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Quelle:Cmg/Kauch 2008

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Michael Kauch
Titel    Für einen offen Diskurs
Zeitschrift    Märkische allgemeine Zeitung
Ausgabe    vom 10.01.2008
Jahr    2008
URL    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?article_id=1478690
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Cmg/Fragment 217 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-06 15:37:58 TaBi
Cmg, Fragment, Kauch 2008, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 217, Zeilen: 11
Quelle: Kauch 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Vielfach wird die Zulassung des ärztlich assistierten Suizids in Anlehnung an die Haltung im US-Bundesstaat Oregon als Alternative zur Zulassung von Suizidhilfeorganisationen genannt. Hier wird, wie bereits dargestellt, der entscheidende Schritt nicht vom Arzt, sondern vom Patienten gegangen. Nachdem man in Oregon die Versorgung mit Palliativmedizin verbessert hatte, wurde dort durch Volksentscheid beschlossen, dass es Schwerkranken per Gesetz möglich sein soll, ärztlich assistierten Suizid zu begehen. Dies soll aber unter anderem nur unter der Voraussetzung gelten, dass zwei Ärzte eine Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten prognostizieren und eine palliativmedizinische Versorgung angeboten ist. Die Praxiserfahrungen aus Oregon zeigen, dass auch hier nur etwa die Hälfte der Patienten das tödliche Mittel dann tatsächlich nutzt. Der anderen Hälfte der Patienten gibt es zumindest die Gewissheit, einen Ausweg zu haben.612

612 Kauch, MAZ vom 10.01.2008, V2.

Ein anderer Weg kann die Zulassung des ärztlich begleiteten Suizids sein. Hier ist es nicht der Arzt, sondern der Betroffene selbst, der den letzten Schritt macht. [...] Der US-Bundesstaat Oregon hat das per Volksentscheid beschlossen, nach dem die Versorgung mit Palliativmedizin umfassend verbessert worden war. Das Gesetz ermöglicht Schwerstkranken den ärztlich assistierten Suizid. Voraussetzung ist unter anderem, dass zwei Ärzte eine Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten prognostizieren und eine palliativmedizinische Versorgung angeboten ist. Nur etwa die Hälfte der Patienten nutzt das tödliche Mittel dann tatsächlich. Den anderen gibt es Gewissheit, einen Ausweg zu haben, wenn das Leid zu groß wird.
Anmerkungen

Leicht verändert übernommen. Aus der Fußnote (Märkische Allgemeine Zeitung) geht nicht hervor, worauf sich die Übernahme bezieht.

Sichter

[2.] Cmg/Fragment 223 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-06 15:39:10 TaBi
Cmg, Fragment, Kauch 2008, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 223, Zeilen: 13
Quelle: Kauch 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Tatsache ist, dass die Palliativmedizin den meisten Menschen mit starken Schmerzen oder Erstickungssymptomen helfen kann. Dies zeigt aber nur einen Teil der Wahrheit. Nach Angaben von Palliativmedizinern können in 95 % der Fälle die Symptome gelindert werden. Dies beinhaltet jedoch, dass in 5 % der Fälle dies nicht gelingt. Für diese bleibt meist nur die terminale Sedierung, d.h. der Körper bleibt am Leben, das Bewusstsein wird bis zum Tod ausgeschaltet. Diese Behandlung fällt nicht unter den Begriff der Sterbehilfe, auch wenn das Leben für den Betroffenen mit dem Eingriff des Arztes endet.629

629 Kauch, MAZ vom 10.01.2008. V2.

Richtig ist: Die Leid mindernde Palliativmedizin kann den meisten Menschen mit starken Schmerzen oder Erstickungssymptomen helfen.[...] Doch es gibt noch einen anderen Teil der Wahrheit. Führende Palliativmediziner erklärten in einer Anhörung im Bundestag, dass sie in 95 Prozent der Fälle die Symptome kontrollieren können. Im Umkehrschluss heißt das wohl: Fünf Prozent leiden auch bei sachkundiger Betreuung unerträglich. [...] Für manche heißt die Antwort terminale Sedierung. Der Körper bleibt am Leben, doch das Bewusstsein wird bis zum Tod ausgeschaltet. Das ist keine aktive Sterbehilfe, aber für den betroffenen Menschen endet das erlebbare Leben mit dem Eingriff des Arztes.
Anmerkungen

Leicht verändert übernommen, Prozent wurde in das "%"-Zeichen umgewandelt. Der Umfang der Übernahme wird durch die Fußnote nicht klar.

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