Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Cmg/Holenstein 2003

< Quelle:Cmg

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Holenstein, Peter
Titel    Der Preis der Verzweiflung - Über die Kostenfolgen des Suizidgeschehens in der Schweiz
Jahr    2003
URL    http://www.dignitas.ch/images/stories/pdf/studie-ph-der-preis-der-verzweiflung.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Cmg/Fragment 058 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-05 15:35:47 Klicken
Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
TaBi, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 058, Zeilen: 16-20
Quelle: Holenstein 2003
Seite(n): 26, Zeilen: 14 - 20
Fachleute wie forensische Psychiater, Psychotherapeuten und Gerichtsmediziner westeuropäischer Industriestaaten gehen heute davon aus, dass die Zahl der versuchten Selbsttötungen (meist in Form des sog. „appellativen Suizidversuchs“) mindestens zehnmal höher liegt als jene der tatsächlich „erfolgreich“ ausgeführten und deshalb amtlich gewordenen Suizide. Die Dunkelziffer ist (jedenfalls) erschreckend hoch.174

174 Holenstein, Der Preis der Verzweiflung, S. 25.

«Fachleute wie forensische Psychiater, Psychotherapeuten und Gerichtsmediziner westeuropäischer Industriestaaten gehen heute davon aus, dass die Zahl der versuchten Selbsttötungen (meist in Form des so genannten ‹appellativen Suizidversuches› mindestens zehnmal höher liegt als jene der tatsächlich ‹erfolgreich› ausgeführten und deswegen amtlich bekannt gewordenen Suizide. Die Dunkelziffer ist auf jeden Fall erschreckend hoch.[...]»
Anmerkungen

Minimal abgewandeltes, nicht ausgewiesenes Zitat des Bundesrats, durch die Quellenangabe in Zusammenhang mit Holenstein gerückt. Dieser zitiert die Stellungnahme des Bundesrates wörtlich und mit Anführungszeichen - allerdings auf S. 26 und nicht, wie hier angegeben, auf S. 25. Ein Hinweis auf die eigentliche Quelle, die Stellungnahme vom 9. Januar 2003 des Schweizer Bundesrates, fehlt seitens der untersuchten Arbeit.

Sichter
SleepyHollow02

[2.] Cmg/Fragment 138 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-05 14:34:11 Klicken
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 20 - 33
Quelle: Holenstein 2003
Seite(n): 12-14, Zeilen: 14-18; 13-18; 22-26; 1-3
Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Brunner in einem Interview443 mit der Sonntagszeitung, dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen Fr. 3000 und 5000 entstehen. Diese Kosten setzen sich zusammen aus Kosten für den erforderlichen Polizeieinsatz, sämtlichen administrativen Aufwendungen wie z.B. Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärung und Gutachten durch Vertrauensärzte sowie der Beschaffung des letalen Mittels. Die geschätzte Summe beruht auf den Angaben der sog. „begleiteten Suizide“ der insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahr 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) innerhalb der Schweiz durchgeführt wurden. Im Regelfall wird bei einem Suizid ein Amtsarzt zugezogen, der eine Obduktion der Leiche veranlasst. Dabei entstehende Kosten für Leichentransport, Notsarg, rechtsmedizinisches Gutachten und andere untersuchungsrichterliche oder amtliche Ausgaben, werden pro Suizid mit etwa Fr. 2700 angesetzt.444

443 Holenstein, S. 12.

444 Holenstein, S. 12 f.

Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas, erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Andreas Brunner in einem Interview mit der Sonntags-Zeitung (erschienen am 2. Februar 2003), dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen 3000 und 5000 Franken verursacht werden. [...] [S. 13] In der Regel wird bei einem Suizid ein Amtsarzt beigezogen und eine Obduktion der Leiche veranlasst. Für die dafür entstehenden Kosten, Leichentransporte, Notsärge, rechtsmedizinische Gutachten und andere untersuchungsrichterlichen oder amtliche Aufwendungen wurde hier pro Suizid ein durchschnittlicher Betrag von 2700 Franken eingesetzt. [...] In diesen Kosten sind sämtliche administrativen Aufwendungen wie Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärungen und Gutachten durch Vertrauensärzte, Beschaffung des letalen Mittels etc. enthalten. Die hier vorliegende Schätzung für den [S. 14] Bereich «Begleitete Suizide» basiert auf den insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahre 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) gesamtschweizerisch durchgeführt worden sind.
Anmerkungen

Verändert übernommen. Die Quelle wird genannt, aber die inhalts- und teils wortgetreue Wiedergabe in diesem Umfang ist durch diese Quellenangabe nicht herzuleiten.

Sichter
Klicken

[3.] Cmg/Fragment 151 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-05 20:33:22 WiseWoman
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 151, Zeilen: 07-11
Quelle: Holenstein 2003
Seite(n): 28-29, Zeilen: 27-28;1-5
In einer WHO-Studie476 werden Finnland, England und Dänemark als jene Länder mit den höchsten Raten an Suizidversuchen bezeichnet (die niedrigsten Raten verzeichneten nach dieser Erhebung Spanien und Italien). Das Verhältnis Suizid zu Suizidversuch in Deutschland wurde mit 1:10 angegeben. Nach Schätzungen der WHO nehmen sich weltweit pro Jahr rund eine Million Menschen das Leben.477

476 Auszugsweise publiziert in der Süddeutschen Zeitung vom 9./10.03.2002, S. 13; Holenstein, S. 27.

477 Holenstein, S. 27.

In einer WHO-Studie4 (auszugsweise publiziert in der «Süddeutschen Zeitung» vom 9./10. März 2002, S. 13) werden Finnland, Frankreich, England und Dänemark als jene Länder mit den höchsten Raten an Suizidversuchen bezeichnet (die niedrigsten Raten verzeichneten gemäß dieser Studie Spanien und Italien). Das Verhältnis Suizid zu Suizidversuch in Deutschland wurde mit 1:10 angegeben.

4 Nach Schätzungen der WHO nehmen sich weltweit pro Jahr rund eine Million Menschen das Leben.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme mit minimalen Abwandlungen ohne entsprechende Kennzeichnung. So entfiel "Frankreich" in der Aufzählung, "März" wurde durch "03" ersetzt. "gemäß dieser Studie" wird zu "nach dieser Erhebung". Eine Quellenangabe wird als Fußnote ausgelagert, eine Fußnote in der Quelle in den Fließtext übernommen. Ein Verweis auf die Vorlage findet sich am Ende des Absatzes, jedoch ist dieser nicht geeignet, die inhaltliche und wortwörtliche Übereinstimmung mit dieser zu kennzeichnen. In der untersuchten Quelle beginnt der Abschnitt auf S. 28, nicht wie angegeben auf S. 27.

Sichter
SleepyHollow02, Klicken

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki