FANDOM


Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Martin Stangl
Titel    Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen. Eine In vitro Studie [sic]
Jahr    2009
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Zahnheilkunde der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg
URL    http://epub.uni-regensburg.de/12221/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    19


Fragmente der Quelle:
[1.] Bd/Fragment 001 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 13:57:28 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 01, Zeilen: 06-11; 16-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 08, Zeilen: 06-28
Hierfür stehen heute, abhängig von Defektgröße und – lokalisation, Glasionomerzemente, Kompomere, Hybridionomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.

Die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen ist abhängig von der marginalen Integrität zwischen Keramik und Befestigungsmaterial einerseits und zwischen Befestigungsmaterial und Zahnhartsubstanz andererseits. Ein insuffizienter Verbund kann Spaltbildungen zur Folge haben, was zu marginalen Verfärbungen, bakterieller Kontamination, Sekundärkaries oder chronischen Pulpairritationen führen kann. Die Weiterentwicklungen im Bereich der Befestigungskomposite und der zugehörigen Adhäsivsysteme haben dazu geführt, dass diese unerwünschten Effekte seltener auftreten. Die Adhäsivtechnik soll zudem einen dauerhaften, kraftschlüssigen Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz gewährleisten, welcher die Frakturhäufigkeit von Keramik und Zahnhartsubstanz reduziert.

Die Präparation ausgedehnter Zahnhartsubstanzdefekte, die mit Inlays oder Teilkronen versorgt werden, hat einen destabilisierenden Effekt und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Bereits geringe Kaukräfte können zu Höckerdeformationen und Infrakturen im Schmelz oder Dentin bis hin zu Zahnfrakturen führen. Gerade bei vitalen Zähnen können daher Hypersensibilisierung und pulpitische Beschwerden die Folge ebendieser (In-)Frakturen sein. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen.

Ziel der vorliegenden in vitro Studie war es, zu klären, inwieweit bei Kavitäten, die mit vollkeramischen Teilkronen unter Verwendung eines selbstadhäsiven, dualhärtenden Composite-Befestigungs-Zements versorgt wurden, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz am nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöcker durch die Form der Präparation beeinflusst werden.

Dazu stehen heute, abhängig von Defektgröße und –lokalisation, Glasionomerzemente, Hybridionomere, Kompomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.

Von besonderer Bedeutung für die Lebensdauer eines mit einer Vollkeramikrestauration versorgten Zahnes ist unter anderem die Randadaptation zwischen Keramik und Befestigungsmaterial und zwischen Zahnhartsubstanz und Befestigungsmaterial. Spaltbildungen können innerhalb kurzer Zeit zu bakterieller Kontamination, mit der Folge marginaler Verfärbung, Sekundärkaries und chronischer Pulpairritation führen. Die Weiterentwicklung adhäsiver Befestigungssysteme brachte auf diesem Wege gute klinische Erfolge. Durch die Adhäsivtechnik wird ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt, welcher die Frakturgefahr der Keramik und der Zahnhartsubstanz verringert.

Die Präparation ausgedehnter Kavitäten hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Mechanische Belastungen führen daher zu Verformungen der Höcker und zu Infrakturen im Schmelz oder Dentin oder im Extremfall sogar zu Frakturen des Zahnes. Solche (In-)frakturen können bei vitaler Pulpa Hypersensibilitäten und pulpitische Beschwerden zur Folge haben. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen.

Ziel der vorliegenden in vitro Untersuchung war es zu ermitteln, inwieweit die Präparation des nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöckers, unter Verwendung eines dualhärtenden Befestigungskomposits, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz beeinflusst, wenn eine Versorgung mit vollkeramischen Teilkronen erfolgt.

Anmerkungen

Der Autor verschleiert die Herkunft des Textes, ohne die Quelle zu nennen. Dabei behält er die Reihenfolge des Beschriebenen, benutzt Synonyme und vertauscht einzelne Satzbestandteile.

Sichter

[2.] Bd/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:40:21 SleepyHollow02
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 002, Zeilen: 01-06; 10-27
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 009-010, Zeilen: 009:01-06; 010:01-19
2. Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Massen finden schon seit mehr als zwei Jahrhunderten Anwendung in der Zahnmedizin. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet „gebrannte Erde“ (103;127). Moderne, in der Zahnheilkunde verwendete Keramiken entwickelten sich aus Porzellan (30).

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Entwicklung von metallfreien, vollkeramischen Inlays und Kronen (48;118). Schon bald zeigten sich jedoch aufgrund der Sprödigkeit der Keramiken und der Zementierung mit Zinkoxid-Phosphatzement zahlreiche Misserfolge (9;112;113;127). Dies führte dazu, dass indikationseinschränkende Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigkeit mittels Gefügeverstärkung und defektminimierender Herstellungsverfahren ausgeglichen wurden. Zuverlässige Erfolgsraten lieferten seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Verfahren, neben der Sintertechnologie auch Press-, Guss-, und Fräsverfahren, die sich nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten (30). Auch die Entwicklung der Adhäsivtechnik 1955 durch Buonocore (17) verstärkte die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte so das Risiko von Frakturen aufgrund eines kraftschlüssigen und dauerhaften Verbundes zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (44;101;127).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Der Begriff Dentalkeramiken umfasst verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, die in Wasser schwer löslich und zu mindestens 30% kristallin sind (54;61). Dentalkeramiken lassen sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung der jeweils selben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab. 1) abgrenzen. Ein erhöhter Feldspatanteil bietet verbesserte Viskosität und Standfestigkeit, beides sind Voraussetzungen für das Modellieren im zahntechischen Labor (30).


103. Qualtrough AJ, Wilson NH, Smith GA. Porcelain inlay: a historical view. Oper Dent 15:61-70, 1990.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004.

112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989.

113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001.

17. Buonocore.G. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materialsto enamel surfaces. J Dent Res 34:849-853, 1955.

44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

[Seite 008]

2 Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Werkstoffe wurden bereits in der Frühgeschichte der Menschheit verwendet. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet so viel wie „gebrannte Erde“ (95,113). Die heutigen Dentalkeramiken entwickelten sich aus dem Porzellan, [...]

[Seite 009]

Zinkoxidphosphatzement für hohe Misserfolgsraten verantwortlich (8,103,104,113). Aus diesem Grund war man bemüht, die indikationseinschränkenden Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigekeit durch Gefügeverstärkung und defektminimierende Herstellungsverfahren zu beseitigen. Nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten sich seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Technologien zur Herstellung vollkeramischer Restaurationen, wie Sintertechnologie, Guss-, Press- und Fräsverfahren (31). Aber erst durch die Entwicklung der Adhäsivtechnik (Buonocore (17) 1955) verstärkte sich die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte somit das Risiko einer Fraktur (113). Grund hierfür war ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (45,94).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Unter dem Begriff Dentalkeramiken fasst man verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe zusammen, die in Wasser schwer löslich und wenigstens zu 30% kristalliner Struktur sind (56,71). Die Dentalkeramiken unterscheiden sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung derselben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab.1). Der erhöhte Feldspatanteil verbessert die Viskosität und Standfestigkeit, die Voraussetzung zum Modellieren sind (31).


95. Qualthrough AJE, Wilson NHF, Smith GA. The porcelain inlay: A historical review. Oper Dent 15: 61-70, 1990.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989.

104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001.

17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556- 8, 2002.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Bd/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:30:11 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 003, Zeilen: 01-19
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 010, 011, Zeilen: 010: 20-26; 011: 1-11
Bd 03a diss

Tabelle 1: Unterschiede in der Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, durch die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde stark an Wert gewonnen haben:

- Ästhetik (48;101)

- Biokompatibilität (30;48;54;89;101)

- Hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (30;89)

- Geringe Plaqueakkumulation (54;101)

- Geringe thermische Leitfähigkeit (48;127)

- Kein toxisches oder allergenes Potential (48;101)

Nicht zu vernachlässigen sind zahlreiche Nachteile der Dentalkeramik, die es nach wie vor zu verbessern gilt: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Formungsvermögen (61). Dadurch ist bereits bei sehr geringgradigen Gefügefehlern die Gefahr der Rissbildung in der Keramik erhöht (48;54;89). Weitere Merkmale sind hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (sog. Sprödbruchverhalten); (48;54).

Die für die zahnärztliche Praxis und Dentallabore erhältlichen keramischen Werkstoffe zur Herstellung von vollkeramischem Ersatz sind vielfältig. Eine Einteilung der entsprechenden Dentalkeramiken (s. Abb. 1) kann nach der werkstofflichen Zusammensetzung, nach dem Herstellungsverfahren, der Befestigungsweise und der klinischen Anwendung vorgenommen werden (10;101;118).


30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

Bd 03a source

Tabelle 1: Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde ideal erscheinen lassen:

- Ästhetik (51,94)

- Biokompatibilität (31,51,56,83,94)

- hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (31,83)

- geringe Plaqueakkumulation (56,94)

- geringe thermische Leitfähigkeit (51,113)

[Seite 11]

- kein toxisches oder allergenes Potential (51,94)

Demgegenüber besitzt dieses Restaurationsmaterial auch zahlreiche Nachteile: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Verformungsvermögen (71). Dies macht sie besonders empfindlich für winzige Fehler in ihrem Gefüge, die Ausgangspunkt für Risse sein können (51,56,83). Ebenso kennzeichnend sind die hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (Sprödbruchverhalten); (51,56).

Heutzutage steht dem Zahnarzt eine Reihe von verschiedenen keramischen Werkstoffen zur Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz zur Verfügung. Die Klassifikation der erhältlichen Dentalkeramiken (s. Tab. 2) kann nach ihrer werkstofflichen Zusammensetzung, nach ihrem Herstellungsverfahren, nach ihrem Befestigungsverfahren und/oder ihrer klinischen Anwendung erfolgen (8,94,107).


31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

51. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. 3 ed. Thieme Verlag, 2007.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[4.] Bd/Fragment 004 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:17:46 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1-15
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 12ff; 12: 1ff
2.2.1 Industriekeramik

Die Formgebung von sogenannten Industriekeramiken ist im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken vom Herstellungsprozess des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (115). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (54;66;115). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (66). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System.

Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 2).


22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

2.2.1 Industriekeramik

Im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken ist die Formgebung von Industriekeramiken von der Herstellung des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (105). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (56,63,105). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (63). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell

[Seite 12]

vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System.

Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 3).


22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[5.] Bd/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:52:52 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 005, Zeilen: 01-14; 17-23
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 012-013, Zeilen: 012: 05-18; 013:02-08
Bd 05a diss

Tabelle 2: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II

Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels dem Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22).

2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen

Man unterscheidet die heute in der Zahnheilkunde gängigen Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen in additive und subtraktive Verfahren. Die additive Methode umfasst Herstellungsverfahren, bei denen die Erstellung der Restauration modellierendaufbauend erfolgt, wie zum Beispiel die Sinter- oder Lost-Wax-Technik. Subtraktive Verfahren hingegen zeichnen sich durch einen abtragenden Arbeitsprozess aus, in dem aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (61;76).

2.3.1 Sinterverfahren

Durch Sinterung hergestellte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. Hierbei werden unterschiedlich eingefärbte keramische Massen schichtweise aufgetragen und gebrannt. Die dabei entstehende Sinterschrumpfung von 25-30%, die beim Brennen entsteht, muss durch entsprechende Übermodellation ausgeglichen werden (59;126). Sowohl Abbindeexpansion des Stumpfmaterials als auch die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen); (117).


22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999.

117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001.

[Seite 012]

Bd 05a source

Tabelle 3: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II (22)

Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22).

2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen

Die heute in der Zahnheilkunde verfügbaren Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen werden in additive und subtraktive Verfahren unterteilt. Unter der additiven Formgebung werden alle Herstellungsverfahren, wie Sinter- oder Lost-Wax-Technik, bei denen die Erstellung der Restauration modellierend-aufbauend erfolgt, zusammengefasst. Demgegenüber ordnet man der subtraktiven Formgebung alle Verfahren zu, die im Allgemeinen durch den abtragenden Arbeitsprozess charakterisiert sind, da aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (69,71).

2.3.1 Sinterverfahren

Gesinterte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. [...]

[Seite 013]

[...] (60,113). Die Abbindeexpansion des Stumpfmaterials und die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen) (107).


22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[6.] Bd/Fragment 005 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:54:56 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 17-23
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 13, Zeilen: 2ff
Sowohl Abbindeexpansion des Stumpfmaterials als auch die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen); (117).

117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001.

Die Abbindeexpansion des Stumpfmaterials und die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen) (107).

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

Anmerkungen

Bitte löschen, mit Fragment Bd/Fragment_005_1 verinigt

Sichter
(Hindemith)

[7.] Bd/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:17 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-23
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 9ff; 14: 1ff
2.3.2 Gussverfahren

Das Gussverfahren zur Herstellung keramischer Restaurationen ähnelt dem Goldguss und wird mittels des Lost-Wax-Verfahrens realisiert. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium- Fluor-Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (10;30;59;61;115;117). Die entsprechenden Produkte wurden mittlerweile durch Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress); (113;117).

2.3.3 Pressverfahren

Die Firma Ivoclar bietet mit dem IPS-Empress-System ein Pressverfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und ein em Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (10;30;59;115;126). Abschließend erfolgen Farbgebung und Glasurbrand. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers, jedoch nicht für Vollkronen oder Brücken. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (10;83;113).


10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003.

113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001.

126. Thonemann B, Federlin M, Schmalz G, Schams A. Clinical evaluation of heatpressed glass-ceramic inlays in vivo: 2-year results. Clin Oral Investig 1:27-34, 1997.

2.3.2 Gussverfahren

Die Herstellung der keramischen Restauration ähnelt dem Goldguss und folgt dem Prinzip der Lost-Wax-Technik. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium-Fluor- Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (8,31,60,71,105,107). Die Produktion wurde eingestellt und durch Herstellung von Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress) (104,107).

2.3.3 Pressverfahren

Ein Verfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen im Pressverfahren ist das IPS-Empress System der Firma Ivoclar. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und einem Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (8,31,60,105,113). Zum Abschluss können Farbgebung und Glasur erfolgen. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für

[Seite 14]

Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (8,77,104).


8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003.

104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[8.] Bd/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:26 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-12
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 7ff; 16: 4ff
Bd 07a diss

Abb.2: Cerec 3 System

Abb. 3: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) geöffnete Schleifkammer (unten)

Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 2) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Dr. M. Brandestini und Prof. W. Mörmann entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor.

Der Zahnarzt hat die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside) von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung die gewünschte vollkeramische Restauration zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramiken, sogenannter Preforms.

Bd 07a source

Abbildung 1: Cerec 3 System

Abbildung 2: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) mit geöffneter Schleifkammer (unten)

Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 1) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Prof. W. Mörmann und Dr. M. Brandestini entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor, wobei die Verfahrensweise optimiert wurde, aber dennoch auf dem grundlegenden Konzept der ursprünglichen Idee beruht.

[Seite 16]

Durch das Cerec 3 – System (s. Abbildung 1 und 2) hat der Zahnarzt nun die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside), von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung, die gewünschte vollkeramische Restauration in einer Sitzung zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramik (83).


83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[9.] Bd/Fragment 010 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:36 WiseWomanBot
Bd, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: Abbildung
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 18, Zeilen: Abbildung
Bd 10a diss

Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (58)

Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (58)


58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

Bd 10a source

Abbildung 3: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (59)

Abbildung 4: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (59)


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Originalquelle ist angegeben.

Sichter
(Hindemith)

[10.] Bd/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:46 WiseWomanBot
Bd, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-2
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 22, Zeilen: 16ff
[Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera-] mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94).

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Sowohl in der untersuchten Arbeit als auch in Stangl (2009) findet man ein Zitat, für das zwei Quellen angegeben sind.

Sichter
(Hindemith)

[11.] Bd/Fragment 015 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:56 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 3-16
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 19ff; 23: 1ff
2.5.2 Präparation

In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (36). Im Wesentlichen werden drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abb. 7); (35;36).

Bd 15a diss

Abb. 7: Schematische Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (36).

In Abbildung 7 sind drei Präparationskonzepte dargestellt. Präparation A zeigt eine klassische Kavität für die Aufnahme einer Gussrestauration, jedoch ohne Abschrägung der Präparationsränder. Die Überkupplung geschwächter Höcker (tragender Höcker) sowie das Anlegen einer Stufe stehen im Vordergrund (15). Daneben wird ein weiteres Präparationskonzept (B) in Abbildung 7 gezeigt, bei der ein Höcker anstelle der klassischen Überkuppelung mittels horizontaler Auflage in die Präparation einbezogen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (76). Ein weiteres Konzept (C) beruht auf dem vollständigen Verzicht auf retentive Bereiche (s. Abbildung 7). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (130).


15. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25:535-539, 1994.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999.

130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

2.5.2 Präparation

In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (37). Es werden im Wesentlichen drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abbildung 6); (36,37):

Ein Präparationskonzept lehnt sich an die klassische Präparation von Gussrestaurationen an, bei der die Überkuppelung geschwächter Höcker (tragender Höcker) und das Anlegen einer Stufe – allerdings ohne Abschrägung – beschrieben (s. Abbildung 6, Präparationskonzept A) wird (14). In Abbildung 6 wird ein weiteres Präparationskonzept (B) gezeigt, bei der ein Höcker in die Präparation anstelle der klassischen Überkuppelung mit horizontaler Auflage versehen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (69). Beim dritten Präparationskonzept (C) wird auf retentive

[Seite 23]

Bereiche ganz verzichtet (s. Abbildung 6). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (26).

Bd 15a source

Abbildung 6: Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen im Schema (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (37).


14. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25-8: 535-539, 1994.

26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 222- 9, 2001.

36. Federlin M, Sipos C, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns. Influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 8: 11-7, 2004.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[12.] Bd/Fragment 022 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:19:06 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 3-20
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 10ff; 30: 1ff
In einer Studie von Reich et al. (106) erzielten große vollkeramische Cerec-Restaurationen, die mindestens einen Höcker und die Hälfte der Kaufläche einbezogen, eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte mit einbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatte einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung in Zahnhartsubstanzen

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome" (2;50). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 10). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2;47;75;110).

Bd 22a diss

Abbildung 10: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (29)

- Schmelz(in)fraktur a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung b), c), d)

- Wurzelfraktur horizontal und vertikal e), f), g), h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt.


2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

29. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, in Thieme Verlag (ed): Zahnärztliche Chirurgie. 2000, pp 61-74.

47. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne, Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie. Thieme Verlag, 2005, pp 80-106.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983.

106. Reich SM, Rinne H, Shortall A, Wichmann M. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years A pilot study. J Am Dent Assoc 135:605-612, 2004.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

In einer Studie von Reich et al. (98) erzielen große vollkeramische Cerec-Restaurationen eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte miteinbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatten einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung der Zahnhartsubstanz

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome“ (2,53). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 7). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2,50,68,102).

[Seite 30]

Bd 22a source

Abbildung 7: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (30)

- Schmelz(in)fraktur (a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung (b,c,d)

- Wurzelfraktur horizontal bzw. vertikal (e,f,g,h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt.


2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

30. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates. In: Schwenzer N, Ehrenfeld M, eds. Zahn-Mund- und Kieferheilkunde. Zahnärztliche Chirugie. Thieme Verlag: p. 61-74, 2000.

50. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne. In: Konservierende Zahnheilkunde und Parodontoogie. Georg Thieme Verlag, p. 80-106, 2005.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983.

98. Reich SM, Wichmann M, Rinne H., Shortall A. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years. A pilot study. J Am Dent Assoc 135: 605-12, 2004.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[13.] Bd/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:23:38 WiseWoman
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34:27ff; 35: 1ff
Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (91) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (79) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahre als gering.

Bd 27a diss

Abbildung 11: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (58).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (79;80;82). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (58) (Abbildung 11).


58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994.

82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (85) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke

[Seite 35]

auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (73) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahren als gering.

Bd 27a source

Abbildung 8: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (59).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (73,74,76). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (59) (Abbildung 8).


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994.

76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[14.] Bd/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:20:21 WiseWoman
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 13, Zeilen: 13: 9ff
4. Material und Methode

Bd 36a diss

Abbildung 12: Übersicht Material und Methode

4 Material und Methode

Bd 36a source

Abbildung 9: Übersicht Material und Methode

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Zwar eine Methodenbeschreibung, die durchaus auch identisch zu einer anderen Studie sein kann. Hier ist aber die Darstellung übernommen. Auch ist es unverständlich, warum nicht auf die Parallelstudie Bezug genommen wird.

Sichter
(Hindemith)

[15.] Bd/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:19:36 WiseWomanBot
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 44, Zeilen: 1ff
Bd 38a diss

Abbildung 13: Präparation A

- vestibuläre Wandstärke: 1,0mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion

Abbildung 14: Präparation B

-vestibuläre Wandstärke: 1,0mm mit horizontaler Reduktion

-orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion

Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1,5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M8] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 13, 14, 15a, 15c).

Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt:

Präparation A (s. Abbildung 13; 15a; 15b):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Präparation B (s. Abbildung 14; 15c; 15d):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Bd 38a source

Abbildung 10A: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke bei Präparation A (O= oraler Höcker)

Abbildung 10B: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke mit horizontaler Reduktion bei Präparation B (O=oraler Höcker)

Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1.5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M9] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 10,11A,12A).

Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt:

Präparation A (s. Abbildung 10A; 11A; 11B):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Präparation B (s. Abbildung 10B; 12A; 12B):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[16.] Bd/Fragment 079 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 20:02:32 Hindemith
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1-21
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 80, Zeilen: 80: 3ff
[In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs] einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (54;66;83;89;115).

6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die in dieser Untersuchung simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5 N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (33;35;72;73).

Ein in vitro Test stellt immer eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (71). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie- Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (71) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermische/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (105) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung.


33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003.

71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993.

73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003.

89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993.

105. Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45:656-660, 1990.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (56,63,77,83,87,105). [...]

6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung (TCML)

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (4,33-35,48,66,84,85,97).

Ein in vitro Test stellt immer nur eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (67). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie-Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (67) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermisch/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (97) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo- Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro- Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung.


4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007.

34. Federlin M, Männer T, Hiller K-A, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10: 126-33, 2006.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003.

66. Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaption and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21: 39-46, 1993.

67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990.

77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003.

83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

87. Mörmann WH. Technischer Stand und klinische Bewährung. 20 Jahre keramische CEREC CAD/CAM Restaurationen. Zahnärztl Mitt 96-11: 58-65, 2006.

97. Reich E, Federlin M, Schmalz G. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45-10: 656-660, 1990.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[17.] Bd/Fragment 086 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 13:03:06 Hindemith
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 26-33
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 87, Zeilen: 22ff
Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Höckerwände sind in der vorliegenden Studie keine Frakturen des Zahnes oder Schmelzabplatzungen aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer Chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Kavität vermieden werden kann. Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Resthöckerwänden, sind in der vorliegenden Studie keine Fraktur der Zahnhartsubstanz oder Schmelzabplatzung aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Präparation vermieden werden kann.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[18.] Bd/Fragment 087 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 13:00:27 Hindemith
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 1-2
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 87, Zeilen: 29ff
[Durch die Eingliederung eines Provisoriums] ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet und somit das Frakturrisiko stark erhöht. Durch die Eingliederung eines Provisoriums ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet, und somit das Frakturrisiko stark erhöht.
Anmerkungen

Ein VErweis auf die Quelle fehlt. Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith)

[19.] Bd/Fragment 088 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 12:51:00 Hindemith
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 1-8; 12-24; 33-34
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 88, Zeilen: 1ff
7. Zusammenfassung

In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre Höcker auf 1,0mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0mm horizontal reduziert. [...] Die Rissbildung im Schmelz wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt.

Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen (Präparation A (25,7%) und B (41,8%)) bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant höhere Farbpenetrationswerte als die Präparation A. [...]

Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten [Restaurationsgrenzen 16,1%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 60,3% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 40,0%.]

7 Zusammenfassung

In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationsformen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre, nichttragende Höcker auf 1,0 mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0 mm horizontal reduziert, so dass darüber eine Keramikschichtstärke von 2,0 mm zu realisieren war. Die Schmelzrissbildung wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt.

Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte bei einer Zusammenfassung der Daten für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen, Präparation A (39,7%) und B (13,0%), bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant geringere Farbpenetrationswerte als die Präparation A.

Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten Restaurationsgrenzen 7,7%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 19,8% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 99,3%.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith)






[[QTitel::Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen. Eine In vitro Studie [sic]| ]]

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki