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Quelle:Ati/Grether-Beck 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Susanne Grether-Beck
Titel    UV-induzierte Signaltransduktion in der Haut des Menschen
Ort    Düsseldorf
Jahr    2005
Anmerkung    Habilitationsschrift zur Erlangung der Venia legendi für das Fach Molekulare Medizin an der medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
URL    http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=3311

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    16


Fragmente der Quelle:
[1.] Ati/Fragment 005 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:21:10 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 21-28
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 1-11
So beträgt die innerhalb von 1 bis 2 Stunden an einem Sommertag zur Mittagszeit messbare UVA-Dosis zwischen dem 30-35° nördlichen Breitengrad (z. B. Memphis, TN, USA oder New Orleans, LA, USA) 300 KJ/m2 [Frederick und Alberts 1992]. In Austin (MN, USA), das auf 43° (40'0") nördlicher Breite liegt, erzielt man die gleiche Dosis von 300 KJ/m2 (=300 J/cm2) im August während einer Bestrahlungsdauer von 5 Stunden und 42 Minuten [Bode und Dong 2003]. Die Beobachtung, dass schon relativ geringere UVA-Dosen von 50-200 KJ/m2 bei täglicher Bestrahlung über einen Zeitraum von 8 Tagen morphologische Veränderungen in der Haut hervorrufen [Lavker et al 1995], unterstreicht, dass die in [der vorliegenden Arbeit verwendete Dosis von 300 KJ/m2 UVA von physiologischer Bedeutung für die Gesundheit der Haut des Menschen ist.] So beträgt die innerhalb von 1 bis 2 Stunden an einem Sommertag zur Mittagszeit messbare UVA-Dosis zwischen dem 30-35° nördlichen Breitengrad (z. B. Memphis, TN, USA oder New Orleans, LA, USA) 300 KJ/m2 (Frederick & Alberts, 1992). In Austin (MN, USA), das auf 43° (40′0′′) nördlicher Breite liegt, erzielt man die gleiche Dosis von 300 KJ/m2 im August während einer Bestrahlungsdauer von 5 Stunden und 42 Minuten (Bode & Dong, 2003). Die Beobachtung, dass schon relativ geringere UVA-Dosen von 50-200 KJ/m2 bei täglicher Bestrahlung über einen Zeitraum von 8 Tagen morphologische Veränderungen in der Haut hervorrufen (Lavker et al., 1995), unterstreicht, dass die in der vorliegenden Arbeit verwendete Dosis von 300 KJ/m2 UVA von physiologischer Bedeutung für die Gesundheit der Haut des Menschen ist.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Ati/Fragment 006 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 12:44:38 Schumann
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 19-27
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 12, 15-22
Die kurzwellige UVB-Strahlung führt auch zur Entstehung von Hautkrebs [de Gruijl et al 2001].

Im Gegensatz dazu dringen die längerwelligen UVA-Strahlen bis tief in das dermale Gewebe und können sowohl in der Epidermis als auch in der Dermis zu irreversiblen Veränderungen führen, etwa einer Induktion von Schäden an der DNS [8-Oxoguanin; Kielbassa et al 1997] oder einer vorzeitigen Hautalterung [Krutmann 2000, 2001]. Zudem können phototoxische und photoallergische Reaktionen durch UVA-Strahlen in Kombination mit Arzneimitteln oder Inhaltsstoffen von Pflanzen, Sonnenschutz- oder Pflegeprodukten auftreten [Epstein 1983, 1999].

Die kurzwellige UVB-Strahlung dringt nur bis in die Basalmembran der Epidermis ein und stellt die Hauptursache für Sonnenbrand (Sonnenerythem; Coles et al., 1986), DNS-Schädigung (Cyclobutanpyrimidin-Dimere; Ravanat et al., 2001) und die Entstehung von Hautkrebs dar (de Gruijl et al., 2001).

Im Gegensatz dazu dringen die längerwelligen UVA-Strahlen bis tief in das dermale Gewebe und können sowohl in der Epidermis als auch in der Dermis zu irreversiblen Veränderungen führen, etwa einer Induktion von Schäden an der DNS (8-Oxoguanin; Kielbassa et al., 1997) oder einer vorzeitigen Hautalterung (Krutmann, 2000; 2001). Zudem können phototoxische und photoallergische Reaktionen durch UVA-Strahlen in Kombination mit Arzneimitteln oder Inhaltsstoffen von Pflanzen, Sonnenschutz- oder Pflegeprodukten auftreten (Epstein, 1983; 1999).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Agrippina1

[3.] Ati/Fragment 008 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:42:15 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 23-33
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 11, Zeilen: 18 ff.
1.3 Interzelluläres Adhäsionsmolekül 1 als Modell

Die hier vorgelegten Untersuchungen wurden an primären Keratinozyten aus der Haut des Menschen durchgeführt. Als Studienmodell diente die Expression des interzellulären Adhäsionsmoleküls-1 (ICAM-1). Eine gesteigerte Expression dieses Moleküls auf der Oberfläche epidermaler Keratinozyten ist ein Charakteristikum entzündlicher, UV-responsiver Dermatosen wie z.B. der Psoriasis vulgaris, der atopischen Dermatitis oder dem kutanen T-Zelllymphom [Krutmann et al 1990]. ICAM-1 dient als Ligand für das auf Leukozyten exprimierte LFA-1 Molekül. Diese durch LFA1-/ICAM-1 Interaktion vermittelte Zelladhäsion ist von zentraler Bedeutung für die Ausbildung und Aufrechterhaltung eines entzündlichen Infiltrats in der menschlichen Haut. In gesunder Haut exprimieren Keratinozyten keine oder nur sehr wenige ICAM-1 Moleküle auf ihrer Oberfläche. In entzündlicher Haut kommt es [jedoch durch Stimulation der Keratinozyten mit proinflammatorischen Zytokinen wie z.B. IFNy, TNFa oder TNFß zu einer Induktion der Expression ICAM-1-spezifischer mRNS und der ICAM-1 Proteinexpression.]

1.3 Interzelluläres Adhäsionsmolekül 1 als Modell

Die hier vorgelegten Untersuchungen wurden an primären Keratinozyten aus der Haut des Menschen durchgeführt. Das Studienmodell war die Expression des interzellulären Adhäsionsmoleküls-1 (ICAM-1). Eine gesteigerte Expression dieses Moleküls auf der Oberfläche epidermaler Keratinozyten ist ein Charakteristikum entzündlicher, UV-responsiver Dermatosen wie z.B. der Psoriasis vulgaris, der atopischen Dermatitis oder dem kutanen T-Zelllymphom (Krutmann et al., 1990). ICAM-1 wirkt als Gegenrezeptor für das auf Leukozyten exprimierte LFA-1 Molekül, und durch LFA1-/ICAM-1 vermittelte Zelladhäsion ist von zentraler Bedeutung für die Ausbildung und Aufrechterhaltung eines entzündlichen Infiltrats in der menschlichen Haut. In gesunder Haut exprimieren Keratinozyten keine oder nur sehr wenige ICAM-1 Moleküle auf ihrer Oberfläche. In entzündlicher Haut kommt es jedoch durch Stimulation der Keratinozyten mit proinflammatorischen Zytokinen wie z.B. IFN-γ, TNF-α oder TNF-β zu einer Induktion der Expression ICAM-1-spezifischer mRNS und der ICAM-1 Proteinexpression.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Ati/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 20:53:53 Schumann
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 11ff., Zeilen: 11: 29ff.; 12: 1 ff.; 13: 1
[In entzündlicher Haut kommt es] jedoch durch Stimulation der Keratinozyten mit proinflammatorischen Zytokinen wie z.B. IFNγ, TNFα oder TNFβ zu einer Induktion der Expression ICAM-1-spezifischer mRNS und der ICAM-1 Proteinexpression. In zwei unabhängigen Studien konnte gezeigt werden, dass die zytokininduzierte ICAM-1 Expression durch eine Bestrahlung der Keratinozyten mit sublethalen Dosen von UVB- aber auch von UVA1-Strahlung (340-400 nm) gehemmt werden konnte [Krutmann 1994, Norris et al 1990]. Analoge Befunde konnten auch in vivo erhoben werden. So ließ sich die durch intrakutane Interferon-γ-Injektion induzierte Keratinozyten- ICAM-1-Expression in menschlicher Haut durch eine vorhergehende Bestrahlung mit therapeutisch relevanten UVB-Dosen auf der mRNS- und der Proteinebene hemmen [Roza et al 1989, Stege et al 1996]. Sowohl in vitro als auch in vivo konnte nur dann eine Hemmung der ICAM-1-Expression beobachtet werden, wenn die Bestrahlung vor Zytokinstimulation durchgeführt wurde. Zudem zeigte sich, dass die UVB-induzierte Hemmung der ICAM-1- Induzierbarkeit in diesen Zellen von transienter Natur war, da 24 Stunden nach einer Bestrahlung mit UVB die ICAM-1 mRNS- und Proteinexpression sowohl in kultivierten Keratinozyten [Khan et al 1993] als auch in UV-bestrahlter Haut deutlich aufreguliert werden konnte [Krutmann und Grewe 1995, Stege et al 2000]. Da eine erneut durchgeführte UVB-Bestrahlung mit einer Reinduktion der Hemmung der ICAM-1-Induzierbarkeit einherging, weisen diese Beobachtungen darauf hin, dass zur Erzielung eines optimalen antientzündlichen Effektes repetitive UVB-Bestrahlungen erforderlich sind. Die diesem antientzündlichen Effekt zugrunde liegenden Mechanismen sind z. Zt. noch weitestgehend unbekannt. Da die Hemmung der zytokininduzierten ICAM-1-Expression nicht von der Natur des verwendeten Zytokins abhängt [Khan et al 1993], handelt es sich vermutlich nicht um die Modulation der durch ein spezifisches Zytokin hervorgerufenen Signaltransduktionskette, sondern sehr wahrscheinlich um einen universell die transkriptionelle Regulation induzierbarer Gene betreffenden Mechanismus.

Bestimmte phototherapeutisch relevante immunmodulatorische Effekte, z.B. die Induktion von IL-10 oder die Hemmung der Zytokin-vermittelten ICAM-1 Expression, können sowohl durch UVB- als auch durch UVA1-Strahlung ausgelöst werden [Krutmann et al 1992]. Verschiedene Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass die hierfür verantwortlichen photobiologischen Mechanismen sich grundlegend unterscheiden. So sind für UVB-induzierte immunmodulatorische Effekte, ähnlich wie für UVB-induzierte antiproliferative Effekte, die Induktion von DNS-Schäden, insbesondere die Ausbildung von Thymindimeren, ursächlich verantwortlich [Roza et al 1989, Stege et al 2000]. Hier konnte gezeigt werden, dass die nach UVB-Bestrahlung menschlicher Haut zu beobachtende Hemmung der durch IFNγ-Stimulation [induzierte ICAM-1 Expression in Keratinozyten mit der Bildung von Thymindimeren in der DNS dieser Zellen einhergeht.]

In entzündlicher Haut kommt es jedoch durch Stimulation der Keratinozyten mit proinflammatorischen Zytokinen wie z.B. IFN-γ, TNF-α oder TNF-β zu einer Induktion der Expression ICAM-1-spezifischer mRNS und der ICAM-1 Proteinexpression. In zwei unabhängigen Studien konnte gezeigt werden, dass die zytokininduzierte ICAM-1 Expression durch eine Bestrahlung der

[Seite 12:]

Keratinozyten mit sublethalen Dosen von UVB- aber auch von UVA1-Strahlung (340- 400 nm) gehemmt werden konnte (Krutmann, 1994; Norris et al., 1990). Analoge Befunde konnten auch in vivo erhoben werden. So ließ sich die durch intrakutane Interferon-γ-Injektion induzierte Keratinozyten-ICAM-1-Expression in menschlicher Haut durch eine vorhergehende Bestrahlung mit therapeutisch relevanten UVB-Dosen auf der mRNS- und der Proteinebene hemmen (Roza et al., 1996; Stege et al., 1996). Sowohl in vitro als auch in vivo konnte nur dann eine Hemmung der ICAM- 1-Expression beobachtet werden, wenn die Bestrahlung vor Zytokinstimulation durchgeführt wurde. Zudem zeigte sich, dass die UVB-induzierte Hemmung der ICAM-1-Induzierbarkeit in diesen Zellen von transienter Natur war, da 24 Stunden nach einer Bestrahlung mit UVB die ICAM-1 mRNS- und Proteinexpression sowohl in kultivierten Keratinozyten (Khan et al., 1993) als auch in UV-bestrahlter Haut deutlich aufreguliert werden konnte (Krutmann & Grewe, 1995; Stege et al., 2000). Da eine erneut durchgeführte UVB-Bestrahlung mit einer Reinduktion der Hemmung der ICAM-1-Induzierbarkeit einherging, weisen diese Beobachtungen darauf hin, dass zur Erzielung eines optimalen antientzündlichen Effektes repetitive UVB-Bestrahlungen erforderlich sind. Die diesem antientzündlichen Effekt zugrunde liegenden Mechanismen sind z. Z. noch weitestgehend unbekannt. Da die Hemmung der zytokininduzierten ICAM-1-Expression nicht von der Natur des verwendeten Zytokins abhängt (Khan et al., 1993), handelt es sich vermutlich nicht um die Modulation der durch ein spezifisches Zytokin hervorgerufenen Signaltransduktionskette, sondern sehr wahrscheinlich um einen universell die transkriptionelle Regulation induzierbarer Gene betreffenden Mechanismus.

Bestimmte phototherapeutisch relevante immunmodulatorische Effekte, z.B die Induktion von IL-10 oder die Hemmung der Zytokin-vermittelten ICAM-1 Expression, können sowohl durch UVB- als auch durch UVA1-Strahlung ausgelöst werden (Krutmann et al., 1992). Verschiedene Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass die hierfür verantwortlichen photobiologischen Mechanismen sich grundlegend unterscheiden. So sind für UVB-induzierte immunmodulatorische Effekte, ähnlich wie für UVB-induzierte antiproliferative Effekte, die Induktion von DNS-Schäden, insbesondere die Ausbildung von Thymindimeren, ursächlich verantwortlich (Roza et al., 1996; Stege et al., 2000). Hier konnte gezeigt werden, dass die nach UVB-Bestrahlung menschlicher Haut zu beobachtende Hemmung der durch IFN-γ- Stimulation induzierte ICAM-1 Expression in Keratinozyten mit der Bildung von

[Seite 13:]

Thymindimeren in der DNS dieser Zellen einhergeht.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Eingangs der Arbeit weist der Verf. auf mehrere gemeinsame Vorveröffentlichungen mit Grether-Beck hin. Diese sind jedoch alle englischsprachig und können daher den hier übernommenen Wortlaut nicht enthalten.

Roza et al: UVA hazards in skin associated with the use of tanning equipment, ist, wie bei A.T. richtig angegeben, 1989 erschienen, nicht 1996, wie bei Grether-Beck. Bei Grether-Beck wird Roza et al nicht im Literaturverzeichnis angeführt, wohl aber bei A.T.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[5.] Ati/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-06 06:45:12 PlagProf:-)
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-9
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 12f, Zeilen: S. 12: 32ff, S. 13: 1ff
[Hier konnte gezeigt werden, dass die nach UVB-Bestrahlung menschlicher Haut zu beobachtende Hemmung der durch IFNγ-Stimulation] induzierte ICAM-1 Expression in Keratinozyten mit der Bildung von Thymindimeren in der DNS dieser Zellen einhergeht. Durch topische Applikation eines in Liposome eingeschlossenen DNS-Reparaturenzyms war es möglich, nicht nur die Zahl der UVB-induzierten Thymindimere in der bestrahlten Haut zu reduzieren, sondern auch die Hemmung der Induzierung von ICAM-1 aufzuheben [Stege et al 1996]. Im Gegensatz dazu beruhen UVA-, und zwar insbesondere UVA1-induzierte immunmodulatorische Effekte primär auf oxidativen Mechanismen [Krutmann et al 1992]. Hierbei kommt nach bisherigen Untersuchungen vor allem der Generation von Singulettsauerstoff - wie für die UVA1-induzierte Expression der Kollagenase I in dermalen Fibroblasten gezeigt [Wlaschek et al 1995] - eine herausragende Rolle zu. Hier konnte gezeigt werden, dass die nach UVB-Bestrahlung menschlicher Haut zu beobachtende Hemmung der durch IFN-γ- Stimulation induzierte ICAM-1 Expression in Keratinozyten mit der Bildung von Thymindimeren in der DNS dieser Zellen einhergeht. Durch topische Applikation eines in Liposome eingeschlossenen DNS-Reparaturenzyms war es möglich, nicht nur die Zahl der UVB-induzierten Thymindimere in der bestrahlten Haut zu reduzieren, sondern auch die Hemmung der Induzierung von ICAM-1 aufzuheben (Stege et al., 1996). Im Gegensatz dazu beruhen UVA-, und zwar insbesondere UVA1-induzierte immunmodulatorische Effekte primär auf oxidativen Mechanismen (Krutmann et al., 1992). Hierbei kommt nach bisherigen Untersuchungen vor allem der Generation von Singulettsauerstoff - wie für die UVA1-induzierte Expression der Kollagenase I in dermalen Fibroblasten gezeigt (Wlaschek et al., 1995) - eine herausragende Rolle zu.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Im Anschluß werden allerdings verschiedene Arbeiten von Grether-Beck referenziert.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[6.] Ati/Fragment 018 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-04 18:26:10 Stratumlucidum
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 14-20
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 39, Zeilen: 6-10, 13-17
Die Ceramid-induzierte Induktion der Apoptose erfolgt in den meisten Fällen über die Freisetzung von Cytochrom C in das Zytoplasma der Zelle [Hannun und Obeid 2002] und die anschließende Aktivierung von Caspasen [Rippo et al 2000].

Die in dieser Arbeit verwendete Konzentration an zellpermeablen Ceramiden von 10 µM liegt deutlich unter der zur Induktion von Apoptose in Keratinozyten notwendigen Menge von 70 µM [Di Nardo et al 2000; Cutler und Mattson 2001].
[Dies wurde in Vorarbeiten [Grether-Beck et al 2003] anhand von mehreren unabhängigen Nachweisen zur Induktion der Apoptose wie der nukleosomalen Fragmentierung und der Aktivierung der Caspasen 3, 8 und 9 untersucht (Abbildung 1.8 A-C).]

Neben der Regulation von Genexpression sind Ceramide für die Induktion von Apoptose bekannt (Kolesnick et al., 1994; Hannun & Obeid, 1995). Dies erfolgt über die Freisetzung von Cytochrom C in das Zytoplasma der Zelle (Hannun & Obeid, 2002) und die anschließende Aktivierung von Caspasen (Rippo et al., 2000). [...] In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, dass die von uns durchgeführten Stimulationen mit den zellpermeablen Ceramiden in Konzentrationsbereiches erfolgten, die 7-fach unter der zur Apoptoseinduktion notwendigen Menge von 70 μM lag (DiNardo et al., 2000; Cutler & Mattson, 2001).
Anmerkungen

Die Ausführungen scheinen zwar übernommen worden zu sein, aber möglicherweise ist der Sachverhalt in der Zellbiologie bekannt bzw. lässt sich nicht deutlich anders darstellen.

Weniger problematisch scheint der zweite Satz, da der Verf. diesbzgl. im darauf folgenden Satz auf eine von der Autorin der Quelle mit durchgeführte Untersuchung verweist.

Sichter
(SleepyHollow02), Stratumlucidum

[7.] Ati/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 15:53:32 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-8, 12-31
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 13, 65, 67, Zeilen: 13: 11ff 65: 3ff; 67: 4ff
1.5 Stand der Forschung zu Beginn der Arbeit

Neben der Induktion von DNS-Schäden - insbesondere Thymindimeren - wurde schon in den 90iger Jahren die Aktivierung von Rezeptortyrosinkinasen, die Stabilisierung von p53 und die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren wie AP1 oder NFκB als Elemente von UVC- und/oder UVB-induzierten Signaltransduktionskaskaden diskutiert [Schreck et al 1992, Herrlich et al 1994, Holbrook und Fornace 1994, Herrlich et al 1997]. Zudem konnte in enukleierten Zellen sowohl für UVB [Devary et al 1993] als auch für UVA [Vile et al 1995] eine Aktivierung von NFκB im Zytosol nachgewiesen werden.

[...] Experimente mit Reportergenkonstrukten, die eine Deletion der mutmaßlichen AP2-Bindestelle im 5'-regulatorischen Bereich des menschlichen ICAM-1 Promotors trugen, zeigten, dass der Verlust der AP2-Bindestelle nicht jedoch ein Verlust der NFκB-Bindestelle mit einem Verlust der UVA-induzierten Expression von ICAM-1 einhergeht. Zudem konnte nach UVA-Bestrahlung eine Aktivierung von AP2 in nuklearen Extrakten bestrahlter Zellen nachgewiesen werden. Kinetische Studien an diesen Zellen zeigten einen biphasischen Verlauf sowohl für die UVA-induzierten Aktivierung von AP2 wie der UVA-induzierte ICAM-1 Expression. Beide Effekte glichen sich in ihrem zeitlichen Muster. Die Deletion der AP2-Bindestelle verhinderte zwar in den Promotorkonstrukten die Aktivierung des Reportergens durch UVA-Bestrahlung, nicht jedoch die Aktivierung durch UVB-Strahlung. Die mutmaßliche AP2-Bindestelle stellt also den durch UVA gesteuerten Schalter des menschlichen ICAM-1 Gens dar. Dieser Schalter ist spezifisch für Strahlung aus dem UVA-Bereich und die Aktivierung des ICAM-1 Promotors durch UVA- und UVB-Strahlung erfolgt über verschiedene Regelwege.

Singulettsauerstoff ist ein wichtiges biochemisches Zwischenprodukt in verschiedenen biologischen Prozessen [Tyrrell 1996; Grether-Beck et al 1996, 1997; Ryter und Tyrrell 1998; Klotz et al 2000]. Da bisher keine direkten Methoden existieren, um Singulettsauerstoff in UVA-bestrahlten Zellen nachzuweisen, muss der Nachweis seiner Beteiligung an diesen Signalwegen immer indirekter Natur sein und basiert auf indirekten Methoden wie etwa dem Gebrauch von Substanzen, die Singulettsauerstoff auslöschen oder seine Halblebenszeit verlängern und dem Einsatz von Singulettsauerstoff generierenden Systemen.

1.4 Stand der Forschung zu Beginn der Arbeit

Neben der Induktion von DNS-Schäden - insbesondere Thymindimeren - wurde zu Beginn dieser Arbeiten auch die Aktivierung von Rezeptortyrosinkinasen, die Stabilisierung von p53 und die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren wie AP1 oder NFκB als Elemente von UVC- und/oder UVB-induzierten Signaltranduktionskaskaden diskutiert (Schreck et al., 1992; Herrlich et al., 1994; Holbrook & Fornace, 1994; Herrlich et al., 1997). Zudem konnte in enukleierten Zellen sowohl für UVB (Devary et al, 1993) als auch für UVA (Vile et al, 1995) eine Aktivierung von NFκB im Zytosol nachgewiesen werden.

[Seite 65]

Experimente mit Reportergenkonstrukten, die eine Deletion der mutmaßlichen AP2-Bindestelle im 5´-regulatorischen Bereich des menschlichen ICAM-1 Promotors trugen, zeigten, dass der Verlust der Bindestelle mit einem Verlust der UVA-induzierten Antwort der Expression von ICAM-1 einhergeht. Zudem konnte nach UVA-Bestrahlung eine Aktivierung von AP2 in nuklearen Extrakten bestrahlter Zellen nachgewiesen werden. Kinetische Studien an diesen Zellen zeigten einen biphasischen Verlauf sowohl für die UVA-induzierten Aktivierung von AP2 wie der UVA-induzierte ICAM-1 Expression. Beide Effekte glichen sich in ihrem zeitlichen Muster. Die Deletion der AP2-Bindestelle verhinderte zwar in den Promotorkonstrukten die Aktivierung des Reportergens durch UVA-Bestrahlung, nicht jedoch die Aktivierung durch UVB-Strahlung. Die mutmaßliche AP2-Bindestelle stellt also den durch UVA gesteuerten Schalter des menschlichen ICAM-1 Gens dar. Dieser Schalter ist spezifisch für Strahlung aus dem UVA-Bereich und die Aktivierung des ICAM-1 Promotor durch UVA- und UVB-Strahlung erfolgt über verschiedene Regelwege.

[Seite 67]

Singulettsauerstoff ist ein wichtiges biochemisches Zwischenprodukt in verschiedenen biologischen Prozessen (Kanofsky, 1989). Singulettsauerstoff wurde als primärer Effektor für die UVA-induzierte transkriptionelle Aktivierung von Hämoxygenase 1 (Basu-Modak & Tyrrell, 1993) und Matrixmetalloproteinase-1 (Scharffetter-Kochanek et al., 1993; Wlaschek et al., 1995) identifiziert. Es existieren bisher keine direkten Methoden, um Singulettsauerstoff in UVA-bestrahlten Zellen nachzuweisen. Hinweise auf die Beteiligung von Singulettsauerstoff an der Induktion von Genexpression müssen deshalb immer indirekter Natur sein und basieren auf indirekten Methoden wie etwa dem Gebrauch von Substanzen, die Singulettsauerstoff auslöschen oder seine Halblebenszeit verlängern und dem Einsatz von Singulettsauerstoff generierenden Systemen (Basu- Modak & Tyrrell, 1993; Scharffetter-Kochanek et al., 1993; Wlaschek et al., 1995).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[8.] Ati/Fragment 021 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 16:00:33 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 7-34
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 68, 69, 70, Zeilen: 68: 22 ff; 69: 1 ff; 70: 4 ff
Ceramide vermitteln die Induktion von Stressantworten in Säugerzellen und können vermutlich auch Stress-induzierbare Transkriptionsfaktoren aktivieren [Ballou et al 1996; Hannun, 1996; Spiegel et al 1996]. Zugabe von Ceramiden in nicht apoptogenen Konzentrationen zu Keratinozyten aktivierte den Transkriptionsfaktor AP2 und induzierte die Expression von ICAM-1 mRNS in einer biphasischen Weise. Stimulation mit Ceramiden aktivierte den Promotor des menschlichen ICAM-1-Gens und diese Aktivierung konnte durch die Deletion der mutmaßlichen AP2-Bindestelle ausgelöscht werden. Diese Studien demonstrieren, dass (i) Ceramide die Fähigkeit haben, Transkriptionsfaktoren zu aktivieren und dass (ii) die Ceramid- induzierte Aktivierung von AP2 für die Aufregulation von ICAM-1 von funktioneller Bedeutung ist. Diese beiden Prozesse zeigen übereinstimmende charakteristische Kinetiken. In beiden Fällen konnte die Promotoraktivierung durch eine Deletion der AP2-Bindestelle aufgehoben werden. Darüber hinaus bilden Keratinozyten nach Bestrahlung mit UVA-Dosen, die zur Aktivierung von AP2 und zur Induktion der Expression von ICAM-1 führen, Ceramide. Die maximale Ceramid-Bildung geht der maximalen AP2-Aktivierung und der maximalen Expression von ICAM-1 mRNS voraus. Die Hemmung der Ceramid-Bildung in UVA-bestrahlten Keratinozyten durch die Depletion von Sphingomyelin verursachte eine Resistenz gegenüber der UVA-Antwort. Natriumazid und Vitamin E als Singulettsauerstoffquencher konnten die UVA-induzierte Ceramid-Bildung unterdrücken. Zusätzlich konnte die UVA-induzierte Ceramid-Bildung in unbestrahlten Keratinozyten durch die Stimulation mit dem Singulettsauerstoff generierenden System NDPO2 nachgeahmt werden. Diese Befunde liefern das Modell, dass (i) Singulettsauerstoff direkt an der Synthese der Ceramide beteiligt ist und (ii) über diese Funktion die UVA-induzierte Ceramid-Bildung primärer Keratinozyten vermittelt. In der von uns vorgeschlagenen Signaltransduktionskaskade für die UVA-induzierte Genexpression steht die Ceramid-Synthese nach der Bildung von Singulettsauerstoff, erfolgt aber vor der Aktivierung von AP2. Da der Singulettsauerstoffquencher Vitamin E, der sowohl die UVA- als auch die Singulettsauerstoff-induzierte Ceramid-Bildung, die AP2 Aktivierung und die Induktion der Expression von ICAM-1 mRNS hemmt [Grether-Beck et al 1996], lipophil und in der Membran lokalisiert ist, und das in dieser Studie verwendete NDPO2 was[serlöslich ist und Singulettsauerstoff an der Außenseite der Zellmembran bildet [Klotz et al 1999; Pierlot et al 2000], schlagen wir vor, den ersten Schritt der intrazellulären Signaltransduktion, der zur UVA-induzierten Genexpression führt, auf der Ebene der Zytoplasmamembran zu lokalisieren.] Ceramide vermitteln die Induktion von Stressantworten in Säugerzellen und können vermutlich auch Stress-induzierbare Transkriptionsfaktoren aktivieren (Ballou et al., 1996; Hannun, 1996; Spiegel et al., 1996). [...] Zugabe von Ceramiden zu Keratinozyten aktivierte den Transkriptionsfaktor AP2 und induzierte die Expression von ICAM-1 mRNS in einer biphasischen Weise. Stimulation mit Ceramiden aktivierte den Promotor des menschlichen ICAM-1-Gens und diese Aktivierung konnte durch die Deletion der mutmaßlichen AP2-Bindestelle ausgelöscht werden. Diese Studien demonstrieren,

[Seite 69]

dass (i) Ceramide die Fähigkeit haben, Transkriptionsfaktoren zu aktivieren und dass (ii) die Ceramid-induzierte Aktivierung von AP2 für die Aufregulation von ICAM-1 von funktioneller Bedeutung ist.

[...] Diese beiden Prozesse zeigen übereinstimmende charakteristische Kinetiken. In beiden Fällen konnte die Promotoraktivierung durch eine Deletion der AP2-Bindestelle aufgehoben werden. Darüber hinaus bilden Keratinozyten nach Bestrahlung mit UVA-Dosen, die zur Aktivierung von AP2 und zur Induktion der Expression von ICAM-1 führen, Ceramide. Die maximale Ceramid-Bildung geht der maximalen AP2-Aktivierung und der maximalen Expression von ICAM-1 mRNS voraus. Die Hemmung der Ceramid- Bildung in UVA-bestrahlten Keratinozyten durch die Depletion von Sphingomyelein verursachte eine Resistenz gegenüber der UVA-Antwort.

[Seite 70]

In den vorliegenden Untersuchungen fanden Natriumazid und Vitamin E als Singulettsauerstoffquencher Verwendung. Beide Substanzen konnten die UVA-induzierte Ceramid-Bildung unterdrücken. Zusätzlich konnte die UVA-induzierte Ceramid-Bildung in unbestrahlten Keratinozyten durch die Stimulation mit dem Singulettsauerstoff generierenden System NDPO2 nachgeahmt werden. So konnten wir zeigen, dass Singulettsauerstoff die UVA-induzierte Aktivierung von AP2 und Expression von ICAM-1 vermittelt (Grether-Beck et al., 1996), Diese Befunde liefern das Modell, dass Singulettsauerstoff direkt an der Synthese der Ceramide beteiligt ist und (ii) über diese Funktion die UVA-induzierte Ceramid-Bildung primärer Keratinozyten vermittelt. In der von uns vorgeschlagenen Signaltransduktionskaskade für die UVA-induzierte Genexpression steht die Ceramid-Synthese nach der Bildung von Singulettsauerstoff, erfolgt aber vor der Aktivierung von AP2. Da der Singulettsauerstoffquencher Vitamin E, der sowohl die UVA- als auch die Singulettsauerstoff-induzierte Ceramid-Bildung, die AP2 Aktivierung und die Induktion der Expression von ICAM-1 mRNS hemmt (Grether-Beck et al., 1996), lipophil und in der Membran lokalisiert ist, und das in dieser Studie verwendete NDPO2 wasserlöslich ist und Singulettsauerstoff an der Außenseite der Zellmembran bildet (Klotz et al., 1999; Pierlot et al., 2000), schlagen wir vor, den ersten Schritt der intrazellulären Signaltransduktion, der zur UVA-induzierten Genexpression führt, auf der Ebene der Zytoplasmamembran zu lokalisieren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[9.] Ati/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:37:19 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-4
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 70, Zeilen: 16-23
[Da der Singulettsauerstoffquencher Vitamin E, der sowohl die UVA- als auch die Singulettsauerstoff-induzierte Ceramid-Bildung, die AP2 Aktivierung und die Induktion der Expression von ICAM-1 mRNS hemmt [Grether-Beck et al 1996], lipophil und in der Membran lokalisiert ist, und das in dieser Studie verwendete NDPO2 was-]serlöslich ist und Singulettsauerstoff an der Außenseite der Zellmembran bildet [Klotz et al 1999; Pierlot et al 2000], schlagen wir vor, den ersten Schritt der intrazellulären Signaltransduktion, der zur UVA-induzierten Genexpression führt, auf der Ebene der Zytoplasmamembran zu lokalisieren. Da der Singulettsauerstoffquencher Vitamin E, der sowohl die UVA- als auch die Singulettsauerstoff-induzierte Ceramid-Bildung, die AP2 Aktivierung und die Induktion der Expression von ICAM-1 mRNS hemmt (Grether- Beck et al., 1996), lipophil und in der Membran lokalisiert ist, und das in dieser Studie verwendete NDPO2 wasserlöslich ist und Singulettsauerstoff an der Außenseite der Zellmembran bildet (Klotz et al., 1999; Pierlot et al., 2000), schlagen wir vor, den ersten Schritt der intrazellulären Signaltransduktion, der zur UVA-induzierten Genexpression führt, auf der Ebene der Zytoplasmamembran zu lokalisieren.
Anmerkungen

Auf einen früheren Text von Grether-Beck wird hingewiesen. Die Referenz ist indes aus der Quelle übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[10.] Ati/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-04 19:50:48 Stratumlucidum
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-17
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 55; 56, Zeilen: 55: 8-30
2.2 UVA-induzierte Ceramid-Bildung erfolgt durch nicht-enzymatische und enzymatische Mechanismen

Die Aktivität der Sphingomyelinasen, die das Sphingomyelin hydrolysieren, stellt einen Weg dar, durch den Ceramide und Phosphorylcholin entstehen können [Kim et al 1991, Liu et al 1998, Levade et al 1999]. Wir [Grether-Beck et al 2000] haben zeigen können, dass die UVA-induzierte Ceramid-Bildung innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Bestrahlung (= frühe Ceramid-Antwort) nicht durch diesen Mechanismus katalysiert wird, da die UVA-induzierte Ceramid-Bildung nicht im Zusammenhang mit einer Zunahme der Aktivität der neutralen und sauren Sphingomyelinase in UVA-bestrahlten Zellen stand und die Ceramid-Bildung ebenfalls in einem proteinfreien liposomalen System beobachtet werden konnte.

Dieses Resultat wird dadurch bestätigt, dass weder durch Chloroquin, einen Inhibitor der sauren Sphingomyelinase [Bonizzi et al 1997], noch durch Dichloroisocoumarin (DCIC), einen spezifischen Inhibitor der neutralen Sphingomyelinase [Mansat et al 1997], die UVA-induzierte Ceramid-Bildung 30 Minuten nach der Bestrahlung gehemmt werden konnte (Abbildung 2.5). Im Gegensatz dazu waren die eingesetzten Konzentrationen der genannten Hemmstoffe im gleichen Versuch in der Lage, die Interleukin-1-a induzierte Sphingomyelinaseaktivität zu hemmen [Grether-Beck et al 2000, Bonizzi et al 1997].

[Abbildung]

Abbildung 2.5: UVA-induzierte Bildung von Ceramiden unter dem Einfluss von Hemmstoffen der Sphingomyelinasen I. Ceramid-Bildung wurde in Keratinozyten 30 Minuten und 16 Stunden nach der UVA-Bestrahlung +/- Vorbehandlung mit Chloroquin (100 μM) zur Hemmung der sauren Sphingomyelinase (1 h) oder mit 3,4-Dichloroisocoumarin (DCIC, 20 μM) zur Hemmung der neutralen Sphingomyelinase (30 Minuten) untersucht. Weißer Balken = unbehandelte Kontrolle.

[Seite 55]

4.11 UVA-induzierte Ceramid-Bildung wird durch nicht-enzymatische und enzymatische Mechanismen vermittelt

Ceramide können durch Sphingomyelinasen gebildet werden, die Sphingomylein hydrolysieren und dabei zur Bildung von Ceramiden und Phosphorylcholin führen (Kim et al., 1991; Liu et al., 1998; Levade & Jaffrézu, 1999). Wir hatten zuvor zeigen können, dass die UVA-induzierte Ceramid-Bildung innerhalb der ersten 2 Stunden nach der Bestrahlung (= frühe Ceramidantwort) nicht durch diese Mechanismen katalysiert wird, da UVA-induzierte Ceramid-Bildung nicht mit einer erhöhten Enzymaktivität für neutrale oder saure Sphingomyelinase in UVA-bestrahlten Zellen einherging und die Ceramid-Bildung auch in einem proteinfreien System beobachtet werden konnte (Grether-Beck et al., 2000). Diese Schlussfolgerung wird durch die gegenwärtigen Befunde weiter erhärtet, dass weder Chloroquin, ein bekannter Inhibitor der sauren Sphingomyelinase (Bonizzi et al., 1997), noch Dichloroisocoumarin (DCIC), ein spezifischer Hemmstoff der neutralen Sphingomyelinase (Mansat et al., 1997), in der Lage waren, die UVA-induzierte Ceramid-Bildung 30 Minuten nach der Bestrahlung zu hemmen, obwohl im selben Versuchsansatz (Abb. 4.18A,B [sic]) beide Inhibitoren in gleichen Konzentrationen die Sphingomyelinase-vermittelte IL-1ß-induzierte Ceramid-Bildung signifikant hemmen konnten (Grether-Beck et al., 2000; Bonizzi et al., 1997). In gleicher Weise konnte keiner der beiden Inhibitoren die UVA-induzierte Ceramid-Bildung 16 Stunden nach der Bestrahlung beeinflussen, dies deutet darauf hin, dass weder der erste noch der späte zweite Anstieg der Ceramid-Bildung eine Aktivierung von Sphingomyelinasen beinhalten (Abb. 418A, B). [...]

[Seite 56]

Abbildung 4.18: UVA-induzierte Bildung von Ceramiden wird weder durch Hydrolyse von Sphingomyelin noch durch Abbau von Glycosphingolipiden verursacht.

Ceramid-Bildung wurde in primären Keratinozyten 30 Minuten und 16 Stunden nach der UVA-Bestrahlung mit 30 J/cm2 (hellgraue Balken) +/- Vorbehandlung mit Inhibitoren für (A) saure Sphingomyelinase wie Chloroquin (100 μM) für 1 Stunde, mit Inhibitoren für (B) neutrale Sphingomyelinase wie 3,4-Dichloroisocoumarin (DCIC, 20 μM) für 30 Minuten oder (C) Scyphostatin (1 μM) für 1 Stunde, mit Inhibitoren für (D) Glucosylceramidsynthase wie D,L-threo-PDMP (10 μM) für 2 Stunden untersucht. [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Möglicherweise lassen sich die Parallelen aber dadurch erklären, dass der Verf. und die Autorin der Quelle Teil derselben Arbeitsgruppe waren (s. auch Diskussion).

Sichter
(SleepyHollow02), Stratumlucidum

[11.] Ati/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 20:44:53 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 59,60,61, Zeilen: 28 ff.;1 ff.
Im Gegensatz dazu wurde drei Stunden nach der UVA-Bestrahlung der Anstieg der ICAM-1

mRNS Expression nicht beeinflusst.

Darüber hinaus wurde 16 und 24 Stunden nach der UVA-Bestrahlung in Keratinozyten die UVA-induzierte Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 - wie im Gelretardierungsexperiment dargestellt - durch Myriocin in den eingesetzten Konzentrationen gehemmt (Abbildung 2.15).

[Abb.]

Abbildung 2.15: Die Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 wurde in Nuklearextrakten von Keratinozyten bestimmt, die wie angezeigt behandelt worden sind. Das Autoradiogramm gibt eines von 3 im Wesentlichen identischen Experimenten wieder. Gel Electrophoresis Mobility Shift Assay (GEMSA).

2.4 Wirkung von Ceramiden auf die Ceramidsynthese und die Aktivierung von Serin-Palmitoyltransferase

Um festzustellen, ob der erste und der zweite Ceramidanstieg in den UVA-bestrahlten Keratinozyten zusammenhängen, haben wir die Keratinozyten unbestrahlt belassen und die UVABestrahlung zur Simulation des ersten Ceramidanstiegs durch die Zugabe von zellpermeablem Cö-Ceramid ersetzt. Anschließend wurden die Zellen auf ihre Ceramid-Bildung, Serin-Palmitoyltransferase mRNS Expression und Aktivität hin analysiert. Die Zugabe von exogenen, zellpermeablen Ceramiden, nicht aber Vehikelkontrollen (Ethanol) führten zu einem Anstieg der Ceramid-Bildung mit einem vierfachen Maximum acht Stunden nach der Ceramidzugabe in einer zeitabhängigen Weise (Abbildung 2.16, A). Die Antwort [war langanhaltend, da die Ceramidgehalte auch noch 48 Stunden nach der Stimulation um das Dreifache oberhalb der Hintergrundkontrolle lagen.]

Im Gegensatz dazu wurde die 3 Stunden nach der UVA-Bestrahlung beobachtete

ICAM-1 mRNS Expression nicht beeinflusst. Darüber hinaus hemmte Myriocin in den eingesetzten Konzentrationen die UVA-induzierte Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 - wie im Gelretardierungsexperiment dargestellt – 16 und 24 Stunden nach der UVA-Bestrahlung (Abb. 4.20C).

Abbildung 4.20: Bedeutung der zweiten Ceramidantwort für die UVA-induzierte Genexpression

[Seite 60:]

Die Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 wurde in Nuklearextrakten von Keratinozyten bestimmt, die, wie angezeigt, behandelt worden waren. Das Autoradiogramm gibt eines von 3 im wesentlichen identischen Experimenten wieder.

[Seite 61]

4.13 Wirkung von Ceramiden auf die Ceramidsynthese und die Aktivierung von Serin-Palmitoyltransferase

Um zu untersuchen, ob der erste und der zweite Ceramidanstieg in UVAbestrahlten Keratinozyten zusammenhängen, haben wir Keratinozyten unbehandelt belassen oder die UVA-Bestrahlung zur Simulation des ersten Ceramidanstiegs durch die Zugabe von zellpermeablen C6-Ceramiden ersetzt. Anschließend wurden die Zellen hinsichtlich ihrer Ceramid-Bildung untersucht. Die Zugabe von zellpermeablen Ceramiden, nicht aber Vehikelkontrollen (Äthanol) führten zu einem Anstieg der Ceramid-Bildung mit einem 4-fachen Maximum 8 Stunden nach der Ceramidzugabe in einer zeitabhängigen Weise (Abb. 4.21A). Die Antwort war langanhaltend, da die Ceramidgehalte 48 Stunden nach der Behandlung immer noch 3-fach über der Hintergrundkontrolle lagen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

[12.] Ati/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 20:55:08 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1ff.
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 63,64., Zeilen: 1ff;1ff
2.5 Wirkung von Vitamin E, Ectoin und Cholesterol auf die UVA-induzierte und Ceramid-induzierte Ceramid-Bildung

Auf Grund der nicht-enzymatischen Natur des frühen ersten Ceramidanstiegs [Grether-Beck et al 2000] und der enzymatischen Natur des späten zweiten Ceramidanstiegs (Abbildungen 2.5 bis 2.13) verwendeten wir eine Strategie, die die erste Ceramidantwort hemmt, aber nicht die de novo-Synthese verhindert.

In diesem Zusammenhang hatten wir in früheren Arbeiten gezeigt, dass die frühe UVA-induzierte Ceramidantwort ebenfalls über die Generierung von Singulett-Sauerstoff vermittelt wird und, dass man diese Antwort durch Zugabe von Singulett-Sauerstoff-Quenchern wie Vitamin E inhibieren kann [Grether-Beck et al 2000].

In unabhängigen Studien beobachteten wir, dass Präinkubieren von Keratinozyten mit dem Osmolyten Ectoin [Bünger et al 2001] oder mit dem Lipid Cholesterol, die UVA-induzierte Genexpression durch Inhibierung der frühen Ceramidantwort zu verhindern vermag [Grether- Beck und Krutmann, 2004; Manuskript eingereicht]. Entprechend wurde in UVA-bestrahlten Keratinozyten, die mit Vitamin E, Ectoin oder Cholesterol vorbehandelt wurden, die frühe, nicht-enzymatische UVA-induzierte Ceramid-Bildung verhindert (Tabelle 2.1). In allen drei Fällen stand die Hemmung der ersten UVA-induzierten Ceramidantwort mit der vollständigen Inhibierung der späten zweiten UVA-induzierten Ceramidantwort in Verbindung. Da weder Vitamin E, Ectoin noch Cholesterol die Ceramid-induzierte Ceramidsynthese nach Stimulation mit zellpermeablen C2-Ceramiden zu hemmen vermag, wurde dies nicht durch eine Hemmung der Ceramid de novo Synthese in humanen Keratinozyten erzielt (Tabelle 2.1, die gezeigten C2-Ceramid Daten sind identisch mit den für die C6-Ceramid Stimulation).

4.14 Wirkung von Vitamin E, Ectoin und Cholesterol auf die UVA-induzierte und Ceramid-induzierte Ceramid-Bildung

Aufgrund der nicht-enzymatischen Natur des frühen ersten Anstiegs (Grether-Beck et al., 2000, Abb. 2, 3 und 4 bzw. Abb. 4.5, 4.6 und 4.7 in dieser Arbeit ) und der enzymatischen Natur des späten zweiten Anstiegs haben wir eine Strategie verwendet, die es uns erlaubte, die erste Ceramidantwort aber nicht die de novo Synthese zu hemmen. In dieser Hinsicht hatten wir in früheren Arbeiten gezeigt, dass die frühe UVA-induzierte Ceramidantwort durch die Bildung von Singulettsauerstoff vermittelt wurde und dass diese Antwort wirkungsvoll durch die Zugabe von Singulettsauerstoffquenchern wie etwa Vitamin E (Grether-Beck et al., 2000) gehemmt werden konnte. Zusätzlich haben wir kürzlich in unabhängigen Studien beobachtet, dass die Vorbehandlung von Keratinozyten mit dem Osmolyten Ectoin (Bünger et al., 2001) oder dem Lipid Cholesterol (Grether-Beck und Krutmann, 2004; Manuskript eingereicht) die UVA-induzierte Genexpression durch die Hemmung der frühen Ceramidanwort zu hemmen vermag. Entspre-

Tabelle 4.4: Wirkung von Vitamin E, Ectoin und Cholesterol auf die UVA- und Ceramid-induzierte Ceramid-Bildung

[Seite 64:]

chend verhinderte eine Vorbehandlung von UVA-bestrahlten Keratinozyten mit Vitamin E, Ectoin oder Cholesterol die frühe, nicht-enzymatische Ceramid- Bildung (Tabelle 4.4). In allen drei Fällen war die Auslöschung der ersten Ceramidantwort mit der vollständigen Hemmung der späten zweiten Ceramidantwort verbunden. Dies wurde nicht durch eine Hemmung der Ceramid de novo- Synthese in menschlichen Keratinozyten erzielt, da weder Vitamin E, Ectoin noch Cholesterol die Ceramid-induzierte Ceramidsynthese nach Stimulation mit zellpermeablen C2-Ceramiden zu hemmen vermag (Daten werden für C2-Ceramid gezeigt, sind aber für Stimulation mit C6-Ceramid identisch) (Tabelle 4.4).

Anmerkungen

Quelle ist nicht genannt, aber Referenz auf Grether-Beck 2000 vorhanden. Die Quelle Grether-Beck und Krutmann 2004 ist auch im 2007 erschienenen Text von Ati noch mit "Manuskript eingereicht" bezeichnet - und nicht ganz eindeutig identifizierbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

[13.] Ati/Fragment 048 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-21 08:50:54 Agrippina1
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 77,78, 79, Zeilen: 29ff;1ff;1ff
Die Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase und der gleichzeitige Anstieg der Ceramid-Bildung wurden nicht nur in UVA-bestrahlten Keratinozyten beobachtet, sondern auch in unbestrahlten, aber mit zellpermeablen C2- und C6-Ceramiden stimulierten Zellen. Die Stimulierung der Keratinozyten mit zellpermeablen, exogenen Ceramiden kann demnach als Ersatz für die frühe Ceramid-Antwort in UVA-bestrahlten Zellen betrachtet werden. Diese exogene Stimulierung deutet darauf hin, dass die frühe und die späte Ceramid-Antwort nicht unabhängig voneinander sind, sondern möglicherweise auf eine autokrine Weise miteinander verbunden sind (Abbildung 2.16 und 2.17).

Zur Untermauerung dieses Zusammenhangs zwischen dem ersten und dem zweiten CeramidPeak dient auch die Beobachtung, dass die Auslöschung der ersten Ceramid-Antwort mit Strategien, die nicht mit der Ceramid-Neusynthese interferieren, immer auch eine Auslöschung des zweiten Ceramid-Anstiegs zur Folge hatte.

Auf Grund dieser Beobachtungen schlagen wir ein Regulationsmodell vor (Abbildung 3.1), in dem unter der UVA-Bestrahlung über einen nicht-enzymatischen Weg gebildete Ceramide, auf autokrine Weise die Expression und Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase induzieren und damit zu einem zweiten Anstieg der Ceramid-Bildung führen.

Dieses Modell bietet auch eine Erklärung für die langanhaltende Natur des zweiten CeramidAnstieges, weil die neuerliche Bildung von Ceramid zu einer Fortdauer der Serin- Palmitoyltransferase-Aktivität und somit der Ceramid-Synthese führen kann. Folglich sind die Ceramid-Bildung (Abbildung 2.3) und die Expression der Serin-Palmitoyltransferase (Abbildung 2.13) auch 48 Stunden nach der UVA-Bestrahlung noch über das Hintergrundniveau erhöht.

Lipid-vermittelte autokrine/parakrine Signalwege wurden früher schon für das Sphingosin-1-Phosphat beschrieben [Maceyka et al 2002]. In diesen Studien wurde in Blutplättchen die Wachstumsfaktor-induzierte Zellbeweglichkeit durch die Stimulierung der Sphingosin-Kinase und der sich daraus ergebenden Bildung von Sphingosin-1-phosphat vermittelt. Hierbei kommt es auf eine autokrine oder parakrine Art zu einer Aktivierung einer Familie von auf der Zelloberfläche befindlichen Sphingosin-1-phosphat-spezifischen G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, die daraufhin zur Aktivierung von für das Überleben der Zelle nötigen Signalwegen führen [Hobson et al 2001; Liu et al 2000].

Nach besten Wissen und Gewissen ist unsere Arbeit daher die erste, die auch für Ceramide eine autokrine Signalschleife vorschlägt.

5.8 Ceramid-vermittelter autokriner Ceramidloop als Element der UVA-induzierten Signaltransduktion

Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase und ein damit einhergehender Anstieg der Ceramid-Bildung wurde nicht nur in UVA-bestrahlten Keratinozyten sondern auch in unbestrahlten, aber mit zellpermeablen C2- oder C6-Ceramiden stimulierten Zellen

[Seite 77]

beobachtet. Die Stimulation von Keratinozyten mit zellpermeablen, exogenen Ceramiden kann daher als Ersatz für die frühe Ceramid-Antwort in UVA-bestrahlten Zellen betrachtet werden. Zudem deutet dies darauf hin, dass die frühe und die späte Antwort nicht voneinander unabhängig sind, sondern auf eine autokrine Weise miteinander verknüpft sind. Unsere Hypothese wird auch durch die Beobachtung untermauert, dass die Auslöschung der ersten Ceramid-Antwort mit Strategien, die nicht mit der Ceramid-Neusynthese interferieren, immer auch den zweiten Ceramid- Anstieg verhindern konnten. Basierend auf diesen Beobachtungen stellen wir ein Regulationsmodell auf, in dem Ceramid, das unter der UVA-Bestrahlung über einen

[Abbildung 5.4]

nicht-enzymatischen Weg gebildet wird, auf autokrine Weise die Expression und Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase induziert und damit zu einem zweiten Anstieg der Ceramid-Bildung führt (Abb. 5.4).

Dieses Modell kann auch die beobachtete langanhaltende Natur des zweiten Ceramid-Anstieges erklären, weil das neugebildete Ceramid zu einer Störung der Serin-Palmitoyltransferase-Aktivität und somit der Ceramid-Synthese führten kann. Entsprechend ist die Ceramid-Bildung (Abb. 4.17B) und die Expression der Serin- Palmitoyltransferase (Abb. 4.19D) auch 48 Stunden nach UVA-Bestrahlung noch über das Hintergrundniveau erhöht. Lipid-vermittelte autokrine/parakrine Signalwege wurden erst kürzlich für Sphingosin-1-phosphat beschrieben (Maceyka et al., 2002). In diesen Untersuchungen wurde in Blutplättchen die Wachstumsfaktor-induzierte

[Seite 78]

Zellbeweglichkeit durch die Stimulation der Sphingosin-Kinase und der sich daraus ergebenden Bildung von Sphingosin-1-phosphat vermittelt. Hierbei kommt es auf autokrine und parakrine Art zu einer Aktivierung einer Familie von auf der Zelloberfläche befindlichen Sphingosin-1-phosphat-spezifischen G-Proteingekoppelten Rezeptoren, die daraufhin zur Aktivierung von für das Überleben der Zelle nötigen Signalwegen führen (Hobson et al., 2001; Liu et al., 2000). Unseres Wissens nach ist diese Arbeit der erste Bericht, der eine autokrine Regulationsschleife für Ceramide beschreibt.

Anmerkungen

Bemerkenswert:

Ati 2007:
"Nach besten Wissen und Gewissen ist unsere Arbeit daher die erste, die auch für Ceramide eine autokrine Signalschleife vorschlägt."

Grether-Beck 2005:
"Unseres Wissens nach ist diese Arbeit der erste Bericht, der eine autokrine Regulationsschleife für Ceramide beschreibt."

Wer denn nun?

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

[14.] Ati/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-24 12:58:05 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 81, Zeilen: 1 ff.
4 Zusammenfassung

Eine der wichtigsten Noxen denen die Haut des Menschen unter physiologischen, therapeutischen oder kosmetischen Gründen ausgesetzt ist, ist die langwellige ultraviolette Strahlung (UVA; 320-400 nm). An der Entstehung von Photodermatosen, der vorzeitigen beschleunigten Hautalterung und der Photokarzinogenese ist die UVA-Strahlung beteiligt. Grundlegend hierfür sind Änderungen im Expressionsmuster von Genen in der Haut des Menschen. Die Charakterisierung der UVA-induzierten Signalantwort in normalen, nicht transformierten Keratinozyten, den primären Zielzellen für UVA-Strahlung, führte zu folgendem Modell: Die UVA-induzierte Genexpression in Keratinozyten weist einen biphasischen Verlauf auf, bei dem es innerhalb der ersten 4 Stunden nach Bestrahlung zu einer Zunahme der transkriptionellen Expression kommt, die von einem zweiten, zirka 16 Stunden nach Bestrahlung nachweisbaren, deutlich protrahiert verlaufendem Anstieg gefolgt wird (> 48 Stunden post irradiatio). Dieser zweiphasige Verlauf ist für die UVA-Bestrahlung spezifisch, er wird nicht nach einer UVB Bestrahlung der Keratinozyten beobachtet, und er wird durch eine ebenfalls biphasische Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 vermittelt. Es zeigte sich, dass UVA-Strahlung eine ebenfalls biphasisch ablaufende Generation von Signalceramiden verursacht, die für die biphasische AP2 Aktivierung und Gentranskription verantwortlich ist. So kommt es innerhalb der ersten Stunde in der Membran UVA-bestrahlter Zellen zu einer Freisetzung von Signalceramiden, die auf einer nicht-enzymatischen Hydrolyse von Sphingomyelin beruht und durch die UVA-induzierte Generation von Singulettsauerstoff ausgelöst wird. An diesen ersten Ceramidpeak schließt sich eine zweite Ceramidantwort nach 16 bis 48 Stunden an. Im Gegensatz zum ersten Peak beruht diese späte und protrahierter ablaufende zweite Ceramidantwort auf der de novo-Synthese von Ceramid, die wiederum Folge einer vermehrten Expression und Aktivierung des für die Ceramidneusynthese entscheidenden Enzyms, der Serin-Palmitoyltransferase, ist. Eine Hemmung dieses zweiten Ceramidpeaks durch Inhibition der Serin-Palmitoyltransferase führte zur Hemmung der zweiten Phase der UVA-induzierten Genantwort. Im Gegensatz dazu wurde durch eine Hemmung der ersten Ceramidantwort in bestrahlten Keratinozyten nicht nur die erste Phase der Genexpression blockiert, sondern gleichzeitig auch die UVA-induzierte Expression und Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase, die hieraus resultierende zweite Ceramidantwort und die wiederum daraus entstehende späte Genantwort.

6 ZUSAMMENFASSUNG

Langwellige ultraviolette Strahlung (UVA; 320-400nm) ist eine der wichtigsten Noxen, denen die Haut des Menschen unter physiologischen, therapeutischen oder kosmetischen Gründen ausgesetzt ist. Die UVA-Strahlung ist an der Entstehung von Photodermatosen, der vorzeitigen beschleunigten Hautalterung und der Photokarzinogenese beteiligt: Grundlegend hierfür sind Änderungen im Expressionsmuster von Genen in der Haut des Menschen. Die Charakterisierung der UVA-induzierten Signalantwort in normalen, nicht transformierten Keratinozyten, den primären Zielzellen für UVA-Strahlung, führte zu folgendem Modell: Die UVA-induzierte Genexpression in Keratinozyten weist einen biphasischen Verlauf auf, bei dem es innerhalb der ersten 4 Stunden nach Bestrahlung zu einer Zunahme der transkriptionellen Expression kommt, die von einem zweiten, ca. 16 Stunden nach Bestrahlung nachweisbaren, deutlich protrahiert verlaufendem Anstieg gefolgt wird (> 48 Stunden post irradiatio). Dieser zweiphasige Verlauf ist für die UVA Bestrahlung spezifisch, er wird nicht nach einer UVB Bestrahlung der Keratinozyten beobachtet, und er wird durch eine ebenfalls biphasische Aktivierung des Transkriptionsfaktors AP2 vermittelt. Es zeigte sich, dass UVA Strahlung eine ebenfalls biphasisch ablaufende Generation von Signalceramiden verursacht, die für die biphasische AP2 Aktivierung und Gentranskription verantwortlich ist. So kommt es innerhalb der ersten Stunde in der Membran UVA-bestrahlter Zellen zu einer Freisetzung von Signalceramiden, die auf einer nicht-enzymatischen Hydrolyse von Sphingomyelin beruht und durch die UVA-induzierte Generation von Singulettsauerstoff ausgelöst wird. An diesen ersten Ceramidpeak schließt sich eine zweite Ceramidantwort nach 16 bis 48 Stunden an. Im Gegensatz zum ersten Peak beruht diese späte und protrahierter ablaufende zweite Ceramidantwort auf der de novo Synthese von Ceramid, die wiederum Folge einer vermehrten Expression und Aktivierung des für die Ceramidneusynthese entscheidenden Enzyms, der Serin- Palmitoyltransferase, ist. Eine Hemmung dieses zweiten Ceramidpeaks durch Inhibition der Serin-Palmitoyltransferase führte zur Hemmung der zweiten Phase der UVA-induzierten Genantwort. Im Gegensatz dazu wurde durch eine Hemmung der ersten Ceramidantwort in bestrahlten Keratinozyten nicht nur die erste Phase der Genexpression blockiert, sondern gleichzeitig auch die UVA-induzierte Expression und Aktivierung der Serin-Palmitoyltransferase, die hieraus resultierende zweite Ceramidantwort und die wiederum daraus entstehende späte Genantwort.

Anmerkungen

Die Zusammenfassungen der zwei Jahre zuvor publizierten Habilitation und der Dissertation von A.T. stimmen fast wörtlich überein; welche Arbeit dabei die wissenschaftlich neuen Ergebnisse liefert, wird nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

[15.] Ati/Fragment 073 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:22:39 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 3-10, 12-16
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 16, Zeilen: 17 ff.
5.5 Bestrahlung

5.5.1 UVA-Bestrahlung

Die Bestrahlung der Zellen erfolgte in Phosphatgepufferter Salzlösung (PBS), um die in Folge der Photooxidation von Tryptophan durch Riboflavin erzeugte zusätzliche Belastung mit H2O2 zu vermeiden [Mahns et al 2003]. Als UVA-Quelle fand eine Ganzkörperliege Sellas 24.000 (System Dr. Sellmeier, Sellas GmbH, Gevelsberg, Deutschland) Verwendung. Die Bestimmung der Bestrahlungsdosis erfolgte unter Nutzung des UVAMETER Typ II (Waldmann, Villingen-Schwenningen, Deutschland). Die Bestrahlungsstärke betrug 150mW/cm2 UVA1 bei einem Abstand zwischen UV-Röhre und Bestrahlungsgut von 30 cm [Grether- Beck et al 1996; Grether-Beck et al 2000]. Abbildung 5.1 zeigt das Spektrum der Lichtquelle.

5.5.2 UVB-Bestrahlung

Zur Bestrahlung mit UVB wurde ein Eigenbau mit 4 Röhren des Typs Philips TL 20W/12RS (Philips Licht, Hamburg, Deutschland) benutzt. Die Strahlendosis wurde mit einem IL-1700 Forschungsradiometer und einem SEE 240 UVB Photodetektor (International Light, Newburyport, MA, USA) bei einer Bestrahlungsstärke von 24 x 10-5 W/cm2 bei einem Abstand zwischen UVB-Röhre und Bestrahlungsgut von 20 cm ermittelt [Grewe et al 1995].

Die Bestrahlung der Zellen erfolgte in Phosphat-gepufferter Salzlösung (PBS), um die in Folge der Photooxidation von Tryptophan durch Riboflavin erzeugte zusätzliche Belastung mit H2O2 zu vermeiden (Mahns et al., 2003). Als UVA-Quelle fand eine Ganzkörperliege Sellas 24.000 (System Dr. Sellmeier, Sellas GmbH, Gevelsberg, Deutschland) Verwendung. Die Bestimmung der Bestrahlungsdosis erfolgte unter Nutzung des UVAMETER Typ II (Waldmann, Villingen-Schwenningen, Deutschland). Die Bestrahlungsstärke betrug 150 mW/cm2 UVA1 bei einem Abstand zwischen UV-Röhre und Bestrahlungsgut von 30 cm (Grether-Beck et al., 1996; Grether-Beck et al., 2000). Zur Bestrahlung mit UVB wurde ein Eigenbau mit 4 Röhren des Typs Philips TL 20W/12RS (Philips Licht, Hamburg, Deutschland) benutzt. Die Strahlendosis wurde mit einem IL-1700 Forschungsradiometer und einem SEE 240 UVB Photodetektor (International Light, Newburyport, MA, USA) bei einer Bestrahlungsstärke von 24x10-5 W/cm2 bei einem Abstand zwischen UVB-Röhre und Bestrahlungsgut von 20 cm ermittelt (Grewe et al., 1995).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[16.] Ati/Fragment 096 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:26:14 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Grether-Beck 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 1-9
Quelle: Grether-Beck 2005
Seite(n): 20, Zeilen: 12-20
5.10 Durchführung der Enzymaktivitätsbestimmung von Serin-Palmitoyltransferase

Die Enzymaktivität von Serin-Palmitoyltransferase wurde aus mikrosomalen Extrakten [Grether-Beck et al 2000; Liu et al 1994] nach einem von [Williams et al 1984] und [Dickson et al 2000] beschriebenen Protokoll bestimmt. Hierbei machte man sich zunutze, dass das wasserlösliche Substrat Serin (L-[3-14C]) in ein lipidlösliches Produkt 3-Ketosphinganin umgesetzt wird, welches sich leicht durch eine Extraktion nach Bligh und Dyer [Bligh und Dyer 1959] abtrennen lässt. Dies erlaubte die Produktbestimmung durch Flüssigszintillationsmessung ohne weitere Reinigungsschritte.

3.3.14 Bestimmung der Enzymaktivität von Serin-Palmitoyltransferase

Die Enzymaktivität von Serin-Palmitoyltransferase wurde aus mikrosomalen Extrakten (Grether-Beck et al., 2000; Liu et al., 1994) nach einem von Williams et al. (1984) und Dickson et al. (2000) beschriebenen Protokoll bestimmt. Hierbei macht man sich Zunutze, dass das wasserlösliche Substrat Serin (L-[3-14C]) in ein lipidlösliches Produkt 3-Ketosphinganin umgesetzt wird, welches sich leicht durch eine Extraktion nach Folch (1957) abtrennen lässt. Dies erlaubt die Produktbestimmung durch Flüssigszintillationsmessung ohne weitere Reinigungsschritte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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