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Quelle:Ati/Schoenfelder 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ute Schönfelder
Titel    Der Einfluß von Cholesterol auf die UV-induzierte Peroxidation der Lipide des menschlichen Stratum corneum
Ort    Halle
Jahr    1999
Anmerkung    Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.) vorgelegt der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät (mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich) der Martin-Luther-Universität
URL    http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/w/2002/pub/bio/99H322/prom.pdf http://d-nb.info/961409886/34

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ati/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 20:36:22 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schoenfelder 1999, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Schoenfelder 1999
Seite(n): 4 f., Zeilen: 4: 1 ff.; 5: 1 ff.
1 Einleitung

1.1 Die Haut

Die Haut bildet die äußere Begrenzung des menschlichen Körpers gegenüber der Umwelt. Sie ist aber mehr als nur eine Hülle und besitzt ein breites Funktionsspektrum. Zum einen stellt sie eine Barriere gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen, wie Mikroorganismen, chemischen oder physikalischen Noxen, dar und bewahrt den Organismus gleichzeitig vor Wasserverlust durch Verdunstung. Zum anderen fungiert die Haut, durch darin lokalisierte Rezeptoren für den Tastsinn und das Temperaturempfinden sowie Schmerzrezeptoren als Sinnesorgan. Auch bei der Regulation der Körpertemperatur spielt die Haut eine wichtige Rolle. Zudem ist sie der Ort immunologischer Abwehrmechanismen und Biosynthesen (z.B. Vitamin D3, Cholesterol).

Die Haut ist mit ca. 2 m2 und einem Gewicht von bis zu ca. 10 kg das größte Organ des Menschen. Sie lässt sich in drei Schichten unterteilen: die Subcutis, die Dermis und die apikal anliegende Epidermis. Ihre Dicke beträgt 1,5 bis 4 mm, wobei 0,1 mm auf die Epidermis entfallen.

Von den verschiedenen Schichten der Haut werden vielfältige Aufgaben erfüllt. Die Subcutis, die untere Hautschicht, besteht zum größten Teil aus Lipozyten und Bindegewebe. Sie stellt die Verbindung zur angrenzenden glatten Muskulatur her, sie enthält Vibrationsrezeptoren, dient der Thermoregulation und ist Energiespeicher. An der Grenze zur darüber liegenden Dermis oder Lederhaut befinden sich der untere Gefäßplexus sowie die Haarfollikel. Die Dermis besteht aus Bindegewebe, das für die Reißfestigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich ist, und bildet einen effektiven mechanischen Schutz. Das Bindegewebe wird von drei Strukturelementen gebildet: langen, parallel angeordneten Faserbündeln von Kollagen des Typ I und III (Festigkeit), elastischen, verzweigten Elastinfasern (Elastizität) sowie einer viskosen Glukosaminoglykan-Grundsubstanz, in die diese Fasern eingebettet sind. Außerdem befinden sich in der Dermis Schweiß- und Talgdrüsen, es verlaufen Nervenbahnen, Blut- und Lymphgefäße in ihr und sie enthält Sinneszellen (Berührungs- und Druckrezeptoren). Die zellulären Bestandteile der Dermis sind die Fibroblasten, die Orte der Glukosaminoglykanproduktion, der Kollagen- und Elastinsynthesen, sowie immunologisch aktive Mastzellen, Makrophagen und Lymphozyten. Der oberflächliche Gefäßplexus befindet sich in der oberen Dermis und ist durch vertikal verlaufende Gefäße mit dem unteren Gefäßplexus [verbunden.]

2.1. Die Haut des Menschen

2.1.1. Funktionen und Aufbau der menschlichen Haut

Die Haut bildet die äußere Begrenzung des menschlichen Körpers gegenüber seiner Umwelt. Mit ihrem breiten Funktionsspektrum ist sie jedoch weit mehr als eine einfache Hülle. Zum einen stellt sie eine Barriere gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen, wie chemischen oder physikalischen Noxen sowie Mikroorganismen dar. Gleichzeitig bewahrt sie den Organismus vor dem Verlust von Wasser durch Verdunstung. Zum anderen fungiert die Haut als Sinnesorgan. Rezeptoren für den Tastsinn (Druck, Berührung, Vibration) und das Temperaturempfinden (Thermorezeptoren) sowie Schmerzrezeptoren sind in der Haut lokalisiert. Die Haut spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur. Sie ist Ort immunologischer Abwehrmechanismen und Biosynthesen (z.B. Vitamin D3, Cholesterol).

Die Haut ist das größte (Oberfläche bis zu 2 m2) und schwerste (ca. 3 kg) Organ des Menschen. Sie ist aus drei Schichten aufgebaut (Abbildung 1). Die Subcutis, die untere Hautschicht, enthält Fett- und lockeres Bindegewebe. Sie stellt die Verbindung zur angrenzenden glatten Muskulatur her. Sie enthält die Vibrationsrezeptoren. An der Grenze zur darüber liegenden Dermis oder Lederhaut befindet sich der untere Gefäßplexus sowie die Haarfollikel.

Die Dermis besteht aus Bindegewebe, das für die Reißfestigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich ist. Das Bindegewebe wird von drei Strukturelementen gebildet: langen, parallel angeordneten Faserbündeln von Kollagen des Typ I und III (Festigkeit), elastischen, verzweigten Elastinfasern (Elastizität) sowie einer viskosen Glukosaminoglykan-Grundsubstanz, in die diese Fasern eingebettet sind. In der Dermis befinden sich außerdem Schweiß- und Talgdrüsen, in ihr verlaufen Nervenbahnen, Blutund Lypmphgefäße und sie enthält Sinneszellen (Berührungs- und Druckrezeptoren).

[Seite 5]

5 Zelluläre Bestandteile der Dermis sind die Fibroblasten, die Orte der Glukosaminoglykanproduktion, der Kollagen- und Elastinsynthesen, sowie immunologisch aktive Mastzellen, Makrophagen und Lymphozyten. In der oberen Dermis befindet sich der oberflächliche Gefäßplexus. Unterer und oberflächlicher Gefäßplexus sind durch vertikal verlaufende Gefäße miteinander verbunden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

[2.] Ati/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-20 20:41:50 Schumann
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schoenfelder 1999, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-13
Quelle: Schoenfelder 1999
Seite(n): 11, Zeilen: 1-11
1.2 Wechselwirkungen von UV-Strahlung mit der menschlichen Haut

Das Sonnenlicht, das die Erdoberflä€che erreicht, setzt sich aus sichtbarem Licht, aus infraroter Strahlung, sowie aus ultravioletter Strahlung der Bereiche A (320–400 nm) und B (280–320 nm) zusammen. Ein Gro‡ßteil der von der Sonne emittierten Strahlung wird in den oberen Schichten der irdischen Atmosphä€re, in der Ozonschicht, absorbiert oder gestreut. Dazu geh„ören die Strahlung des UV-C Bereiches (λ ≤ 280 nm), sowie 90 % des UV-B Anteils (λ = 280–320 nm).

Faktoren, die die Intensit€ät und spektrale Zusammensetzung der ultravioletten Strahlung auf der Erde beeinflussen, sind neben der atmosph€ärischen Ozonschicht sowohl der Sonnenstand, abh€ängig von Breitengrad, Jahres- sowie Tageszeit, als auch die Anwesenheit von Wolken, Dunst oder Schmutzpartikeln. In Abbildung 1.2 ist die spektrale Verteilung der Sonnenstrahlung vor und nach der Abschw€ächung durch die Erdatmosphä€re dargestellt.

Das Sonnenlicht, das die Erdoberfläche erreicht, setzt sich aus ultravioletter Strahlung der Bereiche A und B, aus sichtbarem Licht, sowie infraroter Strahlung zusammen. Ein Großteil der von der Sonne emittierten Strahlung wird in den oberen Schichten der irdischen Atmosphäre, in der Ozonschicht, absorbiert oder gestreut. Dazu gehören die Strahlung des UV-C Bereiches (λ ≤ 280 nm), sowie 90 % des UV-B Anteils (λ = 280–320 nm). Faktoren, die die Intensität und spektrale Zusammensetzung der ultravioletten Strahlung auf der Erde beeinflussen sind neben der atmosphärischen Ozonschicht sowohl der Sonnenstand, abhängig von Breitengrad, Jahres- sowie Tageszeit, als auch die Anwesenheit von Wolken, Dunst oder Schmutzpartikeln. In Abbildung 5 ist die spektrale Verteilung der Sonnenstrahlung vor und nach der Abschwächung durch die Erdatmosphäre dargestellt.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Übereinstimmungen gehen bis in die Besonderheiten der Interpunktion (Komma vor "sowie").

Sichter
(SleepyHollow02) Agrippina1

[3.] Ati/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-24 12:49:42 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schoenfelder 1999, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-13
Quelle: Schoenfelder 1999
Seite(n): 11,12, Zeilen: 12 ff.; 1 ff.
Die Epidermis der menschlichen Haut dient nicht nur zum Schutz gegenüber Fremdstoffen und Mikroorganismen, sie stellt auch eine optische Barriere dar, welche ultraviolette Strahlung reflektiert, absorbiert und streut. Trifft Licht auf die Oberfläche der Haut wird ca. 5% dieser Strahlung reflektiert [Eichler und Seiler 1991]. Die übrige Strahlung dringt in die Haut ein und wird in Abhängigkeit von ihrer Wellenlänge in unterschiedlichem Maße absorbiert. Dabei verhält sich die Eindringtiefe der Strahlung in die Haut proportional zur Wellenlänge dieser Strahlung. Mit größerer Wellenlänge gelangt die Strahlung tiefer in die Haut (Abbildung 1.3). Während die kurzwellige UVB-Strahlung zum überwiegenden Teil im Stratum corneum absorbiert wird, gelangt ein Großteil des UVA-Lichtes bis in die lebenden Epidermisschichten (Stratum basale, Stratum spinosum, Stratum granulosum) [Bruels et al 1984]. Langwelliges UVA, sowie sichtbares Licht erreicht die Dermis. In der folgenden Tabelle 1.2 sind die Transmissionswerte durch unterschiedliche Hautschichten für die verschiedenen Wellenlängenbereiche zusammengefasst. UVC-Licht wird in der Stratosphäre der Erde absorbiert und spielt für die Biologische Welt keine Rolle [Crutzen 1992].

Ati 005a diss.png

Tabelle 1.2: Transmission ultravioletter und sichtbarer Strahlung durch unterschiedliche Schichten der menschlichen Epidermis [Bruels et al 1984]

Die Epidermis der menschlichen Haut dient nicht nur zum Schutz gegenüber Fremdstoffen und Mikroorganismen, sie stellt auch eine optische Barriere dar, welche ultraviolette Strahlung reflektiert, absorbiert und streut. Trifft Licht auf die Oberfläche der Haut wird ca. 5 % dieser Strahlung reflektiert [Eichler und Seiler 1991]. Die übrige Strahlung dringt in die Haut ein und wird in Abhängigkeit von ihrer Wellenlänge in unterschiedlichem Maße

[Seite 12:]

absorbiert. Dabei verhält sich die Eindringtiefe der Strahlung in die Haut proportional zur Wellenlänge dieser Strahlung. Mit größerer Wellenlänge gelangt die Strahlung tiefer in die Haut. Während die kurzwellige UV-B Strahlung zum überwiegenden Teil im Stratum corneum absorbiert wird, gelangt ein Großteil des UV-A Lichtes bis in die lebenden Epidermisschichten (Stratum basale, Stratum spinosum, Stratum granulosum). Langwelliges UV-A, sowie sichtbares Licht erreicht die Dermis. In der folgenden Tabelle sind die Transmissionswerte durch unterschiedliche Hautschichten für verschiedene Wellenlängenbereiche zusammengefaßt.

Tabelle 1: Transmission ultravioletter und sichtbarer Strahlung durch unterschiedliche Schichten der menschlichen Epidermis [Bruels et al. 1984].

Ati 005a source.png

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Tabellen sind identisch.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

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