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Quelle:Aw/Fonagy und Target 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Peter Fonagy, Mary Target
Titel    Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung
Ort    Stuttgart
Verlag    Klett-Cotta
Jahr    2006
Anmerkung    Im Literaturverzeichnis mit Jahreszahl 2007 angegeben, laut DNB-Info aus dem Jahr 2006.
ISBN    3608941517
URL    http://books.google.de/books?id=2al2sikRfF0C

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Aw/Fragment 021 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 14:17:02 Plagin Hood
Aw, BauernOpfer, Fonagy und Target 2006, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 11-32
Quelle: Fonagy und Target 2006
Seite(n): 365, 366, 368, Zeilen: 0
Durch primäre Objektbeziehungen beginnt das Kind mit der Entdeckung von Affekten, das ist das sogenannte Konzept der Affektregulierung, welche von den Autoren (Fonagy & Target, 2007) als Vorstufe zur Mentalisierung verstanden wird. Eine reife Fähigkeit der Affektregulierung (mentalisierte Affektivität) spielt sich in der psychoanalytischen Behandlung ab. Sie bezeichnet das Vermögen, die subjektiven Bedeutungen der eigenen Gefühle zu entdecken.

Fonagy (Fonagy & Target, 2007) vertritt im Zusammenhang mit der kindlichen Entwicklung die Ansicht:


. . . dass eine Evolutionsfunktion früher Objektbeziehungen darin besteht, für das Kind eine Umwelt zu gewährleisten, in der sich das Verstehen eigener mentaler Zustände sowie der inneren Verfassung anderer Menschen gefahrlos und uneingeschränkt entfalten kann. (S.366)

Dies geschieht, indem in der Psyche des Babys sein willkürlicher Emotionsausdruck und die mimischen und vokalen emotionalen Äußerungen, mit denen die Mutter darauf reagiert, durch einen Kontingenzentdeckungsmechanismus miteinander verbunden werden. Diesen Mechanismus nennen Fonagy und Target (Fonagy & Target, 2007) die Theorie des sozialen Biofeedback durch mütterliche Affektspiegelung. Die Mutter gibt durch ‘markierte Spiegelung’ dem Kind zu erkennen, dass ihr Ausdruck nicht ihren Affekt zeigt. Damit schafft die Mutter, dass ihre Affektspiegelung die Grundlage eines repräsentationalen Bezugrahmens bildet.

So schreibt die Bezugsperson unbewusst und konsequent dem Kind durch ihr Verhalten einen mentalen Zustand zu und behandelt es als mentalen Akteur. Dies nimmt das Kind wahr und benutzt es, um mentale Kausalitätsmodelle auszuarbeiten.

[Seite 365]

Wir verstehen die Mentalisierung nicht als ausschließlich kognitiven Prozeß; sie beginnt vielmehr mit der »Entdeckung« von Affekten durch das Medium der primären Objektbeziehungen.

[...]

Jurists Konzept der »mentalisierten Affektivität« (Fonagy et al., 2002) bezieht sich auf eine reife Fähigkeit zur Affektregulierung und bezeichnet das Vermögen die subjektiven Bedeutungen der eigenen Gefühle zu entdecken.

[...]

[Seite 366]


Wir haben die Ansicht vertreten, daß eine Evolutionsfunktion früherer Objektbeziehungen darin besteht, für das Kleinkind eine Umwelt zu gewährleisten, in der sich das Verstehen eigener mentaler Zustände sowie der inneren Verfassung anderer Menschen gefahrlos und uneingeschränkt entfalten kann. Wir haben zwei eng miteinander zusammenhängende Theorien formuliert, die beide in der Entwicklungspsychologie wurzeln und die Beziehung zwischen dem Erwerb eines Verstehens des repräsentationalen Charakters der menschlichen Psyche einerseits und die Affektregulierung andererseits betreffen. Die »Theorie des sozialen Biofeedback durch mütterliche Affektspiegelung«, die von Gergely uns Watson (1996) eingeführt und empirisch getestet wurde, untersucht, wie der unwillkürliche Emotionsausdruck des Säuglings und die mimische und vokale emotionale Äußerung, mit der die Mutter darauf reagiert, in der Psyche des Babys durch einen Kontingenzentdeckungsmechanismus miteinander verbunden werden, den Hohn Watson und seine Mitarbeiter identifiziert haben (Watson, 1972, 1994; Bahrick und Watson, 1985).

[...]

Damit die Affektspiegelung als Grundlage der Entwicklung eines repräsentationalen Bezugsrahmens dienen kann, muß die Mutter zu erkennen geben, daß ihr Ausdruck nicht ihren eigentlichen Affekt zeigt, also nicht anzeigt, wie sie sich selbst fühlt.

[...]

[Seite 368]

Unbewußt und konsequent schreibt die Mutter dem Kind durch ihr Verhalten einen mentalen Zustand zu und behandelt es als mentalen Akteur. Dies nimmt das Kind schließlich wahr und benutzt es, um mentale Kausalitätsmodelle auszuarbeiten.

Anmerkungen

Die Quelle wird mehrfach genannt und ein Teil des Texts ist durch Einrückung als wörtliches Zitat ausgewiesen. Der Umfang der sinngemäßen und wörtlichen Übernahmen ist jedoch nicht kenntlich gemacht. So entsteht der Eindruck einer tieferen Auseinanderstzung bzw. Diskussion, obwohl sich der Text auf die Wiedergabe beschränkt.

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