Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:As/Nowak 1978

< Quelle:As

31.381Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Antoni J. Nowak
Titel    Gewissen und Gewissensbildung heute : in tiefenpsychologischer und theologischer Sicht
Ort    Wien [u.a.]
Verlag    Herder
Jahr    1978
Umfang    144 S.
Anmerkung    Zugl.: Salzburg, Univ., Habil.-Schr.
ISBN    3-210-24559-2

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    16


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 089 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:02 Kybot
As, Fragment, KeinPlagiat, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 15-21
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 29, Zeilen:
Alfred Adler ist der erste Schüler Freuds, der sich von ihm trennt (1911) und eine individualpsychologische Theorie entwickelt.In deren Mittelpunkt steht "das Konzept eines einheitlichen, schöpferischen Individuums, welches im geordneten Zustand in einer positiven, konstruktiven ethischen Beziehung zu seinen Mitmenschen steht" [Fn 3].

[Fn 3] Nowak,Antoni J.: Gewissen und Gewissensbildung heute in tiefenpsychologischer und theologischer Sicht.Wien 1978. S. 29f.

Alfred Adler war der erste Schüler Freuds, der sich von ihm trennte (1911) und die sogenannte Individualpsychologie gründete.

[...]

Der Kern von Adlers Persönlichkeitstheorie ist das Konzept eines ein­heitlichen, schöpferischen Individuums, welches im geordneten Zustand [ n einer positiven, konstruktiven ethischen Beziehung zu seinen Mitmen­schen steht. Adler entwickelte eine humanistische Theorie der mensch­lichen Persönlichkeit, die eine Antithese zur Freudschen Konzeption war [Fn 41]

[Fn 41] Vgl. C. S. Hall/G. Lindzey, Theories of Personality, New York 1957, S. 125.

]

Anmerkungen

Das sich der Inhalt des ersten Satzes auch in der Quelle befindet, verschweigt die Autorin.

Sichter
Hotznplotz (KP)

[2.] Analyse:As/Fragment 090 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 18:00:08 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 090, Zeilen: 19-24
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 031, Zeilen: 08-13, 20-21
Zur Kompensation des Minderwertigkeitsgefühls und als Ausstrahlung einer seelischen Urenergie, die nach Selbstverwirklichung tendiert, entwickelt das Individuum Geltungsstreben. Solches Streben nach Selbsterhaltung und Persönlichkeitsbehauptung wird in der Individualpsychologie als Grundtrieb gesehen. Es ist einmal seelische Reaktion auf ein Minderwertigkeitsgefühl, eine Kompensation; andererseits zeigt sich, daß hinter dem Geltungsstreben eine seelische Urkraft steht. Die Kompensation im Adlerschen Sinne ist [...] auch als Ausstrahlung einer seelischen Urenergie aufzufassen, die nach [...] Selbstverwirklichung tendiert[FN 49]. [...]

Dieser Drang des Selbsterhaltungstriebes zur Persönlichkeitsbehauptung ist der Grundtrieb in der Individualpsychologie.

[ [FN 49] Vgl. A. Adler, Über den nervösen Charakter, Darmstadt 1969, S. 35 und 46.]

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[3.] Analyse:As/Fragment 091 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-05 21:13:11 WiseWoman
As, Fragment, KeinPlagiat, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 091, Zeilen: 01, 101
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 031, Zeilen: 23-28, 112
[Das Gefühl der Minderwertigkeit erscheint hier "als ein fortwährender Reiz, einen Weg ausfindig zu machen, um die Anpassung an dieses Leben zu bewerkstelligen, vorzusorgen, sich Situationen zu schaffen, wo die Nachteile der menschlichen Stellung in der Natur] ausgeglichen erscheinen" [FN 1].

[FN 1] Adler,Alfred: Menschenkenntnis. S. 21.

"Aber diese Minderwertigkeit [...] wirkt als ein fortwährender Reiz, einen Weg ausfindig zu machen, um die Anpassung an dieses Leben zu bewerkstelligen, vorzusorgen, sich Situationen zu schaffen, wo die Nachteile der menschlichen Stellung in der Natur ausgeglichen erscheinen"[FN 51].

[FN 51] A. Adler, Menschenkenntnis, Leipzig 1929, S. 21.

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 090 19

Sichter

[4.] Analyse:As/Fragment 092 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:10 Kybot
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, 213.102.93.254, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 092, Zeilen: 07-13, 101-108
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 031; 032, Zeilen: 30-33; 01-10, 101
Bestimmend für die Genese eines Menschen sind nach Adler nicht Erbanalgen [sic], sondern Milieufaktoren. Aus den Erfahrungen persönlicher Erlebnisse nimmt das Geltungsstreben eine persönliche Fassung an, die als individueller Lebensstil bezeichnet wird. Er umfaßt neben dem Lebensziel auch die Meinung des Individuums über sich und die Welt und seinen persönlichen Weg, in seiner besonderen Situation zu seinem Ziel zu streben. [FN 1]

[FN 1] "Der Lebensstil wird verschiedentlich gleichgesetzt mit dem Ich, der einem Menschen eigenen Persönlichkeit, der Einheit der Persönlichkeit, der individuellen Form der schöpferischen Aktivität, der Methode, Problemen ins Auge zu sehen, der Meinung von sich selbst und den Lebensproblemen, der ganzen Einstellung zum Leben und anderen" (Ansbacher,Heinz L. (Hrsg.): Alfred Adlers Individualpsychologie. München 1972. S.175)

Die wichtigsten Faktoren, die die Geschichte eines Menschen realisieren, liegen nicht in der Erbanlage, sondern sind die Milieufaktoren [...]. Im Rahmen der persönlichen Erlebnisse nimmt das Geltungsstreben eine strenge persönliche Fassung an. [Seite 32] Sie besteht im individuellen [...] Lebensstil. Der Lebensstil umfaßt außer dem Ziel auch die Meinung des Individuums von sich und der Welt, wie auch seinen einzigartigen Weg, in seiner besonderen Situation nach seinem Ziel zu streben. [...] "Der Lebensstil wird verschiedentlich gleichgesetzt mit dem Ich, der einem Menschen eigenen Persönlichkeit, der Einheit der Persönlichkeit, der individuellen Form der schöpferischen Aktivität, der Methode, Problemen ins Auge zu sehen, der Meinung von sich selbst und den Lebensproblemen, der ganzen Einstellung zum Leben, und anderen"[FN 52].

[FN 52] H. L. u. R. R. Ansbacher, Alfred Adlers Individualpsychologie, München 1972, S. 175.

Anmerkungen

Bei Ansbacher finden sich hinter den Elementen der Aufzählung noch Literaturreferenzen in Klammern (sodass es bei ihm z.B. heißt: der einem Menschen eigenen Persönlichkeit (1931a, S. 200)), die sowohl bei Nowak als auch bei der Verfasserin ohne Kenntlichmachung ausgelassen werden. Der vor [FN 1] stehende Fließtext findet sich zudem bei Ansbacher in keiner Weise.

Sichter
Hindemith fiesh

[5.] Analyse:As/Fragment 093 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:18:51 Kybot
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 093, Zeilen: 26-28
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 034, Zeilen: 08-10
Die wichtigsten Aspekte des Adlerschen Gewissensbegriffs sind somit: fiktive Instanz zur Sicherung der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit der [Geschehnisse und Voraussetzung des Zweifels.] [...] die wichtigen Aspekte des Gewissens sind: Sicherungstendenz der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit des Geschehens und Voraussetzung des Zweifels.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fortsetzung in Fragment 094 01.

Sichter
fiesh

[6.] Analyse:As/Fragment 094 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-24 20:00:13 Fiesh
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 094, Zeilen: 01-05
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 034, Zeilen: 08-13
[Die wichtigsten Aspekte des Adlerschen Gewissensbegriffs sind somit: fiktive Instanz zur Sicherung der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit der] Geschehnisse und Voraussetzung des Zweifels.

Weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist, wird dabei das als gut bestimmt, was menschliches Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und erleichtert, als böse gilt bei Adler, was das Leben in der Gemeinschaft unmöglich macht [...].

[...] die wichtigen Aspekte des Gewissens sind: Sicherungstendenz der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit des Geschehens und Voraussetzung des Zweifels. Weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist, ist gut, was menschliches Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und erleichtert; böse, was das Leben in der Gemeinschaft unmöglich macht.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 093 26

Sichter
fiesh

[7.] Analyse:As/Fragment 101 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 20:58:41 Kybot
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 07-12, 17-19, 102-103
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 038, Zeilen: 05-15, 126-127
Die Reifung des Menschen erfolgt nach Jung im Rahmen der Individuation, worunter "allgemein der Vorgang der Bildung und Besonderung von Einzelwesen, speziell die Entwicklung des psychologischen Individuums als eines vom Allgemeinen, von der Kollektivpsychologie unterschiedenen Wesens" verstanden wird. [FN 1] [...]

Sein Ziel ist die individuierte Persönlichkeit, die ihren Mittelpunkt erreicht hat, den Jung als den Archetypus des "Selbst" bezeichnet. [FN 3]

[Dieses Selbst betrachtet Jung dialektisch: es versucht in jeder Beziehung "die Thesis der reinen, unbewußten Natur und die Antithesis des Ichs in der Synthesis bewußter Natur zu vereinigen." [FN 4]

[Seite 100] [FN 3] Jacobi,Jolande: Der Weg zur Individuation. Zürich,Stuttgart 1965. S. 131.

[Seite 101] [FN 1] ebd. S. 41. [...]]

[FN 3] Jung,Carl Gustav: Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewußten. Zürich <sup>4</sup>1945. S. 175 und 203.

[ [FN 4] Adler,Alfred: Zur analytischen Psychologie. Zürich 1952. S. 147.]

Jung gebraucht für den ganzen Reifungsweg des Menschen den Begriff Individuation. [...] "Die Individuation ist allgemein der Vorgang der Bildung und Besonderung von Einzelwe­sen, speziell die Entwicklung des psychologischen Individuums als eines vom Allgemeinen, von der Kollektivpsychologie unterschiedenen Wesens. [...]"[FN 82]. Die Individuation ist [...] ein Reifungsprozeß, durch den der Mensch den Mittelpunkt seiner Persönlichkeit erreicht, den Jung als Archetypus des "Selbst" bezeichnet[FN 83].

[ [FN 82] C. G. Jung, Psychologische Typen, Olten - Freiburg 1971, S. 477.]

[FN 83] Vgl. C. G. Jung, Die Beziehung zwischen Ich und dem Unbewußten, Zürich 1945, S. 175 und 203.

Anmerkungen

Die Verfasserin zitiert genau dieselben Stellen bei Jung wie Nowak – bei der unteren Fußnote gibt sie sogar zwei identische Seitenzahlen an. Der Verweis auf Jacobi, S. 41, führt ins Leere. Das Zitat mit [FN 4], für das es keine Entsprechung gibt, wird fälschlicherweise Alfred statt Gerhard Adler zugeschrieben.

Sichter
Hotznplotz (V)

[8.] Analyse:As/Fragment 107 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:32:56 Hotznplotz
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 07-15
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 039, Zeilen: 17-23
Von daher unterscheidet Jung das moralische vom ethischen Gewissen. Während im moralischen Gewissen Forderungen des Sittenkodex' zum Ausdruck kommen, er somit dem Freudschen Über-Ich enspricht, bezeichnet das ethische Gewissen eine unmittelbare Funktion des Selbst. Darin wird der Mensch gegenüber archetypischen Konstellationen aufgefordert, aus freier Entscheidung Stellung zu nehmen und so seine Individuation zu vollziehen, bzw. seiner unvertretbaren Bestimmung zu entsprechen. Jung unterscheidet zwischen einer "moralischen" und "ethischen" Form des Gewissens. Erstere entspricht dem Freudschen Über-Ich, es ist ein "moralischer" Gewissensspruch. Die "ethische" Form des Gewissens ist eine unmittelbare Funktion des Selbst, das den Menschen gegenüber bestimmten archetypischen Konstellationen auffordert, aus freier Entscheidung Stellung zu nehmen und so seine Individuation zu vollziehen, seiner unvertretbaren Bestimmung zu entsprechen[FN 88].

[ [FN 88] Vgl. R. Bock, Individuation als Integration des Bösen (Eine Untersuchung in der Sicht der Grundhypothesen von C. G. Jungs Komplexer Psychologie), Dissertation Salzburg 1970, S. 123—124 (hektographiert).]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe – trotzdem werden Inhalt und einige Formulierungen übernommen.

Sichter
Hindemith, fiesh

[9.] Analyse:As/Fragment 110 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:19:31 Kybot
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 23-26
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 045, Zeilen: 28-31
Das Gewissen in der Existenzanalyse Frankls hat nichts zu tun mit dem Uber-Ich Freuds. So wie sich Liebe genetisch nicht aus dem Es ableiten läßt, so kann nach Frankl das Gewissen nicht auf das Über-Ich reduziert werden. Das Gewissen ist also in der Existenzanalyse ein ganz spezifisch menschliches Phänomen, das nichts mit Freuds Über-Ich zu tun hat. In der Auffassung Frankls läßt sich das Gewissen auf das Über-Ich ebensowenig reduzieren, wie sich die Liebe genetisch vom Es ableiten läßt.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[10.] Analyse:As/Fragment 111 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:56 Kybot
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 01-05, 101-104
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 045; 046, Zeilen: 31-33; 01-02, 101-102
Liebe und Gewissen sind spezifisch humane Prinzipien in der Weise, "daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zu Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz

manifestiert." [FN 1]

[FN 1] Frankl,Viktor E.: Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen. In: Petrilowitsch, Nikolaus (Hrs.): Die Sinnfrage in der Psychotherapie. Darmstadt 1972. S. 494.

Liebe und Gewissen sind ebenfalls spezifisch humane Phänomene, und zwar so, "daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zur [Seite 46] Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert"[FN 121].

[FN 121] V. E. Frankl, Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen, in: Die Sinnfrage in der Psychotherapie (Hrsg. N. Petrilowitsch), Darmstadt 1972, S. 494.

Anmerkungen

Im originalen Aufsatz von Frankl heißt es (grammatisch richtig): "[...] während sich durch die Liebe die menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert". Da sich bei Nowak genau derselbe Zitationsfehler findet, wird der Satz offenbar mitsamt Literaturangabe von der Verfasserin übernommen.

Sichter
fiesh

[11.] Analyse:As/Fragment 113 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:55:58 Kybot
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 09-30, 102-109
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 047; 048, Zeilen: 19-20, 119-120; 03-19, 101-104
Entwicklung meint, "durch Widerspruch und unzählige Versuche überzugehen zu höheren, differenzierteren Formen."[FN 2] Der ontogenetische Prozeß der Personalisation zielt darauf, daß die Person im Laufe ihrer Entwicklung weniger determiniert und weniger heteronom wird. Man muß den Menschen auf jeder Stufe der Entwicklung als Person verstehen, gleichzeitig besteht aber die Aufgabe des Menschen darin, immer mehr Person zu werden, denn "die Person ist nicht die Summe eines abstrakten Individuums und einer ebenso abstrakten statischen Umwelt, sondern die Person ist ein sich wahrscheinlich quantenhaft ausdehnendes einheitliches Wirkfeld." [FN 3]

Caruso bezeichnet die Person schließlich als "ein inkommunikables Gestaltungsprinzip, das sowohl ein Optimum an Individuation innerhalb der Spezies als auch an Beziehungen zum Du, zu sich selbst, zur Welt darstellt." [FN 4] Ein stets Bewußtwerden der Entfremdung von Natur und Welt bildet den Weg der Befreiung, der Personalisation.

Insofern ist dieser Prozeß ein dialektischer: "Die Person steht im Brennpunkt dieser zwei Polarisierungen, die Gleichgewicht suchen, indem sie sich widersprechen und dadurch die Dialektik der Personalisation ermöglichen." [FN 5]

[FN 2] Caruso,Igor A.: Der Vorstoß ins Weltall als psycholo­gisches Problem. In: Der Psychologe. 11 (1960). Heft 12. S. 466.

[FN 3] ders.: Person und Symbol. In: Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie. 2/3 (1955). S. 124.

[FN 4] ders.(und Mitarbeiter): Bios,Psyche und Person. S. 420.

[FN 5] ders.: Soziale Aspekte der Psychoanalyse. Stuttgart 1962. S. 56.

Die Entwicklung bedeutet "durch Widerspruch und unzäh­lige Versuche überzugehen zu höheren, differenzierteren Formen"[FN 129]. [...] [Seite 48] [...]

Der ontogenetische Prozeß beruht darauf, daß die Person mit der Zeit weniger determiniert und weniger heteronom ist. Den Menschen muß man auf jeder Stufe der Evo­lution als Person verstehen, aber seine Aufgabe ist, immer mehr Person zu werden, denn "die Person ist nicht die Summe eines abstrakten Indi­viduums und einer ebenso abstrakten statischen Umwelt, sondern die Person ist ein sich wahrscheinlich quantenhaft ausdehnendes einheitliches Wirkfeld"[FN 131]. Schließlich bezeichnet Caruso die Person als "ein inkommunikables Gestaltungsprinzip, das sowohl ein Optimum an Individuation innerhalb der Spezies als auch an Beziehungen zum Du, zu sich selbst, zur Welt darstellt"[FN 132]. Der Mensch [...] ist von der Natur und von der Welt [...] ent­fremdet; er hat ein stetes Bewußtwerden der Entfremdung, die zugleich ein Weg der Befreiung, der Personalisation, ist. "Die Person steht im Brennpunkt dieser zwei Polarisierungen, die Gleichgewicht suchen, indem sie sich widersprechen und dadurch die Dialektik der Personalisation ermöglichen"[FN 133].

[FN 129] I. A. Caruso, Der Vorstoß ins Weltall als psychologisches Problem, in: "Der Psycho­loge" 12, 11 (1960), S. 466. [...]

[FN 131] I. A. Caruso, Person und Symbol, in: "Jahrbuch für Psychologie und Psychothera­pie", 2/3 (1955), S. 124.

[FN 132] I. A. Caruso, Bios, Psyche, Person. S. 420.

[FN 133] I. A. Caruso, Soziale Aspekte der Psychoanalyse, S. 56. [...]

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt gut zwei Drittel der Seite mitsamt vier Literaturreferenzen.

Sichter
Hotznplotz Hindemith

[12.] Analyse:As/Fragment 114 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:56:02 Kybot
As, Fragment, KeinPlagiat, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 6-13
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 51, Zeilen: 1-6
Es ist ein auf Weltoffenheit hin rezeptorisch angelegtes angeborenes Schema. In der symbolischen Gestalt des Über-Ich wird die Gewissensfunktion geprägt und eingelebt, d.h. das Über-Ich scheint für Caruso "Verteidigungsmechanis­mus auf dem Wege zum Gewissen, ist "die provisorische faktische Repräsentanz des Gewissens, das in derprogressiven Personalisation dialektisch überwunden werden2)muß". [Fn 2]

...

2) Nowak,Antoni J.: a.a.O. S. 50/51.

In der Auffassung Carusos ist das Gewissen ein auf die Weltoffenheit hin rezeptorisch angelegtes angeborenes Schema. Die Gewissensfunktion wird in der symbolischen Gestalt des Über-Ich geprägt und eingelernt. Schließlich ist das Über-Ich die provisorische faktische Repräsentanz des Gewissens, das in der progressiven Personalisation dialektisch überwun­den werden muß.
Anmerkungen

Es könnte eine Mischung von Verschleierung und Bauernopfer sein. Die Autorin gibt nur für das Zitat die Quelle an.

Sichter
Hotznplotz (KP)

[13.] Analyse:As/Fragment 115 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:38:10 Hotznplotz
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 08-23, 105-108
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 051; 069; 070, Zeilen: 39-42; 33-37, 103; 12-13, 16-21
Ihr Ziel ist es, das Über-Ich zu überwinden und zur Selbstbestimmung zu finden. Der existenzielle Drang des Menschen zu Freiheit und Selbstbestimmung zu kommen und über das eigene Leben und seine Gestaltung bestimmen zu können, entspricht einer Stufe zum personalen Gewissen. "Eine normale, gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, daß allmählich an die Stelle des in der Kindheit anerzogenen Über-Ichs das tritt, was wir mit Caruso als "personales Gewissen" bezeichnen. [FN 2]

Dieses personale Gewissen ist nicht statisch, sondern dynamisch in der Weise, als es ermöglicht, gegebene Möglichkeiten zu prüfen, sich auseinanderzusetzen, ohne Zwang und Ängstlichkeit Verantwortung auf sich zu nehmen, "denn Moral im Werden ist doppeldeutig, ambivalent; verwirklichte Moral ist höchste Ordnung in Freiheit." [FN 3]

[ [FN 2] Nowak,Antoni J.: a.a.O. S. 51.]

[FN 3] Caruso,Igor A.: Schema,Gewissen und Neurose. In: Frankl,Viktor u.a. (Hrsg.): Handbuch der Neurosen­lehre und Psychotherapie. München 1959. Band II. S. 727-732. hier: S. 730.

[Seite 70, Z. 12-13]

In der Entwicklungsphase der Jugend versucht der Mensch das Über-Ich zu überwinden, seine Selbstbestimmung zu finden.

[Seite 70, Z. 16-21]

Es ist doch ein existentieller Wunsch des Menschen, frei zu sein [...] und [...] über das eigene Leben und seine Gestaltung bestimmen zu können. Dast [sic] ist der existentielle Drang zur Selbstbestimmung, die zugleich eine Stufe zum personalen Gewissen darstellt.

[Seite 51, Z. 39-42]

Eine normale, gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, daß allmählich an die Stelle des in der Kindheit anerzogenen Über-Ichs das tritt, was wir mit Caruso als "personales Gewissen" bezeichnen.

[Seite 69, Z. 33-37]

Das personale Gewissen ist nicht starr, es ist elastisch im Sinne einer gegebenen Möglichkeit, zu prüfen, sich auseinanderzusetzen, hat nichts mit einem Zwang zu tun, ist nicht ängstlich, ist reif geworden, die Ver­antwortung auf sich zu nehmen, denn "Moral im Werden ist doppeldeu­tig, ambivalent, verwirklichte Moral ist höchste Ordnung in Freiheit"[FN 55].

[Seite 69, Z. 103]

[ [FN 53] I. A. Caruso, Schema Gewissen und Neurose, a. a. O., S. 727.
[...]]
[FN 55] A. a. O., S. 730.

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt vor dem Zitat auf S. 51 ebenfalls von S. 70 und danach von S. 69 – mitsamt einer Referenz auf Caruso – von Nowak, ohne dies kenntlich zu machen. Die dem wörtlichen Caruso-Zitat vorangehende Einleitung kommt bei diesem selbst nicht vor, was die Übernahme manifest macht. Außerdem findet sich das "denn" am Anfang des Caruso-Zitats nur bei Nowak (dort allerdings nicht als Teil des Zitats), nicht aber bei Caruso selbst.

Sichter
Hindemith, fiesh

[14.] Analyse:As/Fragment 116 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:43:44 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz, Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 02-11, 101-105
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 12, Zeilen: 09-13, 14-17, 103-105
Der Name "Tiefenpsychologie" wurde von Freud geschaffen [FN 1], um den Unterschied zwischen der damals herrschenden akademischen Bewußtseinspsychologie und seiner Psychologie herauszustellen. Während Freud diesen Begriff als Synonym für "Psychoanalyse" benutzt, wird im allgemeinen Sprach­gebrauch – ausgehend von der Begriffsverwendung der Bewußtseinspsychologen – unter "Tiefenpsychologie" das Gesamt aller psychologischen Schulen inklusive der Psycho­analyse verstanden, die mit dem Begriff des Unbewußten [FN 2] operieren.

[FN 1] vgl. dazu: Freud,Sigmund: Das Interesse an der Psycho­analyse. G.W. VIII. S. 398: "Man darf es wohl aussprechen, daß das psychoanalytische Studium der Träume den ersten Einblick in eine bisher nicht geahnte Tiefenpsycholo­gie eröffnet hat."

[ [FN 2] Den Unterschied zwischen Psychoanalyse und Tiefenpsycho­logie beschreibt Nowak wie folgt: Mit Psychoanalyse sei "in erster Linie eine Methode der seelischen Heilbe­handlung dargestellt, eine Analyse der Tiefenseele nach verdrängten unbewußten Inhalten, die das bewußte Denken und Handeln stören. ... Das Wort 'Tiefenpsychologie' unterstreicht mehr den allgemein theoretischen und systematischen Aspekt der Disziplin" (Nowak,Antoni J.: a.a.O. S. 14).]

Der Name "Tiefenpsychologie" wurde zuerst von Freud geschaffen[FN 3], um den Unterschied zwischen seiner Psychologie und der herrschenden akademischen Bewußtseinspsychologie zu begründen. Er gebrauchte das Wort strikt als Synonym von "Psychoanalyse"[FN 4].

Im Sprachgebrauch der Bewußtseinspsychologen [...] be­deutet das Wort "Tiefenpsychologie" das Gesamt aller psychologischen Schulen, inklusive der Psychoanalyse, die mit dem Begriff des Unbe­wußten operiert.

[FN 3] "Man darf es wohl aussprechen, daß das psychoanalytische Studium der Träume den ersten Einblick in eine bisher nicht geahnte Tiefenpsychologie eröffnet hat", S. Freud, Das Interesse an der Psychoanalyse, G. W. VIII, S. 398.

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist für ein Zitat in [FN 2] auf S. 14 bei Nowak, übernimmt aber ebenfalls Text (inklusive eines Freud-Zitats) von S. 12 von diesem, ohne dies kenntlich zu machen.

Sichter
Hotznplotz, Graf Isolan, Hindemith (PlagKat)

[15.] Analyse:As/Fragment 225 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:57:19 Kybot
As, Fragment, KeinPlagiat, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 13-21
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 127, Zeilen:
Ein Beispiel für die Argumentation der Glaubensethiker ist die folgende Aussage von Hans Urs von Balthasar: "Die konkrete Existenz Christi - sein Leben, Leiden, Sterben und endgültig leiblich Auferstehen - hebt alle übrigen Systeme ethischer Normierung in sich auf; sittliches Handeln von Christen hat sich im letzten nur vor dieser Norm zu verantworten. Die in der Person Christi vollbrachte Synthese des gesamten Willens des Vaters ist eschatologisch und unüberbietbar, deshalb a priori universal normativ."[Fn 3]

[Fn 3] Balthasar,Hans Urs von: Neun Sätze zur christlichen Ethik.In: Ratzinger,Josef (Hrsg.): a.a.O. S. 67-93. hier: S.74.

[Fn 115] „Die konkrete Existenz Christi — sein Leben, Leiden und Sterben und endgültiges bibliches Auferstehen — hebt alle übrigen Systeme ethischer Normierung in sich auf, sittliches Handeln von Christen hat sich im letzten nur vor dieser Norm zu verantworten, die selbst das Urbild des vollkommenen Gehorsams an Gott Vater darbietet, Christi Existenz hebt die Differenzen zwischen .Gesetzlichen' (Juden) und .Gesetzlosen' (Heiden), (1. Kor. 9, 20 f.) zwischen Knecht und Herrn, Mann und Weib (Gal. 3, 28) usf. auf; in Christus sind alle mit der gleichen Kindesfreiheit begabt und streben dem gleichen Ziel zu. Das .neue' Gebot Jesu (Joh. 13, 34) (das als christologisch verwirklichtes auch mehr ist als das Hauptgebot des Alten Bundes, Dt., 6, 4 ff.) ist mehr als die Summe aller Einzelgebote der .Zehn Worte’ und all ihrer Anwendung. Die in der Person Christi vollbrachte Synthese des gesamten Willens des Vaters ist eschatologisch und unüber­bietbar, deshalb a priori universal normativ*. H. U. v. Balthasar, Neun Sätze zur christ­lichen Ethik, in: „Prinzipien christlicher Moral* (Hrsg. J. Ratzinger, H. U. v. Balthasar), Einsiedeln 1975, S. 74.
Anmerkungen
Sichter

[16.] Analyse:As/Fragment 308 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 18:28:41 Hotznplotz
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 308, Zeilen: 18-26
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 057, Zeilen: 08-18
Die Mutter wird so zur ersten "personal-ethischen Norm" für das Kind. In seiner physiologisch bedingten Schwäche empfindet es die Mutter als das schlechthin Gute. Es wird innerlich unsicher, wenn es etwas tut, womit es eine Störung der Harmonie hervorruft.

Griesl spricht von einem vormoralischen Prinzip, an das sich das Kind unbewußt hält. Danach ist böse das, was die Mutter dem Kind abgeneigt erscheinen läßt, gut ist, was sie zugeneigt werden läßt.

In seiner physiologisch bedingten Schwäche empfindet das kleine Kind die Mutter in seiner Phantasie als die beste. [...] Die Mutter ist hier schlechthin die erste "personal-ethische" Norm. Tut das Kind nun irgendetwas, mit dem es eine Störung der Har­monie mit der Mutter verbindet, so wird es dabei innerlich unsicher. [...] G. Griesl spricht hier von einem vormoralischen Prinzip, an das sich das Kind unbewußt hält: "Böse ist, was die Mutter böse (= feindlich) macht; gut ist, was sie gütig (= ge­neigt) macht"[FN 20].

[ [FN 20] G. Griesl, Gewissen, Ursprung — Entfaltung — Bildung, Augsburg 1970, S. 85.]

Anmerkungen

keine Quellenangabe – trotz Übernahme des Gedankens und einiger Formulierungen

Sichter
Hotznplotz, Hindemith




[[QOrt::Wien [u.a.]| ]]

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki