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Quelle:Bm/Woiciechowsky 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Anja Woiciechowsky
Titel    Untersuchung zur T-Zell-Immunität bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie. Induktion Leukämie-spezifischer T-Zellen in vitro durch antigenpräsentierende Zellen
Ort    München
Jahr    2003
Anmerkung    Dissertation TU München
URL    http://mediatum.ub.tum.de/doc/603422/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Bm/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 23:29:05 Hindemith
Bm, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Woiciechowsky 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-13
Quelle: Woiciechowsky 2003
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: 3-9; 2: 9-17
1.2 Akute myeloische Leukämie

Die Ursache der akuten myeloischen Leukämie ist die maligne klonale Entartung einer frühen myeloischen Vorläuferzelle bei der Blutbildung im Knochenmark (KM). Aufgrund dieser bösartigen Entartung kommt es zu einer variablen Beteiligung der hämatopoetischen Zellreihen. Fast immer ist die granulozytäre- und/oder monozytäre-, zum Teil zusätzlich die erythrozytäre Reihe betroffen und gelegentlich ausschliesslich die megakaryozytäre Zellreihe. [CRIPE, 1997]. Die Heterogenität der AML wird auch auf der morphologischen Ebene sichtbar. Im Jahre 1976 wurde daher eine morphologische und zytochemische Klassifikation der akuten myeloischen Leukämien von einer Gruppe von Hämatologen aus Frankreich, USA und England eingeführt (FAB-Klassifikation). Diese Klassifikation bezieht sich auf den dominierenden Zelltyp und den Entwicklungsgrad der Zellen [LÖWENBERG, 1999].

13a diss Bm.png

Tabelle 1.1: FAB-Klassifikation der AML assoziiert mit genetischen Veränderungen

1.1.1 Akute myeloische Leukämie (AML)

Die Ursache der akuten myeloischen Leukämie ist die maligne klonale Entartung einer frühen myeloischen Vorläuferzelle der Blutbildung im Knochenmark (KM). Im Zuge dieser bösartigen Entartung kommt es zu einer variablen Beteiligung der hämatopoetischen Zellreihen. Fast immer ist die granulozytäre- und/oder monozytäre-, zum Teil zusätzlich die erythrozytäre Reihe betroffen, und gelegentlich ausschließlich die megakaryozytäre Zellreihe. [...] (Cripe 1997).

[Seite 2]

Die Heterogenität der AML wird auch auf der morphologischen Ebene sichtbar. Deshalb wurde 1976 eine morphologische und zytochemische Klassifikation der myeloischen Leukämien von einer Gruppe von Hämatologen aus Frankreich, USA und England eingeführt (FAB-Klassifikation). Die Klassifikation der myeloischen Leukämien bezieht sich auf den dominierenden Zelltyp und den Entwicklungsgrad der Zellen. [...] (Löwenberg 1999).

Tabelle 1: FAB-Klassifikation der AML assoziiert mit genetischen Veränderungen

13a source Bm.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Bm/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-12 23:29:09 Hindemith
Bm, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Woiciechowsky 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-8, 10-30
Quelle: Woiciechowsky 2003
Seite(n): 4, 5, 15, Zeilen: 4: 10ff; 5: 1-6,; 15: 15-20
1.2.1 Therapiemöglichkeiten für Patienten mit AML

In den letzten Jahren haben Fortschritte bei der Therapie der AML, aber auch Verbesserungen bei der Diagnose der verschiedenen Subtypen der AML, zu einer deutlich erhöhten Remissionsrate und Überlebensrate geführt. Trotzdem kommt es bei Patienten unter 65 Jahren nur in 40% der Fälle zu einer dauerhaften Remission [LÖWENBERG, 1999]. Ziel der aktuellen Behandlungen ist es, bei Patienten eine komplette und dauerhafte Remission (weniger als 5% Blasten im peripheren Blut, bzw. Knochenmark) zu erreichen. [...] Für die Postremissionstherapie stehen drei etablierte Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, (1) die konventionelle Chemotherapie, (2) die autologe Stammzelltransplantation und (3) die myeloablative Therapie kombiniert mit einer allogenen (Blut-) Stammzelltransplantation (SZT) in Form der allogenen, peripheren Blutstammzelltransplantation (PBSZT) oder der allogenen Knochenmarkstransplantation (KMT). Als Immuntherapie nach allogener SZT bei Rezidiven wird versucht, durch Transfusion von Spenderlymphozyten (Donor Lymphocyte Infusion, DLI) einen erneuten immunologischen, sogenannten „Graft versus Leukemia“ (GvL)-Effekt zu erzielen. Die Gabe von hämatopoetischen Wachstumsfaktoren wie Granulozyten/Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor (GM-CSF) oder Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor (G-CSF) wird unterstützend durchgeführt, um z.B. die Zytotoxizität von Chemotherapeutika in vivo zu erhöhen sowie hämatopoetische Stammzellen vom Knochenmark ins Blut zu mobilisieren und eine verbesserte Infektionsabwehr zu gewährleisten [TERPSTRA, 1997, LÖWENBERG, 1993, STONE, 1995]. Da Tumorzellen, nicht oder nur in geringem Masse die wichtigen kostimulatorischen Moleküle CD80 und CD86 auf ihrer Zelloberfläche exprimieren und somit CTL nicht aktivieren können, kommt keine effektive Immunreaktion zustande. Untersuchungen der AML-Blasten haben gezeigt, dass das kostimulatorische Molekül CD80 so gut wie nicht, und CD86 nur in geringem Masse exprimiert wird [NOTTER, 2001, HIRANO, 1996].

1.1.2 Therapiemöglichkeiten für Patienten mit AML

In den letzten Jahren haben Fortschritte bei der Therapie der AML, aber auch Verbesserungen bei der Diagnose der verschiedenen Subtypen der AML, zu einer deutlich erhöhten Remissions- (Krankheitsfreiheit) und Überlebensrate geführt. Trotzdem kommt es bei Patienten unter 65 Jahren nur in 40% der Fälle zu einer dauerhaften Remission (Löwenberg 1999). Ziel der aktuellen Behandlungen ist es, bei Patienten eine komplette und dauerhafte Remission (weniger als 5% Blasten im peripheren Blut bzw. im KM) zu erreichen. [...] Für AML-Patienten in Remission stehen zwei etablierte Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: die konventionelle Chemotherapie und die myeloablative Therapie kombiniert mit einer (Blut-) Stammzelltransplantation (SZT) in Form der peripheren Blutstammzelltransplantation (PBSZT) oder der Knochenmarkstransplantation (KMT). Diese beinhaltet sowohl die allogene und autologe Stammzelltransplantation. Als Immuntherapie nach allogener SZT bei Rezidiven hat sich die Transfusion von Spenderlymphozyten (engl. Donor Lymphocyte Infusion, DLI) bewährt.

[Seite 5]

Die Gabe von hämatopoetischen Wachstumfaktoren wie Granulozyten/Makrophagen- Kolonie-stimulierender Faktor (GM-CSF) oder Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor (G-CSF) wird unterstützend durchgeführt, um z.B. die Zytotoxizität von Chemotherapeutika in vivo zu erhöhen, um hämatopoetische Stammzellen vom Knochenmark ins Blut zu mobilisieren, sowie um eine verbesserte Infektionsabwehr zu gewährleisten (Terpstra 1997, Löwenberg 1993 und Stone 1995).

[Seite 15]

Da Tumorzellen, wie schon erwähnt, nicht oder nur in geringem Maße die wichtigen kostimulatorischen Moleküle CD80 und CD86 auf ihrer Zelloberfläche exprimieren, und somit CTL nicht aktivieren können, kommt keine effektive Immunreaktion zustande. Untersuchungen der AML-Blasten haben gezeigt, daß das kostimulatorische Molekül CD80 so gut wie nicht, und CD86 nur in geringem Maße exprimiert wird (Notter 2001, Hirano 1996).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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