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Quelle:Bah/Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Absatzbedingungen der deutschen Wirtschaft
Titel    Die Deutsche Margarineindustrie. Mit einer Untersuchung über das Problem der Ölzölle
Ort    Berlin
Verlag    E.S. Mittler & Sohn
Jahr    1930
Reihe    Verhandlungen und Berichte des Unterausschusses für allgemeine Wirtschaftsstruktur : (I. Unterausschuß), 5. Arbeitsgruppe (Außenhandel) ; Bd. 8

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Bah/Fragment 107 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:20:54 Hotznplotz
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 8-22
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 38, 39, 40, Zeilen: 38:9-10; 39:4-7, 18-19, 26-36, 39-42; 40:8, 15-16, 29-34
1. Reinigung - Sterilisierung - Ansäuerung der Milch

2. Herstellung der Fettmischung aus den verschiedenen raffinierten Ölsorten

3. Herstellung der Fettemulsion durch intensives Vermischen mit Milch (Kirnen), dazu muß die Fettmischung eine über ihrem Erstarrungspunkt liegende Temperatur haben, die Milch dagegen möglichst kalt sein.

4. Kühlen der Fettemulsion entweder durch Duschen mit Eiswasser oder durch Überleitung der Emulsion über eine doppelwandige, mit Chlorkalzium von minus 16° C gefüllte Trommel.

5. Knetung der nunmehr körnigen Masse mit Tellerwalzen oder Multiplexwalzen, anschließender Zusatz der vorgeschriebenen Erkennungsmittel in den sogenannten Mischmaschinen, die den Teigknetmaschinen ähnlich sind. Hier wird zugleich die Streichfähigkeit erreicht.

[Seite 38]

1. Sachgemäße Vorbehandlung der Milch

(Reinigung, Sterilisierung, Ansäuerung)

[Seite 39]

2. Herstellung der Fettmischung

(Geeignete Zusammenstellung der zur Verarbeitung kommenden Fette und Öle)

Die frisch raffinierten Rohstoffe pflanzlicher Herkunft [...].

[...]

3. Herstellung der Fettemulsion

(Intensives Vermischen mit Milch; Kirnung)

[...]

Um eine gute Emulsion zu erzielen, ist es erforderlich, daß die Fettmischung beim Einlaufen eine über ihrem Erstarrungspunkt liegende Temperatur besitzt, die Milch dagegen zur Beschleunigung der Emulgierung möglichst tief gekühlt sein muß.

4. Abkühlung der Fettemulsion

Zur Überführung der in der Kirne enthaltenen Emulsion sind zwei Verfahren im Gebrauch:

a) das ältere Duschverfahren,

b) die Kühltrommel.

a) Beim Duschverfahren wird die in einer Holzrinne ablaufende Emulsion durch eine Eiswasserbrause abgekühlt [...]. [...]

b) Bei diesem Verfahren wird die Emulsion über eine Kühltrommel geleitet. Es ist dieses eine große rotierende doppelwandige Trommel [...], die in ihrem Innern von einer Chlorkalziumlösung von etwa minus 16° durchflossen wird. [...]

[Seite 40]

5. Knetung der nunmehr körnigen Masse [...]

[...]

Der Knetprozeß findet entweder auf Tellerwalzen bzw. [sic] Multiplexwalzen statt.

[...]

Wenn die Margarine die Walze verläßt, wird sie in sogenannte Mischmaschinen geleitet; es sind dies den Teigknetmaschinen ähnliche Maschinen. Hier erhält die Margarine diejenige Geschmeidigkeit, die sie streichfähig macht. Während des Mischprozesses werden der Margarine die gesetzlich vorgeschriebenen Erkennungsmittel [...] zugesetzt.

Anmerkungen

Für die Beschreibung des Produktionsprozesses von Margarine (Ende der 1920er-Jahre) gibt die Verfasserin ihre Quelle nicht an. Am Ende der Seite verweist sie für ein längeres wörtliches Zitat zum Ideal der Margarineproduktion auf S. 34 aus dieser.

Sichter
(Hotznplotz)

[2.] Analyse:Bah/Fragment 119 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-20 13:13:18 Stratumlucidum
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 10-20
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 150, Zeilen: 9-17, 33-35
Insbesondere war die Differenzierung der Margarinepreise nach den verschiedenen Konsumentenschichten von entscheidender Bedeutung. Jede Konsumentenschicht hatte eine besonders bevorzugte Preislage, und die Margarineindustrie bot ihr dementsprechend eine Margarinesorte in dieser Preislage an, ohne daß diese Margarine von der in anderen Preislagen verkauften in der Qualität entsprechend den Preisdifferenzierungen abweichen mußte. Im Zusammenhang hiermit stand die Differenzierung der Handelsspannen. Die Beliebtheit bestimmter Preislagen zwang die Industrie dazu, ihre Standardmarken über längere Zeiträume im Preis stabil zu halten. Insbesondere spielt die Differenzierung der Margarinepreise nach den verschiedenen Konsumentenschichten eine große Rolle. Jede Konsumentenschicht hat eine besonders bevorzugte Preislage, und die Margarineindustrie bietet ihr dementsprechend eine Margarinesorte in dieser Preislage an, ohne daß diese Margarine notwendig von der in anderen Preislagen verkauften Margarine in der Qualität entsprechend den Preisdifferenzen abzuweichen braucht. Im Zusammenhang hiermit steht die Differenzierung der Handelsspannen.

[...]

Allgemein erklärt die Beliebtheit bestimmter Preislagen bei den Konsumenten die Notwendigkeit für die Margarineindustrie, die Preise ihrer Standardmarken möglichst unverändert zu lassen.

Anmerkungen

Zwar verweist die Verfasserin für wörtliche Zitate vor und nach den vorliegenden Ausführungen auf S. 150 der Quelle, übernimmt diese aber ebenfalls teilweise wörtlich. Sie macht nicht kenntlich, dass diese nicht von ihr stammen.

Sichter
(Hotznplotz)

[3.] Analyse:Bah/Fragment 122 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:18:43 Hotznplotz
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-11, 13-23
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 133, 135, Zeilen: 133:4-7; 135:1-5, 23-28, 30-43
Ursprünglich diente Margarine in Arbeiterhaushalten als Ersatz anderer Fette, drang allmählich in bürgerliche Haushalte als Ergänzung anderer Fette ein und wurde in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg [...] auch in den letztgenannten Haushalten zum Ersatz anderer Fette. Der Margarinekonsum in Deutschland hatte sich nach dem 1. Weltkrieg gegenüber 1913 bis 1928 erheblich mehr als verdoppelt, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleinere und mittlere Renteneinkommen) war so verringert, daß ihr Butterkonsum unmöglich oder erschwert war. [...]

2. Der Margarinepreis war zwischen 1913 und 1928 erheblich weniger gestiegen als die durchschnittliche Preissteigerungsrate.

3. Die Qualität der Margarine war durchweg gleichmäßiger und besser. "Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß." 1

4. Als Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch während des Krieges war der Fettverbrauch allgemein gestiegen, auch der der Butter, unter dem Einfluß der Faktoren 1 - 3 jedoch weniger stark. [...]


1 Bd. 8: S. 135

[Seite 133]

Auf Ersuchen der Arbeitsgruppe hat das Statistische Reichsamt bei der Auswertung seiner Erhebungen von Wirtschaftsrechnungen vom Jahre 1927/28 auch der Struktur des Fettverbrauchs seine Aufmerksamkeit zugewandt.

[Seite 135]

Die Nachfrage nach Margarine ist [...] gestiegen. Diente sie ursprünglich nur dem Arbeiterhaushalt, und zwar als Ersatz anderer Fette, so drang sie allmählich auch in die bürgerlichen Haushalte, und zwar als Ergänzung anderer Fette, ein.

[...]

Der Margarinekonsum in Deutschland hat sich nach dem Kriege gegenüber 1913 erheblich mehr als verdoppelt.

Die Gründe dieser Erscheinung sind folgende:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleine und mittlere Renteneinkommen) hat sich so verringert, daß ihr der Butterkonsum unmöglich geworden oder wenigstens erschwert ist.

2. [...] der Margarinepreis ist erheblich weniger gestiegen, als es der Durchschnittspreissteigerung entspricht.

3. Die Qualität der Margarine ist durchweg gleichmäßiger und besser geworden [...]. Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß.

4. [...] In Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch im Kriege ist der Fettbedarf überhaupt stark gestiegen. Aus demselben Grunde ist der Butterkonsum absolut gestiegen, aber unter Einwirkung der Faktoren 1 bis 3 nicht so stark.

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist nur für ein wörtliches Zitat in Punkt 3 auf die Quelle, übernimmt aber den Großteil ihrer Seite. Dies stellt keine hinreichende Kenntlichmachung der übernommenen Ausführungen dar. Insbesondere setzt sie die Übernahme nach dem Verweis noch fort.

Sichter
(Hotznplotz)

[4.] Analyse:Bah/Fragment 124 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-01 17:27:20 Stratumlucidum
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 19-21
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 166, Zeilen: 28-33
Eine große Zahl von Marken wurde dagegen ständig als Defensiv- oder Vorratsmarken angemeldet, allein zu dem Zweck, den entsprechenden Namen für sich zu sichern. Vorsitzender: Welche Gründe haben die auffallend zahlreichen Eintragungen von Margarinemarken?

Sachv. Alfred Voß, Hamburg: Die meisten Marken werden als „Defensiv-“ oder „Vorratsmarken“ angemeldet.

Sachv. Wigand, Berlin: Der Fabrikant meldet eine Marke an, wenn er Wert darauf legt, diesen Namen in Beschlag zu nehmen.

Anmerkungen

Im vorigen Absatz verweist die Verf. auf S. 166 der Quelle. Die sinngemäße Übernahme auch dieses Satzes macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[5.] Analyse:Bah/Fragment 127 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:17:54 Hotznplotz
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 15-26
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 172, 173, 174, Zeilen: 172:20-25; 173:28-33; 174:9-11, 22-26
In den 20er Jahren weitete sich der Gebrauch, Zugaben in Form von Bons beim Kauf von Margarine zu geben, erheblich aus. Die Firmen J. u. P. und v.d.B. beteiligten sich in Deutschland nicht daran, da ihre Großabnehmer - die Konsumvereine und der Edeka-Verband - strikte dagegen eingestellt waren. Allerdings führten diejenigen Firmen, die Ende der 20er Jahre vom Konzern aufgesogen worden waren und die bisher schon mit Zugaben gearbeitet hatten, ihre Absatzpolitik fort. Auch die ursprünglichen Konzernfirmen beteiligten sich in Holland und Belgien an dem extensiven Zugabewesen. Es wurde sogar eine eigene Firma, die "Dekages" gegründet, der der zentrale Einkauf von Zugaben in Deutschland oblag. [Seite 173]

Der Vertrieb von Margarine mit Zugaben hat in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung genommen. Gewöhnlich werden die Zugaben in der Form gegeben, daß jeweils beim Einkauf eines Pfundes Margarine ein Bon zugegeben wird, und daß auf eine bestimmte Anzahl dieser Bons irgendwelche Haushaltungsgegenstände [...] zugegeben werden.

[Seite 172]

Wir sind zu der Überzeugung gekommen, daß wir es nicht machen können und dürfen, weil die großen Einkaufsgesellschaften, die "Edeka" und die Konsumvereine sich vollkommen dagegen eingestellt haben und auf dem Standpunkt stehen, daß sie keine Margarine von Fabriken mehr abnehmen könnten, die Margarine mit Hilfe von Zugabeartikeln vertrieben.

[Seite 174]

Da einige der dem Konzern neuangegliederten Firmen sich des Zugabesystems vor dem Anschluß im großen Ausmaß bedienten und ihre Absatzpolitik auch nach dem Anschluß nicht änderten [...].

[...]

Zum gemeinsamen Einkauf von Zugaben in Deutschland hat der Konzern die "Dehages" gegründet.

"Die 'Dehages' ist eine Firma, welcher der Einkauf von Zugaben für unsere Firmen in Holland und Belgien obliegt, wo Zugabemargarine schon seit vielen Jahren geführt wird. [...]"

Anmerkungen

Für ihre Ausführungen zum Zugabewesen nennt die Verfasserin an dieser Stelle keine Quelle. Erst im nächsten Absatz verweist sie auf S. 183 derselben. Den Firmennamen Dehages überträgt sie offenbar fehlerhaft.

Sichter
(Hotznplotz)

[6.] Analyse:Bah/Fragment 131 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:16:54 Hotznplotz
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 23-28
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 195, 196, Zeilen: 195:13-17, 20-23; 196:7-11
Gegen Ende der 20er Jahre betrugen bei den Großfirmen Vertreterprovisionen für die Standardmarken von 1 RM und 0,85 RM 2 - 4 %. Nach dem Zusammenschluß der beiden Firmengruppen wurden die getrennten Vertreterorganisationen zunächst aufrechterhalten, erst im Juni 1929 die Firma Jurgens - van den Bergh's Margarine-Verkaufs-Union G.m.b.H. gegründet. Während bis dahin die lokalen [Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen noch gegeneinander konkurrierten, wurde nunmehr eine einheitliche Verkaufsorganisation geschaffen.] [Seite 195]

Als Vertreterprovision für die Standardmarken (1 RM. und 0,85 RM.) wurden vom Konzern 2 bis 4% angegeben. Nach dem Zusammenschluß wurde [...] von einer Zusammenlegung der Vertreterorganisationen zuerst abgesehen [...]. [...] Im Juni 1929 wurde unter der Firma "Jurgens-van den Bergh's Margarine-Verkaufsunion G. m. b. H." eine Gesellschaft zur Vereinfachung des Versands und Verkaufs der Margarine mit Sitz in Berlin gegründet.

[Seite 196]

Während bisher die lokalen Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen [...] noch gegeneinander konkurrierend den deutschen Markt bearbeiteten und belieferten, wird nunmehr eine straffe Zusammenfassung der Verkaufsorganisation Platz greifen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Hotznplotz)

[7.] Analyse:Bah/Fragment 132 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:14:58 Hotznplotz
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1-6
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 196, Zeilen: 7-11, 16-22
[Während bis dahin die lokalen] Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen noch gegeneinander konkurrierten, wurde nunmehr eine einheitliche Verkaufsorganisation geschaffen. Die bis dahin getrennte Lagerhaltung, Expedition und Fakturierung der einzelnen Firmen wurde zusammengelegt. Vorübergehend ergaben sich erhöhte Kosten, da an ältere lokale Handelsvertreter Abfindungen gezahlt wurden. Während bisher die lokalen Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen [...] noch gegeneinander konkurrierend den deutschen Markt bearbeiteten und belieferten, wird nunmehr eine straffe Zusammenfassung der Verkaufsorganisation Platz greifen. [...] Auch die bisher getrennte Lagerhaltung, Expedition und Fakturierung der einzelnen Firmen wird zusammengelegt werden.

Es ergaben sich durch diese Maßnahmen für den Konzern zwar einmalige größere Ausgaben, da [...] an die älteren Stelleninhaber der lokalen Handelsvertretungen [...] Abfindungen gezahlt werden.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Kurz nach den hier wiedergegebenen Ausführungen verweist die Verfasserin auf eine der Quelle von S. 184 entnommene Tabelle zur Absatzverteilung des Gesamtkonzerns. Nicht kenntlich macht sie jedoch, dass diese aus derselben von S. 195 f. stammen.

Sichter
(Hotznplotz)

[8.] Analyse:Bah/Fragment 142 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-10 18:13:54 Hotznplotz
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 12-15
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 230, 231, Zeilen: 230:45-47; 231:2-6
Der Anteil der Roh- und Hilfsstoffe an den Gesamtkosten der Margarineproduktion betrug 65 - 70 %, die Löhne maximal 5 %, die Vertriebskosten 18 %. Der Rest waren soziale Lasten, Finanzierungskosten u. ä. [Seite 230]

Die überragende Bedeutung der Rohstoffwirtschaft geht daraus hervor, daß der Anteil der Roh- und Hilfsstoffe an den Gesamtkosten etwa 65 bis 70 % beträgt.

[Seite 231]

Die Löhne spielen kaum eine Rolle: sie machen nur etwa 5 % der Gesamtkosten aus. Von den übrigen 25 bis 30 % entfallen etwa 18 % auf Absatzkosten [...]. Der Rest verteilt sich auf soziale Lasten, Finanzierungskosten und anderes.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
(Hotznplotz)

[9.] Analyse:Bah/Fragment 177 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-20 14:32:44 Stratumlucidum
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 7-11
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 106, Zeilen: 43-46
Der relativ niedrige Lohnanteil in der Margarineindustrie sowie die umfangreichen technischen Fortschritte, die eine erhebliche Steigerung der Pro-Kopf-Leistung gegenüber der Vorkriegszeit hervorgerufen hatten, gestatteten der Margarineindustrie die Zahlung relativ hoher Löhne. Der relativ niedrige Lohnanteil in der Margarineindustrie sowie die starken technischen Fortschritte, die eine erhebliche Steigerung der Pro-Kopf-Leistung gegenüber der Vorkriegszeit hervorgerufen haben, gestatten der Margarineindustrie die Zahlung relativ hoher Löhne.
Anmerkungen

Nach dem folgenden Satz verweist die Verfasserin auf S. 108 der Quelle. Sie macht jedoch nicht kenntlich, dass sie den vorliegenden Satz beinahe wörtlich von deren S. 106 übernimmt.

Sichter
(Hotznplotz)

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