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Quelle:Chg/Görgens et al 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Egon Görgens / Karlheinz Ruckriegel / Franz Seitz
Titel    Europäische Geldpolitik: Theorie, Empirie, Praxis
Ort    Düsseldorf
Ausgabe    2. Auflage
Jahr    2001

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Chg/Fragment 112 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-23 14:56:59 PlagProf:-)
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 22-28
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 184, Zeilen: 17 ff.
Als Hauptrefinanzierungsgeschäfte fungieren im wöchentlichen Rhythmus angebotene Kredite mit einer Laufzeit von zwei Wochen. Über dieses Instrument stellt das Eurosystem dem Finanzsektor den größten Teil des Refinanzierungsgeschäfts zur Verfügung.356 Ihr Anteil an der gesamten Refinanzierung lag bislang bei etwa drei Vierteln.357 Die Hauptrefinanzierungsgeschäfte nehmen auch eine Schlüsselrolle ein, wenn die EZB den geldpolitischen Kurs des Eurosystems über entsprechende Zinssignale verdeutlichen will.358

356 Das Volumen des Hauptrefinanzierungsgeschäfts belief sich im Jahre 2002 auf 180 Mrd. Euro; siehe EZB, Jahresbericht 2002, S. 228.

357 Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 184.

358 Die empirische Literatur verweist zunehmend auf die Bedeutung des »Preises« für Zentralbankgeld (Zinssätze); siehe z.B. Nautz, Die Geldmarktsteuerung der Europäischen Zentralbank und das Geldangebot der Banken, 2000, S. 8.

Als Hauptrefinanzierungsgeschäfte (main refinancing Operation) fungieren im wöchentlichen Rhythmus angebotene Kredite mit einer Laufzeit von zwei Wochen. Über dieses Instrument stellt das Eurosystem dem Finanzsektor den größten Teil des Refinanzierungsvolumens zur Verfügung. Das Volumen der Hauptrefinanzierungsgeschäfte belief sich 2000 im Jahresdurchschnitt auf 159 Mrd. €. Ihr Anteil an der gesamten Refinanzierung (Anteil an A.2, siehe Schaubild II.3.5) lag bei etwa drei Vierteln. Die Hauptrefinanzierungsgeschäfte nehmen auch eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, den geldpolitischen Kurs des Eurosystems über entsprechende Zinssignale zu verdeutlichen.
Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 357 und 358 genannt. Die fast wörtliche Übernahme wird daraus nicht ersichtlich. Die Zahlen sind aktualisiert und in Fn. 356 verschoben.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[2.] Chg/Fragment 113 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-25 16:34:17 Schumann
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 1-14
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 203, 184, 186, Zeilen: 203: 3 ff.; 184: 25 ff.; 186: 1 ff.
[Der Zinssatz,] den die Zentralbank für den Abschluß dieses Geschäfts von den Kreditinstituten verlangt, ist der entscheidende Referenzsatz für den Tagesgeldsatz unter den Banken.359 Die verbleibenden Offenmarktgeschäfte und die ständigen Fazilitäten wirken flankierend. Neben den Hauptrefinanzierungsgeschäften gibt es im monatlichen Rhythmus angebotene längerfristige Refinanzierungsgeschäfte mit einer dreimonatigen Laufzeit. Im Gegensatz zu den Hauptrefinanzierungsgeschäften verfolgt das Eurosystem bei längerfristigen Refinanzierungsgeschäften weder den Zweck, die Liquiditätsversorgung zu steuern, noch dem Markt Zinssignale zu geben.360 Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte machen rund ein Drittel des gesamten Refinanzierungsvolumens aus.361 Es handelt sich um befristete Transaktionen, d.h. um Geschäfte, bei denen die Zentralbank gemäß einer Rückkaufsvereinbarung Vermögenswerte kauft bzw. verkauft oder befristete Kredite gegen Verpfändung von Sicherheit gewährt bzw. befristete Einlagen entgegennimmt.

358 Die empirische Literatur verweist zunehmend auf die Bedeutung des »Preises« für Zentralbankgeld (Zinssätze); siehe z.B. Nautz, Die Geldmarktsteuerung der Europäischen Zentralbank und das Geldangebot der Banken, 2000, S. 8.

359 Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 203.

360 EZB, Der Handlungsrahmen des Eurosystems: Beschreibung und erste Beurteilung, in: Monatsbericht 1999, S. 33 ff.; EZB, Jahresbericht 2001, S. 74.

361 Das Volumen belief sich im Jahr 2000 im Jahresdurchschnitt auf 45 Mrd. Euro; siehe EZB, Jahresbericht 2002, S. 228.

[Seite 203:]

Der Zinssatz, den die Zentralbank für den Abschluss dieses Geschäftes von den Kreditinstituten verlangt, ist der entscheidende Referenzsatz für den Tagesgeldsatz unter den Banken. Die verbleibenden Offenmarktgeschäfte sowie die Ständigen Fazilitäten wirken flankierend.

[Seite 184:]

Neben diesen Hauptrefinanzierungsgeschäften gibt es im monatlichen Rhythmus angebotene längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (longer-term refinancing operations) mit einer dreimonatigen Laufzeit. Im Gegensatz zum den Hauptrefinanzierungsgeschäften verfolgt das Eurosystem bei längerfristigen Refinanzierungsgeschäften nicht die Absicht, dem Markt Zinssignale zu geben.104 Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte machten im Jahr 2000 im Jahresdurchschnitt mit gut 57 Mrd. € rund ein Viertel des gesamten Refinanzierungsvolumens aus.

[Seite 186:]

Bei beiden Geschäften handelt es sich um befristete Transaktionen. Allgemein sind befristete Transaktionen (reverse transactions) Geschäfte, bei denen die Zentralbank gemäß einer Rückkaufsvereinbarung (repurchase agreement) Vermögenswerte kauft oder verkauft oder befristet Kredite gegen Verpfändung von Sicherheiten (Pfandkredit) gewährt bzw. befristet Einlagen entgegennimmt.


104 „Bei einem monatlichen Tender tritt das Eurosystem... in der Regel als Preisnehmer auf, da es den Zinssatz akzeptiert, der sich aus dem Zinstender ergibt, d.h. der Satz, bei dem die Gebote der Kreditinstitute den vorher angekündigten Zuteilungsbetrag erreichen.“ EZB, 1999b, 35.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 359 erwähnt.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[3.] Chg/Fragment 113 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-23 15:06:43 PlagProf:-)
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 23-29
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 186, Zeilen: 6 ff.
Hauptrefinanzierungsgeschäfte oder längerfristige Refinanzierungsgeschäfte können entweder als Pensionsgeschäfte oder in Form von Pfandkrediten durchgeführt werden.365 Bei Pensionsgeschäften wird das Eigentum an einem Vermögenswert dem Gläubiger übertragen. Gleichzeitig vereinbaren die Parteien, die Transaktion mit der Rückübertragung des Vermögenswertes zum Ende der Laufzeit des Geschäftes abzuschließen. Die von der Deutschen Bundesbank in der Vergangenheit verwendeten Wertpapierpensionsgeschäfte fuß-[ten auf diesem Prinzip.]

365 Siehe dazu Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 186.

Haupt- und Basistender können entweder als Pensionsgeschäfte oder in Form von Pfandkrediten durchgeführt werden. Bei Pensionsgeschäften (repo operations) wird das Eigentum an einem Vermögenswert dem Gläubiger übertragen, wobei die Parteien gleichzeitig vereinbaren, die Transaktionen durch eine Rückübertragung des Vermögenswertes zum Ende der Laufzeit des Geschäftes (Rückkaufstag bzw. repurchase date) umzukehren. Die von der Deutschen Bundesbank früher verwendeten Wertpapierpensionsgeschäfte fußten auf diesem Prinzip.
Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 365 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[4.] Chg/Fragment 114 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-25 16:39:15 Schumann
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 1-15
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 186, Zeilen: 12 ff.
Hingegen wird dem Gläubiger beim Pfandkredit ein durchsetzbares Sicherungsrecht am Pfandobjekt eingeräumt. Die Sicherheiten verbleiben im Eigentum des Schuldners. Welche dieser Alternativen Verwendung findet, liegt in der Hand der nationalen Zentralbank. Eine wesentliche Rahmenbedingung für diese Entscheidung ist das jeweilige nationale Rechtssystem. Nicht alle Mitgliedsländer der Währungsunion kennen beispielsweise das Rechtsinstitut der Verpfändung in inhaltsgleicher Ausgestaltung.366

Die Deutsche Bundesbank wickelt liquiditätszuführende befristete Transaktionen aus Gründen der Vereinfachung nicht mehr wie früher auf der Basis der Pensionsgeschäfte ab, sondern nur gegen Verpfändung von refinanzierungsfähigen Sicherheiten.367 Die Pfandlösung hat den Vorteil, daß das jeweilige Pfand nicht einem bestimmten Refinanzierungsgeschäft zugeordnet werden muß. Auf einem Pfandkonto werden vielmehr alle refinanzierungsfähigen Sicherheiten eines Kreditinstituts eingestellt, die »en bloc« der Besicherung aller Arten von Notenbankkrediten dienen.


366 Vgl. Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 186.

367 Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 186.

Beim Pfandkredit hingegen wird dem Gläubiger ein durchsetzbares Sicherungsrecht an den hinterlegten Pfändern eingeräumt, wobei die Sicherheiten im Eigentum des Schuldners verbleiben. Es liegt in der Hand der jeweiligen nationalen Zentralbank, welche Alternative Verwendung findet. Eine entscheidende Rahmenbedingung hierfür stellt das jeweilige nationale Rechtssystem dar. So kennen z.B. nicht alle Mitgliedsländer der Währungsunion das Rechtsinstitut der Verpfändung.

Aus Gründen der Vereinfachung wickelt die Deutsche Bundesbank liquiditätszuführende befristete Transaktionen nicht mehr (wie früher) auf der Basis von Pensionsgeschäften, sondern nur noch gegen Verpfändung von refinanzierungsfähigen Sicherheiten ab. Die Pfand-Lösung (Pfandpoolverfahren bzw. pooling System) weist gegenüber der „Repo"-Lösung den Vorteil auf, dass die einzelnen Pfänder nicht einem bestimmten Refinanzierungsgeschäft zugeordnet werden müssen. Entscheidend ist der Gesamtbeleihungswert auf dem Pfandkonto. Auf dem Pfandkonto werden alle refinanzierungsfähigen Sicherheiten eines Kreditinstituts eingestellt. Sie dienen „en bloc“ der Besicherung aller Arten von Notenbankkrediten.

Anmerkungen

Quelle ist in beiden Fn. genannt. Daraus wird aber nicht erkenntlich, dass die Verf. auf S. 112-115 eng dieser Quelle folgt.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[5.] Chg/Fragment 114 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-23 15:15:11 PlagProf:-)
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 24-34
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 188, Zeilen: 8 ff.
Als Instrumente der Liquiditätsbereitstellung kommen befristete Transaktionen (Kredite) mit wenigen Tagen Laufzeit sowie definitive Käufe, d.h. Käufe von Wertpapieren oder sonstigen Aktiva ohne Rückkaufsverpflichtung des Verkäufers, und schließlich Devisenswaps369 in Betracht. Feinsteuerungsoperationen können aber auch der Liquiditätsabschöpfung dienen. Will das Eurosystem dem Markt Liquidität entziehen, kann es Devisenswapgeschäfte auch umgekehrt einsetzen und per Kassa Devisen verkaufen, bei gleichzeitigem Rückkauf per Termin. Bankenliquidität kann auch dadurch entzogen werden, daß das Eurosystem von den Kreditinstituten kurzfristig Termineinlagen hereinnimmt. Als liquiditätsentziehende Maßnahmen kommen überdies befristete Transaktionen in Form von Wertpapierpensionsgeschäften370 sowie defi-[nitive Verkäufe von Wertpapieren oder sonstiger Aktiva in Betracht.]

369 Bei Devisenswaps kauft das Eurosystem im Falle einer beabsichtigten Liquiditätszuführung Devisen (Fremdwährungsforderungen) von den Kreditinstituten und verkauft sie zugleich per Termin wieder an sie zurück.

370 D.h. Verkauf von Wertpapieren aus dem Eigenbestand des Eurosystems bei Rückkauf zu einem späteren Zeitpunkt.

Zur kurzfristigen Liquiditätsbereitstellung kommen befristete Transaktionen (Kredite) mit wenigen Tagen Laufzeit (A.2 steigt), definitive Käufe, also Käufe von Wertpapieren oder sonstiger Aktiva (A.3 bzw. A.i - Fremdwährungsforderungen - steigt) ohne Rückkaufsverpflichtung des Verkäufers (outright transaction) sowie Devisenswaps (foreign exchange swap) in Betracht. Bei Devisenswapgeschäften kauft das Eurosystem im Falle einer beabsichtigten Liquiditätszuführung Devisen (Fremdwährungsforderungen) von den Kreditinstituten (A.i steigt) und verkauft sie zugleich per Termin wieder an sie zurück.

[...] Feinsteuerungsoperationen können aber auch darauf gerichtet sein, Liquidität abzuschöpfen. Will das Eurosystem dem Markt Liquidität entziehen, so kann es Devisenswapgeschäfte auch umgekehrt einsetzen und per Kassa Devisen verkaufen (A.i und P.2 - Einlagen auf Girokonten sinken während der Laufzeit des Geschäftes) bei gleichzeitigem Rückkauf per Termin. Eine andere Möglichkeit Bankenliquidität abzuschöpfen besteht darin, von den Kreditinstituten kurzfristig Termineinlagen hereinzunehmen (P.2 - Einlagen auf Girokonten sinkt, P.2 - Termineinlagen steigt). Als liquiditätsentziehende Maßnahmen kommen aber auch befristete Transaktionen in Form von Wertpapierpensionsgeschäften - Verkauf von Wertpapieren aus dem Eigenbestand des Eurosystems bei Rückkauf zu einem späteren Zeitpunkt - (P.2 - Einlagen auf Girokonten sinkt, P.2 Feinsteuerungsoperationen in Form befristeter Transaktionen steigt)105 sowie definitive Verkäufe von Wertpapieren oder sonstigen Aktiva (A.3 bzw. A.i - Fremdwährungsforderungen - und P.2 - Einlagen auf Girokonten sinken gleichzeitig) in Betracht.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 371 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-)

[6.] Chg/Fragment 115 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-25 17:29:24 Schumann
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Görgens et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 7-12
Quelle: Görgens et al 2001
Seite(n): 188 f., Zeilen: 188: letzter Absatz, 189: 1
Zu den Offenmarktgeschäften gehören schließlich die sog. strukturellen Operationen.373 Sie werden genutzt, wenn die Liquiditätsposition des Finanzsektors gegenüber dem Eurosystem grundsätzlich und dauerhaft verändert werden soll.374 Als liquiditätszuführende Transaktionen kommen befristete Transaktionen (Kredite) und definitive Käufe von Wertpapieren oder sonstigen Aktiva in Frage.

373 Ausführlich dazu Görgens/Ruckriegel/Seitz, Europäische Geldpolitik, 2. Aufl., 2001, S. 188 f.

374 Vgl. Häde, in: Calliess/Ruffert, EUV/EGV, 2. Aufl., 2002, Art. 105 EGV Rn. 14.

Schließlich gehören zur Klasse der Offenmarktgeschäfte noch die sog. strukturellen Operationen (structural operations), die genutzt werden, um ggf. die Liquiditätsposition des Finanzsektors gegenüber dem Eurosystem grundsätzlich und dauerhaft zu verändern. Als liquiditätszuführende Transaktionen kommen befristete Transaktionen (Kredite) und definitive Käufe von Wertpapieren oder sonstigen Aktiva (A.2 bzw. A.3 bzw.

[Seite 189:]

A.1 steigt, P.2-Einlagen auf Girokonten steigt) in Frage.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 373 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), PlagProf:-), SleepyHollow02

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