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Quelle:Aw/Strauß Bade 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Klinische Bindungsforschung: Theorien - Methoden - Ergebnisse
Herausgeber    Bernhard Strauss, Anna Buchheim, Horst Kächele
Beteiligte    Ulla Bade [u.a.]
Ort    Stuttgart, New York
Verlag    Schattauer
Jahr    2002
ISBN    3-7945-2158-7
URL    http://books.google.de/books?id=d1X4I-mC3WMC

Literaturverz.   

ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Aw/Dublette/Fragment 022 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-15 17:55:27 Guckar
Aw, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 23-32
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 88-89, Zeilen: 0
Anhand der Transkriptionen der AAIs erfasst die RF-Skala, ob der interviewten Person ein stabiles psychologisches Modell zur Beschreibung eigener und fremder Gefühle und Gedanken zur Verfügung steht, welches Konzept von inneren mentalen Zuständen sie hat und inwiefern es ihr möglich ist, bei der Beurteilung der inneren Zustände und des Verhaltens anderer vom eigenen Erleben zu abstrahieren (Daudert, 2002). Die Skala gibt auch Auskunft darüber, ob und in welchem Ausmaß eine Person sich und ihre Bezugspersonen als mentale Wesen mit differenzierten Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Intentionen wahrnehmen kann. Im Manual (Daudert, 2002) sind die inhaltlichen Reflexivitätskriterien anhand von typischen Aussagen im AAI illustriert und in einer Skala von -1 bis 9 bewertet (in der Tabelle 1.1 siehe eine Zusammenfassung des Reflexivitätsgrades).

Daudert, E. (2002). Die Reflective Self Functioning Scale. In B. Strauß, A. Buchheim & H. Kächele (Hrsg.), Klinische Bindungsforschung (S. 54–67). Stuttgart: Schattauer GmbH.

[Seite 88]

Anhand der transkribierten Berichte zum AAI erfasst die RSF-Skala, ob der befragten Person ein stabiles psychologisches Modell zur Beschreibung eigener und fremder Gedanken und Gefühle zur Verfügung steht bzw. welche Konzeption von mentalen Vorgängen und Zuständen sie hat und inwieweit sie in der Lage ist, bei der Beurteilung der inneren Prozesse oder des Verhaltens anderer vom eigenen Erleben zu abstrahieren (Reife des Einfühlungsvermögens bzw. Empathie). Sie gibt an, in welchem Ausmaß Personen fähig sind, sich und ihre Bezugspersonen als geistig-seelische („mentale“) Wesen vorzustellen mit mehr oder weniger differenzierten Gefühlen, Gedanken, Überzeugungen und Wünschen.

[...]

In einem sehr umfangreichen und elaborierten Auswertungsmanual (Fonagy et al. 1998) werden die inhaltlichen Reflexivitätskriterien anhand von typischen Aussageformen illustriert. Die Skalierung auf einer 9-stufigen Skala erfolgt aufgrund der Häufigkeiten von Be-

[Seite 89]

schreibungen zu den einzelnen, sich nicht ausschließenden Kategorien von Reflective-Functioning (s. Tab. 2.2-1, S. 59)

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Es ist ein Quellenverweis vorhanden, dieser lässt den Leser aber im Unklaren über die Art und den Umfang der Übernahme.

Größere Übereinstimmung bei Aw/Fragment 022 23.

Sichter

[2.] Analyse:Aw/Fragment 014 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-14 01:15:04 Plagin Hood
Aw, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 27-29
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 150, Zeilen: 0
Die Bindungstheorie beschäftigt sich, wie oben schon erwähnt, mit dem Einfluss von Beziehungserfahrungen auf die Anpassungsfähigkeit und somit auf die Entwicklung seelischer Gesundheit bzw. Krankheiten im Laufe des Lebens. Die Bindungstheorie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Beziehungserfahrungen im Lebenslauf auf die Anpassungsfähigkeit und somit auf die Entwicklung seelischer Gesundheit bzw. Krankheit (Bowlby 1980; Grossmann u. Grossmann 1995; Spangler u. Zimmermann 1999a; 1999b).
Anmerkungen

Auch andere Quelle möglich (häufig verwendeter Text).

Sichter

[3.] Analyse:Aw/Fragment 018 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 22:19:56 Plagin Hood
Aw, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 26-31, 32-36
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 54, 55, Zeilen: 0
Das Konzept der reflexiven Kompetenz, des Denkens über das Denken, ist nicht neu. Es steht nicht erst heute im Mittelpunkt philosophischer und kognitionspsychologischer Diskussionen (Fonagy et al., 2008). Das Konstrukt ‘reflektive–Funktion’ bezieht sich auf die Fähigkeit, sowohl die eigene Person als auch die andere in Begriffen von Intentionalität bzw. mentalem Befinden wahrzunehmen und zu verstehen und über das Verhalten entsprechend nachzudenken (Daudert, 2002). [...] Sie beinhaltet auch die Fähigkeit, Sinn und Bedeutung herzustellen und auf diese Weise Verhalten zu regulieren. Im Verlauf der Entwicklung lernt das Kind im Kontext einer nahen Bindungsbeziehung, emotionale Zustände bei sich und anderen zu identifizieren, ihnen Bedeutung zuzumessen und der eigenen inneren Befindlichkeit Ausdruck zu verleihen. [Seite 54]

Bei dem Reflective-Functioning-Konstrukt handelt es sich um ein Konzept, das sowohl in der psychoanalytischen als auch in der kognitionspsychologischen Literatur beschrieben wird. Es bezieht sich auf die Fähigkeit, sowohl die eigene Person als auch die der anderen in Begriffen von Intentionalität bzw. mentalem (d. h. geistig-seelischen) Befinden wahrzunehmen und zu verstehen (Gedanken, Meinungen, Absichten, Wünsche) und über das Verhalten entsprechend nachzudenken (Reflexivität).

[...]

Sie beinhalten (im Gegensatz zur Introspektion) auch die Fähigkeit, Sinn und Bedeutung herzustellen und auf diese Weise Verhalten zu regulieren (prozedurales Wissen über die Natur von Geis und Seele vs. Deklarative Selbserkenntnis).

[Seite 55]

Im Verlauf der Entwicklung lernt das Kind im Kontext einer nahen Bindungsbeziehung, emotionale Zustände bei sich und anderen zu identifizieren, ihnen Bedeutung zuzumessen und dem eigenen inneren Befinden Ausdruck zu verleihen.

Anmerkungen

Die Quelle ist angegeben "(Daudert, 2002)", der Umfang und der wörtliche Übernahmecharakter ist jedoch nicht kenntlich gemacht. Nach der Quellenangabe wird weiter übernommen.

Sichter

[4.] Analyse:Aw/Fragment 019 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-26 11:01:12 Plagin Hood
Aw, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 9-15
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 55, 56, Zeilen: 0
Erst mit Hilfe dieser mentalen Repräsentation emotionaler und kognitiver Erfahrungen kann das Kind die Affekte anderer [sic!] verstehen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Eine zuverlässige und sichere Objektbeziehung erlaubt dem Kind die Manifestation von Gefühlen und deren Spannweite bei anderen zu erfahren. Sie macht dadurch die Entstehung einer ‘theory of mind’ möglich. Die Grundlagen dafür werden im ersten Lebensjahr entwickelt, vor dem Hintergrund einer affektiven Resonanz (Daudert, 2002). [Seite 55]

Erst die Zuverlässigkeit und Sicherheit einer Objektbeziehung erlauben dem Kind, die Manifestation von Gefühlen und deren Spannweite bei andern zu erfahren; sie machen damit die Entstehung einer „theory of mind“ erst möglich.

[...]

Erst mithilfe der Fähigkeit zur mentalen Repräsentation kognitiver und emotionaler Erfahrungen kann es die Affekte anderer [sic!] verstehen, ohne von ihnen gleichsam

[Seite 56]

angesteckt oder überwältigt zu werden.

[...]

Das Verstehen von Gefühlszuständen wiederum entwickelt sich von dem Hintergrund einer „affektiven Resonanz“ („affect attunement“, Stern 1985) im ersten Lebensjahr und bildet die Grundlage des Begreifens von komplexen Gefühlszuständen.

Anmerkungen

Die Quelle "(Daudert, 2002)" [= Strauß Bade 2002] wird genannt, die weitgehend wörtlichen Übereinstimmungen sind aber nicht in ihrem Umfang kenntlich gemacht.

Sichter

[5.] Analyse:Aw/Fragment 022 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-14 21:31:26 Plagin Hood
Aw, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 33-38
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 60, Zeilen: 0
Die einzelnen Abschnitte der Interviews werden anhand des Manuals geratet, am Ende wird aus den Einzelscores ein Gesamtscore ermittelt. In den Interviews, deren RF-Werte in den Scores 0 bis 3 liegen, werden weder das Selbst noch die Anderen als intentional repräsentiert (Daudert, 2002). In der Gruppe mit einer mittleren reflexiven Funktion (Score 4 bis 6) gibt es zwar tendenziell gewisse psychologische Zuschreibungen, allerdings ohne Spezifität. In den Interviews mit Werten im oberen Drittel (Score 7 bis 9) finden sich zahlreiche [Beispiele für die Reflexion von Handlungen, unter dem Aspekt geistig–seelischer Befindlichkeit, Annahmen über die Auswirkungen psychischer Konflikte sowie das Wissen, dass das Bewusstsein nicht alle Aspekte mentaler Aktivitäten steuern kann.]

Daudert, E. (2002). Die Reflective Self Functioning Scale. In B. Strauß, A. Buchheim & H. Kächele (Hrsg.), Klinische Bindungsforschung (S. 54–67). Stuttgart: Schattauer GmbH.

Aus den Einzelratings der entsprechenden Narrative wird aufgrund von im Manual explizierten Urteilsheuristiken der Gesamtscore ermittelt.

[...]

In den Interview, deren Werte im unteren Drittel (0-3) der Skala liegen, werden weder das Selbst noch die anderen intentional, d. h. von Wünschen und Überzeugungen motiviert, repräsentiert.

[...]


In der Gruppe mit einer mittleren reflexiven Funktion (4-6) gibt es zwar tendenziell gewisse psychologische Zuschreibungen, allerdings ohne Spezifität.

[...]


In den Interviews mit Werten im oberen Drittel (7.9) finden sich zahlreiche Beispiele für die Reflexion von Handlungen unter dem Aspekt geistig-seelicher Befindlichkeit und Annahmen über die Auswirkungen psychischer Konflikte sowie das Wissen, dass das Bewusstsein nicht alle Aspekte mentaler Aktivität steuern kann (vgl. Fonagy 1998)

Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, die weitgehend wörtlichen Übernahmen sind aber nicht in ihrem Umfang kenntlich gemacht.

Fortsetzung auf der Folgeseite, siehe Aw/Fragment 023 01.

Sichter

[6.] Analyse:Aw/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-14 21:31:12 Plagin Hood
Aw, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-3
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 59, 60, Zeilen: 0
[Tabelle 1.1]

[In den Interviews mit Werten im oberen Drittel (Score 7 bis 9) finden sich zahlreiche] Beispiele für die Reflexion von Handlungen, unter dem Aspekt geistig–seelischer Befindlichkeit, Annahmen über die Auswirkungen psychischer Konflikte sowie das Wissen, dass das Bewusstsein nicht alle Aspekte mentaler Aktivitäten steuern kann.

[Seite 59]

[Tabelle 2.2-1]

[Seite 60]

In den Interviews mit Werten im oberen Drittel (7.9) finden sich zahlreiche Beispiele für die Reflexion von Handlungen unter dem Aspekt geistig-seelicher Befindlichkeit und Annahmen über die Auswirkungen psychischer Konflikte sowie das Wissen, dass das Bewusstsein nicht alle Aspekte mentaler Aktivität steuern kann (vgl. Fonagy 1998)

Anmerkungen

Fortgesetzt von Aw/Fragment 022 33. Auch der Tabelleninhalt findet sich in der Quelle.

(Eventuell auch als "Bauernopfer" zu werten, die Quellenangabe erfolgt auf der Seite zuvor.)

Sichter

[7.] Analyse:Aw/Fragment 049 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-02-03 00:00:25 WiseWoman
Aw, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 27-31
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 57, Zeilen: 25-36
3.4.2 Auswertung der RF-Skala

Die Reflective Self Functioning Scale (Fonagy, Target & Steele, 1998) wurde mit der Intention konzipiert, individuelle Unterschiede der metakognitiven Kapazitäten Erwachsener zu operationalisieren. Die Ausgangsüberlegungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Erstens wird die Mentalisierung für die seelische Entwicklung als bedeutsam angesehen, weil [Verhalten dadurch vorhersehbar wird.]

[...] die sog. "Reflective Self Functioning Scale (Fonagy et al. 1998) - mit der Intention, individuelle Unterschiede der metakognitiven Kapazitäten bei Erwachsenen zu operationalisieren.

Ausgangsüberlegungen bei der Entwicklung der "Reflective Self Functioning Scale" (RF-Skala) waren folgende Annahmen:

  • Die Mentalisierung (bzw. RF) ist für die seelische Entwicklung bedeutsam, weil Verhalten dadurch vorhersehbar (und damit bedeutungsvoll) wird.
Anmerkungen

Leicht umformuliert

Sichter

[8.] Analyse:Aw/Fragment 050 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-02-03 00:01:00 WiseWoman
Aw, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strauß Bade 2002, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood, WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1-32
Quelle: Strauß Bade 2002
Seite(n): 57-59, 88, 89, Zeilen: 0
Verhalten dadurch vorhersehbar wird. Zweitens spielt die Reflective Self Functioning der Eltern eine wesentliche Rolle für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Bindungsicherheit, wie Untersuchungen belegen (Fonagy et al., 2000). Drittens erleichtert die Fähigkeit des Reflective Self Functioning die Unterscheidung zwischen inneren Repräsentanzen und äußerer Realität. Und viertens fördert die Reflective Self Functioning die Kommunikation und ermöglicht das Herstellen wichtiger Bezüge zwischen innerer und äußerer Welt. Die RF-Skala erfasst aus den transkribierten Narrativen der AAIs, ob der befragten Person ein stabiles, psychologisches Modell zur Beschreibung eigener und fremder Gefühle und Gedanken zur Verfügung steht, bzw. welche Konzeption von mentalen Vorgängen und Zuständen sie hat und wieweit sie in der Lage ist, bei der Beurteilung der inneren Prozesse oder des Verhaltens anderer von eigenem Erleben zu abstrahieren (Daudert, 2002). Folgende Beobachtungskategorien werden in der RF erhoben (Daudert, 2002):

_ Spezielle Erwähnung mentalen Befindens

_ Einfühlungsvermögen in die Charakteristika mentalen Befindens

_ Einfühlungsvermögen in die Komplexität, Unterschiedlichkeit und Vielfalt mentalen Befindens

_ Spezielle Bemühungen, beobachtbares Verhalten mit mentalen Zuständen zu verknüpfen

_ Anerkennung der Veränderungsmöglichkeit mentaler Zustände und damit implizit auch des entsprechenden Verhaltens

Die Antworten auf die Reflexivität explizit abfordernden ‘Demand Fragen’ sind die Basis der Auswertung (Fonagy, Target & Steele, 1998):

1. Warum verhielten sich ihre Eltern während ihrer Kindheit in dieser Art?

2. Denken Sie, dass ihre Kindheitserfahrungen einen Einfluss darauf gehabt haben, wie Sie heute sind?

3. Gibt es dadurch irgendwelche Einschränkungen?

4. Fühlten Sie sich als Kind jemals zurückgewiesen?

5. Wie fühlten Sie sich damals, und wie haben sich ihre Gefühle im Laufe der Zeit verändert?

6. Gab es irgendwelche Veränderungen in Ihrer Beziehung zu Ihren Eltern seit ihrer [sic!] Kindheit?

7. Jede Frage vom ‘Demand Typ’, die vom Interviewer hinzugefügt wird.

[Seite 57]

Ausgangsüberlegungen bei der Entwicklung der "Reflective Self Functioning Scale" (RF-Skala) waren folgende Annahmen: [...]

• Sie spielt eine wesentliche Rolle für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Bindungsicherheit [...]

• Sie erleichtert die Unterscheidung zwischen inneren Repräsentanzen (bzw. Phantasien) und außerer Realität [...]

[Seite 58]

• Sie fördert die Kommunikation und ermöglicht das Herstellen bedeutungsvoller Bezüge zwischen innerer und äußerer Welt.


[Seite 88]

Anhand der transkribierten Berichte zum AAI erfasst die RSF-Skala, ob der befragten Person ein stabiles psychologisches Modell zur Beschreibung eigener und fremder Gedanken und Gefühle zur Verfügung steht bzw. welche Konzeption von mentalen Vorgängen und Zuständen sie hat und inwieweit sie in der Lage ist, bei der Beurteilung der inneren Prozesse oder des Verhaltens anderer vom eigenen Erleben zu abstrahieren (Reife des Einfühlungsvermögens bzw. Empathie). Sie gibt an, in welchem Ausmaß Personen fähig sind, sich und ihre Bezugspersonen als geistig-seelische („mentale“) Wesen vorzustellen mit mehr oder weniger differenzierten Gefühlen, Gedanken, Überzeugungen und Wünschen.

[...]

In einem sehr umfangreichen und elaborierten Auswertungsmanual (Fonagy et al. 1998) werden die inhaltlichen Reflexivitätskriterien anhand von typischen Aussageformen illustriert. Die Skalierung auf einer 9-stufigen Skala erfolgt aufgrund der Häufigkeiten von Be-

[Seite 89]

schreibungen zu den einzelnen, sich nicht ausschließenden Kategorien von Reflective-Functioning (s. Tab. 2.2-1, S. 59)

[Seite 58]

...

[Seite 59]

• Spezielle Bemühungen, beobachtbares Verhalten mit mentalen Zuständen zu verknüpfen

[...]

• Anerkennung der Veränderungsmöglichkeit mentaler Zustände und damit implizit auch des entsprechenden Verhaltens

[...]

Basis der Auswertungen sind die Antworten auf folgende "Demand-Fragen", die Reflexivität explizit abfordern.

• Warum verhielten sich Ihre Eltern während Ihrer Kindheit in der Art, wie sie es taten?

• Denken Sie, dass Ihre Kindheitserfahrungen einen Einfluss darauf gehabt haben, wie sie heute sind?

• Gibt es irgendwelche Einschränkungen? (als ein Beispiel für Einflüsse aus Kindheitserlebnissen)

• Fühlten Sie sich als Kind jemals zurückgewiesen?

• Wie fühlten Sie sich damals und wie haben sich Ihre Gefühle im Laufe der Zeit verändert?

[...]

• Gab es irgendwelche Veränderungen in Ihrer Beziehung zu Ihren Eltern seit Ihrer Kindheit?

• Jede Frage vom „Demand Typ“, die vom Interviewer hinzugefügt wird.

Anmerkungen

Auch wenn die Quelle angegeben ist, der Umfang der Übernahme wird nicht klargestellt.

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