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Quelle:Bf/Trosien 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gerhard Trosien
Titel    Sport und Ökonomie - noch immer ein Theoriefeld in der Entwicklung
Sammlung    dvs-Informationen 3/1995, Schwerpunktthema: Sport und Ökonomie
Jahr    1995
Seiten    20-23
URL    http://web.archive.org/web/20030505210851/http://www.sport.tu-darmstadt.de/dvsinfo/dvs-informationen/vol10n3/trosien.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Bf/Fragment 009 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-29 09:41:22 Kybot
BauernOpfer, Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trosien 1995

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 03-30
Quelle: Trosien_1995
Seite(n): 20, Zeilen: -
TROSIEN untersucht die Entstehung der Sportökonomie. [Fn 11] Hier sollen nur die Meilensteine in der Entwicklung der Sportökonomie genannt werden:

• ab 1970: die sportökonomischen Arbeiten von BÜCH, der seine ersten Überlegungen auf den Beginn der 70er-Jahre zurückdatiert. Aus diesen Ansätzen entnimmt TROSIEN folgenden Definitionsvorschlag: "Sportökonomik ist die Lehre von Angebot und Nachfrage im Sport; Sportökonomik ist die Lehre von der Anwendung rationalen Handelns im Bereich des Sports und seiner Organisationen".

• 1984,1987 veröffentlichte HEINEMANN einen Beitrag über "Ökonomie des Sports" und fügte der Ergänzung eine neue wissenschaftliche Disziplin (1988) ein Fragezeichen an.

• 1981 schaffte das IOC den Amateurparagraphen ab. Geld wurde offizielle Gegenleistung für sportliche Aktionen und damit wurde der Weg für die Kommerzialisierung des Sports frei gemacht.

• 1984 setzte in Deutschland die Kommerzialisierung der Hör- und Fernsehfunkmedien ein. Der Sport erzielt von Anfang an hohe Einschaltquoten.

• Gemeinnützige Sportvereine und Sportverbände werden marktwirtschaftlich tätig, indem sie Unternehmen vorschalten.

• Sportökonomie ist ein Theoriefeld in Entwicklung (HAAG/STRAUß/HEINZLE [sic!] 1989).

• Das bestehende Subsidiaritätsprinzip für die gemeinnützigen Sportvereinigungen weist durch die Liberalisierung des Sportmarktes erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen auf (Sportvereinsuntersuchung von HEINEMANN/SCHUBERT 94).

• HOCKENJOS bemüht sich 1993 um Ansätze zu einer ökonomischen Theorie öffentlicher Sportförderung.

• Sowohl wettbewerbstheoretisch als auch in Konzepten des (Stadt)-Marketings dürften herausragende Sportveranstaltungen als weiche Standortfaktoren zunehmend eine Rolle spielen, denkt man beispielsweise an die Städte, die sich um den Zuschlag für die Ausrichtung Olympischer Spiele bewarben [(BARUTTA 1991; BARUTTA/FAHRION 1994).]


[Fn 11] Vgl.: Trosien, G.: Sport und Ökonomie - Noch immer ein Theoriefeld in Entwicklung, www.sport.tu-darmstadt.de/dvsinfo/dvs-informationen/vol10n3/trosien.pdf, Stand: 19.10.02, auch in dvs-Informationen 3/1995, S.20.

Im Anschluß an zwei verdienstvolle Sammelbände zu sportökonomischen Fragestellungen (1984, 1987) veröffentlichte HEINEMANN einen Beitrag über „Ökonomie des Sports“ – und fügte der Ergänzung „eine neue wissenschaftliche Disziplin“ (1988) ein Fragezeichen an.

[...]

Noch weniger verständlich wird diese Zurückhaltung, wenn man auf sportökonomische Arbeiten von BÜCH zurückgreift, der seine „ersten Überlegungen“ auf „den Beginn der 70er Jahre“ zurückdatiert. Seiner [...] An- und Aufsätze entnehme ich folgenden Definitionsvorschlag: „Sportökonomik – das ist die Lehre von Angebot und Nachfrage im Sport; Sportökonomik ist zugleich die Lehre von der Anwendung rationalen Handelns im Bereich des Sports und seiner Organisationen“ (i.V.; vgl. auch PÖTTINGER in diesem Heft).

[...]

Spätestens die 80er Jahre hätten die Augen für die wirtschaftliche Bedeutung des Sports bereits vollends öffnen müssen: 1981 schaffte das IOC den Amateurparagraphen ab – Geld wurde offizielle Gegenleistung für sportliche Aktionen. 1984 setzte in Deutschland die Kommerzialisierung der Hör- und Fernsehfunkmedien ein – Sport fand von Beginn an in dieser Entwicklung durch hohe Einschaltquoten eine herausragende Berücksichtigung. Gemeinnützige Sportvereine und Sportverbände differenzieren ihrerseits zunehmend kommerzielle „Vorschaltgesellschaften“ aus, über die sie marktwirtschaftlich tätig werden.

[...]

Gleichwohl ist Sportökonomie ein „Theoriefeld in Entwicklung“ (vgl. HAAG/STRAUß/HEINZE 1989) bis heute

[...]

[rechte Spalte]

Ein besonderes Forschungsinteresse genießt das Sport-Sponsoring (vgl. HACKFORTH 1994; KRÜGER/DAMM-VOLK 1994; ROTH 1992 u.a.m.), das allerdings zu überdecken droht, daß das Subsidiaritätsprinzip für die gemeinnützigen Sportvereinigungen erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen aufweist (vgl. die aktuelle Sportvereinsuntersuchung von HEINEMANN/SCHUBERT 1994). HOCKENJOS (1993) bemüht sich denn auch selbst mit einiger Berechtigung um „Ansätze zu einer ökonomischen Theorie öffentlicher Sportförderung“. In der Tat sind auch öffentliche Institutionen oder Körperschaften im Rahmen sportökonomischer Analysen zu berücksichtigen, wenn man u.a. an den nationalen Wettbewerb mehrerer deutscher Kommunen denkt, die sich beispielsweise um den Zuschlag für die Ausrichtung Olympischer Spiele 2000 bewarben (vgl. BARUTTA 1991; BARUTTA/FAHRION 1994). Sowohl wettbewerbstheoretisch als auch in Konzepten des (Stadt-)Marketings dürften herausragende Sportveranstaltungen (als weiche Standortfaktoren) zunehmend eine Rolle spielen.

Anmerkungen

Den zweieinhalbseitiger Überblick über die "Entwicklung Entwicklung der Sportökonomie" auf den Seiten 9-11 bezieht der Verfasser anscheinend größtenteils aus der einen Quelle Trosien_1995. Fortsetzung auf den Folgeseiten, siehe Bf/Fragment 010 08, Bf/Fragment 011 01. Viele übernommene Literaturhinweise werden – im Gegensatz zu Trosien – weder in Fußnoten noch im Literaturverzeichnis mit detaillierten Angaben aufgeführt. Eingangs wird noch auf Trosien verwiesen, nochmals zu Beginn der Übernahmen im Zusammenhang mit der Definition von BÜCH. Weitere Verweise auf Trosien finden sich erst wieder auf den Folgeseiten. Teilweise sind die Übernahmen auch nur sinngemäß. Meist unterbleiben die Anführungszeichen zu Kenntlichmachung wörtlich übernommerer Formulierungen. Verfassername Heinze wird falsch (Heinzle) übernommen und taucht auch nicht im Literaturverzeichnis auf.

Sichter
Agrippina1

[2.] Bf/Fragment 010 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-01 03:09:53 Klicken
Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trosien 1995, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 08-29
Quelle: Trosien_1995
Seite(n): 20, 21, Zeilen: -
• Den weitesten inhaltlichen Ansatz wagte WADSACK (1994), als er Sport und

Ökonomie zumindest für spitzensportliche Athletik gleichsetzte. Sportökonomie wird dort im Sinne einer Leistungsverwertung des Sports verstanden.

• In seinen "15 Thesen zur Ökonomie des Sports" hatte WAGNER (1983) mehr als ein Jahrzehnt zuvor bereits deutliche Zusammenhänge zwischen Sport und Wirtschaft erkannt.

• PÖTTINGER (1989) beschäftigte sich mit sozioökonomischen Grundlagen der Professionalisierung im Sport.

• FREYER (1990) hat erstmals eine wirtschaftswissenschaftlich fundierte Darstellung vorgelegt, die die Ausdifferenzierung der Sport-Ökonomie auf zwei makro- und zwei mikroökonomischen Säulen vorschlägt. Unter Berücksichtigung des Zonen-Modells von HEINEMANN, des Träger-Modells von PÖTTINGER, des Kreislauf-Modells von BÜCH sowie des Megatrend-Modells von ihm selbst soll Säule I die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sports erfassen und beschreiben, Säule II Erklärungsmodelle entwickeln, Säule III soll eine Sportbetriebswirtschaftslehre abbilden und Säule IV die ausbildungsorientierten Praxisaspekte.

• Weitere Arbeiten jüngeren Datums beruhen z.B. auf Ansätzen einer Sportbetriebslehre" (BENNER 1992) sowie einer ökonomischen (Sport-)Institutionenanalyse (FRANK 1995).

Weitere Aspekte des Mosaiks in der Entwicklung der Sportökonomie zu einer wissenschaftlichen Disziplin sind nach TROSIEN: [Fn 12]


[Fn 12] Vgl.: Trosien, G.: Sport und Ökonomie - Noch immer ein Theoriefeld in Entwicklung, http://www.sport.tu-darmstadt.de/dvsinfo/dvs-informationen/ vol10n3/trosien.pdf, Stand: 19.10.02, auch in dvs-Informationen 3/1995, S.20.

Den weitesten inhaltlichen Ansatz wagte kürzlich WADSACK (1994), als er Sport und Ökonomie – zumindest für „spitzensportliche Athletik“ – gleichsetzte. Sportökonomie wird dann darin im Sinne einer „Leistungsverwertung auf die Fähigkeit (bezogen), den Akt sportlicher Betätigung im Rahmen des spitzensportlichen Tuns zu ökonomisieren“. In seinen „15 Thesen zur Ökonomie des Sports“ hatte WAGNER (1983) mehr als ein Jahrzehnt zuvor bereits deutliche Zusammenhänge zwischen Sport und Wirtschaft erkannt – [...]. PÖTTINGER (1989) beschäftigte sich mit sozioökonomischen Grundlagen der Professionalisierung im Sport. FREYER (1990) hat „erstmals eine wirtschaftswissenschaftlich fundierte Darstellung“ vorgelegt, die die Ausdifferenzierung der Sport-Ökonomie auf zwei makro- und zwei mikroökonomischen Säulen vorschlägt. Unter Berücksichtigung des „Zonen-Modells“ von HEINEMANN, des „Träger-Modells“ von PÖTTINGER, des „Kreislauf-Modells“ von BÜCH sowie des „Megatrend- Modells“ von ihm selbst soll Säule I die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sports erfassen und beschreiben; Säule II Erklärungsmodelle entwickeln; Säule III soll eine Sportbetriebswirtschaftslehre abbilden und Säule IV die ausbildungsorientierten Praxisaspekte. Weitere Arbeiten jüngeren Datums beruhen z.B. auf „Ansätzen einer Sportbetriebslehre“ (BENNER 1992) sowie einer ökonomischen (Sport-)Institutionenanalyse (FRANCK 1995).
Anmerkungen

Fortgesetzte Übernahme von Bf/Fragment 009 03. Nur ein kurzer Zwischenabschnitt auf der Seite (Z. 01-07) scheint nicht der Quelle entlehnt zu sein. Auf der folgenden Seite wird die Übernahme weiter fortgesetzt, siehe Bf/Fragment 011 01. Offenbar bezieht der Verfasser den zweieinhalbseitigen Überblick über die "Entwicklung Entwicklung der Sportökonomie" auf den Seiten 9-11 größtenteils aus der Quelle Trosien_1995. Viele übernommene Literaturhinweise werden – im Gegensatz zu Trosien – weder in Fußnoten noch im Literaturverzeichnis mit detaillierten Angaben aufgeführt. Wörtliche Übernahmen sind meist nicht als solche kenntlich gemacht und es gibt nur vereinzelte Verweise auf die Quelle. Auf dieser Seite gibt es nur in Fußnote [Fn 12] einen Verweis mit "Vgl." auf Trosien, welcher sich auf den Text der Folgeseite bezieht.

Sichter
Agrippina1

[3.] Bf/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-06 12:28:23 WiseWoman
BauernOpfer, Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Trosien 1995

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 01-30
Quelle: Trosien_1995
Seite(n): 21, 22, 23, Zeilen: -
• die Wettbewerbsfähigkeit von gemeinnützigen Sportvereinigungen, dort findet Wettbewerb nicht als absoluter Maßstab, sondern unter Berücksichtigung von Werten oder wie ETZIONI (1994) sagt: "The Moral Dimension" statt.

• die gemeinnützige Sportbewegung ist bedarfswirtschaftlich organisiert und kaum unter jenen Effizienzgesichtspunkten zu analysieren, die für Unternehmen gelten.

• Nach SEIBEL (1994) ist neben dem Finanz- auch das Personalmanagement in der gemeinnützigen Sportbewegung einzubeziehen. "Allerdings zählen in der gemeinnützigen Sportbewegung gerade Motivation, Mitwirkung und Menschenführung, soziale Kompetenzen also, die in Wirtschaftsunternehmen als weiche Faktoren eben erst wieder entdeckt zu werden scheinen" (TROSIEN, 1995).

• KRÜGER, A. befasst sich mit Sport und Marketing (1995, 4)

• KRÜGER, A und KRÜGER, F: (1995, 4) befassen sich mit Sport und Management, die deutlich erkennbaren Merkmale eines Sportmanagements im gemeinnützig organisierten Spitzensport werden sichtbar.

• KRÜGER, F. wendet sich den deutlich erkennbaren Merkmalen der Wirtschaftlichkeit zu, einer zentralen Kategorie der Sportökonomie, da sie sowohl in gemeinnützigen Sportvereinigungen als auch in öffentlichen Sportinstitutionen angestrebt wird.

Will die Sportwissenschaft einen Beitrag zur Produktion, Distribution und zum Konsum sportbezogener Leistungen erbringen, dann ist der Dialog zwischen den Wirtschafts- und den Sportwissenschaften in Gang zu halten. Die Frage, ob die Diskussion entweder in den Wirtschaftswissenschaften (als Mutterwissenschaft) oder den Sportwissenschaften (als spezielle Wissenschaft) etabliert werden sollte, ist hier unerheblich. Entscheidend ist, dass der Dialog zwischen beiden Wissenschaften stattfindet. Übereinstimmend mit TROSIEN (1995) lässt sich allgemein feststellen, dass sich ein Paradigmenwechsel ankündigt, der den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen in den Sportwissenschaften wesentlich mehr Bedeutung verleiht.

[S. 21, li. Sp.]

Auf die „Inventur sportökonomischer Lehrangebote“, [...] folgt ein Aufsatz von WADSACK, in dem er [...] andererseits die Wettbewerbsfähigkeit von gemeinnützigen Sportvereinigungen (und damit: Non-Profit-Organisationen) einbezieht. [...] Denn dort findet nicht Wettbewerb als absoluter Maßstab, sondern unter Berücksichtigung von Werten oder – wie ETZIONI (1994) sagt – „The Moral Dimension“ statt. Das Segment der gemeinnützigen Sportbewegung ist im Rahmen einer entwickelten Sportbranche aber auch deshalb kaum unter jenen Effizienzgesichtspunkten zu analysieren, die für Unternehmen gelten, da es bedarfswirtschaftlich organisiert ist. SEIBEL (1994) hat dafür den Begriff des „funktionalen Dilettantismus“ aufgegriffen, der neben dem Finanz- insbesondere auch auf das Personalmanagement in der gemeinnützigen Sportbewegung zu beziehen ist. Allerdings zählen in der gemeinnützigen Sportbewegung gerade Motivation, Mitwirkung und Menschenführung, soziale Kompetenzen also, die in Wirtschaftsunternehmen als „weiche Faktoren“ eben erst wieder entdeckt zu werden scheinen. In der weiteren Abfolge werden zwei Einzelaspekte dargestellt: Sport und Marketing von Arnd KRÜGER; Sport und Management von Friedrich KRÜGER. Arnd KRÜGER (1995, 4) macht in einem anderen Zusammenhang darauf aufmerksam, daß „mit der Vermarktung von kulturellen Praktiken immer ein Verlust an Authentizität einhergeht“. [...] Friedrich KRÜGER wendet sich den deutlicher erkennbaren Merkmalen eines Sportmanagements im gemeinnützig organisierten Spitzensport zu. [...]

[S. 22, li. sp.]

„Wirtschaftlichkeit“, eine zentrale Kategorie einer „Sportökonomie“, da sie sowohl in (erwerbs-)wirtschaftlichen Sportunternehmen als auch in gemeinnützigen Sportvereinigungen als auch in öffentlichen Sportinstitutionen angestrebt wird, ist auch auf dieses „Theoriefeld in Entwicklung“ anzuwenden. [...]

[S. 22 re. Sp., Z. 32-40]

Will Sportwissenschaft einen (ihren) Beitrag zur Produktion, Distribution und Konsumption sportbezogener Leistungen [...] erbringen, ... .

[S. 22 li. Sp., Z. 30-32]
... Dialog zwischen den Wirtschafts- und den Sportwissenschaften in Gang halten.

[S. 22 re. Sp., Z. 15-20]
Auf die Frage, ob die Diskussion entweder in den Wirtschaftswissenschaften (als Mutterwissenschaft) oder den Sportwissenschaften (als spezielle Wissenschaft) etabliert werden sollte, ist eine Zwischenantwort möglich.

[S. 23 li. Sp.]
Im Hintergrund steht letztlich die These im Raum, daß sich ein Paradigmenwechsel ankündigt, der den sozialwissenschaftlichen Disziplinen in den Sportwissenschaften mehr Bedeutung verleiht.

Anmerkungen

Fortsetzung von Bf/Fragment 010 08. (Die Übernahmen erstrecken sich über 3 Seiten). Anscheinend bezieht der Verfasser den zweieinhalbseitiger Überblick über die "Entwicklung Entwicklung der Sportökonomie" auf den Seiten 9-11 größtenteils aus der einen Quelle Trosien_1995. Viele übernommene Literaturhinweise werden – im Gegensatz zu Trosien – weder in Fußnoten noch im Literaturverzeichnis mit detaillierten Angaben aufgeführt. Wörtliche Übernahmen aus dieser Quelle sind (bis auf wenige Ausnahmen) nicht als solche kenntlich gemacht, und es gibt nur vereinzelte Verweise auf die Quelle. Auf dieser Seite wird Trosien sowohl für ein wörtliches Zitat in Anführungszeichen referenziert als auch im vorletzten Absatz: "Übereinstimmend mit TROSIEN (1995) lässt sich allgemein feststellen..." Diese letze Erwähnung suggeriert dem Leser allerdings einen eigenen Gedankengang, der mit Aussagen von Trosien im Einklang steht, nicht aber eine wörtliche Übernahme aus Trosien_1995.

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WiseWoman

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