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Quelle:Ast/Ferber 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Matthias Ferber
Titel    Krankenhausökonomie, Der Preis für Krankenhausleistungen
Ort    Trier
Jahr    2004
Anmerkung    Universität Trier, FB IV Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Spezielles Seminar WS 2003/04, Veranstaltungsnummer 4237
URL    https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb4/prof/BWL/SAM/Lehrveranstaltungen/WS_2003_04_Seminar_II/2_4_Ferber.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ast/Fragment 045 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-14 22:17:57 Schumann
Ast, Ferber 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 4-13
Quelle: Ferber 2004
Seite(n): 17, Zeilen: 9-16
Bei genauerer Betrachtung ist augenscheinlich, dass die Klassifizierung von Gesundheitsleistungen mittels DRG’s dazu beitragen soll, dass größere Homogenität, also Einheitlichkeit und damit Vergleichbarkeit einzelner medizinischer Teilleistungen - im ökonomischen Sinne, einzelner Güter - erreicht wird. Die zweite Stoßrichtung des Vorhabens ist aber auch die Schaffung von Markttransparenz, so dass Anbieter und Nachfrager von Gesundheitsleistungen in die Lage versetzt werden, möglichst identische Informationen über das Marktgeschehen zu erlangen, wie z.B. die Existenz unterschiedlicher Preise für identische Güter bei verschiedenen Anbietern. Auf Basis dieser Informationen können die Marktakteure dann ökonomische Entscheidungen, i. S. v. Auswahlentscheidungen zwischen bekannten Alternativen, unter Berücksichtung individueller Knappheitsrestriktionen treffen. Es ist augenscheinlich, daß die Klassifizierung von Gesundheitsleistungen dazu beitragen soll, daß größere Homogenität, also Einheitlichkeit und damit Vergleichbarkeit einzelner medizinischer Teilleistungen erreicht wird. Ein weiteres Vorhaben ist demgegenüber auch die Schaffung von Markttransparenz. Anbieter und Nachfrager werden in die Lage versetzt, nahezu identische Informationen über das Marktgeschehen zu erlangen, wie z.B. über die Existenz unterschiedlicher Preise für identische Güter bei verschiedenen Anbietern. Auf Basis dieser Information können die Marktakteure ökonomische (Auswahl-)Entscheidungen treffen.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Ast/Fragment 045 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-13 11:11:08 Hindemith
Ast, Ferber 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 28-30
Quelle: Ferber 2004
Seite(n): 14, Zeilen: 1ff
Bei DRG-Systemen wird gewöhnlich zu jeder Behandlungsfallgruppe und/oder zu jedem Behandlungsfall ein Kostengewicht ermittelt. Die Zuordnung der Kostengewichte zu Behandlungsfallgruppen muss nicht eindeutig sein. Es können also für ein und dieselbe Be-[handlungsfallgruppe verschiedene Kostengewichte für unterschiedliche regionale Einheiten oder für unterschiedliche Tarif-Verträge fest gelegt werden.] Bei DRG-Systemen wird i.d.R. zu jeder Behandlungsfallgruppe und/oder zu jedem Behandlungsfall ein Kostengeweicht [sic] ermittelt. Die Zuordnung der Kostengewichte zu Behandlungsfallgruppen muß nicht eindeutig sein. Es besteht die Möglichkeit für ein und dieselbe Behandlungsfallgruppe verschiedene Kostengewichte für unterschiedliche regionale Einheiten oder unterschiedliche Tarif- Verträge festzulegen.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Dimpfelmoser

[3.] Ast/Fragment 047 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-14 22:12:44 Schumann
Ast, Ferber 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 5-27
Quelle: Ferber 2004
Seite(n): 13, 14, 15, 16, Zeilen: 13: 21ff; 14: 22f; 15: 2ff; 16: 8ff
3.43.3 Case-Mix

Mit dem Kostengewicht einer Behandlungsfallgruppe wird der durchschnittliche Aufwand der Behandlung gemessen. Wenn man alle Fälle einer Periode gewichtet und summiert, ergibt sich der sog. „Case-Mix“ (CM). Dies können alle Behandlungsfälle eines Krankenhauses, einer Region oder eines Landes sein.

Case-Mix-Index:

Um einen Hinweis auf den durchschnittlichen Aufwand der Fälle zu erhalten, kann der Durchschnitt dieser Summe berechnet werden; dieses durchschnittliche Kostengewicht pro Behandlungsfall wird Case-Mix-Index (CMI) genannt. Somit ist der Case-Mix-Index ein Indikator für die durchschnittliche Ressourcenintensität der behandelten Fälle73. Beide Kennzahlen - Case-Mix und Case-Mix-Index - sind wichtige Werkzeuge zur Steuerung von Organisationseinheiten in wirtschaftlicher wie auch struktureller Hinsicht.

3.43.4 Preise

Der wichtigste Preis ist der Basispreis (Baserate), der für alle Behandlungsgruppen gilt und den Wert darstellt, der für die Behandlung des Falles mit dem Gewicht 1,0 bundesweit oder regional festgelegt worden ist. Zukünftig wird der Basispreis durch das Bundesgesundheitsministerium festgelegt und durch eine voraussichtlich jährlich durchzuführende bundesweite Kostenerhebung bei Krankenhäusern ermittelt74. Wenn der Basispreis mit dem Kostengewicht einer DRG multipliziert wird, erhält man die Fallpauschale zu dieser DRG. Nebst der Fallpauschale können noch Zu- und Abschläge auf die Fallpauschalen oder unabhängig von ihnen vergütet werden. Beispiele für Zuschläge sind „Bettenvorhaltung“, „Lehre“ oder „Forschung“. Abschläge können z. B. bei Überschreitung von vertraglich festgelegten Mengen vereinbart werden75.


73 Vgl. Fischer (2000), S. 78

74 Vgl. Thiele/Brudemüller-Fleischle (2003), S. 63

75 Vgl. Thiele (2001), S. 67

Der Basispreis ist der wichtigste Preis, der für alle Behandlungsgruppen gilt und den wert darstellt, der für die Behandlung des Falles mit dem Gewicht 1,0 bundesweit festgelegt worden ist. Der Basispreis wird durch das Bundesgesundheitsministerium festgelegt und durch eine jährlich durchzuführende bundesweite Kostenerhebung bei Krankenhäusern ermittelt.

[Seite 14]

3.4.3. Case-Mix

Das Kostengewicht einer Behandlungsgruppe ist ein Maß für den durchschnittlichen Aufwand einer Behandlung. Aus der Summe der Kostengewichte aller Fälle einer Periode ergibt sich der sog. Case-Mix. Dies können alle Behandlungsfälle eines Krankenhauses, einer Region oder eines Landes sein55.

[Seite 15]

3.4.4. Case-Mix-Index

Um einen Hinweis auf den durchschnittlichen Aufwand der Fälle zu erhalten, kann der Durchschnitt dieser Summe berechnet werden. Dieses durchschnittliche Kostengewicht pro Behandlungsfall wird Case-Mix-Index (CMI) genannt.

[...]

Der Case-Mix-Index ist ein Indikator für die durchschnittliche Ressourcenintensität der behandelten Fälle. [...]

Beide Kennzahlen – Case-Mix und Case-Mix-Index – sind demnach wichtige Steuerungswerkzeuge von Organisationseinheiten in wirtschaftlicher wie auch struktureller Hinsicht.

[Seite 16]

Multipliziert man den Basispreis mit dem Kostengewicht einer DRG erhält man als Ergebnis die Fallpauschale dieser DRG. Nebst der Fallpauschale können ZU- und Abschläge auf die Fallpauschalen oder unabhängig von ihnen vergütet werden. Zuschläge können aus Bereichen wie „Forschung“ und „Lehre“ zustande kommen oder werden aus der Überschreitung einer Grenzverweildauer oder aus Intensivbehandlungen generiert. Abschläge können z.B. bei der Überschreitung von vertraglich festgelegten Mengen vereinbart werden60.


54 Vgl. Fischer, W. (2000).

55 Vgl. ebd.

60 Vgl. Hübner, M., Mittelstadt, G. von , a.a.O, S. 49.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Textparallelen sind derart, dass auch eine Übernahme aus einer gemeinsamen Quelle denkbar erscheint. Aber selbst wenn diese Quelle eine der angegebenen Quellen wäre, so wären die wörtlichen Passagen doch nicht gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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