Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:As/Baumhauer 1970

< Quelle:As

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Otto Baumhauer
Titel    Das Vor-Urteil des Gewissens
Ort    Limburg
Verlag    Lahn-Verlag
Jahr    1970
Umfang    141 S.
Reihe    Werdende Welt – Analysen und Aspekte zur Orientierung des Christen ; 14

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    11


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 059 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:34 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 8-14
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 89,94, Zeilen:
Der Annahme liegt zugrunde eine biologische Betrachtung des menschlichen Lebens als "Wanderung des Riesenproto­plasmas Mensch" von einer endlosen ihm wenig bekannten Vergangenheit in eine endlose unsichere Zukunft mit dem Ziel möglichster Sicherung, Anpassung, Perfektion und größtmöglichem Genuß.

Die biologisch treibende Kraft des Lebens ist die "Horme".

S. 89

Von Monakow geht davon aus, der Mensch könne betrachtet werden »als eine nach möglichster Sicherung, Genuß, Anpassung und Perfektion strebende Wanderung des Riesenprotoplasmas Mensch, von einer endlosen, ihm wenig bekannten Vergangen­heit in eine endlose, unsichere. .. Zukunft«.


S. 94

Mit anderen Worten: Die Horme, die biologisch treibende Kraft des Lebens, weist nicht nur über das Individuum hinaus auf die Kollektivität der Menschen, sondern weiter auf Transzendenz ins Unendliche.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:As/Fragment 060 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:36 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 10-20
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 92,93, Zeilen:
In ihrer Urform wirkt die Syneidesis also als unpersön­liche, naturrichterliche, die Instinktwelt des Menschen regulierende Instanz. Im Falle ihres Versagens kommt es zum Überwinden eines Instinktes und in der Folge zu Perversionen, Kriminalität, Psychosen und Neurosen.Aus der Urform der Syneidesis, also aus dem biologischen Gewissen, baut sich nach Monakow auf der Basis von Erlebnissen, Milieu, Erfahrungen, Erziehung und Kulturver­hältnissen und deren Einfluß auf das affektive Seelen­leben das eigentlich menschliche, das persönliche und ins Bewußtsein tretende Gewissen auf. S. 92

Treten nun Triebkollisionen auf, Kollisionen zwischen den verschiedenen Instinktregungen und Gefühlen, wird also die Harmonie der Lebensinteressen gestört, dann wirkt als Richter die Syneidesis, das biologische Gewissen, und zwar zunächst unbewußt automatisch, physiologisch.

[...]

»Mutter der Instinktwelt« wie der Syneidesis, die Urkraft, welche »die eigentliche Einheitsorganisation des Individuums« darstellt, ist die individuelle Horme, organisiert von der »Mne- me«, der Erinnerung.

[...]


Jetzt wird »die organisierte Form des bewußten menschlichen Gewissens« zum »inneren Wegweiser für die Handlungen«, eben mit dem Ziel, durch die Harmonie der vitalen Lebensinteressen Lebensfreude zu schaffen. Die Syneidesis in ihrer Urform als biologisches Gewissen bleibt

S. 93


zwar größtenteils erhalten, doch baut sich die Syneidesis — auf der Grundlage von Erlebnissen, Milieu, Erfahrungen, Erziehung, Kulturverhältnissen und unter deren Einfluß auf das affektive Seelenleben, auf das Gemüt also — zu einem »kausal durchge­arbeiteten Gebilde« aus.

Anmerkungen
Sichter
Hotznplotz (KP)

[3.] Analyse:As/Fragment 080 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:50 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 12-26
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 25, Zeilen: 1-
Für die Entstehung des Über-Ich und damit auch der Gewissensfunktion nimmt Freud zwei Phasen an:

Die erste Phase resultiert aus der Abhängigkeit des Kindes von der elterlichen Autorität. Zugrunde liegt die Annahme, daß der Mensch kein natürliches Unterscheidungsvermögen für Gut und Böse - hat.Oft sei das Böse überhaupt nicht das für das Ich Schädlicheoder Gefährliche, "im Gegenteil auch etwas, was ihm erwünschtist, ihm Vergnügen bereitet" .

Es ist also fremder Einfluß,im Fall des Kindes primär von den Eltern kommend, derbestimmt, was gut und böse ist. Da eigenes Empfinden das Kind nicht zur gleichen Bestimmung führt, muß es ein Motivhaben, sich dem fremden Einfluß zu unterwerfen. "Es ist inseiner Hilflosigkeit und Abhängigkeit von anderen leicht zuentdecken, kann am besten als Angst vor Liebesverlust [Fn 2] bezeichnet werden"Das Kind meidet also das Böse - auch dann, wenn es ihm eigentlich Vergnügen bereiten würde - aus Angst davor, die Liebe der Eltern zu verlieren. Mit diesem Liebesverlust büßt es "auch den Schutz vor mancherlei Gefahren ein, setzt sich vor allem der Gefahr aus', daß dieser Übermächtige ihm in der Form der Bestrafung seine Überlegenheit erweist" .

S. 78

[Fn 1] Freud übernimmt den Begriff "Es" von Georg Groddeck, der "wohl dem Beispiel Nietzsches gefolgt (ist), bei dem dieser grammatikalische Ausdruck für das Unpersönliche und sozusagen Naturnotwendige in unserem Wesen durchaus gebräuch­lich ist" (ebd. S. 251).

S. 80

[Fn 1] ders.: Ges. Werke. Bd. XIV. S. 483.

[Fn 2] ebd. S. 483.

[Die Frage stellt sich Freud deshalb, weil für ihn feststeht: »Ein ursprüngliches, sozu-] sagen natürliches Unterscheidungsvermögen für Gut und

Böse darf man ablehnen. Das Böse ist oft gar nicht das dem Ich Schädliche oder Gefährliche, im Gegenteil auch etwas, was ihm erwünscht ist, ihm Vergnügen bereitet.« 

Aus dieser Feststellung, die sich aus seiner Gesamtkonzeption ergibt, zieht Freud zwei Folgerungen:

Erstens. »Darin zeigt sich also fremder Einfluß; dieser bestimmt, was Gut und Böse heißen soll.« 

Zweitens. »Da eigene Empfindung den Menschen nicht auf denselben Weg geführt hätte, muß er ein Motiv haben, sich diesem fremden Einfluß zu unterwerfen.«Dieses Motiv nun, meint Freud, ist in des Menschen »Hilflosigkeit und Abhängigkeit von anderen leicht zu entdecken, kann am besten als Angst vor dem Liebesverlust bezeichnet werden. Verliert er die Liebe des anderen, von dem er abhängig ist, so büßt er auch den Schutz vor mancherlei Gefahren ein, setzt sich vor allem der Gefahr aus, daß dieser Übermächtige ihm in der Form der Bestrafung seine Überlegenheit beweist. [...]"

Anmerkungen
Sichter
Hotznplotz (KP)

[4.] Analyse:As/Fragment 082 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:18:27 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 082, Zeilen: 07-11
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 022, Zeilen: 13-17
Das Gewissen hat innerhalb dieser Instanz die Funktion einer inneren Wahrnehmung von Wunschregungen, die zu verurteilen sind. Für diese Verwerfung bedarf es keiner Begründung, weil sich das Gewissen bei seiner Verurteilung ganz "gewiß" ist. Gewissen ist die innere Wahrnehmung, daß bestimmte Wunschregungen verurteilt werden, ohne daß für diese Verurteilung nach einer Begründung gesucht würde, weil sich das Gewissen bei seiner Verurteilung [...] völlig "gewiß" ist.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[5.] Analyse:As/Fragment 091 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 20:58:23 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Klicken, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 091, Zeilen: 15-30
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 078; 079, Zeilen: 39-40; 01-02, 23-36
Die Gemeinschaft kommt nach Adler dem, was man eine absolute Wahrheit nennt am nächsten. Sie ist der Maßstab, an dem der einzelne sich messen lassen muß. "Ein Idealbild, nach dem wir den Einzelnen messen, kommt nur unter Berücksichtigung seines Wertes, seines Nutzens für die Allgemeinheit zustande. Womit wir den einzelnen vergleichen, ist das Idealbild eines Gemeinschaftsmenschen ... eines Menschen, der das Gemeinschaftsgefühl so weit in sich entwickelt hat, daß er ... die Spielregeln der menschlichen Gemeinschaft befolgt" [FN 3].

So steht der Mensch immer schon in einem Spannungsverhältnis zwischen Minderwertigkeits- und Gemeinschaftsgefühl: das Gefühl der Schwäche und Minderwertigkeit läßt ihn auf die Gemeinschaft angewiesen sein; gleichzeitig treibt es ihn aber auch durch das entstehende Überlegenheitsstreben wieder aus der Gemeinschaft heraus.

[ [FN 1] Adler,Alfred: Menschenkenntnis. S. 21.

[...]

[FN 3] Adler,Alfred: a.a.O. S. 23/24.]

"Es gibt keine absolute Wahrheit, was aber einer solchen noch am nächsten kommt, ist die Gemeinschaft." [Seite 79] Die Gemeinschaft ist also der Maßstab, mit dem — nach Adler — sich der einzelne messen lassen muß: "[...] Ein Idealbild, nach dem wir den einzelnen messen, kommt nur unter Berücksichtigung seines Wertes, seines Nutzens für die Allgemeinheit zustande. Womit wir den einzelnen vergleichen, ist das Idealbild eines Gemeinschaftsmenschen, [...] eines Menschen, der das Gemeinschaftsgefühl so weit in sich entwickelt hat, daß er ... 'die Spielregeln der menschlichen Gesellschaft befolgt'."

So steht der Mensch von Anfang an im Spannungsverhältnis zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Gemeinschaftsgefühl: das Minderwertigkeitsgefühl, das den Menschen zur Gemeinschaft zwingt, treibt ihn zugleich aus der Gemeinschaft hinaus, indem es ihn zum Verlangen nach Überlegenheit reizt.

Anmerkungen

Die Verf. ergänzt lediglich die Seitenzahl bei dem Zitat. Auf S. 78 oben gibt Baumhauer an, dass er im Folgenden aus Adlers "Menschenkenntnis" zitiert. Nach dem durch Anführungszeichen gekennzeichneten Zitat folgen umformuliert die gleichen Ausführungen, wie in der Quelle.

Sichter
Klicken (PlagKat) Hindemith

[6.] Analyse:As/Fragment 092 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:12 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 092, Zeilen: 20-23, 110-112
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 081, Zeilen: 32-37
"Das Gewissen baut sich unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit den Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben." [FN 3]

[FN 3] Adler,Alfred: Grausamkeit – Gewissen – Perversion und Neurose. In: Petrilowitsch,Nikolaus (Hrsg.): Das Gewissen als Problem. Darmstadt 1966. S. 59-64. hier: S.63.

"Das Gewissen baut sich unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit den Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben." So Adler in dem Aufsatz Grausamkeit — Gewissen — Perversion und Neurose [...].
Anmerkungen

Fortsetzung in Fragment 093 01 (siehe Anmerkung dort)

Sichter
fiesh

[7.] Analyse:As/Fragment 093 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 20:58:29 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 093, Zeilen: 01-08; 12-25, 102-105
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 081; 082, Zeilen: 39-40; 01-25
So verstanden gibt das Gewissen dem Menschen das Gefühl, in Einklang mit bzw. in Gegensatz zu seinem Lebensstil zu stehen. Es baut sich auf, "damit der Mensch Richtungslinien scheinbar in Einklang mit dem Gewissensgefühl verfolgen kann". Es gibt ihm Orientierung, "damit er sich leichter

zurechtfindet in der Unsicherheit des Geschehens" und ermöglicht den Zweifel "unter den Griffen und Kampfesweisen, zu denen ihn sein Wille zur Macht leitet". [FN 1] [...]

Nach Adlers Auffassung bleibt das Gewissen offenbar immer eine "fiktive Instanz", die er besonders im Zusammenhang mit zwei Fehlentwicklungen sieht:

Zum einen beim Psychopathen mit habsüchtigen, brutalen, gewalttätigen Zügen, der nach der Niederlage, die er mit seinem aggressiven Verhalten erlitten hat, durch die Errichtung dieser fiktiven Instanz "besser oder sogar allzu aufdringlich an die allgemeinen Leitbilder der Moral herangebracht werden" kann. [FN 2]

Zum anderen beim Nervösen, den "die Unfruchtbarkeit der Gewissensbisse, der Reue, der Trauer (lockt), weil ihr trügerischer Schein ihn hebt und zu veredeln und verschönern trachtet; gleichzeitig enthebt er ihn der Lösung der wirklichen Lebensprobleme". [FN 3]

[ [FN 3] Adler,Alfred: Grausamkeit — Gewissen — Perversion und Neurose. In: Petrilowitsch,Nikolaus (Hrsg.): Das Gewissen als Problem. Darmstadt 1966. S. 59-64. hier: S.63.

[FN 1] ebd. S. 63.]

[FN 2] "Durch die Imagination eines übertriebenen Gewissens und übertriebener Schuldgefühle wird der männliche Protest von der geradlinigen Aggression abgedrängt und auf konstruierte Bahnen der Weichherzigkeit gelenkt" [(ebd. S. 62).

[FN 3] ebd. S. 63.]

So gesehen ist das Gewissen ein Gefühl, das den Menschen in der Verfolgung seiner Leitlinie, seines Lebensplans bestätigt, [Seite 82] oder wie Adler formuliert: Das Gewissen baut sich auf, "damit der Mensch Richtungslinien scheinbar im Einklang mit dem Gewissensgefühl verfolgen kann." Auf diese Weise wird das Gewissen einmal zur Orientierungshilfe, es baut sich auf, damit der Mensch "sich leichter zurechtfindet in der Unsicherheit des Geschehens", zum anderen macht das Gewissen erst den Zweifel möglich — der Zweifel: einer "unter den Griffen und Kampfweisen, zu denen ihn (den Menschen) sein Wille zur Macht leitet".

Immer aber ist dieses Gewissen nach Adlers Auffassung offenbar eine "fiktive Instanz", die er besonders im Zusammenhang mit zwei Formen der Fehlentwicklung sieht. Zum einen beim Psychopathen mit habsüchtigen, brutalen, gewalttätigen Zügen, der aus der Niederlage heraus, die er mit seinem aggressiven Verhalten erlitten hat, durch die Errichtung dieser fiktiven Instanz besser "an die allgemeinen Leitbilder der Moral herangebracht werden" kann: "Durch die Imagination eines übertriebenen Gewissens und übertriebener Schuldgefühle wird der männliche Protest von der geradlinigen Aggression abgedrängt und auf konstruierte Bahnen der Weichherzigkeit gelenkt." Zum ändern beim Nervösen: ihn lockt immer "die Unfruchtbarkeit der Gewissensbisse, der Reue, der Trauer, weil ihr trügerischer Schein ihn hebt und zu veredeln und zu verschönern trachtet; gleichzeitig enthebt er ihn der Lösung der wirklichen Lebens-Probleme".

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 092 23. Fast die gesamte Seite wird von Baumhauer übernommen. Die Verfasserin ergänzt lediglich bei den meisten Zitaten die Seitenzahlen der Arbeit Adlers. Der Begriff "Fehlentwicklung" findet sich bei Adler selbst nicht.

Sichter
fiesh

[8.] Analyse:As/Fragment 105 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:38 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 04-14
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 048; 049, Zeilen: 25-30; 03-08
Wie Freud, so versucht auch Jung sie in einem Modell zu verdeutlichen[,

das kurz dargestellt werden soll]:

Jung unterteilt die Psyche [als Gesamtheit aller psychischen Vorgänge] in Bewußtsein und Unbewußtes.

Mit Bewußtsein meint er die der Aussenwelt zugewandte Seite der Psyche[, d.h. Funktionen und Tätigkeiten, die die Beziehung psychischer Inhalte zum Ich unterhalten]. Zu diesen Funktionen zählen die reflektierend-urteilenden des Denkens und Fühlens und die stärker irrational wertenden Funktionen des Empfindens und Intuierens.

Wie Freud versuchte auch Jung die Gliederung des psychischen Kosmos in einem Modell [...] anschaulich zu machen. So unterscheidet er zunächst einmal zwischen Bewußtsein und Unbewußtem.

Das Bewußtsein bildet für Jung die der Außenwelt zugewandte Seite der Psyche. [...] [Seite 49] Diesem Ich stehen [...] Funktionen zur Verfügung [...]: Die "reflektierend"-urteilenden Funktionen des Denkens und Fühlens [...] wie die stärker irrationalen, wertenden Funktionen des Empfindens und Intuierens.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Verf. ergänzt die Ausführungen in der Quelle an einigen Stellen durch eher banale Zusätze. Kurz darauf folgt ein wörtliches Zitat Baumhauers mit Referenz, die diese Übernahme jedoch nicht abdeckt.

Sichter
Hotznplotz (KP)

[9.] Analyse:As/Fragment 105 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 20:58:55 Kybot
As, BauernOpfer, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 18-21
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 050, Zeilen: 04-08
[Zu ersterem zählt Jung vor allem die "sogenannten gefühlsbetonten Komplexe, die die persönliche Intimität des seelischen Lebens ausmachen" [FN 1],] also all das Verdrängte, Vergessene, unterschwellig Wahrgenommene, Gedachte und Gefühlte, das in enger Beziehung zu den Erlebnissen des Individuums steht. [FN 2]

[ [FN 1] Baumhauer,Otto: Das Vor-Urteil des Gewissens. Limburg 1970. S. 49/50.

[FN 2] Jung,Carl Gustav: Psychologische Typen. Zürich 1960. S. 690.]

[Die Inhalte des persönlichen Unbewußten sind in der Hauptsache die sogenannten gefühlsbetonten Komplexe, welche die persönliche Intimität des seelischen Lebens ausmachen. ...]

Das persönliche Unbewußte enthält also — nach der Zusammenstellung von Harsch — "Vergessenes, Verdrängtes, auch unterschwellig Wahrgenommenes, Gedachtes und Gefühltes aller Art, das in enger Beziehung zu den Erlebnissen dieses Individuums steht".

Anmerkungen

Die Quellenangabe ist falsch: In Jung 1960, der lediglich 678 S. umfasst, heißt es auf S. 527: "Wir können ein persönliches U. unterscheiden, welches alle Acquisitionen der persönlichen Existenz umfaßt, also Vergessenes, Verdrängtes, unterschwellig Wahrgenommenes, Gedachtes und Gefühltes." Von einer engen Beziehung zu den Erlebnissen eines Individuums ist dort nicht die Rede. Die Verfasserin zitiert hier also nicht Jung selbst, wie sie angibt, sondern übernimmt von Baumhauer.

Sichter

[10.] Analyse:As/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:52 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 01-10
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 095; 097, Zeilen: 05-08, 13-17, 21-24; 07-09
Frankl definiert es "als die intuitive Fähigkeit, den einmaligen und einzigartigen Sinn, der in jeder Situation verborgen ist, aufzuspüren." [FN 1]

Das Gewissen reicht in eine unbewußte Tiefe, wurzelt in einem unbewußten Grund. Es ist praelogisch im Sinne eines praemoralischen Wertverständnisses, das aller expliziten Moral vorausgeht. Frankl nennt es auch irrational, weil es in seiner unmittelbaren Vollzugswirklichkeit nie restlos rationalisierbar ist, sondern sich erst in einer sekundären Rationalisierung erschließt. [FN 2]

[FN 1] Frankl,Viktor E.: Ärztliche Seelsorge. Wien 1966. S. 56.

[FN 2] ders.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 66.

[Seite 95, Z. 5-8]

Nicht anders beschreibt Viktor E. Frankl das Gewissen, wenn er in seinem Buch Der Unbewußte Gott davon ausgeht, "daß das, was man Gewissen nennt, in eine unbewußte Tiefe hinabreicht, in einem unbewußten Grunde wurzelt:[...]".

[Seite 95, Z. 13-17]

Frankl bezeichnet das Gewissen aber nicht nur als unbewußt, sondern auch als irrational, "weil es, zumindest in seiner un­mittelbaren Vollzugswirklichkeit, niemals restlos rationalisierbar ist; immer ist es nur nachträglich, immer nur einer sekundären Rationalisierung erschließbar: [...]".

[Seite 95, Z. 21-24]

Irrational — im Sinne von praelogisch — ist nach Auffassung Frankls das Gewissen auch deshalb, weil es ein "praemoralisches Wertverständnis" darstellt, "das aller expliziten Moral wesent­lich vorgängig ist".

[Seite 97, Z. 7-9]

Dieses Gewissen bezeichnet Frankl [...] "als die intuitive Fähigkeit, den einmaligen und einzig­artigen Sinn, der in jeder Situation verborgen ist, aufzuspüren".

Anmerkungen

Die Autorin gibt in Auszügen und zusammenfassend einzelne Inhalte dieser Quelle wieder. Aufgrund des Gesamtkontextes kann darauf geschlossen werden, dass auch die gekennzeichneten Zitate aus dieser Quelle stammen. Vorerst verdächtig.

Sichter
Hotznplotz (KP)

[11.] Analyse:As/Fragment 129 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-16 12:37:27 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 17-23
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 083, Zeilen: 16-22
Zu seiner Entfaltung muß nach Adler in der Erziehung vor allem Wert darauf gelegt werden, für die Kinder keinen Reiz zu schaffen, mehr sein zu wollen als andere. Privilegien und Sonderstellungen innerhalb der Familie, sowie vor allem von Familien oftmals geförderter Gruppenegoismus, müssen vermieden werden. Adler zieht daraus eine ganze Reihe von Folgerungen für die Erziehung, die zum einen darauf hinaus laufen, auf Privilegien und Sonderstellung — besonders in der Familie — zu verzichten, um für die Kinder keinen Reiz zu schaffen, mehr sein zu wollen als andere; und jenen Gruppenegoismus abzubauen — er wird in vielen Familien geradezu gezüchtet —, der dem Kind die Meinung einimpft, man sei besser als andere, sei etwas Besonderes.
Anmerkungen

Eine Quellenangabe erfolgt erst am Ende des nächsten Absatzes auf S. 130, welche diese Übernahme nicht abdeckt. Insbesondere hätten die 13 aufeinanderfolgenden identischen Wörter kenntlich gemacht werden müssen.

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki