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Quelle:Apa/Werner 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Andreas Wolfgang Werner
Titel    Grundlagenuntersuchungen zur Entwicklung eines neuen transplantierbaren Biokomposites zur Behandlung von Gelenkknorpelschäden unter Verwendung von humanen Stammzell-Linien
Ort    Düsseldorf
Jahr    2003
Anmerkung    Habilitationsschrift des Doktorvaters von A. P. A., Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
URL    http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=3089

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    46


Fragmente der Quelle:
[1.] Apa/Dublette/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:11:43 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 2-10
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 32, Zeilen: 16-25
Mega-OATS“ / posteriorer Kondylentransfer

Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 20-25 mm erscheinen für die OATS-Technik oder die Mosaikplastik nicht geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile pressfit- Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Imhoff et al. berichteten über den (partiellen) Transfer der posterioren Femurkondyle, den sog. Mega-OATS zur autologen Deckung solcher Defekte, z.B. bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd (1, 53). Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und press-fit eingebracht.


[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB. (2002) Large osteochondral defects of the femoral condyle: press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 10: 160-8

[53] Imhoff AB, Burkart A, Ottl GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade 28: 45-51

Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 20-25mm erscheinen für die OATS®--Technik oder die Mosaikplastik nur eingeschränkt geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile press-fit-Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Die Gruppe von Imhoff (1,138) berichtete über den (partiellen) Transfer der posterioren Femurkondyle, den sog. Mega-OATS zur autologen Deckung solcher Defekte, z.B. bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd. Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und press-fit eingebracht.

[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB (2002) Large osteochondral defects of the femoral condyle : press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc, 10: 160-168

[138] Imhoff AB, Burkart A, Öttl GM (1999) Der posteriore Kondylentransfer. Erste Erfahrungen mit einer Salvageoperation. Orthopäde 28 : 45-52

Anmerkungen

Vergleiche alternative Übenahmemöglichkeit aus der Quelle Werner et al 2003 mit 3 zusätzlichen Zeilen, jedoch auch Abweichungen, z. B. "25 bis 30 mm" anstatt "20-25 mm": Apa/Fragment 015 01. Beide Quellen finden offenbar Verwendung.

Sichter
Klicken

[2.] Apa/Dublette/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-15 10:31:08 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-3
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 31, Zeilen: 26-28
Zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zuletzt zu einer Ausweitung der Indikation auf degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (66, 7).

7. Attmanspacher W, Dittrich V, Stedtfeld HW. (2000) Klinische Erfahrungen und kurzfristige Ergebnisse mit OATS. Arthroskopie 13: 103-8

66. Liebau C, Kraemer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R. (2000) Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 13: 94-98

Die zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zuletzt zu einer Ausweitung der Indikation auf begrenzte degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (161).

161. Liebau C, Krämer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R (2000) Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 13 : 94-98

Anmerkungen

Alternativfragment zu Apa/Fragment 039 01. (Dort wird der Text weiter fortgeführt).

Die Quelle ist nicht genannt. Der Text findet sich auch noch einmal in Apa/Fragment_013_09.

Sichter
Hindemith, Agrippina1

[3.] Apa/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-04 04:58:08 Klicken
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 01-25
Quelle: Werner_2003
Seite(n): 4,5, Zeilen: 0
I.EINLEITUNG

1.1 Aufbau, Physiologie und Funktion des hyalinen Gelenkknorpels

Gelenke gehören zu den elementaren Organen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die funktionelle Einheit eines Gelenkes besteht aus Knorpel, subchondralem Knochen, Synovialflüssigkeit, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur. Der hyaline Gelenkknorpel mit seiner „organspezifischen“ Struktur spielt durch seine gegenüber Druck- und Schwerkräften [sic] stabile, reibungs- und abriebsfreie Oberfläche beim Funktionserhalt des Gelenkes eine essentielle Rolle (85).

Während der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Kollagen-II synthetisierende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie bilden eine extrazelluläre Matrix (EZM) (36). Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) mit umgebenden Kollagenfasern. Durch zunehmende Matrixsynthese ergibt sich die endgültige Form und Lage der Zellen im Kollagennetzwerk sowie der Aufbau und die Struktur des Gelenkknorpels.

Beim Erwachsenen besteht der Gelenkknorpel als avaskuläres und aneurales Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten, welche als einziger Zelltyp verteten sind. Der Anteil an Chondrozyten beträgt nur ca. 1-5% des Gesamtvolumens. Wasser stellt mit 66-79% den Hauptbestandteil des Volumens der EZM dar, während die restlichen 21-34% auf feste Bestandteile entfallen (94). Letztere werden zu 50-70% aus Kollagen (Typ II, VI, IX, X und XI) gebildet, 20-25% machen Proteoglykane und 15-25% nichtkollagene Proteine und Glykoproteine sowie andere Matrixmoleküle aus. (24,25,85, 94).


(85) Otte P (2001) Der Arthrose-Prozeß. Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Novartis Pharma Verlag, Nürnberg, 13-66
(36) Fritsch KG, Josimovic´-Alasvic´O (1999) Chondroneogenese durch autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Arthroskopie 12 : 43-49
(94) Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molecular principles of induction and progression of arthrosis. Orthopade 30: 825-33
(24) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I : Tissue design and chondrocyte-matrix interactions. J Bone Joint Surg AM 79 : 600-611
(25) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342

[Seite 4]

I. Einleitung 1.

Morphologie und Physiologie des hyalinen Gelenkknorpels : Gelenke als funktionelle Einheit aus subchondralem Knochen, Knorpel, Membrana synovialis, Synovia, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur dienen als Bewegungs-, aber auch Stützorgane des menschlichen Organismus. Die „organspezifische“ Struktur stellt dabei der hyaline Gelenkknorpel dar, der zum Funktionserhalt des Gelenkes eine gegenüber Druck- und Scherkräften stabile, quasi reibungs- und abriebsfreie Oberfläche bilden muss (213). [...] Bei der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Durch Kollagen II-synthetisierende, adhärent wachsende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie wird eine extrazelluläre Matrix (EZM) gebildet (52,94). Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie der Knorpelzellen im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) im umgebenden Kollagengerüst aus. Mit zunehmender Matrixsynthese werden die Zellen in ihre endgültige Form und Lage gebracht (52,94). [...] Adulter Gelenkknorpel besteht als avaskuläres Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten als einzigem Zelltyp. Der zelluläre Anteil beträgt nur ca. 1-5% des Gesamtvolumens. [...]

[Seite 5]

Vom Volumen der EZM macht Wasser etwa 66-79% aus, während die restlichen 21-34% auf feste Bestandteile entfallen (237). Diese festen Matrix-Bestandteile werden zu 50-70% aus Kollagen (Typ II, VI, IX, X und XI) gebildet, 20-25% machen Proteoglykane und 15-25% nichtkollagene Proteine und Glykoproteine aus, die durch ihre osmotische Wasserbindung wesentlich zu den biomechanischen Eigenschaften des hyalinen Knorpels beitragen (51,54,213,237)


(213) Otte P (2001) Der Arthrose-Prozeß. Teil 1 : Osteochondrale Strukturen. Novartis Pharma Verlag, Nürnberg, 13-66
(52) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I : Tissue design and chondrocyte-matrix interactions. J Bone Joint Surg 79A : 600-611
(94) Fritsch KG, Josimovic´-Alasvic´O (1999) Chondroneogenese durch autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Arthroskopie 12 : 43-49
(237) Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molekulare Grundlagen der Arthroseinduktion und –progression. Der Orthopäde 30: 825-833
(51) Buckwalter JA, Glimcher MJ, Cooper RR, Recker R (1995) Bone biology, part II. Formation, modelling, remodelling and regulation of cell function. J Bone Joint Surg Am 77 : 1276
(54) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342

Anmerkungen

Sinnverändernder Schreibfehler: Scherkräfte -> Schwerkräfte. Dieser Fehler ist offenbar aus der Quelle Werner et al 2003 in die Dissertation eingeflossen. Zum Vergleich siehe Apa/Fragment 001 04. Der Verfasser verwendet offensichtlich beide Quellen Werner 2003 sowie Werner et al 2003 als Vorlage.

Sichter
Klicken

[4.] Apa/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-06 11:56:48 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 01-25
Quelle: Werner_2003
Seite(n): 5-8, Zeilen: S. 5: 22-25, S. 6: 4-5, 11-18, 21-23, S. 7: 1-2, 17-19 24-27, 30-32, S. 8: 1-2
Die Organisation des Gelenkknorpels spiegelt dessen funktionelle Rolle wider. Die Kollagenfasern wie auch die Chondrozyten ordnen sich zonenspezifisch an, so dass eine oberflächliche Tangential-, eine mittlere Übergangs-, eine tiefe Radiär- und eine kalzifizierende Knorpelzone unterschieden werden (94). In der oberflächlichen Zone sind die Chondrozyten abgeflacht und wie die Kollagenfasern parallel zur Oberfläche ausgerichtet. Die oberflächliche Zone besitzt die höchste Zugfestigkeit, die im Gelenkknorpel gefunden wird, und ist somit besonders geeignet, den Zug-, Scher- und Druckkräften, die während der Gelenkbewegung auf sie einwirken, standzuhalten (4,59). Unterhalb der oberflächlichen Zone findet sich die mittlere Zone, in der die Zelldichte geringer ist. Hier zeigen sich die typischen morphologischen Merkmale des hyalinen Knorpels, mit abgerundeten Zellnestern und einer ausgedehnten extrazellulären Matrix . Unter dieser mittleren Schicht ist die sogenannte Radiärzone gelegen. Die Ausrichtung der Kollagenfasern wie auch der Zellen ist gesehen zur Knorpeloberfläche radiär. Die Zelldichte ist hier am geringsten und der Fibrillendurchmesser am höchsten, obwohl der Kollagenanteil minimal ist (117). Die Kollagenfasern, welche die Chondrozyten „zirkulär umspinnen“ und dadurch abgrenzende „Wickelungen“ formieren, bilden Chondrone, welche als zellschützende „federnde Kugeln“ fungieren. Die sog. kalzifizierte Schicht, durch eine „tide mark“ von der tiefen radiären Knorpelzone abgegrenzt, stellt einen Puffer mit mittlerer mechanischer Festigkeit dar, die zwischen der des unkalzifizierten Knorpels und der des subchondralen Knochens liegt. Anders als bei der Verknöcherung wird diese kalzifizierte Matrix während ihrer Entwicklung nicht vollständig resorbiert und widersteht für gewöhnlich einer vaskulären Invasion. Diese Zwischenschicht stellt eine exzellente Verbindung zum subchondralen Knochen dar.

(94)Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molecular principles of induction and progression of arthrosis. Orthopade 30: 825-33
(4)Akizuki S., Mow V.C., Muller F., et al. (1986) Tensile properties of human knee joint cartilage: The influence of ionic conditions, weight bearing and fibrillation on the tensile modulus; J Orthop Res 4: 379-392
(59) Kempson G.E., Muir H., Pollard C., Tuke M. (1973) The tensile properties of the cartilage of human femoral condyles related to the content of collagen and glycosaminoglycan; Biochem Biophys Acta 297: 465-472
(117) Venn M.F. (1979) Variation of chemical composition with age in human femoral head cartilage. Ann Rheum Dis 37: 168-174,

[Seite 5]

Die Organisation des Gelenkknorpels spiegelt dessen funktionelle Rolle wider. Die Kollagenfasern wie auch die Chondrozyten ordnen sich zonenspezifisch an, so dass eine oberflächliche Tangential-, eine mittlere Übergangs-, eine tiefe Radiär- und eine kalzifiziernde [sic!] Knorpelzone unterschieden werden (237). [...]

[Seite 6]

In der oberflächlichen Zone sind die Chondrozyten abgeflacht und wie die Kollagenfasern parallel zur Oberfläche ausgerichtet. [...] Die oberflächliche Zone besitzt die höchste Zugfestigkeit, die im Gelenkknorpel gefunden wird (6,152), und ist somit besonders geeignet, den Zug-, Scher- und Druckkräften, die während der Bewegung auf sie einwirken, standzuhalten. Unterhalb dieser Tangential-Zone findet sich die mittlere Übergangs-Zone mit einer geringeren Zelldichte. Hier zeigen sich die eher typischen morphologischen Merkmale des hyalinen Knorpels, mit abgerundeten Zellen und einer ausgedehnten extrazellulären Matrix mit einer hohen Konzentration an Aggrekan. [...] Unter dieser mittleren Schicht ist die tiefe, radiäre Knorpelzone gelegen. Die Ausrichtung der Kollagenfasern wie auch der Zellen, die säulenartig übereinander liegen, ist gesehen zur Knorpeloberfläche radiär. Die Zelldichte ist hier am geringsten

[Seite 7]

und der Fibrillendurchmesser und der Aggrekangehalt am höchsten, obwohl der Kollagenanteil in Relation gering ist (286) [...] Demnach fungieren die Kollagenfasern, welche die Chondrozyten „zirkulär umspinnen“ und dadurch abgrenzende „Wickelungen“ formieren, als zellschützende „federnde Kugeln“. [...] Die sogenannte kalzifizierte Schicht, durch eine „tide mark“ von der tiefen Knorpelzone abgegrenzt, stellt einen Puffer mit mittlerer mechanischer Festigkeit dar, die zwischen der des unkalzifizierten Knorpels und der des subchondralen Knochens liegt. [...] Anders als bei der Verknöcherung wird diese kalzifizierte Matrix während ihrer Entwicklung nicht vollständig resorbiert und widersteht für gewöhnlich einer vaskulären Invasion. Diese Zwischenschicht

[Seite 8]

stellt eine exzellente biologische und biomechanische Verbindung zum subchondralen Knochen dar.


(237)Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molekulare Grundlagen der Arthroseinduktion und –progression. Der Orthopäde 30: 825-833
(6)Akizuki S., Mow V.C., Muller F., et al.: Tensile properties of human knee joint cartilage: The influence of ionic conditions, weight bearing and fibrillation on the tensile modulus; J Orthop Res 4: 379-392, 1986.
(152) Kempson G.E., Muir H., Pollard C., Tuke M.: The tensile properties of the cartilage of human femoral condyles related to the content of collagen and glycosaminoglycan; Biochem Biophys Acta 297: 465-472, 1973
(286)Venn M.F.: Variation of chemical composition with age in human femoral head cartilage; Ann Rheum Dis 37: 168-174, 1979

Anmerkungen

Die gesamte Seite 2 ist eine Collage aus der Quelle. Auch die Quellenangaben stimmen beinahe überein. Pulling wird jedoch mit dem englischen Titel, aber gleichen Seitenzahlen referenziert.

"kalzifiziernde" -> "kalzifizierende"

Sichter
Agrippina1

[5.] Apa/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 13:21:06 KnallErbse
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Werner 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 01
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 8, Zeilen: 3
Abb. 1 : Struktureller und zonaler Aufbau des hyalinen Gelenkknorpels aus Poole (93)

[Bild]


(93) Poole A.R.(2001): Cartilage in health and disease. In: Koopman W (ed.): Arthritis and allied conditions. A textbook of rheumatology. Ed 14, Vol 1 New York, Lippincott Williams and Wilkins 2260-2284

Abb. 2 : Struktureller und zonaler Aufbau des hyalinen Gelenkknorpels (aus 237)

[Bild]


237. Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molekulare Grundlagen der Arthroseinduktion und –progression. Der Orthopäde 30: 825-833

Anmerkungen

Gleiche Beschriftung der Abbildung, jedoch anderes Bild und andere Quelle. Unwesentliche Übereinstimmung im Titel einer Grundlagendarstellung. Daher keine Wertung.

Sichter
KnallErbse

[6.] Apa/Fragment 003 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:50:25 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werner 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 06-09
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 16, Zeilen: 4-7
Auf diese Weise werden dem Flüssigkeitsstrom Grenzen gesetzt, die schließlich einen Gleichgewichtszustand erreichen, in dem eine weitergehende Druckdeformierung dann nicht mehr möglich ist (82).

(82) Mow VC, Holmes MH, Lai WM (1984) Fluid transport and mechanical properties of articular cartilage: a review. J Biomech 17: 377-94

Auf diese Weise werden dem Flüssigkeitsstrom Grenzen gesetzt, die schließlich einen Gleichgewichtszustand erreichen, in dem eine weitergehende Druckdeformierung dann nicht mehr möglich ist (193).

(193) Mow VC, Holmes MH, Lai WM (1984) Fluid transport and mechanical properties of articular cartilage: a review; J Biomech 17:377-394

Anmerkungen

wörtl. übereinstimmend.

Sichter
Agrippina1

[7.] Apa/Fragment 004 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:22:55 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 01, 04-31
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 17,18,19, Zeilen: 1, 2, 9-32; 12-18; 1-6
1.2 Pathophysiologie von Gelenkknorpelschäden und Arthroseentstehung:

[...]

Die fehlende Vaskularität des Knorpelgewebess sowie die Immobilität und verminderte Proliferationsmöglichkeit der Chondrozyten im hyalinen Gelenkknorpel sind die Ursache dafür, dass jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt führt (71). Oberflächliche Knorpelverletzungen haben nicht obligat eine Arthrose zur Folge, sie zeigen jedoch, insbesondere ab einer Größe über 3 mm, keine Heilungstendenz (116). Bei Beteiligung des subchondralen Knochens kommt es zu einer Defektheilung durch einwandernde mesenchymale Zellen aus dem Blut und dem Knochenmark mit der Ausbildung eines mechanisch minderwertigen Faserknorpels (25, 104). Dieser Regeneratknorpel zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß, was zu einer sekundären Arthrose führt mit Auftreten erneuter Beschwerden (41,83). Mechanische Aspekte spielen besonders bei posttraumatischen Läsionen oder der Osteochondrosis dissecans eine Rolle für die weitere Gelenkdegeneration. Insbesondere bei osteochondralen Defekten kommt es über eine pathologische Lastumverteilung auf angrenzende Bezirke zum Fortschreiten der Degeneration (101). Mit zunehmender Defektgröße kommt es zu einem erhöhten lokalen Druckkontakt im Randbereich des Defektes (22). Bei größeren Knorpelschäden und der Mitbeteiligung anderer Gelenkstrukturen steigt das Arthroserisiko, insbesondere bei Patienten älter als 30 Jahre, stark an (39, 74, 98,101). Im Rahmen der Arthroseentstehung kommt es zu einer chronischen, fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und damit zum Funktionsverlust des Gelenkes (70, 77). Neben dem Abbau molekularer Komponenten kommt es zur Destabilisierung des Kollagennetzwerkes und der Knorpelgrundsubstanz. Beide Mechanismen führen zur mikroskopischen und später zur makroskopischen Matrixzerstörung, dem sichtbaren Knorpelabrieb. Die Zellen reagieren auf diese Veränderungen zunächst mit einer verstärkten Neusynthese von Knorpelmatrixkomponenten (2,3). Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone, die sich [histologisch im Auftreten von charakteristischen Zellnestern im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt.]


(71) Mankin HJ (1982) The reponse of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64: 460-66
(116) Thompson RC jr (1975) An experimental study of surface injury to articular cartilage and enzyme responses within the joint. Clin Orthop 107: 239-248
(25) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342
(104) Shapiro F, Koide S, Glimcher MJ (1993) Cell origin and differentiation in the repair of full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg 75A : 532-553
(41) Goymann V : Abrasionsarthroplastik. Orthopäde (1999)28 : 11-18
(83) Müller B, Kohn D (1999) Indikation und Durchführung der Knorpel-Knochenanbohrung nach Pridie. Orthopäde 28: 4-10
(101) Schenk RC, Goodnight JM (1996) Current concepts review : Osteochondrosis diseccans. J Bone Joint Surg Am 78: 439 - 456
(22) Brown TD, Pope DF, Hale JE, Buckwalter JA, Brand RA (1991) Effects of osteochondral defect size on cartilage contact stress. J Orthop Res 9: 559-567
(39) Gillquist J, Messner K (1999) Anterior cruciate ligament reconstruciton and the long-term incidence of gonarthrosis. Sports Med 27: 143-156
(74) Mendler M, Eich-Bender SG, Vaughan L, Winterhalter KH, Bruckner P(1989) Cartilage contains mixed fibrils of collagen types II, IX, and XI. J Cell Biol. 108: 191-7.
(98) Sahlstrom A, Johnell O, Redlund-Johnell I (1997) The natural course of osteoarthritis of the knee. Clin Orthop 340: 152-157
(70) Maletius W, Aigner T (1999) Morphologie und Molekularpathologie der Osteoarthrose. Arthroskopie 12: 3-8
(77) Mohr W (1984) Gelenkkraknheiten. Thieme Verlag, Stuttgart, New York
(2) Aigner T, Stoss H, Weseloh G, Zeiler G, von der Mark K (1992) Activation of collagen type II expression in osteoarthritic and rheumatoid cartilage. Virchows Arch B Cell Pathol Incl Mol Pathol 62: 337-45
(3) Aigner T, Bertling W, Stöß H, Weseloh G, Mark K von der (1993) Independent expression of fibrill-forming collagens I, II and III in chondrocytes in human osteoarthritic cartilage. J Clin Invest 91 : 829-837

2. Pathophysiologie von Gelenkknorpelschäden und Arthroseentstehung:

[...]

Auf Grund der Avaskularität des Knorpelgewebes sowie der Immobilität und der verminderten Proliferation von Chondrozyten (176) in hyalinem Gelenkknorpel führt jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt. Dabei resultiert aus oberflächlichen, die subchondrale Grenzlamelle nicht erreichenden Knorpelverletzungen zwar nicht obligat eine Arthrose, sie zeigen aber auch keine Heilungstendenz (52,53,67,277). Bei Beteiligung des subchondralen Knochens kommt es durch Eröffnung ossärer Blutgefäße zum Einwandern mesenchymaler Zellen aus dem Blut bzw. Knochenmark (54,260). Dies führt zu einer langsamen Defektheilung mit der Ausbildung eines mechanisch minderwertigen Faserknorpels: [...] Der Regeneratknorpel ist weniger belastbar und zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß mit erneuten klinischen Beschwerden (104,196). Mechanische Aspekte spielen besonders bei posttraumatischen Läsionen oder der Osteochondrosis dissecans eine Rolle: insbesondere bei osteochondralen Defekten kommt es über eine pathologische Last- Umverteilung auf angrenzende Bezirke mit einem erhöhten lokalen Druckkontakt zur nachfolgenden Knorpeldegeneration (44,251). Bei Mitbeteiligung anderer Gelenkstrukturen wie den Kreuzbändern und Menisken des Kniegelenkes steigt das Arthroserisiko stark an (102, 184, 199), insbesondere wenn der Patient zum Zeitpunkt der Verletzung älter als 30 Jahre ist (102,183,184,251). [...]

[Seite 18]

Im Rahmen der Arthroseentstehung kommt es zu einer chronischen, fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und damit zum Funktionsverlust des Gelenksystems (174,189,191). Neben der Degradation auf molekularer Ebene kommt es auch zur Destabilisierung und Zerstörung von supra-molekularen Strukturen wie des Kollagennetzwerkes und der Knorpelgrundsubstanz. Beide Mechanismen führen zur mikroskopisch nachweisbaren Matrixzerstörung und letztlich zum makroskopisch sichtbaren Matrixverlust, erkennbar am Knorpelabrieb. [...]

[Seite 19]

Die Zellen reagieren auf die schädigenden Einflüsse initial mit einer verstärkten Neusynthese von Knorpelmatrixkomponenten wie Kollagen II, IX und XI sowie von Aggrekan und Link-Protein (3,4). Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone, die sich histologisch im Auftreten der charakteristischen Zellnester im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt.


(176) Mankin HJ (1982) The reponse of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64 : 460-66
(52) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I : Tissue design and chondrocyte-matrix interactions. J Bone Joint Surg 79A : 600-611
(53) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612- 632
(67) Convery FR, Akeson WH, Keown G (1972) The repair of large osteochondral defects. An experimental study in horses. Clin Orthop 82 : 253-262
(277) Thompson RC jr (1975) An experimental study of surface injury to articular cartilage and enzyme responses within the joint. Clin Orthop 107 : 239-248
(54) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342
(260) Shapiro F, Koide S, Glimcher MJ (1993) Cell origin and differentiation in the repair of full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg 75A : 532-553
(104) Goymann V (1999) Abrasionsarthroplastik. Orthopäde 28 : 11-18
(196) Mueller B, Kohn D (1999) Indikation und Durchführung der Knorpel-Knochenanbohrung nach Pridie. Orthopäde 28 : 4-10
(44) Brown TD, Pope DF, Hale JE, Buckwalter JA, Brand RA (1991) Effects of osteochondral defect size on cartilage contact stress. J Orthop Res 9 : 559-567
(251) Schenk RC, Goodnight JM (1996) Current concepts review : Osteochondrosis diseccans. J Bone Joint Surg Am 78 : 439 - 456
(102) Gillquist J, Messner K (1999) Anterior cruciate ligament reconstruciton and the long-term incidence of gonarthrosis. Sports Med 27 : 143-156
(184) Messner K, Maletius W (1996) The long-term prognosis for severe damage to weight-bearing cartilage in the knee. Acta Orthop Scand 67 : 165-168
(199) Neyret P, Donnell ST, Dejour P, Dejour H (1993) Partial meniscectomy and anterior cruciate ligament rupture in soccer players. A study with a minimum 20-year follow up. Am J Sports Med 21: 455-460
(183) Mendler M., Eich-Bender S.G., Vaughan L., et al (1989) Cartilage contains mixed fibrils of collagen types II, IX and XI; J Cell Biol 108: 191-197, 1989
(174) Maletius W, Aigner T (1999) Morphologie und Molekularpathologie der Osteoarthrose. Arthroskopie 12 : 3-8
(189) Mohr W (1984) Gelenkkrankheiten. Thieme Verlag, Stuttgart, New York
(191) Mohr W (1998) Morphogenese der Osteoarthrose. Arthroskopie 6 : 195-200
(3) Aigner T, Stöß H, Weseloh G, Zeiler G, Mark K von der (1992) Activation of collagen type II expression in osteoarthritic and rheumatoid cartilage. Virchows Arch B 62 : 337-345
(4) Aigner T, Bertling W, Stöß H, Weseloh G, Mark K von der (1993) Independent expression of fibrill-forming collagens I, II and III in chondrocytes in human osteoarthritic cartilage. J Clin Invest 91 : 829-837

Anmerkungen

Auf dieser Seite gibt es ebenfalls Übereinstimmungen mit der Quelle Werner et al 2003. Die Übereinstimmungen mit beiden Quellen (Werner 2003 und Werner et al 2003) finden sich in der Dissertation teils halbsatzweise vermischt wieder. Vergleiche Apa/Dublette/Fragment 004 04

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
KnallErbse

[8.] Apa/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-02 20:21:52 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-19
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 19, Zeilen: 3-6, 11-20, 24-33
[Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone, die sich] histologisch im Auftreten von charakteristischen Zellnestern im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt. Neben den Veränderungen im Bereich des Gelenkknorpels gibt es drei weitere relevant pathologische Veränderungen im Bereich des Gelenkes:

1. Bildung von Knorpelregeneraten: In Randbereichen sowie Arealen der totalen Knorpelzerstörung mit Freilegung des subchondralen Knochens kommt es zur Bildung des bereits genannten faserknorpeligen Ersatzgewebes.

2. Subchondrale Knochenveränderungen: Im Rahmen der Osteoarthrose kommt es frühzeitig zu Knochenum- und anbauvorgängen, welche vor allem zur subchondralen Knochensklerose führen. Im Spätstadium kommt es dann zu ausgedehnten Knochensklerosen und Nekrosen im Bereich des freigelegten Knochens.

3. Synoviale Reaktionen: Neben Veränderungen am Knorpel und Knochen kommt es bei der Arthroseentstehung auch zur Reaktion der Synovialmembran unter Einschluss der Gelenkkapsel. Am ehesten werden diese durch molekulare Abbauprodukte und später durch Abriebfragmente bedingt (77). Diese synovialen Veränderungen sind für einen Großteil der klinischen Symptomatik der Osteoarthrose verantwortlich: Schmerz, Schwellung und Steifigkeit stellen klinische Korrelate der Entzündung der Synovialmembran, Synovialzellaktivierung und Gelenkkapselfibrose dar.


[77] Mohr W (1984) Gelenkkraknheiten [sic]. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone, die sich histologisch im Auftreten der charakteristischen Zellnester im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt. [...] Neben den Veränderungen im Bereich des Gelenkknorpels gibt es drei weitere pathologisch relevante Mechanismen im Bereich der Gelenkgewebe (174):

1. Bildung von Knorpelregeneraten: In Randbereichen sowie Arealen der totalen Knorpelzerstörung mit Freilegung des subchondralen Knochens kommt es zur Bildung von Regeneratknorpel im Sinne von faser-knorpeligem, mechanisch minderwertigem Ersatzgewebe.

2. Subchondrale Knochenveränderungen: Im Rahmen der Osteoarthrose kommt es frühzeitig zu Knochenum- und –anbauvorgängen im Sinne der radiologisch sichtbaren Sklerosierung der subchondralen Knochenschicht sowie der Bildung von osteophytären Anbauten der Gelenkflächen. [...] Im Spätstadium der Arthrose kommt es dann zu teilweise ausgedehnten Sklerosen und Nekrosen im Bereich des freigelegten Knochens.

3. Synoviale Reaktionen: Neben Veränderungen am Knorpel und Knochen kommt es bei der Arthroseentwicklung auch zur Mitreaktion der Synovialmembran unter Einschluss der Gelenkkapsel. Als wahrscheinlich wichtigste pathologische Faktoren werden diese durch molekulare Degradationsprodukte und später durch Abriebfragmente induziert (189). Diese synovialen Veränderungen und die parallel eintretende Gelenkkapselfirbose sind für einen Großteil der klinischen Symptomatik der Osteoarthrose verantwortlich: Schmerz, Schwellung und Steifigkeit.


[174] Maletius W, Aigner T (1999) Morphologie und Molekularpathologie der Osteoarthrose. Arthroskopie 12 : 3-8

[189] Mohr W (1984) Gelenkkrankheiten. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

Anmerkungen

Fortgesetzt von voriger Seite. Ein Quellenverweis fehlt

Sichter
Hindemith

[9.] Apa/Fragment 006 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:28:46 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 12-24
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 20, 22, Zeilen: 11-31; 5-8
Nach Swoboda konnte eine Zunahme der Häufigkeit der Arthrose im Laufe des Alters beobachtet werden, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. (113) Zusätzlich wurde festgestellt, daß die Häufigkeit klinisch symptomatischer Arthrosen, geringer war, als radiologisch nachgewiese [!] Arthrose. (33) Die Zahl der Indikationen für operative Maßnahmen bei isolierten Knorpeldefekten in der Bundesrepublik Deutschland liegen derzeit bei 1500-5400 pro Jahr (121) Die Anzahl der jährlich in Deutschland implantierten Kniegelenkendoprothesen beträgt mehr als das zehnfache, mit steigender Tendenz. (121). In Deutschland wird die Gesamtzahl von Patienten, die an Arthrosebeschwerden leiden, auf 5 Millionen geschätzt (122). Dabei ergeben sich höhere Zahlen möglicher Indikationen für gelenkerhaltende Eingriffe bei Knorpelschäden besonders bei jüngeren Patienten. Im Jahre 1994 betrug die Summe der Leistungen für die Behandlung von Arthrosepatienten insgesamt 10,6 Milliarden DM (106).

[113] Swoboda B (2001) Aspekte der epidimiologischen Arthroseforschung. Orthopäde 30: 834-840

[33] Felson DT (1998) Epidimiologyof osteoarthritis. In : Brandt KD, Doherty M, Lohmander LS (Hrsg.) Osteoarthritis. Oxford University press, Oxford, New York, Tokio: 13-22

[121] Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13: 123-131

[122] Wildner M, Sangha O (1999) Epidemiologic and economic aspects of osteoarthrosis. In : Grifka J, Oglivie-Harris DJ (Hrsg) Osteoarthrosis - fundamentals and strategies for joint-preserving treatment. Springer, Berlin – Heidelberg –New York

[106] Statistisches Bundesamt, Robert Koch-Institut (Internetseite www.rki.de), Gesundheitsberichterstellung des Bundes (1998) (www.gbe-bund.de), Kapitel 5.10 Arthrose, Zugangsdatum 1.1.2003

[Seite 20]

Untersuchungen zur Arthrose zeigen, dass einheitlich die Prävalenz, d.h. die Erkrankungshäufigkeit mit dem Alter zunimmt und Frauen häufiger betroffen sind als Männer (273). [...] Die Prävalenz klinisch symptomatischer Arthrosen ist somit geringer als nach radiologischen Studien anzunehmen. [...] Bezogen auf die Notwendigkeit einer operativen Therapie liegt die Zahl der möglichen Indikationen für gelenkerhaltende operative Maßnahmen bei isolierten Knorpeldefekten in der Bundesrepublik Deutschland derzeit bei 1500 – 5400 pro Jahr (300). Dagegen werden in Deutschland pro Jahr etwa 50.000 Kniegelenksendoprothesen implantiert, mit deutlich steigender Tendenz. [...] In Deutschland wird die Zahl von Patienten, die täglich an Arthrosebeschwerden unterschiedlicher Gelenke leiden, auf 5 Millionen geschätzt (301). Auch dadurch ergibt sich potentiell eine deutlich höhere Zahl möglicher Indikationen für gelenkerhaltende Eingriffe am Knorpel.

[Seite 22]

In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass z.B. im Jahre 1994 die Summe der Leistungen für die Behandlung von Arthrosepatienten insgesamt 10,6 Milliarden DM betrug (Gesundheitsbericht für Deutschland 1998 (101)


[273] Swoboda B (2001) Aspekte der epidemiologischen Arthroseforschung. Orthopäde 30: 834-840

[300] Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13 : 123-131

[301] Wildner M, Sangha O (1999) Epidemiologic and economic aspects of osteoarthrosis. In : Grifka J, Oglivie-Harris DJ (Hrsg) Osteoarthrosis - fundamentals and strategies for joint-preserving treatment. Springer, Berlin – Heidelberg –New York

[101] Gesundheitsbericht für Deutschland : Gesundheitsberichterstattung des Bundes. (Hrsg.Statistisches Bundesamt) (1998). Metzeler-Poeschel, Stuttgart

Anmerkungen

Inhaltlich kaum abweichend, stellenweise jedoch weniger wörtlich übereinstimmend.

Sichter
KnallErbse

[10.] Apa/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 00:05:57 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-5
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 20-22; 1-3
Apa Tab2.png

Wie aus Tab. 2 hervorgeht, ist beim isolierten Knorpelschaden, auch aus gesundheitsökonomischer Sicht, eine gelenkerhaltende Therapie erstrebenswert.


[121] Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13: 123-131

[Seite 21]

Aw Tab4.png

[Seite 22]

Diese Zahlen belegen, dass, zumindest beim isolierten Knorpelschaden, auch aus gesundheits-ökonomischer Sicht eine gelenkerhaltende Therapie, die zur Bildung eines hyalinartigen Ersatzknorpels führt, erstrebenswert erscheint.


[300] Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13 : 123-131

Anmerkungen

Tabelleninhalt, -betitelung, und der nachfolgende Text sind sehr ähnlich.

Formale gemeinsame Auffälligkeiten in den Tabellen: Zweite Tabellenzeile bei beiden Autoren leer. Nur in der dritten Zeit gibt es einen Punkt (".") hinter "Nachbehandlg". Achte Tabellenzeile: Bei beiden Autoren fehlen mehrere Leerzeichen: "9+1KH-Tage,Nachbehandlung" (fehlendes LZ hinter "1" und fehlendes LZ hinter dem Komma). Einziger Unterschied: Bei Werner findet sich ein Ausrufungszeichen hinter "DM" (erste Tabellenzeile).

Sichter
KnallErbse

[11.] Apa/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-28 23:59:30 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-17
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 23, Zeilen: 1-14, 19-21, 25-27
1.4 Diagnostik und Klassifikation

1.4.1 Diagnostik und aktuelle Behandlungsstrategien bei Gelenk-Knorpelschäden

Die Diagnostik von Gelenkknorpelschäden ist bis heute schwierig (18). Aus klinischer Sicht gibt es mehrere zwar typische, aber unspezifische Zeichen für das Vorliegen von Knorpelschäden wie Schmerz, Funktionseinschränkung, Schwellung und Ergussbildung, Krepitation und später Vergröberung der Konturen, tastbare Osteophyten, Achsabweichungen und Instabilität (124). Führend ist der Gelenkschmerz, gefolgt von der Funktionseinschränkung. Anlauf-, Belastungs- und Nachtschmerz sind Schmerzqualitäten, die besonders bei Befall großer, lasttragender Gelenke auftreten. Je nach Ausmaß der Symptome spricht man von stummer oder latenter, manifester oder aktivierter Arthrose. Bewährt haben sich die vom American College of Rheumatology (ARC) erarbeiteten Klassifikationskriterien für Knie, Hüfte und Hand (5). Aus funktioneller Sicht werden heute für die Erfassung Arthrose-assoziierter Beschwerden zunehmend der validierte WOMAC-Score (Western Ontario McMasters University) und der Lequesne-Funktionsindex sowie andere Scores wie der SMFA–Score (Short Musculoskeletal Function Assesment Questionnaire) eingesetzt (12, 64, 110). Dabei beantwortet der Patient Fragen zu Schmerzen, Steifigkeit und Funktionsstatus.


5. Altman RD. (1987) Overview of osteoarthritis. Am J Med 83: 65-9

12. Bellamy N, Buchanan WW. (1986) A preliminary evaluation of the dimensionality and clinical importance of pain and disability in osteoarthritis of the hip and knee. Clin Rheumatol 5: 231-41

18. Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

64. Konig A, Walther M, Matzer M, Heesen T, Kirschner S, Faller H. (2000) II. Validity and sensitivity to change of the Musculoskeletal Functional Assessment Questionnaire in primary gonarthrosis and total endoprosthetic joint replacement Z Orthop Ihre Grenzgeb 138: 302-5

110. Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

124. Zacher J, Gursche A. (2001) Diagnosis of arthrosis Orthopäde 30: 841-7

4. Diagnostik und aktuelle Behandlungsstrategien bei Gelenkknorpelschäden:

4.1. Diagnostik und Klassifikation

4.1.1 Klinische Diagnostik und Klassifikation

Die klinische Diagnostik von Gelenkknorpelschäden ist bis heute unzuverlässig (38). Aus klinischer Sicht gibt es mehrere zwar typische, aber unspezifische Zeichen für das Vorliegen von Knorpelschäden bzw. einer Arthrose (308): Schmerz, Funktionseinschränkung, Schwellung und Ergussbildung, Kreptiation [!] und später Vergröberung der Konturen, tastbare Osteophyten, Achsabweichungen und Instabilität. Führend ist der Gelenkschmerz, gefolgt von der gelenkspezifischen Funktionseinschränkung. Anlauf-, Belastungs- und Nachtschmerz sind Schmerzqualitäten, die besonders bei Befall großer, lasttragender Gelenke auftreten. Je nach Ausmaß der Symptome spricht man von stummer bzw. latenter, von manifester oder von aktivierter Arthrose. [...]

Eine vergleichsweise hohe Aussagekraft haben die vom American College of Rheumatology (ARC) erarbeiteten Klassifikationskriterien für Knie, Hüfte und Hand (Tab.5) (8-10). [...]

Zur Klassifikation einer funktionellen Beeinträchtigung an Hüfte und Kniegelenk werden heute zunehmend der validierte WOMAC-Score (Western Ontario McMasters University) (25,26,270), der SMFA-Score (Short musculoskeletal function assessment questionaire) (271) und der Lequesne-Funktionsindex (160) eingesetzt. Dabei sind vom Patienten Fragen zu Schmerzen, Steifigkeit und Funktionsstatus zu beantworten (s.Tab.6.).


8. Altman R, Asch E, Bloch D et al. (1986) Development of criteria for the classification and reporting of osteoarthritis. Classification of osteoarthritis of the knee. Diagnostic and Therapeutic Criteria Comittee of the American Rheumatism Association. Arthritis Rheum 29 : 1039-1049

9. Altman RD, Fries JF, Bloch DA et al. (1987) Radiographic assessment of progression in osteoarthritis. Arthritis Rheum 30 : 1214-1225

10. Altman R, Alacron G, Appelrouth D et al. (1990) The American College of Rheumatology criteria for the classification and reporting of osteoarthritis of the hand. Arthritis Rheum 33 : 1601-1610

25. Bellamy N, Buchanan WW (1986) A preliminary evaluation of the dimensionality and clinical importance of pain and disability in osteoarthritis of the hip and knee. Clin Rheumatol 5: 231-241

26. Bellamy N (1989) Pain assessment in osteoarthritis : Experience with the WOMAC osteoarthritis index. Semin Arthritis and Rheum 18(Suppl 2) 14-17

38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28: 19-25

160. Lequesne MG, Mery C, Samson M, Gerard P (1987) Indexes of severity for osteoarthritis of the hip and knee. Validation-value in comparison with other assessment tests. Scand J Rheumatol 65 (Suppl): 85-89

270. Stucki G, Meyer D, Stucki S, Michel BA, Thyndall AG, Dick W, Theiler R (1996) Evaluation einer deutschen Version des WOMAC-Arthroseindex. Z Rheumatol 55: 40-49

271. Swiontkowski MF, Engelberg R, Martin DP, Agel J (1999) Short musculosceletal function assessment questionaire: relaibility, validity and responsiveness. J Bone Joint Surg Am 81 : 1245-1260

308. Zacher J, Gursche A (2001) Diagnostik der Arthrose. Orthopäde 30: 841-847

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das kenntlich gemacht worden wäre.

Sichter
KnallErbse

[12.] Apa/Fragment 008 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 19:58:01 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 18-26
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 25, Zeilen: 5-7, 8-11, 14-18
Nativ-röntgenologische Zeichen bei fortgeschrittener Knorpelschädigung sind subchondrale Sklerosierung, Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten- und Zystenbildung. Jedoch sind aufnahmetechnische Fehlerquellen zu beachten, die eine

Standardisierung kaum zulassen (124).

Die Kernspintomographie eignet sich besonders zur Darstellung des Gelenkknorpels aufgrund seines hohen Wasser- und Proteoglykangehaltes. Insbesondere neuere Techniken wie Fettunterdrückung, 3D-Gradientenecho und schnelle Spinecho-Sequenzen stellen selbst kleinere intrachondrale und Oberflächenläsionen dar (46).


46. Hardya PA, Newmark R, Liu YM, Meier D, Norris S, Piraino DW, Shah A. (2000) The influence of the resolution and contrast on measuring the articular cartilage volume in magnetic resonance images. Magn Reson Imaging 18: 965-72

124. Zacher J, Gursche A. (2001) Diagnosis of arthrosis Orthopäde 30: 841-7

Nativ-röntgenologische Zeichen bei fortgeschrittener Knorpelschädigung bzw. bei Arthrose sind subchondrale Sklerosierung, Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten- und Zystenbildung. [...] Jedoch sind aufnahmetechnische Fehlerquellen zu beachten, die eine Standardisierung erschweren (308).

Die MRT eignet sich besonders zur Darstellung des Gelenkknorpels aufgrund seines hohen Wasser- und Proteoglykangehaltes. [...] Insbesondere mit neueren Techniken unter Anwendung spezieller Sequenzen wie der zwei-dimensional (2-D-) fettsaturierten protonen- gewichteten Fast-Spinecho-Sequenz und der 3-D-fett-saturierten Spoiled- Gradientenecho-Sequenz lassen sich selbst kleine intrachondrale und Oberflächenläsionen darstellen (156).


156. Lang P, Bergman G, Bobic V (1998) Stanford protocoll for MRI of articular cartilage: state of the art 1998. ICRS newsletter 11

308. Zacher J, Gursche A (2001) Diagnostik der Arthrose. Orthopäde 30: 841-847

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das kenntlich gemacht worden wäre. Zum Schluss wurde leicht gekürzt, ohne dass ein inhaltlicher Eingriff erfolgt wäre.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[13.] Apa/Fragment 008 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 13:56:40 KnallErbse
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Werner 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 27-29
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 26, Zeilen: 2-5
Die laborchemische Bestimmung von anabolen oder katabolen Stoffwechselmarkern zur Diagnostik von Knorpelschäden ist derzeit zwar Gegenstand aktueller Forschung, jedoch noch nicht für die klinische Routinediagnostik geeignet (86).

[86] Otterness IG, Weiner E, Swindell AC, Zimmerer RO, Ionescu M, Poole AR. (2001) An analysis of 14 molecular markers for monitoring osteoarthritis. Relationship of the markers to clinical end-points. Osteoarthritis Cartilage 9: 224-31

Der qualitative und quantitative Nachweis von biochemischen Stoffwechselprodukten aus Knorpel (Tab.8), Knochen und Synovialmembran ist derzeit zwar Gegenstand aktueller Forschung, jedoch noch nicht im klinischen Alltag integriert (97,163,166,214,308).

[214] Otterness IG, Weiner E, Swindell AC, Zimmerer RO, Ionescu M, Poole AR (2001) An analysis of 14 molecular markers for monitoring osteoarthritis. Relationship of the markers to clinical end-points. Osteoarthritis Cartilage 9: 224-231

Anmerkungen

Einige Ähnlichkeiten...

Sichter
KnallErbse

[14.] Apa/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:23:52 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-16
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 8ff; 3
Die arthroskopische bzw. offene Exploration ist nach wie vor das genaueste Diagnostikum, wobei die verschiedenen Klassifikationen von Knorpelschäden auf subjektiven Einschätzungen basieren (18). Am weitesten verbreitet ist die Einteilung nach Outerbridge (87). Ebenfalls Anwendung finden die Klassifikation nach Bauer und Jackson (9), die die Knorpeloberflächenläsionen in Bezug auf Knorpelrißmuster beschreiben, (Typ I: linearer Riß,Typ II: sternförmiger Riß,Typ III: Lappen, Typ IV: Auffaserung, Typ V: Zerfallend) sowie die neue Klassifikation der International Cartilage Repair Society ICRS (114).

Tabelle 1: Klassifikation von Knorpelschäden nach Outerbridge (87)

Grad 0 : Normaler Gelenkknorpel

Grad 1 : Leichte Knorpelerweichung und –verdickung

Grad 2 : Oberflächliche Rißbildung, Länge < 1,7 cm (0,5 inch)

Grad 3 : Tiefe Rißbildung, bis zum subchondralen Knochen reichend, Länge > 1,7cm (0,5 inch)

Grad 4 : Freiliegender subchondraler Knochen

1.4.2 Aktueller Stand der Behandlungsmöglichkeiten beim Gelenk-Knorpeldefekt:


[18] Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

[87] Outerbridge RE. (2001) The etiology of chondromalacia patellae. 1961. Clin Orthop 389: 5-8

[9] Bauer M, Jackson RW. (1988) Chondral lesions of the femoral condyles: a system of arthroscopic classification. Arthroscopy 4: 97-102

[114] The cartilagestandart evaluation form / kneeand cartilage repairassessment (1998) NewsletterICRS (IssueSpring 98): 5-8

[Seite 26]

Die direkte Inspektion eines Gelenkknorpeldefektes, in der Regel die arthroskopische, in Ausnahmefällen die offene Exploration ist nach wie vor das genaueste Diagnostikum, wobei die unterschiedlichen Klassifikationen von Knorpelschäden u.a. auf subjektiven Einschätzungen des Untersuchers basieren (38). Am weitesten verbreitet ist die Einteilung nach Outerbridge (216). Eine weitere Anwendung finden noch die Klassifikation nach Bauer und Jackson (23) sowie die neue Klassifikation der International Cartilage Repair Society ICRS (275).


Tabelle 9: Klassifikation von Gelenkknorpelschäden nach Outerbridge (216)

Grad 0 : Normaler Gelenkknorpel

Grad 1 : Leichte Knorpelerweichung und –verdickung

Grad 2 : Oberflächliche Rißbildung, Länge < 1,3 cm (0,5 inch)

Grad 3 : Tiefe Rißbildung, bis zum subchondralen Knochen reichend, Länge > 1,3cm (0,5 inch)

Grad 4 : Freiliegender subchondraler Knochen


[Seite 27]

4.2 Aktueller Stand der Behandlungsmöglichkeiten beim Gelenk-Knorpeldefekt:


[38] Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28: 19-25

[216] Outerbridge RE (1961) The etiology of chondromalacia patellae. J Bone Joint Surg Br 43: 752-757

[23] Bauer M, Jackson RW (1988) Chondral lesions of the femoral condyles: a system of arthroscopic classification. Arthroscopy 4: 97-102

[275] The cartilage standard evaluation form / knee and cartilage repair assessment (1998) Newsletter ICRS (Issue Spring 98): 5-8

Anmerkungen

Man beachte die unterschiedlichen Angaben: Beim Verfasser der Dissertation ist 0,5 inch = 1,7 cm. Bei Werner 2003 ist 0,5 inch = 1,3 cm. (Korrekt wäre 1,27 cm).

Die ersten 4 Zeilen sowie der Tabelleninhalt finden sich ebenfalls in der Quelle Werner et al 2003 mit ggf. höherer Übereinstimmung, siehe Apa/Dublette/Fragment 009 01. Dort findet sich in einer Abbildung auch die Angabe "1,7 cm (0,5 inch)". Dennoch weist die Tabelle 1 in der Dissertation auch Merkmale auf, welche sich sonst nur in der Quelle Werner 2003 finden (z. B. die Schreibweise "Rißbildung" anstatt "Rissbildung" sowie die zweite Anmerkung "Länge > ..."). Im Unterschied zur Dissertation wird sowohl bei Werner 2003 als auch bei Werner et al 2003 die Quelle Bobic mit deutschem Titel angegeben.

Sichter
KnallErbse

[15.] Apa/Fragment 009 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 00:02:23 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 16-25
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 27,28, Zeilen: S.27,5-8.11-14 - S.28,1-3
1.4.2 Aktueller Stand der Behandlungsmöglichkeiten beim Gelenk-Knorpeldefekt:

Konservative Therapiemöglichkeiten bestehen in der lokalen oder systemischen Gabe von analgetisch und anti-inflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastischer und physikalischer Behandlung sowie gegebenenfalls in einer Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen (32).

Das operative Behandlungsspektrum umfasst symptomatische Verfahren, die auch bei der manifesten Gonarthrose zur Anwendung kommen: Lavage, Debridement und Shaving bzw. Chondroplastik stellen arthroskopische Therapiemöglichkeiten dar (26). Diese weisen kurzfristig eine zufriedenstellende Erfolgsrate von bis zu 80% und mittelfristig (5-Jahres-) Ergebnisse von 50% auf. (45,23). [sic]


23. Buckwalter JA, Lohmander S. (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18

26. Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001): Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104: 798-807

32. Evcik D, Sonel B. (2002) Effectiveness of a home-based exercise therapy and walking program on osteoarthritis of the knee. Rheumatol Int 22: 103-6

45. Hardaker WT Jr, Garrett WE Jr, Bassett FH. (1990) Evaluation of acute traumatic hemarthrosis of the knee joint. South Med J 83: 640-4

[Seite 27]

4.2 Aktueller Stand der Behandlungsmöglichkeiten beim Gelenk-Knorpeldefekt:

[...]

Bei den konservative [sic] Therapiemöglichkeiten sind lokale oder systemische Gabe von analgetisch und anti-inflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastische und physikalische Behandlung sowie gegebenenfalls die orthopädietechnische Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen zu nennen.

[...]

Das operative Behandlungsspektrum beginnt mit minimal-invasiven Verfahren, die auch bei der manifesten Gonarthrose zur Anwendung kommen (12,56): Gelenk-Lavage mit Ausspülen von arthrose- und entzündungsfördernden Mediatoren, Gelenk-Debridement und „Shaving“ bzw. Chondroplastik im Sinne einer Glättung der

[Seite 28]

Knorpelflächen und Abtragung störender Osteophyten. Diese Therapien weisen kurzfristig eine Erfolgsrate von bis zu 80% und mittelfristig zufriedenstellende Ergebnisse von 50% in einem Nachuntersuchungszeitraum von 5 Jahren auf (12,56).


[12] Anders S, Schaumburger J, Grifka J (2001) Intraartikuläre operative Maßnahmen bei Arthrose. Orthopäde 30 : 866-880

[56] Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001) Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104 : 798-807

Anmerkungen

Vergleiche Alternativfragment Apa/Fragment 009 17. (Obiger Text ist Teil dieses Fragments). Einige Inhalte stimmen eher mit der Quelle Werner 2003 überein, andere eher mit der Quelle Werner et al 2003. Ferner ist zu beobachten, dass die Kapitelüberschrift einige Zeilen weiter oben mit derjenigen in der Hablilitationsschrift (Werner 2003) übereinstimmt.

Sichter
KnallErbse

[16.] Apa/Fragment 010 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:17:24 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 7-11
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 7-11
Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann zwischen zwei grundsätzlichen Strategien unterschieden werden : Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann grundsätzlich zwischen zwei Strategien unterschieden werden:
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Der gleiche Text findet sich auch noch einmal in Apa/Fragment 036 27

Der Text findet sich ebenfalls in der Quelle Werner et al 2003, siehe Apa/Dublette/Fragment 010 07.

Sichter
(Hindemith), Hood

[17.] Apa/Fragment 010 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-06 21:33:03 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 18-23
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: 26-30; 29: 1-2
Histologisch enthält dieser Knorpel vorwiegend Typ-I-Kollagen im Gegensatz zum hyalinen Knorpel (Typ-II-Kollagen). Biomechanische Testungen zeigen eine deutlich geringere Belastbarkeit des Regeneratgewebes im Vergleich zum hyalinen Knorpel (91, 108). Längerfristig ist der gebildete Faserknorpel den mechanischen Anforderungen nicht gewachsen, so dass es bei entsprechender Defektgröße zur nachfolgenden Arthrose kommt (53).

53. Imhoff AB, Burkart A, Ottl [sic!] GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade [sic!] 28: 45-51

91. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A. (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002 30: 2-12

108. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U. (1999) Clinical and cell biology aspects of autologous chondrocytes transplantation Unfallchirurg 102: 855-60

Histologisch enthält dieser Ersatz-Knorpel vorwiegend Typ-I-Kollagen im Gegensatz zum hyalinen Knorpel (Typ-II-Kollagen). Biomechanische Testungen zeigen eine deutlich geringere Belastbarkeit des Regeneratgewebes im Vergleich zum hyalinen Knorpel (Peterson,Steinwachs). Längerfristig ist der gebildete Faserknorpel somit den mechanischen Anforderungen,

[Seite 29]

welche bei alltäglicher Belastung auftreten, nicht gewachsen, so dass es bei entsprechender Defektgröße zur nachfolgenden Arthrose kommt (137).


137. Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 28: 33-44

138. Imhoff AB, Burkart A, Öttl GM (1999) Der posteriore Kondylentransfer. Erste Erfahrungen mit einer Salvageoperation. Orthopäde 28: 45-52

223. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30: 2-12

267. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U (1999) Klinische und zellbiologische Aspekte der autologen Chondrozytenimplantation. Unfallchirurg 102: 855-860

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[18.] Apa/Fragment 011 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 19:51:52 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 3-24
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 33, 34, 99, Zeilen: 33: 10-29; 34: 1-6; 99: 21-24
Autologe Chondrozytentransplantation (ACT)

Ein Ansatz zur Therapie von Gelenkknorpelschäden stellt die Transplantation ex vivo kultivierter autologer Chondrozyten dar, die mit oder ohne Trägersysteme in Knorpeldefekte eingebracht werden können. Bereits 1968 führten Chesterman und Smith allogene Chondrozytentransplantationen in Knorpeldefekte im Tierversuch durch (27). Bentley und Greer verfolgten ähnliche Ansätze (16). Schon diese Arbeiten zeigten, dass isolierte, in einen Knorpeldefekt transplantierte Chondrozyten proliferieren und Knorpelmatrix bilden können.

Grundlage dieser Therapie ist die Möglichkeit, Chondrozyten aus der sie umgebenden Matrix enzymatisch herauszulösen (48, 62). Die Arbeitsgruppe um Brittberg entwickelte in Schweden in den 80er Jahren die sogenannte autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT) (20, 21).

Als Indikation für dieses Verfahren gelten nach einer Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft „Autologe Chondrozyten-Transplantation ACT und Tissue Engineering“ Defekte Grad 3-4 nach Outerbridge sowie eine Defektzone von 3-10 cm2. (20). Als zu behandelnde Defektlokalisationen kommen im Bereich des Kniegelenkes der mediale und laterale Kondylus, die Trochlea und die Patella, und für das OSG der Talus in Frage. Die ACT kann bei Patienten vom Wachstumsabschluss bis zum Alter von etwa 50 Jahren durchgeführt werden. Als Grundvoraussetzungen sollten eine erhaltene Knorpelschicht, ein intakter Umgebungsknorpel, eine intakte korrespondierende Gelenkfläche, ein intakter Meniskus, eine intakte Bandführung, eine physiologische Beinachse sowie freie Gelenkbeweglichkeit gegeben sein (20).


16. Bentley G, Greer RB. (1971) Homotransplantation of isolated epiphyseal and articular cartilage chondrocytes into joint surfaces of rabbits. Nature 230: 385-8

20. Brittberg M, Lindahl A, Nilsson A, Ohlsson C, Isaksson O, Peterson L. (1994) Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med 331: 889-95

21. Brittberg M. Autologous chondrocyte transplantation. (1999) Clin Orthop 367: 147-55

27. Chesterman PJ, Smith AU. (1968) Homotransplantation of articular cartilage and isolated chondrocytes. An experimental study in rabbits. J Bone Joint Surg Br 50: 184-97

48. Holtzer H, Abbott J, Lash J, Holtzer S (1960): The loss of phenotypic traits by differentiated cells in vitro. Proc Natl Acad Sci USA 46: 1533-42

62. Klagsbrun M. (1979) Large-scale preparation of chondrocytes. Methods Enzymol 58: 560-4

[Seite 33: 10-29]

4.2.2.4 Autologe Chondrozytentransplantation

Einen weiteren Ansatz zur Therapie von Gelenkknorpelschäden stellt die Transplantation kultivierter Chondrozyten dar, die mit oder ohne Trägersysteme in Knorpeldefekte eingebracht werden können. Grundlage dieser Therapie ist die Möglichkeit, Chondrozyten aus der sie umgebenden Matrix enzymatisch herauszulösen (125,153). Die Arbeitsgruppe um Brittberg (42,43) entwickelte in Schweden in den 80er Jahren die sogenannte autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT). Als Indikation für dieses Verfahren gelten nach einer Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft „Autologe Chondrozyten-Transplantation ACT und Tissue Engineering“ (15):

.Defekte Grad 3-4 nach Outerbridge

.Defektzone 3-10 cm2

.Defektlokalisation

..Kniegelenk : mediale und laterale Kondyle

...Trochlea,Patella

..OSG : zentrale Defekte am Talus

.Defekttiefe bis zur intakten subchondralen Lamelle

.Patientenalter : Wachstumsabschluss bis ca. 50 Jahre

Als Grundvoraussetzungen sollten gegeben sein :

.Erhaltene Knorpelschulter

[Seite 34: 1-6]

.Intakter Umgebungsknorpel (keine Arthrose !)

.Intakte korrespondierende Gelenkfläche

.Intakter Meniskus (max. 1/3 Teilresektion)

.Max. 2 Läsionen

.Intakte Bandführung, physiologische Beinachse

.Freie Gelenkbeweglichkeit

[Seite 99: 21-24]

Bereits 1968 führten Chesterman und Smith (62), später Bentley und Greer (31) allogene Chondrozytentransplantationen in Knorpeldefekte im Tierversuch durch. Schon diese Arbeiten zeigten, dass isolierte, in einen Knorpeldefekt transplantierte Chondrozyten proliferieren und Knorpelmatrix bilden können.


15. Arbeitsgemeinschaft „Autologe Chondrozytentransplantation ACT und Tissue Engineering“ (2002) Z Orthop140 : 132-137

31. Bentley G, Greer RB (1971) Homotransplantation of isolated epiphyseal and articular cartilage chondrocytes into joint surfaces of rabbits. Nature 230: 385-388

42. Brittberg M, Lindahl A, Nilsson A, Ohlsson C, Isaksson O, Peterson L (1994) Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med 331: 889-895

43. Brittberg M, Faber B, Sjögren-Jansson E, Tarkowski A, Peterson L, Lindahl A (1996) Clonal growth of human articular cartilage and role of periosteum in chondrogenesis. In : Brittberg M (Hrsg.) Cartilage Repair. Vasastadens Bokbinderi, Göteborg, III: 1-21

62. Chesterman PJ und Smith AU (1968) Homotransplantation of articular cartilage and isolated chondrocytes. An experimental study in rabbits. J Bone Joint Surg 50: 184-197

125. Holtzer H, Abbott J, Lash J, Holtzer S (1960) The loss of phenotypic traits by differentiated cells in vitro. Proc Natl Acad Sci USA 46: 1533

153. Klagsbrun M (1979) Large scale preparation of chondrocytes. Methods Enzymol 58: 560-564

Anmerkungen

Patchwork, indem eine Stelle von Seite 99 der Quelle in einen längeren Abschnitt S. 33 f. der Quelle eingebaut wird. Ein Quellenverweis fehlt in beiden Fällen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[19.] Apa/Fragment 011 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 19:49:20 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 25-30
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 34, Zeilen: 7-13
Bei der ACT wird Knorpelgewebe aus nicht belasteten Gelenkbereichen arthroskopisch entnommen. Daraus werden Chondrozyten isoliert und unter speziellen Bedingungen in der Monolayer-Zellkultur gezüchtet (108, 55). In einem zweiten operativen Eingriff wird die Zell-Suspension in den angefrischten und mit einem Periostlappen versiegelten Defekt retransplantiert. Alternativ kann eine resorbierbare Matrix mit den kultivierten Zellen beladen werden, um dann implantiert zu werden (108,[92, 96, 100, 102).]

55. Jäger M, Wild A, Fuss M, Werner A, Krauspe R. (2002) Vorteile von Biomatrices bei der Chondrogenese von pluripotenten mesenchymalen Stammzellen. Z Orthop Ihre Grenzgeb 140: 681-9

92. Perka C, Schultz O, Sittinger M, Zippel H (2000) Chondrozytentransplantation in PGLA/Polydioxanon-Vliesen. Orthopäde 29: 112-119

96. Rudert M, Hirschmann F, Wirth CJ (1999) Wachstumsverhalten von Chondrozyten auf unterschiedlichen Trägersubstanzen. Orthopäde 28: 68-75

100. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis and rheuma 21: 262-268

102. Schultze M, Kuettner KE, Cole AA (2000) Adulte humane Chondrozyten in Alginatkultur. Beibehaltung des Phänotyps für die weitere Anwendung in Transplantationsmodellen. Orthopäde 29: 100-107

108. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U. (1999) Clinical and cell biology aspects of autologous chondrocytes transplantation Unfallchirurg 102: 855-60

Bei der ACT wird Knorpelgewebe aus nicht belasteten Gelenkbereichen, in der Regel arthroskopisch, entnommen. Daraus werden Chondrozyten isoliert und unter speziellen Bedingungen in der Monolayer-Zellkultur vermehrt (15). In einem zweiten operativen Eingriff wird die Zell-Suspension in den angefrischten und mit einem Periostlappen versiegelten Defekt retransplantiert. Alternativ kann eine resorbierbare Matrix (15,220,245,250,255) mit den kultivierten Zellen beladen werden, um dann implantiert zu werden.

15. Arbeitsgemeinschaft „Autologe Chondrozytentransplantation ACT und Tissue Engineering“ (2002) Z Orthop140 : 132-137

220. Perka C, Schultz O, Sittinger M, Zippel H (2000) Chondrozytentransplantation in PGLA/Polydioxanon-Vliesen. Orthopäde 29 : 112-119

245. Rudert M, Hirschmann F, Wirth CJ (1999) Wachstumsverhalten von Chondrozyten auf unterschiedlichen Trägersubstanzen. Orthopäde 28 : 68-75

250. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis + rheuma 21 : 262-268

255. Schultze M, Kuettner KE, Cole AA (2000) Adulte humane Chondrozyten in Alginatkultur. Beibehaltung des Phänotyps für die weitere Anwendung in Transplantationsmodellen. Orthopäde 29 : 100-107

267. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U (1999) Klinische und zellbiologische Aspekte der autologen Chondrozytenimplantation. Unfallchirurg 102: 855-860

Anmerkungen

1 Wort ausgetauscht, 2 zusätzliche Literaturangaben, im Übrigen fast identisch mit der Vorlage. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[20.] Apa/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:28:50 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-16
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 34, 100, Zeilen: 34: 13-23; 100: 9-15, 22-24
Hierdurch wird ein besseres Handling der zu transplantierenden Zellen mit besserer lokaler Adhäsion möglich (100). Am Ende des biologischen Regenerationsprozesses entsteht ein hyalines Ersatzgewebe, welches jedoch histologisch, biochemisch und biomechanisch nicht vollständig dem physiologischen Gelenkknorpel entspricht (108).

Langzeit-Untersuchungen mit einer Nachuntersuchungszeit (Follow-up) bis zu 11 Jahren konnten vor allem bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in 90% gute bis sehr gute klinische Ergebnisse mit dieser Methode zeigen (90, 91). Bei 14 von 19 Biopsien wurde zudem hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, wobei 5 Proben lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe enthielten. Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 8 Patienten zeigten zu 90% Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (91). Die Messwerte waren auch nach langen Zeiträumen fast normal. Minas konnte zudem eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten demonstrieren (76). Bei der Osteochondrosis dissecans oder bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter.


76. Minas T. (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-44

90. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A. (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-34

91. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A. (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002 30: 2-12

100. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis and rheuma 21: 262-268

108. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U. (1999) Clinical and cell biology aspects of autologous chondrocytes transplantation Unfallchirurg 102: 855-60

[Seite 34: 13-23]

Hierdurch scheint ein besseres Handling der zu transplantierenden Zellen mit besserer lokaler Adhäsion möglich (250). Im Rahmen der Kultivierung der Chondrozyten kommt es zu einer zumindest partiell reversiblen Entdifferenzierung der Zellen. Am Ende des biologischen Regenerationsprozesses steht ein hyalin-artiges Repairgewebe, welches jedoch histologisch, biochemisch und biomechanisch nicht vollständig dem intakten Gelenkknorpel entspricht (267). Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 10 Patienten zeigten 90% oder mehr der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (223). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

[Seite 100: 9-15]

Klinische Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (223,224) konnten vor allen Dingen bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in etwa 90% gute bis sehr gute Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei der Osteochondrosis dissecans, aber auch bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter. Minas (186,187) zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten [...]

[Seite 100: 22-24]

bei 14 von 19 Biopsien wurde von ihnen hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, 5 Proben zeigten lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe.


186. Minas T (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: Economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-744

187. Minas T, Nehrer ST (1997) Current concepts in the treatment of articular cartilage defects. Orthopedics 20 : 525-538

223. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30: 2-12

224. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-235

250. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis + rheuma 21 : 262-268

267. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U (1999) Klinische und zellbiologische Aspekte der autologen Chondrozytenimplantation. Unfallchirurg 102 : 855-860

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[21.] Apa/Fragment 012 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 18:00:55 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 23-30
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, Zeilen: 11-20
Knorpel-Knochen-Transplantation (Osteochondrale Transplantation, OCT)

Bis heute stellt die Transplantation osteochondraler Segmente die einzige Methode dar, einen bestehenden Gelenkknorpeldefekt mit intaktem hyalinen Knorpel zu decken. Bereits 1964 berichtete Wagner über autologe osteochondrale Transplantationen zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans (118,119). In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (37, 65, 119, 123). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue, später Bobic über arthroskopische osteochondrale [autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie (72, 17).]


17. Bobic V. (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: a preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3: 262-4

37. Garrett JC. (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts: a preliminary report. Arthroscopy 2: 222-6

65. Laprell H, Petersen W. (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS): 6-12 years' follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248- 53

72. Matsusue Y, Yamamuro T, Hama H. (1993) Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with anterior cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-21

118. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 98: 333-355

119. Wagner H. (1972) Possibilities and experiences with cartilage transplantation. Z Orthop Ihre Grenzgeb 110: 705-8

123. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S. (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201: 43-50

4.2.2.3 Knorpel-Knochen-Transplantation

Bis heute stellt die Transplantation osteochondraler Segmente die einzige Methode dar, einen bestehenden Gelenkknorpeldefekt mit intaktem hyalinen Knorpel zu decken. Bereits 1964 berichtete Wagner (292) über osteochondrale autologe Transplantationen (OAT) zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (98,158,293,306). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue (181), später dann Bobic (38) über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie.


38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28: 19-25

98. Garrett JC (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts : a preliminary report. Arthroscopy 2: 222-226

158. Laprell H , Petersen W (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS) : 6-12 years´ follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248-253

181. Matsusue Y, Yamamuro T, Hma [sic!] H (1993) Case report : Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with [anterior !] cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-321

292. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 98: 333-355

293. Wagner H (1972) Möglichkeiten und Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop 110: 708-715

306. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201: 43-50

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[22.] Apa/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-06 18:43:12 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-5
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, Zeilen: 18-34, 36-41
[Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue, später Bobic über arthroskopische osteochondrale] autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie (72, 17). Zwischenzeitlich wird die Methode auch an der Patella und der Tibia sowie an anderen Gelenken wie Ellenbogen, Sprunggelenk und Schulter eingesetzt (44, 53, 8). Autologe Transplantate werden sowohl vom lateralen als auch medialen Kondylus sowie aus der femoralen Notch des Kniegelenkes gewonnen (18, 42, 53, 123).

8. Baltzer AW, Becker C, Liebau C, Krauspe R, Merk HR. (2000) Knorpel-Knochen- Transplantation am oberen Sprunggelenk. Arthroskopie 13: 109-12

17. Bobic V. (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: a preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3: 262-4

18. Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

42. Hangody L , Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I, Toth J, Dioszegi Z, Kendik Z (1997): Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cartilage defects. Orthop Intern 5: 175-181

44. Hangody L, Kish G, Modis L, Szerb I, Gaspar L, Dioszegi Z, Kendik Z. (2001) Mosaicplasty for the treatment of osteochondritis dissecans of the talus: two to seven year results in 36 patients. Foot Ankle Int 22: 552-8

53. Imhoff AB, Burkart A, Ottl GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade 28: 45-51

72. Matsusue Y, Yamamuro T, Hama H. (1993) Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with anterior cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-21

123. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S. (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201: 43-50

Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue (181), später dann Bobic (38) über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie. [...] Zwischenzeitlich wird die Methode auch an der Patella und der Tibia sowie an anderen Gelenken wie Sprunggelenk, Ellenbogen, Schulter und am Femurkopf eingesetzt (116,137). Autologe Transplantate werden sowohl vom lateralen als auch medialen Kondylus, von der femoralen Notch, der Patella und den dorsalen Kondylenanteilen aus dem Kniegelenk gewonnen (38,112,137,215,292,306).

38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28 : 19-25

112. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I (1997) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 5: 262-267

116. Hangody L, Feczko P, Bartha L, Bodo G, Kish G (2001) Mosaicplasty for the treatment of articular defects of the knee and ankle. Clin Orthop 391 (Suppl): 328-336

137. Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 28 : 33-44

181. Matsusue Y, Yamamuro T, Hma H (1993) Case report : Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9 : 318-321

215. Outerbridge HK, Outerbridge AR, Outerbridge RE (1995) The use of lateral patellar autologous graft for the repair of a large osteochondral defect in the knee. J Bone Joint Surg Am 77 : 65-72

292. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 98 : 333-355

306. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201 : 43-50

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Der Text findet sich ähnlich in der Quelle Werner et al 2003.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[23.] Apa/Fragment 013 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-28 23:48:37 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 09-28
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 31,32, Zeilen: 12-31;1
Die „ideale“ Indikation zur OCT besteht nach Bobic in einem kleinen (12-20mm), bis auf den subchondralen Knochen durchgängigen Knorpeldefekt, der häufig zusammen mit vorderen Kreuzbandläsionen zu finden ist (17). Für Imhoff et al. (53) gelten folgende Indikationen :
  • Fokale osteochondrale Läsionen > 1-9 cm2 in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • Lokale Knorpelschäden (Grad III und IV n. Outerbridge) > 1-9 cm2 in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • OD-Herde Grad III und IV sowie begrenzte Osteonekrosen in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • Relativ: Chondrale und osteochondrale Läsionen (s.o.) an Schulter-, Ellenbogen- und Hüftgelenk

Zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zuletzt zu einer Ausweitung der Indikation auf degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (66). Als Kontraindikationen sind neben Infekten und Tumoren die rheumatoide Arthritis und die Arthrose zu sehen (42, 43).

Bei der Mosaiktechnik nach Hangody wird zunächst eine Stabilisierung des Defektrandes, anschließend eine Abrasion bis auf vitalen subchondralen Knochen durchgeführt (42, 43). Dies soll eine fibro-kartilaginäre Auffüllung zwischen den Transplantaten gewährleisten.


17. Bobic V. (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: a preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3: 262-4

42. Hangody L , Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I, Toth J, Dioszegi Z, Kendik Z (1997): Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cartilage defects. Orthop Intern 5: 175-181

43. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M. (1998) Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21: 751-6

53. Imhoff AB, Burkart A, Ottl GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade 28: 45-51

66. Liebau C, Kraemer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R. (2000) Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 13: 94-98

Bobic (38) benannte als „ideale“ Indikation zur OAT einen bis auf den subchondralen Knochen durchgängigen Knorpeldefekt, der relativ klein ist (12-20mm) und häufig zusammen mit Läsionen des vorderen Kreuzbandes zu finden ist. [...] Hangody (114) nannte als Kontraindikationen neben Infekten und Tumoren die rheumatoide Arthritis und die Arthrose. Für Imhoff et al. (137) gelten folgende Indikationen:
  • Fokale osteochondrale Läsionen von 1-9 cm2, in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • Lokale Knorpelschäden von 1-9 cm2 in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • OD-Herde Grad III und IV sowie begrenzte Osteonekrosen in der Belastungszone der Femurkondylen, retropatellar, Talusschulter
  • Relativ : Chondrale und osteochondrale Läsionen (s.o.) an Schulter-, Ellenbogen und Hüftgelenk

Die zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zuletzt zu einer Ausweitung der Indikation auf begrenzte degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (161).

Bei der Mosaiktechnik nach Hangody (112-116) wird zunächst eine Stabilisierung des Defektrandes, anschließend eine Abrasion bis auf vitalen subchondralen Knochen durchgeführt. Dies soll eine fibro-kartilaginäre Auffüllung zwischen den Transplantaten gewährleisten.


38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28 : 19-25

112. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I (1997) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 5: 262-267

113. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M (1998) Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21 : 751-756

114. Hangody L, Kish G, Karpati Z (1998) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty: a multicentric, comparative, prospective study. Index Traumat Sport 5: 3-9

115. Hangody L, Kish G, Modis L, Szerb I, Gaspar L, Dioszegi Z, Kendik Z (2001) Mosaicplasty for the treatment of osteochondritis dissecans of the talus: two to seven year results in 36 patients. Foot Ankle Int 22: 552-558

116. Hangody L, Feczko P, Bartha L, Bodo G, Kish G (2001) Mosaicplasty for the treatment of articular defects of the knee and ankle. Clin Orthop 391 (Suppl): 328-336

137. Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 28 : 33-44

161. Liebau C, Krämer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R (2000) Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 13 : 94-98

Anmerkungen

Leicht umgestellt, sonst wörtlich. Ein Quellenverweis fehlt.

Ein Abschnitt des übernommenen Textes findet sich auch noch einmal in Apa/Fragment 039 01.

Der Text findet sich teilweise auch in der Quelle Werner et al 2003.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[24.] Apa/Fragment 014 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 17:00:07 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 2-11, 14-20
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 32, Zeilen: 1-15, 25-27
Schließlich werden die gewonnen [sic!] Zylinder in die vorgebohrten Betten versenkt, wodurch ca. 60-80% des Defektareals mit hyalinem Knorpel gedeckt wird. Hangody sieht in den multiplen kleinen Transplantaten den Vorteil, die Kongruenz des Defektareals optimal wiederherstellen zu können. Alternativ zur Mosaikplastik mit vielen kleinen Zylindern können auch einzelne oder mehrere größere Zylinder transplantiert werden (18, 53, 65). Verschiedene Spezial- Instrumentarien stehen dafür zur Verfügung (18, 31). Entnahme- und Empfängerareal sollten von der Oberflächenwölbung möglichst identisch sein. Die Hohlmeißel für das Spendertransplantat sind minimal größer als die für die Entnahme aus der Empfängerregion, um eine „press-fit“-Implantation zu gewährleisten (31). [...]

Die „Spenderbetten“ können entweder „frei“ gelassen werden oder mit den entknorpelten Knochenzylindern aus dem Empfängerareal bzw. mit Knochenersatzstoffen wie Hydroxyl-Appatit oder Tri-Calcium-Phosphat aufgefüllt werden. Normalerweise füllen sich die Defekte spontan innerhalb von zwölf Wochen mit Knochen und Faserknorpel (18). Bei Versorgung von Defekten an anderen Gelenken als dem Knie werden die Spendertransplantate i.d.R. aus dem Kniegelenk entnommen („2- Gelenk-Technik“, 8, 44, 53).


8. Baltzer AW, Becker C, Liebau C, Krauspe R, Merk HR. (2000) Knorpel-Knochen- Transplantation am oberen Sprunggelenk. Arthroskopie 13: 109-12

18. Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

31. Draenert K, Draenert Y (1988): A new procedure for bone biopsies and cartilage and bone transplantation. Sandorama III / IV: 33-40

44. Hangody L, Kish G, Modis L, Szerb I, Gaspar L, Dioszegi Z, Kendik Z. (2001) Mosaicplasty for the treatment of osteochondritis dissecans of the talus: two to seven year results in 36 patients. Foot Ankle Int 22: 552-8

53. Imhoff AB, Burkart A, Ottl GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade 28: 45-51

65. Laprell H, Petersen W. (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS): 6-12 years' follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248- 53

Im weiteren werden die mit Hohlmeisseln gewonnen [sic!] Zylinder in vorgebohrte 2,7 bis 4,5mm breite Betten versenkt, wodurch ca. 60-80% des Defektareals mit hyalinem Knorpel gedeckt wird. Hangody sieht in den multiplen kleinen Transplantaten den Vorteil, die Kongruenz des Defektareals optimal wiederherstellen zu können. Alternativ zur Mosaikplastik mit vielen kleinen Zylindern können auch einzelne oder mehrere größere Zylinder transplantiert werden (38,137,158). Verschiedene Instrumentarien stehen zur Verfügung (38,77). Entnahme- und Empfängerareal sollten von der Oberflächenwöbung [sic!] möglichst identisch sein. Die Hohlmeißel für das Spendertransplantat sind minimal größer als die für die Entnahme aus der Empfängerregion, um eine „press-fit“-Implantation zu gewährleisten (77). Die „Spenderbetten“ können entweder „frei“ gelassen werden oder mit den entknorpelten Zylindern aus dem Empfängerareal bzw. mit Knochenersatzstoffen wie Hydroxyl-Appatit oder Tri-Calcium-Phosphat aufgefüllt werden. Normalerweise sollen sich die Defekte spontan innerhalb von zwölf Wochen mit Knochen und Faserknorpel füllen (38).

[...] Bei Versorgung von Defekten an anderen Gelenken als dem Knie werden die Spendertransplantate i.d.R. aus dem Kniegelenk entnommen („2- Gelenk-Technik“, 20,116,137).


20. Baltzer AW, Becker C, Liebau C, Krauspe R, Merk HR (2000) Knorpel-Knochen- Transplanation am oberen Sprunggelenk. Arthroskopie 13 : 109-112

38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28 : 19-25

77. Draenert K, Draenert Y (1988) A new procedure for bone biopsies and cartilage and bone transplantation. Sandorama III / IV : 33-40

116. Hangody L, Feczko P, Bartha L, Bodo G, Kish G (2001) Mosaicplasty for the treatment of articular defects of the knee and ankle. Clin Orthop 391 (Suppl): 328-336

137. Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 28 : 33-44

158. Laprell H , Petersen W (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS) : 6-12 years´follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121 : 248-253

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Gleich zu Beginn des Abschnitts: ein identischer Grammatikfehler. Der später in der Quelle auftauchende offensichtliche Tippfehler ("Oberflächenwöbung") wurde korrigiert.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[25.] Apa/Fragment 015 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-06 09:14:46 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 13-22
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 32-33, Zeilen: S. 32: 28-34; S. 33: 1-4
Osteochondrale Allografts können sowohl als Zylinder wie bei den autologen Techniken als auch passgenau dem Defekt entsprechend aus dem meist tiefgefrorenen Spendergewebe gewonnen werden. Malinin et al. sahen im Langzeitverlauf nach 5 Jahren bei tiefgefrorenen Allografts im Affenexperiment degenerative Veränderungen am Knorpel bei vollständiger knöcherner Einheilung der Transplantate (68). Frische Allografts heilten nur fibrös ein, jedoch war bei 50% der Knorpel vollständig intakt. Bei experimentellen Studien an Hunden konnte gezeigt werden, dass die Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allotransplantaten (109). Histokompatibilität ist zumindest für massive osteochondrale Allografts ein positiver Faktor im Hinblick auf das Langzeitergebnis (35).

[68] Malinin TI, Mnaymneh W, Lo HK, Hinkle DK. (1994) Cryopreservation of articular cartilage. Ultrastructural observations and long-term results of experimental distal femoral transplantation. Clin Orthop 303: 18-32

[109] Stevenson S, Dannucci GA, Sharkey NA, Pool RR. (1989) The fate of articular cartilage after transplantation of fresh and cryopreserved tissue-antigen-matched and mismatched osteochondral allografts in dogs. J Bone Joint Surg Am 71: 1297-307

[35] Friedlaender GE, Strong DM, Tomford WW, Mankin HJ. (1999) Long-term followup of patients with osteochondral allografts. A correlation between immunologic responses and clinical outcome. Orthop Clin North Am 30: 583-8

[Seite 32]


Osteochondrale allogene Transplantate können sowohl als Zylinder wie bei den autologen Techniken als auch passgenau dem Defekt entsprechend aus dem meist tiefgefrorenen Spendergewebe gewonnen werden. Malinin et al. (175) sahen im Langzeitverlauf nach 5 Jahren am Affen bei tiefgefrorenen Allografts degenerative Veränderungen am Knorpel bei vollständiger knöcherner Einheilung. Frische Allografts heilten nur fibrös ein, jedoch war bei 50% der Knorpel vollständig intakt. Bei experimentellen Studien an Hunden (268) konnte gezeigt werden, dass die

[Seite 33]

Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allo-Transplantaten. Histokompatibilität ist zumindest für massive osteochondrale Allografts ein positiver Faktor im Hinblick auf das Langzeitergebnis (92).


[175] Malinin TI, Mnaymneh W, Lo HK, Hinkle DK (1994) Cryopreservation of articular cartilage. Ultrastructural observations and long-term results of experimental distal femoral transplantation. Clin Orthop 303 : 18-32

[268] Stevenson S, Danucci GA, Sharkey NA, Pool RR (1989) The fate of articular cartilage after transplantation of fresh and cryopreserved tissue-antigen-matched and mismatched osteochondral allografts in dogs. J Bone Joint Surg Am 71 : 1297-1307

[92] Friedlaender GE, Strong DM, Tomford WW, Mankin HJ (1999) Long-term follow up of patients with osteochondral allografts. A correlation between immunologic responses and clinical outcome. Orthop Clin North Am 30 : 583-588

Anmerkungen

Bis auf kleine Abweichungen identisch einschl. Literaturangaben.

Der Text befindet sich mit leichten Abweichungen ebenfalls in Apa/Fragment 039 08.

Ferner findet sich der Text teilweise ebenfalls in der Quelle Werner et al 2003.

Sichter
Agrippina1

[26.] Apa/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 18:46:26 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-20
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34: 24-30; 35: 1-15
Experimentelle Therapieansätze zur Regeneration von Gelenkknorpel

Erste Ansätze der Gentherapie scheinen erfolgreich. So wurde ein die Matrixsynthese stimulierender Effekt durch TGFß-1-Gentransfer in Gelenkknorpelzellen beschrieben (79). Gentransfer in mesenchymale Stammzellen aus Skelettmuskulatur führt zur Expression von Wachstumsfaktoren und zur chondrogenen Differenzierung (89). Experimente zur gentherapeutisch gestützten Knorpeltherapie befinden sich derzeit im Stadium erster Tierversuche. Dabei konnte in transduzierten, heterologen Chondrozyten eine Markergenexpression bis zu acht Wochen in iatrogen gesetzten „full thickness“-Defekten, nicht jedoch in anderen Geweben gesehen werden (89).

Lippiello et al. berichteten über einen möglichen positiven Effekt auf die Knorpelregeneration durch eine elektrische Stimulation (67). Die vorliegenden Daten reichen jedoch nicht aus, um eine sichere Rolle dieser Verfahren auf die Regeneration von Knorpelgewebe zu definieren. Auch der Effekt einer Laserbehandlung auf die Regeneration von Gelenkknorpel ist bisher nicht ausreichend belegt (6, 28, 47, 80). Collier et al. berichteten über einen möglichen positiven Effekt einer niedrigen Energieanwendung von Ho:YAG-Laser in einem Tiermodell (28). Neuere Arbeiten von Morrone mit Ga-Al-As-Laser konnten in vitro einen positiven Effekt auf den Zellmetabolismus von humanen Chondrozyten nachweisen (80). Für die Laseranwendung, als etablierte Behandlungsmethode bestehen zur Zeit keine ausreichenden Daten.


6. Athanasiou KA, Fischer R, Niederauer GG, Puhl W. (1995) Effects of excimer laser on healing of articular cartilage in rabbits. J Orthop Res 13: 483-94

28. Collier MA, Haugland LM, Bellamy J, Johnson LL, Rohrer MD, Walls RC, Bartels KE. (1993) Effects of holmium:YAG laser on equine articular cartilage and subchondral bone adjacent to traumatic lesions: a histopathological assessment. Arthroscopy 9: 536-45

47. Herman JH, Khosla RC. (1988) In vitro effects of Nd:YAG laser radiation on cartilage metabolism. J Rheumatol 15: 1818-26

67. Lippiello L, Chakkalakal D, Connolly JF. (1990) Pulsing direct current-induced repair of articular cartilage in rabbit osteochondral defects. J Orthop Res 8: 266- 75

79. Moller [sic!] HD, Fu FH, Niyibizi C, Studer RK, Georgescu HJ, Robbins PD, Evans CH. (2000) TGF-beta-1 gene transfer in joint cartilage cells. Stimulating effect in extracellular matrix synthesis Orthopäde 29: 75-9

80. Morrone G, Guzzardella GA, Tigani D, Torricelli P, Fini M, Giardino R. (2000) Biostimulation of human chondrocytes with Ga-Al-As diode laser: 'in vitro' research. Artif Cells Blood Substit Immobil Biotechnol 28: 193-201

89. Pelinkovic D, Horas U, Engelhard M, Lee JY, Huard J, Fu FH. (2002) Gene therapy for cartilage repair. Z Orthop Ihre Grenzgeb 140: 153-9

4.2.5 Weitere, nicht zellgebundene experimentelle Ansätze zur Regeneration von Gelenkknorpel

Erste Ansätze einer gentechnisch induzierten Wiederherstellung von Gelenkknorpel scheinen erfolgreich. So wurde ein die Matrixsynthese stimulierender Effekt durch TGFß-1-Gentransfer in Gelenkknorpelzellen von Moeller (188) beschrieben. Gentransfer in mesenchymale Stammzellen aus Skelettmuskulatur führt zur Expression von Wachstumsfaktoren und zur chondrogenen Differenzierung (218).

[Seite 35]

Experimente zur gentherapeutisch gestützten Knorpeltherapie befinden sich dezeit [sic!] im Stadium erster Tierversuche. Dabei konnte in transduzierten, heterologen Chondrozyten eine Markergenexpression bis zu acht Wochen in iatrogen gesetzten „full thickness“-Defekten, nicht jedoch in anderen Geweben gesehen werden (218).

Lippiello und Mitarbeiter (164) berichteten über einen möglichen positiven Effekt auf die Knorpelregeneration durch eine elektrische Stimulation. Die vorliegenden Daten reichen jedoch nicht aus, um eine sichere Rolle dieser Verfahren auf die Regeneration von Knorpelgewebe zu definieren. Auch der Effekt einer Laserbehandlung auf die Regeneration von Gelenkknorpel ist bisher nicht ausreichend belegt (17,65,121,192). Collier et al. (65) berichteten über einen möglichen positiven Effekt einer niedrigen Energieanwendung von Ho:YAG-Laser in einem Tiermodell. Neuere Arbeiten von Morrone (192) mit Ga-Al-As-Laser konnten in vitro einen positiven Effekt auf den Zellmetabolismus von humanen Chondrozyten nachweisen. Es bestehen derzeit für die Laseranwendung keine ausreichenden Daten, um eine klinische Anwendung zu untermauern.


17. Athanasiou KA, Fischer R, Niederauer GG, Puhl W (1995) Effects of excimer laser on healing of articular [cartilage !] in rabbits. J Orthop Res 13 : 483-494

65. Collier MA, Haugland LM, Bellamy J, Johnson LL, Rohrer MD, Walls RC, Bartels KE (1993) Effects of holmium:YAG laser on equine articular cartilage and subchondral bone adjacent to traumatic lesions : a histopathological assessment. Arthroscopy 9 : 536-545

121. Herman JH, Khosla RC (1988) In vitro effects of Nd:YAG laser radiation on cartilage metabolism. J Rheumatol 15 : 1818-1826

164. Lippiello L, Chakkalakal D, Connolly JF (1990) Pulsing direct current-induced repair of articular cartilage in rabbit osteochondral defects. J Orthop Res 8 : 266-275

188. Moeller [sic!] HD, Fu FH, Niyibizi C, Studer RK, Georgescu HJ, Robbins PD, Evans CH (2000) TGFß-1-Gentransfer in Gelenkknorpelzellen. Stimulierende Wirkung in der extrazellulären Matrixsynthese. Orthopäde 29: 75-79

192. Morrone G, Guzzardella GA, Tigani D, Torricelli P, Fini M, Giardino R (2000) Biostimulation of human chondrocytes with GA-Al-As diode laser : in vitro research. Artif Cells Blood Substit Immobil Biotechnol 28: 193-201

218. Pelinkovic D, Horas U, Engelhard M, Lee JY, Huard J, Fu FH (2002) Gentherapie von Knorpelgewebe. Z Orthop 140: 153-159

Anmerkungen

Weitgehend identisch, einschl. sämtlicher Literaturangaben, ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[27.] Apa/Fragment 017 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 16:53:53 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 4-9
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 118, Zeilen: 10-14
Symptomatische Knorpelschäden bzw. Arthrosen benötigen in der Regel eine operative Therapie. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass unbehandelte Knorpeldefekte, die einen größeren Gelenkbereich betreffen, zu einer fortschreitenden Degeneration des gesamten Gelenkes führen. Daraus lässt sich ableiten, dass solche Defekte möglichst früh erkannt und einer entsprechenden Therapie zugeführt werden sollten. Symptomatische Knorpelschäden bzw. Arthrosen benötigen in der Regel eine operative Therapie. Die klinische Erfahrung lehrt, dass unbehandelte Knorpeldefekte, die einen größeren Gelenkbereich betreffen, zu einer fortschreitenden Degeneration führen (53). Daraus läßt sich ableiten, dass solche Defekte möglichst früh erkannt und einer entsprechenden Therapie zugeführt werden sollten.

53. Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612- 632

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[28.] Apa/Fragment 018 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 13:27:34 KnallErbse
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Werner 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 18-20
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 44, Zeilen: 26-28
Alle teilnehmenden Patienten wurden ausführlich über den Studienaufbau und die Durchführung schriftlich informiert und waren mit der Veröffentlichung der anonymisierten Daten einverstanden. Alle Patienten wurden ausführlich über den Studienaufbau und die Durchführung schriftlich informiert und waren mit der Veröffentlichung der anonymisierten Daten einverstanden.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Durch die ungewöhnliche Formulierung ist die Übernahme wohl nachgewiesen. Da die Schöpfungshöhe aber sehr gering ist (Standardformulierung zur Patientenaufklärung und deren Zustimmung), und die Fundstelle sehr kurz, bleibt das Fragment auf "keine Wertung".

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[29.] Apa/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 16:56:39 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-12
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 45, Zeilen: 16-27
2.2 Operationstechnik und Nachbehandlung

Alle Patienten der Guppen I und II wurden zur Sicherung der Diagnose zu Beginn des operativen Eingriffs arthroskopiert. Die Arthroskopie erfolgte in Oberschenkelblutsperre in einem Beinhalter. Nach Beurteilung der Knorpeldefekte wurde die Indikation zur Knorpel-Knochen-Transplantation gestellt. Es erfolgte eine mediane Arthrotomie mit nachfolgender Entnahme der Spender-Zylinder sowie Entfernung der Zylinder aus dem Defektareal mit speziellen Hohlmeisseln (OATS-Instrumentarium der Fa. Arthrex, Karlsfeld). Die im Durchmesser gegenüber dem Empfängerbett 1mm breiteren Spenderzylinder wurden in press-fit-Technik im Defektareal verankert. Die aus dem Defektareal gewonnenen Knochenzylinder wurden entknorpelt, in die Spenderdefekte replantiert und impaktiert. Anschließend erfolgte der routinemäßige Wundverschluß mit Drainageneinlage.

3.1.2 Operationstechnik und Nachbehandlung

Alle Patienten wurden zu Beginn des operativen Eingriffs zunächst zur Sicherung der Diagnose arthroskopiert. Die Arthroskopie erfolgte in Oberschenkelblutsperre in einem Beinhalter. Nach Beurteilung der Knorpeldefekte wurde die Indikation zur Knorpel-Knochen-Transplantation gesichert. Es erfolgte dann eine mediane Arthrotomie mit nachfolgender Entnahme der Spender-Zylinder sowie der Zylinder aus dem Defektareal mit speziellen Hohlmeisseln (OATS®-Instrumentarium der Fa. Arthrex, Karlsfeld). Die im Durchmesser gegenüber dem Empfängerbett 1mm breiteren Spenderzylinder wurden in press-fit-Technik im Defektareal verankert. Die aus dem Defektareal gewonnenen Zylinder wurden entknorpelt und die Spongiosa in die Spenderdefekte replantiert und impaktiert. Anschließend erfolgte der routinemäßige Wundverschluß nach Einlage einer Drainage.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[30.] Apa/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-28 23:56:45 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-20
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 47, 96, Zeilen: 47: 12-26; 96: 8-15
[Wir] verwendeten die von Stucki et al. (110) etablierte deutsche Version, die mit einem Wertebereich von 0-10 und mit einer einfachen Multiplikation mit 10 vergleichbar der visuellen Analogskala des Original-Index ist (110).

Für jede der drei Kategorien wird ein Summenscore aus den einzelnen Fragen berechnet (Skalenscore). Dementsprechend beträgt der Wertebereich der deutschen WOMAC-Version pro Patient 0- max. 50 für Schmerz, 0- max. 20 für Steifigkeit und 0- max. 170 für die Funktion, der dann durch Division mit der jeweiligen Anzahl der Fragen (5 für Schmerz, 2 für Steifigkeit und 17 für die Funktion) in einem Mittelwert mit einem Wertebereich von 0 bis 10 resultiert. Diese Mittelwerte erleichtern die Interpretation im Vergleich zu den Summenscores. Ausserdem ist bei Verwendung des Mittelwertes im Gegensatz zum Summenscore bei fehlender Beantwortung einer Frage nach Stucki (110) der Skalenscore nur unwesentlich beeinflusst und kann trotzdem interprentiert [sic!] werden. Zur Berechnung des sogenannten Globalindex werden die o.g. Mittelwerte addiert und entsprechend der Anzahl der Skalen durch 3 dividiert.

Das Ausfüllen des Fragebogens benötigt nur wenige Minuten. In eingehender initialer Testung sowie in pharmakologischen, chirurgischen und rehabilitativen Inventionsstudien konnte gezeigt werden, dass der WOMAC ein gültiges, zuverlässiges und verlaufsempfindliches Instrument zur Erfassung von klinisch relevanten Unterschieden in der Schmerz- und Steifigkeitssymptomatik und der Einschränkung der physischen Funktionsfähigkeit bei Arthrosepatienten ist. (13, 14, 15)


13. Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW. (1988) Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee. J Rheumatol 15: 1833-40

14. Bellamy N, Kean WF, Buchanan WW, Gerecz-Simon E, Campbell J. (1992) Double blind randomized controlled trial of sodium meclofenamate (Meclomen) and diclofenac sodium (Voltaren): post validation reapplication of the WOMAC Osteoarthritis Index. J Rheumatol 19: 153-9

15. Bellamy N. (2002) WOMAC: A 20-Year Experiential Review of a Patient-Centered Self-Reported Health Status Questionnaire. J Rheumatol 29: 2473-6

110. Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

[Seite 47: 12-26]

Wir verwendeten die von Stucki et al. (270) etablierte deutsche Version, die mit einem Wertebereich von 0-10 arbeitet und mit einer einfachen Multiplikation der ermittelten Werte mit 10 vergleichbar der visuellen Analogskala des Original-Index ist. Für jede der drei Skalen wird ein Summenscore aus den einzelnen Fragen berechnet (Skalenscore). Dementsprechend beträgt der Wertebereich der deutschen WOMAC-Version pro Patient 0-50 für Schmerz, 0-20 für Steifigkeit und 0-170 für die Funktion, der dann durch Division mit der jeweiligen Anzahl der Fragen (5 für Schmerz, 2 für Steifigkeit und 17 für die Funktion) zu einem Mittelwert mit einem Wertebereich von 0 bis 10 führt. Diese Mittelwerte erleichtern die Interpretation im Vergleich zu den Summenscores. Außerdem ist bei Verwendung des Mittelwertes im Gegensatz zum Summenscore bei fehlender Beantwortung einer Frage nach Stucki (270) der Skalenscore nur unwesentlich beeinflusst und kann trotzdem interpretiert werden. Zur Berechnung des sogenannten Globalindex werden die o.g. Mittelwerte addiert und durch 3 entsprechend der Anzahl der Skalen dividiert.

[Seite 96: 8-15]

Das Ausfüllen benötigt nur wenige Minuten. Bei eingehender Prüfung der Reliabilität (25- 28) sowie in pharmakologischen, chirurgischen und rehabilitativen Interventionsstudien konnte gezeigt werden, dass der Index ein valides, zuverlässiges und verlaufsempfindliches Instrument zur Erfassung von klinisch relevanten Beeinträchtigungen im Hinblick auf Schmerz und Steifigkeit sowie der Einschränkung der physischen Funktionsfähigkeit von Arthrosepatienten ist (26,27,28,270).


25. Bellamy N, Buchanan WW (1986) A preliminary evaluation of the dimensionality and clinical importance of pain and disability in osteoarthritis of the hip and knee. Clin Rheumatol 5: 231-241

26. Bellamy N (1989) Pain assessment in osteoarthritis : Experience with the WOMAC osteoarthritis index. Semin Arthritis and Rheum 18(Suppl 2) 14-17

27. Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW (1988) Validation study of WOMAC : a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee. J Rheumatol 15 : 1833-1840

28. Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Duku E (1990) Signal measurement strategies: are they feasible and do they offer any advantage and outcome measurement in osteoarthritis ? Arthritis Rheumat 33: 739-745

270. Stucki G, Meyer D, Stucki S, Michel BA, Thyndall AG, Dick W, Theiler R (1996) Evaluation einer deutschen Version des WOMAC-Arthroseindex. Z Rheumatol 55: 40-49

Anmerkungen

Ungekennzeichnete Übernahme bis in die Literaturverweise

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[31.] Apa/Fragment 022 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 13:29:32 KnallErbse
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Werner 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 21-25
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 47, Zeilen: 28-32
2.4 Statistische Methoden

Zur deskriptiven Analyse und graphischen Darstellung der Messergebnisse wurde das Programm Microsoft Excel gewählt. Die statistische Analyse erfolgte mittels dem Student-t-test für ungepaarte Stichproben mit Hilfe des Computerprogramms SPSS für Windows 10.0.

3.1.4 Statistische Methoden

Zur deskriptiven Analyse und graphischen Darstellung der Ergebnisse wurde das Programm Microsoft Exel [sic!] gewählt. Die statistische Analyse erfolgte mittels dem Student-t-Test für ungepaarte Stichproben mit Hilfe des Computerprogramms SPSS für Windows 10.0.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sehr geringe Schöpfungshöhe (Standardangabe), daher "keine Wertung"

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[32.] Apa/Fragment 024 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 22:41:25 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 2-11
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 62, Zeilen: 5-12,14-17
Alle 53 in die Studie aufgenommenen Patienten sowie die 30 Kontrollpersonen der Kontrollgruppe füllten den Fragebogen formal korrekt aus. Der Abschnitt zur körperlichen Tätigkeit wurde von uns in der tabellarischen Darstellung als „Funktion“ bezeichnet.

3.2.1 Gruppe I (multilokuläre Knorpeldefekte, Abb. 3)

Die Patienten der Gruppe I erzielten in Bezug auf den Globalscore im Mittel einen Wert von 2,82. Die Abbildung 3 zeigt die breite Varianz innerhalb der Gruppe. Den Score–Wert von 0,“ keine Schwierigkeit“, gaben 2 von 41 Patienten (4,9 %) an.

Der mittlere Score-Wert im Bereich „Schmerz“ lag bei 2,46, im Bereich „Steifigkeit“ 3,38 und im Bereich körperliche Tätigkeit / Funktion 2,63.

Alle 53 in die Studie aufgenommenen Patienten sowie die 30 Personen der Kontroll-gruppe [sic] füllten den Fragebogen des WOMAC-Score formal korrekt aus. Der Abschnitt zur körperlichen Tätigkeit wurde von uns in der tabellarischen Darstellung als Funktion bezeichnet.

4.1.1 Gruppe 1 : Multilokuläre Knorpeldefekte

Die Patienten der Gruppe 1 erzielten in Bezug auf den Globalscore aus allen 24 Fragen der drei Bereiche des WOMAC-Score im Mittel einen Wert von 2,65. Zwei von 41 Patienten (4,9%) gaben bei allen Fragen „keine Schwierigkeit“ an entsprechend einem Score-Wert von null (Patienten 13 und 31). [...] Abbildung 8 zeigt die breite Varianz innerhalb der Gruppe.

Im Bereich Schmerz betrug der Score-Wert im Mittel 2,46, im Bereich Steifigkeit 3,38 und im Bereich körperliche Tätigkeit / Funktion 2,63.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Mehrere kosmetische Anpassungen, so wird beispielsweise aus "Personen der Kontrollgruppe" in der untersuchten Arbeit "Kontrollpersonen der Kontrollgruppe".

Es handelt sich ganz offensichtlich um denselben Datensatz (man vergleiche Abb. 3 in der Dissertation mit Abb. 8 der Quelle), wobei dieser jedoch bei APA um eine Zehnerpotenz skaliert ist (siehe Ordinatenachse). Dass in den verglichenen Arbeiten verschiedene Globalscore-Mittelwerte für die Patienten der Gruppe 1 angegeben werden, ist daher überraschend.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1, KnallErbse

[33.] Apa/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 22:49:57 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 1-12
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 64-65, Zeilen: 7-10;2-3,8-13
3.2.2 Gruppe II (unilokuläre Knorpeldefekte, Abb. 4)

Die Patienten der Gruppe II erzielten in Bezug auf den Globalscore im Mittel einen Wert von 1,51. Die Abbildung 4 zeigt die Gesamtwerte und Standardabweichung innerhalb der Gruppe. Den Score–Wert von 0,“ keine Schwierigkeit“, gaben 3 von 12 Patienten (25 %) an.

[ABBILDUNG 4]

Der mittlere Score-Wert im Bereich „Schmerz“ lag bei 2,05, im Bereich „Steifigkeit“ 1,5 und im Bereich körperliche Tätigkeit / Funktion 1,0.

3.2.3 Gruppe III (Kontrollgruppe, Abb. 5)

Die Personen der Kontrollgruppe erzielten in Bezug auf den Globalscore im Mittel einen Wert von 0,28. Die Abbildung 5 zeigt die Gesamtwerte und Standardabweichung innerhalb der Gruppe. Den Score–Wert von 0,“ keine Schwierigkeit“, gaben 8 von 30 Personen (26,6 %) an.

[S. 64]

4.1.2 Gruppe 2 : Unilokuläre Knorpeldefekte

Die Patienten der Gruppe 2 erzielten in Bezug auf den Globalscore aller 24 Fragen im Mittel einen Wert von 1,26. (Standardabweichung 2,04). Drei Patienten (25%) gaben bei allen Fragen „keine Schwierigkeit“ an (Score-Wert = 0), 2 Patienten (16,7%) hatten jedoch noch einen Score-Wert über 3.

[S. 65]

Im Bereich Schmerz betrug der Score-Wert im Mittel 2,05, im Bereich Steifigkeit 1,5 und im Bereich Funktion / körperliche Tätigkeit 1,0.

4.1.3 Kontroll-Gruppe

Die Personen der Kontroll-Gruppe erzielten in Bezug auf den Globalscore im Mittel einen Wert von 0,3 (Standardabweichung 0,67). 10 Patienten (33,3%) gaben bei allen Fragen „keine Schwierigkeit“ an (Score-Wert = 0), 2 Patienten (6%) jedoch hatten trotz der bei Aufnahme in die Kontrollgruppe bestätigten subjektiv normalen Kniefunktion einen Globalscore von über 1.

Anmerkungen

Kleinere Anpassungen und Umformulierungen. In den Abbildungen sind die Daten um den Faktor 10 aufskaliert (vgl. die Ordinatenachsenbeschriftung)

Erstaunlich sind die unterschiedlichen Gesamtmittelwerte 1,51 in der Arbeit bzw. 1,26 in der Quelle, bei gleichzeitig identischen Mittelwertangaben (2,05, 2,5 und 1,0) für die drei Teilgruppen.

Sichter
KnalLErbse

[34.] Apa/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 13:49:41 KnallErbse
Apa, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Werner 2003, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-7
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 66-67, Zeilen: 1-2,4-9;1-2
Der mittlere Score-Wert im Bereich „Schmerz“ lag bei 0,35, im Bereich

„Steifigkeit“ 0,2 und im Bereich körperliche Tätigkeit/Funktion 0,3.

3.2.4 Vergleich der Skalen der 3 Gruppen

Mit Ausnahme des Bereiches „Steifigkeit“ (p=0,08) unterschieden sich die Werte in beiden Patientengruppen in allen Bereichen signifikant von denen der Kontrollgruppe. Die Tabellen 4 und 5 zeigen die entsprechende [sic] Werte (ab der 2. Dezimalzahl gerundet) sowie die Signifikanz. (SA= Standartabweichung [sic])

Im Bereich Schmerz betrug der Score-Wert im Mittel 0,35, im Bereich Steifigkeit 0,2 und im Bereich Funktion / körperliche Tätigkeit 0,3. [...]

4.1.4 Vergleich der 3 Gruppen

Die Werte in beiden Patientengruppen unterschieden sich in allen Bereichen signifikant von denen der Kontrollgruppe mit der Ausnahme, dass der Vergleich zwischen der Gruppe 2 (unilokuläre Defekte) und der Kontrollgruppe im Bereich „Steifigkeit“ zwar einen Trend zeigte, jedoch mit 0,08 nicht das geforderte Signifikanzniveau von 0,05 errreichte.

Die Tabellen 18 und 19 zeigen die entsprechenden Werte (ab der 2.Dezimalstelle gerundet) sowie die Signifikanz.

Anmerkungen

Sprachlich vermutlich nicht ohne Textähnlichkeiten formulierbar, jedoch ein weiterer Beleg für die Datenübernahme.

Sichter
KnallErbse

[35.] Apa/Fragment 027 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-05 20:18:42 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 4-8
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 67, Zeilen: 7-11
Zur besseren Erfassung von funktionellen Einschränkung [sic!], die sich typischerweise auf eine Einschränkung im Kniegelenk zurückführen lassen, wurden aus dem Bereich „tägliche Aktivitäten“ 5 Fragen zu bestimmten Aktivitäten nochmals getrennt analysiert: Treppen hinuntersteigen, Treppen hinaufsteigen, Aufstehen vom Sitzen, Stehen und Gehen auf ebenem Boden (Tab. 7). Zur besseren Erfassung von funktionellen Einschränkungen, die sich typischerweise auf eine Einschränkung im Kniegelenk zurückführen lassen, wurden aus dem Bereich „körperliche Tätigkeit“ 5 Fragen zu bestimmten Aktivitäten nochmals getrennt analysiert : Treppen hinuntersteigen, Treppen hinaufsteigen, Aufstehen vom Sitzen, Stehen und Gehen auf ebenem Boden (Tabelle 21).
Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Den Bereich "tägliche Aktivitäten" gibt es im Fragebogen nicht (siehe Anhang der Dissertation), den Bereich „körperliche Tätigkeit“ aber schon. Warum der Autor hier von der Vorlage abweicht, ist nicht ersichtlich.

Fortsetzung (mit identischer Datentabelle) hier: Apa/Fragment 028 01

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[36.] Apa/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-05 20:33:50 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-7
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 68, Zeilen: 1-7
028 01 Apa.png

Patienten mit multilokulären Knorpelschäden unterscheiden sich demnach auch in Bezug auf die kniebelastenden Funktionen in allen untersuchten Tätigkeiten signifikant von der Kontrollgruppe, während zwischen Patienten mit unilokulärem Defekt und der Kontrollgruppe lediglich signifikante Unterschiede beim Treppenabsteigen sowie Stehen auf ebenem Boden bestehen. Wie auch bei der Betrachtung des Gesamtscores unterscheiden sich die beiden Patientengruppen in dieser Detailanalyse nicht signifikant voneinander.

028 01 Werner.png

Patienten mit behandeltem multilokulären Knorpelschaden unterscheiden sich demnach auch in Bezug auf die kniegelenksbelastenden Funktionen in allen untersuchten Tätigkeiten signifikant von der Kontroll-Gruppe, während zwischen Patienten mit unilokulärem Defekt und der Kontroll-Gruppe lediglich signifikante Unterschiede bestehen beim Treppabsteigen, Stehen und gehen auf ebenem Boden. Anders als bei der Betrachtung des Gesamtscore unterscheiden sich die beiden Patientengruppen in dieser Detailanalyse nicht signifikant voneinander.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden. Auch die Datentabelle ist eins-zu-eins abgeschrieben.

Obwohl es sich eindeutig um denselben Datensatz und dieselben Analysen handelt, sind einzelne Ergebnisse unterschiedlich, wie man am letzten Satz sehen kann.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[37.] Apa/Fragment 032 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:28:38 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 04-10
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 66-67, Zeilen: S.66, 6-11 - S.67, 1-2
3.3.4 Vergleich der 3 Gruppen (Abb. 10 und 11)

Die Werte in beiden Patientengruppen unterschieden sich in allen Bereichen signifikant von denen der Kontrollgruppe, mit der Ausnahme, daß der Vergleich zwischen der Gruppe II (unilokuläre Defekte) und der Kontrollgruppe in den Bereichen „Arm-Handfunktion“, sowie „Beeinträchtigungsindex“ mit 0,175, bzw. 0,192 nicht signifikant waren. Die Tabellen 8 und 9 zeigen die entsprechende [sic!] Werte (ab der 2. Dezimalzahl gerundet) sowie die Signifikanz.

[Seite 66]

4.1.4 Vergleich der 3 Gruppen

Die Werte in beiden Patientengruppen unterschieden sich in allen Bereichen signifikant von denen der Kontrollgruppe mit der Ausnahme, dass der Vergleich zwischen der Gruppe 2 (unilokuläre Defekte) und der Kontrollgruppe im Bereich „Steifigkeit“ zwar einen Trend zeigte, jedoch mit 0,08 nicht das geforderte Signifikanzniveau von 0,05 errreichte [sic!].

[Seite 67]

Die Tabellen 18 und 19 zeigen die entsprechenden Werte (ab der 2. Dezimalstelle gerundet) sowie die Signifikanz.

Anmerkungen

Adaptiert aber sonst wortgleich.

Sichter
(Graf Isolan), KnallErbse

[38.] Apa/Fragment 036 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-05 10:18:41 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 27-31
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 7-11
Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann zwischen zwei grundsätzlichen Strategien unterschieden werden: Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann grundsätzlich zwischen zwei Strategien unterschieden werden:
Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Der gleiche Text findet sich auch noch einmal in Apa/Fragment 010 07

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[39.] Apa/Fragment 037 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-05 20:46:50 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 23-29
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, Zeilen: 3-10
In einer tierexperimentellen Studie von Radin et all [sic!] wurde bei einem Vergleich des Ersatzgewebes 4 Wochen und 1 Jahr nach Operation kein signifikanter Unterschied in der Zusammensetzung und der strukturellen Qualität des Regeneratgewebes nachgewiesen, obwohl frühe degenerative Veränderungen vorhanden waren (95). Der subchondrale Knochen konnte komplett wiederhergestellt werden. Dies hat eine besondere Bedeutung, da die Haltbarkeit eines Knorpelregenerates von physiologischen biomechanischen Eigenschaften des subchondralen Knoches [sic!] abhängt.

95. Radin EL, Ehrlich MG, Chernack R, Abernethy P, Paul IL, Rose RM (1978) Effectof [sic!] repetitiv impulse loadingon [sic!] the knee joints of rabbits.Clin. Orthop. 131: 288-293

Beim Vergleich des Ersatzgewebes 4 Wochen und 1 Jahr nach Operation konnte kein signifikanter Unterschied in der Zusammensetzung und der strukturellen Qualität des Regeneratgewebes nachgewiesen werden, obwohl frühe degenerative Veränderungen vorhanden waren. Der subchondrale Knochen konnte komplett wiederhergestellt werden. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da die Haltbarkeit eines Knorpelregenerates von physiologischen biomechanischen Eigenschaften des subchondralen Knochens abhängt (240).

240. Radin EL, EhrlichMG, Chernakc R, Abernethy P, Paul IL, Rose RM (1978) Effect of repetitive impulse loading on the knee joints of rabbits. Clin Orthop 131 : 288-293

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[40.] Apa/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-28 23:53:27 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-22
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, 34, 100, Zeilen: 30: 14-20; 34: 19-23; 100: 9-19, 22-24
ACT: Minas zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei akzeptablen Kosten dieses Verfahrens (76). Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (90, 91) konnten bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in 90% gute bis sehr gute klinische Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei 14 von 19 Biopsien wurde hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, wobei 5 Proben lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe enthielten. Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 8 Patienten zeigten 90% der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (91). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton (N) für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

Bei der Osteochondrosis dissecans oder bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter (91). Spezifische Probleme dieser Methode liegen bei Komplikationen wie Transplantatablösung, Hypertrophie des Transplantats, Chondromalazie, Adhäsionen und Arthrofibrosen. Insgesamt treten in den zitierten Studien Komplikationen in einer Größenordnung von etwa 10% auf (121).

OCT: Bereits 1964 berichtete Wagner über Ostochondrale Transplantation zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. (118) In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt. (65, 119) Publikationen von Matsusue und Bobic über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantation zur Deckung von Knorpeldefekte am Knie wurden anfang der neunziger Jahre veröffentlicht. (18, 72)


18. Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

65. Laprell H, Petersen W. (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS): 6-12 years' follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248- 53

72. Matsusue Y, Yamamuro T, Hama H. (1993) Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with anterior cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-21

76. Minas T. (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-44

90. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A. (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-34

91. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A. (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002 30: 2-12

118. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 98: 333-355

119. Wagner H. (1972) Possibilities and experiences with cartilage transplantation. Z Orthop Ihre Grenzgeb 110: 705-8

121. Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13: 123-131

[Seite 100: 9-19, 22-24]

Klinische Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (223,224) konnten vor allen Dingen bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in etwa 90% gute bis sehr gute Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei der Osteochondrosis dissecans, aber auch bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter. Minas (186,187) zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei noch akzeptablen Kosten dieses Verfahrens.

Probleme dieser Methode sind Komplikationen wie Transplantatablösung, Hypertrophie des Transplantats, sekundäre Chondromalazie, Adhäsionen und Arthrofibrosen. Insgesamt treten in den zitierten Studien Komplikationen in einer Größenordnung von etwa 10% auf, [...]. [...] bei 14 von 19 Biopsien wurde von ihnen hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, 5 Proben zeigten lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe.

[Seite 34: 19-23]

Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 10 Patienten zeigten 90% oder mehr der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (223). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

[Seite 30: 14-20]

Bereits 1964 berichtete Wagner (292) über osteochondrale autologe Transplantationen (OAT) zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (98,158,293,306). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue (181), später dann Bobic (38) über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie.


38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28 : 19-25

98. Garrett JC (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts : a preliminary report. Arthroscopy 2 : 222-226

158. Laprell H , Petersen W (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS) : 6-12 years´follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121 : 248-253

181. Matsusue Y, Yamamuro T, Hma H (1993) Case report : Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9 : 318-321

186. Minas T (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: Economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-744

187. Minas T, Nehrer ST (1997) Current concepts in the treatment of articular cartilage defects. Orthopedics 20 : 525-538

223. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30: 2-12

224. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-235

292. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 98 : 333-355

293. Wagner H (1972) Möglichkeiten und Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop 110 : 708-715

306. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201 : 43-50

Anmerkungen

Ungekennzeichnete Übernahmen bin hin zu den Literaturverweisen.

Fortsetzung direkt in Apa/Fragment_038_22.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[41.] Apa/Fragment 038 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-04 12:12:02 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 22-29
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 31, Zeilen: 1-7
In tierexperimentellen Studien konnte gezeigt werden, dass es zu einer vollständigen Integration der Transplantate im Bereich der subchondralen Platte sowie der übrigen knöchernen Anteile kommt, jedoch keine Integration der Knorpelplatte mit dem umgebenden Knorpel zustande kommt (105). Vielmehr kommt es hier zu einer faserknorpeligen Narbe im Bereich der Grenzzone (43). Hangody beobachtete im Tierexperiment vitale Transplantate mit fibrocartilaginärer Einheilung in die Umgebung (42).

42. Hangody L , Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I, Toth J, Dioszegi Z, Kendik Z (1997): Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cartilage defects. Orthop Intern 5: 175-181

43. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M. (1998) Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21: 751-6

105. Siebert CH, Miltner O, Schneider U, Wahner T, Koch S, Niedhart C. (2001) Healing of osteochondral transplants--animal experiment studies using a sheep model Z Orthop Ihre Grenzgeb 139: 382-6

In tierexperimentellen Studien konnte gezeigt werden, dass es zu einer vollständigen Integration im Bereich der subchondralen Platte sowie der übrigen knöchernen Anteile kommt. Eine Integration der Knorpelplatte mit dem umgebenden Knorpel ließ sich jedoch nicht nachweisen (262). Vielmehr kommt es hier zu einer faserknorpeligen Narbe im Bereich der Grenzzone (113,114). Hangody (112) beobachtete im Tierexperiment vitale Transplantate mit fibrokartilaginärer Einheilung in die Umgebung.

112. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I (1997) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 5: 262-267

113. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M (1998) Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21 : 751-756

114. Hangody L, Kish G, Karpati Z (1998) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty: a multicentric, comparative, prospective study. Index Traumat Sport 5: 3-9

262. Siebert CH, Miltner O, Schneider U, Wahner T, Koch S, Niedhart C (2001) Einheilungsverhalten von osteochondralen Transplantaten – Tierexperimentelle Untersuchungen an einem Schafmodell. Z Orthop 139 : 382-386

Anmerkungen

Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[42.] Apa/Fragment 039 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-06 09:20:46 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 8-17
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 32,33, Zeilen: 32: 28-34, 33: 1-4
Osteochondrale Allografts können sowohl als Zylinder als auch passgenau dem Defekt entsprechend aus dem meist tiefgefrorenen Spendergewebe gewonnen werden. Malinin et al. sahen im Langzeitverlauf nach 5 Jahren am Affen bei tiefgefrorenen Allografts degenerative Veränderungen am Knorpel bei vollständiger knöcherner Einheilung (68). Frische Allografts heilten nur fibrös ein, jedoch war bei 50% der Knorpel vollständig intakt. Bei experimentellen Studien an Hunden konnte gezeigt werden, dass die Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allo- Transplantaten (109). Histokompatibilität ist für massive osteochondrale Allografts ein positiver Faktor im Hinblick auf das Langzeitergebnis (35).

35. Friedlaender GE, Strong DM, Tomford WW, Mankin HJ. (1999) Long-term follow-up of patients with osteochondral allografts. A correlation between immunologic responses and clinical outcome. Orthop Clin North Am 30: 583-8

68. Malinin TI, Mnaymneh W, Lo HK, Hinkle DK. (1994) Cryopreservation of articular cartilage. Ultrastructural observations and long-term results of experimental distal femoral transplantation. Clin Orthop 303: 18-32

109. Stevenson S, Dannucci GA, Sharkey NA, Pool RR. (1989) The fate of articular cartilage after transplantation of fresh and cryopreserved tissue-antigen-matched and mismatched osteochondral allografts in dogs. J Bone Joint Surg Am 71: 1297-307

Osteochondrale allogene Transplantate können sowohl als Zylinder wie bei den autologen Techniken als auch passgenau dem Defekt entsprechend aus dem meist tiefgefrorenen Spendergewebe gewonnen werden. Malinin et al. (175) sahen im Langzeitverlauf nach 5 Jahren am Affen bei tiefgefrorenen Allografts degenerative Veränderungen am Knorpel bei vollständiger knöcherner Einheilung. Frische Allografts heilten nur fibrös ein, jedoch war bei 50% der Knorpel vollständig intakt. Bei experimentellen Studien an Hunden (268) konnte gezeigt werden, dass die

[Seite 33]

Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allo-Transplantaten. Histokompatibilität ist zumindest für massive osteochondrale Allografts ein positiver Faktor im Hinblick auf das Langzeitergebnis (92).


92. Friedlaender GE, Strong DM, Tomford WW, Mankin HJ (1999) Long-term follow up of patients with osteochondral allografts. A correlation between immunologic responses and clinical outcome. Orthop Clin North Am 30 : 583-588

175. Malinin TI, Mnaymneh W, Lo HK, Hinkle DK (1994) Cryopreservation of articular cartilage. Ultrastructural observations and long-term results of experimental distal femoral transplantation. Clin Orthop 303 : 18-32

268. Stevenson S, Danucci GA, Sharkey NA, Pool RR (1989) The fate of articular cartilage after transplantation of fresh and cryopreserved tissue-antigen-matched and mismatched osteochondral allografts in dogs. J Bone Joint Surg Am 71 : 1297-1307

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Fast identisch, einschl. Literaturverweise.

Der Text befindet sich mit leichten Abweichungen ebenfalls in Apa/Fragment 015 13.

Ferner findet sich der Text teilweise ebenfalls in der Quelle Werner et al 2003.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[43.] Apa/Fragment 039 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:28:41 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werner 2003

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 24-27
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 119, Zeilen: 4-7
Heute werden zur Ergebnisskontrolle [sic!] zunehmend Bewertungen in Form von Patientenfragebögen eingesetzt, die sowohl subjektive Beschwerden des Patienten als auch die Veränderungen in dessen psychosozialer Konstelation [sic!], den sog. „disstress“ [sic!] berücksichtigen (11, 12)

11. Bellamy N. (1989) Pain assessment in osteoarthritis: experience with the WOMAC osteoarthritis index. Semin Arthritis Rheum 18: 14-7

12. Bellamy N, Buchanan WW. (1986) A preliminary evaluation of the dimensionality and clinical importance of pain and disability in osteoarthritis of the hip and knee. Clin Rheumatol 5: 231-41

Heute werden zur Ergebniskontrolle zunehmend Bewertungen in Form von Patientenfragebögen eingesetzt, die sowohl subjektive Beschwerden des Patienten auch [sic!] die Veränderungen in dessen psychosozialer Konstellation, den sog. „distress“ berücksichtigen (25,26).

25. Bellamy N, Buchanan WW (1986) A preliminary evaluation of the dimensionality and clinical importance of pain and disability in osteoarthritis of the hip and knee. Clin Rheumatol 5: 231-241

26. Bellamy N (1989) Pain assessment in osteoarthritis : Experience with the WOMAC osteoarthritis index. Semin Arthritis and Rheum 18(Suppl 2) 14-17

Anmerkungen

Mit Ausnahme von Schreibfehlern und einer Korrektur fast identisch (bis hin zu den Literaturverweisen) ohne jede Kennzeichnung einer Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), KnallErbse

[44.] Apa/Fragment 042 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-04 08:37:39 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 15-31
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 97, 98, Zeilen: 97:13-22; 98:13-21
Dies ist möglicherweise dadurch zu interprentieren [sic!], dass die Defekte bei unilokuläre Läsion in der Regel die Hauptbelastungszonen der Femurkondylen betreffen, welche in Knie- Streckung belastet werden, während multilokuläre Defekte meist auch den femoro-patellar Gelenkabschnitt erfassen, der wiederum in Beugung wie beim Treppaufsteigen und Aufstehen aus dem Sitzen belastet wird.

Anders als bei der Betrachtung des Gesamtscores unterschieden sich die beiden Patientengruppen in dieser Detailanalyse nicht signifikant voneinander. Dies wird von uns durch die Differenz der Patientenzahlen in den beiden Gruppen erklärt, da die Zahlen bei einer Quote von 4,9% beschwerdefreien Patienten in Gruppe I im Vergleich zu 25% in Gruppe II bei gleich starken Gruppen verändern dürfte. Interessanterweise gaben bei der vorliegenden Erhebung des WOMAC- Scores auch 2 von 30 Befragten (6,7%) der Kontrollgruppe, die sich vor der Erhebung als kniegesund bezeichneten, Beschwerden bei leichten und sogar 16 von 30 Befragten (53,3%) Beschwerden bei schweren Arbeiten an. Dies lässt , wie auch die Gesamtzahlen des Score (Globalscore) für die Kontrollgruppe, den Schluss zu, dass hier die Ergebnisse trotz der Aussage von Stucki et all [sic!] (110), dass der Index nur die Symptomatik und Funktionseinschränkung in einem Zielgelenk erfasst, entweder von nicht- knie-assoziierten Faktoren beeinflusst [werden oder die Beantwortung [sic!] der Eingangsfrage zur Kontrollgruppe („kniegesund“) nicht korrekt beantwortet (sic!) wurde.]


110. Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

[Seite 97: 13-22]

Dies ist möglicherweise dadurch zu interpretieren, dass die Defekte bei unilokulärer Läsion in der Regel die Hauptbelastungszonen der Femurkondylen betreffen, welche in Knie-Streckung belastet werden, während multilokuläre Defekte meist auch den femoro-patellaren Gelenkabschnitt erfassen, der wiederum in Beugung wie beim Treppaufsteigen und Aufstehen aus dem Sitzen belastet wird. Anders als bei der Betrachtung des Gesamtscore unterschieden sich die beiden Patientengruppen in dieser Detailanalyse nicht signifikant voneinander. Dies wird von uns durch die Differenz der Patientenzahlen in den beiden Gruppen erklärt, da die sich Zahlen bei einer Quote von 4,9% beschwerdefreien Patienten in Gruppe 1 im Vergleich zu 25% in Gruppe 2 bei gleich starken Gruppen verändern dürften.

[Seite 98: 13-21]

Interessanterweise gaben bei der vorliegenden Erhebung des WOMAC-Scores auch 2 von 30 Befragten ( 6,7%) der Kontrollgruppe, die sich vor der Erhebung als kniegesund bezeichneten, Beschwerden bei leichten und sogar 16 von 30 Befragten (53,3%) Beschwerden bei schweren Arbeiten an. Dies lässt, wie auch die Gesamtzahlen des Score (Globalscore) für die Kontrollgruppe, den Schluß zu, dass hier die Ergebnisse trotz der Aussage von Stucki et al. (270), dass der Index nur die Symptomatik und Funktionseinschränkung in einem Zielgelenk erfasst, entweder von nicht-knie-assoziierten Faktoren beeinflusst werden oder die Beantwortung [sic!] der Eingangsfrage zur Kontrollgruppe („kniegesund“) nicht korrekt beantwortet [sic!] wurde.


270. Stucki G, Meyer D, Stucki S, Michel BA, Thyndall AG, Dick W, Theiler R (1996) Evaluation einer deutschen Version des WOMAC-Arthroseindex. Z Rheumatol 55: 40-49

Anmerkungen

Eine Quellenangabe ist nicht vorhanden. Im letzten Satz wurde auch ein Ausdrucksfehler übernommen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[45.] Apa/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-04 12:11:49 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-5
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 96, Zeilen: 19-24
Die funktionellen Ergebnisse nach Knorpel- Knochen- Transplantation im Vergleich zu einem kniegesunden Kollektiv in der vorliegenden Arbeit zeigen, dass die Methode insbesondere bei multilokulären Knorpelschäden, jedoch auch bei umschriebenen Läsionen, keine vollständige Wiederherstellung der „Alltagstauglichkeit“ der betroffenen Gelenke in Bezug auf dem [sic!] Gesammtkollektiv [sic!] zulässt. Die funktionellen Ergebnisse nach Knorpel-Knochen-Transplantation im Vergleich zu einem kniegesunden Kollektiv, dargestellt in dieser Arbeit, zeigen, dass mit dieser Behandlungsmethode insbesondere bei multilokulären Knorpelschäden, jedoch auch bei umschriebenen Läsionen, keine vollständige Wiederherstellung der „Alltagstauglichkeit“ der betroffenen Gelenke, zumindest in Bezug auf das jeweilige Gesamtkollektiv, zu erzielen ist.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe vorhanden. Zum großen Teil wörtlich übernommen, aber 1 Grammatik- und 1 Rechtschreibfehler eingebaut.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[46.] Apa/Fragment 045 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-07 01:02:54 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werner 2003

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 11-19
Quelle: Werner_2003
Seite(n): 98, Zeilen: 22-31
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse der hier vorgestellten klinischen Studie, dass mit der autologen Knorpel- Knochen- Transplantation [sic] bei multi- wie auch unilokulären Knorpelläsionen im Vergleich zu einem Knie- gesunden [sic] Kontroll- Kollektiv [sic] keine Normalisierung der physischen Funktion und Belastbarkeit des Kniegelenkes erzielt werden kann. Einschränkend muss bemerkt werden, dass in dieser Arbeit das Ausmass [sic!] einer möglichen Verbesserung der Beschwerden nicht erfasst wurde. Die Ergebnisse zeigen dennoch Differenzen auf zu den meisten der oben zitierten Arbeiten, die hauptsächlich objektive Parameter bei der Gelenkuntersuchung berücksichtigten und nicht die Bewertung des Behandlungsergebnisses durch den Patienten selbst. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse der hier vorgestellten klinischen Studie, dass mit der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation bei multi- wie auch unilokulären Knorpelläsionen im Vergleich zu einem knie-gesunden Kontroll-Kollektiv keine Normalisierung der physischen Funktion und Belastbarkeit des Kniegelenkes erzielt werden kann. Einschränkend muß bemerkt werden, dass in dieser Arbeit das Ausmaß einer möglichen Verbesserung der Beschwerden nicht erfaßt wurde. Die Ergebnisse zeigen dennoch Differenzen auf zu den meisten der oben zitierten Arbeiten, die hauptsächlich objektive Parameter bei der Gelenkuntersuchung berücksichtigten und nicht die Bewertung des Behandlungsergebnisses durch den Patienten selbst.
Anmerkungen

Die Quelle wird in der gesamten Dissertation nicht erwähnt.

Sichter
(Hindemith), Singulus

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