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Quelle:Aos/Minke 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gernot Minke
Titel    Erdbebensichere Häuser aus Lehm
Sammlung    Moderner Lehmbau
Herausgeber    Peter Steingass
Ort    Berlin
Verlag    Fraunhofer IRB Verlag
Jahr    2003
URL    http://www.gernotminke.de/veroeffentlichungen/minke_erdbeben.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Aos/Fragment 191 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:44:43 Kybot
Aos, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Minke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Marcusb, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 5-24
Quelle: Minke 2003
Seite(n): 1-2, Zeilen: 16-26,32-33;1-13
Die im Folgenden dargestellten Lösungen beziehen sich auf Einfamilienhäuser, wie sie in ländlichen Regionen und Stadträndern im Nordirak gebaut werden und gehen davon aus, dass sie bei den ortsüblichen Erdstößen keinen strukturellen Schäden erleiden, also auch nicht partiell einstürzen. Geringe Schäden, wie kleinere Risse oder Abplatzungen von Putz, die von den Bewohnern leicht behoben werden können, werden als akzeptabel angesehen.

Zur Grundrissform

Die Grundrissform hat einen großen Einfluß auf die Erdbebensicherheit des Gebäudes. Je kompakter der Grundriß ist, desto stabiler ist das Haus. Ein quadratischer Grundriß ergibt mehr Stabilität als ein rechteckiger, ein runder mehr als ein quadratischer. Abgewinkelte Grundrisse sind nicht empfehlenswert, die Teile sollten getrennt werden und durch ein leichtes und flexibles Bindeglied verbunden werden [FN E3] vgl. S. 42.

Aos-Seite-191-1.png

Aos, S. 191

Typische Erdbebenschäden

Rissbildungen infolge seismischer Erdstöße an Hausmodellen mit Lehmwänden. Durch die Horizontalstöße entstehen in den Wandscheiben Schubspannungen, die an Fenster- und Türecken Diagonalrisse auslösen. Nicht ausreichend eingebundene Stürze und zu schmale Wandstücken können zum Sturz der Wände führen.

Beispiel am Lehmhausmodell:

[Abb.: Haus in Schrägansicht mit Nummern 1-9 und Bezeichnungen "Dach", "Fenster", "Tür".]

1 Ringbalken fehlt

2 Stürz greift nicht genügend in MW ein.

3 Die Wand zwischen Tür und Fenster ist nicht breit genug.

[4 Die Wand zwischen Tür und Hauseck ist nicht breit genug.

5 Der Sockel fehlt

6 Die Fenster ist zu breit

7 Die Giebelwand ist im Verhältnis zur Längswand zu kurz.

8 Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert.

9 Das Dach ist zu schwer. ]

---

[FN E3] Erdbebensicheres Bauen-Hilfestellung für die Anwendung DIN 4149 Tagungsband der DGEB/Uni Käln [sic!undefined]/DIN-Gemeinschaftstagung Beuth Berlin-Wien-Zürich

[S. 1]

Die im folgenden dargestellten Lösungen beziehen sich auf eingeschossige Häuser, wie sie in ländlichen Regionen oder Stadträndern gebaut werden und gehen davon aus, dass sie bei den ortsüblichen Erdstößen keinen strukturellen Schaden erleiden, also auch nicht partiell einstürzen. Geringe Schäden, wie kleinere Risse oder Abplatzen von Putz, die von den Bewohnern leicht behoben werden können, werden als akzeptabel angesehen.

Zur Grundrissform

Die Grundrissform hat einen großen Einfluss auf die Erdbebensicherheit des Gebäudes: Je kompakter der Grundriss, umso stabiler das Haus. Ein quadratischer Grundriss ergibt mehr Stabilität als ein rechteckiger, ein runder mehr als ein quadratischer (Abb. 1a). [...]

Abgewinkelte Grundrisse sind nicht empfehlenswert, die Teile sollten getrennt werden und durch ein leichtes und flexibles Bindeglied verbunden werden (Abb. 1b).

Minke-2004-Abb-1a-1b.png

Minke 2004, Abb. 1a, 1b

[S. 2]

Typische Erdbebenschäden

Die Abb. 3 zeigt typische Rissbildungen infolge simulierter Erdstöße an Hausmodellen mit Lehmsteinwänden. Durch die Horizontalstöße entstehen in den Wandscheiben Schubspannungen, die an Fenster- und Türecken Diagonalrisse auslösen (Abb. 3a). Nicht ausreichend eingebundene Stürze und zu schmale Wandstücke können zum Einsturz der Wand führen (Abb. 3b).

In der Abb. 4 sind die 10 häufigsten Fehler dargestellt, die bei Lehmsteinhäusern auftreten und zum Einstürzen der Häuser beim Erdbeben führen können.

[Abb. 3a, 3b: Fotos von beschädigten Hausmodellen.]

[Abb. 4: "Zehn typische Fehler", Skizze von Haus in Schrägansicht mit Nummern 1-10]

1: Ringbalken fehlt

2: Stürze greifen nicht weit genug ins Mauerwerk ein

3: Die Wand zwischen Tür und Fenster ist nicht breit genug

4: Die Wand zwischen Tür und Hausecke ist nicht breit genug

5: Sockel fehlt

6: Das Fenster ist zu breit

7: Die Wand ist im Verhältnis zur Länge zu dünn

8: Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert

9: Das Dach ist zu schwer

10: Die Verbindung zwischen Dach und Wand ist nicht stabil genug

Anmerkungen

Die Abbildungen wurden nachgezeichnet, mit kleinen Änderungen. Erwähnung der Quelle erst in Fussnote 55, Abschnitt 3.3.3.1, S. 193. Die Auflistung der typische Fehler wird auf S. 192 fortgesetzt.

Sichter
(Marcusb) WiseWoman

[2.] Aos/Fragment 192 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:44:45 Kybot
Aos, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Minke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Marcusb, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 1-38
Quelle: Minke 2003
Seite(n): 2-3, Zeilen: 18-47;1-12
4 Die Wand zwischen Tür und Hauseck ist nicht breit genug.

5 Der Sockel fehlt

6 Die Fenster ist zu breit

7 Die Giebelwand ist im Verhältnis zur Längswand zu kurz.

8 Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert.

9 Das Dach ist zu schwer.

3.3.3 Allgemeine konstruktive Aspekte

Häuser sind insbesondere durch horizontale Stöße gefährdet. Die vertikalen Bewegungen sind weniger stark. Die Gefahr für die Menschen besteht darin, dass die Wände dabei nach Außen kippen und das Dach einstürzt.

Das Umfallen der Wände kann durch entsprechend starke Eckausbildung sowie durch ausreichende Fixierung an Fundament und Ringbalken verhindert werden. Um die Schubkräfte und die Querkräfte in der Wand abzuleiten, müssen die Wände ausreichend dick bzw. zusätzlich stabilisiert sein. Dabei ist zu achten, dass Fenster- und Türöffnungen deren Stabilität schwächen.

Bei den Horizontalkräften müssen zwei Arten unterschieden werden: Kräfte, die parallel zur Wandausbildung wirken und Scherkräfte in der Wand erzeugen, und Kräfte, die quer zur Wand wirken und eine Biegebeanspruchung ergeben (Kräfte, die in einem Winkel zur Wand wirken, lassen sich in die beiden vorher genannten Kräfte zerlegen). Da Lehmwände nur geringe Biegebeanspruchungen aufnehmen können, müssen sie entweder sehr dick oder durch Stützpfeiler, Querwände oder innere Stabilisierungselemente versteift werden.

Die parallel zur Wand wirkenden Kräfte sind weniger gefährlich, können aber bei Fensteröffnungen oder schlecht vermauerten Lehmsteinen die typischen Diagonalrisse in der Wand erzeugen.

Ferner ist zu beachten, dass das Schwingungsverhalten des Daches im Erdbeben anders ist als das der Wände und dass das Dach sich deshalb häufig von der Wand löst. Deshalb besteht die sinnvollste Lösung darin, das Dach auf separate Stützen getrennt von der Wand aufzustellen.

Ein sehr wesentlicher Aspekt der Erdbebensicherheit ist die Verformbarkeit (Duktilität) des Gebäudes. Es gibt drei grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten ein eingeschossiges Einfamilienhaus aus Lehm erdbebensicher zu bauen:

1. Die Wände sind so dick und stabil, dass im Erdbeben keinerlei Verformungen auftreten können. Das Dach ist ebenfalls verformungssteif und fest mit den Wänden verbunden. Dieser Fall kann beispielsweise durch Stampflehmwände erreicht werden.

2. Die Wände sind flexibel genug, um die kleinste Energie der Erdstöße durch Verformung zu absorbieren. Dabei muss ein Ringbalken vorhanden sein, der Biegebeanspruchungen aufnehmen kann und der mit Wand und Dach fest verbunden ist.

4: Die Wand zwischen Tür und Hausecke ist nicht breit genug

5: Sockel fehlt

6: Das Fenster ist zu breit

7: Die Wand ist im Verhältnis zur Länge zu dünn

8: Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert

9: Das Dach ist zu schwer

10: Die Verbindung zwischen Dach und Wand ist nicht stabil genug

Allgemeine konstruktive Aspekte

Häuser sind insbesondere durch die horizontalen Stöße des Erdbebens gefährdet. (Die vertikalen Bewegungen sind sehr viel weniger stark.) Die Gefahr für die Menschen besteht darin, dass die Wände dabei nach außen kippen und das Dach einstürzt. Das Umfallen der Wände kann durch entsprechend starke Eckausbildung sowie durch ausreichende Fixierung an Fundament und Ringbalken verhindert werden. Um die Schubkräfte und die Querkräfte in der Wand abzuleiten, muss diese ausreichend dick bzw. zusätzlich stabilisiert sein. Dabei ist zu beachten, dass Fenster- und Türöffnungen deren Stabilität schwächen.

Bei den Horizontalkräften müssen zwei Arten unterschieden werden: Kräfte, die parallel zur Wandausbildung wirken und Scherkräfte in der Wand erzeugen und Kräfte, die quer zur Wand wirken und eine Biegebeanspruchung ergeben (Kräfte, die in einem Winkel zur Wand wirken, lassen sich in die beiden vorher genannten Kräfte zerlegen). Da Lehmwände nur geringe Biegebeanspruchungen aufnehmen können, müssen sie entweder sehr dick oder durch Stützpfeiler, Querwände oder innere Stabilisierungselemente versteift werden. Die parallel zur Wand wirkenden Kräfte sind weniger gefährlich, können aber bei Fensteröffnungen oder schlecht vermauerten Lehmsteinen die typischen Diagonalrisse erzeugen (Abb. 2a). Ferner ist zu beachten, dass das Schwingungsverhalten des Daches im Erdbeben anders

[S. 3]

ist als das der Wände und dass das Dach sich deshalb häufig von der Wand löst. Deshalb besteht die sinnvollste Lösung darin, das Dach auf separate Stützen getrennt von der Wand aufzustellen, wie im folgenden näher erläutert wird. Ein sehr wesentliche Aspekt der Erdbebensicherheit ist die Verformbarkeit (Duktilität) des Gebäudes. Es gibt 3 grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten ein eingeschossiges Haus erdbebensicher zu bauen:

1. Die Wände sind so dick und stabil, dass im Erdbeben keinerlei Verformungen auftreten können. Das Dach ist ebenfalls verformungssteif und fest mit den Wänden verbunden.

2. Die Wände sind flexibel genug, um die kinetische Energie der Erdstöße durch Verformung zu absorbieren. Dabei muss ein Ringbalken vorhanden sein, der Biegebeanspruchungen aufnehmen kann und der mit Wand und Dach fest verbunden ist.

Anmerkungen

Fortsetzung von S. 191. Wortwörtliche Übernahme mit kleinsten Änderungen.

Sichter
(Marcusb) WiseWoman

[3.] Aos/Fragment 193 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:44:47 Kybot
Aos, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Minke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 1-24
Quelle: Minke 2003
Seite(n): 3-4, Zeilen:
3. Die Wand ist wie unter 2. beschrieben ausgebildet, das Dach ruht aber nicht auf der Wand, sondern auf getrennte Stützen innerhalb oder außerhalb der Wand, so dass sich Dach und Wand unabhängig voneinander bewegen können. Die Fälle 2 und 3 können durch leichte Holzgeflechtwände mit Lehmbewurf erreicht werden [E4] vgl. S. 15,19.

3.3.3.1

Fenster- und Türöffnungen [FN 55]

Fenster- und Türöffnungen schwächen die Stabilität der Wand. Deshalb sollten die dargestellten Abmessungen unbedingt eingehalten werden. Zusätzlich muss die richtige Ausbildung der Stürze beachtet werden. Diese müssen zumindest 40 cm in die Mauerwand hineinreichen, oder über die ganze Fassade verlaufen und dabei fest mit dem Mauerwerk verankert sein. Am besten ist es, wenn kein Sturz vorhanden ist und der Ringbalken gleichzeitig die Funktion des Sturzes übernimmt. Es ist stets je eine Tür in entgegengesetzter Wandfläche als Fluchtweg vorzusehen [E4] vgl. S. 60.

Abstand der Fenster und Türen von den tragenden Wänden:.

Aos-S-193-Abb.png

Aos, S. 193, Abbildung ohne Nummer

[Abb.: Wand mit Fenster, Wand mit Fenster und Tür, mit eingetragenen Abstandsmassen:

a >= h / 3 >= 100 cm b <= c / 3 <= 120 cm

a >= h / 3 >= 100 cm b <= h / 2 >= 120 cm

Sturzauflager >= 40 cm]

Die Lehmsteinwände können durch Versteifungsrippen, die sowohl an Ecken als auch bei Zwischenwänden, Türöffnungen und bei sehr langen Wänden, stabilisiert werden. Die Wände sollten auf Streifenfundamente auflagern und sie sollten am oberen Abschluß mit einem umschließenden Ringbalken versehen werden, der aus Holz bestehen kann.

3.3.3.2 Dachausbildung

Dächer sollten so leicht wie möglich sein und sich verformen können, ohne dass Teile davon einstürzen.

Ziegeldächer sind ungünstig. Da Giebel leicht einfallen und schwer zu stabilisieren sind, sind Dächer ohne Giebel wie Pyramidendächer oder Pultdächer vorzuziehen. Bei Pultdächern ist darauf zu achten, dass der Ringbalken an zwei Seiten schräg verlaufen muss.


[FN 55] Erdbebensichere Häuser aus Lehm, S 2,3 von Gernot Minke

[S. 3]

3. Die Wand ist wie unter 2. beschrieben ausgebildet, das Dach ruht aber nicht auf der Wand, sondern auf getrennten Stützen innerhalb oder außerhalb der Wand, so dass sich Dach und Wand unabhängig voneinander bewegen können.

[...]

Die Systeme entsprechend Fall 2 und 3 können ohne Stahl und Stahlbeton errichtet werden und sind in der Regel wesentlich wirtschaftlicher. Leichte Holzgeflechtwände mit Lehmbewurf (englisch: „wattle and daub“; spanisch: „bahareque“ oder „bareque“ oder „quincha“) zeigen eine hohe Verformbarkeit bzw. Flexibilität und damit eine große Erdbebensicherheit.

Fenster und Türöffnungen

Fenster- und Türöffnungen schwächen die Stabilität der Wand. Deshalb sollten die in Abb. 5 dargestellten Abmessungen unbedingt eingehalten werden. Zusätzlich muss die richtige Ausbildung der Stürze beachtet werden. Diese müssen zumindest 40 cm in die Mauerwand hineinreichen, oder über die ganze Fassade verlaufen und dabei fest mit dem Mauerwerk verankert sein (beispielsweise durch senkrechte Anker). Am besten ist es, wenn kein Sturz vorhanden ist und der Ringbalken gleichzeitig die Funktion des Sturzes übernimmt (Abb. 6). Es sind stets je eine Tür in entgegengesetzten Wandflächen als Fluchtweg vorzusehen.

Minke-S-3-Abb-5.png

Minke, S. 3, Abb. 5

[Abb. 5: "Empfohlene Abmessungen", Wand mit Fenster, Wand mit Fenster und Tür, mit eingetragenen Abstandsmassen:

a >= h / 3 >= 100 cm b <= c / 3 <= 120 cm

a >= h / 3 >= 100 cm b <= h / 2 >= 120 cm]

[Abb. 6: "Ausbildung von Stürzen", verschiedene Ansichten, eine davon mit einer Masseintragung "40"]

[S. 4]

Zur Dachausbildung

Dächer sollten so leicht wie möglich sein und sich verformen können, ohne dass Teile davon einstürzen. Ziegeldächer sind ungünstig [...]

Da Giebel leicht einfallen und schwer zu stabilisieren sind, sind Dächer ohne Giebel, wie Pyramiden- oder Pultdächer, vorzuziehen. Bei Pultdächern ist darauf zu achten, dass der Ringbalken an zwei Seiten schräg (unter der Dachfläche) verlaufen muss.

[...]

Zur Stabilisierung von Lehmsteinwänden

[...]

Abb. 7 zeigt einfache Lösungen der Stabilisierung, Abb. 8 eine noch bessere Stabilisierung durch Versteifungsrippen, die sowohl an den Ecken als auch bei Zwischenwänden, Türöffnungen und bei sehr langen Wänden vorzusehen sind. Wichtig ist der Sockel, der als Spritzwasserschutz dient, und der Ringbalken (in diesem Falle aus Stahlbeton) der die Wände am Umkippen hindert. Die Ringbalken können auch aus Holz gebildet werden, Abb. 9 zeigt zwei Lösungen.

Anmerkungen

Forstetzung von S. 191-192. Hier schliesslich das Bauernopfer mit Nennung der Quelle in der Fußnote. Kleine Änderungen am Text, eine Umstellung. Eine Abbildung wurde nachgezeichnet. Der Umfang der fast wörtlicher Übernahme wird nicht klargestellt.

Sichter
(Marcusb) WiseWoman

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