Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Bds/Jänicke 2001

< Quelle:Bds

31.354Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Martin Jänicke
Titel    Ökologische Modernisierung als Innovation und Diffusion in Politik und Technik: Möglichkeiten und Grenzen eines Konzepts.
Zeitschrift    FFU-Report
Herausgeber    Forschungsstelle für Umweltpolitik, FU Berlin
Ort    Berlin
Jahr    2000
Nummer    01
Seiten    15
URL    http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/systeme/ffu/publikationen/2000/jaenicke_martin_20004/rep_00-01.PDF

Literaturverz.   

ja
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Bds/Fragment 023 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:57 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, Hotznplotz, KayH, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 10-24
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 1, Zeilen: 16-20, 23-30
2.1 Idee und begriffliche Klärung

Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde Anfang der 1980er Jahre in der Absicht eingeführt, eine Formel für die Schnittmenge von Ökologie und Ökonomie anzubieten. Der aus Rationalisierungsmotiven und Wettbewerbsdruck gespeiste Modernisierungszwang entwickelter Marktwirtschaften sollte mit der langfristigen Erfordernis einer ex ante umweltgerechteren Technikentwicklung verkoppelt werden. Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde in dem genannten Verständnis aber bereits 1982 in einer Wirtschaftsdebatte des Berliner Abgeordnetenhauses verwendet (Abgeordnetenhaus von Berlin 1982: 750-760). Auch die Zeitschrift "Natur" verwendete diesen Begriff in einer Reaktion auf die Regierungserklärung nach der Bundestagswahl im Jahr 1983. Hier wurde er am Beispiel von beschäftigungswirksamen Umweltinnovationen in den Sektoren Industrie, Energie, Verkehr und Bau verdeutlicht und zugleich mit dem Konzept einer ökologischen Steuerreform verbunden (Jänicke 1983).

1 Idee und Begriff der ökologischen Modernisierung

Der Begriff der "ökologischen Modernisierung" wurde Anfang der 1980er Jahre in der Absicht eingeführt, eine Formel für die gemeinsame Schnittmenge von Ökologie und Ökonomie anzubieten. Der aus Rationalisierungsmotiven und Wettbewerbsdruck gespeiste Modernisierungszwang entwickelter Marktwirtschaften sollte mit dem langfristigen Erfordernis einer ex ante umweltgerechteren Technikentwicklung verkoppelt werden. [...] Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde in dem genannten Verständnis aber bereits Anfang 1982 in einer Wirtschaftsdebatte des Berliner Abgeordnetenhauses verwendet (Abgeordnetenhaus von Berlin 1982: 756f.), ebenso auch in der alternativen Regierungserklärung, die die Redaktion und Beirat der Zeitschrift Natur nach der Bundestagswahl 1983 vorlegten (Jänicke 1983). Hier wurde er am Beispiel von beschäftigungswirksamen Umweltinnovationen in den Sektoren Industrie, Energie, Verkehr und Bau verdeutlicht und zugleich mit dem Konzept einer ökologischen Steuerreform verbunden.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe; großteils, aber nicht ausschließlich wörtliche Textübernahme. Am Rande sei vermerkt, dass der Verfasser von Jänicke ungeprüft eine fehlerhafte Literaturangabe ins Literaturverzeichnis übernimmt: für Jänicke 1983 ist die Quelle "Natur", Heft 4/1983 statt 3/1983.

Sichter
Hotznplotz KayH

[2.] Bds/Fragment 024 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:04:25 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, 188.194.113.198, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 17-29
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 2, Zeilen: 09-20
„Modernisierung" ist in ihrem ökonomischen Kern eine systematische, auf Wissen basierte Verbesserung von Verfahren und Produkten. Sie ist eine Systemnotwendigkeit kapitalorientierter Industriegesellschaften, die im heutigen Innovationswettbewerb der entwickelten Staaten zusätzliche Bedeutung erlangt hat. Bei der ökologischen Modernisierung geht es um die Veränderung der Entwicklungsrichtung des technischen Fortschritts. Die Notwendigkeit zur ständigen Verbesserung von Produktionsverfahren und Produkten soll in den Dienst der Umweltverbesserung gestellt werden. Dies ist der ursprüngliche ökonomisch-technische Kern des Konzepts. Es geht um die Entwicklung und Anwendung ökologieangepasster und in diesem Sinne zukunftsfähiger Technologien. Betont wird die Möglichkeit von ökologisch-ökonomischen Win-win-Lösungen, die vor allem in Kostensenkungen und Erfolgen im Innovationswettbewerb bestehen (Jänicke 2001: 2). Modernisierung ist in ihrem ökonomischen Kern die systematische, wissensbasierte Verbesserung von Verfahren und Produkten. Sie ist ein Systemzwang kapitalistischer Industriegesellschaften, die im heutigen Innovationswettbewerb der entwickelten Länder eine zusätzliche Bedeutung erlangt hat. [...] Und ökologische Modernisierung meint [...]: Es geht um die Veränderung der Entwicklungsrichtung des technischen Fortschritts; der Zwang zur ständigen Verbesserung von Verfahren und Produkten soll in den Dienst der Umweltverbesserung gestellt werden. Dies ist der ursprüngliche ökonomisch-technische Kern des Konzepts. Es geht um die Entwicklung und Anwendung ökologisch angepasster und in diesem Sinne zukunftsfähiger Technologien. Betont wird die Möglichkeit von ökologisch-ökonomischen Win-win-Lösungen, die vor allem in Kostensenkungen und Erfolgen im Innovationswettbewerb bestehen.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, Umformulierung in der Mitte, Quelle benannt, aber Beginn und Ende der Zitate nicht erkennbar

Sichter
fiesh Hotznplotz

[3.] Bds/Fragment 025 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:54:13 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 34-38
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 3, Zeilen: 11-20
Somit setzt die ökologische Modernisierung jenseits der additiv nachgeschalteten Umwelttechnik (clean-up technology) und erst recht jenseits der bloß sanierenden Maßnahmentypen an.

Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige [Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet.]

Ökologische Modernisierung setzt jenseits der additiv nachgeschalteten Umwelttechnik (cleanup technology) und erst recht der bloß reparierenden Maßnahmentypen an (Abb. 1).

Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen bestehen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet.

Anmerkungen

Erkennbare Übernahme mit Umformulierungen und Umstellungen, Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
Drrerpol Goalgetter

[4.] Bds/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:04:34 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 01-04
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 03, Zeilen: 14-20
[Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige] Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet. Dies kann einige oder alle Lebensphasen eines Produktes verbessern. Die inkrementale Verbesserung betrifft so unterschiedliche Dimensionen wie z.B. Energieintensität, Materialintensität, Abfallintensität oder Risikointensität. Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen bestehen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige] Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet. Diese kann einige oder alle Lebensphasen eines Produktes verbessern. Die inkrementale Verbesserung betrifft so unterschiedliche Dimensionen wie die Materialintensität [...], die Energieintensität [...] oder die Risikointensität [...]. Implizit ist damit auch die Intensität der Abfall- und Emissionsbelastung betroffen [...].
Anmerkungen

Fortsetzung von S. 25, Übernahme mit Umstellungen

Sichter
Hotznplotz fiesh

[5.] Bds/Fragment 026 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:04:36 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, 188.194.113.198, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 05-08
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 03, Zeilen: 21-23
Dem dargestellten, wesentlich technisch geprägten Konzept der ökologischen Modernisierung steht inzwischen ein breiteres Verständnis gegenüber, das zugleich die Modernisierung des Gesellschaftsprozesses unter Umweltaspekten thematisiert. Dem skizzierten ursprünglichen, wesentlich technikbezogenen Konzept ökologischer Modernisierung steht inzwischen ein breiteres Verständnis gegenüber, das zugleich die Modernisierung des Gesellschaftsprozesses unter Umweltaspekten thematisiert.
Anmerkungen
Sichter
Goalgetter Hotznplotz

[6.] Bds/Fragment 047 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-10 09:10:52 Hindemith
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
HWI999, Kahrl, Hotznplotz, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 17-30
Quelle: Jänicke_2001
Seite(n): 05, Zeilen: 07-25
Ökologische Innovationen sind in besonderem Maße problembezogen. Da sie auf Probleme reagieren, die in aller Regel weltweit vorhanden oder absehbar sind, haben sie tendenziell gute Aussichten, auf weltweite Nachfrage zu stoßen. Sie beziehen sich somit auf die für Lead-Märkte wichtigen „future global needs" (Beise 1999: 3). Damit verringert sich in gewisser Weise - wenngleich in einem sehr allgemeinen Sinne - die Prognoseunsicherheit hinsichtlich der potentiellen Nachfragebedingungen, wie sie bei „normalen" Innovationen üblicherweise anzutreffen ist. Bei wachsender Weltpopulation und Industrieproduktion und eher rückläufiger Aufnahmekapazität der globalen Umwelt bietet die Nachfrage nach Umwelteffizienz einen Orientierungsrahmen für ökologische Innovationen (Jänicke 2001: 5). Den dargestellten Besonderheiten ökologischer Innovationen stehen häufig restriktive Bedingungen wie die Behinderung durch nachgeschaltete Technologien oder die „vested interests" der belastungsintensiven Industrien gegenüber. Umweltinnovationen sind in besonderem Maße problembezogen. Und da sie auf Problemlagen reagieren, die in aller Regel weltweit vorhanden oder absehbar sind, haben sie tendenziell eine erhöhte Chance, auf weltweite Nachfrage zu stoßen. Sie beziehen sich insoweit auf die für Lead-Märkte wichtigen „future global needs“ (Beise 1999: 3). [...] Damit reduziert sich in gewisser Weise - wenngleich in einem sehr allgemeinen Sinne - die langfristige Prognoseunsicherheit hinsichtlich der potentiellen Nachfragebedingungen, wie sie bei „normalen“ Konsumpräferenzen üblicherweise anzutreffen ist. Bei wachsender Weltbevölkerung und Industrieproduktion und eher rückläufiger Aufnahmekapazität der globalen Umwelt bieten zumindest die Entwicklungsdimensionen der Nachfrage nach Umwelteffizienz einen Orientierungsrahmen für Innovateure. [...] Dies sind Spezifika, die Umweltinnovationen zugleich begünstigen. Dem stehen restriktive Bedingungen wie die Behinderung durch traditionelle End-of-pipe-Orientierungen (Hauff/Solbach 1999) oder die vested interests der umweltintensiven Industrien gegenüber.
Anmerkungen

Bds referenziert zwar Jänicke, übernimmt Text aber weitgehend wörtlich,inklusive Original-Fußnote.

Sichter
Plaqueiator Hindemith


Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki