein aufgrund des Ultraschallsignals vorherzusagen. Weitere Angaben zur Prädiktion eines benignen histologischen Befundes gibt es bislang nicht. Der TRUS liefert wichtige Informationen über anatomische Konformation und Größe des Organs [22] sowie zusätzliche Angaben bei lokal fortgeschrittenen Tumoren. Die Sensitivität zur Erkennung eines lokal organüberschreitenden Wachstums wird zwar von Colombo u. Mitarb. als zu niedrig [23], durch mehrere andere Autoren [24-26] hingegen als relativ hoch beschrieben. Insofern ist die Untersuchung vor einer radikalen Prostatektomie weiterhin indiziert. Technische Neuerungen des TRUS wie der Einsatz einer (Power)-Duplexsonographie [27-29], der 3D-Sonographie [30] oder der farbkodierten 3D-Sonographie [31] können möglicherweise sinnvolle Ergänzungen sein. [...] Der konventionelle transrektale Ultraschall ist hingegen in Klinik und

[Seite 367]

Praxis weit verbreitet. Diese Technik ist jedoch nicht geeignet, ein Prostatakarzinom oder eine bestimmte benigne Histologie allein aufgrund des Ultraschallsignals vorherzusagen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[7.] Alm/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:42:04 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 367, Zeilen: li. Spalte: 4-11
6. Fazit

Die Sensitiviät des konventionellen TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms liegt bei 15%, die Spezifität bei 84%. Es besteht keinerlei signifikante Korrelation zwischen TRUS-Signal und histologischem Befund. Der konventionelle transrektale Ultraschall ist daher nicht zur Vorhersage der Histologie geeignet. Die relativ hohe Spezifität kann jedoch ein zusätzlicher Hinweis zur Vermeidung einer überflüssigen Biopsie sein.

Fazit

Die Sensitiviät des konventionellen TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms liegt bei 15%. die Spezifität bei 84%. Es besteht keinerlei signifikante Korrelation zwischen TRUS-Signal und histologischem Befund. Der konventionelle transrektale Ultraschall ist daher nicht zur Vorhersage der Histologie geeignet. Die relativ hohe Spezifität kann jedoch ein zusätzlicher Hinweis zur Vermeidung einer überflüssigen Biopsie sein.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[8.] Alm/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 13:43:38 Schumann
Alm, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schostak 2002, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schostak 2002
Seite(n): 364, Zeilen: li. Spalte 1ff
7. Zusammenfassung

Einleitung: Die Prostatasextantenbiopsie gilt als Goldstandard in der invasiven Diagnostik des Prostatakarzinoms. Die Vorhersagekraft des konventionellen transrektalen Ultraschalls bleibt bislang unklar. Dies wird durch die vorliegende Studie prospektiv untersucht.

Material und Methodik: In der urologischen Klinik der Charité – Universitätsmedizin Berlin wurde eine Ultraschall gesteuerte Zehnfachbiopsie der Prostata durchgeführt. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde das Echo im TRUS für jede Biopsie bestimmt und mit dem histologischen Befund korreliert. Unterschieden wurde zwischen folgenden Ultraschallsignalen: Homogen, Echoreich, Echoarm, Zystisch und Gemischt.

Ergebnisse: Zwischen Januar 2000 und Februar 2001 wurden 187 Patienten mit geplanter Zehnfachbiopsie der Prostata in die Studie eingeschlossen. In allen Fällen ergaben sich auswertbare Ergebnisse. Bei 49/66 (74,2%) der Karzinompatienten bestanden suspekte Signale im TRUS, Bei 34/66 (51,5%) fand sich digital rektal ein suspekter Befund, bei 62/66 (93,9%) bestand ein erhöhtes PSA. Nur bei 2/66 (3%) Karzinompatienten lagen neben dem nichthomogenen TRUS keine weiteren suspekten Faktoren (DRU, PSA) vor. Innerhalb der Gruppe der Patienten mit benignen Erkrankungen lag bei 99/121 (81,1%) ein suspekter Ultraschallbefund vor. Insgesamt wurden 1841 histologische Befunde mit dem jeweiligen TRUS-Signal in Beziehung gesetzt. Es bestand keinerlei signifikante Korrelation zwischen einem Ultraschallsignal und einem histologischen Ergebnis. Weder eine Malignität, noch eine benigne Erkrankung ließ sich durch das Ultraschallsignal allein vorhersagen.

Fazit: Die Sensitiviät des konventionellen TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms liegt bei 15%, die Spezifität bei 84%. Es besteht keinerlei signifikante Korrelation zwischen TRUS-Signal und histologischem Befund. Der konventionelle transrektale Ultraschall ist daher nicht zur Vorhersage der Histologie geeignet.

Zusammenfassung

Einleitung: Die Prostatasextantenbiopsie gilt als Goldstandard in der invasiven Diagnostik des Prostatakarzinoms. Die Vorhersagekraft des konventionellen transrektalen Ultraschalls bleibt bislang unklar. Dies wird durch die vorliegende Studie prospektiv untersucht. Material und Methodik: Im Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU-Berlin wird eine ultraschallgesteuerte Zehnfachbiopsie der Prostata durchgeführt. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde das Echo im TRUS für jede Biopsie bestimmt und mit dem histologischen Befund korreliert. Unterschieden wurde zwischen folgenden Ultraschallsignalen: homogen, echoreich, echoarm, zystisch und gemischt. Ergebnisse: Zwischen Januar 2000 und Februar 2001 wurden 187 Patienten mit geplanter Zehnfachbiopsie der Prostata in die Studie aufgenommen. In allen Fällen fanden sich auswertbare Ergebnisse. Bei 49/66 (74,2 %) der Karzinompatienten zeigten sich suspekte Signale im TRUS, bei 34/66 (51,5 %) war der digital-rektale Befund klärungsbedürftig, bei 62/66 (93,9 %) bestand ein erhöhtes PSA. Nur bei 2/66 (3 %) Karzinompatienten lagen neben dem nichthomogenen TRUS keine weiteren Hinweise (DRU, PSA) auf eine Malignität vor. Innerhalb der Gruppe der Patienten mit benignen Erkrankungen lag bei 99/122 (81,1 %) ein auffälliger Ultraschallbefund vor. Insgesamt wurden 1841 histologische Befunde mit dem jeweiligen TRUS-Signal in Beziehung gesetzt. Es bestand keinerlei signifikante Korrelation zwischen einem Ultraschallsignal und einem histologischen Ergebnis. Weder eine Malignität, noch eine benigne Erkrankung ließ sich durch das Ultraschallsignal allein vorhersagen. Fazit: Die Sensitiviät des konventionellen TRUS zur Detektion eines Prostatakarzinoms liegt bei 15 %, die Spezifität bei 84 %. Es besteht keinerlei signifikante Korrelation zwischen TRUS-Signal und histologischem Befund. Der konventionelle transrektale Ultraschall ist daher nicht zur Vorhersage der Histologie geeignet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Zusammenfassung der Dissertation ist deckungsgleich mit dem Abstract einer 7 Jahre älteren Publikation des Doktorvaters.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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