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Quelle:Bf/Umstätter 2000

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Walther Umstätter
Titel    Marktplatz Sport und neues Wissen(schafts)-Management
Herausgeber    www.ib.hu-berlin.de, Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Datum    31. Mai 2000
Anmerkung    (Das Datum bezieht sich auf die Angabe: "Last update: 31. Mai 2000 © by Walther Umstaetter")
URL    http://web.archive.org/web/20021201061328/http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/lects.html

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Bf/Fragment 051 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-31 03:05:27 Hindemith
BauernOpfer, Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Umstätter 2000

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 16-24
Quelle: Umstätter_2000
Seite(n): 1 (Internetdokument), Zeilen: -
4.1 E-Sportmärkte

Das Internet ist ein virtueller, elektronischer oder digitaler Markplatz. Dieses Beispiel zeigt, "dass die virtuelle weltumspannende Agora (Marktplatz) ein elektronisches Pflaster ist auf dem wir uns sozusagen als Avatars (Agenten) in einer mehr als nur zweidimensionalen Welt bewegen. In ihr ist nicht nur die multimediale Ware Information in Form von Daten- und Wissensbanken neu, es entsteht darin nach etwa zweitausendsiebenhundert Jahren auch ein neues Zahlungsmittel, mit dem diese Waren in ihrem Marktwert automatisch berechnet und bezahlt werden können." [Fn 71] Der Markplatz Sport hat in diesem Cyberspace eine Reihe von besonderen Eigenheiten. Die erste ist die Marktteilung in einen [Amateursport und einen Berufssport, die in unterschiedlichem Maße in der freien Marktwirtschaft agieren.]


[Fn 71] Definition: Agora (griechisch agorá: Marktplatz) und von agoreuein (öffentlich reden) öffentlicher Platz in Städten der griechischen Antike, der ursprünglich zur Abhaltung von Volksversammlungen genutzt wurde. Das Konzept des Agora wird in der Literatur häufig mit dem Konzept des E-Marktplatzes in Verbindung gebracht; siehe auch: www.agorakaarst.de/; sowie vgl.: Umstätter, W.: Marktplatz Sport und neues Wissen(schafts)-Management, Rede gehalten vor dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) in Köln, 19.05.2000,sowie: www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/lects.html (im Archiv) www.ib.huberlin.de/~wumsta/lects.html, Stand: 14.10.02.

Das Internet ist ein virtueller, einige sagen auch elektronischer oder digitaler Markplatz, [...]. Dieses Beispiel zeigt, dass die virtuelle weltumspannende Agora ein elektronisches Pflaster ist auf dem wir uns sozusagen als Avatars in einer mehr als nur zweidimensionalen Welt bewegen.

In ihr ist nicht nur die multimediale Ware Information in Form von Daten- und Wissensbanken neu, es entsteht darin nach etwa zweitausendsiebenhundert Jahren auch ein neues Zahlungsmittel, mit dem diese Waren in ihrem Marktwert automatisch berechnet und bezahlt werden können. Der Markplatz Sport hat in diesem Cyberspace eine Reihe von besonderen Eigenheiten. Das erste ist die Marktteilung in einen Amateursport und einen Berufssport, die in unterschiedlichem Maße der freien Marktwirtschaft unterliegen.

Anmerkungen

Nur ein Teil des Textes steht als wörtliches Zitat in Anführungszeichen, obwohl im direkten Anschluß weiter wörtlich übernommen wird. Die Quelle ist in Fußnote [Fn 71] mit "Vgl." aufgeführt. Die Anmerkung zur Definition der "Agora" in Fußnote [Fn 71] fand sich wörtlich auf der vom Verfasser angegebenen Website www.agorakaarst.de/ (zur Zeit in Überarbeitung), siehe Bf/Fragment 051 105. Auf der Folgeseite wird die Textübernahme fortgeführt, siehe Bf/Fragment 052 01.

Sichter
(Plagin Hood), Graf Isolan. Agrippina1

[2.] Bf/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-31 03:06:03 Hindemith
BauernOpfer, Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Umstätter 2000

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 01-24
Quelle: Umstätter_2000
Seite(n): 1 (Internetdokument), Zeilen: -
[Die erste ist die Marktteilung in einen] Amateursport und einen Berufssport, die in unterschiedlichem Maße in der freien Marktwirtschaft agieren. Dazu kommt der Sport als Massenphänomen unserer Zeit und ebenso als Teil einer klassischen Bildung, im eigentlichen Sinne des Wortes. Schon McLUHANS Global Village knüpfte, wie W. COY (1998) feststellt, an der griechischen Agora an. [Fn 72] Es ist der Platz, an dem Sokrates seine Kunst der Maieutik erprobte und Phaidros gegen die große Innovation seiner Zeit, die Schriftlichkeit, räsonierte. [Fn 73] Und nun sprechen wir wieder vom Marktplatz, aber in einem völlig neuen Medium und damit auf einer völlig neuen Ebene.

Von vielen Pionieren des Internets wird die Kommerzialisierung seit Jahren bedauert und teilweise auch vehement bekämpft – im Allgemeinen aber erfolglos, wenn man von vereinzelten Hackeranschlägen und Virus-Attacken absieht. Diese tragen aber eigentlich nur dazu bei, dass die Entwicklung noch rascher und viel sicherer voranschreitet, weil Fehler und Gefahren schneller entdeckt und damit auch beseitigt werden können. Von einer zweiten Gruppe wird diese Veränderung des Internets nicht gesehen oder schlicht ignoriert, und von einer dritten rasant wachsenden Gruppe wird sie als einmalige Chance verstanden und teilweise sogar genutzt, um das große Geld zu machen. Bemerkenswert ist, dass die meisten Gewinne im Internet bisher an der Börse gemacht wurden, die auch defizitär arbeitenden Firmen einen hohen Kurs bringt, weil man allgemein auf eine große Zukunft spekuliert. Wer sich allerdings auf diesem boomenden Markt wirklich durchsetzt, wird sich noch zeigen. Im Moment dominiert hier die Reklame und die Spekulation der wachsenden Gemeinde an Börsianern. Betrachten wir daher speziell den Markplatz Sport, der sich durch eine Reihe von besonderen Eigenheiten und Differenzierungen hervortut.


[Fn 72] Vgl.: Umstätter, W (2000).: ebenda.
[Fn 73] Definition: Maieutik: griech. maieutikos von maieuesthai = Geburtshilfe geben von maia = Hebamme. Die durch Sokrates bekannt gewordene Kunst zur Förderung vorhandenen Wissens hat diesen Philosophen selbst allerdings der Todesstrafe entgegengeführt. Der Phaidros ist ein Dialog, ein sehr intimes Gespräch, mit zwei großen Themen: die Liebe und die Redekunst. Aber diese beiden Themen werden da nicht einfach nacheinander abgehandelt oder besprochen, sondern sie sind in einer sehr raffinierten Struktur ineinander verschlungen, siehe auch: http://heihobel.phl.univie.ac.at/ per/rh/ellvau/renphil/c294316.htm.

Das erste ist die Marktteilung in einen Amateursport und einen Berufssport, die in unterschiedlichem Maße der freien Marktwirtschaft unterliegen. Dazu kommt der Sport als Massenphänomen unserer Zeit und ebenso als Teil einer klassischen Bildung, im eigentlichen Sinne des Wortes.

[...]

Schon McLuhans Global Village knüpfte, wie W. Coy (1998) feststellt, an der griechischen Agora an. Es ist der Platz, an dem Sokrates seine Kunst der Maieutik erprobte und Phaidros gegen die große Innovation seiner Zeit, die Schriftlichkeit, räsonierte. Und nun sprechen wir wieder vom Markplatz, aber in einem völlig neuen Medium und damit auf einer völlig neuen Ebene. Von vielen Pionieren des Internets wird die Kommerzialisierung seit Jahren bedauert und teilweise auch vehement bekämpft – im allgemeinen aber erfolglos, wenn man von vereinzelten Hackeranschlägen und Virus-Kreationen absieht. Diese tragen aber eigentlich nur dazu bei, dass die Entwicklung noch rascher und sicherer voranschreitet, weil Fehler und Gefahren schneller entdeckt und damit auch beseitigt werden können. Von einer zweiten Gruppe wird diese Veränderung des Internets nicht gesehen oder schlicht ignoriert, und von einer dritten rasant wachsenden Gruppe, wird sie als einmalige Chance verstanden und teilweise sogar genutzt, um das große Geld zu machen. Bemerkenswert ist, dass die meisten Gewinne im Internet bisher an der Börse gemacht wurden, die auch defizitär arbeitenden Firmen einen hohen Kurs bringt, weil man allgemein auf eine große Zukunft spekuliert. Wer sich allerdings auf diesem boomenden Markt wirklich durchsetzt, wird sich noch zeigen. Im Moment dominiert hier die Reklame und die Spekulation der wachsenden Gemeinde an Börsianern.

[...]

Betrachten wir daher speziell den Markplatz Sport, der sich durch eine Reihe von besonderen Eigenheiten und Differenzierungen hervortut.

Anmerkungen

Forsetzung von Bf/Fragment 051 16‎‎. Auf die Quelle wird nur einmal auf der Seite mit "Vgl." verwiesen. Art und Umfang der Übernahmen sind nicht ausgewiesen. Weitere Fortsetzung auf der Folgeseite, siehe Bf/Fragment 053 01. Der Text in Fußnote [Fn 73] findet sich in anderen Quellen, siehe Bf/Fragment 052 102, Bf/Fragment 052 105.

Sichter
(Plagin Hood), Agrippina1

[3.] Bf/Fragment 053 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-31 02:59:18 Hindemith
Bf, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Umstätter 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-13, 15-25
Quelle: Umstätter_2000
Seite(n): 1 (Internetdokument), Zeilen: -
[Der E-Marktplatz Sport]

Zunächst bleibt die Markteinteilung in einen Amateursport und einen Berufssport festzuhalten, die in unterschiedlichem Maße der freien Marktwirtschaft unterliegen. Es sei hier nur an Schulsport, an die Olympischen Spiele und die Sportvereine einerseits, und an Bundesliga, Tennis oder Formel 1 andererseits erinnert. Zweitens gibt es die Marktteilung in den Spitzen- und den Breitensport. Zum dritten hat Sport als Körperbildung, neben Geistes- und Herzensbildung im Prinzip noch eine ganz andere, eine marktwertfreie Bedeutung. Denn Bildung und Sport im eigentlichen Sinne, im Gegensatz zur Lehre und zum Edutainment, sind weder käuflich noch verkäuflich. Trotzdem gibt es auch hier Vermarktbares. Alle diese Formen des Sports bedingen sich wechselseitig. Typisch für den Sport ist die hohe Differenzierung der Marktsegmente in: Sportgeräte, Sportkleidung, Sportnahrung. Dieses Marktsegment wird allein in einem so kleinen Land wie der Schweiz auf mehrere Milliarden Franken jährlich geschätzt. [...]

Weitere Marktsegmente sind Sportstättenbau und -ausrüstung, Banden-, Titel- und Trikotwerbung. Hier entsteht neben den herkömmlichen Werbestrategien eine andere, beispielsweise ESPNET-SportsZone, das in nur zwei Monaten zu der Internetsite aufstieg, die am dritthäufigsten aufgesucht wurde. Anzeigen auf dieser Seite sollen schon 1995 ungefähr 100.000 $ für ein Vierteljahr gekostet haben. [Fn 74] Die Zielgruppe von gut ausgebildeten 18-34-Jährigen ist dabei von besonderem Interesse. Es geht bekanntlich um Milliardenbeträge im Freizeit-, Amateur und Berufssport. Sport gilt als in, als gesund und als sexy. Er wird als rekreationsfördernde Maßnahme in der wachsenden Freizeit der Menschen zur Arbeits- und Gesundheitsförderung eingesetzt. Dieser riesige E-Marktplatz lässt sich im folgenden Schaubild stark vereinfacht schematisch abbilden:


[Fn 74] Vgl.: www.espn.com, ESPNET-SportsZone, Stand: 14.10.02.

Das erste ist die Marktteilung in einen Amateursport und einen Berufssport, die in unterschiedlichem Maße der freien Marktwirtschaft unterliegen. Es sei hier nur an Schulsport, an die Olympischen Spiele und die Sportvereine einerseits, und an Bundesliga, Tennis oder Formel 1 andererseits erinnert.

Das zweite ist die Marktteilung in den Spitzen- und den Breitensport.

Zum dritten hat Sport als Körperbildung, neben Geistes- und Herzensbildung im Prinzip noch eine ganz andere, eine Marktwertfreie Bedeutung. Denn Bildung im eigentlichen Sinne, im Gegensatz zur Lehre und zum Edutainment, ist weder käuflich noch verkäuflich. Trotzdem gibt es auch hier vermarktbares.

Alle diese Formen des Sports bedingen sich wechselseitig.

Typisch für den Sport ist die hohe Differenzierung der Marktsegmente.

1. Sportgeräte, Sportkleidung, Sportnahrung. Dieses Marktsegment wird allein in einem so kleinen Land wie der Schweiz auf mehrere Milliarden Franken jährlich geschätzt.

2. Sportstättenbau und -ausrüstung

3. Banden-, Titel- und Trikotwerbung. Hier entsteht neben den herkömmlichen Werbestrategien beispielsweise ESPNET SportsZone, das in nur zwei Monaten zu der Internetsite aufstieg, die am dritthäufigsten aufgesucht wurde. Anzeigen auf dieser Seite sollen 1995 bei 100.000 $ für ein Vierteljahr gekostet haben. Die Zielgruppe von gut ausgebildeten 18-34-jährigen ist dabei von besonderem Interesse.

[...] Es geht bekanntlich um Milliardenbeträge im Freizeit-, Amateur und Berufssport. Sport gilt als in, als gesund und als sexy. Er wird als rekreationsfördernde Maßnahme in der wachsenden Freizeit der Menschen zur Arbeits- und Gesundheitsförderung eingesetzt. Dieser riesige Marktplatz ist für uns hier aber nur am Rande erwähnenswert.

Anmerkungen

Fortsetzung von Bf/Fragment 052 01. Nur auf den vorangehenden Seiten finden sich vereinzelte Verweise auf die Quelle.

Sichter
(Plagin Hood), Graf Isolan, Agrippina1

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