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Quelle:Asc/Vogt 2009

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jochen Vogt
Titel    Metapher
Jahr    2009
URL    http://web.archive.org/web/20090828050256/http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/poetik/metapher.htm

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Asc/Fragment 065 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-22 19:07:16 Graf Isolan
Asc, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vogt 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 12-18, (19-23)
Quelle: Vogt 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Metapher wird traditionell als wichtigste der rhetorischen Figuren betrachtet. Nach älterer Auffassung handelt es sich um einen abgekürzten Vergleich bzw. eine Ersetzung des „eigentlichen“ durch einen metaphorisch „uneigentlichen“ Ausdruck nach dem Kriterium der Entsprechung bzw. der Ähnlichkeit. So ist seit Homer die Metapher vom Löwen für einen kämpfenden Helden üblich; wobei der Kontext das mögliche Missverständnis verhindert: Achilles ist (wie) ein Löwe in der Schlacht. Aristoteles definiert die Metapher folgendermaßen:

Die Metapher ist die Übertragung eines Wortes (das somit in uneigentlicher Bedeutung verwendet wird) [...] nach den Regeln der Analogie. [...] das Alter verhält sich zum Leben wie der Abend zum Tag; der Dichter nennt also den Abend 'Alter des Tages', oder, wie Empedokles, das Alter 'Abend des Lebens' oder 'Sonnenuntergang des Lebens'.36


36 Aristoteles; Manfred Fuhrmann., Übersetzt und herausgegeben (Hrsg.), Poetik. Griechisch / deutsch. Stuttgart: Reclam jun, 2001.

Die Metapher wird traditionell als wichtigste der rhetorischen Figuren betrachtet. Nach älterer Auffassung handelt es sich um einen abgekürzten Vergleich bzw. eine Ersetzung des 'eigentlichen' durch einen metaphorisch 'uneigentlichen' Ausdruck nach dem Kriterium der Entsprechung bzw. der Ähnlichkeit. So ist seit Homer die Metapher vom Löwen für einen kämpfenden Helden üblich; wobei der Kontext das mögliche Mißverständnis verhindert: Achilles ist (wie) ein Löwe in der Schlacht. Die Metapher, so definiert Aristoteles, "ist die Übertragung eines Wortes (das somit in uneigentlicher Bedeutung verwendet wird) [...] nach den Regeln der Analogie. [...] das Alter verhält sich zum Leben, wie der Abend zum Tag; der Dichter nennt also den Abend 'Alter des Tages', oder, wie Empedokles, das Alter 'Abend des Lebens' oder 'Sonnenuntergang des Lebens'." (Poetik, Kap. 21)
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Das gekennzeichnete Aristoteles-Zitat wurde nicht in die Zeilenzählung mit aufgenommen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Asc/Fragment 066 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-22 19:15:08 Graf Isolan
Asc, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vogt 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1-6
Quelle: Vogt 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Aristoteles beobachtet freilich auch schon, dass metaphorische Wendungen semantische Leerstellen im „eigentlichen“ Wortschatz füllen können: so wenn man die "Tätigkeit der Sonne" als das "Säen" des Lichts bezeichnet.37 Tatsächlich werden ja bis heute naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte mit derartigen Metaphern bezeichnet: von den elektrischen Wellen über den Atomkern bis zum schnellen Brüter.

37 Aristoteles 2001.

Aristoteles beobachtet freilich auch schon, daß metaphorische Wendungen semantische Leerstellen im 'eigentlichen' Wortschatz füllen können: so wenn man die "Tätigkeit der Sonne" als das "Säen" des Lichts bezeichnet. (ebd.) Tatsächlich werden ja bis heute naturwissenschaftliche und technologische Sachverhalte mit derartigen Metaphern bezeichnet: von den elektrischen Wellen über den Atomkern bis zum schnellen Brüter.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
() Schumann

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