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Quelle:Bds/Hartje 1990

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Volkmar J. Hartje
Titel    Zur Struktur des "ökologisierten" Kapitalstocks: Variablen und Determinanten umweltsparender technologischer Anpassungen in Unternehmen
Sammlung    Ökologische Modernisierung der Produktion. Strukturen und Trends
Herausgeber    Klaus Zimmermann, Volkmar J. Hartje, Andreas Ryll
Ort    Berlin
Verlag    Ed. Sigma Bohn
Jahr    1990
Seiten    135-198
ISBN    3924859590

Literaturverz.   

ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Bds/Fragment 049 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:56:33 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 16-26
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 139; 140, Zeilen: 23-28; 22-26
Bei dieser Frage geht es darum, welche technologische Innovation zur Entlastung der Umwelt entwickelt wird oder zur Anwendung kommt. Sowohl in der Phase der Vorproduktgewinnung als auch bei der Produktherstellung muss zwischen den bereits erwähnten integrierten Prozesstechnologien und den nachgeschalteten Techniken, die zusätzlich zu einer sonst unveränderten Produktionstechnologie benutzt werden, unterschieden werden.

Bei den nachgeschalteten Technologien oder End-of-Pipe (EOP)-Technologien wird der Produktionsprozess, mit dem das vermarktete Produkt entsteht, nicht verändert und die auftretenden Umweltschäden durch nachgeschaltete Verfahrensstufen so modifiziert, dass sie weniger belastend sind.

[S. 139, 23-28]

Bei der zweiten Frage geht es darum, welche technologische Innovation zur Umweltentlastung entwickelt wird und zur Anwendung kommt. Hier soll zwischen integrierten Prozeßtechnologien und nachgeschalteten Emissionsminderungstechnologien, die zusätzlich zu einer sonst unveränderten Produktionstechnologie angewendet werden, unterschieden werden.

[S. 140, 22-26]

Bei den nachgeschalteten Minderungstechnologien oder End of Pipe (EOP)-Technologien wird der Produktionsprozeß, mit dem das vermarktete Produkt entsteht, nicht verändert und die dann auftretenden Rohemissionen durch nachgeschaltete Verfahrensstufen [...] so modifiziert, daß sie weniger belastend sind [...].

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der zweite von S. 139 übernommene Satz wird durch eigene Füllungen ergänzt.

Sichter
Dr. Simplicius

[2.] Bds/Fragment 049 37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:07:59 Kybot
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 35-38
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 140, Zeilen: 28-31
Das bedeutet, dass das Produktionsverfahren für das vermarktete Produkt unverändert gelassen wird, während die als schädlich definierten Kuppelprodukte Inputs eines getrennten Verfahrensschrittes zum Umweltschutz sind. Somit wird beim EOP-Ansatz das Produktionsverfahren für das vermarktete Produkt unverändert gelassen, während die als schädlich definierten Kuppelprodukte Inputs eines getrennten Verfahrensschrittes zum Umweltschutz sind.
Anmerkungen

Beinahe wörtliche Übernahme, Quellenangabe am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith

[3.] Bds/Fragment 050 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:08:06 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 06-08
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 140, Zeilen: 19-22
Bei der "sauberen" oder integrierten Produktionstechnik wird der Produktionsprozess selbst geändert, so dass als Folge geringere oder keine Belastungen der Umwelt auftreten. Bei den "sauberen" oder integrierten Produktionstechnologien wird der Produktionsprozeß selber geändert, so daß als Folge geringere oder [...] keine Emissionen auftreten.
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius

[4.] Bds/Fragment 054 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:57:11 Kybot
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 26-40
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 149, Zeilen: 17-33
Im Allgemeinen können die Kapitalkosten einer Produktionsanlage als versunken bezeichnet werden, wenn die Anlage so spezialisiert ist, dass sie nicht veräußert oder im Unternehmen anderweitig verwendet werden kann, und damit die Kosten kurz- und mittelfristig nicht minimiert werden können. Der Einfluss dieser Kostenart auf das Entscheidungskalkül der Unternehmen hinsichtlich der Wahl einer Technologie ist deshalb so hoch, da ein Großteil des Kapitals in belastungsintensiven Sektoren, wie z.B. der Chemie, stark spezialisiert ist. Die Produktionsanlagen, die notwendig sind, um bestimmte Stoffe zu transformieren oder chemisch zu bearbeiten, sind häufig nicht für andere Zwecke einsetzbar. Darüber hinaus ist die Zahl der potentiellen

Käufer alter Anlagen aus der gleichen Branche recht niedrig, da es sich häufig um oligopolistische Marktstrukturen handelt (Hartje 1990: 149). Unter der Annahme, dass die Kosten im Zeitverlauf konstant bleiben, würde sich ein Unnehmen mit einer spezialisierten bestehenden Produktionsanlage für die nachge-[schaltete Technik entscheiden.]

Im allgemeinen können die Kapitalkosten einer Anlage als sunk betrachtet werden, wenn die Anlage so spezialisiert ist, daß sie nicht verkauft oder im Unternehmen anderweitig verwendet werden kann. Die sunk costs werden so definiert, daß sie kurz- und mittelfristig nicht verringert werden können (Baumol/Panzar/Willig 1982). Der Einfluß der sunk costs auf die Unterschiede

bei den Entscheidungskalkülen ist deshalb so bedeutsam, weil ein Großteil des Kapitals in belastungsintensiven Sektoren, wie z.B. [...] Chemie [...], sehr spezialisiert ist. Die Anlagen, die notwendig sind, um bestimmte Stoffe zu transformieren oder chemisch zu bearbeiten, sind häufig nicht für andere Zwecke einsetzbar. Darüber hinaus ist die Zahl der potentiellen Käufer alter Anlagen aus der gleichen Branche recht niedrig, da es sich häufig um oligopolistische Märkte handelt. [...] Ein Unternehmen mit einer spezialisierten bestehenden Anlage wird sich für die [EOP-Lösung entscheiden [...].]

Anmerkungen

Am Ende der Übernahme wird zwar Hartje als Quelle genannt, aber Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht. Auch nach der Quellenangabe wird noch aus Hartje übernommen. Der Literaturverweis auf Baumol et al. bei Hartje wird unterschlagen.

Sichter
Dr. Simplicius

[5.] Bds/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:57:13 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 01-05
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 149; 150, Zeilen: 33; 16-19
[Unter der Annahme, dass die Kosten im Zeitverlauf konstant bleiben, würde sich ein Unnehmen mit einer spezialisierten bestehenden Produktionsanlage für die nachge-]schaltete Technik entscheiden. Ein weiterer Kostenfaktor, der das Entscheidungskalkül zugunsten der nachgeschalteten Technik beeinflusst, sind die Anpassungs- und Umstellungskosten (z.B. Umschulungskosten für Personal). Diese sind wichtig, weil das Management Zeit und Geld benötigt, um neue Technologien optimal einzusetzen. [S. 149, 33]

[Ein Unternehmen mit einer spezialisierten bestehenden Anlage wird sich für die] EOP-Lösung entscheiden [...].

[S. 150, 16-19]

Ein weiterer Kostenfaktor, der das Entscheidungskalkül zugunsten der EOP—Anlagen beeinflußt, sind die Umstellungskosten. Diese sind von erheblicher Bedeutung, weil das Management Zeit und Geld braucht, um neue Technologien richtig einzusetzen.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite. Keine Quellenangabe. Auf den S. 54 und 55 werden Passagen aus Meyer 1997 und Hartje 1990 miteinander verquickt. Der Ausdruck "(z.B. Umschulungskosten für Personal)" wird von Meyer, S. 111, 14-15 entlehnt.

Sichter
Dr. Simplicius

[6.] Bds/Fragment 055 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:57:17 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 13-16
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 152, Zeilen: 25-30
Für das Entscheidungskalkül eines Unternehmens ist weiterhin der Einfluss der Absatzchancen der Koppelprodukte (oder Reststoffe) von Bedeutung. Im Rahmen eines Produktionsprozesses kann eine Reihe von Reststoffen entstehen, die

von den Unternehmen verkauft oder als eigener Input genutzt werden können.

Der Einfluß der Absatzchancen der Kuppelprodukte (oder Reststoffe) auf die Wahl der Emissionstechnologie ist offensichtlich und wichtig zugleich. Bei beiden Technologietypen [...] entsteht eine Reihe von Reststoffen. Wenn einer oder einige dieser Reststoffe verkauft oder vom Betreiber als eigener Input genutzt werden können, verringern sich die Netto—Kosten der Emissionsminderung.
Anmerkungen

keine Quellenangabe. Es sollte wohl Kuppelprodukte heißen. Sehr ähnliche Wortwahl, die Plagiat nahelegt.

Sichter
Schuju

[7.] Bds/Fragment 055 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:08:44 Kybot
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 26-32
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 152, Zeilen: 18-23
Deshalb können sich die Unternehmen eher ein Bild von den Betriebskosten eines nachgeschalteten Systems machen, da hierfür betriebliche Erfahrungen vorliegen. Bei integrierten Verfahren ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass weniger Erfahrungen vorliegen und damit das Risiko der höheren Betriebskosten entsteht. Somit werden bei Risikovermeidung nachgeschaltete Techniken vorgezogen (Hartje 1990: 152). Deshalb können die Unternehmen sich eher ein Bild von den Betriebskosten zumindest eines EOP-Systems machen, da hierfür betriebliche Erfahrungen vorliegen. Bei integrierten Verfahren ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß weniger Betriebserfahrungen vorliegen und damit das Risiko einer größeren Varianz der Betriebskosten entsteht. Somit werden bei Risikovermeidung EOP-Systeme vorgezogen.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes wird Hartje als Quelle genannt, aber Art und Umfang der weitgehend woertlichen Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith


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