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Quelle:Cc/Weis 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gabriele Weis
Titel    Parteien in den Niederlanden
Jahr    2001
URL    https://web.archive.org/web/20050217044842/http://gabrieleweis.de/3a-politik/eu-sicherheitspolitische-situation/seit1990/parteien-niederlande.htm

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Cc/Fragment 272 107 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 21:29:49 Schumann
Cc, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Weis 2001

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 272, Zeilen: 107-125
Quelle: Weis 2001
Seite(n): Onlinequelle, Zeilen: -
[...]

795 Ein wichtiger Impuls zur Parteienbildung in den Niederlanden war 1878/79 die Gründung der antirevolutionaire partij (ARP) des geformeerden Predigers Abraham Kuyper, der nicht mehr glaubte, dass der Calvinismus weiterhin der ganzen Gesellschaft den Stempel aufdrücken könne. Seine Lösung war eine Abschottung der Rechtgläubigen, um im eigenen Milieu den eigenen Ideen treu zu bleiben. Hiermit fanden sie Zustimmung bei den Katholiken, die sich für sich selbst etwas Ähnliches wünschten.

796 In der christelijk-historische unie (CHU) sammelten sich später diejenigen, die weiterhin versuchten, dem ganzen Staat ein calvinistisches Gesicht zu geben. Es ist schwierig, die ARP und CHU genau voneinander abzugrenzen. Antirevolutionär und christlich-historisch waren lange Zeit Synonyme. Auch persönliche Konflikte zwischen den politischen Führern spielten eine Rolle, und da der autoritäre Kuyper viele Intellektuelle und Honoratoren abschreckte, wurde Kuyper schließlich zum Fürsprecher der „kleinen Leute“, gereformeerden Handwerker und Kaufleute.

797 Wie die Protestanten und Arbeiter bildeten auch die Katholiken früher eine „Säule“ der Gesellschaft. Ihre Partei nannte sich vor dem Zweiten Weltkrieg Rooms-katholieke Staatspartij (RKSP) und danach Katholieke Volkspartij (KVP).

KVP: Katholieke Volkspartij. Wie die Protestanten und Arbeiter bildeten auch die Katholiken früher eine "Säule" der Gesellschaft (siehe unter verzuiling). Ihre Partei firmierte vor dem Zweiten Weltkrieg als Rooms-katholieke Staatspartij (RKSP) und danach als Katholieke Volkspartij (KVP); katholische Splitterparteien erhielten nicht die Gunst des Klerus und gingen relativ schnell wieder unter. Siehe CDA.

[...]

Ein wichtiger Impuls zur Parteienbildung in den Niederlanden war 1878/79 die Gründung der antirevolutionaire partij (ARP) des geformeerden Predigers Abraham Kuyper, der nicht mehr glaubte, dass der Calvinismus weiterhin der ganzen Gesellschaft den Stempel aufdrücken könnte. Seine Lösung war eine Abschottung der Rechtgläubigen, um im eigenen Milieu den eigenen Ideen treu zu bleiben. Hiermit fanden sie Zustimmung bei den Katholiken, die sich für sich selbst etwas Ähnliches wünschten. [...]

In der christelijk-historische unie (CHU) sammelten sich später diejenigen, die weiterhin versuchten, dem ganzen Staat ein calvinistisches Gesicht zu geben. Es ist schwierig, die beiden Parteien genau von einander abzugrenzen. Antirevolutionär und christlich-historisch waren lange Zeit Sinonyme. Auch persönliche Konflikte zwischen den politischen Führern spielten eine Rolle, und da der autoritäre Kuyper viele Intellektuelle und Honoratioren abschreckte, wurde Kuyper schließlich zum Fürsprecher der "kleinen Leute", gereformeerden Handwerkern und Kaufleuten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Bummelchen) Schumann

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