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Quelle:As/Nosbüsch 1965

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Johannes Nosbüsch
Titel    Das Personproblem in der gegenwärtigen Philosophie
Sammlung    Personale Erziehung. Beiträge zur Pädagogik der Gegenwart
Herausgeber    Berthold Gerner
Ort    Darmstadt
Verlag    Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Jahr    1965
Seiten    33-88
Reihe    Wege der Forschung ; 29

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 259 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 18:14:58 Hotznplotz
As, Fragment, Gesichtet, Nosbüsch 1965, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 259, Zeilen: 10-22, 106-110
Quelle: Nosbüsch 1965
Seite(n): 083; 084, Zeilen: 13-24, 106, 110, 112; 01-03, 101
Der Mensch kann der Welt gegenübertreten; dann erscheint sie ihm als das Objekt, von dem er sich als Subjekt des Erfahrens und Gebrauchens unterscheidet. [FN 2] Er ist dann ein Einzelwesen, das das Grundwort Ich-Es spricht. Diese geläufige Haltung ist aber nach Buber nicht die wesenhaft menschliche. Sie kommt erst da zum Ausdruck, wo er das Grundwort Ich-Du ausspricht, jenes Grundwort, das die Welt der Beziehung stiftet. [FN 3] Im Ereignis der Begegnung, in der "Gegenseitigkeit" [FN 4], im Dialog erscheint des Menschen Menschlichkeit. Buber setzt diese Menschlichkeit gleich mit Personalität: "Das Ich des Grundwortes Ich-Du erscheint als Person. ... Person erscheint, indem sie zu anderen in Beziehung tritt." [FN 5]

[FN 2] Buber,Martin: Ich und Du. In: ders.: Das dialogische Prinzip. Heidelberg 31973. S. 7-136. hier: S. 65.

[FN 3] ebd. S. 1O.

[FN 4] ebd. S. 19.

[FN 5] ebd. S. 65.

Der Mensch kann sich der Welt gegenüberstellen, dann hat er sie als Objekt, von dem er selbst als Subjekt "des Erfahrens und Gebrauchens" [FN 261] geschieden ist. Er erscheint der Welt gegenüber als "monologisches Eigenwesen"[FN 262], welches das "Grundwort ... Ich-Es"[FN 263] spricht. Aber so geläufig dem Menschen diese Haltung ist und so häufig er sie einnehmen mag, sie ist nicht die wesenhaft menschliche Haltung. Diese tritt erst dann zutage, wenn er das "Grundwort ... Ich-Du"[FN 264] spricht, jenes Grundwort, das die "Welt der Beziehung stiftet"[FN 265]. Der Mensch ist menschlich erst im "Begegnungsereignis"[FN 266], in der "Gegenseitigkeit"[FN 267], im "Dialog", welche Menschlichkeit dann auch von BUBER ausdrücklich mit der Personalität des [Seite 84] Menschen ineinsgesetzt wird: "Das Ich des Grundwortes Ich-Du erscheint als Person ... Person erscheint, indem sie zu anderen Personen in Beziehung tritt"[FN 268].

[ [FN 260] Martin Buber: Ich und Du, um ein Nachwort erweiterte Neuausgabe, Heidelberg 1958, S. 9.]

[FN 261] Ebd. S. 57.

[ [FN 262] Ebd.

[FN 263] Ebd. S. 9.

[FN 264] Ebd.]

[FN 265] Ebd. S. 11.

[ [FN 266] Ebd. S. 50, 51.]

[FN 267] Ebd. S. 19.

[FN 268] Ebd. S. 57.

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt die von Nosbüsch kompilierten Ausführungen zu Bubers Aufsatz "Ich und Du" und passt lediglich die Seitenzahlen der Referenzen an, da sie eine später erschienene Monografie verwendet. Allein der Ausdruck "monologisches Eigenwesen" wird durch "Einzelwesen" ersetzt.

Sichter
Hindemith, fiesh

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