FANDOM


Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Tatiana Azbil
Titel    Nachweis von Candida-Spezies und Bestimmung der Zytokine Interleukin-1β, Interleukin-1ra, Interleukin-4, Interleukin-6, Interleukin-8, Interleukin-10 und Interleukin-12 im Vaginalsekret und im Serum bei Schwangeren in Relation zum Gestationsalter
Ort    München
Jahr    2006
URL    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/5757/1/Azbil_Tatiana.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Cd/Fragment 006 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-07 06:36:45 SleepyHollow02
Azbil 2006, Cd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 4 ff.
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 0, Zeilen: 0
1. Einleitung

1.1. Candida-Problem in der Schwangerschaft

Die Candidose ist ein nicht zu unterschätzendes Problem während der Schwangerschaft. Es konnten bisher keine Beweise dafür geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (Wiesinger, E.C. et al. 1996). Im Gegenteil, Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben.

Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (Nalbanski, B. et al. 2002). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (McGuire, W. et al. 2004 / Mendling, W. et al. 2003). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft verstärkt (Bocking, D. 1998). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Infektion von Neugeborenen führt. Dies ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für reife Neugeborene, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Säuglinge, die innerhalb der ersten Lebenswoche infiziert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (Blaschke-Hellmessen, R. 1998 / Mendling, W. et al. 2003). Bei einigen Neugeborenen kann eine kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (Pradeepkumar, V. K. et al. 1998). Am häufigsten entwickelt sich eine Oralcandidose, gefolgt von einer Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose, da der Ausgang oft letal ist. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden (Laskus, A. et al 1998 / Xu, J. et al 2004).

Es konnten bisher keine Beweise geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (146). Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Bedeutung. Daniels et. al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt. Dies macht weitere Forschungen von Wachstumsregulation und Virulenz der Mikroorganismen notwendig (30). Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des 13 Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben. Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (99). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (92;96). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit sehr kleiner Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft zu einem nicht zu übersehenden Thema macht (15). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Kolonisation von Neugeborenen führt. Diese Kolonisation ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für am Termin geborene Kinder, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Kinder, die innerhalb der ersten Lebenswoche kolonisiert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (14;96). Bei einigen Neugeborenen kann kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (105). Am häufigsten entwickelt sich Oralcandidose, gefolgt von Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte 14 Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden(75;167).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Analyse:Cd/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-13 15:53:18 Schumann
Azbil 2006, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 14 f., Zeilen: 14: 3ff - 15: 1-9
Makhoul et al. haben gezeigt, dass 30% aller Frühgeborenen in Israel eine Sepsis entwickeln. Die Mortalität im Falle der Candida-Sepsis in der Gruppe der sehr kleinen Frühgeborenen beträgt 27,6% und ist vergleichbar mit der Mortalität im Falle von gramnegativer Sepsis und wesentlich höher als bei grampositiver Sepsis (8,7%) (Makhoul, I. R. et al. 2002).

Die Frage, welcher Übertragungsweg von Candida spp. (vertikal während der Geburt oder nosokomial durch Pflegepersonal) mehr Bedeutung hat, untersuchten die Arbeitsgruppen von Willinger et al. und Waggoner et al. Sie haben die Kulturen von Wöchnerinnen und ihrer Kinder mittels DNA-Analyse verglichen und festgestellt, dass der überwiegende Teil von Mutter-Kind Paaren mit den gleichen Genotypen kolonisiert wurde, was bewies, dass diese Kolonisierung während der Geburt stattgefunden hatte (Waggoner-Fountain, L. A. et al. 1996 / Willinger, B. et al. 1994).

Es wird vermutet, dass 70-85% der Schwangeren, die mit Candida spp. kolonisiert sind, diesen Mikroorganismus während der Geburt auf das Neugeborene übertragen.

Bei durchschnittlicher Prävalenz der Kolonisation der Vagina mit Candida spp. von 25-30% erhalten 22-24% aller Kinder diesen Mikroorganismus sub partu. Aus diesem Grund wird empfohlen durch präpartale Prophylaxe mit lokalen Antimykotika bei der Mutter und postnataler Prophylaxe bei Neugeborenen, welche Risiken für eine Candidose aufweisen, diese zu senken (Blaschke-Hellmessen, R. 1998).

Nalbanski et al. wiesen darauf hin, dass Frühgeburten im Falle von Candidose nicht ausgeschlossen sind (Nalbanski, B. et al. 2002). Eine Kohortenstudie aus Finnland zeigte den Zusammenhang zwischen vaginalen Infektionen während der Schwangerschaft und einer späteren Entwicklung von Asthma bei Kindern (Xu, B. et al. 1999). Die Prävalenz von Asthma betrug 4,5% in der Gruppe mit Vaginitis, sowie 3,2% in der Gruppe ohne Vaginits (p=0,008). 87,4% aller Frauen mit Vaginitis hatten eine akute Candidose.

Das adjustierte Oddsratio (aOR) für Asthma bei akuten Candidosen in der Schwangerschaft im Vergleich mit Müttern ohne Vaginitis betrug 1,33 (KI 1,01; 1,75).

Gurgan et al. haben in Experimenten in vitro mit mittels Sectio gewonnenen Fetalmembranen gezeigt, dass nur C. albicans in der Lage ist, die mütterliche Seite zu penetrieren und eine Degeneration von Fetalmembranen zu verursachen. Candida tropicalis, Candida guilliermondii, Candida pseudotropicalis und Candida glabrata hatten diese Fähigkeiten dagegen nicht (Gurgan, T. et al. 1994). Die Inzidenz einer Invasion in die amniotische Höhle beträgt nur 0,8-2% und führt nur selten zu einem klinisch relevanten Chorioamnionitis.

Makhoul et al. haben gezeigt, dass 30% aller sehr kleinen Frühgeborenen in Israel Sepsis entwickeln. Die Mortalität im Falle der Candida-Sepsis in der Gruppe der sehr kleinen Frühgeborenen beträgt 27,6% und ist vergleichbar mit der Mortalität im Falle von gramnegativer Sepsis und wesentlich höher als bei grampositiver Sepsis (8,7%) (84).

Die Frage, welcher Übertragungsweg von Candida spp. (vertikal während der Geburt oder nosokomial durch Pflegepersonal) mehr Bedeutung hat, untersuchten die Arbeitsgruppen von Willinger et al. und Waggoner et al. Sie haben die Kulturen von Wöchnerinnen und Ihrer Kinder mittels DNA-Analyse verglichen und festgestellt, dass der überwiegende Teil von Mutter-Kind Paaren mit den gleichen Genotypen kolonisiert wurde bzw. dass diese Kolonisierung während der Geburt stattgefunden hatte (142;148). Es wird vermutet, dass 70-85% der Schwangeren, die mit Candida spp. kolonisiert sind, diesen Mikroorganismus während der Geburt auf das Neugeborene übertragen. Bei durchschnittlicher Prävalenz der Kolonisation der Vagina mit Candida spp. von 25-30% erhalten 22-24% aller Kinder diesen Mikroorganismus sub partu. Aus diesem Grund wird empfohlen, präpartale Prophylaxe mit lokalen Antimykotika und Prophylaxe bei Neugeborenen, die Risiken für eine Candidose aufweisen, anzuwenden (14).

Nalbanski et al. wiesen darauf hin, dass Frühgeburten im Falle von Candidose nicht ausgeschlossen sind (99).

Eine Kohortenstudie aus Finnland zeigte den Zusammenhang zwischen vaginalen Infektionen während der Schwangerschaft und einer späteren Entwicklung von Asthma bei Kindern. Die Prävalenz von Asthma betrug 4,5% in der Gruppe mit Vaginitis sowie 3,2% in der Gruppe ohne Vaginitis (p=0,008). 87,4% aller Frauen mit Vaginitis hatten Candidose. Das adjustierte

[Seite 15]

Oddsratio (aOR) für Asthma bei Candidosen in der Schwangerschaft im Vergleich mit Müttern ohne Vaginitis betrug 1,33 (KI 1,01; 1,75). (160).

Gurgan et al. haben in Experimenten in vitro mit mittels Sectio gewonnenen Fetalmembranen gezeigt, dass nur C. albicans in der Lage ist, die mütterliche Seite zu penetrieren und eine Degeneration von Fetalmembranen zu verursachen. Candida tropicalis, Candida guilliermondii, Candida pseudotropicalis und Candida glabrata hatten diese Fähigkeiten dagegen nicht (60). Die Inzidenz einer Invasion in die amniotische Höhle beträgt nur 0,8-2% und führt nur selten zu einem klinisch relevanten Chorioamnionitis.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Analyse:Cd/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-13 15:59:21 Schumann
Azbil 2006, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 12, 15, Zeilen: 12: 24-27; 15:10-11
Friebe-Hoffman et. al. berichteten von einem Fall von intrauteriner Candida albicans Infektion mit Candidasepsis und Chorioamnionitis, was zum Tod des Fötus geführt hat (Friebe-Hoffmann, U. et al. 2000 / Xu, J. et al. 2004).

Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Risiken. Daniels et al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt (Daniels, W. et al. 2001).

[Seite 15]

Friebe-Hoffman et. al. berichteten von intrauteriner Candida albicans Sepsis mit Chorioamnionitis, was zum Tod des Fötus geführt hat (52;165).

[Seite 12]

Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Bedeutung.

Daniels et. al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Analyse:Cd/Fragment 025 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-18 22:01:09 Hindemith
Azbil 2006, Cd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 22-24
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 23, Zeilen: 10ff
Es wird vermutet, dass die Eigenschaft von C. albicans, ihre Morphologie zwischen hyphaler und filamentöser Form zu wechseln, den Hauptfaktor darstellt, der die Virulenz bestimmt (Villar, C. C. et al. 2004).

198. Villar CC, Kashleva H, Dongari-Bagtzoglou A Role of Candida albicans polymorphism in interactions with oral epithelial cells Oral Microbiol Immunol 2004; 19: 262-269

Es wird vermutet, dass die Eigenschaft von C. albicans, ihre Morphologie zwischen hyphaler und filamentöser Form zu wechseln, den Hauptfaktor darstellt, der die Virulenz bestimmt (141).

141. Villar CC, Kashleva H, Dongari-Bagtzoglou A. Role of Candida albicans polymorphism in interactions with oral epithelial cells. Oral Microbiol Immunol 2004;19:262-9.

Anmerkungen

Ein Zitat ist nicht gekennzeichnet. Die angegebene Quelle ist auf Englisch verfasst, so dass die parallele Passage nicht direkt aus Ihr stammen kann.

Sichter
(Hindemith)

[5.] Analyse:Cd/Fragment 028 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-18 22:15:46 Hindemith
Azbil 2006, Cd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 11-22; 28-32
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 9, 12, Zeilen: 9: 5ff; 12: 3ff
Die steigende Prävalenz von vaginalen Kolonisationen und Infektionen mit Candida spp. im Vergleich zwischen Schwangeren und nicht Schwangeren sowie im Laufe der Schwangerschaft wurde in vielen verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen beschrieben (Glover, D. D. et al. 1998 / Mendling, W. et al. 2003 / Weissenbacher, E. R. et al. 2001 / Xu, J. et al. 2004).

Eine verstärkte Östrogenausschüttung in der Schwangerschaft führt zur erhöhten Freisetzung von Glykogen mittels Zytolyse von Vaginalepithelzellen durch Lactobakterien. Glykogen liefert die Nahrungsquelle für Candida spp. und führt dadurch zur Vermehrung des Mikroorganismus. In diesem Prozess spielt der Östrogenisierungsstatus eine wichtige Rolle, da ein hoher Östrogengehalt in der Schwangerschaft zur Verdickung der Vaginalepithelschicht führt (Baltzer, J. et al. 1994 / Clemons, K. et al. 2004 / Fidel, P. L. et al. 2000 / Weissenbacher, E. R. 2001 / Xu, J. et al. 2004). Zusätzlich produziert Candida albicans ein östrogenbindendes Protein und intrazellulare Rezeptoren für Östrogene und der physiologische Hyperöstrogenismus begünstigt die Vermehrung der Candida – Zellen. Diese Tatsachen erklären den kumulativen Effekt auf die Erhöhung der Virulenz von Candida spp (Clemons, K. et al. 2004 / Fidel, P. L. et al. 2000 / Xu, J. et al. 2004). Zudem kann durch Östrogene eine myceliale Wachstumsform induziert werden (White, S. et al. 1997).

[...]

Die Schweregrade der Kolonisierung variieren innerhalb der Schwangerschaft sehr stark von ganz leichter bis massiver Besiedlung. Nur 60% Schwangere mit Kolonisierung mit Candida spp. entwickeln Symptome, wobei das klinische Bild sehr stark variiert und in vielen Fällen aufgrund der Symptomatik keine Behandlung notwendig ist. Es wurden auch starke Unterschiede in der Prävalenz einer Besiedlung mit Candida spp. zwischen verschiedenen [Ländern beobachtet (Aboyeji, A. P. et al. 2003 / Akerele, J. et al. 2002 / Balaka, B. et al. 2003 / Bayo, M. et al. 2002 / Blankhart, D. et al. 1999 / bu-Elteen, K. H. et al. 1997 / Claeys, P. et al. 2001 / Rodriguez, M. et al. 2001 / Fonck, K. et al. 2000 / Hidalgo, L. A. et al. 2004 / ito Vilella, F. J. et al. 2000 / Kamara, P. et al. 2000 / Klufio, C. A. et al. 1995 / Kukner, S. et al. 1995 / Levett, P. N. et al. 1995 / Lisiak, M. et al. 2000 / Mayaud, P. et al. 1998 / Peterek, J. 2003 / Simoes, J. A. et al. 1998 / Thongkrajai, P. et al. 1998 / Weissenbacher, E. R. et al. 2001 / Yim, S. F. et al. 1995).]

Die steigende Prävalenz von vaginalen Kolonisationen und Infektionen mit Candida spp. im Vergleich zwischen Schwangeren und nicht Schwangeren sowie im Laufe der Schwangerschaft wurde in vielen verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen beschrieben (58;96;143;166). Das dritte Trimester ist hierbei mit der höchsten Nachweisrate von Candida spp. assoziiert. Die Schweregrade der Kolonisierung variieren innerhalb der Schwangerschaft sehr stark von ganz leichter bis massiver Besiedlung. Nur 60% Schwangere mit Kolonisierung mit Candida spp. entwickeln Symptome, wobei das klinische Bild sehr stark variiert und in vielen Fällen aufgrund der Symptomatik keine Behandlung notwendig ist. Es wurden auch starke Unterschiede in der Prävalenz einer Besiedlung mit Candida spp. zwischen verschiedenen Ländern beobachtet.

[Seite 12]

Während der Schwangerschaft führen die Änderungen im hormonellen Status zu Änderungen der vaginalen Mikroflora. Die Konzentration von Laktobakterien erhöht sich auf das 10-fache, während die Konzentration von anaeroben Keimen sinkt (163). Dies führt zur erhöhten Freisetzung von Glykogen mittels Zytolyse von Vaginalepithelzellen durch Laktobakterien. Glykogen liefert die Nahrungsquelle für Candida spp. und führt dadurch zur Vermehrung des Mikroorganismus. In diesem Prozess spielt der Östrogenisierungsstatus eine wichtige Rolle, da ein hoher Östrogengehalt in der Schwangerschaft zur Verdickung der Vaginalepithelschicht führt. Zusätzlich produziert Candida albicans ein östrogenbindendes Protein und intrazellulare Rezeptoren für Östrogene. Diese Tatsachen erklären den kumulativen Effekt auf die Erhöhung der Virulenz von Candida spp (26;49;162).


26. Clemons K, Spearow JL, Parmar R, Espiritu M, Stevensl D. Genetic Susceptibility of Mice to Candida albicans Vaginitis Correlates with Host Estrogen Sensitivity. Infect Immun 2004;72:4878-80.

49. Fidel PL, Jr., Cutright J, Steele C. Effects of reproductive hormones on experimental vaginal candidiasis. Infect Immun 2000;68:651-7.

58. Glover DD, Larsen B. Longitudinal investigation of candida vaginitis in pregnancy: role of superimposed antibiotic use. Obstet Gynecol 1998;91:115-8.

96. Mendling W, Seebacher C. Guideline vulvovaginal candidosis: guideline of the German Dermatological Society, the German Speaking Mycological Society and the Working Group for Infections and Infectimmunology of the German Society for Gynecology and Obstetrics. Mycoses 2003;46:365-9.

143. Weissenbacher, E. R. and Spitzbart, H. Mykosen in der Frauenheilkunde. Diagnostik und Therapie. Fluorpraktikum II. 2. überarbeitete Auflage, 7-34. 2001. München, Medifact-Publishing KG. Ref Type: Serial (Book,Monograph)

162. Xu J, Sobel JD. Candida Vulvovaginitis in Pregnancy. Curr Infect Dis Rep 2004;6:445-9.

163. Xu J, Sobel JD. Candida Vulvovaginitis in Pregnancy. Curr Infect Dis Rep 2004;6:445-9.

166. Xu J, Sobel JD. Candida Vulvovaginitis in Pregnancy. Curr Infect Dis Rep 2004;6:445-9.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Verweise 162, 163 und 166 verweisen in der Quelle alle auf die gleiche Publikation.

Sichter
(Hindemith)

[6.] Analyse:Cd/Fragment 029 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-18 22:15:10 Hindemith
Azbil 2006, Cd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 8-11
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 10, Zeilen: 1ff
Die Unterschiede in der Prävalenz sind nicht nur auf unterschiedliche Risikogruppen und Untersuchungsmethoden zurückzuführen, sondern auf tatsächliche Variationen in verschiedenen Populationen. So wurden z.B. ethnische Variationen in den Besiedlungsraten beobachtet (Xu, J. et al. 2004). Die Unterschiede in der Prävalenz sind nicht nur auf unterschiedliche Risikogruppen und Untersuchungsmethoden zurückzuführen, sondern auf tatsächliche Variationen in verschiedenen Populationen. So wurden z.B. ethnische Variationen in den Besiedlungsraten beobachtet (164).

164. Xu J, Sobel JD. Candida Vulvovaginitis in Pregnancy. Curr Infect Dis Rep 2004;6:445-9.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[7.] Analyse:Cd/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-18 22:19:26 Hindemith
Azbil 2006, Cd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 27, 28, Zeilen: 27:11ff; 28: 6ff
Folgende Ausschlusskriterien galten zur Kontrolle für mögliche Confounder (Störfaktoren), die das Ergebnis verzerren könnten:

• Schwangere, die Medikamente für eine antibakterielle oder antimykotische Therapie 4 Wochen vor dem Untersuchungstermin eingenommen hatten

• Schwangere, die bekannte Risiken für Frühgeburten wie Zervixinsuffizienz, Mehrlingsschwangerschaften, Plazentationsstörungen, fetale Missbildungen oder Uteruspathologie, Hypertonie, Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz aufwiesen

• Frauen mit einer Frühgeburt < 24. SSW in Anamnese (wegen der Vermutung, dass solche Schwangerschaftskomplikationen auf nicht diagnostizierte Zervixinsuffizienz zurückzuführen sind)

• Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen (Kortikosteroide, Interferone, Zytostatika)

• Anamnestisch bekannter Immundefekt

• Anamnestisch bekannte maligne Erkrankungen

• Klinische oder anamnestische Hinweise auf Infektionen in den vorausgegangenen 14 Tagen

Die Anamnese wurde bezüglich zurückliegender Schwangerschaften, bisherigem Schwangerschaftsverlauf, Allergien, somatischen Erkrankungen und Nikotinabusus erweitert. Bei positiven Ergebnissen bzw. bei Auffälligkeiten im Schwangerschaftsverlauf wurde die Patientin ebenfalls aus dem Patientengut ausgeschlossen. Das Untersuchungsdatum und das Datum des errechneten Geburtstermins bzw. des aufgrund der Ultraschalluntersuchung korrigierten Termins wurden erfasst, um das Gestationsalter berechnen zu können.

Folgende Ausschlusskriterien galten zur Kontrolle für mögliche Confounder (Störfaktoren), die das Ergebnis verzerren könnten:

• Schwangere, die Medikamente für eine antibakterielle oder antimykotische Therapie 4 Wochen vor einem der drei Untersuchungstermine eingenommen hatten

• Schwangere, die bekannte Risiken für Frühgeburten wie Zervixinsuffizienz, Mehrlingsschwangerschaften, Plazentationsstörungen, fetale Missbildungen oder Uteruspathologie, Hypertonie, Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz aufwiesen

• Frauen mit einer Frühgeburt < 24. SSW in Anamnese (wegen der Vermutung, dass solche Schwangerschaftskomplikationen auf nicht diagnostizierte Zervixinsuffizienz zurückzuführen sind)

• Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen (Kortikosteroide, Interferone, Zytostatika)

• Anamnestisch bekannter Immundefekt

• Anamnestisch bekannte maligne Erkrankungen (Akute Leukämie, n=1)

• Klinische oder anamnestische Hinweise auf Infektionen in den vorausgegangenen 14 Tagen

[Seite 28]

Es wurde die Anamnese bezüglich zurückliegender Schwangerschaften, bisherigem Schwangerschaftsverlauf, Allergien, somatischen Erkrankungen und Nikotinabusus berücksichtig. Das Untersuchungsdatum und das Datum des errechneten Geburtstermins bzw. des aufgrund der Ultraschalluntersuchung korrigierten Termins wurden erfasst, um das Gestationsalter berechnen zu können.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.