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Quelle:As/Fend 1976

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Helmut Fend
Titel    Sozialisierung und Erziehung. Eine Einführung in die Sozialisierungsforschung
Herausgeber    Wolfgang Brezinka
Ort    Weinheim [u.a.]
Verlag    Beltz
Jahr    1976
Umfang    263 S.
Reihe    Studien zur Erziehungswissenschaft ; Bd. 5. Allgemeine Erziehungswissenschaft
ISBN    3-407-13505-X

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 044 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:20 Kybot
As, Fend 1976, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 17-21
Quelle: Fend 1976
Seite(n): 20, Zeilen: 1-
Neben der behavioristischen Psychologie, wonach unter "Sozialisierung" jenes Muster von Belohnung und Strafe verstanden wird, das sich z.B. im Verhalten der Mutter gegenüber dem Kind manifestiert, jene "child-rearing- practices", ... Unter „Sozialisierung“ wird hier nichts anderes als jenes Muster von Belohnung und Strafe verstanden, das sich z. B. im Verhalten der Mutter gegenüber dem Kind manifestiert. Mit „Sozialisierung“ sind „child-rearing practices“ gemeint, besonders jene, die während der frühenen Kinheit in der Familie verwendet werden.


[...]


Den nachhaltigsten Einfluß auf Theorie und Forschung über die So­zialisierung hat vermutlich Sigmund Freud ausgeübt. Seine Aussagen über die „Natur“ und das Werden der Persönlichkeit sind neben der behavioristischen Psychologie zum zweiten allgemeinen theoreti­schen Bezugsrahmen geworden, in dem Sozialisierung bisher unter­sucht wurde.

Anmerkungen
Sichter
Hotznplotz (KP)

[2.] Analyse:As/Fragment 045 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:13:15 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fend 1976, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 045, Zeilen: 05-18, 20-22
Quelle: Fend 1976
Seite(n): 028; 029; 030, Zeilen: 25-26; 03-08, 12-17, 27-31; 01-02
Nach Durkheim lebt der Mensch durch Triebe ständig bedrängt von Natur aus in einem instabilen Zustand. Erst durch soziale Normen und Werte erfährt sein Streben Begrenzung und Zielsetzung und werden die Triebe und Wünsche der Mitglieder einer Gesellschaft in realisierbare Bahnen gelenkt. Die Reichweite möglicher Verhaltensweisen wird durch die moralische Ordnung als dem umfassenden System von Verboten und Geboten bestimmt. Die Gesamtheit der moralischen Regeln bildet eine Mauer, "an die viele Leidenschaften, Triebe und Bedürfnisse branden" [FN 2] und absterben. Bedürfnisbefriedigung wird dadurch nicht verhindert, sondern erfährt nach Durkheim erst in der Begrenzung des Strebens die Bedingung für die Möglichkeit der Befriedigung. Das zentrale Wertsystem [...] muß von den Gesellschaftsmitgliedern erlernt werden. Als "kollektives Gewissen" reguliert es dann das Verhalten des einzelnen.

[ [FN 2] Fend, Helmut: a.a.O., S. 29]

Der Mensch lebt nach Durkheim von Natur aus in einem unstabilen Zustand, in dem er von Trieben bedrängt wird. [...] [Seite 29]

Eine Begrenzung und Zielsetzung erfolgt aber durch soziale Normen und Werte. Durch sie werden die Triebe und Wünsche der Mitglieder einer Gesellschaft in realisierbare Bahnen gelenkt.

Eine moralische Ordnung ist für Durkheim ein umfassendes System von Verboten und Geboten. Ihr Ziel ist es, die Reichweite der möglichen Verhaltensweisen zu begrenzen. [...] Die Gesamtheit der moralischen Regeln bildet eine Mauer, an die viele Leidenschaften, Triebe und Bedürfnisse branden. An der Mauer sterben diese jedoch ab[FN 26]. Eine Befriedigung von Bedürfnissen und Wünschen wird dadurch aber nicht verhindert. Im Gegenteil: die Begrenzung des Strebens ist die Bedingung für die Möglichkeit der Befriedigung. [...]

Das zentrale Wertsystem einer Gesellschaft muß von ihren Mitgliedern gelernt werden. [...] Die Umwandlung des Individuums [...] erfolgt also nach Durk- [Seite 30] heim dadurch, daß ein Wertsystem gelernt wird, das in der Form eines "kollektiven Gewissens" das Verhalten der Einzelnen reguliert.

[ [FN 25] Vgl. u. a. Emile Durkheim: Moral Education. Translated by Everett K. Wilson and Herman Schnurer. Glencoe (Illinois) 1961, S. 42.

[FN 26] Vgl. ebenda, S. 42.]

Anmerkungen

Die Ausführungen zu Durkheim in diesem Fragment stammen fast vollständig aus Fend, obwohl nur ein Halbsatz als Zitat gekennzeichnet ist.

Sichter
Hindemith, PlagProf:-)

[3.] Analyse:As/Fragment 047 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:18:21 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fend 1976, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 047, Zeilen: 01-25
Quelle: Fend 1976
Seite(n): 030; 031; 032, Zeilen: 26-29; 01-20, 27-29; 01-04, 10-11
George Herbert Mead [FN 1] hat in seiner kognitiven Theorie [...] im Zusammenhang mit dem Werden des Menschen im sozialen Kontext die Frage nach der Entstehung von Selbstbewußtsein gestellt. Wesentliches Element menschlicher Sozialwerdung ist für ihn das Erlernen der Sprache, durch die Menschen in Interaktion treten können. Beim Sprechen sendet der Mensch Botschaften, die für Sender und Empfänger gleiche Bedeutung haben. Dadurch kann der Einzelne auf Aussagen anderer wie auf eigene gleichermaßen reagieren. Er kann sowohl Subjekt als auch Objekt von Aussagen sein. Diese Fähigkeit zur Reflexion ist nach Mead das kennzeichnende Merkmal des menschlichen "Selbst". Zu diesem Selbst gehört weiterhin ein "kognitives System von Regeln und Normen über erwünschte Verhaltensweisen in einer Gruppe" [FN 2], das zu erlernen ist. Bei diesem Lernprozeß spielt der "generalized other" eine entscheidende Rolle: Mead meint damit das System von Regeln und Normen, das das organisierte soziale Leben reguliert, den verallgemeinerten Standpunkt der Gruppe, von dem aus jedes Gruppenmitglied sich selbst und die Erwartungen der anderen sehen muß. Sozialisation wäre nach Meads Theorie also die Übernahme der im "generalized other" verankerten Erwartungen, wodurch das Selbst als Grundlage zur Beurteilung seines Verhaltens ein kognitives System von Verhaltensstandards erlernt. [FN 3]

[ [FN 1] Mead,George Herbert: Geist,Identität und Gesellschaft. Zürich und Stuttgart 21971.

[FN 2] Fend,Helmut: a.a.O. S. 31.

[FN 3] Als Forschungsgebiet taucht der Begriff Sozialisation fast gleichzeitig in Soziologie, Anthropologie und Psychologie auf. Vgl. dazu u.a.:
Danziger,Kurt: Sozialisation. Düsseldorf 1974.
Nunner-Winkler,Gertrud und Rolff,HansG.: Theorie der Sozialisation. In: Erziehungswissenschaftliches Handbuch. 3.Band. Teil 2. Hrsg.: Th. Ellwein und H.-H. Groothoff u.a. Berlin 1971. S. 177-201.
Walter,Hein (Hrsg): Sozialisationsforschung. 3 Bände. Stuttgart 1973-1975.
Wurzbacher,Gerhard (Hrsg.): Sozialisation und Personalisation. Stuttgart 31974.

Eine Einführung neueren Datums ist zu finden bei:
Helbig,Ludwig: Sozialisation. Frankfurt,Berlin,München 1979.]

G. H. Mead [...] hat [Seite 31] eine kognitive Theorie über das Werden des Menschen im sozialen Kontext aufgestellt. Er will die Frage beantworten, wie Selbstbewußtsein [...] entsteht.

Der Mensch wird zum sozialen Wesen durch das Lernen einer Sprache und eine Sprache lernt der Mensch in Interaktion mit anderen Menschen. Wenn der Mensch spricht, sendet er Botschaften aus, die für den Empfänger die gleiche Bedeutung haben wie für den Sender. Dadurch kann der Mensch auf die eigenen Aussagen auf die gleiche Weise reagieren, wie auf Aussagen anderer Menschen. [...] er kann sowohl Subjekt als auch Objekt von Aussagen sein. Diese Reflexivität ist das kennzeichnende Merkmal des menschlichen "Selbst". [...] Diese Selbst enthält unter anderem ein kognitives System von Regeln und Normen über erwünschte Verhaltensweisen in einer Gruppe.

Ein zentraler Begriff in der Theorie der Entstehung des Selbst ist der "generalized other". Mit diesem Ausdruck wird das System von Regeln und Normen bezeichnet, welches das organisierte soziale Leben reguliert. [...] Er muß sich selber vom verallgemeinerten Standpunkt der Gruppe aus sehen, er muß die Erwartungen aller Spieler kennen. [...]

[Seite 32] Hat sich dieser Prozeß vollzogen, dann enthält das Selbst ein kognitives System von Verhaltensstandards, das die Grundlage für die Beurteilung des eigenen Verhaltens bildet. [...] Die Übernahme des "generalized other" könnte als Prozeß der Sozialisierung bezeichnet werden.

Anmerkungen

Die Ausführungen über Mead werden fast vollständig aus Fend übernommen, obwohl nur eine einzelne Wortgruppe als Zitat kenntlich gemacht ist. Der Wortlaut ist oft identisch. Wo er abweicht, lässt er keine eigenständige Rezeption von Mead erkennen.

Sichter
Hindemith, PlagProf:-)




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