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Quelle:Ati/Zellmer 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Sebastian Zellmer
Titel    Lipid- und strahlungsinduzierte Störungen des humanen epidermalen Stratum corneums
Ort    Halle
Jahr    2001
Anmerkung    Habilitationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Dr. rer. nat. habil. vorgelegt der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
URL    http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/habil-online/01/01H036/habil.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ati/Fragment 002 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:34:22 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zellmer 2001

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 3-12
Quelle: Zellmer 2001
Seite(n): 6, Zeilen: 14-23
Die Epidermis besteht aus Keratinozyten in unterschiedlichen Differenzierungsstadien. Mit Bildung des Stratum corneum, das aus enddifferenzierten Keratinozyten (Korneozyten) besteht, endet die Differenzierung. Diese Korneozyten sind in multilamellare Lipidschichten eingebettet. Das Stratum corneum schützt den Organismus vor körperfremden Substanzen, eindringenden Mikroorganismen und unkontrolliertem Wasserverlust. In der Epidermis finden sich neben den Keratinozyten weitere Zellen wie Melanozyten, die Melanin synthetisieren und dadurch die schädigende solare UV-Strahlung absorbieren, Langerhans-Zellen mit Makrophagenfunktion und die Merkelzellen (Mechanorezeptoren), die als Sensor bei der Übertragung von Berührungsreizen dienen. Sie besteht aus Keratinozyten in unterschiedlichen Differenzierungsstadien. Die Differenzierung endet mit der Bildung des Stratum corneums, das aus enddifferenzierten Keratinozyten (Korneozyten) besteht. Diese sind in multilamellare Lipidschichten eingebettet. Das Stratum corneum schützt den Organismus vor körperfremden Substanzen, eindringenden Mikroorganismen und unkontrolliertem Wasserverlust.

Weitere Zellen in der Epidermis sind die Melanozyten, die Melanin synthetisieren und dadurch die schädigende solare UV-Strahlung absorbieren, die Langerhans-Zelle mit Makrophagenfunktion und die Merkelzelle, die als Sensor bei der Übertragung von Berührungsreizen dient.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Ati/Fragment 015 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-21 10:44:36 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zellmer 2001

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 6-19
Quelle: Zellmer 2001
Seite(n): 15, Zeilen: 3, 5-18
In den ersten Studien wurden die Ceramide des Stratum corneums nach ihrem chromatographischen Trennverhalten in 6 Gruppen eingeteilt (1, 2, 3, 4/5, 6I und 6II) [Wertz et al 1985]. Auf Grund der sich aber abzeichnenden Heterogenität der Stratum

corneum Ceramide wurde von Robson und Mitarbeitern [Robson et al 1994] eine neue Nomenklatur vorgeschlagen, die insbesondere die molekulare Struktur berücksichtigt (Abbildung 1.7).

Diese Nomenklatur differenziert zwischen Derivaten des Phytosphingosins und des Sphingosins, ob die ra-Hydroxygruppe der amidartig gebunden Fettsäure verestert ist und ob die Ceramide in a-Stellung hydroxyliert sind. Durch die Veresterung der ra-Hydroxygruppe mit Linolsäure [Wertz et al 1988] entsteht eine Acylkette aus bis zu 32 Kohlenstoffatomen. Dieses Ceramid 1 kann auf Grund der Kettenlänge zwei Lipidmonoschichten durchspannen [Wertz et al 1985] und die multilamellaren Lipidschichten des Stratum corneums miteinander „vernieten“ [Abraham et al 1988]. Deshalb ist das Ceramid 1 für die Stabilität und Struktur der Lipidlamellen von großer Bedeutung [Bouwstra et al 1998].

3.4.1. Die Ceramide des Stratum corneums

Ceramide sind Derivate des Sphingosins oder des Phytosphingosins (Abb. 3), die mit einer Fettsäure säureamidartig verestert sind. In den ersten Studien wurden die Ceramide des SC nach ihrem chromatographischen Trennverhalten in 6 Gruppen eingeteilt (1, 2, 3, 4/5, 6I und 6II) (195). Auf Grund der sich aber abzeichnenden Heterogenität der Stratum corneum Ceramide wurde von Robson und Mitarbeitern (158) eine neue Nomenklatur vorgeschlagen, die insbesondere die molekulare Struktur berücksichtigt. Diese Nomenklatur differenziert zwischen Derivaten des Phytosphingosins und des Sphingosins, ob die w-Hydroxygruppe der amidartig gebunden Fettsäure verestert ist und ob die Ceramide in a-Stellung hydroxyliert sind. Durch die Veresterung der w-Hydroxygruppe mit Linolsäure (194) entsteht eine Acylkette aus bis zu 32 Kohlenstoffatomen. Dieses Ceramid 1 kann auf Grund der Kettenlänge zwei Lipidmonoschichten durchspannen (195) und die multilamellaren Lipidschichten des Stratum corneums miteinander "vernieten" (2). Deshalb ist das Ceramid 1 für die Stabilität und Struktur der Lipidlamellen von großer Bedeutung (23).


2. Abraham, W., Wertz, P.W. and Downing, D.T. Effect of epidermal acylglucosylceramides and acylceramides on the morphology of liposomes prepared from stratum corneum lipids. Biochim.Biophys.Acta 939:4081988.

23. Bouwstra, J.A., Gooris, G.S., Dubbelaar, F.E., Weerheim, A.M., Ijzerman, A.P. and Ponec, M. Role of ceramide 1 in the molecular organization of the stratum corneum lipids. J.Lipid Res. 39:186-196, 1998.

158. Robson, K.J., Steward, M.E., Michelsen, S., Lazo, N.D. and Downing, D.T. 6-Hydroxy-4- sphingenine in human epidermal ceramides. J.Lipid Res. 35:2060-2068, 1994.

194. Wertz, P.W. and Downing, D.T. Hydroxyacid derivatives in human epidermis. Lipids 23:415- 418, 1988.

195. Wertz, P.W., Miethke, M.C., Long, S.A., Strauss, J.S. and Downing, D.T. The composition of the ceramides from human stratum corneum and from comedones. J.Invest.Dermatol. 84:410- 412, 1985.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Ati/Fragment 016 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-21 10:45:43 Hindemith
Ati, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zellmer 2001

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 2-5
Quelle: Zellmer 2001
Seite(n): 15, Zeilen: 19-24.
Einige Ceramide sind über die ra-Hydroxygruppe kovalent mit den Hüllproteinen der Korneozyten verknüpft [Chang et al 1993]. Diese so genannten nicht-extrahierbaren Ceramide (Ceramid A, Ceramid B) bilden mit den Hüllproteinen (Involucrin, Loricrin und SPRP („small proline rich protein“)) der Korneozyten den „lipid-envelope“ [Steinert et al 1995]. Die Hüll[proteine der Korneozyten weisen eine ß-Faltblatt Struktur auf.] Einige Ceramide sind über die w-Hydroxygruppe kovalent mit den Hüllproteinen der Korneozyten verknüpft (40). Diese sogenannten nicht-extrahierbaren Ceramide (Ceramid A, Ceramid B) bilden mit den Hüllproteinen (Involukrin, Lorikrin und SPRP ("small proline rich protein")) der Korneozyten den "lipid-envelope" (172). Die Hüllproteine der Korneozyten weisen eine b-Faltblatt Struktur auf.

40. Chang, F., Swartzendruber, D.C., Wertz, P.W. and Squier, C.A. Covalently bound lipids in keratinizing epithelia. Biochim.Biophys.Acta 1150:98-102, 1993.

172. Steinert, P.M. and Marekov, L.N. The proteins elafin, filaggrin, keratin intermediate filaments, loricin, and small proline-rich proteins 1 and 2 are isodipeptide cross-linked components of the human epidermal cornified cell envelope. J.Biol.Chem. 270:17702-17711, 1995.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Ati/Fragment 017 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-04 18:53:50 Stratumlucidum
Ati, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Zellmer 2001

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 31-34
Quelle: Zellmer 2001
Seite(n): 15, Zeilen: 25-28
Neben den Ceramiden findet man im Stratum corneum auch reines Sphingosin, wie z. B. das 6-Hydroxysphingosin mit einer Kettenlänge von 18-20 Kohlenstoffatomen und Dihydrosphingosin (Sphinganin) mit einer Kettenlänge von bis zu 26 Kohlenstoffatomen [Stewart et al 1995]. Zusätzlich zu den Ceramiden findet man im Stratum corneum auch reine Sphingosine, wie z. B. das 6-Hydroxysphingosin mit einer Kettenlänge von 18 - 20 Kohlenstoffatomen und Dihydrosphingosine (Sphinganine) mit einer Kettenlänge aus bis zu 26 Kohlenstoffatomen (173).

173. Steward [sic], M.E. and Downing, D.T. Free sphingosines of human skin include 6-hydroxysphingosine and unusually long-chain dihydrosphingosines. J.Invest.Dermatol. 105:613-618, 1995.

Anmerkungen

Die angegebene Quelle ist auf Englisch verfasst und enthält den Wortlaut daher so nicht.

Zumindest scheint der Verf. die Autoren der Quelle aber überprüft zu haben, da er die falsche Schreibweise Steward nicht übernimmt.

Sichter
(Hindemith), Stratumlucidum

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