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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Martin Stangl
Titel    Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen. Eine In vitro Studie [sic]
Jahr    2009
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Zahnheilkunde der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg
URL    http://epub.uni-regensburg.de/12221/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    44


Fragmente der Quelle:
[1.] Bd/Fragment 001 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 13:22:33 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 01, Zeilen: 06-08; 15-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 08, Zeilen: 06-28
Hierfür stehen heute, abhängig von Defektgröße und – lokalisation, Glasionomerzemente, Kompomere, Hybridionomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.

[....] Die Adhäsivtechnik soll zudem einen dauerhaften, kraftschlüssigen Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz gewährleisten, welcher die Frakturhäufigkeit von Keramik und Zahnhartsubstanz reduziert.

Die Präparation ausgedehnter Zahnhartsubstanzdefekte, die mit Inlays oder Teilkronen versorgt werden, hat einen destabilisierenden Effekt und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Bereits geringe Kaukräfte können zu Höckerdeformationen und Infrakturen im Schmelz oder Dentin bis hin zu Zahnfrakturen führen. Gerade bei vitalen Zähnen können daher Hypersensibilisierung und pulpitische Beschwerden die Folge ebendieser (In-)Frakturen sein. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen.

Ziel der vorliegenden in vitro Studie war es, zu klären, inwieweit bei Kavitäten, die mit vollkeramischen Teilkronen unter Verwendung eines selbstadhäsiven, dualhärtenden Composite-Befestigungs-Zements versorgt wurden, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz am nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöcker durch die Form der Präparation beeinflusst werden.

Dazu stehen heute, abhängig von Defektgröße und –lokalisation, Glasionomerzemente, Hybridionomere, Kompomere, Komposite, metallkeramische und vollkeramische Restaurationen zur Verfügung.

[....] Durch die Adhäsivtechnik wird ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt, welcher die Frakturgefahr der Keramik und der Zahnhartsubstanz verringert.

Die Präparation ausgedehnter Kavitäten hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der betroffenen Zähne zur Folge. Mechanische Belastungen führen daher zu Verformungen der Höcker und zu Infrakturen im Schmelz oder Dentin oder im Extremfall sogar zu Frakturen des Zahnes. Solche (In-)frakturen können bei vitaler Pulpa Hypersensibilitäten und pulpitische Beschwerden zur Folge haben. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach gefordert, solche Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen zu versorgen.

Ziel der vorliegenden in vitro Untersuchung war es zu ermitteln, inwieweit die Präparation des nichttragenden, stark ausgedünnten Resthöckers, unter Verwendung eines dualhärtenden Befestigungskomposits, die marginale Integrität und die Rissbildung im Schmelz beeinflusst, wenn eine Versorgung mit vollkeramischen Teilkronen erfolgt.

Anmerkungen

Der Autor verschleiert die Herkunft des Textes, ohne die Quelle zu nennen. Dabei behält er die Reihenfolge des Beschriebenen, benutzt Synonyme und vertauscht einzelne Satzbestandteile. Durch das Vertauschen einzelner Wörter, z.B. bei Alliterationen wird die Quelle ohne Nennung verschleiert.

Sichter

[2.] Bd/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 13:30:14 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 002, Zeilen: 01-06; 10-27
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 009-010, Zeilen: 009:01-06; 010:01-19
2. Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Massen finden schon seit mehr als zwei Jahrhunderten Anwendung in der Zahnmedizin. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet „gebrannte Erde“ (103;127). Moderne, in der Zahnheilkunde verwendete Keramiken entwickelten sich aus Porzellan (30).

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Entwicklung von metallfreien, vollkeramischen Inlays und Kronen (48;118). Schon bald zeigten sich jedoch aufgrund der Sprödigkeit der Keramiken und der Zementierung mit Zinkoxid-Phosphatzement zahlreiche Misserfolge (9;112;113;127). Dies führte dazu, dass indikationseinschränkende Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigkeit mittels Gefügeverstärkung und defektminimierender Herstellungsverfahren ausgeglichen wurden. Zuverlässige Erfolgsraten lieferten seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Verfahren, neben der Sintertechnologie auch Press-, Guss-, und Fräsverfahren, die sich nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten (30). Auch die Entwicklung der Adhäsivtechnik 1955 durch Buonocore (17) verstärkte die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte so das Risiko von Frakturen aufgrund eines kraftschlüssigen und dauerhaften Verbundes zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (44;101;127).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Der Begriff Dentalkeramiken umfasst verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, die in Wasser schwer löslich und zu mindestens 30% kristallin sind (54;61). Dentalkeramiken lassen sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung der jeweils selben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab. 1) abgrenzen. Ein erhöhter Feldspatanteil bietet verbesserte Viskosität und Standfestigkeit, beides sind Voraussetzungen für das Modellieren im zahntechischen Labor (30).


103. Qualtrough AJ, Wilson NH, Smith GA. Porcelain inlay: a historical view. Oper Dent 15:61-70, 1990.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004.

112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989.

113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001.

17. Buonocore.G. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materialsto enamel surfaces. J Dent Res 34:849-853, 1955.

44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

[Seite 008]

2 Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Werkstoffe wurden bereits in der Frühgeschichte der Menschheit verwendet. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet so viel wie „gebrannte Erde“ (95,113). Die heutigen Dentalkeramiken entwickelten sich aus dem Porzellan, [...]

[Seite 009]

Zinkoxidphosphatzement für hohe Misserfolgsraten verantwortlich (8,103,104,113). Aus diesem Grund war man bemüht, die indikationseinschränkenden Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigekeit durch Gefügeverstärkung und defektminimierende Herstellungsverfahren zu beseitigen. Nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten sich seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Technologien zur Herstellung vollkeramischer Restaurationen, wie Sintertechnologie, Guss-, Press- und Fräsverfahren (31). Aber erst durch die Entwicklung der Adhäsivtechnik (Buonocore (17) 1955) verstärkte sich die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte somit das Risiko einer Fraktur (113). Grund hierfür war ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (45,94).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Unter dem Begriff Dentalkeramiken fasst man verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe zusammen, die in Wasser schwer löslich und wenigstens zu 30% kristalliner Struktur sind (56,71). Die Dentalkeramiken unterscheiden sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung derselben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab.1). Der erhöhte Feldspatanteil verbessert die Viskosität und Standfestigkeit, die Voraussetzung zum Modellieren sind (31).


95. Qualthrough AJE, Wilson NHF, Smith GA. The porcelain inlay: A historical review. Oper Dent 15: 61-70, 1990.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989.

104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001.

17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556- 8, 2002.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

Anmerkungen

Der Autor gibt zwar großteils dieselben Quellen an, jedoch findet die Präsentation des Inhalts in derselben Reihenfolge wie bei der Quelle auf. Zudem ist es ungewöhnlich, dass das bei Zitaten aus mehreren Quellen, der nahezu gleiche Wortlaut zustande kommt.

Sichter

[3.] Bd/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-14 20:45:08 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 003, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 010, 011, Zeilen: 010: 20-26; 011: 1-11
Bd 03a diss

Tabelle 1: Unterschiede in der Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, durch die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde stark an Wert gewonnen haben:

- Ästhetik (48;101)

- Biokompatibilität (30;48;54;89;101)

- Hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (30;89)

- Geringe Plaqueakkumulation (54;101)

- Geringe thermische Leitfähigkeit (48;127)

- Kein toxisches oder allergenes Potential (48;101)

Nicht zu vernachlässigen sind zahlreiche Nachteile der Dentalkeramik, die es nach wie vor zu verbessern gilt: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Formungsvermögen (61). Dadurch ist bereits bei sehr geringgradigen Gefügefehlern die Gefahr der Rissbildung in der Keramik erhöht (48;54;89). Weitere Merkmale sind hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (sog. Sprödbruchverhalten); (48;54).

Die für die zahnärztliche Praxis und Dentallabore erhältlichen keramischen Werkstoffe zur Herstellung von vollkeramischem Ersatz sind vielfältig. Eine Einteilung der entsprechenden Dentalkeramiken (s. Abb. 1) kann nach der werkstofflichen Zusammensetzung, nach dem Herstellungsverfahren, der Befestigungsweise und der klinischen Anwendung vorgenommen werden (10;101;118).


30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

Bd 03a source

Tabelle 1: Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde ideal erscheinen lassen:

- Ästhetik (51,94)

- Biokompatibilität (31,51,56,83,94)

- hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (31,83)

- geringe Plaqueakkumulation (56,94)

- geringe thermische Leitfähigkeit (51,113)

[Seite 11]

- kein toxisches oder allergenes Potential (51,94)

Demgegenüber besitzt dieses Restaurationsmaterial auch zahlreiche Nachteile: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Verformungsvermögen (71). Dies macht sie besonders empfindlich für winzige Fehler in ihrem Gefüge, die Ausgangspunkt für Risse sein können (51,56,83). Ebenso kennzeichnend sind die hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (Sprödbruchverhalten); (51,56).

Heutzutage steht dem Zahnarzt eine Reihe von verschiedenen keramischen Werkstoffen zur Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz zur Verfügung. Die Klassifikation der erhältlichen Dentalkeramiken (s. Tab. 2) kann nach ihrer werkstofflichen Zusammensetzung, nach ihrem Herstellungsverfahren, nach ihrem Befestigungsverfahren und/oder ihrer klinischen Anwendung erfolgen (8,94,107).


31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

51. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. 3 ed. Thieme Verlag, 2007.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Verfasserin bemüht sich, die Herkunft des Textes zu verschleiern, jedoch verwendet sie die selbe Inhaltliche Reihenfolge, dieselbe Reihenfolge bei Aufzählungen sowie dieselben Literaturverweise.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[4.] Bd/Fragment 004 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-15 09:16:54 Hindemith
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 12ff; 12: 1ff
2.2.1 Industriekeramik

Die Formgebung von sogenannten Industriekeramiken ist im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken vom Herstellungsprozess des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (115). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (54;66;115). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (66). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System.

Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 2).


22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

2.2.1 Industriekeramik

Im Gegensatz zu laborgefertigten Keramiken ist die Formgebung von Industriekeramiken von der Herstellung des Werkstoffes fertigungstechnisch getrennt. Industriell hergestellte Keramiken aus Sinter-, Glas- oder Zirkonoxidkeramiken erfüllen die Anforderungen einer möglichst homogenen Struktur, da sie unter standardisierten Bedingungen in Form von Rohlingen (Preforms) produziert werden können (105). Die mechanischen Eigenschaften, wie Bruchzähigkeit und Festigkeit werden erhöht und rissinduzierende Poren oder Verunreinigungen durch Perfektionierung des Sintervorgangs weitgehend vermieden (56,63,105). Durch diese „fehlerfreien“ Materialien kann die Gefahr des unterkritischen Risswachstums und des Bruchversagens keramischer Restaurationen reduziert werden (63). Momentan sind verschiedene computergestützte Verfahren verfügbar, um aus industriell

[Seite 12]

vorgefertigten Keramikblöcken vollkeramische Restaurationen herzustellen, wie z. B das Cerec – System.

Ein Beispiel für industriell hergestellte Keramik ist die Vita Mark II Keramik, eine aluminiumoxidangereicherte Feinstpartikelfeldspatkeramik (22); (s. Tab. 3).


22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[5.] Bd/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-14 21:05:05 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 005, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 012-013, Zeilen: 012: 05-18; 013:02-08
Bd 05a diss

Tabelle 2: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II

Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels dem Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22).

2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen

Man unterscheidet die heute in der Zahnheilkunde gängigen Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen in additive und subtraktive Verfahren. Die additive Methode umfasst Herstellungsverfahren, bei denen die Erstellung der Restauration modellierend-aufbauend erfolgt, wie zum Beispiel die Sinter- oder Lost-Wax-Technik. Subtraktive Verfahren hingegen zeichnen sich durch einen abtragenden Arbeitsprozess aus, in dem aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (61;76).

2.3.1 Sinterverfahren

Durch Sinterung hergestellte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. Hierbei werden unterschiedlich eingefärbte keramische Massen schichtweise aufgetragen und gebrannt. Die dabei entstehende Sinterschrumpfung von 25-30%, die beim Brennen entsteht, muss durch entsprechende Übermodellation ausgeglichen werden (59;126). Sowohl Abbindeexpansion des Stumpfmaterials als auch die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen); (117).


22. Datzmann G. CEREC vitablocs mark II machinable ceramic. Cad/cim In Aesthetic Dentistry: CEREC 10 Year Anniversary Symposium Quintessence Int205-216, 1996.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999.

117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

126. Thonemann B, Federlin M, Schmalz G, Schams A. Clinical evaluation of heat-pressed glass-ceramic inlays in vivo: 2-year results. Clin Oral Investig 1:27-34, 1997

[Seite 012]

Bd 05a source

Tabelle 3: Zusammensetzung von VITABLOCS Mark II (22)

Das Material zeichnet sich durch besonders fein gemahlene Einzelbestandteile (ca. 4μm), hohe Homogenität, hohe Transluzenz und gute farbliche Adaptation gegenüber der Zahnsubstanz aus. Es verfügt über eine Biegefestigkeit von 150 MPa und wird mittels Cerec- System für die Herstellung von Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers genutzt (22).

2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen

Die heute in der Zahnheilkunde verfügbaren Herstellungsverfahren für keramische Restaurationen werden in additive und subtraktive Verfahren unterteilt. Unter der additiven Formgebung werden alle Herstellungsverfahren, wie Sinter- oder Lost-Wax-Technik, bei denen die Erstellung der Restauration modellierend-aufbauend erfolgt, zusammengefasst. Demgegenüber ordnet man der subtraktiven Formgebung alle Verfahren zu, die im Allgemeinen durch den abtragenden Arbeitsprozess charakterisiert sind, da aus vorgefertigten Keramikblöcken die gewünschte Restauration herausgearbeitet wird (69,71).

2.3.1 Sinterverfahren

Gesinterte Keramikrestaurationen werden auf feuerfeste Stümpfe aufgebrannt. Das schichtweise Aufbrennen erfolgt mit unterschiedlich eingefärbten keramischen Massen. Ein

[Seite 013]

Nachteil dieses Verfahrens ist die Schrumpfung der Keramikmassen um 25-30% beim Brennen (60,113). Die Abbindeexpansion des Stumpfmaterials und die Sinterschrumpfung der Keramik müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Volumenverlust beim Brennvorgang so gering wie möglich zu halten. Auf dem Markt erhältliche Produkte sind die zirkoniumoxidverstärkte Keramik Mirage I+II (Fa. Chameleon Dental Produkts, Kansas City, USA), die leuzitverstärkte Keramik Optec HSP (Fa. Jeneric/Pentron, Wallingford, USA), sowie die leuzit- und aluminiumoxidverstärkte Keramik Hi-Ceram (Fa. Vita Zahnfabrik, Bad Säckingen) und Vitadur N (Fa. Vita, Bad Säckingen) (107).


22. Datzmann G. CEREC Vitablocs Mark II Machinable Ceramics, in: Mörmann W.H.(Ed.), In CAD/CIM in Aethetic Dentistry. Cerec 10 year Anniversary Symposium. Quintessence Publishing Co Inc, Berlin 205-15, 1996.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die beiden Sätze in den Zeilen 14-17 entsprechen inhaltlich und in Reihenfolge der Vorlage, wurde sprachlich jedoch variiert.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[6.] Bd/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-14 20:52:23 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-23
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 9ff; 14: 1ff
2.3.2 Gussverfahren

Das Gussverfahren zur Herstellung keramischer Restaurationen ähnelt dem Goldguss und wird mittels des Lost-Wax-Verfahrens realisiert. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium- Fluor-Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (10;30;59;61;115;117). Die entsprechenden Produkte wurden mittlerweile durch Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress); (113;117).

2.3.3 Pressverfahren

Die Firma Ivoclar bietet mit dem IPS-Empress-System ein Pressverfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und ein em Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (10;30;59;115;126). Abschließend erfolgen Farbgebung und Glasurbrand. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers, jedoch nicht für Vollkronen oder Brücken. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (10;83;113).


10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003.

113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

117. Schmalz G, Geurtsen W. Keramik-Inlays und -Veneers. Stellungnahme der DGZMK 3: 2001.

126. Thonemann B, Federlin M, Schmalz G, Schams A. Clinical evaluation of heatpressed glass-ceramic inlays in vivo: 2-year results. Clin Oral Investig 1:27-34, 1997.

2.3.2 Gussverfahren

Die Herstellung der keramischen Restauration ähnelt dem Goldguss und folgt dem Prinzip der Lost-Wax-Technik. Dabei wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet. Die Glasmasse wird bei 1370°C verflüssigt und mittels Schleudergussverfahren in eine Gussform eingebracht. Anschließend wird der durchsichtige, amorphe Glaskörper durch eine Wärmebehandlung bei 1070°C für 6h keramisiert, so dass schließlich 55 Vol.-% der Restauration in kristalliner und 45 Vol.-% in nichtkristalliner Form vorliegen. Die bekanntesten gießbaren Glaskeramiksysteme sind Dicor, bei dem Tetrasilizium-Fluor- Glimmer Kristalle verwendet werden, und die Hydroxylapatitkeramik Cerapearl (8,31,60,71,105,107). Die Produktion wurde eingestellt und durch Herstellung von Materialien mit höheren Festigkeiten und verbesserter Ästhetik ersetzt (z.B.: Empress) (104,107).

2.3.3 Pressverfahren

Ein Verfahren zur Herstellung von keramischen Restaurationen im Pressverfahren ist das IPS-Empress System der Firma Ivoclar. Ähnlich dem Gussverfahren wird die Wachsmodellation in eine spezielle Einbettmasse eingebettet und ausgewachst (Lost-Wax- Technik). Anschließend wird die Glaskeramik bei 1050 - 1180°C und einem Druck von 5 bar in die Hohlform gepresst (8,31,60,105,113). Zum Abschluss können Farbgebung und Glasur erfolgen. Aufgrund einer Festigkeit von ca. 220 MPa eignet sich die leuzitverstärkte Glaskeramik Empress 1 für Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers. Um durch eine erhöhte Festigkeit die Indikationsbreite zu erweitern, wurde Empress 2 entwickelt. Diese Glaskeramik ist mit Lithiumdisilikat verstärkt, besitzt eine Festigkeit von 300 – 400 MPa und kann somit für

[Seite 14]

Kronen und kurzspannige, anteriore Brücken bis zum zweiten Prämolar angewendet werden (8,77,104).


8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003.

104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[7.] Bd/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-14 21:09:14 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-12
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 7ff; 16: 4ff
Bd 07a diss

Abb.2: Cerec 3 System

Abb. 3: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) geöffnete Schleifkammer (unten)

Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 2) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Dr. M. Brandestini und Prof. W. Mörmann entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor.

Der Zahnarzt hat die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside) von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung die gewünschte vollkeramische Restauration zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramiken, sogenannter Preforms.

Bd 07a source

Abbildung 1: Cerec 3 System

Abbildung 2: Cerec 3 Schleifeinheit (oben) mit geöffneter Schleifkammer (unten)

Auf die computergestützte Herstellung mittels Cerec (s. Abbildung 1) soll hier besonders eingegangen werden, da dieses in der vorliegenden in vitro Studie zur Anfertigung der Keramikteilkronen diente. Cerec steht für CERramic REConstruktion und wurde 1980 an der Universität von Zürich von Prof. W. Mörmann und Dr. M. Brandestini entwickelt und liegt mittlerweile in der dritten Generation vor, wobei die Verfahrensweise optimiert wurde, aber dennoch auf dem grundlegenden Konzept der ursprünglichen Idee beruht.

[Seite 16]

Durch das Cerec 3 – System (s. Abbildung 1 und 2) hat der Zahnarzt nun die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung direkt am Patienten (chairside), von der Präparation über einen optischen Abdruck bis hin zur Eingliederung, die gewünschte vollkeramische Restauration in einer Sitzung zu erstellen. Auf diesem Weg erfolgt im Gegensatz zu konventionellen indirekten Techniken eine sofortige Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz und weder Abformung noch provisorische Versorgung sind nötig. Ein weiterer Vorteil der maschinellen Fertigung von keramischen Restaurationen ist die Verwendung industriell gefertigter, qualitativ hochwertiger Keramik (83).


83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[8.] Bd/Fragment 008 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 13:36:06 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 008, Zeilen: 05-25
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 016, Zeilen: 016:13-34
Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes im Chairsideverfahren (95). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besp­rüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Ver­messung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (86;94). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (55;94). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolati­onsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (55;93;94;108). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 3) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (94). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glas­keramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).

95. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Lutz F, Krejici I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95:1118-1129, 1985.

86. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM-Systeme zur Herstellung von keramischem Zahnersatz. Teil 1: Systeme ohne zusätzliche Sinterung des keramischen Grundmaterials. ZWR 110:747-754, 2001.

94. Mörmann WH, Bindl A, Apholt W. CEREC 3 Computer-Restaurationen-erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 90:2860-2869, 2000.

55. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Assessment of ceramic restorations according to the Cerec method. Int J Comput Dent 9:153-155, 2006.

93. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitteilungen 3:228-2 30, 2003.

108. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und -Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. Schweiz Monatsschr Zahnmed 2001.

[Seite 016]

Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes in einem Zuge (92). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besprüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Vermessung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (80,91). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (57,91). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolationsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (57,90,91,100). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 2) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/ Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (91). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glaskeramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).


92. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Krejci I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95: 1118-29, 1985.

80. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM Systeme zur Herstellung von keramischen Zahnersatz. ZWR, 110 Jahrg 11: 747-54, 2001.

91. Mörmann WH, Bindl A, Aphold W. Cerec 3 Computer-Restaurationen - erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 23: 48-60, 2000.

57. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Bewertung von Keramikrestaurationen nach der CEREC-Methode: Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde. 1-3, 2005.

90. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitt 3: 228-30, 2004.

100. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. SFCZ-Verlag Zürich, 2001.

Anmerkungen

Komplettplagiat ohne Quellennennung. Zwar werden dieselben Originalarbeiten zitiert. Es ist jedoch kaum vorstellbar, dass dies bei Zitaten aus mehreren Originalarbeiten zum selben Wortlaut führt.

Sichter

[9.] Bd/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 13:41:52 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 01-16
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 017-018, Zeilen: 017:21-27; 018:01-13
2.4.1 Konventionelle Zementierung

Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und entwickeln dabei die Fähigkeit, Materialien fest miteinander zu verbinden (30). Neben ihrer Funktion als Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Weiter werden sie auch als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe verwendet.

Für die Befestigung von Keramikrestaurationen kommen neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente zur Anwendung (6). Voraussetzung für das konventionelle Zementieren ist allerdings neben einer ausreichenden Biegefestigkeit der Keramik (größer als 400MPa) auch die retentive Präparation des zu versorgenden Zahnes.

2.4.2 Adhäsive Befestigung

Erst durch die Entwicklung von Adhäsivsystemen gelang es, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebstoffes miteinander zu verbinden (65). Dadurch soll ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (102).


30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

6. Behr M, Rosentritt M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54:829-837, 2003.

65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992.

102. Pröbster L, Kern K. Kurzvorstellung der aktuellen Keramiksysteme. DZW - Zahntechnik 2002.

[Seite 017]

2.4.1 Konventionelle Befestigung

Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und besitzen dabei die Fähigkeit, Materialien miteinander fest zu verbinden (31). Neben Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Daneben finden sie auch Anwendung als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe.

[Seite 018]

Für die Befestigung von vollkeramischen Restaurationen können neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente verwendet werden (6). Nicht nur die erhöhte Biegefestigkeit der Keramik (größer 400 MPa), sondern auch eine retentive Präparation ist eine Voraussetzung für konventionelles Zementieren (6).

2.4.2 Adhäsive Befestigung

[...]

Die Weiterentwicklung der Adhäsivtechnik führte dazu, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebestoffes miteinander zu verbinden (17,45). [...] Dadurch kann ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (45,94).


31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

6. Behr M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54-8: 829-837, 2003.

17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556­-8, 2002.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Textübernahmen ohne Quellenangabe. In der letzten Zeile des zweiten Absatzes befindet sich in der Quelle noch ein Verweis auf eine Literaturstelle, die hier nicht mehr erwähnt wird.

Sichter

[10.] Bd/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 13:53:18 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 010, Zeilen: 01-02; 12-14; 16-18
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 018-019, Zeilen: 018:14-16; 019:11-20
Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wir die Keramik makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (65). [....]

Bd 10a diss

Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (58)

Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (58)

[....]

Der Verbund zum Dentin stellte lange Zeit ein Problem dar, da Dentin aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil ist. Diese Eigenschaft erschwert den Verbund mit einem hydrophoben Komposit. Durch jede mechanische Bearbeitung auf dem Dentin entsteht eine Schmierschicht, welche einen direkten Kontakt zum kompakten Dentin verhindert. Diese kann mit Hilfe von Säuren oder sauren Monomerlösungen modifiziert oder sogar aufgelöst werden. Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und [einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.]


65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992.

58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

[Seite 018]

Bd 10a source

Abbildung 3: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (59)

Abbildung 4: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (59)

Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wird die Keramik, wie in Abbildung 3 und 4 dargestellt, makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (37).

[Seite 019]

[....]

Der Verbund Dentin-Befestigungskomposit stellte lange Zeit ein Problem dar (60). Dentin ist aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil. Der Verbund zwischen hydrophobem Komposit und hydrophilem Dentin ist dadurch schwer zu realisieren. Außerdem wird die Anbindung durch eine Schmierschicht („smear layer“), die nach jeder mechanischen Bearbeitung entsteht, erschwert. Um einen Verbund zum Dentin herzustellen, muss dieses mit Säuren oder sauren Monomerlösungen behandelt werden. Dabei führt die Verwendung von Phosphorsäure zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und zu einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

Anmerkungen

Textübernahmen und ohne Quellenangabe.

Der erste Satz findet sich in der Quelle wieder. Beide werden als Zitat gekennzeichnet, jedoch stammen diese Zitate aus zwei unterschiedlichen Quellen unterschiedlicher Autoren.

Abbildungsübernahme und Beschriftung mit Verweis auf Originalquelle.

Das Fragment wurde mit Fragment Bd/Fragment_010_07 vereinigt. Fragment Bd/Fragment_010_07 kann gelöscht werden.

Sichter

[11.] Bd/Fragment 010 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-26 13:32:52 MekHunter
Bd, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: Abbildung
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 18, Zeilen: Abbildung
Bd 10a diss

Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (58)

Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (58)


58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

Bd 10a source

Abbildung 3: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (59)

Abbildung 4: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (59)


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Originalquelle ist angegeben.

Das Fragment wurde mit Fragment Bd/Fragment_010_01 vereinigt. Fragment Bd/Fragment_010_07 kann gelöscht werden.

Sichter
(Hindemith)

[12.] Bd/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-16 14:02:32 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 01-02; 27-32
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 019-020, Zeilen: 019:19-20 ;20:30-34
[Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und] einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.

[...]

Keramikinlays können mit rein lichthärtenden, mit kombiniert chemisch-lichthärtenden (dualhärtenden) oder rein chemischhärtenden Befestigungskompositen eingesetzt werden (5;11;36;44;59). Der Vorteil der rein lichthärtenden Materialien ist, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Zeitpunkt der Polymerisation willkürlich bestimmt werden kann und das ganze Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (115).


5. Baltzer A, Vanik-Kaufmann J, Kurbad A, Reichel K. CAD-CAM und Vollkeramik Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, Quintessenz, 2007.

11. Blunck U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahn Prax 54:424-449, 2003.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

[Seite 019]

Dabei führt die Verwendung von Phosphorsäure zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und zu einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.

[Seite 020]

Keramikrestaurationen können mit rein licht- oder chemisch härtenden oder mit kombiniert chemisch-lichthärtenden Kompositen eingesetzt werden (5,9,37,45,60). Der Vorteil von rein lichthärtenden Materialien besteht darin, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Polymerisationszeitpunkt vom Zahnarzt bestimmt werden kann und ein großes Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (105).


5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007.

9. Blunk U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahn Prax 6: 424-449, 2003.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556­-8, 2002.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Textquelle wird verschleiert. Es werden dieselben Arbeiten zitiert, es jedoch auffällig, dass der mit "Keramikinlays" beginnende Satz dieselben vier Quellen aufweist und dann noch fast gleich daraus zusammengefasst wurde.

Sichter

[13.] Bd/Fragment 014 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-17 12:29:57 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 014, Zeilen: 21-31
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 022, Zeilen: 03-15
Große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr direkt oder mit Inlays versorgt werden können, aber dennoch für eine Krone zu gering sind, können mittels einer Teilkrone noch substanzschonend versorgt werden (130). Aufgrund der klinischen Langzeiterfahrung und dem nachgewiesenen kraftschlüssigen Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik sowie der hervorragenden Ästhetik werden heute bevorzugt Feldspatkeramiken zur Anfertigung keramischer Restaurationen verwendet (36).

2.5.1 Definition

In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker in die Präparation mit einbezogen sind (101). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera]mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).]


130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

Für große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr mit Inlays versorgt werden können, aber für eine Krone zu klein sind, besteht die Möglichkeit einer substanzschonenden und zahnfarbenen, ästhetischen Restauration mit vollkeramischen Teilkronen (25). Gegenwärtig wird Feldspatkeramik zur Anfertigung keramischer Restaurationen bevorzugt verwendet. Gründe dafür sind die klinische Langzeiterfahrung, der nachgewiesene kraftschlüssige Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik und die Ästhetik (37).

2.5.1 Definition

In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker mit einbezogen sind (5,37,94). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. [...] Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94).


25. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Clinical evaluation of extensive dentin/enamel-bondedall-ceramic onlays and onlay-crowns. J Dent Res 79: 445-51, 1999.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Der Text hat denselben Inhaltlichen Aufbau, wir die Vorlage. Obwohl aus unterschiedlichen englischsprachigen Quellen zitiert wird, ergibt sich derselbe deutsche Text, der lediglich im Stazbau umgestellt wurde. Ebenso ergibt die Verwendung mehrer Quellen in einem wörtlichen Zitat einen inhaltlich identischen Satz - hier wird jedoch der Satzbau umgestellt. Ungewöhnlich für ein wörtliches Zitat.

Sichter

[14.] Bd/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-01 20:18:46 WiseWomanBot
Bd, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-2
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 22, Zeilen: 16ff
[Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera-] mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94).

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Sowohl in der untersuchten Arbeit als auch in Stangl (2009) findet man ein Zitat, für das zwei Quellen angegeben sind.

Sichter
(Hindemith)

[15.] Bd/Fragment 015 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-17 12:52:50 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 015, Zeilen: 01-06; 10-20
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 022, 023, Zeilen: 022: 16ff; 023: 1ff
[Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera]mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).

2.5.2 Präparation

In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (36). Im Wesentlichen werden drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abb. 7); (35;36).

Bd 15a diss

Abb. 7: Schematische Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (36).

In Abbildung 7 sind drei Präparationskonzepte dargestellt. Präparation A zeigt eine klassische Kavität für die Aufnahme einer Gussrestauration, jedoch ohne Abschrägung der Präparationsränder. Die Überkupplung geschwächter Höcker (tragender Höcker) sowie das Anlegen einer Stufe stehen im Vordergrund (15). Daneben wird ein weiteres Präparationskonzept (B) in Abbildung 7 gezeigt, bei der ein Höcker anstelle der klassischen Überkuppelung mittels horizontaler Auflage in die Präparation einbezogen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (76). Ein weiteres Konzept (C) beruht auf dem vollständigen Verzicht auf retentive Bereiche (s. Abbildung 7). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (130).

Grundsätzlich steht bei der Präparation für Teilkronen aus Keramik ein minimalinvasives Vorgehen im Vordergrund. Die Kavitätengestaltung muss jedoch den Anforderungen und Eigenschaften der ausgewählten Keramik entsprechen. Um Frakturen der Keramik ausschließen zu können, muss deshalb eine gewisse Mindestschichtstärke eingehalten [werden (15;36;76).]


15. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25:535-539, 1994.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

76. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen. ZBay Online 9 3:17-22, 1999.

130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94).

2.5.2 Präparation

In der Literatur existieren bislang keine allgemein anerkannten Präparationsrichtlinien für keramische Teilkronen (37). Es werden im Wesentlichen drei Präparationskonzepte unterschieden (s. Abbildung 6); (36,37):

Ein Präparationskonzept lehnt sich an die klassische Präparation von Gussrestaurationen an, bei der die Überkuppelung geschwächter Höcker (tragender Höcker) und das Anlegen einer Stufe – allerdings ohne Abschrägung – beschrieben (s. Abbildung 6, Präparationskonzept A) wird (14). In Abbildung 6 wird ein weiteres Präparationskonzept (B) gezeigt, bei der ein Höcker in die Präparation anstelle der klassischen Überkuppelung mit horizontaler Auflage versehen wird, da aufgrund der adhäsiven Befestigung die Präparation nicht retentiv sein muss (69). Beim dritten Präparationskonzept (C) wird auf retentive

[Seite 23]

Bereiche ganz verzichtet (s. Abbildung 6). Die „Retention“ beruht hier rein auf dem Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz über das Adhäsivsystem. Ausreichend starke Resthöcker werden belassen (26).

Bd 15a source

Abbildung 6: Darstellung der Präparationskonzepte für vollkeramische Teilkronen im Schema (A) an konventionelle Gussfüllungen angelehnte, retentive Präparation; (B) Präparation mit horizontaler Auflage; (C) Präparation unter Verzicht auf retentive Elemente (37).

Bei der Präparation von Teilkronen aus Keramik wird insgesamt ein möglichst minimalinvasives Vorgehen angestrebt. Die Präparation muss jedoch den Anforderungen und Eigenschaften der ausgewählten Keramik entsprechen. Dies bedeutet, dass eine bestimmte Mindestschichtstärke eingehalten werden sollte, um Frakturen der Keramik ausschließen zu können (14,37,69).


14. Broderson SP. Complete-crown and partial-coverage tooth preparation designs for bonded cast ceramic restorations. Quintessence Int 25-8: 535-539, 1994.

26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 222- 9, 2001.

36. Federlin M, Sipos C, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns. Influence of preparation design and luting material on margin integrity - a scanning electron microscopic study. Clin Oral Investig 8: 11-7, 2004.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Quelle 130 ist in englisch abgefasst, wird jedoch wortgleich übersetzt.

Sichter
(Hindemith)

[16.] Bd/Fragment 016 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-17 13:24:17 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 016, Zeilen: 08-24
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 023-024, Zeilen: 023:10ff; 024:01ff
2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro

Federlin et al. (35) untersuchten den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 7) hergestellt. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt und die marginale Integrität mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss. Bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Frakturraten und der hohen Farbpenetrationswerte während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Lang et al. (81) konnten sowohl im Schmelz als auch im Dentin mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen deutliche Nachteile feststellen. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser [Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (35;81).]


35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000.

[Seite 023]

2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro Federlin et al. (35) untersuchte den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 6) hergestellt. Der tragende Höcker wurde überkuppelt, horizontal angeschrägt oder komplett reduziert und mit einer Stufe versehen, wobei der nichttragende Höcker erhalten blieb. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt. Danach wurde mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie die marginale Integrität ermittelt. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss, bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein

[Seite024]

signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Farbpenetrationswerte und der hohen Frakturraten während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Auch Lang et al. (75) kamen zum gleichen Ergebnis: sowohl im Schmelz als auch im Dentin konnten mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen keine befriedigenden Ergebnisse erzielt werden. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (37,75).


35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

Anmerkungen

Text übernommen ohne Quellenangabe.

Sichter

[17.] Bd/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-17 13:27:54 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 01-20
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 024, Zeilen: 10ff
[Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser] Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (35;81).

Der Einfluss der Schichtdicke der Keramik auf die Frakturanfälligkeit und die marginale Adaptation von Cerec Teilkronen abhängig von der Präparationsgeometrie bei adhäsiver Befestigung mit dem selbstätzenden, dualhärtenden Befestigungskomposit RelyX Unicem, sowie mit dem dualhärtenden Befestigungsmaterial Variolink II wurde von Federlin et al. (33) untersucht. 80 extrahierte Oberkiefermolaren wurden nach zwei verschiedenen Präparationsdesigns präpariert (siehe Abbildung 7, Präparationskonzept A und B). Neben dem Präparationsdesign und dem Befestigungsmaterial wurden unterschiedliche Keramikschichtdicken untersucht: Die Keramik der mit Cerec 3 angefertigten Teilkronen wurden auf 0,5 - 1,0 mm in der einen Gruppe und auf 1,5 - 2,0 mm in der anderen Gruppe reduziert. Dabei zeigte sich, dass die Präparationsform keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die marginale Adaptation und die Frakturanfälligkeit hat. Bezüglich des Befestigungsmaterials zeigten sich keine Unterschiede zwischen dem selbstätzenden Befestigungskomposit RelyX Unicem und dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II in Verbindung mit Excite als Adhäsivsystem. Es konnte gezeigt werden, dass die geforderte Mindestschichtstärke für Keramikteilkronen aus Feldspat von 1,5 - 2,0 mm unbedingt eingehalten werden sollte, um Keramikfrakturen zu vermeiden.

Fischer (40) führte eine rasterelektronenmikroskopische Auswertung der vorangegangenen Studie von Federlin et al. (33) durch.


35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007.

40. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Präparationsform, des Befestigunsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaption (Rasterelektronenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie; med. Dissertation Universität Regensburg. 2005.

Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (37,75).

Eine weitere in vitro Studie von Federlin et al. (33) befasste sich mit dem Einfluss der Schichtdicke der Keramik auf die Frakturanfälligkeit und die marginale Adaptation von Cerec Teilkronen abhängig von der Präparationsgeometrie bei adhäsiver Befestigung mit dem selbstätzenden, dualhärtenden Befestigungskomposit RelyX Unicem, sowie mit dem dualhärtenden Befestigungsmaterial Variolink II. An 80 extrahierten Oberkiefermolaren wurde nach zwei verschiedenen Präparationsdesigns präpariert (siehe Abbildung 6, Präparationskonzept A und B). Neben dem Präparationsdesign und dem Befestigungsmaterial wurden unterschiedliche Keramikschichtdicken untersucht: Die Keramik der mit Cerec 3 angefertigten Teilkronen wurden auf 0,5 - 1,0 mm in der einen Gruppe und auf 1,5 - 2,0 mm in der anderen Gruppe reduziert. Dabei zeigte sich, dass die Präparationsform keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die marginale Adaptation und die Frakturanfälligkeit hat. Bezüglich des Befestigungsmaterials zeigten sich keine Unterschiede zwischen dem selbstätzenden Befestigungskomposit RelyX Unicem und dem dualhärtenden Befestigungskomposit Variolink II in Verbindung mit Excite als Adhäsivsystem. Es konnte gezeigt werden, dass die geforderte Mindestschichtstärke für Keramikteilkronen aus Feldspat von 1,5 - 2,0 mm unbedingt eingehalten werden sollte, um Keramikfrakturen zu vermeiden.

Fischer (42) führte eine rasterelektronenmikroskopische Auswertung der vorangegangenen Studie von Federlin et al (33) [...] durch.


37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000.

42. Fischer J. Vollkeramische CEREC 3 Teilkronen: Einfluss der Praparationsform, des Befestigungsmaterials und der Keramikdicke auf die marginale Adaptation (Rasterelektonenmikroskopische Auswertung). Eine in vitro Studie. Diss Universität Regensburg, 2005.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007.

Anmerkungen

Textübernahme ohne Quellenangabe.

Sichter

[18.] Bd/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-17 13:58:35 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 01-07; 17-35
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 025-026, Zeilen: 025:13-34 ;026 :01-09
[Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität] durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0mm nicht signifikant beeinflusst wird. In Bezug auf die Rissbildung konnte gezeigt werden, dass es mit abnehmender Resthöckerstärke tendenziell zu einer zusätzlichen Rissbildung kommt. Ebenso erhöhte sich die Anzahl an Rissen durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Somit empfehlen Krifka et al. (73), um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0mm für Inlays und Teilkronen am nichttragenden Höcker nicht zu unterschreiten.

[...]

In einer in vitro Studie von Mehl et al. (91) wurde bei stark ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung im Rasterelektronenmikroskop untersucht. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden auf 2,4mm in der einen und auf 1,3mm in der anderen Gruppe ausgedünnt. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei den Zähnen mit 1,3mm Wandstärke mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4mm Wandstärke. Kompositinlays entwickelten signifikant mehr Randspalten, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays ablehnen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Wandstärken von 2,4mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu empfehlen, aber bei einer Reduzierung der Wandstärke auf 1,3mm und zusätzlicher Dentinbeteiligung bedarf es nach Ansicht der Autoren weiterer Abklärung.

Habekost et al. (53) setzte sich in einer in vitro Studie mit dem Frakturverhalten von vollkeramischen Restaurationen auseinander, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung. Eine Inlaypräparation und zwei Teilkronenpräparationen wurden jeweils mit zwei unterschiedlichen Keramiken versorgt und bis zur Fraktur belastet. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Zwischen den einzelnen [Keramiken gab es keine Unterschiede.]


73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay-Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

[Seite 025]

Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0 mm nicht signifikant beeinflusst wurde. Mit abnehmender Resthöckerstärke erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Rissbildung im Schmelz. Die Rissanzahl stieg durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Daher sollte, um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0 mm für Inlays und Teilkronen nicht unterschreiten werden.

Mehl et al. (85) untersuchten bei extrem ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden in der einen Untersuchungsgruppe auf 2,4 mm und in der anderen Untersuchungsgruppe auf 1,3 mm reduziert. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei der Gruppe mit 1,3 mm Restwandstärke signifikant mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4 mm Restwandstärke. Bei den Kompositinlays zeigte sich signifikant mehr Randspalt, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays nicht empfehlen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Restwandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu befürworten. Die Reduzierung der Restwandstärke auf 1,3 mm mit zusätzlicher Dentinbegrenzung der Kavität approximal ist nach Ansicht der Autoren noch genauer zu untersuchen.

Habekost et al. (55) untersuchten in einer in vitro Studie das Frakturverhalten von Keramikteilkronen, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung: In der ersten Gruppe erfolgte

[Seite 026]

eine Inlay-, in der zweiten und dritten Gruppe eine Teilkronenpräparationen, wobei die Höcker zum einen lingual und zum anderen lingual und bukkal überkuppelt wurden. Nach der Herstellung der Keramikrestaurationen aus Super Porcelain EX-3 und Vitadur Alpha Ceramics für jede Gruppe, wurde der Belastungstest mit einer Kugel von 3,0 und 10,0 mm Durchmesser bis zur Fraktur jedes Zahnes durchgeführt. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Dabei hatten die Proben, die mit der 10,0 mm Kugel belastet wurden, einen höheren Widerstand. Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede.


85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay-restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006.

Anmerkungen

Textübernahmen und Satzumstellung ohne Quellenangabe.

Sichter

[19.] Bd/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 10:27:14 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 020, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 026-027, Zeilen: 026:08ff; 027:01ff
[Zwischen den einzelnen] Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. (53) bevorzugen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet.

2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo

Lang et al. (79) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist.

Van Dijken et al. (130) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entscheiden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik.

In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (38) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc[lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen.]


53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000.

[Seite 026]

Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. empfehlen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet.

2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo

Lang et al. (73) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist.

Van Dijken et al. (26) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entschieden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische

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Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik.

In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (39) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen.


73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 2229, 2001.

39. Felden A, Schmalz G, Federlin M, Hiller K-A. Retrospective clinical investigation and survival analysis on ceramic inlays and partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 2: 161-7, 1998.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[20.] Bd/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 10:38:49 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 020, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 027-028, Zeilen: 027:010ff; 028:01ff
[Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc]lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (38) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS- Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar.

Frankenberger et al. (45) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (112) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (70) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder[ auf.]


38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000.

45. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-reinforced glass ceramic inlays and onlays after six years: clinical behavior. Oper Dent 25:459-465, 2000.

112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989.

70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999.

[Seite 27]

Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (40) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS-Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar.

Frankenberger et al. (47) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive

[Seite 028]

Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (103) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (46) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder auf.


40. Felden A, Schmalz G, Hiller K-A. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4: 199-205, 2000.

47. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-Reinforced Glass Ceramic Inlays and Onlays after six years: Clinical behaviour. Oper Dent 25: 459-65, 2000.

103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989.

46. Frankenberger R, Krämer N, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years - a clinical study. J Dent 27: 325-31, 1999.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[21.] Bd/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 10:46:49 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 01-17
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 028, Zeilen: 12ff
[Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (70) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder ]auf. Weder die im Dentin befindlichen Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign mit Höckerersatz beeinflussten den klinischen Erfolg.

In einer prospektiven „split mouth“ Studie verglichen Federlin et al. (37) über drei Jahre Teilkronen aus Keramik und Gold miteinander. Zu diesem Zweck wurden an 29 Patienten 58 Restaurationen hergestellt. Die Teilkronen aus Keramik wurden mit Vita Mark II Feldspatkeramik mittels Cerec 3 gefertigt und mit Variolink II und Excite adhäsiv eingesetzt. Die Goldrestaurationen aus Degulor C wurden mit Harvard Zement befestigt. Eine klinische Untersuchung erfolgte beim Einsetzen, sowie nach ein, zwei und nach drei Jahren. Nach drei Jahren musste lediglich eine Keramikteilkrone ersetzt werden und zwei Keramikteilkronen zeigten okklusal starke Abrasionen. In dem Beobachtungszeitraum von nur drei Jahren wurden insgesamt keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Gold- und Keramikteilkronen gefunden, so dass Teilkronen aus Keramik eine Alternative zum „Goldstandard“ darstellen. Innerhalb der Gruppe der vollkeramischen Teilkronen jedoch traten marginale Insuffizienzen und Verfärbungen auf, die signifikant waren. Die Verlustrate nach drei Jahren betrug für die Goldteilkrone 0% und für die vollkeramische Versorgung 6,9%. Die vollkeramische Teilkrone erfüllt nach drei Jahren somit die Richtlinien der American Dental Association eines zahnfarbenen Restaurationsmaterials für das Seitenzahngebiet.


70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999.

37. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller KA, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11:345-352, 2007.

Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (46) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder auf. Weder die im Dentin befindlichen Restaurationsränder, noch das Präparationsdesign mit Höckerersatz beeinflussten den klinischen Erfolg.

[...]

In einer prospektiven „split mouth“ Studie verglichen Federlin et al. (38) über drei Jahre Teilkronen aus Keramik und Gold miteinander. Zu diesem Zweck wurden an 29 Patienten 58 Restaurationen hergestellt. Die Teilkronen aus Keramik wurden mit Vita Mark II Feldspatkeramik mittels Cerec 3 gefertigt und mit Variolink II und Excite adhäsiv eingesetzt. Die Goldrestaurationen aus Degulor C wurden mit Harvard Zement befestigt. Eine klinische Untersuchung erfolgte beim Einsetzen, sowie nach ein, zwei und nach drei Jahren. Nach drei Jahren musste lediglich eine Keramikteilkrone ersetzt werden und zwei Keramikteilkronen zeigten okklusal starke Abrasionen. In dem Beobachtungszeitraum von nur drei Jahren wurden insgesamt keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Gold- und Keramikteilkronen gefunden, so dass Teilkronen aus Keramik eine Alternative zum „Goldstandard“ darstellen. Innerhalb der Gruppe der vollkeramischen Teilkronen jedoch traten marginale Insuffizienzen und Verfärbungen auf, die signifikant waren. Die Verlustrate nach drei Jahren betrug für die Goldteilkrone 0% und für die vollkeramische Versorgung 6,9%. Die vollkeramische Teilkrone erfüllt nach drei Jahren somit die Richtlinien der American Dental Association eines zahnfarbenen Restaurationsmaterials für das Seitenzahngebiet.


46. Frankenberger R, Krämer N, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years - a clinical study. J Dent 27: 325-31, 1999.

38. Federlin M, Wagner J, Männer T, Hiller K-A, Schmalz G. Three-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 11-4: 345-352, 2007.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[22.] Bd/Fragment 022 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 13:19:20 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 3-20
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 10ff; 30: 1ff
In einer Studie von Reich et al. (106) erzielten große vollkeramische Cerec-Restaurationen, die mindestens einen Höcker und die Hälfte der Kaufläche einbezogen, eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte mit einbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatte einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung in Zahnhartsubstanzen

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome" (2;50). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 10). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2;47;75;110).

Bd 22a diss

Abbildung 10: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (29)

- Schmelz(in)fraktur a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung b), c), d)

- Wurzelfraktur horizontal und vertikal e), f), g), h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt. Die echten Lamellen [bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen.]


2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

29. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, in Thieme Verlag (ed): Zahnärztliche Chirurgie. 2000, pp 61-74.

47. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne, Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie. Thieme Verlag, 2005, pp 80-106.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983.

106. Reich SM, Rinne H, Shortall A, Wichmann M. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years A pilot study. J Am Dent Assoc 135:605-612, 2004.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

In einer Studie von Reich et al. (98) erzielen große vollkeramische Cerec-Restaurationen eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte miteinbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatten einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung der Zahnhartsubstanz

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome“ (2,53). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 7). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2,50,68,102).

[Seite 30]

Bd 22a source

Abbildung 7: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (30)

- Schmelz(in)fraktur (a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung (b,c,d)

- Wurzelfraktur horizontal bzw. vertikal (e,f,g,h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt. Die echten Lamellen bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen.


2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

30. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates. In: Schwenzer N, Ehrenfeld M, eds. Zahn-Mund- und Kieferheilkunde. Zahnärztliche Chirugie. Thieme Verlag: p. 61-74, 2000.

50. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne. In: Konservierende Zahnheilkunde und Parodontoogie. Georg Thieme Verlag, p. 80-106, 2005.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983.

98. Reich SM, Wichmann M, Rinne H., Shortall A. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years. A pilot study. J Am Dent Assoc 135: 605-12, 2004.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[23.] Bd/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 11:03:56 MekHunter
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KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
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No
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Seite: 023, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 030-031, Zeilen: 030:03ff; 031:01ff
[Die echten Lamellen ]bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (87). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (87). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (87) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (134). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (87;134).

Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (110). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (109) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (110). Zachrisson et al. (134) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (50). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2;50;109). Des Weiteren traten Schmelzrisse am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2;12;18;50;109).


87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

[Seite 030]

Die echten Lamellen bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (81). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (81). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (81) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (118). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (81,118).

[Seite 031]

Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (102). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (101) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (102). Zachrisson et al. (118) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (53). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2,53,101). Des Weiteren traten Schmelzrissen am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2,11,18,53,101).


81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[24.] Bd/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 11:26:09 MekHunter
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Verschleierung
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MekHunter
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Seite: 024, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 031-032, Zeilen: 031:20ff; 032:01ff
2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2;110). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (12;18;50;75). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet. Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben:

- Attrition (12), - Abrasion (12), - Erosion (12), - okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2;50;75;134), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2;12;18;50), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2;12;18;42;50), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (50), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (50;133), - thermomechanische Wechselbelastung (28;50;85;109), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2;12;134), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (77;88), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (87), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (50), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (134), - steile Höckerabhänge/ tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2;12;18),

Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2;12;18;50). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (50).


2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

133. Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76:1698-1706, 1997.

28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986.

85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

77. Kunzelmann KH, Hickel R. Spannungsentwicklung durch Polymerisationsschrumpfung bei Komposit-Klebern. Dtsch Zahnärztl Z 45:699-700, 1990.

88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999.

87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974.

[Seite 031]

2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2,102). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (11,18,53,68). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet.

Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben:

- Attrition (11), - Abrasion (11), - Erosion (11),

[Seite 032]

- okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2,53,53,68,68,118), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2,11,18,53), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2,11,18,43,53), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (53), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (53,117), - thermomechanische Wechselbelastung (29,53,79,101), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2,11,11,118), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (69,82), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (81), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (53), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (118), - steile Höckerabhänge/tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2,11,18),

Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2,11,18,53). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (53).


2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007.

117. Xu HHK, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76: 1698-706, 1997.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999.

81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974.

Anmerkungen

Textübernahmen ohne Quellenangabe

Sichter

[25.] Bd/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 11:40:21 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 032-033, Zeilen: 032:25ff; 033:01ff
Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (27) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (27;63;104).

2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen

Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (50). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2;110). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2;110). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (12). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2;18;110). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (50). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2;12).

Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (50) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (134). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2;12). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, sodass die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19).

2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten


27. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A:103-109, 2003.

63. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshall GW, Marshall SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4:229-232, 2005.

104. Rasmussen ST, Patchin RE. Fracture properties of human enamel and dentin in an aqueous environment. J Dent Res 63:1362-1368, 1984.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006.

[Seite 031]

Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (28) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (28,61,96).

2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen

Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch

[Seite 032]

symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (53). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2,102). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2,102). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (11). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2,18,102). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (53). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2,11).

Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (53) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (118). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2,11). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, so dass oft nur noch die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19).

2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten


28. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A: 103-9, 2003.

61. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshal SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4-3: 229-232, 2005.

96. Rasmussen ST. Fracture Properties of human teeth in proximity to the dentinoenamel junction. J Dent Res 63: 1279-83, 1984.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe. Trotz wörtlich identischer Aussage, bei mehreren Quellen, unterschieden sich mindestens eine Literaturangabe (104 vs. 96)

Sichter

[26.] Bd/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 11:49:14 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 026, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 033-034, Zeilen: 033:25ff; 034:01ff
Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (12). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben:

- visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2;20;50;109), - Bisstest (2;20;50;109), - Farbpenetrationstest (2;20;50;109).

Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbildern ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2;110). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2;50).

Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (50). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (50). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (50). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (110).

2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen

Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein Drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (58). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (58;59); (s. Abbildung 11). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die [Frakturresistenz erhöhen soll (79).]


12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentinal cracks based on microscopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15:7-17, 2003.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

[Seite 033]

Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (11). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben:

- visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2,20,53,101),

[Seite 034]

- Bisstest (2,20,53,101), - Farbpenetrationstest (2,20,53,101).

Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbilder ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2,102). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2,53).

Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (53). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (53). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (53). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (102).

2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen

Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (59). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (59,60); (s. Abbildung 8). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die Frakturresistenz erhöhen soll (73).


11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentin cracks based on mikroskopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15-7: 391-401, discussion 401. 2003.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

Anmerkungen

Textübernahme ohne Quellenangabe.

Sichter

[27.] Bd/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 13:18:45 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34:27ff; 35: 1ff
Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (91) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (79) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahre als gering.

Bd 27a diss

Abbildung 11: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (58).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (79;80;82). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (58) (Abbildung 11).


58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994.

82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (85) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke

[Seite 35]

auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (73) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahren als gering.

Bd 27a source

Abbildung 8: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (59).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (73,74,76). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (59) (Abbildung 8).


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994.

76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[28.] Bd/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 12:23:17 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 035-037, Zeilen: 035: 15ff; 036:01ff; 037::02-04
[Diese mechanischen Belastun]gen führen daher, insbesondere bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (57). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (57;79;91). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (80). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (79;127). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (14) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeiten) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (121) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne.

Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32°C und 64°C) ausgesetzt. Nach 3000 Z yklen [sic] stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (13). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine höhere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (28;85).

In einer in vitro Studie untersuchte Krifka et al. (73) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung [der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.]


57. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in mod-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45:660-663, 1990.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

14. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlays or resin-based composites. Am J Dent 14:216-220, 2001.

21. Dalpino PH, Francischone CE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with ceramic materials. Am J Dent 15:389-394, 2002.

121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003.

16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51:461- 467, 1972.

13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001.

28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986.

85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978.

73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

[Seite 35]

Diese mechanischen Belastungen führen daher, insbesonders bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (58). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da

[Seite 36]

der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (58,73,85). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (74). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (73,113). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (13) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeit) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (110) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne.

Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32 °C und 64 °C) ausgesetzt. Nach 3000 Zyklen stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (12). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine geringere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (29,79).

In einer in vitro Studie untersuchten Anthofer und Fritzsch (4,48) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm.

[Seite 037]

Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.


58. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in MOD-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45: 660-3, 1990.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

13. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlay or resin-based composites. Am J Dent 14: 216-20, 2001.

21. Dalpino PHFCE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with the ceramic materials. Am J Dent 15: 389-94, 2002.

110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003.

16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51: 4619, 1972.

12. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Cinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5: 139-47, 2001.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978.

4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

Anmerkungen

Textübernahme ohne Quellenangabe.

Am Ende des vorletzten Absatzes widersprechen sich die Aussagen, obwohl bei fast wörtlicher Textübernahme und denselben Quellen, haben die zugrundeliegende Studien offensichtlich das genaue Gegenteil festgestellt. Hier eine "höhere Temperaturfestigkeit" vom Schmelz gegenüber dem Dentin, bei Stangl eine geringere.

Der erste Satz des letzten Absatzes ist abgesehen von der Literaturquelle identisch. Stangl zieht für dieselbe Untersuchung zwei Quellen heran, die beide nicht mit der Quelle in der untersichten Arbeit übereinstimmen.

Sichter

[29.] Bd/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 12:51:02 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 029, Zeilen: 01-07; 27-35
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 036-037, Zeilen: 036:31-35 ;037:04-16
[Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung ]der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte. Des Weiteren ergab die Studie, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen.

[...]


Larson et al. (82) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen.

In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (49) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei [wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft.]


82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981.

49. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam-oder Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44:108-109, 1989.

Die Studie ergab, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.

Larson et al. (76) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen.

In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (52) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft.


76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981.

52. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam- oder -Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44: 108-9, 1989.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[30.] Bd/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 12:58:44 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 037-038, Zeilen: 037:14ff ;038:01ff
[Dabei] wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (42) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (88) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (53) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (121), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


42. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L, Soares CJ. The influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory- processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98:277-284, 2007.

88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999.

53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003.

[Seite 037]

Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (43) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (82) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem

[Seite 038]

dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (55) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (110), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007.

82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999.

55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006.

110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003.

Anmerkungen

Textkopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[31.] Bd/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 14:05:52 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 01-12; 30-34
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 038, Zeilen: 15-32
Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kan­sas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statis­tisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen Potiket et al. (99) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmate­rialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorg­ten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statis­tisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefek­te dar (19).

[...]

2.7 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation

Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher dentaler Werkstoffe Aussagen treffen zu können, haben sich sowohl klinische Studien, als auch in vitro Testverfahren bewährt (71). Die Beurteilung der Langlebigkeit dentaler Restaurationen kann ausschließlich auf der Basis kontrollierter klinischer Studien erfolgen. Aufgrund des [erforderlichen hohen Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (71).]


19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006.

99. Potiket N, Chiche G, Finger IM. In vitro fracture strength of teeth restored with different all-ceramic crown systems. J Prosthet Dent 92:491-495, 2004.

71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kansas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen Potiket et al. (93) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmaterialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorgten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statistisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefekte dar (19).


2.7 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation

Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher dentaler Restaurationssysteme Aussagen machen zu können, werden in vitro Testverfahren und kontrollierte klinische Studien durchgeführt. Gerade was die Beurteilung der Langlebigkeit von dentalen Versorgungen betrifft, können nur auf der Basis von kontrollierten klinischen Studien materialspezifische Aussagen gemacht werden. Aufgrund des erforderlichen hohen [Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden mit entsprechender Compliance sind in vivo Studien mit methodischen Nachteilen behaftet.]


19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006.

93. Potiket N, Chiche G, Finger IM. In vitro fracture strength of teeth restored with dirfferent all-ceramic crown systems. J Prosthet Dent 92: 491-5, 2004.

Anmerkungen

Der erste Teil ist ein Komplettplagiat. Der zweite Teil wird durch Satzumstellung verschleiert. Keine Nennung der Quelle.

Sichter

[32.] Bd/Fragment 032 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 14:34:06 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 032, Zeilen: 01-33
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 039-040; 080, Zeilen: 039:01-15; 23-27; 040: 01-08; 080: 10-15
[Aufgrund des] erforderlichen hohen Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (71).

Zur Simulation einer klinischen Situation kommen in vitro Untersuchungen mit weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen in Frage (71). Allerdings kann auch hierbei eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So weichen beim Untersuchungsgut, den extrahierten Zähnen, Sklerosierungsgrad, Lagerungszeit und Lagerungsart voneinander ab. Des Weiteren unterscheiden sich die Proben in der Restaurationsgröße, was sich wiederum aus den unterschiedlichen Zahngrößen ergibt. Diese Faktoren können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (39). Die Lagerungszeit ist laut Söderholm (120) von untergeordneter Bedeutung. In vivo Faktoren wie Speichelzusammensetzung und Vitalität des Zahnes können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen werden Simulationstests, die das Milieu der Mundhöhle imitieren, und physikalisch/mechanische Tests an definierten Probekörpern unterschieden.

2.7.1 Simulationstests

Präklinische Untersuchungen der marginalen Adaption adhäsiver Restaurationen können mittels Simulationstests durchgeführt werden. Hierbei soll das Vorgehen möglichst dem in vivo entsprechen. Das bedeutet, dass bei Anfertigung und Ausarbeiten der Restaurationen entsprechend dem klinischen Vorgehen verfahren werden sollte und somit auch die Versuchszähne nie austrocknen sollten. Die Proben sind also immer in flüssigem Milieu aufzubewahren (120).

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, können die extrahierten Zähne zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt werden. Diese simulierte Kaubelastung erfolgt durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 49,5N oder bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Der Temperaturwechsel kann die marginale Integrität direkt nachteilig beeinflussen (134) oder aber einen Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch zu Schmelzrissen führen (13).

Krejci et al. (72) befinden in vitro Tests, die ausschließlich thermische Wechselbelastung einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu bewerten. Dies wird damit begründet, dass die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Schmelz und Dentalkeramiken sehr ähnlich sind und die Menge an Komposit sehr gering. In vivo soll die Kaubelastung der Restauration eine große Rolle spielen (120). Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (46) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere [Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen.]


71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

39. Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 3:280-286, 1987.

120. Söderholm KJ. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: a report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the Adhesion of Restorative Materials. Dent Mater 7:74-83, 1991.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001.

72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993.

46. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 27:89-100, 1999.

[Seite 039]

[Aufgrund des erforderlichen hohen] Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden mit entsprechender Compliance sind in vivo Studien mit methodischen Nachteilen behaftet. Außerdem sind die finanziellen Aspekte und die Problematik der Standardisierbarkeit als Nachteil zu nennen (65,67,72,109).

In vitro Untersuchungen bieten die Möglichkeit, unter weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen, eine klinische Situation zu simulieren. Jedoch kann hier eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So unterscheiden sich die extrahierten Zähne, z. B. im Grad der Sklerosierung, der Dauer der Lagerungszeit und der Lagerungsart. Neben diesen Faktoren unterscheiden sich die Proben in der Größe der Restaurationen, bedingt durch die unterschiedliche Größe der Zähne. Diese Parameter können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (47). Der Einfluss der Lagerungszeit ist laut Söderholm von untergeordneter Bedeutung (109). In vivo Bedingungen, wie z.B. Speichelzusammensetzung, Pulpainnendruck und Fluid Flow des Zahnes, können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen unterscheidet man Simulationstest, die das Mundhöhlenmilieu imitieren, von physikalisch/mechanischen Tests an definierten Probekörpern.

[...]

2.7.2 Simulationstests

Mit Hilfe von in vitro Simulationstests kann präklinisch die marginale Adaptation adhäsiver Restaurationen untersucht werden. Hierbei sollte die Durchführung der Tests möglichst der in vivo Situation entsprechen (Anfertigung und Ausarbeitung der Restauration) (72). Die Versuchszähne sollen somit immer in flüssigem Milieu aufbewahrt werden (72).

[Seite 080]

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (4,33-35,48,66,84,85,97).


[Seite 040]

Der Temperaturwechsel kann einen Spalt an der Restaurationsgrenze hervorrufen (118) oder aber auch einen Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch Schmelzrisse zur Folge haben (12). Krejci et al. (66) halten in vitro Testverfahren, die ausschließlich thermische Wechselbelastungen einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu beurteilen, da Kaubelastungen in vivo für die Langlebigkeit einer Restauration eine große Rolle spielen (109). In einer Studie von Gale et al. (49) wurden 130 Thermocycling Tests miteinander verglichen und es stellte sich heraus, dass die meisten Autoren 5°C als untere und 55°C als obere Temperaturgrenze festlegen (29).


65. Krejci I, Lutz F. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 3.Korrelation mit In-vivo-Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 1445-9, 1990.

67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990.

72. Kuramato M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Mikroleakage of resin- based composite restaurations with ceramic inserts. Am J Dent 13: 311-4, 2000.

109. Söderholm K. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: A report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the adhesion of restorative materials. Dent Mater 7: 74-83, 1991.

47. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-Reinforced Glass Ceramic Inlays and Onlays after six years: Clinical behaviour. Oper Dent 25: 459-65, 2000.

4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007.

34. Federlin M, Männer T, Hiller K-A, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10: 126-33, 2006.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss-/Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

66. Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaption and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21: 39-46, 1993.

84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

97. Reich E, Federlin M, Schmalz G. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45-10: 656-660, 1990.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

12. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Cinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5: 139-47, 2001.

49. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent Res 27: 89-99, 1999.

Anmerkungen

Der Punkt Stimulationstest ist inhaltlich gleich, wird die Quelle wird allerdings durch Satzumstellung verschleiert. Kwinw Quellenangabe.

Sichter

[33.] Bd/Fragment 033 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 14:58:17 MekHunter
Bd, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 01-24
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 039-040, Zeilen: 039: 16-22; 040: 08-27
[Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (46) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere] Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen. Die Zyklusanzahl ist bei den einzelnen Studien variabel zwischen 1 und 1.000.000 Zyklen (1). Laut Krejci und Lutz (71) entsprechen 250.000 Zyklen einer in vivo Belastungsdauer von einem Jahr.

2.7.2 Mechanische bzw. physikalische Tests

Physikalische Eigenschaften dentaler Werkstoffe, wie Bruchfestigkeit, Biegefestigkeit, Dehngrenzen, Bruchdehnung, Vickershärte und Elastizitätsmodul werden unter Zuhilfenahme definierter Probekörper untersucht (30). Bestimmte Belastungsparameter, wie Druck und Temperatur, können in den entsprechenden Prüfmaschinen exakt eingestellt werden. Ein Vergleich zu in vivo Situationen ist allerdings nur mit Einschränkungen möglich.

2.8 Quantitative Auswertungsmethoden

Die marginale Adaption adhäsiv befestigter Restaurationen kann bei in vitro Studien quantitativ und qualitativ erfasst werden. Zu diesem Zweck haben sich zwei Untersuchungsmethoden etabliert:

- quantitative und qualitative Randanalyse im Rasterelektronenmikroskop anhand von Replikaten (können auch in vivo verwendet werden) (71)

- Farbpenetrationsuntersuchungen der Randdichtigkeit mit unterschiedlichen Reagen­ zien

Hier wird nur auf die Untersuchung mittels Farbpenetration näher eingegangen, da diese in der vorliegenden Studie zur Anwendung kommt.

2.9 Farbpenetrationstests

Ein wichtiger Gütefaktor für zahnmedizinische restaurative Versorgungen ist die marginale Integrität. Bei Undichtigkeiten oder Randspalten können sich Bakterien in die entsprechenden Mangelstellen einlagern und/oder ästhetisch unschöne Verfärbungen entstehen.


1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993.

71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

[Seite 040]

In einer Studie von Gate et al. (49) wurden 130 Thermocycling Tests miteinander verglichen und es stellte sich heraus, dass die meisten Autoren 5°C als untere und 55 °C als obere Temperaturgrenze festlegen (29). Bei den einzelnen Studien schwankt die Zahl der Temperaturwechselzyklen zwischen 1 und 1.000.000, wobei im Durchschnitt 10.000 Zyklen gefahren werden (49). Die Verweildauer liegt durchschnittlich bei 30sec, wird aber nicht immer angegeben. Nach Angaben von Krejci et al. (67), die klinische Verschleißmessungen und in vitro Belastungstests miteinander verglichen, entsprechen 240.000 okklusale Druckbelastungen einer in vivo Belastungsdauer von ungefähr einem Jahr.

[Seite 039]

2.7.1 Physikalisch/Mechanische Tests

Unter Zuhilfenahme definierter Probekörper können in physikalisch/mechanischen Tests Dentalwerkstoffe in Hinblick auf Bruchfestigkeit, Biegefestigkeit, Bruchdehnung, Dehngrenzen, Vickershärte und Elastizitätsmodul untersucht werden. Bestimmte Belastungsparameter, wie Druck und Temperatur, können in den entsprechenden Prüfmaschinen exakt eingestellt werden. Ein Vergleich zu in vivo Situationen ist allerdings nur bedingt möglich (47).

[Seite 040]

2.7.3 Quantitative Auswertungsmethoden

Die marginale Adaptation adhäsiv befestigter Restaurationen kann bei in vitro Studien quantitativ und qualitativ erfasst werden. Zu diesem Zweck haben sich zwei Untersuchungsmethoden etabliert:

1.) quantitative und qualitative Randanalyse im Rasterelektronenmikroskop anhand von Replikaten aus Epoxidharz (65,67)

2.) Farbpenetrationsuntersuchungen

Hier soll jedoch nur auf die zuletzt aufgeführte Farbpenetrationsuntersuchung näher eingegangen werden, da diese in der vorliegenden in vitro Studie zur Anwendung kommt.

2.7.3.1 Farbpenetrationstests

Die marginale Integrität von zahnmedizinischen Restaurationen ist ein wichtiger Qualitätsfaktor, denn durch Spalten können sich Bakterien in die entsprechenden Mangelstellen einlagern und ästhetisch störende Verfärbungen hervorrufen (60).


29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

49. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent Res 27: 89-99, 1999.

67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990.

65. Krejci I, Lutz F. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 3.Korrelation mit In-vivo-Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 1445-9, 1990.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

Anmerkungen

Verschleierung ohne Angabe der Vorlage.

Sichter

[34.] Bd/Fragment 034 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 15:11:16 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 03-09
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 041, Zeilen: 07-13
Zur Herstellung der Farblösungen werden verschiedene Reagenzien verwendet: z.B. Methylblau (1), Floureszenzfarbstoffe (124), basisches Fuchsin (33;43) und Silbernitrat (132). Die meisten Farbstoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie relativ schnell ausbleichen und dass die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterläuft. Somit führt eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen, so dass die Auswertung direkt nach dem Schneiden der Proben erfolgen muss.

1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993.

124. Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 20:3-10, 1992.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007.

43. Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Dentinverbundes. Dtsch Zahnärztl Z154- 171, 2002.

132. Wu W, Cobb E, Dermann K, Rupp NW. Detecting margin leakage of dental composite restorations. J Biomed Mater Res 17:37-43, 1983.

Als Penetrationssubstanzen können dabei Farbstoffe verwendet werden, wie zum Beispiel Methylenblau (1), Fluoreszenzfarbstoffe (3,111), basisches Fuchsin (35,44) und Silbernitrat (116). Außer bei Silbernitrat (dieses wird fixiert), muss allerdings die Auswertung unverzüglich nach dem Schneiden erfolgen, da die Farben sehr schnell ausbleichen können oder die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterlaufen kann. Auf diese Weise kann eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen führen.

1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro class II composite restorations. J Dent 21: 158-162, 1993.

3. Alani AH, Toh CG. Detection of mikroleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 22: 173-185, 1997.


111. Taylor MJ, Lynch E. Mikroleakage. J Dent 20: 3-10, 1992.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

44. Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Dentinverbundes. Dtsch Zahnärztl Z 57: 154-171, 2002.

116. Wu W, Dermann K. Detecting margin leakage of dental composite restorations. Biomed Mater Res 17: 37-43, 1983.

Anmerkungen

Der erste Teil entspricht demselben logischen aufbau, jedoch wird z.T. eine andere Begrifflichkeit verwendet. Keine Nennung der Quelle.

Sichter

[35.] Bd/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 15:20:55 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 01-12;16-18
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 042, Zeilen: 01-14
3. Fragestellung

In der vorliegenden in vitro Studie sollte der Einfluss der Präparationsgeometrie des nichttragenden Höckers bei ausgedehnten Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen bei adhäsiver Befestigung mit einem dualhärtenden Befestigungskomposit vor und nach thermomechanischer Wechselbelastung untersucht werden.

Folgenden Fragen wird im Einzelnen nachgegangen:

1. Welchen Einfluss hat eine Präparation des nichttragenden Höckers (Restwandstärke 1,0mm) auf die marginale Integrität an den Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem?

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen schmelz- und dentinbegrenzten Randberei­chen?

[3. Welche Unterschiede gibt es bei den Grenzflächen Schmelz/Befestigungszement und Keramik/Befestigungszement zwischen den äußeren (approximalen) Kästen und den inneren Bereichen der Restauration?]

4. Welchen Einfluss hat die Präparation des nichttragenden Höckers auf die Integrität der verbleibenden Zahnhartsubstanz, in Bezug auf die Frakturresistenz der ausge­dünnten Kavitätenwand?

3 Fragestellung

In der vorliegenden in vitro Studie sollte der Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation von Keramikteilkronen bei adhäsiver Befestigung mit einem dualhärtenden Befestigungskomposit und die Rissbildung im Schmelz vor und nach thermomechanischer Wechselbelastung in Abhängigkeit von der Präparationsgeometrie des nichttragenden (vestibulären) Höckers untersucht werden.

Folgenden Fragen sollte im Einzelnen nachgegangen werden:

1. Welchen Einfluss hat die Überkuppelung des nichttragenden (vestibulären) Höckers (Restwandstärke 1,0 mm) auf die marginale Integrität an den Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem?

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen schmelz- und dentinbegrenzten Randbereichen?

3. Welchen Einfluss hat die Überkuppelung des nichttragenden (vestibulären) Höckers auf die Frakturresistenz der Zahnhartsubstanz (Schmelz)?

Anmerkungen

Man gewinnt den Eindruck, dass beide Arbeiten dieselbe Fragestellung hatten. Punkt 3 in [] ist nicht gewertet.

Sichter

[36.] Bd/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 15:28:35 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 13, Zeilen: 13: 9ff
4. Material und Methode

Bd 36a diss

Abbildung 12: Übersicht Material und Methode

4 Material und Methode

Bd 36a source

Abbildung 9: Übersicht Material und Methode

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Zwar eine Methodenbeschreibung, die durchaus auch identisch zu einer anderen Studie sein kann. Hier ist aber die Darstellung übernommen. Auch ist es unverständlich, warum nicht auf die Parallelstudie Bezug genommen wird.

Interessant ist, dass beide Arbeiten entgegen der gängigen Praxis Methode und nicht Methoden, also den Plural, verwenden.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[37.] Bd/Fragment 037 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 15:41:35 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 01-05; 13-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 044, Zeilen: 01-05; 14-30
4.1 Untersuchungsgut

Für die vorliegende in vitro Studie wurden 48 kariesfreie, menschliche dritte obere Molaren als Untersuchungsgut verwendet. Es wurde bei der Zahnauswahl darauf geachtet, dass diese sowohl defektfrei (z. B. Anschliffe zur Extraktionserleichterung, Abplatzungen) als auch weitestgehend frei von Frakturen und Infrakturen waren. [...]

4.2 Präparation und Teilkronenherstellung

4.2.1 Präparation

Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 13-­15). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Berei­che aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamant­präparierset [M6] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) prä­pariert [M7].

Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod-­Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 13 und 14).

4.1 Untersuchungsgut

Für die vorliegende in vitro Studie dienten 48 extrahierte, kariesfreie, dritte menschliche Oberkiefermolaren als Untersuchungsgut. Es wurde bei der Auswahl der Zähne sorgfältig darauf geachtet, dass die ausgewählten Zähne frei von Defekten waren (z.B. Risse durch Einwirkung bei der Extraktion; Defekte durch Anschleifen oder Abplatzungen). [...]

4.2 Präparation und Teilkronenherstellung

4.2.1 Präparation

Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 10­12). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Bereiche aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamantpräparierset [M7] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) präpariert [M8]. Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod­Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 10).

Anmerkungen

Zeilen 05-12 werden aus der Wertung herusgenommen, wenngleich der logische Duktus derselbe ist. Interessant ist jedoch, dass beide Arbeiten mit derselben Anzahl präparierter Zähne arbeiten.

Sichter

[38.] Bd/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 15:44:29 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 45, Zeilen: 1ff
Bd 38a diss

Abbildung 13: Präparation A

- vestibuläre Wandstärke: 1,0mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion

Abbildung 14: Präparation B

-vestibuläre Wandstärke: 1,0mm mit horizontaler Reduktion

-orale Wandstärke: 2,5 mm mit horizontaler Reduktion

Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1,5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M8] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 13, 14, 15a, 15c).

Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt:

Präparation A (s. Abbildung 13; 15a; 15b):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Präparation B (s. Abbildung 14; 15c; 15d):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Bd 38a source

Abbildung 10A: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke bei Präparation A (O= oraler Höcker)

Abbildung 10B: Präparationsschema des vestibulären Höckers (V) mit 1,0 mm Restzahndicke mit horizontaler Reduktion bei Präparation B (O=oraler Höcker)

Die oralen, tragenden Höcker wurden dabei so präpariert, dass sie in Höhe des okklusalen Kavitätenbodens eine Schichtdicke von 2,5 mm aufwiesen. Daraufhin wurden sie in Form einer horizontalen Schrägung auf 1.5 mm eingekürzt, so dass eine Keramikschichtstärke von 1,5 – 2,0 mm möglich war. Die Wandstärke der vestibulären Höcker wurde auf 1,0 mm in beiden Prüfgruppen reduziert. Bei der Präparation B wurde der vestibuläre Höcker um ca. 2,0 mm horizontal eingekürzt, so dass die Keramikstärke über dem ausgedünnten, gekuppelten Höcker ca. 2,0 mm betrug. Diese Wandstärken wurden bei jedem Zahn auf Höhe des okklusalen Kavitätenbodens mit einem Tasterzirkel [M9] an jeweils drei Messstellen (mesial, zentral und distal) sowohl vestibulär als auch oral bestimmt (s. Abbildung 10,11A,12A).

Die Zähne wurden in folgende Prüfgruppen eingeteilt:

Präparation A (s. Abbildung 10A; 11A; 11B):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Präparation B (s. Abbildung 10B; 12A; 12B):

- vestibuläre Wandstärke: 1,0 mm und horizontale Reduktion um 2,0 mm

- orale Wandstärke: 2,5 mm

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Abbildungen sind nahezu identisch, lediglich bedient sich die Quelle mit Abkürzungen O für oral und V für vest.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[39.] Bd/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 16:01:28 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 039, Zeilen: 01-05
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 046, Zeilen: 01-07
Bd 39 diss


4.2.2 Teilkronenherstellung

Für jeden präparierten Zahn wurde eine Teilkrone aus Vita Mark II Feldspatkeramikblöcken [M9] mit dem Cerec 3-Gerät [M10] nach Herstellerangaben konstruiert und geschliffen. Dafür wurden die Probezähne getrocknet und mit Cerec Scan Spray, ein Titanoxid-Pulver [M11], dünn und gleichmäßig besprüht. Der optische Abdruck, sowie die Konstruktion und Fertigung [der Restaurationen erfolgten mit dem Cerec 3 - Gerät unter Verwendung der Software Cerec 3 - 1.00.]

Bd 39 source


4.2.2 Teilkronenherstellung

Im Anschluss an die Präparation wurde für jede Kavität eine Teilkrone aus Vita Mark II Feldspatkeramik [M10] mit dem Cerec 3-Gerät [M11] nach Herstellerangaben konstruiert und hergestellt. Hierfür wurden die Zähne zunächst mit dem Luftbläser trocken geblasen und mit dem Cerec Scan Spray [M12] - einem Titandioxid-Pulver - dünn und gleichmäßig besprüht. Der optische Abdruck, für den ein spezieller Probenhalter zur Simulation von Approximalkontakten verwendet wurde, sowie die Konstruktion und Fertigung der Keramikrestaurationen erfolgte unter Verwendung der Cerec 3 Softwareversion 1.00 (600) mit Hilfe der Cerec -Triangulationskamera.

Anmerkungen

Text- und Abbildungsübernahme ohne Quellenangabe.

Sichter

[40.] Bd/Fragment 040 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-07 16:19:32 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 06-14; 25-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 047-048, Zeilen: 047: 08-15; 048: 06-10
4.3 Adhäsive Befestigung

4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen

Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M13] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet.

[...]

4.3.4 Polymerisation

Unter bestehendem okklusalem Druck, der mittels eines großen Kugelstopfers [M18] ausgeübt wurde, wurde folgend das dualhärtende Befestigungskomposit mit der Polymerisationslampe [M19] für je 40s von jeder Seite (approximal und okklusal) ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen [Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet.]

[Seite 047]

4.3 Adhäsive Befestigung

4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen

Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M14] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet. Im Anschluss daran wurde ein Haftsilan [M15] mit einem Applicator Tip [M16] aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von 60s verblasen.

[Seite 048]

4.3.4 Polymerisation

Das dualhärtende Befestigungskomposit wurde unter bestehendem okklusalem Druck, der durch einen Kugelstopfer erreicht wurde, mit der Polymerisationslampe von jeder Seite (okklusal, mesial, distal, vestibulär und oral) für jeweils 40s ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Befestigungskomposit wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probenkörper eine Wartezeit von mindestens 12 Stunden eingehalten.

Anmerkungen
Sichter

[41.] Bd/Fragment 079 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 20:02:32 Hindemith
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1-21
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 80, Zeilen: 80: 3ff
[In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs] einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (54;66;83;89;115).

6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die in dieser Untersuchung simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5 N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (33;35;72;73).

Ein in vitro Test stellt immer eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (71). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie- Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (71) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermische/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (105) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung.


33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

66. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93:802-806, 2003.

71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993.

73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

83. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 93:40-43, 2003.

89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993.

105. Reich E, Schmalz G, Federlin M. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45:656-660, 1990.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

In dieser Studie wurden industriell vorgefertigte Preforms (Vita Mark II Feldspatkeramik) verwendet, da diese aufgrund der Perfektionierung des Sintervorgangs einen hohen Grad an Homogenität und verbesserte mechanische Eigenschaften (Bruchzähigkeit, Festigkeit) besitzen (56,63,77,83,87,105). [...]

6.1.5 Thermomechanische Wechselbelastung (TCML)

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (4,33-35,48,66,84,85,97).

Ein in vitro Test stellt immer nur eine technisch machbare Annäherung an die klinische Situation dar. Eine Testapparatur, die alle relevanten, auf eine Restauration in der Mundhöhle auftretenden Einflüsse simuliert und sinnvoll kombiniert, ist dabei unerlässlich. Die Resultate werden umso aussagekräftiger, je näher die einzelnen simulierten Parameter an die klinische Wirklichkeit herankommen (67). Verwendet wurde ein Kausimulator, der in der Biologie-Werkstatt der Universität Regensburg nach den von Krejci et al. (67) beschriebenen Vorbild eigens konstruiert worden ist. Die thermisch/mechanische Wechselbelastung wurde bereits 1990 von Reich et al. (97) in Kombination mit einer rasterelektronenmikroskopischen Randanalyse und einer Farbpenetrationsuntersuchung für eine geeignete Prüfung von adhäsiven Füllungssystemen befunden, da bei in vivo- Untersuchungen an zahnfarbenen Inlays ähnliche Randqualitäten beobachtet worden sind, wie bei in vitro- Untersuchungen mit dieser Versuchsanordnung.


4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007.

34. Federlin M, Männer T, Hiller K-A, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10: 126-33, 2006.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

63. Kappert HF. Zur Festigkeit von Dentalkeramiken. Zahnärztl Mitt 93: 802-6, 2003.

66. Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaption and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21: 39-46, 1993.

67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990.

77. Laurer HC. Vollkeramische Restaurationen in der Hand der Generalisten. Zahnärztl Mitt 9: 40-3, 2003.

83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Kompositund Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

87. Mörmann WH. Technischer Stand und klinische Bewährung. 20 Jahre keramische CEREC CAD/CAM Restaurationen. Zahnärztl Mitt 96-11: 58-65, 2006.

97. Reich E, Federlin M, Schmalz G. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45-10: 656-660, 1990.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[42.] Bd/Fragment 086 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-24 13:21:41 MekHunter
Bd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 26-33
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 87, Zeilen: 22ff
Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Höckerwände sind in der vorliegenden Studie keine Frakturen des Zahnes oder Schmelzabplatzungen aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer Chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Kavität vermieden werden kann. Bei extrem geringer Restzahndicke sollte der vestibuläre, nichttragende Höcker horizontal eingekürzt werden, da es zu erhöhten Rissbildungen im Schmelz, zu Zahnfrakturen oder im schlimmsten Fall zum Verlust des Zahnes kommen kann. Trotz einer Zunahme der Rissanzahl der vestibulären und oralen Resthöckerwänden, sind in der vorliegenden Studie keine Fraktur der Zahnhartsubstanz oder Schmelzabplatzung aufgetreten. Dennoch sollte bedacht werden, dass derartig geringe Restzahndicken, auch wenn sie überkuppelt werden, nur dann belassen werden können, wenn im Rahmen einer chairside-Behandlung eine provisorische Versorgung der Präparation vermieden werden kann.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[43.] Bd/Fragment 087 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 13:00:27 Hindemith
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 1-2
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 87, Zeilen: 29ff
[Durch die Eingliederung eines Provisoriums] ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet und somit das Frakturrisiko stark erhöht. Durch die Eingliederung eines Provisoriums ist während der Tragedauer keine Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz gewährleistet, und somit das Frakturrisiko stark erhöht.
Anmerkungen

Ein VErweis auf die Quelle fehlt. Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith)

[44.] Bd/Fragment 088 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-30 12:51:00 Hindemith
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 1-8; 12-24; 33-34
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 88, Zeilen: 1ff
7. Zusammenfassung

In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre Höcker auf 1,0mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0mm horizontal reduziert. [...] Die Rissbildung im Schmelz wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt.

Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen (Präparation A (25,7%) und B (41,8%)) bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant höhere Farbpenetrationswerte als die Präparation A. [...]

Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten [Restaurationsgrenzen 16,1%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 60,3% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 40,0%.]

7 Zusammenfassung

In der vorliegenden in vitro Untersuchung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die marginale Integrität und die Schmelzrissbildung bei ausgedehnten Kavitäten, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden, durch unterschiedliche Präparationsformen nach thermomechanischer Wechselbelastung beeinflusst werden. Zwei unterschiedliche Präparationen wurden gewählt, wobei der vestibuläre, nichttragende Höcker auf 1,0 mm Restzahndicke ausgedünnt wurde (Präparation A). Bei Präparation B wurde dieser zusätzlich um ca. 2,0 mm horizontal reduziert, so dass darüber eine Keramikschichtstärke von 2,0 mm zu realisieren war. Die Schmelzrissbildung wurde sowohl unter dem Auflichtmikroskop bei 12-facher Vergrößerung, als auch mittels Videokamera bei 25-facher Vergrößerung von vestibulär und oral zu den Zeiten „vor Präparation“, „vor TCML“ und „nach TCML“ untersucht und dokumentiert. Die marginale Integrität wurde mittels Farbpenetration an den Grenzen Schmelz/Befestigungssystem, Dentin/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem und an den Orten vestibulär, oral und approximal ermittelt.

Bei Betrachtung der Farbpenetrationswerte konnte bei einer Zusammenfassung der Daten für den Parameter „Präparation“, unabhängig von den Parametern „Grenze“ und „Ort“ ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Präparationen, Präparation A (39,7%) und B (13,0%), bezüglich der marginalen Randadaptation festgestellt werden. Die reduzierte Restwandstärke mit horizontaler Reduktion (Präparation B) zeigt statistisch signifikant geringere Farbpenetrationswerte als die Präparation A.

Im Vergleich der Grenzen Keramik/Befestigungssystem, Schmelz/Befestigungssystem und Dentin/Befestigungssystem beträgt die Farbpenetration an keramikbegrenzten Restaurationsgrenzen 7,7%, an schmelzbegrenzten Restaurationsgrenzen 19,8% und an dentinbegrenzten Restaurationsabschnitten 99,3%.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith)






[[QTitel::Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen. Eine In vitro Studie [sic]| ]]

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