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Quelle:Cmg/Zimmermann-Acklin 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Zimmermann-Acklin, Markus
Titel    Der gute Tod - Zur Sterbehilfe in Europa
Zeitschrift    APuZ
Ausgabe    B 23-24
Jahr    2004
Seiten    31 ff.
URL    www.bpb.de/system/files/pdf/MDKH9O.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Cmg/Fragment 007 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 02:46:10 Hindemith
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 007, Zeilen: 22-28
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: r.Sp.: 24ff
Praxis, Meinungen, Rechtsprechung und gesetzliche Regelungen gehen in der Beantwortung dieser Punkte in Europa weit auseinander. Im Disput der Überzeugungen berufen sich die einen auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und dessen Freiheit, über das eigene Leben verfügen zu dürfen, während die anderen den gesellschaftlichen Lebensschutz gefährdet sehen und auf die Bedeutung der Einhaltung des Tötungsverbots für das menschliche Zusammenleben verweisen.22

22 Zimmermann-Acklin, Aus Politik und Zeitgeschichte (Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“), B 23-24/2004, 31-38.

Praxis, Meinungen, Rechtsprechung und gesetzliche Regelungen gehen in der Beantwortung dieser Fragen in Europa weit auseinander, wie die Kommentare zur Einführung der neuen gesetzlichen Sterbehilferegelungen in den Niederlanden und in Belgien 2002 gezeigt haben.4 Im Disput der Überzeugungen berufen sich die einen auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und dessen Freiheit, über das eigene Leben verfügen zu dürfen, während die anderen den gesellschaftlichen Lebensschutz gefährdet sehen und auf die Bedeutung der Einhaltung des Tötungsverbots für das menschliche Zusammenleben verweisen.

4 Vgl. Jan Jans, „Sterbehilfe“ in den Niederlanden und Belgien. Rechtslage, Kirchen und ethische Diskussion, in: Zeitschrift für evangelische Ethik, 46 (2002), S. 283–300.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 22 genannt, allerdings mit sehr ungenauer Fundstelle (31-38). Die wortlautnahe Übernahme wird nicht ersichtlich, auch ist deren Länge dem Leser nicht klar.

Sichter
Hindemith

[2.] Cmg/Fragment 129 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-28 00:53:20 Hindemith
Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 07-11
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 32, Zeilen: r.Sp.: 2ff
Denn während Onkologen ihre Tumorpatienten in der Regel über Monate persönlich begleiten, sehen Intensivmediziner ihre Patienten im Durchschnitt bis zu jeden zweiten Tag und sind vor allem auf den Kontakt mit den Angehörigen angewiesen. Allgemeinmediziner wie Hausärzte sind meist vertraut mit einer familiären Krankheitshistorie. Während Onkologen ihre Tumorpatienten in der Regel über Monate persönlich begleiten, sehen Intensivmediziner ihre Patienten im Durchschnitt zwei bis vier Tage und sind vor allem auf den Kontakt mit den Angehörigen angewiesen; während Hausärzt/innen meist mit den familiären Verhältnissen ihrer Patienten vertraut sind, lernen Geriater ihre Patient/innen nicht selten erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Demenz kennen.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Sichter
Hindemith

[3.] Cmg/Fragment 143 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 02:45:59 Hindemith
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 17-24
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: r.Sp.: 10 ff
Was heißt würdig sterben genau, was selbstbestimmt, wie ist mit Situationen umzugehen, in denen die Selbstkontrolle zu entgleiten droht oder – bei schwer dementen oder komatösen Patienten – bereits unwiederbringlich verloren ist? Inwieweit vermag palliative Pflege tatsächlich Krisensituationen aufzufangen und ein Sterben in Würde zu ermöglichen? Wie weit soll eine Schmerz- oder Symptomtherapie gehen, die mit Wahrscheinlichkeit lebensverkürzenden Einfluss hat? Darf ein Arzt oder ein Angehöriger eines Patienten auch Beihilfe zum Suizid leisten, dessen Leben auf Verlangen oder aus Mitleid beenden?454

454 Zimmermann-Acklin, B 23-24/2004, 31-38.

Was heißt würdig sterben genau, was selbstbestimmt, wie ist mit Situationen umzugehen, in denen die Selbstkontrolle zu entgleiten droht oder – wie bei schwer dementen oder komatösen Patienten – bereits unwiederbringlich verloren ist? Inwieweit vermag palliative care (schmerzlindernde Fürsorge) tatsächlich Krisensituationen aufzufangen und ein Sterben in Würde zu ermöglichen? Wie weit soll eine Schmerz- oder Symptomtherapie gehen, die mit Wahrscheinlichkeit lebensverkürzenden Einfluss hat? Darf ein Arzt oder ein Angehöriger eines Patienten auch Beihilfe zum Suizid leisten, dessen Leben auf Verlangen oder aus Mitleid beenden?
Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 454 genannt, wenn auch mit ungenauer Fundstellenangabe (31-38). Die wortlautnahe Übernahme ist nicht ersichtlich, auch ist deren Länge dem Leser nicht klar.

Sichter
Hindemith

[4.] Cmg/Fragment 143 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-28 17:47:53 SleepyHollow02
BauernOpfer, Cmg, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 25-30
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: l.Sp.: 27ff; r.Sp.: 1ff
In den Auseinandersetzungen um das menschliche Sterben und den guten Tod stoßen verschiedene Meinungen hinsichtlich des Machbaren und Wünschenswerten und, vergleichbar mit anderen bioethischen Debatten, unterschiedliche Selbst- und Weltbilder aufeinander. Die Tendenz zur Verrechtlichung der Sterbehilfediskussion, wie sie international zu bemerken war, wird „begleitet von einer ebenso starken Ausrichtung auf Fragen der kulturellen Hermeneutik des Sterbens und damit auf Hintergrundtheorien, die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.“455

455 Baer-Henney, S. 190.

Offensichtlich stoßen in diesen Auseinandersetzungen um das menschliche Sterben, den guten oder gewünschten Tod, nicht nur unterschiedliche Meinungen in Bezug auf das Mach- und Wünschbare, sondern darüber hinaus – und darin durchaus vergleichbar mit anderen bioethischen Debatten – gleichzeitig auch verschiedene Selbst-, Menschen- und Weltbilder aufeinander. Die in den letzten Jahren international wahrzunehmende Tendenz zur Politisierung und Verrechtlichung der Sterbehilfe wird begleitet von einer ebenso starken Ausrichtung der Euthanasiedebatten auf Fragen der kulturellen Hermeneutik des Sterbens und damit auf Hintergrundtheorien, die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.3

3 Erläutert im Zusammenhang mit verschiedenen Modellen der Arzt-Patient-Beziehung bei Marli Huijer/Guy Widdershoven, Desires in Palliative Medicine. Five Models of the Physician-Patient Interaction on Palliative Treatments Related to Hellenistic Therapies of Desire, in: Ethical Theory and Moral Practice, 4 (2001), S. 143–159.

Anmerkungen

Quelle ist in der vorhergehenden Fußnote noch genannt (daher Einstufung als Bauernopfer); kein Hinweis, daß die Übernahme fortgesetzt wird.

Der Verfasser weist hier ein wörtliches Zitat aus, das in der Quelle der Übernahme nicht als solches gekennzeichnet ist. Die angegebene Quelle Baer-Henney wurde ebenso wie die Quelle der Übernahme 2004 veröffentlicht. [Baer-Henney muss noch überprüft werden]

Sichter
Hindemith

[5.] Cmg/Fragment 144 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-28 13:22:56 SleepyHollow02
Cmg, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Zimmermann-Acklin 2004, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 01-02
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: r. Sp.
[...] Hintergrundtheorien, die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.“455

455 Baer-Henney, S. 190.

[...] Fragen der kulturellen Hermeneutik des Sterbens und damit auf Hintergrundtheorien,

die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.3


3 Erläutert im Zusammenhang mit verschiedenen Modellen der Arzt-Patient-Beziehung bei Marli Huijer/Guy Widdershoven, Desires in Palliative Medicine. Five Models of the Physician-Patient Interaction on Palliative Treatments Related to Hellenistic Therapies of Desire, in: Ethical Theory and Moral Practice, 4 (2001), S. 143–159.

Anmerkungen

Fortsetzung von Cmg 143.

Sichter

[6.] Cmg/Fragment 192 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-28 01:32:53 Hindemith
Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 17-21
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 37, Zeilen: r.Sp.: 1ff
Die meisten der begleiteten Suizide sind Bilanzsuizide und erfolgen unter Beachtung des „Right to die“ bzw. „Right to be left alone“: Grundgedanke ist das liberale Recht auf die Beendigung des eigenen Lebens, wobei keine direkte Verbindung zu medizinischen Entscheidungen hergestellt wird und dadurch die Rolle der Ärztinnen und Ärzte peripher bleibt.572

572 Nationaler Ethikrat, S. 79.

Bislang folgt die schweizerische Praxis dem Modell des Bilanzsuizids (des „Right to die“ bzw. „Right to be left alone“): Grundgedanke ist das liberale Recht auf die Beendigung des eigenen Lebens, wobei keine direkte Verbindung zu medizinischen Entscheidungen hergestellt wird und dadurch die Rolle der Ärztinnen und Ärzte peripher bleibt.40

40 Vgl. Samia Hurst/Alex Mauron, Assisted Suicide and euthanasia in Switzerland: Allowing a role for non-physicians, in: BMJ, 326 (2003), S. 271–273.

Anmerkungen

Quelle ist nicht genannt. In der Quelle Nationaler Ethikrat (2006) findet sich der übernommene Wortlaut nicht. Selbst wenn die korrekte Quelle angegeben wäre, wäre eine wörtliche Übernahme nicht gekennzeichnet.

Sichter
Hindemith

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