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Quelle:Ans/Heinrich et al 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Roberto Heinrich, Malte Lübker, Heiko Biehl
Titel    Parteimitglieder im Vergleich: Partizipation und Repräsentation
Herausgeber    Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät; Professur Regierungssystem der BRD/Innenpolitik
Ort    Potsdam
Datum    Juli 2002
Umfang    61 S.
Anmerkung    "Kurzfassung des Abschlussberichts zum gleichnamigen DFG-Projekt. Antragsteller: Prof. Dr. Wilhelm Bürklin und Dr. Carsten Zelle (†) Potsdam". In der Arbeit von Ans wird auf S. 81 im Text bzw. dort auch in Fn. 106 (sowie einige Male - S. 81, 82, 88 - unspezifisch) auf die Studie und ihre Leiter verwiesen; die Kurzfassung des Abschlussberichts und seine Verfasser werden nicht genannt.
URL    http://www2.politik.uni-halle.de/schuettemeyer/downloads/ppp-kurzfassung.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ans/Fragment 088 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 17:16:30 Schumann
Ans, Fragment, Heinrich et al 2002, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 10-20
Quelle: Heinrich et al 2002
Seite(n): 42, Zeilen: 21-28
So steht beispielsweise die FDP als liberale Partei in wirtschaftspolitischen Fragen mit den pointiert marktfreundlichen Positionen ihrer Mitglieder „rechts“ von den beiden Unionsparteien, in umwelt- und rechtspolitischen Fragen aber nicht selten „links“ von CDU und CSU. Ganz ähnlich ordnen sich auch die Grünen in der Wirtschaftspolitik „rechts“ von der SPD ein, sind in der Umwelt- und Rechtspolitik aber deutlich „linker“ als die Sozialdemokraten. Die Selbstzuordnung der PDS-Mitglieder am linken Rand des Parteienspektrums spiegelt zwar die wirtschaftspolitischen Forderungen ihrer Mitglieder, zeigt sich aber nicht in den umweltpolitischen Forderungen122 oder gar in einer liberalen [sic] Haltung zum Strafrecht.

122 Die „Partei des Demokratischen Sozialismus' (PDS) ist als Nachfolgeorganisation der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (SED) in erstaunlichem Maße resistent gegen umweltpolitische Probleme, die aus den ökologischen Altlasten der Tätigkeit der SED resultieren. Letztere darf - ohne Übertreibung - mit dem Etikett „anti-ökologisch“ versehen werden. Nie zuvor hatte eine Regierung in Deutschland größere ökologische Schäden ursächlich mitverantwortet, als jene der ehemaligen Staatspartei der DDR. Mit anderen Worten: „links“ bedeutet im Falle der PDS kein Synonym für ökologische Gesinnung. Ganz anders wiederum verhält es sich bei den Grünen, die auch und überwiegend aus dem linken Spektrum der Parteienlandschaft neue Wähler rekrutierten, allerdings aus jenem der SPD.

So steht die FDP in wirtschaftspolitischen Fragen mit den pointiert marktfreundlichen Positionen ihrer Mitglieder deutlich „rechts“ von den beiden Unionsparteien, in umwelt- und rechtspolitischen Fragen aber „links“ von CDU und CSU. Ganz ähnlich ordnen sich auch die Grünen in der Wirtschaftspolitik „rechts“ von der SPD ein, sind in der Umwelt- und Rechtspolitik aber deutlich „linker“ als die Sozialdemokraten. Die Selbstverortung der PDS-Mitglieder am linken Rand des Parteienspektrums findet sich in den wirtschaftspolitischen Forderungen der Mitglieder wieder, nicht aber in einer besonders radikalen Umweltpolitik oder einer libertären [sic] Haltung zum Strafrecht.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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