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Quelle:Apa/Werner et al 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner, Andreas; Fuß, Martin; Krauspe, Rüdiger
Titel    Operative gelenkerhaltende Verfahren bei Gelenkknorpelschäden: Knorpel induzierende Techniken und Knorpeltransplantation
Zeitschrift    Deutsches Ärzteblatt
Herausgeber    [Deutsches Ärzteblatt]
Ausgabe    9/2003
Datum    28. Februar 2003
Jahrgang    100
Seiten    A 546–554
Anmerkung    Manuskript eingereicht: 14. 7. 2002, revidierte Fassung angenommen: 14. 10. 2002
URL    http://mobile.aerzteblatt.de/print/35802.htm, alternativer Link: http://www.aerzteblatt.de/pdf/100/9/a546.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Apa/Dublette/Fragment 004 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:20:57 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werner et al 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 4-18
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 1, Zeilen: rechte Spalte, Z6ff deutsch
Die fehlende Vaskularität des Knorpelgewebess sowie die Immobilität und verminderte Proliferationsmöglichkeit der Chondrozyten im hyalinen Gelenkknorpel sind die Ursache dafür, dass jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt führt (71). Oberflächliche Knorpelverletzungen haben nicht obligat eine Arthrose zur Folge, sie zeigen jedoch, insbesondere ab einer Größe über 3 mm, keine Heilungstendenz (116). Bei Beteiligung des subchondralen Knochens kommt es zu einer Defektheilung durch einwandernde mesenchymale Zellen aus dem Blut und dem Knochenmark mit der Ausbildung eines mechanisch minderwertigen Faserknorpels (25, 104). Dieser Regeneratknorpel zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß, was zu einer sekundären Arthrose führt mit Auftreten erneuter Beschwerden (41,83). Mechanische Aspekte spielen besonders bei posttraumatischen Läsionen oder der Osteochondrosis dissecans eine Rolle für die weitere Gelenkdegeneration. Insbesondere bei osteochondralen Defekten kommt es über eine pathologische Lastumverteilung auf angrenzende Bezirke zum Fortschreiten der Degeneration (101). Klinisch steht der Gelenkschmerz und eine Funktionseinschränkung im Vordergrund (85). Aufgrund der Avaskularität, der Immobilität der Chondrozyten und der verminderten Proliferationsmöglichkeiten adulter Chondrozyten (56) in hyalinem Gelenkknorpel führt jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt, insbesondere ab einer Defektgröße von mehr als 3 mm (21). Neben der Degradation von molekularen Komponenten kommt es zur Zerstörung von supramolekularen Strukturen, was letztlich zum makroskopisch sichtbaren Knorpelabrieb führt (54). Bei osteochondralen Defekten wie zum Beispiel der Osteochondrosis dissecans beschleunigt eine pathologische Lastumverteilung auf angrenzende Bezirke die nachfolgende Degeneration (14, 83). Bei Eröffnung des subchondralen Knochens kommt es zu einer Defektheilung durch einwandernde mesenchymale Zellen aus dem Blut beziehungsweise Knochenmark (16, 86) mit der Ausbildung eines mechanisch und biochemisch minderwertigen Faserknorpels (41). Dieser Regeneratknorpel zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß der mit erneuten klinisch manifesten Beschwerden einhergeht (30, 62).
Anmerkungen

Dieses Fragment dient nur zum Vergleich, einige Halbsätze stimmen mit der Quelle Werner et al 2003 eher überein als mit der Quelle Werner 2003.

Sichter
KnallErbse

[2.] Apa/Dublette/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:21:47 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werner et al 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-4, 9-15
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 1, 2, Zeilen: mittlere Spalte, Z9ff, deutsch, Tabelle S2
Die arthroskopische bzw. offene Exploration ist nach wie vor das genaueste

Diagnostikum, wobei die verschiedenen Klassifikationen von Knorpelschäden auf subjektiven Einschätzungen basieren (18). Am weitesten verbreitet ist die Einteilung nach Outerbridge (87).

[...]


Tabelle 1: Klassifikation von Knorpelschäden nach Outerbridge (87)

Grad 0 : Normaler Gelenkknorpel

Grad 1 : Leichte Knorpelerweichung und –verdickung

Grad 2 : Oberflächliche Rißbildung, Länge < 1,7 cm (0,5 inch)

Grad 3 : Tiefe Rißbildung, bis zum subchondralen Knochen reichend, Länge > 1,7cm (0,5 inch)

Grad 4 : Freiliegender subchondraler Knochen


[18] Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

[87] Outerbridge RE. (2001) The etiology of chondromalacia patellae. 1961. Clin Orthop 389: 5-8

Die arthroskopische beziehungsweise offene Exploration ist nach wie vor das genaueste Diagnostikum, wobei die verschiedenen Klassifikationen von Knorpelschäden unter anderem auf subjektiven Einschätzungen basieren (11) (Abbildung 1). Von den verschiedenen Klassifikationen (7, 70, 92) wird die Einteilung nach Outerbridge (70) bis heute am häufigsten verwendet.


Abb1 Werner et al 2003.png


[11] Bobic V: Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 1999; 28: 19–25. MEDLINE

[7] Bauer M, Jackson RW: Chondral lesions of the femoral condyles: a system of arthroscopic classification. Arthroscopy 1988; 4: 97–102. MEDLINE

[70] Outerbridge RE: The etiology of chondromalacia patellae. J Bone Joint Surg 1961; Br 43: 752–757.

[92] The cartilage standard evaluation form/knee and cartilage repair assessment 1998 Newsletter ICRS (Issue Spring 98): 5–8.

Anmerkungen

Alternativfragment zu Apa/Fragment 009 01, betrifft die Zeilen 1-4 sowie 9-15 (Tabelleninhalt) von Apa/Fragment 009 01.

Abweichend zur Quelle Werner 2003 findet sich bei Werner et al 2003 in Abbildung 1 (Textkasten 1) die Angabe "1,7 cm (0,5 inch)" (korrekt wäre 1,27 cm), in Übereinstimmung mit dem Tabelleninhalt (Tabelle 1) in der Dissertation. Dennoch weist die Tabelle 1 in der Dissertation auch Merkmale auf, welche sich sonst nur in der Quelle Werner 2003 finden (z. B. die Schreibweise "Rißbildung" anstatt "Rissbildung" sowie die zweite Anmerkung "Länge > ... "). Im Unterschied zur Dissertation wird sowohl bei Werner 2003 als auch bei Werner et al 2003 die Quelle Bobic mit deutschem Titel angegeben.

Zwischen den Literaturangaben [87] des Textes und [70] der Quelle bestehen auf ersten Blick merkwürdige Unterschiede: Gleicher Autor, gleicher Titel, unterschiedliche Zeitschriften. In der Literaturangabe [87] mit der Jahreszahl (2001) taucht dann zusätzlich isoliert die Jahresangabe 1961 auf, die sich in der Literaturangabe [70] der Quelle und ähnlich in der Literaturangabe [216] in Werner 2003 findet. Dieser Artikel scheint jedoch tatsächlich 2001 erneut aufgelegt worden zu sein (US National Library of Medicine - http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11501822).

Der Tabelleninhalt ist korrekt aus der Originalpublikation wiedergegeben worden. Aufgrund der geringen Textähnlichkeiten in den ersten Sätzen hier keine Wertung.

Sichter
KnallErbse

[3.] Apa/Dublette/Fragment 010 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:15:46 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 7-11
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 2, Zeilen: mittlere Spalte, Z44-53
Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann zwischen zwei grundsätzlichen Strategien unterschieden werden : Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, zum Beispiel posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann grundsätzlich zwischen den folgenden zwei Strategien unterschieden werden.
Anmerkungen

Alternative zu Apa/Fragment 010 07. Der gleiche Text befindet sich ebenfalls in der Quelle Werner 2003.

Sichter
KnallErbse

[4.] Apa/Fragment 001 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 20:42:08 KnallErbse
Apa, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Werner et al 2003

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 4-6
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 1, Zeilen: linke Spalte, Z18-24 (deutsch)
Der hyaline Gelenkknorpel mit seiner „organspezifischen“ Struktur spielt durch seine gegenüber Druck- und Schwerkräften [sic] stabile, reibungs- und abriebsfreie Oberfläche beim Funktionserhalt des Gelenkes eine essentielle Rolle (85). Beide Komponenten zusammen sichern die Elastizität des Gelenkknorpels und die Fähigkeit, hohe Stoßbelastungen zu tolerieren und eine gegenüber Druck- und Schwerkräften [sic] stabile, quasi reibungs- und abriebsfreie Oberfläche zu bilden (68).
Anmerkungen

Dieses Fragment dient nur zum Vergleich, der Text ist ebenfalls in Apa/Fragment 001 01 enthalten, mit anderer Quelle.

Man achte auf den Schreibfehler "Schwerkräften". Anscheinend ist dieser aus der Quelle Werner et al 2003 in die Dissertation von Apa eingeflossen. Offenbar dienen hier zwei Quellen als Vorlage: Werner 2003 und Werner et al 2003.

Sichter
KnallErbse

[5.] Apa/Fragment 009 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:24:54 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 17-26
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 2, Zeilen: mittlere Spalte, Z25-43
Konservative Therapiemöglichkeiten bestehen in der lokalen oder systemischen Gabe von analgetisch und anti-inflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastischer und physikalischer Behandlung sowie gegebenenfalls in einer Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen (32). Das operative Behandlungsspektrum umfasst symptomatische Verfahren, die auch bei der manifesten Gonarthrose zur Anwendung kommen: Lavage, Debridement und Shaving bzw. Chondroplastik stellen arthroskopische Therapiemöglichkeiten dar (26). Diese weisen kurzfristig eine zufriedenstellende Erfolgsrate von bis zu 80% und mittelfristig (5-Jahres-) Ergebnisse von 50% auf. (45,23). Dabei wird jedoch weder ein Regeneratgewebe gebildet noch die weitere Arthroseentwicklung beeinflusst.

[32] Evcik D, Sonel B. (2002) Effectiveness of a home-based exercise therapy and walking program on osteoarthritis of the knee. Rheumatol Int 22: 103-6

[26] Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001): Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104: 798-807

[45] Hardaker WT Jr, Garrett WE Jr, Bassett FH. (1990) Evaluation of acute traumatic hemarthrosis of the knee joint. South Med J 83: 640-4

[23] Buckwalter JA, Lohmander S. (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18

Konservative Therapiemöglichkeiten bestehen in analgetisch und antiinflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastischer und physikalischer Behandlung sowie gegebenenfalls in einer Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen. Das operative Behandlungsspektrum beginnt mit symptomatischen Verfahren (2, 18): arthroskopische Lavage, Debridement und Knorpelglättung. Diese weisen kurzfristig eine Erfolgsrate von bis zu 80 Prozent und mittelfristig zufriedenstellende Ergebnisse von 50 Prozent bis zu fünf Jahren auf (2). Dabei wird jedoch weder ein Regeneratgewebe gebildet noch die weitere Arthroseentwicklung beeinflusst.

[2] Anders S, Schaumburger J, Grifka J: Intraartikuläre operative Maßnahmen bei Arthrose. Orthopäde 2001; 30: 866–880. MEDLINE

[18] Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB: Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 2001; 104: 798–807. MEDLINE

Anmerkungen

Es gibt ebenfalls inhaltliche Ähnlichkeiten zur Quelle Burkart Imhoff 2000. Vergleiche Apa/Dublette/Fragment 009 17 sowie Apa/Fragment 010 01. Einen weiteren Hinweis gibt der Verweis auf eine andere Quellen von Burkart.

Ein Teil des Textes stimmt eher mit der Quelle Werner 2003 überein, so z. B. auch die Kaptitelüberschrift. Vergleiche dazu Alternativfragment Apa/Fragment 009 16.

Sichter
KnallErbse

[6.] Apa/Fragment 013 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-06 22:41:28 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 5-11
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 3, Zeilen: mittlere Spalte, Z8ff
Bei der ursprünglich von Wagner beschriebenen Technik (118) erfolgte die Entnahme aus der dorsalen Kondyle. Auch die laterale Patellafacette und das proximale Tibio-Fibulargelenk ist als Entnahmeregion beschrieben (56, 88). Die „ideale“ Indikation zur OCT besteht nach Bobic in einem kleinen (12-20mm), bis auf den subchondralen Knochen durchgängigen Knorpeldefekt, der häufig zusammen mit vorderen Kreuzbandläsionen zu finden ist (17).

[118] Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 98: 333-355

[56] Jerosch J, Filler T, Peuker E. (2000) Is there an option for harvesting autologous osteochondral grafts without damaging weight-bearing areas in the knee joint? Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 8: 237-40

[88] Otterness IG, Weiner E, Swindell AC, Zimmerer RO, Ionescu M, Poole AR. (2001) An analysis of 14 molecular markers for monitoring osteoarthritis. Relationship of the markers to clinical end-points. Osteoarthritis Cartilage 9: 224- 31

[17] Bobic V. (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: a preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3: 262-4

Auch die laterale Patellafacette sowie das proximale Tibiofibulargelenk sind als Entnahmeregion beschrieben (45, 69). [...] Bei der ursprünglich von Wagner beschriebenen Technik (95) erfolgte die Entnahme aus der dorsalen Kondyle. [...] Als „ideale“ Indikation zur OCT galt zunächst ein bis auf den subchondralen Knochen durchgängiger Knorpeldefekt bis 20 mm (11). Heute werden die Indikationen weiter gestellt (41) :

[45] Jerosch J, Filler T, Peuker E: Is there an option for harvesting autologous osteochondral grafts without damaging weight-bearing areas in the knee joint? Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2000; 8: 237–240. MEDLINE

[69] Outerbridge HK, Outerbridge AR, Outerbridge RE: The use of lateral patellar autologous graft for the repair of a large osteochondral defect in the knee. J Bone Joint Surg 1995; Am 77: 65–72. MEDLINE

[95] Wagner H: Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 1964; 98: 333–355

[11] Bobic V: Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 1999; 28: 19–25. MEDLINE

[41] Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S : Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 1999; 28: 33–44. MEDLINE

Anmerkungen

Die letzten Zeilen weisen ebenfalls Ähnlichkeiten mit der Quelle Werner 2003 auf; das Fragment überschneidet sich daher mit Fragment 013 09. Auch in den voranstehenden und nachfolgenden Zeilen zeigen sich unterschiedliche Ähnlichkeiten zu beiden Quellen Werner 2003 und Werner et al 2003 (siehe auch Fragment 013 01).

Sichter
KnallErbse

[7.] Apa/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:18:07 Guckar
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-13
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
„Mega-OATS“ / posteriorer Kondylentransfer

Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 20-25 mm erscheinen für die OATS-Technik oder die Mosaikplastik nicht geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile pressfit- Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Imhoff et al. berichteten über den (partiellen) Transfer der posterioren Femurkondyle, den sog. Mega-OATS zur autologen Deckung solcher Defekte, z.B. bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd (1, 53). Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und press-fit eingebracht. Von 29 Patienten waren 26 (89,7%) nach durchschnittlich 17 Monaten (3-46) zufrieden, 16/29 konnten wieder auf ihr früheres Sport-Niveau zurückkehren. Komplikationen wurden in dieser Serie insbesondere im Bereich der hinteren Kondylenabtragung nicht berichtet.


[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB. (2002) Large osteochondral defects of the femoral condyle: press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 10: 160-8

[53] Imhoff AB, Burkart A, Ottl GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade 28: 45-51

Mega-OATS beziehungsweise posteriorer Kondylentransfer

Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 25 bis 30 mm erscheinen für die OATS-Technik oder die Mosaikplastik nicht geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile Press-fit-Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Der (partielle) Transfer der posterioren Femurkondyle, der so genannte Mega-OATS, dient zur autologen Deckung solcher Defekte, zum Beispiel bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd (1, 42). Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und Press-fit eingebracht. Von 29 Patienten waren 26 (89,7 Prozent) nach durchschnittlich 17 Monaten (3–46) zufrieden, 16 von 29 konnten wieder auf ihr früheres Sportniveau zurückkehren. Komplikationen wurden in dieser Serie insbesondere im Bereich der hinteren Kondylenabtragung nicht gesehen.


[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB: Large osteochondral defects of the femoral condyle: press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc, online-Publikation 2001; DOI 10.1007. MEDLINE

[42] Imhoff AB, Burkart A, Öttl GM: Der posteriore Kondylentransfer. Erste Erfahrungen mit einer Salvageoperation. Orthopäde 1999; 28: 45–52. MEDLINE

Anmerkungen

Vergleiche alternative Übenahmemöglichkeit aus der Quelle Werner 2003: Apa/Dublette/Fragment 015 01. Die letzten 3 Zeilen sind dort nicht enthalten. Dort findet sich aber die Angabe "20-25 mm" anstatt "25 bis 30 mm". Der Text setzt sich folglich aus beiden Quellen zusammen.

Sichter
Agrippina1, Klicken

[8.] Apa/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-15 10:29:40 Plagin Hood
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 01-08
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): A 550, A 552, Zeilen: S. A550, 3.Sp. 18-22.39-42 und S. A 552, 1.Sp. 40-47
Zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zuletzt zu einer Ausweitung der Indikation auf degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (66, 7).

Eine Alternative bei großen Defektflächen bietet der dorsale Kondylentransfer bzw. der sog. „Mega-OATS“ (1, 53). Von 29 Patienten waren 26 (89,7%) nach durchschnittlich 17 Monaten (3-46) zufrieden und 16/29 konnten wieder auf ihr früheres Sport-Niveau zurückkehren. Komplikationen wurden in dieser Serie insbesondere im Bereich der hinteren Kondylenabtragung nicht gesehen.


[66] Liebau C, Kraemer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R. (2000) Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 13: 94-98

[7] Attmanspacher W, Dittrich V, Stedtfeld HW. (2000) Klinische Erfahrungen und kurzfristige Ergebnisse mit OATS. Arthroskopie 13: 103-8

[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB. (2002) Large osteochondral defects of the femoral condyle: press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 10: 160-8

[53] Imhoff AB, Burkart A, Ottl [sic!] GM. (1999) Transfer of the posterior femoral condyle. First experience with a salvage operation Orthopade [sic!] 28: 45-51

[Seite A 550]

Zunehmende Erfahrung mit der Methode führte zu einer Ausweitung der Indikation auf degenerative Knorpelschäden und arthrotische Veränderungen bei jüngeren Patienten (51).

[...] Eine Alternative bei großen Defektflächen bietet der dorsale Kondylentransfer beziehungsweise der so genannte „Mega-OATS“ (1, 42).

[Seite A 552]

[...] Von 29 Patienten waren 26 (89,7 Prozent) nach durchschnittlich 17 Monaten (3–46) zufrieden, 16 von 29 konnten wieder auf ihr früheres Sportniveau zurückkehren. Komplikationen wurden in dieser Serie insbesondere im Bereich der hinteren Kondylenabtragung nicht gesehen.


[51] Liebau C, Krämer R, Haak H, Baltzer A, Arnold J, Merk H, Krauspe R : Technik der autologen Knorpel-Knochen-Transplantation. Arthroskopie 2000; 13: 94–98.

[1] Agneskirchner JD, Brucker P, Burkart A, Imhoff AB: Large osteochondral defects of the femoral condyle: press-fit transplantation of the posterior femoral condyle (MEGA-OATS). Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc, online-Publikation 2001; DOI 10.1007. MEDLINE

[42] Imhoff AB, Burkart A, Öttl GM: Der posteriore Kondylentransfer. Erste Erfahrungen mit einer Salvageoperation. Orthopäde 1999; 28: 45–52. MEDLINE

Anmerkungen

Ein Teil des Textes befindet sich auch im Alternativfragment Apa/Dublette/Fragment 039 01 zur Quelle Werner 2003 (Es ist unklar, zu welcher Quelle dieser Textanteil zugeordnet werden kann). Ebenso findet sich dieser Teil des Textes in Apa/Fragment_013_09.

Sichter
Graf Isolan


[[QHrsg::[Deutsches Ärzteblatt]| ]]

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