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Quelle:As/Stadter 1970

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ernst Stadter
Titel    Psychoanalyse und Gewissen. Von der "Stimme Gottes" zum "Über-Ich"
Ort    Stuttgart [u.a.]
Verlag    W. Kohlhammer
Jahr    1970
Umfang    108 S.
Reihe    Urban-Taschenbücher Reihe 80 ; Bd. 802

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:As/Fragment 075 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:38 Kybot
As, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stadter 1970, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 075, Zeilen: 01-04, 101-106
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 048; 049, Zeilen: 24-29, 33-36; 01-03
Indem Eros und Thanatos in enger Verbindung existieren, gelingt es Eros, den aggressiven Triebanteil zu binden und durch Neutralisierung ihn an der Auswirkung seiner destruktiven Tendenz zumindest partiell zu hindern. [FN 1]

[FN 1] Katastrophale Folgen entstehen, wenn die Legierung der beiden Triebanteile zerfällt und die positive Kraft die negative nicht mehr binden kann. Dieser Sachverhalt wird am Beispiel des Triebmörders deutlich: Die seelischen Komponenten fallen auseinander, Liebesgenuß und Mordimpuls treten gleichermaßen, aber getrennt voneinander auf.

[Seite 48, Z. 24-29]

Die beiden gegeneinander verlaufenden Triebe – Liebe und Aggression – sind normalerweise 'legiert'. Sie existieren in enger Verbindung miteinander. So gelingt es dem Eros, den aggressiven Triebanteil zu 'binden', zu 'neutralisieren' und damit an der Auswirkung seiner negativen Tendenz wenigstens partiell zu hindern.

[Seite 48, Z. 33-36 u. Seite 49, Z. 1-3]

Katastrophale Folgen entstehen, wenn die Legierung der beiden Triebanteile zerfällt, wenn sie sich 'entmischen' und die positive Kraft die negative nicht mehr zu 'binden' vermag. Diesen Sachverhalt demonstriert der Triebmörder. Die seeli- [Seite 49] schen Komponenten fallen auseinander, so daß Liebesgenuß und Mordimpuls gleichermaßen, aber isoliert zum Zuge kommen.

Anmerkungen

Ein Teil der Übernahme wird in [FN 1] ausgegliedert. Die Verfasserin übernimmt von Stadter dessen erläuternde Zusammenfassung einer Lehre von Freud, ohne Stadter in der Arbeit zu erwähnen.

Sichter
Hindemith PlagProf:-)

[2.] Analyse:As/Fragment 075 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 08:54:40 Kybot
As, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stadter 1970, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 075, Zeilen: 06-18
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 049, Zeilen: 09-22
[... der Aggressionstrieb.] Da Freuds Gewissenslehre damit zusammenhängt, bedarf er kurzer Erläuterung: Die Grundthematik des Lebens impliziert den Antagonismus von Schaffen und Zerstören. An sich würde danach menschliches Leben so ablaufen, daß die lebendige Substanz einerseits aufbaut und Bestand haben will, andererseits rückläufig der Auflösung und Selbstzerstörung zustrebt.

Nun wendet der Organismus im Interesse der Selbsterhaltung den schädlichen Trieb nach außen ab, der dann als auf die Mitwelt gerichtete Destruktionsneigung erscheint. Da aber die Welt darauf wiederum mit Rache und Aggression antwortet, ist das Individuum erneut gefährdet und richtet den Triebimpuls wieder nach innen.

Freuds Theorie des Aggressionstriebs bedarf näherer Erläuterung, da seine Gewissenslehre mit ihr verquickt ist. Die Grundthematik des Lebens impliziert den Antagonismus von Schaffen und Zerstören. An sich würde die Bewegung so verlaufen: Die lebendige Substanz baut sich einerseits auf und will Bestand haben, anderseits strebt sie rückläufig der Auflösung und Selbstzerstörung zu. Im Interesse der Selbsterhaltung wendet jedoch der Organismus den schädlichen Trieb nach außen ab. Und so erscheint er [...] als auf die Mitwelt gerichtete Destruktionsneigung. Aber auch diese Manipulation gefährdet das Individuum, denn die Welt reagiert ihrerseits mit Rache und Aggression. Daher bleibt nichts anderes übrig, als den Triebimpuls wieder nach innen zu richten.
Anmerkungen

Die Quelle wird in der ganzen Arbeit nicht erwähnt. Stadters Interpretation von Freud erscheint so als eigene Interpreation der Verfasserin. Auch vom Wortlaut wird viel übernommen.

Sichter
Hindemith PlagProf:-)

[3.] Analyse:As/Fragment 075 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:18:17 Kybot
As, Fragment, Gesichtet, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stadter 1970

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 075, Zeilen: 33
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 052, Zeilen: 06-08
Von Geburt an strebt das Individuum nach Freud bei [allem, was es tut, nach Gewinnung von Lust und Vermeidung von Unlust.] Jedes Individuum strebt im Grund bei allem, was es tut, nach Gewinnung von Lust und Vermeidung von Unlust.
Anmerkungen

Keine Nennung der eigentlichen Quelle. Fortsetzung in Fragment 076 01.

Sichter

[4.] Analyse:As/Fragment 076 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-13 11:47:51 Hotznplotz
As, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stadter 1970, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 076, Zeilen: 02-12, 101-103
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 053; 102, Zeilen: 04-05, 09-12, 15-17, 20-22, 24-28; 24-25
Diesem Streben setzt die Realität spürbare Grenzen. Steht dem Menschen rein theoretisch der Weg offen, ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung aller seiner Wünsche zu suchen, so ist dies praktisch aufgrund zu erwartender harter Sanktionen durch die Gesellschaft unmöglich. Weil der Mensch die Geborgenheit im Raum der Gruppe braucht, für ihn der Boykott der Mitwelt zu den unlustvollsten Erlebnissen gehört, verzichtet er auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen und respektiert die Spielregeln des Zusammenlebens, um so doch noch zu einem relativ großen Quantum an Lust zu kommen. [FN 1]

[FN 1] vgl. zur Entwicklung des Kulturmenschen vor allem die Schrift: Das Unbehagen in der Kultur. In: Ges. Werke. Bd. XIV. London 41968. S. 419 - 506.

[Seite 53, Z. 4-5]

Die Realität setzt dem Glücksstreben spürbare Grenzen.

[Seite 53, Z. 9-12]

Zwar steht ihm rein theoretisch der Ausweg offen, seinen Bedürfnissen nachzugeben und ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung sämtlicher Wünsche zu suchen.

[Seite 53, Z. 15-17]

[...] insofern die Interessen aller durch die Rücksichtslosigkeit eines einzelnen geschädigt werden, reagiert die Gesellschaft mit harten Sanktionen [...].

[Seite 53, Z. 20-22]

Nun braucht der Mensch nichts dringender als die Geborgenheit im Raum der Gruppe, und kein Erlebnis ist 'unlustvoller' als der Boykott durch die Mitwelt [...].

[Seite 53, Z. 24-28]

Der 'Wilde' zieht es vor, Spielregeln des Zusammenlebens zu respektieren. Er verzichtet auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen, um so doch zu einem relativ optimalen Quantum an Lust zu kommen.

[Seite 53, Z. 38]

[...][EN 32]

[Seite 102, Z. 24-25]

[EN 32] Die Gedanken Freuds sind hier frei wiedergegeben. Vgl. dazu Das Unbehagen in der Kultur (XIV 419-506) [und Die Zukunft einer Illusion (XIV 323-380)].

Anmerkungen

Die Verfasserin bestreitet ihren Diskurs aus Ausführungen Stadters (1970), ohne diesen als Quelle zu benennen. In Freuds Das Unbehagen in der Kultur findet sich der Inhalt weder in den Formulierungen Stadters (was dieser durch den ersten Satz in [EN 32] deutlich macht) noch im diesen ähnelnden Wortlaut der Verfasserin.

Sichter
PlagProf:-)




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