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Quelle:Bds/Nork 1992

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Manuela E. Nork
Titel    Umweltschutz in unternehmerischen Entscheidungen. Eine theoretische und empirische Analyse
Ort    Wiesbaden
Verlag    Deutscher Universitäts-Verlag
Jahr    1992
Seiten    443
Anmerkung    Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss. u.d.T.: Die Unternehmung im Spannungsfeld ökologischer Anforderungen; 1991
ISBN    3824401118

Literaturverz.   

ja
Fragmente    46


Fragmente der Quelle:
[1.] Bds/Fragment 017 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:26 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 02-04
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 015, Zeilen: 02-04
Fast jedes Unternehmen behauptet heute, dass ihm der Umweltschutz ein zentrales Anliegen sei und es selbstverständlich die Verantwortung für die Umwelt tragen würde. Fast jede Unternehmung behauptet heutzutage, daß ihr der Umweltschutz ein zentrales Anliegen sei und sie selbstverständlich die

Verantwortung für die Umwelt tragen würden.

Anmerkungen

Bereits im ersten Satz der Einleitung seiner Dissertation übernimmt der Verfasser fremden Text ohne Quellenangabe.

Sichter
Dr. Simplicius

[2.] Bds/Fragment 018 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:03:55 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 18-27
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 016, Zeilen: 02-09
Dabei wurde der Werkstoff Polyvinylchlorid (PVC) gewählt, weil sich gerade diese Branche seit Jahrzehnten der Kritik von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerinitiativen, Medien, Kommunen und Teilen der Politik ausgesetzt sieht. Lange Zeit war PVC aufgrund seiner Produkteigenschaften einer der erfolgreichsten Kunststoffe in Deutschland. Doch innerhalb weniger Jahre hat sich der ehemals gute Ruf ins Gegenteil verkehrt, da PVC mit einer Vielzahl von Anwendungen zugleich eine Vielzahl von Problemen für Mensch und Umwelt geschaffen hat, so dass sich die Frage stellte, ob der damit verbundene Schaden nicht größer sei als der Produktnutzen. [...] wurden gewählt, weil sich gerade diese Branchen seit Jahrzehnten der Kritik der Umweltschützer ausgesetzt sehen, die ihr im besonderen Maße negative Effekte auf die Umwelt nachgewiesen hat. Lange Zeit sah sich die Chemie als “eine treibende Kraft hinter dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt und diente damit dem menschlichen Wohlergehen” (Büschel 1990, S. 50). Doch innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich der ehemals gute Ruf ins Gegenteil verkehrt, da sie mit der Lösung einer Vielzahl von Problemen zugleich eine Vielzahl neuer Probleme für die Umwelt geschaffen hat, so daß sich die Frage stellt, ob ihr Schaden nicht größer ist als ihr Nutzen.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben.

Sichter
Hotznplotz

[3.] Bds/Fragment 018 37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:03:57 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 36-39
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 017, Zeilen: 12-15
Wie bereits erwähnt, besitzt das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit sowohl eine phänomenale Dimension, die nach den faktischen Gegebenheiten und dem Prozessverlauf fragt (Was geschah?), als auch eine kausale Dimension, die auf die Ursachen ausgerichtet ist (Warum geschah es so?). Das Erkenntnisinteresse [FN 32] dieser Arbeit hat sowohl eine phänomenale Dimension, die nach den faktischen Gegebenheiten und dem Verlauf der Erscheinungen fragt (Was geschieht?), als auch eine kausale Dimension, die auf die Ursachen ausgerichtet ist (Warum geschieht das so? [...].
Anmerkungen

Keine Quelle genannt. Etwas befremdlich zu sehen, dass der Verfasser schon bei der Darlegung der Motivation für seine Forschung auf fremde Hilfe angewiesen zu sein scheint. Fußnote 32 wird nicht übernommen.

Sichter
Hotznplotz

[4.] Bds/Fragment 019 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:43 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 10-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 019, Zeilen: 13-15, 23-25
Die Umwelt, in der sich ein Unternehmen befindet, ist einem kontinuierlichen Veränderungsprozess unterworfen, sei es, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten, neue Gesetze und Verordnungen entstehen oder sich die Ansprüche der Kunden und der allgemeinen Öffentlichkeit verändern. Die sich bereits hier andeutende Vielzahl von Einflussfaktoren, die das Handeln der Unternehmen im Hinblick auf Umwelt- und Ressourcenschutz beeinflussen können, erfordert ebenfalls eine spezielle Betrachtung. [Z. 13-15]

Die Umwelt, in der die Unternehmungen agieren, ist einem kontinuierlichen Veränderungsprozeß unterworfen, sei es, daß neue Konkurrenten in den Markt eintreten, sich die Ressourcen verknappen oder die Ansprüche der Abnehmer verändern [...].

[Z. 23-25]

Die sich bereits hier andeutende Vielzahl der Einflußfaktoren, die auf das Verhalten der Unternehmungen im Hinblick auf den Umwelt- und Ressourcenschutz Einfluß nimmt, erfordert auch eine entsprechend theoretische Herangehensweise [...].

Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Selbst die Strukturierung der Arbeit gelingt nicht ohne Unterstützung.

Sichter
Hotznplotz

[5.] Bds/Fragment 019 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:45 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 29-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 020-021, Zeilen: 34-35; 01-04
Um die Zusammenhänge verstehen zu können, muss man sich zunächst die wirtschaftliche Bedeutung von PVC und die damit verbundenen Umweltauswirkungen vor Augen führen. Entlang des Produktlebenszyklus werden dabei die Problemfelder und die dazugehörigen Diskussionen aufgezeigt. Bei einer solchen Betrachtung wird nicht nur die historische Entwicklung einer langen und bis heute nicht abgeschlossenen Umweltdebatte näher beleuchtet, sondern auch die chemisch-ökologischen Zusammenhänge, d.h. die Zusammensetzung und Wirkungsweise von PVC. [S. 20, 34-35]

Um die Zusammenhänge zu verstehen, muß man sich zunächst die Bedeutung der Phosphate in Waschmitteln und in der Umwelt vor Augen führen [...].

[S. 21, 1-4]

Bei der Betrachtung des Waschmittels als Konsumgut wird nicht nur die historische Entwicklung der Waschmittel näher beleuchtet, sondern auch die biologisch-ökologischen Zusammenhänge, d.h. die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Waschmitteln.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Erneut gibt Nork unfreiwillig Hilfestellung bei der Strukturierung der Arbeit.

Sichter
Hotznplotz

[6.] Bds/Fragment 021 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:46 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 01-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 022; 030; 031; 032, Zeilen: 23-25; 01; 22-29; 01-02 u. 19-22
Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchung im fünften Kapitel in Form eines Resümees in Anlehnung an den Bezugsrahmen diskutiert.

1.2 Empirische Vorgehensweise

Die Faktoren, die als Orientierung für Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischen Handelns dienen, dürfen nicht nur in der Welt der objektiven Fakten, sondern müssen auch in den Köpfen der Gestalter gesucht werden. Damit rückt das deutende Verstehen von Entscheidungsprozessen und der dabei eingebrachten Argumente in den Mittelpunkt der Untersuchung (Staehle 1991: 57 ff.).

Die Brisanz des Themas Umweltschutz in der PVC-Branche und die damit verbundenen Fragestellungen sowie die Heterogenität unterschiedlicher Gesprächspartner haben die Anwendung einer qualitativen Forschungsmethodik notwendig gemacht, die dem Charakter des Forschungsvorhabens angemessen ist. Bei einer praxisbezogenen Forschung, wie bei der hier durchgeführten Untersuchung, ist es notwendig, grundlegende Prozessstrukturen und kontextabhängige Regelmäßigkeiten aufzudecken.

[S. 22, 23-25]

Abschließend werden die Ergebnisse der Dokumenten- und Literaturanalyse [...] in Form eines Resümees in Anlehnung an den theoretischen Bezugrahmen diskutiert (vgl. Kapitel 4).

[S. 30, 1]

1.5 Empirische Vorgehensweise

[S. 31, 22-29 u. S. 32, 1-2]

Die Kontextfaktoren, die als Orientierung für Möglichkeiten und Grenzen organisationalen Handelns dienen, dürfen nicht nur in der Welt der objektiven Fakten, sondern müssen auch in den Köpfen der Gestalter gesucht werden [...]. Damit rückt das deutende Verstehen von Entscheidungsprozessen und den dabei eingebrachten Argumenten in den Mittelpunkt der Untersuchung (vgl. Staehle 1991, S. 57ff.).

Die Brisanz der Fragestellung sowie die Heterogenität unterschiedlicher Gesprächspartner legen die Anwendung einer qualitativen[3] Forschungsmethodik nahe [...], die dem explorativen Charakter des Forschungsvorhabens angemessen ist.

[S. 32, 19-22]

Für eine anwendungsorientierte und praxisbezogene Forschung, wie bei der hier durchgeführten Untersuchung, ist dies aber auch nicht erforderlich, da hier vielmehr grundlegende Strukturen und kontextabhängige Regelmäßigkeiten aufgedeckt werden sollen.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Literaturverweis auf Staehle wird übernommen. Fußnote 3 wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[7.] Bds/Fragment 021 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:49 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 18-35
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 32-33, Zeilen: 27-32; 01-03 u. 13-23
Ein Intensiv-Interview ist ein langes Gespräch zwischen Interviewer und Interviewten über vorgegebene Themen, welche der Interviewer in eigener Regie so zu gestalten hat, dass er möglichst alle relevanten Positionen und Einstellungen zu diesem Thema erfährt. Mithilfe dieser Interviews können Zusammenhänge und Ursachen aufgedeckt werden, die durch einen fest strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen kann der Interviewer immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so dass Positionen und Motive der Befragten deutlich werden. Die Bereitschaft, offene Antworten

zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Die Auseinandersetzung mit Umweltthemen in der PVC-Branche als speziellem Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, dass möglicherweise Betriebs- oder Verbandsgeheimnisse sowie veränderungsprozessbedingte interne Konflikte berührt werden. Tiefeninterviews bieten hier die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da der Interviewer weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Formulierungen der Fragen gebunden ist. Gleichzeitig besteht aber auch eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview thematisch gleich ist, so dass eine Vergleichbarkeit und Bewertung der Ergebnisse möglich ist (Salcher 1978: 48 ff.).

[S. 32, 27-32 u. S. 33, 1-3]

Ein Tiefeninterview stellt ein langes, intensives Gespräch zwischen InterviewerInen [sic] und Interviewten über vorgegebene Themen dar, welches die InterviewerInnen in eigener Regie so zu gestalten haben, daß sie möglichst alle relevanten Meinungen und Einstellungen zu diesem Thema erfahren [...]. Mithilfe des Tiefeninterviews können Zusammenhänge erhellt und Ursachen erkannt werden, die durch einen strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen können die InterviewerInnen immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so daß Meinungen, Einstellungen und Motive deutlicher sichtbar werden [...].

[S. 33, 13-23]

- Die Bereitschaft, offene Antworten zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Der spezielle Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, daß möglicherweise Betriebsgeheimnisse berührt werden und daß Veränderungsprozesse mit innerbetrieblichen Konflikten verbunden sein können. Unstandardisierte Verfahren [...] bieten hier eher die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da die InterviewerInnen weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Frageformulierungen gebunden ist [sic]. Gleichzeitig besteht eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview die gleichen Themen behandelt, so daß eine Vergleichbarkeit und erste Gewichtung der Befragungsergebnisse möglich wird (vgl. Salcher 1978, 48 f).

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Verweis auf Salcher wird mit einer leicht veränderten Seitenangabe übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[8.] Bds/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:53:51 Kybot
Bds, Fragment, KeinPlagiat, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 022, Zeilen: 01-10
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 34; 35, Zeilen: 13-19, 28-31; 01-04
Um den ökologischen Modernisierungsprozess in der deutschen PVC-Branche zu untersuchen, wurden intensive Gespräche mit Entscheidungsträgern der Branche gefuhrt. So wurden im Zeitraum von Februar 2007 bis November 2007 insgesamt elf Interviews durchgeführt, die etwa zwischen einer und zwei Stunden dauerten. Die Interviews wurden im Vorfeld durch umfassende Recherchen, wie die Aufarbeitung von Geschäftsberichten, Umwelterklärungen und Verbandsmitteilungen, vorbereitet. Alle Gespräche wurden auf Tonband aufgezeichnet. Viele Gesprächspartner hatten anfänglich ein Problem mit dem Mitschneiden des Gespräches auf Band, willigten jedoch nach Klärung einiger Fragen und nach Zusicherung der Anonymität ein. Von einigen Unternehmen, die um ein Gespräch gebeten wurden, sind aber auch Absagen erteilt worden. [S. 34, 13-16]

Um den Entscheidungsprozeß des Managements zur Verringerung/Vermeidung von Phosphaten in Waschmitteln zu rekonstruieren, wurden Einzelfallstudien mit intensiver Befragung der Entscheidungsträger der drei marktführenden Waschmittelproduzenten [...] durchgeführt.

[S. 34, 28-29]

So wurden im Zeitraum von Oktober 1989 bis Mai 1990 20 Interviews durchgeführt, die etwa zwischen 1 und 1 1/2 Stunden dauerten.

[S. 34, 17-19]

Die Fallstudien wurden neben umfassenden Literaturrecherchen durch eine inhaltsanalytische Aufarbeitung von Geschäftsberichten, offiziellen Verlautbarungen und Verbandsmitteilungen ergänzt.

[S. 34, 30-31]

Alle Gespräche wurden bis auf eines auf Tonband aufgezeichnet.

[S. 35, 1-4]

Ein Gesprächspartner lehnte das Mitschneiden des Gesprächs auf Band zunächst ab, willigte jedoch nach der Klärung einiger Frage [sic] dann unter dem Vorbehalt, Fragen auch unbeantwortet zu lassen, doch ein.

[S. 34, 29-30]

Von keinem der Interviewpartner, die um ein Gespräch gebeten worden sind, ist eine Absage erteilt worden.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[9.] Bds/Fragment 022 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:04:09 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 022, Zeilen: 16-23
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 035, Zeilen: 05-13
Die Auswertung der Interviews erfolgte über eine Querschnitts- und eine Längsschnittanalyse. In der Längsschnittanalyse wurde jedes einzelne Interview sorgfältig gelesen und neben den Unternehmenswerten die Denk- und Handlungsweisen der Befragten herausgearbeitet. Bei der Querschnittsanalyse wurde jeder einzelne Themenbereich über sämtliche Interviews vergleichend betrachtet. Zu jeder Frage wurden die Antworten aller Befragten nacheinander analysiert. Abschließend wurden diese Ergebnisse in das Modell der Längsschnittanalyse eingegliedert [...]. Die Auswertung der Protokolle der Tiefeninterviews erfolgt über eine Querschnitt- und eine Längsschnitt-Analyse (vgl. hierzu Salcher 1978, S. 51). In der Längsschnitt-Analyse wird jedes einzelne Interview sorgfältig gelesen und die Werte und Einstellungen, Denk- und Erlebnisweisen des Befragten herausgearbeitet [...]. Bei der Querschnitt-Analyse wird jeder einzelne Themenbereich über sämtliche Interviews betrachtet. Zu jeder Frage werden die Antworten aller Befragten nacheinander durchgegangen und Gedanken, Meinungen, Urteile etc. festgehalten. Abschließend werden die Ergebnisse der Querschnitt-Analyse in das Modell der Längsschnitt-Analyse einzugliedern versucht.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die bei Nork genannte Quelle Salcher wird weggelassen.

Sichter
Dr. Simplicius

[10.] Bds/Fragment 037 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:21 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 06-13
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 070-071, Zeilen: 34-36; 01-05
Zu den Instrumenten der Umweltpolitik gehören Ge- und Verbote, Emissionsgrenzwerte, Verfahrensvorschriften, Produktnormen, Reduzierungsverpflichtungen sowie Umweltschutzappelle und Umweltinformationen, Subventionen oder Steuervergünstigungen (Wicke 1984: 75 ff.). Der Staat und seine föderalen Ebenen existieren jedoch ebenso wenig in einem Vakuum wie die Unternehmen, sondern sind ebenfalls unterschiedlichen Einflüssen wie beispielsweise Lobbyismus, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen

oder EU-Richtlinien ausgesetzt (Nork 1992: 71).

Zu den Instrumenten der Umweltpolitik gehören neben Ge- und Verboten [...] Emissions- und Immissionsbeschränkungen, Verfahrensvorschriften, Produktnormen, Reduzierungsverpflichtungen sowie auch Umweltschutzappelle und [Seite 71] Umweltinformationen [...] oder die Vergabe von Umweltzeichen[25], Subventionen oder Steuervergünstigungen für besonders umweltschonende Produkte oder Produktionsverfahren[26]. Der Staat existiert jedoch ebensowenig in einem Vakuum wie die Unternehmungen, sondern ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt (z.B. Lobbyismus, Bürgerinitiativen, EG-Richtlinien) [...].

[Fn. 25] Zum Umweltzeichen (Umweltengel) vgl. Nölting 1989, S. 250). [Fn. 26] Vgl. z.B. Wicke 1989; Wicke 1984, S. 75ff.; Binswanger et al. 1981, S. 130ff; Strebel 1980, S. 61ff.

Anmerkungen

Der Verfasser nennt Wicke 1984 als Quelle, übernimmt hier aber offenbar großzügig aus Nork, da die Mehrzahl der im ersten Satz genannten Begriffe bei Wicke 1984 gar nicht vorkommt (hier geht es nur um Auflagen, Abgaben und Lizenzen). Durch das Weglassen der in Fußnote 26 genannten übrigen Titel wird Wicke 1984 aber zur Referenz für den gesamten ersten Satz. Die EG-Richtlinien werden im zweiten Satz stillschweigend zu EU-Richtlinien aktualisiert.

Sichter
Schuju

[11.] Bds/Fragment 037 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:06:42 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 17-19
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 071, Zeilen: 03-09
Aus den zahlreichen Einflüssen auf den Staat resultieren schließlich Gesetze und Verordnungen, die häufig einen Kompromiss zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Akteure darstellen. Dieser Kom-[promiss wird dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert.] Der Staat [...] ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt [...], aus denen schließlich die Gesetze und Verordnungen resultieren, die häufig einen Kompromiß zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Beteiligten darstellen, der dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert wird.
Anmerkungen

Im Absatz zuvor wird Nork als Quelle genannt, für diesen jedoch nicht. Übernahme wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.

Sichter
Dr. Simplicius

[12.] Bds/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:06:44 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 01-02
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 071, Zeilen: 03-09
[Dieser Kom-]promiss wird dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert. Der Staat [...] ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt [...], aus denen schließlich die Gesetze und Verordnungen resultieren, die häufig einen Kompromiß zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Beteiligten darstellen, der dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert wird.
Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite; keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius

[13.] Bds/Fragment 039 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:31 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 039, Zeilen: 09-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 059, Zeilen: 28-30
Werden ökologische Produkte von den Unternehmen explizit zur konkurrenzbezogenen Profilierung herausgestellt, spricht man

auch von ökologieorientierter Wettbewerbsintensität (Kirchgeorg 1990: 82).

Werden umweltgerechte Produkte von den Unternehmungen explizit zur konkurrenzbezogenen Profilierung herausgestellt, spricht man

auch von ökologieorientierter Wettbewerbsintensität (vgl. Kirchgeorg 1990, S. 82).

Anmerkungen

Angesichts der Übereinstimmung von 11 aufeinanderfolgenden Wörtern und des so bei Kirchgeorg nicht wörtlich vorkommenden Textes erscheint eine Paraphrase aus Kirchgeorg selbst sehr unwahrscheinlich.

Sichter
WiseWoman

[14.] Bds/Fragment 040 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:33 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 03-08
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 063, Zeilen: 17-24
So beeinflusst er zum einen die ihm funktional nachgelagerten Konsumenten in ihrem Kaufverhalten und zum anderen die ihm

funktional vorgelagerten Produzenten in ihrem Produktionsverhalten, indem er bestimmte Produkte in sein Sortiment aufnimmt (Hansen 1982: 459ff.). Aufgrund dieser Funktion ist der Handel in der Lage, die Diffusion ökologischer Produkte zu fördern.

So beeinflußt der Handel zum einen die ihm funktional nachgelagerten Konsumenten in ihrem Kaufverhalten und zum anderen die ihm funktional vorgelagerten Produzenten [...] in ihrem Produktionsverhalten durch die Auswahl der Produkte [...], die er in sein Sortiment aufnimmt (vgl. Hansen 1982, S. 459ff). Aufgrund dieser doppelseitigen Aufgabenstellung [...] ist der Handel in der Lage, [...] die Diffusion ökologischer Produkte [...] zu fördern [...].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Literaturverweis auf Hansen wird übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[15.] Bds/Fragment 040 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:35 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 16-21
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 01-08
Im Teilsystem "Gesellschaft" kommt den Medien bei der Thematisierung ökologischer Fragen eine besondere Bedeutung zu, da sie einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermitteln und über Ursachen und damit verbundene Folgen aufklären können. Sie können aber auch dazu beitragen, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (Krämer 1986: 201). Der Presse kommt bei der Thematisierung von Umweltfragen eine besondere Bedeutung zu, da über die Massenmedien einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermittelt und über Ursachen und Folgen aufgeklärt wird[Fn 30]. [...] Zum anderen tragen sie mit dazu bei, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (vgl. Krämer 1986, S. 201; [...].

[Fn 30] Zur Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmungen im Rahmen des Marketing vgl. [...].

Anmerkungen

Fußnote 30 wird nicht übernommen. Da Krämer nur (abgesehen vom Literaturverzeichnis) dieses einzige Mal in der Dissertation erwähnt wird und, wie etliche andere Autoren auch, nur im Zusammenhang mit einem Sachverhalt, der sich schon bei Nork findet, erscheint es angesichts der Ähnlichkeit der Passagen sehr unwahrscheinlich, dass hier tatsächlich Krämer selbst referiert wird.

Sichter
Schuju

[16.] Bds/Fragment 040 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:37 Kybot
Bds, Fragment, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 16-21
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 01-08
Im Teilsystem "Gesellschaft" kommt den Medien bei der Thematisierung ökologischer Fragen eine besondere Bedeutung zu, da sie einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermitteln und über Ursachen und damit verbundene Folgen aufklären können. Sie können aber auch dazu beitragen, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren

(Krämer 1986: 201).

Der Presse kommt bei der Thematisierung von Umweltfragen eine besondere Bedeutung zu, da über die Massenmedien einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermittelt und über Ursachen und Folgen aufgeklärt wird[30]. [...] Zum anderen tragen sie mit dazu bei, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (vgl. Krämer 1986, S. 201; [...]).
Anmerkungen

[Entwurf für Fragment]

Sichter

[17.] Bds/Fragment 041 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:45 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 06-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 078, Zeilen: 21-23; 30-33
Bürgerinitiativen hingegen sind im Wesentlichen zeitlich und örtlich begrenzte Zusammenschlüsse von Bürgern, die sich mit einem bestimmten Problem befassen, das nach ihrer Auffassung von staatlichen Ebenen nicht hinreichend wahrgenommen wird (Mayer-Tasch 1981: 12 ff.). Sie finden sich aufgrund individueller Betroffenheit von einer Problemsituation bzw. dem Interesse an der Sicherung und Verbesserung von Lebensbedingungen zusammen. [Z. 30-33]

Bürgerinitiativen sind im wesentlichen [...] zeitlich und örtlich begrenzte Zusammenschlüsse von Bürgern, die sich mit Problemen befassen, die nach ihrer Meinung von Verwaltung und Regierung [...] nicht hinreichend wahrgenommen werden (vgl. Mayer-Tasch 1981, S. 12ff.; [...]).

[Z. 21-23]

Sie finden sich aufgrund individueller Betroffenheit von einer Problemsituation bzw. dem Interesse an der Sicherung und Verbesserung von Lebensbedingungen zusammen.

Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Der Literaturverweis auf Mayer-Tasch wird übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[18.] Bds/Fragment 042 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:49 Kybot
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 11-29
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 129-130, Zeilen: 19-21, 26-31; 01-13
Die Anliegen der Anspruchsgruppen entwickeln sich nicht von heute auf morgen, sondern im Zeitverlauf. Ausgelöst durch ein Ereignis, wie z.B. einem [sic] Chemieunfall, bei dem es zunächst nur einige wenige Betroffene gibt, gerät häufig ein unbekanntes Thema auf die "Bühne der Öffentlichkeit" (Dyllick 1989: 233). Mehrere Einzelereignisse können sich dabei zu einem Trend entwickeln, der nicht mehr nur wenige Personen umfasst, sondern auch zunehmend andere Personen, wie z.B. Wissenschaftler oder Journalisten, die an dem Ereignis oder der Bewältigung des Problems interessiert sind (Achleitner 1985: 95).

Durch das Interesse dieser Meinungs-Multiplikatoren erhalten die Ereignisse eine zusätzliche Wertung. Vor allem durch das Einschalten der Medien kann das Problem nicht nur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich werden, sondern sich auch zu einem öffentlichen Anliegen entwickeln. Die daraus resultierenden Ansprüche, wie Forderungen nach einem Verwendungsverbot an die betroffenen Unternehmen, werden dann meist von politischen Instanzen oder spezialisierten Organisationen (z.B. Umweltschutzorganisationen) artikuliert. Schließlich werden diese Ansprüche an die Unternehmen durch Selbsteinschränkungen oder Verordnungen befriedigt. Ein latenter Anspruch, der auf die Einhaltung der Vereinbarungen unter Androhung von Sanktionen achtet, bleibt jedoch meist bestehen (Nork 1992: 130).

[S. 129, 19-21]

Die [...] Anliegen der Stakeholder [...] werden nicht von heute auf morgen zu lautstarken Protesten [...], sondern sie entwickeln sich im Zeitverlauf.

[S. 129, 26-31]

Ausgelöst durch ein Ereignis, wie z.B. einem [sic] Chemieunfall, bei dem es zunächst meist nur einige wenige Betroffene gibt, gerät ein bislang unbekanntes Thema auf die 'Bühne der Öffentlichkeit' (vgl. Dyllick 1989, S. 233). [...] Mehrere Einzelereignisse entwickeln sich zu einem Trend[2], der nicht mehr nur wenige Personen betrifft, sondern zunehmend auch andere Personen, die [...],

[Fn. 2] Vgl. im folgenden Achleitner 1985, S. 95

[S. 130, 1-13]

wie z.B. Wissenschaftler [...] oder [...] Journalisten [...], besonders an dem Problem bzw. an dessen Bewältigung interessiert sind. Durch das Interesse dieser opinion leader erhalten die Ereignisse eine zusätzliche Wertung. Durch das Einschalten der Massenmedien wird das Problem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und damit zu einem öffentlichen Anliegen [...]. Durch die etablierten politischen Instanzen [...] sowie darauf spezialisierten Organisationen (z.B. Umweltschutzverbände) werden konkrete Ansprüche an die Unternehmung formuliert, wie z.B. Produktionsverbot, Beschränkung oder Verbot bestimmter Inhaltsstoffe. Durch Selbstbeschränkungen oder Gesetze und Verordnungen werden die Ansprüche schließlich befriedigt. Damit muß das Problem zwar nicht völlig behoben sein, sondern es bleibt ein latenter Anspruch bestehen, der auf die Einhaltung der Auflagen unter Androhung gesellschaftlicher Sanktionen [...] achtet [...].

Anmerkungen

Die Quelle wird nur für S. 130 genannt. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht. Die Literaturverweise auf Dyllick und Achleitner werden ebenso wie der falsche Dativ in "ausgelöst durch [...] einem Chemieunfall" übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[19.] Bds/Fragment 042 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:51 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 35-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-[pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250).] Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Plagiat im Kontext der umfangreichen Übernahmen aus Nork in diesem Abschnitt der Arbeit von BDS.

Sichter
Schuju

[20.] Bds/Fragment 042 36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:07:13 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 35-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-[pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250).] Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Übernahme wird auf der folgenden Seite fortgesetzt. Auf "Verdächtig" zurückgestuft: Isoliert ist dieses Fragment zu schwach, jedoch im Kontext mit den anknüpfenden Übernahmen weiterhin zu berücksichtigen. [Dr. Simplicius]

Sichter
Dr. Simplicius

[21.] Bds/Fragment 043 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:07:15 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 01-02
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
[Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-]pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250). Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Plagiat im Kontext der umfangreichen Übernahmen aus Nork in diesem Abschnitt der Arbeit von BDS.

Sichter
Schuju

[22.] Bds/Fragment 043 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:55:57 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 02-10
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 134, Zeilen: 06-13
Hierdurch sinkt zwar die Ungewissheit der Unternehmen in Bezug auf die Forderungen der Anspruchsgruppen. Gleichzeitig wird aber auch der Handlungsspielraum der Unternehmen enger, Lösungen in ihrem Sinne anzubieten. Handlungsspielräume bezeichnen nach Sydow einen Ausschnitt der Bedingungen, unter denen (intentional) gehandelt wird, und verweisen gleichzeitig auf das Erkenntnisinteresse, mit dem diese Handlungsbedingungen untersucht werden: das Aufzeigen sowohl der Grenzen bzw. Restriktionen als auch der Möglichkeiten des Handelns, die mit dem Begriff des Spielraums bereits impliziert sind (Sydow 1985: 257). Im Zeitverlauf [...] sinkt zwar die Ungewißheit für die Unternehmung, welche konkreten Forderungen die Stakeholder an sie stellen. Gleichzeitig wird aber der Handlungsspielraum[3] der Unternehmung enger, Problemlösungen in ihrem Sinne durchzuführen. "Handlungsspielräume bezeichnen einen Ausschnitt der Bedingungen, unter denen (intentional) gehandelt wird, und verweisen gleichzeitig auf das Erkenntnisinteresse, mit dem diese Handlungsbedingungen untersucht werden: das Aufzeigen sowohl der Grenzen bzw. Restriktionen als auch der Möglichkeiten des Handelns, die mit dem Begriff des Spielraums bereits impliziert sind" (Sydow 1985, S. 257).
Anmerkungen

Das bei Nork als wörtlich gekennzeichnete Zitat von Sydow nicht als solches ausgewiesen. Fußnote 3 wird nicht übernommen. Keine Quellenangabe für die ersten beiden Sätze.

Sichter
Dr. Simplicius

[23.] Bds/Fragment 119 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:07 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 05-17
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 312, Zeilen: 06-15
Die Vielzahl der Einflussfaktoren auf die Entscheidungsprozesse, die schließlich diesen ökologischen Prozess eingeleitet haben, deutet sich bereits in den vorangegangenen Analysen an und wird durch die Ergebnisse der Interviews bestätigt. Es handelt sich dabei insgesamt nicht um linear verlaufende Entscheidungsstrukturen, sondern vielmehr um ein Netzwerk, das sich aus den vielfältigen Interdependenzen zwischen den diversen Anspruchsgruppen sowie aus äußeren Ereignissen zusammenstellt und die Notwendigkeit einer systematischen Herangehensweise verdeutlicht.

Im Folgenden wird versucht, die Interdependenzen transparent zu gestalten, welche die Entscheidungsprozesse beeinflusst haben, die den Prozess der ökologischen Modernisierung des Werkstoffes PVC und der damit im Zusammenhang stehenden Branche eingeleitet haben.

Die Vielzahl von Einflußfaktoren auf die Entscheidungsprozesse, die schließlich zur Phosphatsubstitution geführt haben, deutet sich bereits in der Dokumenten- und Literaturanalyse an und wird durch die Ergebnisse der Interviews bestätigt. Es handelt sich insgesamt nicht um linear verlaufende Entscheidungsstrukturen, sondern vielmehr um ein Netzwerk, das sich aus den vielfältigen Interdependenzen zwischen den diversen Stakeholdern sowie äußeren Ereignissen knüpft und das Erfordernis einer systematischen Herangehensweise verdeutlicht.

Im folgenden wird versucht, die Interdependenzen transparent zu machen, welche die Entscheidungsprozesse beeinflußt haben, die zur Substitution der Phosphate in Waschmitteln geführt haben.

Anmerkungen

Angepasste Übernahme der Einleitung zur Fallstudie aus einer Einleitung zu einer anderen Fallstudie. Schwierig zu kategorisieren. Nur wenige Wörter ersetzt. Der zweite Satz ist beinahe ein Komplettplagiat.

Sichter
Schuju

[24.] Bds/Fragment 119 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:09 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 20-30
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 312, Zeilen: 15-24
Entlang dieser entwickelten Systematik werden die Positionen der befragten Interviewpartner anhand prägnanter Interviewzitate verdeutlicht.

Um die bei der Durchführung der Interviews zugesicherte Anonymität zu gewährleisten, werden die Zitate folgendermaßen gekennzeichnet: Zum einen sind die Interviews (I) von 1 bis 11 durchnummeriert, zum anderen sind die Fragen einschließlich der dazugehörigen Antworten der Gesprächspartner von 1 bis n durchnummeriert, so dass die in den Klammern angegebenen Zahlenkombinationen das Zuordnen und Auffinden der entsprechenden Zitate ermöglicht. Beispielsweise bezeichnet (I-2,6) ein Zitat aus der sechsten Frage-Antwort-Sequenz des zweiten Interviews.

Entlang der in Kapital [sic] 2.2 entwickelten Systematik wird der Einfluß einzelner Stakeholder und Einflußfaktoren anhand prägnanter Interview-Zitate einzelner Stakeholder verdeutlicht. Um die bei der Durchführung der Interviews zugesicherte Anonymität zu gewährleisten, werden die Zitate folgendermaßen gekennzeichnet: Zum einen sind die Interviews (I) von 1-20 durchnumeriert, zum anderen sind die Fragen einschließlich der dazugehörenden Antworten der Interviewpartner von 1 bis n durchnumeriert, so daß die in Klammern angegebene Zahlenkombination das Zuordnen und Auffinden der entsprechenden Zitate ermöglicht, z.B. bezeichnet (I-1,5) ein Zitat aus der fünften Frage-Antwort-Sequenz des ersten Interviews.
Anmerkungen

Angepasste Übernahme der Einleitung zur Fallstudie aus einer Einleitung zu einer anderen Fallstudie. Eigentlich nur einzelne Wörter ersetzt – grenzt für mich an Komplettplagiat.

Sichter
Schuju

[25.] Bds/Fragment 120 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:11:34 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 03-07
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 129, Zeilen: 19-23
Dabei entwickelt sich das Anliegen dieser Gruppen, wie z.B. Umweltschutzorganisationen, im Zeitverlauf. Um die Entwicklung der PVC-Debatte, oder die "Karriere" eines Themas (Luhmann 1979: 41), zu veranschaulichen, kann die umweltpolitische Diskussion in mehrere Phasen eingeteilt werden. Die gesellschaftlichen Anliegen der Stakeholder, wie z.B. der [...] Umweltschutzgruppen, [...] entwickeln sich im Zeitverlauf. Am Modell des Problem-Lebens-Zyklus[l] kann [...] die Dynamik gesellschaftlicher Anliegen oder die ’Karriere eines Themas’ (vgl. Luhmann 1979, S. 41) veranschaulicht werden [...].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der zweite Satz weicht zwar deutlich vom Original ab, aber der Verfasser lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, durch die Zitierung Luhmanns Bildung zu demonstrieren.

Sichter
Schuju

[26.] Bds/Fragment 120 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:13 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 16-19
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 131, Zeilen: 06-08
4.1.1 Latenzphase (1970-1978)

In der ersten Phase treten jene Ereignisse ein, durch die das Anliegen der Anspruchsgruppen geweckt wird. Zwischen den beobachteten Ereignissen und den herrschenden Erwartungen bestehen Abweichungen.

1. Latenzphase (Ereignisse): Erste Ereignisse treten auf, womit ein gesellschaftliches Anliegen beginnt; zwischen den beobachteten Ereignissen und den vorherrschenden Erwartungen bilden sich Abweichungen heraus; [...].
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Schuju

[27.] Bds/Fragment 122 36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:23 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 34-36
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 123, Zeilen: 16-19
Auch erste Verhandlungen der betroffenen Unternehmen mit Anspruchsgruppen wie den Umweltschutzorganisationen kamen in dieser Zeit zustande. Diese mündeten jedoch nicht in den erwünschten Verhaltensänderungen der PVC-[Branche, da diese zunächst die aufgeworfenen ökologischen Problemfelder zu bestreiten und relativieren trachtete.] Häufig kommen direkte Verhandlungen auch zustande, die jedoch nur der Rechtfertigung der bisherigen Verhaltensweisen dienen, nicht aber in den erwünschten Verhaltensänderungen der Unternehmung münden [...].
Anmerkungen

keine Quellenangabe, aber recht eindeutige Orientierung an der Systematik von Nork

Sichter
Schuju

[28.] Bds/Fragment 126 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:35 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 25-27
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 13-15
Die vielfältigen Aktivitäten der beteiligten Akteure haben in dieser Phase zu einer sich selbst beschleunigenden Dynamik geführt, die höchste Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hervorgerufen hat. [...] die vielfältigen Aktivitäten führen zu einer sich selbst beschleunigenden Dynamik, die höchte [sic] Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hervorruft.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius

[29.] Bds/Fragment 135 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:12:00 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 05-15
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 133-134, Zeilen: 10-17; 01-03
Häufig lassen sich gesellschaftliche Probleme jedoch nicht vollständig bewältigen, so dass sie zu einem späteren Zeitpunkt durch neue Erkenntnisse oder Ereignisse wieder aktuell werden können. Die intensive Debatte könnte dann erneut beginnen, wobei sich jedoch die Durchlaufproblematik möglicherweise erhöhen würde. Zwar ist das öffentliche Interesse an der PVC-Problematik stark zurückgegangen, es hat sich aber im Vergleich zu den vorangegangen Phasen durch Verordnungen oder Gesetze sowie die Schaffung von Institutionen eine qualitative Veränderung ergeben. Auch dürfte die Sensibilitätsschwelle für die Thematik aufgrund der langen Debatte niedriger sein. Das bedeutet, neue Entwicklungen erreichen die öffentliche Aufmerksamkeit schneller, als dies am Anfang der Debatte geschehen ist (Dyllick 1989: 251). Schließlich lassen sich gesellschaftliche Probleme oftmals nicht vollständig bewältigen, so daß sie zu einem späteren Zeitpunkt durch neue Ereignisse oder Erkenntnisse wieder aktuell werden können. Der Problem-Lebens-Zyklus kann dann erneut durchlaufen werden, wobei sich jedoch aufgrund der Erfahrungen mit diesem Anliegen die Durchlaufgeschwindigkeit erhöhen wird. Zwar ist das Interesse an dem Problem sehr stark zurückgegangen, es hat sich aber eine qualitative Veränderung ergeben: Zum einen wurden Verordnungen oder Gesetze erlassen, Institutionen gegründet etc.; zum anderen ist die Sensibilitätsschwelle nun sehr viel niedriger, d.h. neue Ereignisse konzentrieren die öffentliche Aufmerksamkeit sehr viel schneller darauf, als dies anfänflich [sic] der Fall war (vgl. Downs 1972, S. 40f; Dyllick 1989, S. 251).
Anmerkungen

Die Begriffe "Verordnungen", "Gesetze" oder "Institutionen" kommen bei Dyllick a.a.O. nicht vor. Ganz offenbar übernimmt der Verfasser hier also von Nork, wobei er den Literaturverweis auf Downs weglässt.

Sichter
Dr. Simplicius

[30.] Bds/Fragment 135 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:39 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 19-24
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 121; 160, Zeilen: 07-10; 27-29
Unternehmen entwickeln grundsätzlich Strategien im Umgang mit ihren Anspruchsgruppen, damit sie nicht Veränderungen antizipieren müssen, die Unsicherheiten mit sich bringen würden (Cyert/March 1963: 119). Auf der anderen Seite greifen die Anspruchsgruppen ebenfalls zu unterschiedlichen Strategien, um ihre Position gegenüber den Unternehmen zu stärken, damit sie ihre Forderungen besser durchsetzen können. [S. 160, 27-29]

Indem Organisationen eine Umwelt schaffen, in der die einzelnen Stakeholder miteinander verhandeln, vermeiden sie ferner, Umweltveränderungen antizipieren zu müssen, die Unsicherheiten mit sich bringen würden (vgl. Cyert/March 1963, S. 119).

[S. 121, 7-10]

Stakeholder greifen zu unterschiedlichen Strategien, um ihre Machtposition gegenüber einer Unternehmung zu stärken, damit sie ihre Forderungen [...] besser durchsetzen können.

Anmerkungen

Bei Cyert/March a.a.O ist nicht von Anspruchsgruppen die Rede, da dieser Artikel aus 1963 stammt. Nork übersetzt und überträgt hier den Gedanken:"They [Organizations] avoid the requirement that they anticipate future reactions of other parts of their environment by arranging a negotiated environment." Damit BDS' Satz ansatzweise Sinn machte, müsste es wohl "Verhandlungs- oder Kommunikationsstrategien" heißen. Da die letzten sieben Wörter des ersten Satzes identisch mit Nork sind – was bei einer eigenständigen Übersetzung und Adaption der zitierten Quelle äußerst ungewöhnlich wäre –, scheint die Übernahme von Nork evident. Die beiden Autoren werden von ihm ausschließlich an dieser Stelle angeführt. Für den zweiten Satz wird keine Quelle genannt.

Sichter
Schuju

[31.] Bds/Fragment 136 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:41 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 03-06
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 161, Zeilen: 08-10; 29-31
4.2.1.1 Koalitionsbildung

Um gemeinsame Ziele und Interessen besser als allein zu erreichen und den Einfluss auf das Unternehmensumfeld zu erhöhen, verbinden sich Unternehmen häufig miteinander (Hellriegel/Slocum 1986: 85 ff.).

[Z. 8-10]

Als Verhandlungsstrategien werden im wesentlichen die folgenden herangezogen (vgl. im folgenden Hellriegel/Slocum 1986, S. 85ff. [...]

[Z. 29-31]

d) Koalition: Um (gemeinsame) Ziele besser (als allein) zu erreichen und den Einfluß auf die Umwelt zu erhöhen, verbinden sich zwei oder mehr Individuen oder Organisationen.

Anmerkungen

Da das referenzierte Werk in englischer Sprache verfasst ist, ist die Ähnlichkeit des Wortlauts im ersten Satzteil wohl nur durch eine Übernahme zu erklären. Zudem ist (jedenfalls in einer späteren Ausgabe) bei Hellriegel/Slocum offenbar nicht von Unternehmen, sondern von "two or more individuals" die Rede und die Autoren werden vom Verfasser auch nur in Zusammenhängen erwähnt, in denen von ihnen schon bei Nork die Rede ist.

Sichter
Schuju

[32.] Bds/Fragment 138 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:45 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 01-06
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 161, Zeilen: 08-10, 24-28
4.2.1.2 Lobbyismus

Um Entscheidungen auf der Verwaltungs- oder gesetzlichen Ebene in ihrem Sinne beeinflussen zu können, nehmen insbesondere Unternehmen, deren Operations- und Tätigkeitsfelder von Entscheidungen auf diesen Ebenen abhängen, häufig Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern in Bund, Ländern oder auf europäischer Ebene auf (Hellriegel/Slocum 1986: 85 ff.).

[Z. 8-10]

Als Verhandlungsstrategien werden im wesentlichen die folgenden herangezogen (vgl. im folgenden Hellriegel/Slocum 1986, S. 85ff. sowie Abb. 28): [...]

[Z. 24-28]

c) Lobbyismus: Um Entscheidungen auf der Verwaltungs- oder gesetzlichen Ebene (in ihrem Sinne) zu beeinflussen, nehmen insbesondere Unternehmungen, deren Stabilität, Wachstum oder Fortbestehen stark von Entscheidungen auf diesen Ebenen abhängen, Kontakte zu Parlamentariern oder Regierungsmitgliedern in Bund und Ländern auf.

Anmerkungen

Da der referenzierte Titel in englischer Sprache verfasst ist, erscheint eine so wortähnliche (und satzbaugleiche) Übersetzung aus diesem selbst sehr unwahrscheinlich.

Sichter
Schuju

[33.] Bds/Fragment 140 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:12:10 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 19-22
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 161, Zeilen: 16-20
Um auf bestimmte Anspruchsgruppen Einfluss nehmen zu können, beziehen Unternehmen oft Repräsentanten dieser Gruppen in ihre Entscheidungsprozesse ein. Damit wird nicht nur ein positiver Eindruck bei den jeweiligen Gruppen erweckt, sondern es werden häufig auch neue Erkenntnisse gewonnen. Um auf bestimmte Stakeholder Einfluß nehmen zu können, kann die Unternehmung Repräsentanten der Stakeholder in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen. Damit wird nicht nur ein günstiger Eindruck bei den Stakeholdern erweckt, sondern es werden auch wertvolle Kenntnisse und Erfahrungen gewonnen [...].
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius

[34.] Bds/Fragment 144 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:53 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 02-04
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 162, Zeilen: 05-09
Durch die Strategie der Öffentlichkeitsarbeit versuchen Unternehmen meist, eine Akzeptanz ihrer Unternehmenspolitik außerhalb der Unternehmung zu erreichen (Staehle 1991: 399). g) Zielt die Sozialisation eher auf eine Akzeptanzsicherung innerhalb der Unternehmung, so können die hier angeführten Strategien noch um die Strategie der Öffentlichkeitsarbeit ergänzt werden, die eine Akzeptanz der Unternehmungspolitik außerhalb der Unternehmung zu erreichen versucht (vgl. Staehle 1991, S. 399). [Hervorhebung im Original bei Nork]
Anmerkungen

Bei Staehle ist a.a.O. nur allgemein von Öffentlichkeitsarbeit die Rede; insbesondere schreibt er nicht, dass Unternehmen durch Öffentlichkeitsarbeit versuchten, "eine Akzeptanz ihrer Unternehmenspolitik außerhalb der Unternehmung zu erreichen", wie der Verfasser suggeriert. Durch die falsche Übernahme, bei der er Norks Betonung auf Öffentlichkeitsarbeit und ihre eigene Ergänzung ignoriert, legt der Verfasser Staehle also eine Aussage in den Mund, die dieser gar nicht macht.

Sichter
Dr. Simplicius

[35.] Bds/Fragment 146 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:12:22 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 06-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 153, Zeilen: 01-04
Auch wenn das positive Image eines Unternehmens oder einer Branche nicht nur über PR-Maßnahmen zu erreichen ist, sondern nachweisbare Leistungen, wie z.B. im Bereich der Produktqualität, bei Produktionsprozessen oder hinsichtlich des bisherigen Verhaltens notwendig sind, so handelt es sich trotzdem um ein bedeutendes Instrument zur Erreichung der Unternehmensziele. Prestige ist aber nicht nur über PR-Maßnahmen zu erreichen, sondern erfordert nachweisbare Leistungen, wie z.B. im Bereich der Produktqualität, Produktionsprozesse oder hinsichtlich des bisherigen Verhaltens der Unternehmung in der Umwelt (vgl. Kubicek/Thom 1976, Sp.4005).
Anmerkungen

Keine Quelle genannt. Der Verweis auf Kubicek/Thom wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[36.] Bds/Fragment 147 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:03 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 01-06
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 162; 163, Zeilen: 10-11; 02-07
[Grafik in Deutsch, stark abgewandelt]

Abb. 14: Strategien der PVC-Branche im Umgang mit ihren Anspruchsgruppen (in Anlehnung an Hellriegel/Slocum 1986: 85)

Wie diese Abbildung verdeutlicht, schließen sich die einzelnen Strategien nicht gegenseitig aus, sondern wurden während der PVC-Debatte häufig auch kombiniert eingesetzt. Die hier skizzierten Strategien tragen alle dazu bei, die Ziele der Branche zu erreichen und ihren Erfolg zu sichern, indem auf unterschiedliche Weise versucht wird, diese Anspruchsgruppen für die Branche einzunehmen.

Abbildung 28: Strategien im Umgang mit Stakeholdern

[Grafik in Englisch]

Quelle: Hellriegel/Slocum 1986, S. 85

[S. 162, 10-11]

Wie Abbildung 28 verdeutlicht, schließen sich die einzelnen Strategien nicht gegenseitig aus, sondern werden i.d.R. kombiniert angewendet.

[S. 163, 2-7]

Dem in dieser Arbeit vorliegenden Verständnis von Koalitionen folgend sind auch die anderen Strategien sozusagen als Spielarten der Koalition zu begreifen. Denn sie tragen alle dazu bei, die Ziele der Unternehmung zu erreichen und ihren Erfolg langfristig zu sichern, indem auf unterschiedliche Weise versucht wird, die Stakeholder für die Unternehmung zu gewinnen und die Beiträge zu erhalten, von denen die Unternehmung abhängt.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius

[37.] Bds/Fragment 147 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:05 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 10-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 121, Zeilen: 10-16
Eine der am wichtigsten und wohl auch am häufigsten von PVC-Kritikern wie Umweltschutzorganisationen eingesetzten Strategie in der PVC-Debatte ist die Mobilisierung der öffentlichen Meinung. Voraussetzung für eine solche Strategie ist allerdings ein dem Anliegen entsprechendes öffentliches Meinungsklima. Das bedeutet, dass die ökologischen Vorwürfe dem "Zeitgeist" entsprechen müssen, um von der Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen zu werden (Dyllick 1989: 53). Es werden im wesentlichen fünf Strategien verfolgt (vgl. im folgenden Dyllick 1989, S. 56ff.): [...] Als wichtigste und wohl auch am häufigsten eingesetzte Strategie ist die Mobilisierung der öffentlichen Meinung [...] zu nennen. Voraussetzung für diese Strategie ist allerdings ein dem Anliegen entsprechendes öffentliches Meinungsklima; d.h. die Vorwürfe müssen dem ’Zeitgeist’ entsprechen, um von der Öffentlichkeit gehört zu werden.
Anmerkungen

Der Sachverhalt findet sich bei Dyllick nicht auf S. 53, sondern auf S. 57; offenbar wird von Nork die Seitenangabe fehlerhaft übernommen. Bei Dyllick selbst finden sich weder die Begriffe "Strategie" noch "Zeitgeist"; statt dessen spricht er vom "’Geist der Zeit’". Dyllick 1989 wird in der vorliegenden Dissertation nur in Zusammenhängen erwähnt, in denen er bereits von Endlweber oder Nork referenziert wird.

Sichter
Dr. Simplicius

[38.] Bds/Fragment 148 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:12:30 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 28-35
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 122, Zeilen: 10-16
Da die Politik sehr sensibel auf die Veränderungen der öffentlichen Meinung reagiert, ist die Strategie der Mobilisierung öffentlichen Drucks oftmals eine Voraussetzung der Strategie, politischen Druck zu mobilisieren. Die PVC-Debatte hat gezeigt, dass sich die Politik gezwungenermaßen mit einem Thema beschäftigen muss, wenn der öffentliche Druck hoch ist. Akteure wie die Umweltschutzorganisationen haben in der PVC-Debatte mit dieser Strategie bezweckt, die Regulierungsmacht des Staates für ihr ökologisches Anliegen zu gewinnen. Da die Politik sehr sensibel auf Veränderungen der öffentlichen Meinung reagiert, ist die [...] Strategie der Mobilisierung öffentlichen Drucks oftmals eine Voraussetzung der Strategie, politischen Druck zu mobilisieren. Denn wenn der Druck der Bevölkerung stark genug ist, muß sich die Politik praktisch gezwungenermaßen mit dem Thema befassen. Mit dieser Strategie wird bezweckt, die Regulierungsmacht des Staates für das jeweilige Anliegen zu gewinnen [...].
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius

[39.] Bds/Fragment 149 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:09 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 149, Zeilen: 11-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 121; 122, Zeilen: 10-11; 22-30
Neben der Mobilisierung politischen Drucks besteht aber auch die Möglichkeit, die Marktkräfte gegen ein Unternehmen oder eine Branche zu mobilisieren. Bei einer solchen Strategie kann versucht werden, die Verbraucher direkt zu erreichen und sie beispielsweise zum Produktboykott aufzurufen oder indirekt die Wettbewerbssituation eines Unternehmens zu schwächen, indem beispielsweise mögliche Alternativprodukte unterstützt werden (Dyllick 1989: 56 ff.). [S. 121, 10-11]

Es werden im wesentlichen fünf Strategien verfolgt (vgl. im folgenden Dyllick 1989, S. 56ff.):

[S. 122, 22-30]

3. Mobilisierung der Marktkräfte: Bei dieser Strategie, die Marktkräfte gegen die Unternehmung zu mobilisieren, kann zum einen versucht werden, direkt die Konsumenten zu erreichen und sie z.B. zu einem Konsumboykott aufzurufen. [...] Zum anderen können auch indirekte Maßnahmen ergriffen werden, um die Wettbewerbsposition der Unternehmung zu schwächen, indem z.B. massiv auf mögliche Substitutionsprodukte hingewiesen wird.

Anmerkungen

Dyllick 1989 wird in der vorliegenden Dissertation nur in Zusammenhängen erwähnt, in denen er bereits von Endlweber oder Nork referenziert wird. Der Wortlaut der Passage im Vergleich zu Dyllick legt nahe, dass hier nicht Dyllick selbst, sondern Nork referiert wird.

Sichter
Schuju

[40.] Bds/Fragment 150 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:12 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 14-23
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 123, Zeilen: 07-18
Schließlich besteht noch die Strategie der direkten Verhandlung mit den betroffenen Unternehmen. Diese Strategie kann jedoch erst dann zum Erfolg führen, wenn die Unternehmen die jeweilige Anspruchsgruppe als legitimen Verhandlungspartner akzeptieren. Während die anfänglichen Verhandlungen der PVC-Branche mit Umweltschutzorganisationen nur der Rechtfertigung ihrer Verhaltensweise diente, können die Verhandlungen der späteren Phasen als ernsthafte Dialoge verstanden werden. Die PVC-Branche hat Umweltschutzorganisationen erst dann als legitime Verhandlungspartner akzeptiert, als diese im Laufe der Auseinandersetzung zeigten, dass sie die Branche öffentlich unter Druck setzen und ihr Schaden zuführen können. Die Strategie, direkt mit der Unternehmung [...] zu verhandeln, steht häufig am Anfang eines Konflikts zwischen einer Unternehmung und ihren Stakeholdern, wenn diese sich erstmalig mit ihrem Anliegen an die Unternehmung wenden. [...] Da die Unternehmung die Stakeholder erst einmal als legitime Verhandlungspartner akzeptieren muß, kommen direkte Verhandlungen meist erst am Ende eines Konflikts in Gang, wenn die Stakeholder in der Auseinandersetzung gezeigt haben, daß sie die Unternehmung unter Druck setzen und ihr schaden können. Häufig kommen direkte Verhandlungen auch zustande, die jedoch nur der Rechtfertigung der bisherigen Verhaltensweisen dienen, nicht aber in den erwünschten Verhaltensänderungen der Unternehmung münden [...].
Anmerkungen

Die Beschreibung einer Stakeholder-Strategie (hier: direkte Verhandlungen) wird von Nork übernommen, etwas umgestellt und durch zum Thema PVC passende Begriffe konkretisiert, ohne auf Nork zu verweisen.

Sichter
Schuju

[41.] Bds/Fragment 174 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:52 Kybot
BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 174, Zeilen: 01-09
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132; 134, Zeilen: 31-33; 05-09, 14-18
[Zwar ist diesbezüglich die Ungewissheit für die Unternehmen gesunken, doch] mit den Aktivitäten der Anspruchsgruppen ist zugleich auch die für die Branche verbleibende Zeit und damit der Handlungsspielraum, Problemlösungen in ihrem Sinne durchzuführen, reduziert worden. Das bedeutet, mit dem Handeln der Anspruchsgruppen reduziert sich zugleich die Möglichkeit der Unternehmen, eigene Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Durch Verordnungen, Gesetze und die Festlegung von Standards werden die Möglichkeiten unternehmerischen Verhaltens immer weiter eingeschränkt und die Grenzen immer enger gezogen, bis die betroffenen Unternehmen zu einer Handlungsweise gezwungen werden, die für sie die ungünstigste Alternative darstellen kann (Nork 1992: 135). [S. 134, 5-9]

Im Zeitverlauf [...] sinkt zwar die Ungewißheit für die Unternehmung, welche konkreten Forderungen die Stakeholder an sie stellen. Gleichzeitig wird aber der Handlungsspielraum[3] der Unternehmung enger, Problemlösungen in ihrem Sinne durchzuführen.

[S. 132, 31-33]

Mit der Verhaltensvielfalt reduziert sich zugleich auch die der Unternehmung verbleibende Zeit, eigene Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

[S. 134, 14-18]

Durch Verordnungen, Gesetze, Festlegung von Standards [...] werden die Möglichkeiten unternehmerischen Verhaltens immer weiter eingeschränkt und die Grenzen immer enger gezogen, bis die Unternehmung letztendlich zu einer Handlungsweise gezwungen wird, die für sei [sic] die ungünstigste Alternative darstellen kann [...].

Anmerkungen

Auf S. 135 findet sich bei Nork gar kein Teil der Übernahme. Fußnote 3 wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[42.] Bds/Fragment 174 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:56 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 174, Zeilen: 19-29
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 135, Zeilen: 01-09
Für eine Reihe von Unternehmen aus der PVC-Branche wurden jedoch die ökologischen Anliegen der Anspruchsgruppen nicht nur als Gefahren und Beschränkungen unternehmerischer Handlungsspielräume gesehen, sondern auch als eine Chance. Da der Begriff "Handlungsspielraum" Zwang und Freiheit vereint, ergeben sich für die Unternehmen nicht nur Begrenzungen, sondern auch ermöglichende Qualitäten (Staehle 1991: 54). Durch frühzeitiges Eingehen auf die ökologischen Ansprüche der Anspruchsgruppen und durch ökologische Innovationen können neue Märkte erobert und Wettbewerbsvorteile gegenüber weniger vorausschauenden Konkurrenten errungen werden, die Veränderungen nicht aufgeschlossen gegenüberstehen. Dennoch sollten gesellschaftliche Anliegen nicht nur als Gefahren und Beschränkung unternehmerischer Handlungsspielräume gesehen werden: Da der Begriff ’Spielraum’ nach Crozier/Friedberg (1979, S. 73) Zwang und Freiheit vereint, ergeben sich aus den Umweltveränderungen nicht nur begrenzende, sondern auch ermöglichende Qualitäten (vgl. Giddens 1984, nach Staehle 1991, S. 54). Damit bieten sich für die einzelne Unternehmung neue Chancen und Möglichkeiten, durch frühzeitiges Eingehen auf die Stakeholder und Bewältigung ihrer Probleme Wettbewerbsvorteile gegenüber weniger vorausschauenden Konkurrenten zu erringen, die Veränderungen weniger offen und aufgeschlossen gegenüberstehen.
Anmerkungen

Durch das Weglassen des Verweises auf Crozier/Friedberg und die falsche Übernahme des Verweises auf Giddens wird Staehle eine Aussage zugeschrieben, die dieser überhaupt nicht macht.

Sichter
Dr. Simplicius

[43.] Bds/Fragment 180 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:13:31 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 02-07
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 357-358, Zeilen: 38-39; 01-02
Angesicht der zunehmenden Umweltschutzanforderungen, freiwilligen Selbstverpflichtungen und der langen Debatte über die möglichen Belastungen von PVC haben ökologische Ziele in der Zielhierarchie der betroffenen Unternehmen einen der höheren Plätze eingenommen. Doch das erste Unternehmensziel heißt nach wie vor "langfristige Gewinnerzielung" bzw. "langfristige Rentabilität". Angesichts der ständig zunehmenden Umweltschutzforderungen hat der Umweltschutz in der Zielhierarchie der Unternehmungen inzwischen einen der höheren Plätze eingenommen, doch das Unternehmungsziel heißt nach wie vor 'Gewinn' bzw. 'langfristige Rentabilität'.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Nork erweist sich auch hier wieder als Stichwortgeberin.

Sichter
Hotznplotz

[44.] Bds/Fragment 180 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:02:08 Kybot
Bds, Fragment, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 22-24
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 358, Zeilen: 03-06
Das oberste Ziel ist, erst einmal Gewinne zu machen.[...] Nur wenn wir Gewinne machen, können wir uns auch ökologische

Maßnahmen leisten.

Das oberste Ziel ist, erst einmal Gewinn zu machen [...]. Wenn man den Gewinn [...] vernachlässigt, dann wird man sich binnen kurzer Zeit keinen Umweltschutz mehr leisten können (I-4,34).
Anmerkungen

Offenbar eine abgewandelte Übernahme. Bemerkenswert ist, dass diese innerhalb eines gekennzeichneten Zitats des anonymen Interviewpartners I-11 zu finden ist und aus einem von einer anderen Autorin für ihre Dissertation in der Waschmittelindustrie durchgeführten Interview stammt.Ist ein bißchen dünn, aber verdächtig.

Sichter
Schuju

[45.] Bds/Fragment 192 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:02:28 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 10-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 129, Zeilen: 19-21, 26-28
Die empirische Untersuchung der PVC-Debatte bestätigt, dass sich die Anliegen der Anspruchsgruppen nicht von heute auf morgen entwickeln, sondern erst im Zeitverlauf. Ausgelöst durch die Gesundheitsbeschwerden von Arbeitern bei dem Umwandlungsprozess von VCM zu PVC, bei dem es zunächst nur einige wenige Betroffene gab, ist ein unbekanntes Thema auf die Agenda einiger Experten gelangt. Auf die "Bühne der Öffentlichkeit" gelangte die PVC-Problematik,als schließlich Umweltschutzorganisationen ihre Erwartung hinsichtlich des Umgangs mit der Thematik öffentliche artikulierten. [S. 129, 19-21]

Die gesellschaftlichen Anliegen der Stakeholder [...] werden nicht von heute auf morgen zu lautstarken Protesten oder gesetzlichen Vorgaben, sondern sie entwickeln sich im Zeitverlauf.

[S. 129, 26-28]

Ausgelöst durch ein Ereignis, wie z.B. einem [sic] Chemieunfall, bei dem es zunächst meist nur einige wenige Betroffene gibt, gerät ein bislang unbekanntes Thema auf die 'Bühne der Öffentlichkeit' (vgl. Dyllick 1989, S. 233).

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Diese Passage sowie andere Sätze des Absatzes werden bereits auf S. 42 verwendet.

Sichter
Schuju


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