Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Cmg/Dignitate 2006

< Quelle:Cmg

31.385Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Kommentar zum Gesetzesantrag der Länder Saarland, Thüringen, Hessen
Herausgeber    Dignitate
Jahr    2006
Seiten    42
URL    http://web.archive.org/web/20070715203708/http://www.dignitas.ch/WeitereTexte/Dignitate_Kommentar250406.pdf
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Cmg/Fragment 240 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 20:37:51 SleepyHollow02
Cmg, Dignitate 2006, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 26-31
Quelle: Dignitate 2006
Seite(n): 42, Zeilen: 18-28
Eindeutig ist, dass die Teilnahme an einer Tat, die per se nicht strafbar ist, auch nicht strafbar sein kann. Rechtsdogmatisch kann insofern auch die Beihilfe zum Suizid, der selbst nicht mit Strafe bedroht ist, nicht strafbar sein. Wenn man nun in Betracht zieht, dass die „geschäftsmäßige“ Beihilfe zum Suizid sich von einer nicht geschäftsmäßigen nur dadurch unterscheidet, dass die erste dann gegeben ist, wenn die Tat mit Wiederholungsabsicht begangen wird, wird deutlich, dass [eine (nicht strafbare) Beihilfe zu einer nicht strafbaren Haupttat „unter Beachtung der Rechtssystematik und Rechtsdogmatik des deutschen Strafrechts nicht allein dadurch zu einer strafbaren eigenständigen Straftat erhoben werden darf, dass das an sich Nicht-Strafbare [sic!] wiederholt begangen werden soll.“678]

678 Dignitas, Kommentar zum Gesetzesantrag von 2006, S. 42.

Es ist eindeutig, dass eine Teilnahme an einer Tat (hier: die Beihilfe zum Suizid) nicht strafbar ist, wenn die Haupttat (der Suizid) keine Straftat darstellt. Folglich kann, da der Suizid nicht mit Strafe bedroht ist, auch die Teilnahme an dieser Tat, also auch die Beihilfe zur «Haupttat» (die Beihilfe zum Suizid) schon rechtsdogmatisch nicht strafbar sein. Bedenkt man nun, dass die «geschäftsmäßige» Beihilfe zum Suizid sich von einer

nicht geschäftsmäßigen nur dadurch unterscheidet, dass erstere dann gegeben ist, wenn der «Täter» die «Tat» mit Wiederholungsabsicht begeht, so wird auch daraus deutlich, dass eine (nicht strafbare) Beihilfe zu einer nicht strafbaren «Haupttat» unter Beachtung der Rechtssystematik und Rechtsdogmatik des deutschen Strafrechts nicht allein dadurch zu einer strafbaren eigenständigen Straftat erhoben werden darf, dass der Täter das nicht Strafbare wiederholt tun will.

Anmerkungen

Abgewandelt und falsch zitiert: "das an sich Nicht-Strafbare" in der Dissertation ist in der Urquelle "das nicht Strafbare".

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki