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Quelle:Ast/Presseservice Gesundheit Politik 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Die slowakischen Krankenkassen werden von Schulden gedrückt
Zeitschrift    Presseservice Gesundheit Politik
Herausgeber    Pressestelle des AOK-Bundesverbandes
Ort    Bonn
Ausgabe    6
Jahr    2004
URL    http://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/presse/psg/politik/psg_politik_0604.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ast/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-30 17:18:22 Hindemith
Ast, Fragment, Gesichtet, Presseservice Gesundheit Politik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-16
Quelle: Presseservice Gesundheit Politik 2004
Seite(n): 12, Zeilen: 10 ff.
2.3.2 Das Gesundheitssystem in der Slowakischen Republik

Die Slowakische Republik hat ein beitragsfinanziertes Pflichtversicherungssystem, welches nach und nach das zentralistische Gesundheitswesen aus der Zeit des Sozialismus ersetzt hat. Der Staat spielt aber noch immer in vielen Bereichen eine wichtige Rolle und tritt als Regulativ auf.

Das Gesundheitssystem ähnelt dem Deutschen in mancher Hinsicht - auch was die Probleme betrifft. Die Versorgung ist Flächen deckend und hat im Vergleich zu manch anderen EU-Land ein hohes Niveau. Allerdings sinken die Einnahmen der Krankenkassen und die Versicherten beanspruchen seit Jahren immer mehr Leistungen. Alle gut 5,4 Millionen Einwohner sind bei einer von fünf gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert und der Beitragssatz liegt einheitlich bei 13,7 Prozent des Brutto-Einkommens. Davon trägt der Arbeitgeber 10, der Arbeitnehmer 3,7 Prozent.

Selbständige zahlen ihren Beitrag aus eigenen Mitteln, die Beitragsbemessungsgrenze liegt beim Achtfachen des staatlich festgelegten Mindesteinkommens. Eine kostenlose Mitversicherung für Kinder und erwerbslose Ehepartner gibt es nicht. Ihre Beiträge trägt der Staat, ebenso die von Rentnern, Arbeitslosen, Studenten, Soldaten, Behinderten und Häftlingen;[dieser Personenkreis umfasst zusammen 3,2 Millionen Bürger.]

Nachdem die Slowakische Republik 1992 friedlich aus der vormaligen Tschechoslowakei hervorgegangen ist, hat ein beitragsfinanziertes Pflichtversicherungssystem nach und nach das zentralistische Gesundheitswesen aus der Zeit des Sozialismus ersetzt. Der Staat spielt aber noch immer in vielen Bereichen eine wichtige Rolle. Das Gesundheitssystem ähnelt dem deutschen in mancher Hinsicht – auch was die Probleme betrifft. Die Versorgung ist flächendeckend und hat im Vergleich zu manchem anderen EU-Land ein hohes Niveau. Allerdings sinken die Einnahmen der Krankenkassen und die Versicherten beanspruchen seit Jahren immer mehr Leistungen.

Alle gut 5,4 Millionen Einwohner sind bei einer von fünf gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert. Der Beitragssatz liegt einheitlich bei 13,7 Prozent des Brutto-Einkommens. Davon trägt der Arbeitgeber zehn, der Arbeitnehmer 3,7 Prozent. Selbständige zahlen ihren Beitrag komplett aus eigener Tasche. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt beim achtfachen des staatlich festgelegten Mindesteinkommens. Eine kostenlose Mitversicherung für Kinder und erwerbslose Ehepartner gibt es nicht. Ihre Beiträge trägt der Staat, ebenso die von Rentnern, Arbeitslosen, Studenten, Soldaten, Behinderten und Häftlingen. Dieser Personenkreis umfasst zusammen 3,2 Millionen Slowaken.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[2.] Ast/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-01 10:53:28 Klgn
Ast, Fragment, Gesichtet, Presseservice Gesundheit Politik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Presseservice Gesundheit Politik 2004
Seite(n): 12 ff., Zeilen: 12: 29 ff.; 13: 1 ff.; 14: 1 f.
So ist der staatlich finanzierte Anteil im beitragsfinanzierten Gesundheitswesen noch immer hoch. Doch wegen seiner großen Finanzprobleme zahlt der Staat für den genannten Personenkreis einen geringeren Beitragssatz: zehn Prozent bei einer Berechnungsgrundlage von 76,5 Prozent des Mindesteinkommens. Diese doppelt verringerten Beitragseinnahmen für mehr als die Hälfte der Versicherten beschreibt das größte Problem der slowakischen Krankenkassen. Weil die Menschen, für die der Staat niedrigere Beiträge zahlt, nicht zu gleichen Teilen auf die fünf Krankenkassen verteilt sind, gibt es auch in der Slowakei einen Risikostrukturausgleich. Ähnlich wie der Finanzausgleich innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland basiert er auf Alter und Geschlecht der Versicherten. In den Risikostrukturausgleich, den das Gesundheitsministerium verwaltet, fließen alle Einnahmen der Kassen.

Trotzdem sind die Krankenkassen hoch verschuldet (2002 mit etwa 412 Mio. Euro). Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation wird sich die Zahl der Beschäftigten, die Höhe der Gehälter und damit die Einnahmesituation der Kassen auf absehbare Zeit nicht verbessern. Experten fürchten deshalb um die moderne medizinische Versorgung, wie sie derzeit in der Slowakei existiert, zumal die Versicherten immer mehr Leistungen beanspruchen. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am slowakischen Bruttoinlandsprodukt lag 2002 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei sieben Prozent und damit im vorderen Bereich der zehn neuen EU-Mitglieder.

Parlament entscheidet über Leistungskatalog

Etwa zwei Drittel der Bürger sind Mitglieder der „Generellen Krankenversicherung“. Ihre Marktstellung entspricht der AOK in Deutschland (rund 37 Prozent). Kontrolliert werden die Krankenkassen durch Aufsichtsgremien, die der deutschen Selbstverwaltung ähneln. Sie setzen sich zu gleichen Teilen aus Vertretern alle Beitragszahler zusammen - Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatliche Vertreter. Das slowakische Parlament entscheidet über den Leistungskatalog der Krankenkassen, ein dafür zuständiges Selbstverwaltungsgremium gibt es nicht. Neben allen notwendigen medizinischen Leistungen kommen die Krankenkassen nach WHO-Angaben auch für Mutterschaftsgeld, Krankengeld sowie die Kosten für Berufsunfälle und -krankheiten auf. Für einige Arzneimittel fallen Zuzahlungen an. Nicht erstattet werden Zahnersatz, Sterilisation, Akupunktur, Abtreibung ohne medizinische Indikation und Psychotherapie. Private Zusatzversicherungen spielen in der Slowakei nur für Auslandsreisen eine Rolle.

Die Arztdichte lag 2002 bei 320 Ärzten je 100.000 Einwohner (BRD: 336). Obwohl in den Städten dreimal mehr Ärzte angesiedelt sind als auf dem Land, gibt es laut WHO kaum Unterschiede in der Versorgung - weder qualitativ noch quantitativ. Die ambulante Erstversorgung obliegt Allgemeinärzten, Kinderärzten, Gynäkologen und Zahnärzten.

So ist der staatlich finanzierte Anteil im beitragsfinanzierten Gesundheitswesen noch immer hoch. Doch wegen seiner großen Finanzprobleme zahlt der Staat für den genannten Personenkreis einen geringeren Beitragssatz: zehn Prozent bei einer Berechnungsgrundlage von 76,5 Prozent des Mindesteinkommens. Diese doppelt verringerten Beitragseinnahmen für mehr als die Hälfte der Versicherten bilden das größte Problem der slowakischen Krankenkassen.

[Seite 13:]

Weil die Menschen, für die der Staat niedrigere Beiträge zahlt, nicht zu gleichen Teilen auf die fünf Krankenkassen verteilt sind, gibt es auch in der Slowakei einen Risikostrukturausgleich. Ähnlich wie der Finanzausgleich innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland basiert er auf Alter und Geschlecht der Versicherten. In den Risikostrukturausgleich, den das Gesundheitsministerium verwaltet, fließen alle Einnahmen der Kassen. Trotzdem sind die Krankenkassen hoch verschuldet (1999 mit etwa 312 Mio. Euro). Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation wird sich die Zahl der Beschäftigten, die Höhe der Gehälter und damit die Einnahmesituation der Kassen auf absehbare Zeit nicht verbessern. Experten fürchten deshalb um die moderne medizinische Versorgung, wie sie derzeit in der Slowakei existiert. Zumal die Bürgerinnen und Bürger immer mehr Leistungen beanspruchen. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am slowakischen Bruttoinlandsprodukt lag 2002 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO ) bei sieben Prozent und damit im vorderen Bereich der zehn neuen EU-Mitglieder.

Parlament entscheidet über Leistungskatalog

Etwa zwei Drittel der Bürger sind Mitglieder der „Generellen Krankenversicherung“. Ihre Marktstellung entspricht der der AOKs in Deutschland (rund 37 Prozent). Kontrolliert werden die Krankenkassen durch Aufsichtsgremien, die der deutschen Selbstverwaltung ähneln. Sie setzen sich zu gleichen Teilen aus Vertretern alle Beitragszahler zusammen – Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatliche Vertreter. Das slowakische Parlament entscheidet auch über den Leistungskatalog der Krankenkassen; ein dafür zuständiges Selbstverwaltungsgremium gibt es nicht.

Neben allen notwendigen medizinischen Leistungen kommen die Krankenkassen nach WHO-Angaben auch für Mutterschaftsgeld, Krankengeld sowie die Kosten für Berufsunfälle und -krankheiten auf. Für einige Arzneimittel fallen Zuzahlungen an. Nicht erstattet werden Zahnersatz, Sterilisation, Akupunktur, Abtreibung ohne medizinische Indikation und Psychotherapie. Private Zusatzversicherungen spielen in der Slowakei nur für Auslandsreisen eine Rolle.

320 Ärzte je 100.000 Einwohner

Die Arztdichte lag 2002 bei 320 Ärzten je 100.000 Einwohner (BRD: 336). Obwohl in den Städten dreimal mehr Ärzte angesiedelt sind als auf dem Land, gibt es laut WHO kaum Unterschiede in der Versorgung – weder

[Seite 14:]

qualitativ noch quantitativ. Die ambulante Erstversorgung obliegt Allgemeinärzten, Kinderärzten, Gynäkologen und Zahnärzten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[3.] Ast/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-30 17:21:40 Hindemith
Ast, Fragment, Gesichtet, Presseservice Gesundheit Politik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Presseservice Gesundheit Politik 2004
Seite(n): 14, Zeilen: 3 ff.
Diese Ärzte arbeiten seit 1996 vollständig auf private Rechnung in Einzelpraxen und haben Verträge mit den Krankenkassen geschlossen. Seit der Privatisierung ist ihre Zahl kaum gestiegen. Ein möglicher Grund sind die geringen Einkünfte. Darüber hinaus dürfen Primärärzte nur eingeschränkte therapeutische Leistungen erbringen, eine Reihe von Untersuchungen ist Fachärzten vorbehalten.

Im Gegensatz zu vielen anderen ehemaligen Ostblockstaaten setzt die Slowakei in der Erstversorgung weiterhin und zunehmend auf Polikliniken. Diese ursprünglich staatlichen Einrichtungen sind in den 90er Jahren von 52 auf 77 angewachsen. Mehr als 20 Polikliniken werden inzwischen privat betrieben. In Polikliniken arbeiten neben Primärärzten auch Spezialisten - entweder auf eigene Rechnung oder als Angestellte im öffentlichen Dienst.

Patienten als „Stammkunden“ gewinnen

Allgemeinmediziner, Kinder- und Frauenärzte werden seit 1998 nach unterschiedlichen Kopfpauschalen bezahlt, die das Gesundheitsministerium festlegt. Patienten sind für ein halbes Jahr an ihren Primärarzt gebunden. Diese kurze Frist soll die Ärzte anspornen, sich um Patienten als „Stammkunden“ zu bemühen. Zahnärzte und Fachärzte werden leistungsbezogen honoriert, dabei bestehen aber monatliche Höchstgrenzen. Die Hälfte der Fachärzte praktiziert privat, die andere Hälfte steht im Staatsdienst. Die Zahl dieser Spezialisten ist seit den 90er Jahren um mehr als zwölf Prozent gestiegen, da sie mehr verdienen als Primärärzte. Für den Facharzt brauchen Patienten eine Überweisung. Das gilt aber nicht für chronisch Kranke und für Augenarzttermine.

Abgestufte Krankenhausversorgung

Im stationären Bereich gibt es in der Slowakei drei Arten von Krankenhäusern. Die Kliniken des ersten Typs haben einen Einzugsbereich bis 50.000 Einwohner und verfügen über Stationen für Innere Medizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde und Chirurgie. Typ-2-Kliniken sind für bis zu 200.000 Einwohner angelegt und beschäftigen zusätzliche Spezialisten. Beide Krankenhausformen bieten oft auch ambulante Leistungen an. Hochleistungsmedizin gibt es in den wenigen Krankenhäusern vom Typ 3, die jeweils für bis zu 1,5 Millionen Bürger verfügbar sind.

Diese Ärzte arbeiten seit 1996 vollständig auf private Rechnung in Einzelpraxen und haben Verträge mit den Krankenkassen geschlossen. Seit der Privatisierung ist ihre Zahl kaum gestiegen. Ein möglicher Grund sind die geringen Einkünfte. Darüber hinaus dürfen Primärärzte nur eingeschränkte therapeutische Leistungen erbringen, eine Reihe von Untersuchungen ist Fachärzten vorbehalten. Im Gegensatz zu vielen anderen ehemaligen Ostblockstaaten setzt die Slowakei in der Erstversorgung weiterhin und zunehmend auf Polikliniken. Diese ursprünglich staatlichen Einrichtungen sind in den 90er Jahren von 52 auf 77 angewachsen. Mehr als 20 Polikliniken werden inzwischen privat betrieben. In Polikliniken arbeiten neben Primärärzten auch Spezialisten – entweder auf eigene Rechnung oder als Angestellte im öffentlichen Dienst.

Patienten als „Stammkunden“ gewinnen

Allgemeinmediziner, Kinder- und Frauenärzte werden seit 1998 nach unterschiedlichen Kopfpauschalen bezahlt, die das Gesundheitsministerium festlegt. Patienten sind für ein halbes Jahr an ihren Primärarzt gebunden. Diese kurze Frist soll die Ärzte anspornen, sich um Patienten als „Stammkunden“ zu bemühen. Zahnärzte und Fachärzte werden leistungsbezogen honoriert, dabei bestehen aber monatliche Höchstgrenzen. Die Hälfte der Fachärzte praktiziert privat, die andere Hälfte steht im Staatsdienst. Die Zahl dieser Spezialisten ist seit den 90er Jahren um mehr als zwölf Prozent gestiegen, da sie mehr verdienen als Primärärzte. Für den Facharzt brauchen Patienten eine Überweisung. Das gilt aber nicht für chronisch Kranke und für Augenarzttermine.

Abgestufte Krankenhausversorgung

Im stationären Bereich gibt es in der Slowakei drei Arten von Krankenhäusern. Die Kliniken des ersten Typs haben einen Einzugsbereich bis 50.000 Einwohner und verfügen über Stationen für Innere Medizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde und Chirurgie. Typ-2-Kliniken sind für bis zu 200.000 Einwohner angelegt und beschäftigen zusätzliche Spezialisten. Beide Krankenhausformen bieten oft auch ambulante Leistungen an. Hochspezialisierte Medizin gibt es in den wenigen Krankenhäusern vom Typ 3, die jeweils für ein bis 1,5 Millionen Bürger verfügbar sein sollen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[4.] Ast/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-30 17:22:29 Hindemith
Ast, Fragment, Gesichtet, Presseservice Gesundheit Politik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-22
Quelle: Presseservice Gesundheit Politik 2004
Seite(n): 15, Zeilen: 1 ff.
Die Zahl der Krankenhausbetten lag 2002 nach WHO-Angaben bei 765 je 100.000 Einwohner (BRD: 901). Die Vergütung der Krankenhausleistungen richtet sich nach der Bettenauslastung. Hier ist besonders erwähnenswert, dass die Vergütung der Krankenhausärzte sich ebenfalls an der Auslastung der Krankenhausbetten orientiert. Die hierfür gezahlten Pauschalen unterscheiden sich je nach Kliniktyp, sie reichen aber nicht, um Kosten deckend zu wirtschaften. Zudem besteht durch diese Vergütungsform kein Anreiz, die hohen Liegezeiten zu reduzieren, da dies neue Einnahmeausfälle nach sich zöge. Die Kliniken waren Ende der 90er Jahre mit etwa 250 Millionen Euro verschuldet, wovon jedoch 150 Millionen Euro aus offenen Forderungen an die Krankenkassen resultierten.

Arzneimittelausgaben bereiten Sorgen

Zu den finanziellen Problemen des slowakischen Gesundheitswesens tragen auch die Arzneimittelausgaben bei. Ihr Anteil stieg im Laufe der 90er Jahre von 17 auf 30 Prozent der Gesamtausgaben (BRD 2003: 16,7 Prozent). Eine „Positivliste“ für den stationären Sektor und eine zweite für ambulante Behandlung, die 1998 eingeführt wurde und gut 1.600 Medikamente umfasst, konnte den Trend nicht umkehren. Zuzahlungsfrei sind für slowakische Patienten Arzneimittel aus der niedrigsten Preisgruppe eines Wirkstoffs. Für teurere Medikamente mit ähnlichen Anwendungsbereichen müssen sie Zuzahlungen leisten; es sei denn, das Medikament ist für die Behandlung unverzichtbar.

Frei verkäufliche Arzneimittel erstatten die Krankenkassen nicht. Ärzte der Primärversorgung dürfen nur ausgewählte Präparate verschreiben. Einige Medikamente werden nur in der stationären Behandlung angewandt und dürfen deshalb auch von Spezialisten nicht verordnet werden. Die Apotheken in der Slowakei wurden 1995 privatisiert.

Die Zahl der Krankenhausbetten lag 2002 nach WHO- Angaben bei 765 je 100.000 Einwohner (BRD: 901). Die Vergütung der Krankenhausleistungen richtet sich nach der Bettenauslastung. Die hierfür gezahlten Pauschalen unterscheiden sich je nach Kliniktyp. Sie reichen aber nicht, um Kosten deckend zu wirtschaften. Zudem besteht durch diese Vergütungsform kein Anreiz, die hohen Liegezeiten von zu reduzieren, da dies neue Einnahmeausfälle nach sich zöge. Die Kliniken waren Ende der 90er Jahre mit etwa 250 Millionen Euro verschuldet, wovon jedoch 150 Millionen Euro aus offenen Forderungen an die Krankenkassen resultierten.

Arzneimittelausgaben bereiten Sorgen

Zu den finanziellen Problemen des slowakischen Gesundheitswesens tragen auch die Arzneimittelausgaben bei. Ihr Anteil stieg im Laufe der 90er Jahre von 17 auf 30 Prozent der Gesamtausgaben (BRD 2003: 16,7 Prozent). Eine „Positivliste“ für den stationären Sektor und eine zweite für ambulante Behandlung, die 1998 eingeführt wurde und gut 1.600 Medikamente umfasst, konnten den Trend nicht umkehren. Zuzahlungsfrei sind für slowakische Patienten Arzneimittel aus der niedrigsten Preisgruppe eines Wirkstoffs. Für teurere Medikamente mit ähnlichen Anwendungsbereichen müssen sie Zuzahlungen leisten; es sei denn, das Medikament ist für die Behandlung unverzichtbar. Frei verkäufliche Arzneimittel erstatten die Krankenkassen nicht. Ärzte der Primärversorgung dürfen nur ausgewählte Präparate verschreiben. Einige Medikamente werden nur in der stationären Behandlung angewandt und dürfen deshalb auch von Spezialisten nicht verordnet werden. Die Apotheken in der Slowakei wurden 1995 privatisiert.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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