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Quelle:Ars/Graubner 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Sebastian Graubner
Titel    Klinischer Verlauf und Analyse des Rezidivmusters von 111 Patienten mit anaplastischem Astrozytom oder Glioblastoma multiforme nach Operation und lokaler Strahlentherapie
Jahr    2005
Anmerkung    Zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med.) vorgelegt der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin
URL    http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/graubner-sebastian-2005-05-04/HTML/front.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ars/Fragment 012 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-08 21:10:54 Hindemith
Ars, Fragment, Gesichtet, Graubner 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 12-26
Quelle: Graubner 2005
Seite(n): 8, 9, Zeilen: -
Patienten mit malignen Gliomen präsentieren sich meist mit progredienten neurologischen Defiziten. Typischerweise sind dies fokalneurologische Ausfälle oder Persönlichkeitsveränderungen entsprechend der Lokalisation des Tumors im Gehirn. Bei Läsionen in der linken Hemisphäre überwiegen Einschränkungen der Sprache inklusive des sprachlichen Erinnerungs- und Schlußfolgerungsvermögens sowie der rechtsseitigen Kraft und Geschicklichkeit. Bei Läsionen in der rechten Hemisphäre treten vor allem Defizite der visuellen Wahrnehmung, der linksseitigen Aufmerksamkeit sowie der linksseitigen Kraft auf. Frontale Tumoren beeinflussen die exekutiven Funktionen. (Gilbert et al. 2000). Epileptische Anfälle sind in 20-40% der Fälle eines der ersten Symptome (Moots et al. 1995). Unspezifischer Kopfschmerz und Hirndruckzeichen sind ebenfalls häufig (Matkovic et al. 1984). Die klinischen Symptome können sich aufgrund von Tumorblutungen auch sehr plötzlich mit massiven Defiziten manifestieren. 2.3 Klinik

Patienten mit malignen Gliomen präsentieren sich gewöhnlich mit subakuten, progredienten neurologischen Defiziten, typischerweise fokalneurologische Ausfälle oder Persönlichkeitsveränderungen entsprechend der Lokalisation des Tumors im Gehirn. Bei Läsionen in der linken Hemisphäre überwiegen Einschränkungen der Sprache inklusive des sprachlichen Erinnerungs- und Schlußfolgerungsvermögens sowie der rechtsseitigen Kraft und Geschicklichkeit. Bei Läsionen in der rechten Hemisphäre treten vor allem Defizite der optischen Wahrnehmung, der linksseitigen

[Seite 9]

Aufmerksamkeit und der visuokonstruktiven Fähigkeiten sowie der linksseitigen Kraft und Geschicklichkeit auf. Frontale Tumoren beeinflussen die exekutiven Funktionen. Durch die Unterbrechung des Informationsflusses im Gehirn können aber auch Tumoren in anderen Hirnregionen diese Defizite verursachen (Gilbert et al. 2000). Epileptische Anfälle sind in 20-40% der Fälle eines der ersten Symptome (Moots et al. 1995). Unspezifischer Kopfschmerz und Hirndruckzeichen sind ebenfalls häufig (Matkovic et al. 1984). Die klinischen Symptome können sich aufgrund von Tumorblutungen auch sehr plötzlich mit massiven Defiziten manifestieren.


Matkovic-A, Jelicic-I, Negovetic-L, Lupret-V, Ferber-D (1984): Das Glioblastom des Großhirns. Klinischer Verlauf der Krankheit mit besonderer Rücksicht auf den Tumorsitz. Neurochirurgia Stuttg 27(6): 174-80.

Moots-PL, Maciunas-RJ, Eisert-DR, Parker-RA, Laporte-K, Abou-Khalil-B (1995): The course of seizure disorders in patients with malignant gliomas . Arch Neurol 52(7): 717-24.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Literaturverweise werden in der untersuchten Arbeit nirgends aufgeschlüsselt. In der Vorlage fehlt ein Eintrag Gilbert et al. (2000) im Literaturverzeichnis ebenfalls.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Analyse:Ars/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-08 21:13:31 Hindemith
Ars, Fragment, Gesichtet, Graubner 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-21
Quelle: Graubner 2005
Seite(n): 7, 8, Zeilen: -
Infiltratives Wachstum

Die Ausbreitung von Glioblstomen erfolgt zunächst durch die Anheftung von Tumorzellen an anliegende Strukturen. Im Weiteren wird die umliegende extrazelluläre Matrix so moduliert, daß es die Migration der Tumorzellen ermöglicht. Eine wichtige Rolle in diesem Prozeß spielt die Sekretion verschiedener Proteasen, insbesondere von Metalloproteasen, welche mit ihrer lysierenden Wirkung auf umgebende Zellen und extrazelluläre Proteine als einer der Mediatoren der invasiven Qualität maligner Gliazellen identifiziert worden sind. Die Tumorzellen sind zusätzlich in der Lage, Inhibitoren dieser Proteasen zu sekretieren, wodurch sie eine Umgebung erzeugen, in der Wachstum und Stasis von ihnen kontrolliert werden (Uhm et al. 1997). Maligen Gliome entwickeln außerdem die Fähigkeit, Blutgefäße zur Proliferation anzuregen. Anhand von in vivo-Studien an Nacktmäusen konnte gezeigt werden, daß die Tumorzellen ein massives und irreguläres Gefäßwachstum induzieren, das den Bedarf der Tumorzellen an pO2 und Nährstoffen zunächst deckt, bei zunehmendem Wachstum aber überfordert ist und dadurch die zentralen Nekrosen verursacht (Vajkoczy et al. 1998). Mediatoren dieses Prozesses sind unter anderen der VEGF (Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) und der Fibroblasten-Wachstumsfaktor (Nagashima et al. 1999).


191. Uhm JH, Dooley NP, Villemure JG, Yong VW. Mechanisms of glioma invasion: role of matrix-metalloproteinases. The Canadian Journal of Neurological Sciences 1997; 24: 3-15

192. Vajkoczy P, Schilling L, Ullrich A, Schmiedek P, Menger MD. Characterization of angiogenesis and microcirculation of high-grade glioma: an intravital multifluorescence microscopic approach in the athymic nude mouse. Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998; 18: 510-520

2.2.3 Infiltratives Wachstum

Die Ausbreitung von Hirntumoren erfolgt zunächst durch die Anheftung von Tumorzellen an anliegende Strukturen. Im weiteren wird die umliegende extrazelluläre Matrix so moduliert, daß es die Migration der Tumorzellen ermöglicht. Eine wichtige Rolle in diesem Prozeß spielt die Sekretion verschiedener Proteasen, insbesondere von Metalloproteasen, welche mit ihrer lysierenden Wirkung auf umgebende Zellen und extrazelluläre Proteine als einer der Mediatoren der invasiven Qualität maligner Gliazellen identifiziert worden sind. Die Tumorzellen sind zusätzlich in der Lage, Inhibitoren dieser Proteasen zu sekretieren, wodurch sie eine Umgebung erzeugen, in der Wachstum und Stasis von ihnen kontrolliert werden (Uhm et al. 1997). Maligne Tumoren entwickeln außerdem die Fähigkeit, Blutgefäße zur Proliferation anzuregen. Anhand von in vivo-Studien an Nacktmäusen konnte gezeigt werden, daß die Tumorzellen ein massives und irreguläres Gefäßwachstum induzieren, das den Bedarf der Tumorzellen an PO2 und Nährstoffen zunächst deckt, bei zunehmendem Wachstum aber überfordert ist und dadurch die zentralen Nekrosen verursacht (Vajkoczy et al. 1998). Mediatoren dieses Prozesses sind unter anderen der VEGF

[Seite 8]

(Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) und der Fibroblasten-Wachstumsfaktor (Nagashima et al. 1999).


Nagashima-G, Suzuki-R, Hokaku-H, Takahashi-M, Miyo-T, Asai-J, Nakagawa-N, Fujimoto-T (1999): Graphic analysis of microscopic tumor cell infiltration, proliferative potential, and vascular endothelial growth factor expression in an autopsy brain with glioblastoma. Surg Neurol 51:292-299

Uhm-JH, Dooley-NP, Villemure-JG, Yong-VW (1997): Mechanisms of glioma invasion: role of matrix-metalloproteinases. Can J Neurol Sci 24(1): 3-15.

Vajkoczy-P, Schilling-L, Ullrich-A, Schmiedek-P, Menger-MD (1998): Characterization of angiogenesis and microcirculation of high-grade glioma: an intravital multifluorescence microscopic approach in the athymic nude mouse. J Cereb Blood Flow Metab 18(5): 510-20.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Der Literaturverweis Nagashima et al. (1999) wird in der untersuchten Arbeit nirgends aufgeschlüsselt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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