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Quelle:As/Böckle 1977a

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Franz Böckle
Titel    Fundamentalmoral
Ort    München
Verlag    Kösel
Jahr    1977
Umfang    340 S.
ISBN    3-466-20123-3

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 162 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 07:24:18 Hotznplotz
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 06-08, 103-104, 117-129
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 051, Zeilen: 21-25, 101-113
Indem er sich von der Autonomie der Natur [FN 2] abkehrt hin zur Autonomie des Subjekts [FN 3], vollzieht er die "anthropologische Wende".

[FN 2] Beim Kant der 50er Jahre dominiert noch der Objektivismus der Aufklärung: ["..." (Forschner,Maximilian: Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I.Kant. München 1974. S. 33).]

[FN 3] Die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..."1762 und "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..."1762/63) zeigen bereits Kants Wandel: "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Die Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. S. 64).

Er selbst hat die "anthropologische Wende" vollzogen, indem er sich von der "Autonomie der Natur" [...] abgekehrt und immer mehr der Autonomie des Subjekts zugewandt hat[FN 4].

[FN 4] Vgl. M. Forschner, Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I. Kant, Epimeleia, Beiträge zur Philosophie, Bd. 24, München 1974. Während beim Kant der 50er Jahre der Objektivismus der Aufklärung dominiert, zeigen bereits die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..." 1762 sowie "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..." 1762/63) einen tiefgreifenden Einschnitt im moralphilosophischen Denken Kants. "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Diese Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. 64).

Anmerkungen

Die Verfasserin zitiert hier großteils nicht ursprünglich Forschner, sondern übernimmt von Böckle. Insbesondere findet sich der erste Satz des Fragments nicht bei Forschner. Das in [FN 2] enthaltene, hier nicht wiedergegebene Forschner-Zitat ist hingegen nicht von Böckle übernommen.

Sichter
fiesh

[2.] Analyse:As/Fragment 164 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:20:29 Kybot
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 13-15
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 052, Zeilen: 04-06
Bei Beantwortung genannter Frage erhält für Kant die Unterscheidung von Natur und Vernunft, bzw. empirischem und intelligiblem Subjekt Schlüsselfunktion. Dazu gewinnt für Kant die Unterscheidung von Natur und Vernunft[FN 5], von empirischem und intelligiblem Subjekt tragende Bedeutung.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[3.] Analyse:As/Fragment 166 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:56:57 Kybot
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 01-04
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 052; 053, Zeilen: 18-21; 01-03
Die eigentliche Würde des Vernunftwesens liegt also nicht schon begründet in der praktischen Freiheit, sondern darin, daß er das einzige Wesen ist, das als Zweck an sich selbst verstanden wird. Diese Art Freiheit — Kant nennt sie [...] auch "praktische Freiheit" — erschließt sich unserer täglichen Erfahrung[FN 8]. Sie begründet aber nicht die eigentliche Würde des [Seite 53] Menschen als eines Vernunftwesens. [...] Als Vernunftwesen muß der Mensch als Zweck an sich verstanden werden.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[4.] Analyse:As/Fragment 166 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 21:00:15 Kybot
As, BauernOpfer, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 08-13, 106-117
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 053, Zeilen: 03-22, 105
Menschliches Wollen, Streben und Handeln ist dann allein von der Vernunft bestimmbar, "wenn der Wille in Identität mit der Vernunft sich selbst unabhängig von allen Gegenständen des Wollens das Gesetz gibt." [FN 2] Die sittliche Autonomie des intelligiblen Subjekts liegt in der Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. [FN 3]

[ [FN 2] Böckle,Franz: a.a.O. S. 53.]

[FN 3] "Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit und Schädlichkeit... betrifft schließlich nicht 'praktische' Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels..., das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft" (Forschner,Maximilian: a.a.O. S. 195).

Darum erhebt sich die Frage, ob und wie menschliches Wollen, Streben und Handeln allein durch Vernunft bestimmbar sei. Dies ist nach Kants Überzeugung nur möglich, wenn der Wille in Identität mit der Vernunft sich selbst unabhängig von allen Gegenständen des Wollens das Gesetz gibt. In dieser [...] Selbstbestimmung [...] sieht Kant die sittliche Autonomie. Autonomie besagt [...] die Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. "Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit, Schädlichkeit..., betrifft schließlich nicht 'praktische' Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels..., das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft."[FN 9]

[FN 9] M. Forschner, a. a. O. 195. [...]

Anmerkungen

Die gesamten Ausführungen werden von Böckle übernommen, obwohl nur ein Halbsatz als Zitat kenntlich gemacht wird. Insbesondere wird das Forschner-Zitat mit genau denselben Auslassungen in [FN 3] reproduziert. Allerdings fügt die Verfasserin ein "und" in das Zitat ein, das bei Forschner nicht steht.

Sichter

[5.] Analyse:As/Fragment 252 120 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 18:11:25 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Böckle 1977a, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 252, Zeilen: 120-123
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 329, Zeilen: 15-18
Nach der übereinstimmenden Auffassung beider vatikanischer Konzilien bezieht sich die spezifische Lehrkompetenz der Kirche im Bereich der Moral auf die Anwendung des Glaubens auf das sittliche Leben. Nach der übereinstimmenden Lehre beider vatikanischen Konzilien[FN 19] bezieht sich die spezifische Lehrkompetenz der Kirche im Bereich der Moral auf die Anwendung des Glaubens auf das sittliche Leben.
Anmerkungen

Im nächsten Satz folgt ein wörtliches Zitat aus Böckle, S. 329, das korrekt referenziert wird. Hier hätten die 21 aufeinanderfolgenden übernommenen Wörter jedoch ebenfalls kenntlich gemacht werden müssen; dem Leser ist nicht ersichtlich, dass dieser Satz nicht von der Verfasserin stammt.

Sichter
Hindemith, fiesh

[6.] Analyse:As/Fragment 282 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:57:51 Kybot
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 282, Zeilen: 19-24
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 031, Zeilen: 28-34
Der Mensch als sich selbst überantwortetes Wesen ist nicht durch Instinkte festgelegt. Er muß sein Leben führen meint, er muß zu sich selbst Stellung nehmen und sein Leben gestalten. Sein Handeln steht nicht nur unter der Differenz von Gut und Böse, sondern bewegt sich auch immer im Spielraum von Möglichkeit und Wirklichkeit. Die philosophische Anthropologie sieht die Grundlage für dieses Bedürfnis zum einen in der Tatsache, daß der Mensch ein zur "Lebensführung" genötigtes

Wesen ist, d. h., er muß zu sich selbst Stellung nehmen und sein Leben gestalten[FN 4]. Er ist durch seine Instinkte nicht festgelegt, sondern bewegt sich mit seinem Handeln in einem Spielraum von Möglichkeit und Wirklichkeit.

Anmerkungen

teilweise wörtliche Übernahmen

Sichter

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