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Quelle:As/Auer 1971

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Alfons Auer
Titel    Autonome Moral und christlicher Glaube
Ort    Düsseldorf
Verlag    Patmos
Ausgabe    1. Aufl.
Jahr    1971
Umfang    204 S.
Reihe    Patmos Paperbacks
ISBN    3-491-00308-3

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 227 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 19:10:09 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 09-16
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 029, Zeilen: 03-08, 16-18
Aus der Vernunftnatur des Menschen resultiert die Möglichkeit der rationalen Erkenntnis des Sittlichen. Der Mensch muß über sein In-der-Welt-sein nachdenken und seine eigenen guten und schlechten Erfahrungen, sowie Wege zu einer sinnvollen und fruchtbaren Existenz, die im Laufe der Geschichte gewonnen bzw. verfehlt wurden, überdenken und auswerten, wenn er zu einem sinnvollen Entwurf seines Daseins und seines Handelns kommen will. Der Mensch muß über sein In-der-Welt-sein nachdenken und seine guten und schlechten Erfahrungen in gründlicher Reflexion bedenken, wenn er zu einem sinnvollen Entwurf seines Daseins und seines Handelns kommen will. Aus der Vernunftnatur des Menschen resultiert die Rationalität des Sittlichen. [...] Die Geschichte macht offenbar, auf welchen Wegen eine sinnvolle und fruchtbare menschliche Existenz gewonnen und auf welchen sie verfehlt wird.
Anmerkungen

Übernahme mit leichten Modifikationen und Umstellungen. Am Ende des auf das Fragment folgenden Absatzes verweist die Verfasserin auf Auer (1971), S. 30. Dadurch kann diese Übernahme jedoch nicht abgedeckt werden.

Sichter
Hindemith (Text)

[2.] Analyse:As/Fragment 227 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:57:23 Kybot
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 23-32
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 030; 031, Zeilen: 09-13, 16-23; 10-12
Nach theologischer Lehre kann der Mensch den Vollsinn seiner Existenz in der Welt und damit auch den Kern des Sittlichen zwar nicht ohne die wirksame Hilfe Gottes, wohl aber ohne die ausdrückliche Erkenntnis Gottes erkennen.

Schließlich zeichnet sich das Sittliche durch Realistik aus. Die konkrete geschichtliche Erfahrung zeigt, daß dort, wo ethische Vorstellungen gegen das eigentlich Menschliche verstoßen, Verwirrung und Zerstörung die Folge sind. Das Funktionieren von Normen ist unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen menschlichen Zusammenlebens.

[Seite 30, Z. 9-13]

Nach theologischer Lehre kann der Mensch zwar nicht ohne die wirksame Hilfe Gottes, aber sehr wohl ohne die ausdrückliche Erkenntnis Gottes den Vollsinn seiner Existenz in der Welt und damit auch den entscheidenden Kern des Sittlichen verstehen. [...]

[Seite 30, Z. 16-23]

c) Realistik des Sittlichen

Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß die konkrete geschichtliche Erfahrung die ständige Gegenprobe zu den sittlichen Entscheidungen des Menschen ausfertigt. Wenn die ethischen Vorstellungen und Verhaltensweisen gegen das eigentlich Menschliche [...] verstoßen, verfehlt er den Sinn seines Daseins und frustriert sich selbst. Alle sittlichen Verfehlungen haben Verwirrung oder gar Zerstörung zur Folge. [...]

[Seite 31, Z. 10-12]

Die Funktionalität der Normen ist unentbehrliche Voraussetzung für das Gelingen menschlichen Zusammenlebens [...].

Anmerkungen

Für ein wörtliches Zitat im dem Fragment vorangehenden Satz referenziert die Verfasserin Auer (1971). Dass sie die folgenden Sätze sinngemäß aus derselben Quelle übernimmt, macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter

[3.] Analyse:As/Fragment 228 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 19:14:54 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 228, Zeilen: 26-30
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 165, Zeilen: 09-17
1. Durch seine Selbstvergegenwärtigung und rückhaltlose Solidarisierung mit den Menschen und ihrer Welt hat Gott in Jesus Christus Menschheit und Welt endgültig in Liebe angenommen. Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung Jesu Christi läßt Gott den Menschen teilhaben an seiner heilvollen Gemeinschaft und [verleiht ihm dadurch eine neue Seinswürde.] Gott hat in Jesus Christus Menschheit und Welt endgültig in Liebe angenommen. Die Annahme geschah [...] durch die Selbstvergegenwärtigung Gottes [...] und seine rückhaltlose Solidarisierung mit den Menschen und ihrer Welt. [...] Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung hat Gott den Menschen der heilvollen Gemeinschaft mit sich teilhaft gemacht und ihm dadurch eine neue Seinswürde geschenkt.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Da die Verfasserin bei den folgenden, durch Nummerierung klar abgegrenzten Punkten 2-5 jeweils Auer (1971) referenziert, bei Punkt 1 jedoch nicht, muss der Leser davon ausgehen, dass dieser von ihr stammt – was nicht der Fall ist.

Sichter

[4.] Analyse:As/Fragment 229 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 07:30:48 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 229, Zeilen: 01
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 165, Zeilen: 14-17
[Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung Jesu Christi läßt Gott den Menschen teilhaben an seiner heilvollen Gemeinschaft und] verleiht ihm dadurch eine neue Seinswürde. Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung hat Gott den Menschen der heilvollen Gemeinschaft mit sich teilhaft gemacht und ihm dadurch eine neue Seinswürde geschenkt.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 228 26

Sichter

[5.] Analyse:As/Fragment 231 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 19:16:23 Hotznplotz
As, Auer 1971, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 231, Zeilen: 01-14
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 172; 173, Zeilen: 18-24; 02-07
1O. Christos,Kyrios und Logos - dies sind die drei Würdenamen, mit denen sich das christliche Proprium umschreiben läßt. Die Welt - und dazu gehört auch das Sittliche als freie Schöpfung des menschlichen Geistes - steht in sich selbst. Dieses In-sich-selbst-stehen ist aber nur möglich, wenn sie in Relation zum Christos, dem Kyrios und Logos - und damit zum göttlichen Urgrund aller Wirklichkeit - steht

Die Vertreter einer autonomen Moral im christlichen Kontext bejahen also die Autonomie des Sittlichen, weil sie in der Autonomie der Wirklichkeit impliziert ist. Sie lehnen eine absolute Autonomie ab, weil sie ihren Ermöglichungsgrund in bestimmten transzendentalen Relationen hat, die aber der Eigenwertigkeit und Eigengesetzlichkeit der Welt nicht abträglich sind.

[Seite 172, Z. 18-24]

Wir sehen also, daß sich das christliche Proprium mit den drei Würdenamen Christos, Kyrios und Logos umschreiben läßt. Die Welt — zur Welt gehört auch das Sittliche als eine freie Schöpfung des menschlichen Geistes — steht in sich selbst, aber dieses In-sich-selbst-Stehen der Welt ist nur möglich, weil sie in Relation zum Christos, zum Kyrios und zum Logos und damit zum göttlichen Urgrund aller Wirklichkeit steht.

[Seite 173, Z. 2-7]

Wir bejahen die Autonomie des Sittlichen, weil sie in der Autonomie der Wirklichkeit impliziert ist. Wir bestreiten eine absolute Autonomie der Welt und des Sittlichen, weil diese Autonomie ihren Ermöglichungsgrund in bestimmten transzendenten Relationen hat, die freilich der Eigenwertigkeit und Eigengesetzlichkeit der Welt [...] nicht abträglich sind.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hindemith fiesh

[6.] Analyse:As/Fragment 231 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 19:18:28 Hotznplotz
As, Auer 1971, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 231, Zeilen: 27-32
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 173; 174, Zeilen: 24-27; 01-03
Christliche Offenbarung verweist den Menschen auf das, was von Anfang der Welt an verborgen ist, die geschichtliche Gegenwärtigkeit Gottes in jedem Menschen. Die spezifische Form der Gegenwart Gottes in der Welt ist die Tatsache, daß menschliches Handeln intersubjektiv ist. Darum ist jedes intersubjektiv-menschliche Handeln Gottesgemeinschaft. Christliche Verkündigung hat die Funktion der Interpretation, insofern sie lediglich enthüllt, was "von Anfang an" Wirklichkeit ist, nämlich die geschichtliche Gegenwärtigkeit Gottes in jedem einzelnen Menschen. Menschliches Handeln ist wesentlich intersubjektiv, Inter- [Seite 174] Subjektivität ist aber die spezifische Form der Gegenwart Gottes in der Welt, darum ist jedes intersubjektiv-menschliche Handeln Gottesgemeinschaft.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der erste Teil des ersten Satzes wird etwas modifiziert, der letzte Satz wörtlich übernommen.

Sichter
fiesh

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