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Quelle:Bm/Krüger 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Thilo Krüger
Titel    Generierung und Charakterisierung einer kontinuierlich proliferierenden dendritischen Zelllinie der NOD-Maus
Ort    Düsseldorf
Jahr    2003
Anmerkung    Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
URL    http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2500/500.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Bm/Fragment 048 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:21:11 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 3-5
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 36, Zeilen: 4-6
Der Erfolg konnte während der Kulturperiode unter dem Mikroskop begutachtet werden. Abschliessende durchflusszytometrische Analysen bestätigten die Reinheit der erhaltenen Zellkultur. Der Erfolg konnte während der Kulturperiode unter dem Mikroskop begutachtet werden. Abschließende durchflusszytometrische Analysen bestätigten die Reinheit der erhaltenen Zellkultur.
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Bm/Fragment 049 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:23:19 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 4-6, 7-10
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 7-8; 38: 14-16
Um eine unspezifische Bindung der Antikörper zu verhindern, war es notwendig die Fc-Rezeptoren der Zellen zu blockieren, die auf dendritischen Zellen nachgewiesen wurden. [...] Zur Erhaltung aussagekräftiger Ergebnisse wurden nur Partikel oberhalb einer bestimmten Grösse registriert. Es wurde dazu am Durchflusszytometer eine Grenze (= treshold) von 200 x e–1 eingestellt, dabei flossen Partikel unterhalb dieser Grenze nicht mit in die Auswertung hinein [sic]. Um eine unspezifische Bindung der Antikörper zu verhindern, war es notwendig, die Fc Rezeptoren der Zellen zu blockieren, die auf dendritischen Zellen nachgewiesen wurden.

[Seite 38]

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wurden nur Partikel oberhalb einer bestimmten Größe registriert. Dazu wurde am Durchflusszytometer eine Grenze („threshold“) von 200 x e–1 eingestellt; Partikel unterhalb dieser Grenze flossen nicht in die Registrierung ein.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Bm/Fragment 059 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:26:52 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 14-18
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 62, Zeilen: 2-6
Nach heutigem Wissensstand sind dendritische Zellen die Antigen-präsentierenden Zellen mit der höchsten Potenz zur Induktion einer zellulären Immunantwort. Da dendritische Zellen die zelluläre Immunreaktion durch Stimmulation [sic] bzw. Suppression von T-Helferzellen und zytotoxischen T-Zellen aktiv regulieren, stehen sie im Zentrum aktueller Forschungen zur Therapie bei malignen Erkrankungen. Dendritische Zellen sind nach heutigem Wissensstand die Antigen-präsentierenden Zellen mit der höchsten Potenz zur Induktion einer zellulären Immunantwort. Da dendritische Zellen die zelluläre Immunreaktion durch Stimulation bzw. Suppression von T-Helferzellen und zytotoxischen T-Zellen aktiv regulieren, stehen sie im Zentrum aktueller Forschungen zur Pathogenese und Therapie immunologisch ausgelöster Krankheiten.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Bm/Fragment 060 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:30:58 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 16-19, 24-34
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 62, 63, Zeilen: 62: 15-21; 63: 8-16
Als gängige Methoden für die Isolierung von humanen dendritischen Zellen kommen die Protokolle zur Anwendung, welche sich einer Dichtezentrifugation bedienen [VREMEC, 1992] sowie solche die die Anzucht aus murinem Knochenmark beinhalten [INABA, 1992]. [...] Nach einer Dauer von 8-10 Tagen standen reife Zellen für die Experimente zur Verfügung. Eine Kultivierung über diesen Zeitraum hinaus führte jedoch zum Absterben der Zellen.

Charakteristische Oberflächenmarker dendritischer Zellen von T- und B-Lymphozyten, Monozyten, Makrophagen und hämatopoetischen Stammzellen dienten sowohl zur phänotypischen Charakterisierung als auch zum Ausschluss von anderen kontaminierenden Zellen des Immunsystems. In FACS-Analysen konnten die für dendritische Zellen charakteristische Kombination der Oberflächenmarker von CD 80 und CD 86 nachgewiesen werden [GRABBE, 2000, ARDAVIN, 2001]. Die nur teilweise vorhandenen DC-assoziierten Marker (50-70%) lassen sich am ehesten auf das Nebeneinander von Zellen in verschiedenen [Differenzierungsstadien, ausgehend von der Stammzelle bis zur voll ausgereiften dendritischen Zelle zurückführen.]

Als gängige Methoden für die Isolierung von murinen dendritischen Zellen dürfen die Protokolle betrachtet werden, die sich einer Dichtegradientenzentrifugation bedienen (Vremec et al., 1992) sowie solche, die die Anzucht aus murinem Knochenmark beinhalten (Inaba et al., 1992a). Beide Präparationsmethoden bedienen sich der Zugabe von GM-CSF und IL-4 als nötige Wachstumsfaktoren. Nach einer Dauer von 8-10 Tagen stehen reife Zellen für die Experimente zur Verfügung. Eine Kultivierung über diesen Zeitraum hinaus führt jedoch zum Absterben der Zellen.

[Seite 63]

Charakteristische Oberflächenmarker dendritischer Zellen, von T- und B-Lymphozyten, Monozyten, Makrophagen und hämatopoetischen Stammzellen dienten deshalb sowohl zur phänotypischen Charakterisierung der Zelllinie als auch zum Ausschluss von kontaminierenden anderen Zellen des Immunsystems. In FACS Analysen konnten die für dendritische Zellen charakteristische Kombination der Oberflächenmarker CD 11c, DEC-205, CD 80, CD 86 und MHC II nachgewiesen werden (Grabbe 2000; Ardavin 2001). Die nur teilweise Positivität DC-assoziierter Marker (53-67%) läßt sich am ehesten auf das Nebeneinander von Zellen in verschiedenen Differenzierungsstadien, ausgehend von der Stammzelle bis zur voll ausgereiften dendritischen Zelle, zurückführen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[5.] Bm/Fragment 061 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:28:59 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 1-19
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 63, 64, 65, Zeilen: 63: 14-16; 64: 1ff; 65: 7-14
[Die nur teilweise vorhandenen DC-assoziierten Marker (50-70%) lassen sich am ehesten auf das Nebeneinander von Zellen in verschiedenen] Differenzierungsstadien, ausgehend von der Stammzelle bis zur voll ausgereiften dendritischen Zelle zurückführen.

Des weiteren war es für diese Arbeit wichtig eine Abwesenheit von Makrophagen in der Kultur zu schaffen, da diese Zellen Eigenschaften von APC aufweisen und wie im Falle der Monozyten gezeigt werden konnte, sich aus den gleichen Vorläuferzellen entwickeln können [ALLAVENA, 1998, CELLA, 1997]. Der Nachweis der intakten Funktion der dendritischen Zellen in der Kultur ist ein wichtiger Aspekt, da er darüber entscheidet, ob diese Zelllinie für weitere Experimente in vitro oder in vivo genutzt werden kann. Zu den wichtigsten Funktionen von dendritischen Zellen zählen die Aufnahme, die Prozessierung und die Präsentation von Antigenen auf MHC-Molekülen. Zudem beeinflusst die Expression kostimulierender Moleküle und die Zytokinsekretion die Interaktion mit Effektorzellen des Immunsystems [JONULEIT, 2001, MOSER, 2000].

Ein wichtiges Kriterium für den Nachweis einer adäquaten Funktion der dendritischen Zellen waren durchflusszytometrische Analysen der kostimulierenden Moleküle wie CD 80 und CD 86. Das Vorhandensein der kostimulierenden Moleküle zeigte deutlich, dass die in der Arbeit generierten dendritischen Zellen die Fähigkeit besitzen, über die Ligation von B-7 Molekülen und des CD 40 Liganden T-Lymphozyten zu aktivieren [INABA, 1992].

Die nur teilweise Positivität DC-assoziierter Marker (53-67%) läßt sich am ehesten auf das Nebeneinander von Zellen in verschiedenen Differenzierungsstadien, ausgehend von der Stammzelle bis zur voll ausgereiften dendritischen Zelle, zurückführen.

[Seite 64]

Insbesondere war es wichtig die Abwesenheit von Makrophagen zu beweisen, da diese Zellen Eigenschaften von APC aufweisen und, wie im Falle der Monozyten gezeigt werden konnte, sich aus den gleichen Vorläuferzellen entwickeln können (Allavena et al., 1998, Cella, et al., 1997). [...]

Der Nachweis der intakten Funktion der dendritischen Zellen in der Langzeitkultur ist ein besonders wichtiger Aspekt, da er darüber entscheidet, ob diese Zelllinie für weitere Experimente in vitro und eventuell in vivo genutzt werden kann. Zu den wichtigsten Funktionen von dendritischen Zellen zählen die Aufnahme, die Prozessierung und die Präsentation von Antigenen auf MHC Molekülen. Daneben beeinflusst die Expression kostimulierender Moleküle und die Zytokinsekretion die Interaktion mit Effektorzellen des Immunsystems (Jonuleit et al., 2001, Moser et al., 2000).

[Seite 65]

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Nachweis einer adäquaten Funktion der DC`s waren durchflusszytometrische Analysen der kostimulierenden Moleküle CD 40, CD 80 und CD 86 sowie des MHC-II Moleküls I-Ak. Das Vorhandensein der kostimulierenden Moleküle zeigt deutlich, dass die generierten dendritischen Zellen die Fähigkeit besitzen, über die Ligation von B-7 Molekülen und des CD 40 Liganden T-Lymphozyten zu aktivieren. [...] (Inaba et al., 1992a, Lutz et al., 1999).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[6.] Bm/Fragment 064 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:17:13 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 8-31
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 65, 66, Zeilen: 65: 28ff; 66: 1ff
Dendritische Zellen zeigen eine stimulusabhängige Sekretion proinflammatorischer (TNFα, IL-6, IL-12) oder anti-inflammatorischer (IL-10) Zytokine. Als Antwort auf einen infektiösen Reiz, mit Bakterien oder Viren und dem Vorhandensein von Aktivierungssignalen der T-Lymphozyten, (Ligation von CD 40) findet eine Sekretion proinflammatorischer Zytokine statt [CELLA, 1996]. Im Gegensatz dazu kann die Behandlung mit TGF-ß zur Sekretion von IL-10 führen, welches die Aktivierung von T-Lymphozyten supprimiert [MITRA, 1995, KOCH, 1996, STEINBRINK, 1997, LIU, 1998 ]. In zahlreichen Studien konnte gezeigt werden, dass dendritische Zellen aus dem Knochenmark, aus dem peripheren Blut, aus der Milz und die Langerhans´schen Zellen der Haut IL-6 sezernieren können [SPARWASSER, 1998, SCHREIBER, 1992]. IL-6 besitzt Bedeutung bei der Differenzierung von T-Zellen und Stimulierung von Plasmazellen zur Produktion von Antikörpern [AKIRA, 1993, CERUTTI, 1998]. Ausser der Stimulation von Effektorzellen scheinen die Zytokine auch einen autokrinen Effekt auszuüben. IL-6 hat einen Einfluss auf die Proliferation von Vorläufern dendritischer Zellen und erhöht die Antigenpräsentation von MHC Klasse II Moleküle [HACEIN-BEY, 2001, EPSTEIN, 1991, LYMAN, 1998, BERTHIER, 2000] . Ein weiteres wichtiges Zytokin, das von den dendritischen Zellen produziert werden kann ist TNFα [MORELLI, 2001, ZHOU, 1995, RESCIGNO, 2000]. Es ist ein wichtiges proinflammatorisches Zytokin, welches eine Rolle bei der generellen Infektabwehr spielt und eine Ausreifung von dendritischen Zellen , Verstärkung der Expression von CD 80 und CD 86 und der MHC Klasse II Moleküle bewirkt [YAMAGUCHI, 1997]. Bei Mäusen, denen das Gen zur Produktion von TNF-α fehlt, erliegen früh verschiedensten Infektionen [LEHNER, 2002, EUGSTER, 1996]. Dendritische Zellen zeigen eine stimulusabhängige Sekretion proinflammatorischer (TNFα, IL-1ß, IL-6, IL-12) oder anti-inflammatorischer (IL-10) Zytokine. Reize, die eine Infektion mit Bakterien oder Viren anzeigen wie z.B. LPS oder Aktivierungssignale von TLymphozyten (Ligation von CD 40) führen zu einer Sekretion proinflammatorischer Zytokine (Cella et al., 1996). Demgegenüber kann die Behandlung mit TGF-b zur Sekretion von IL-10 führen, welches die Aktivierung von T-Lymphozyten supprimiert (Mitra et al., 1995, Koch et

[Seite 66]

al., 1996, Steinbrink et al., 1997, Liu et al., 1998, Strobl et al., 1999). [...]

[...]

In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass dendritische Zellen aus dem Knochenmark, aus dem peripheren Blut, aus der Milz und die Langerhans`schen Zellen der Haut IL-6 sezernieren können (Sparwasser et al., 1998, Schreiber et al., 1992). IL-6 besitzt Bedeutung bei der Differenzierung von T-Zellen und Stimulierung von Plasmazellen zur der Produktion von Antikörpern (Akira et al., 1993; Cerutti et al., 1998). Neben der Stimulation von Effektorzellen scheinen die Zytokine auch einen autokrinen Effekt auszuüben. IL-6 hat einen Einfluss auf die Proliferation von Vorläufern dendritischer Zellen und erhöht die Antigenpräsentation via MHC Klasse II (Hacein-Bey et al., 2001; Epstein et al., 1991; Lyman und Jacobsen 1998; Berthier et al., 2000).

Ein zweites wichtiges Zytokin, das von DC´s produziert werden kann, ist TNFa (Morelli et al., 2001; Zhou et al., 1995; Rescigno et al., 2000). Es ist ein wichtiges proinflammatorisches Zytokin, das eine Rolle bei der generellen Infektabwehr spielt und eine Ausreifung von dendritischen Zellen (Verstärkung der Expression von CD 80, CD 86 und der MHC Klasse II Moleküle) bewirkt (Yamaguchi et al., 1997). Mäuse, denen das Gen zur Produktion von TNFa fehlt, erliegen früh verschiedensten Infektionen wie zum Beispiel hervorgerufen durch Listeria monocytogenes (Lehner et al., 2002, Eugster et al., 1996).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[7.] Bm/Fragment 065 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 22:05:14 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 66, 67, 68, 69, Zeilen: 66: 25ff; 67: 2ff; 68: 1ff; 69: 1ff
[Auffällig und pathologisch dabei ist] das Ausbleiben einer Bildung von B-Follikeln in Lymphknoten und das Fehlen von follikulären dendritischen Zellen (FDC), welche für die Generierung einer Immunantwort eine übergeordnete Rolle spielen [PASPARAKIS, 1996]. Des weiteren ist bekannt, dass nicht voll ausgereifte dendritische Zellen weitaus mehr TNF-α produzieren als nach Ausreifung mit LPS oder anti-CD 40 Antikörpern [MORELLI, 2001]. Ein weiteres wichtiges von dendritischen Zellen sezerniertes Zytokin ist IL-12, welches als Heterodimer aus zwei Ketten Il-12p40 und IL-12p35 aufgebaut ist. Es aktiviert in seiner bioaktiven Form (IL-12p70) T-Helferzellen und fördert darüber hinaus die Entwicklung einer Th1-Reaktion und einer zytotoxischen Immunreaktion, die vor allem für die Abwehr viraler und intrazellulär bakterieller Infektionen sowie bei der Bekämpfung von Tumoren Bedeutung besitzt [HUANG, 2001, SHIMIZU, 2001, MALDONADO-LOPEZ, 2001, GRUFMAN, 2000, TRINCHIERI, 1995, MACATONIA, 1995, HEUFLER, 1996]. IL-12 wird ebenfalls nach Stimulation von dendritischen Zellen sezerniert [JAKOB, 1999, MOSER, 2000]. Einige Arbeitsgruppen haben sich mit der Möglichkeit der Hemmung der stimulierenden Eigenschaften der dendritischen Zellen befasst. Es konnte dabei beobachtet werden dass das Zytokin IL-10 einen hemmenden Einfluss auf die von dendritischen Zellen initiierte Immunreaktion hat. Eine Folge davon sind eine geringere Aktivität von Th1-Zellen und zytotoxischen T-Zellen, was sich unter anderem in einer Suppression der Immunantwort gegen Tumore oder eine schwächere Antwort gegen Infektionserreger zeigt [DE VRIES, 1995]. Es konnte in vitro nachgewiesen werden, dass unter IL-10 Einfluss die Funktion zytotoxischer TLymphozyten in der allogenen Leukozytenreaktion gehemmt wird [WANG, 1994]. Einige Untersuchungen auf Zytokinebene zeigten, dass zum einen das für eine Th2-Antwort charakteristische Zytokin IL-4 verstärkt von T-Lymphozyten nach Aktivierung durch IL-10 behandelten dendritischen Zellen sezerniert wird [LIU, 1998], zum anderen wird von IL-10 vorbehandelten dendritischen Zellen das Zytokin IL-12 in geringerer Menge produziert [HUANG, 2001, DE SMEDT, 1997]. Des weiteren wird unter Einfluss von IL-10 die Aggregationsfähigkeit [QUIN, 1997] und die Antigenpräsentation gehemmt [FAULKNER, 2000, BEISSERT, 1995] und kostimulierende Oberflächenmarker werden vermindert exprimiert [OZAWA, 1996, DING, 1993]. Als intrazellulärer Mechanismus der Ligation des IL-10 Rezeptors konnte eine Erhöhung des zyklischen AMP-Spiegels identifiziert werden [KAMBAYASHI, 2001]. Pathologische Korrelate sind das Ausbleiben einer organisierten Bildung von B-Follikeln in Lymphknoten und das Fehlen von follikulären dendritischen Zellen (FDC), die für die Generierung einer Immunantwort eine übergeordnete Rolle spielen (Pasparakis et al., 1996).

[Seite 67]

Darüber hinaus ist beschrieben worden, dass nicht voll ausgereifte dendritische Zellen weitaus mehr TNFa produzieren als nach Ausreifung mit LPS oder anti-CD 40 Antikörpern (Morelli et al., 2001). [...]

[...]

Ein weiteres wichtiges von dendritischen Zellen sezerniertes Zytokin ist IL-12, das als Heterodimer aus zwei Ketten, IL-12p40 und IL-12p35, aufgebaut ist. IL-12 aktiviert in seiner bioaktiven Form (IL-12p70) Th Zellen und fördert die Entwicklung einer Th1 Reaktion und einer zytotoxischen Immunreaktion, die vor allem für die Abwehr viraler und intrazellulär bakterieller Infektionen sowie bei der Bekämpfung von Tumoren Bedeutung besitzt (Huang et al., 2001; Shimizu et al., 2001; Maldonado-Lopez et al., 2001; Grufman et al., 2000;

[Seite 68]

Trinchieri 1995; Macatonia et al., 1995; Heufler et al., 1996). IL-12 wird ebenfalls nach Stimulation von DC`s sezerniert (Jakob et al., 1999, Moser et al., 2000). [...]

[...]

Viele Arbeitsgruppen haben sich mit der Möglichkeit der Hemmung der stimulierenden Eigenschaften der dendritischen Zellen befasst. Es konnte dabei beobachtet werden, dass das Zytokin IL-10 einen hemmenden Einfluss auf die von dendritischen Zellen initiierte Immunreaktion hat. Die Folgen sind eine geringere Aktivierung von Th1 Zellen und

[Seite 69]

zytotoxischen T-Zellen, was sich unter anderem in einer Suppression der Immunantwort gegen Tumore oder eine schwächere Antwort gegen Infektionserreger zeigt (de Vries 1995). In vitro konnte nachgewiesen werden, dass unter IL-10-Einfluss die Funktion zytotoxischer T-Lymphozyten in der allogenen Leukozytenreaktion gehemmt wird (Wang et al., 1994). Untersuchungen auf Zytokinebene zeigten, dass zum einen das für eine Th2-Antwort charakteristische Zytokin IL-4 verstärkt von T-Lymphozyten nach Aktivierung durch IL-10 behandelten dendritischen Zellen sezerniert wird (Liu et al., 1998). Zum anderen wird von IL- 10 vorbehandelten dendritischen Zellen das Zytokin IL-12 vermindert produziert (Huang et al., 2001; de Smedt et al., 1997). Darüber hinaus wird unter IL-10 Einfluss die Aggregationsfähigkeit (Qin et al., 1997) und die Antigenpräsentation gehemmt (Faulkner et al., 2000; Beissert et al., 1995) und kostimulierende Oberflächenmarker werden vermindert exprimiert (Ozawa et al., 1996; Ding et al., 1993). Als intrazellulärer Mechanismus der Ligation des IL-10 Rezeptor konnte eine Erhöhung des zyklischen AMP-Spiegels identifiziert werden (Kambayashi et al., 2001).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[8.] Bm/Fragment 066 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 21:47:11 Singulus
Bm, Fragment, Gesichtet, Krüger 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1-5
Quelle: Krüger 2003
Seite(n): 69. 70, Zeilen: 69: letzte zwei Zeilen; 70: 1-2
Eine Reihe von Studien konnte zeigen, dass verschiedene Populationen von dendritischen Zellen unterschiedlich auf IL-10 reagieren und der immunsuppressive Effekt von IL-10 unter bestimmten Bedingungen weniger stark auf die Expression von MHC Klasse II Molekülen und CD 86 als auf die Zytokinsekretion wirken kann [HART, 1995]. Eine Reihe von Studien konnte zeigen, dass verschiedene Populationen von DC unterschiedlich auf IL-10 reagieren und der immunsuppressive Effekt von IL-10 unter

[Seite 70]

bestimmten Bedingungen weniger stark auf die Expression von MHC II und CD 86 als auf die Zytokinsekretion wirken kann (Hart et al., 1995).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith) Singulus

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