Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Cpk/Georgiadis 2008

< Quelle:Cpk

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Michalis Georgiadis
Titel    Der „Blick hinter das Herz im Vierkammerblick“ und seine Bedeutung für die sonographische Diagnose fetaler Herzfehler
Ort    Bonn
Jahr    2008
Anmerkung    Bonn, Univ., Diss., 2008
URL    http://hss.ulb.uni-bonn.de/2008/1353/1353.htm

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Cpk/Fragment 009 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:49:27 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 6-12
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 7, Zeilen: 3 ff.
Im Vergleich zu den Kinder- und Ewachsenenkardiologen [sic] ist die fetale Echokardiographie in der Auswahl der Schnittebenen nicht durch den knöchernen Thorax oder durch die luftgefüllten Lungen begrenzt. Aus virtuell jeder Richtung kann das Herz eingeschallt werden und so wird verständlich, dass sich in den letzten Jahren eine ganze Vielzahl von Schnittebenen in der fetalen Echokardiographie herauskristallisiert hat.

Die drei wichtigsten Schnittebenen sind der Vierkammerblick, der Fünfkammerblick und der Dreigefäßblick (Abb. 4).

Im Vergleich zu den Kinder- und Erwachsenenkardiologen ist die fetale Echokardiographie in der Auswahl der Schnittebenen nicht durch den knöchernen Thorax oder durch die luftgefüllten Lungen begrenzt. Aus virtuell jeder Richtung kann das Herz eingeschallt werden und so wird verständlich, dass sich in den letzten Jahren eine ganze Vielzahl von Schnittebenen in der fetalen Echokardiographie herauskristallisiert hat.

Die drei wichtigsten Schnittebenen sind der Vierkammerblick, der Fünfkammerblick und der Dreigefäßblick (Abb. 1).

Anmerkungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Cpk/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:47:28 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 7 f., Zeilen: 7: 9 ff.; 8: 1 ff.
Cpk 010a diss.png

Abb. 4: Die drei Haupt-Schnittebenen der fetalen Echokardiographie. Vierkammerblick a, Fünfkammerblick b, Dreigefäßblick c (aus Berg et al., 2007).

Es ist empfehlenswert, die fetale Echokardiographie nicht am Herzen selbst zu beginnen, sondern am transabdominalen Querschnitt. Hier wird der abdominelle Situs festgelegt, nachdem anhand der Poleinstellung sowie der Stellung des kindlichen Rückens die Seitenzuordnung des Ultraschallbildes erfolgt ist. Unterschieden wird der Situs solitus, der Situs inversus und der Situs ambiguus.

Beim physiologischen Situs solitus abdominalis sind Magen und deszendierende Aorta links der Wirbelsäule während Vena cava inferior, Portalsinus und Gallenblase rechts der Wirbelsäule zur Darstellung kommen.

Die häufigste Situsanomalie in der Fetalperiode ist der Situs ambiguus (viszerokardiale Heterotaxie), ein Situs der sich weder dem Situs solitus noch dem Situs inversus zuordnen lässt. Von einem solchen Situs spricht man z.B. wenn sowohl der Magen als auch Portalsinus und Gallenblase rechts der Wirbelsäule zur Darstellung kommen. Der Situs ambiguus ist regelmäßig (>95%) mit Heterotaxiesyndromen und infolgedessen mit komplexen kardialen Vitien vergesellschaftet (Berg et al., 2003).

Vom transabdominellen Querschnitt (möglichst von apikal) schwenkt man den Schallkopf nach kranial auf das kindliche Köpfchen zu. So wird zunächst die etwas schräg im Thorax befindliche Ebene des Vierkammerblicks aufgefunden und mit erneutem schwenken des Schallkopfes nach kranial der Fünfkammerblick und schließlich der Dreigefäßblick (Abb. 5).

Cpk 010a source.png

Abb. 1: Die drei Haupt-Schnittebenen der fetalen Echokardiographie. Vierkammerblick a, Fünfkammerblick b, Dreigefäßblick c.

Es ist empfehlenswert, die fetale Echokardiographie nicht am Herzen selbst zu beginnen, sondern am transabdominalen Querschnitt. Hier wird der abdominelle Situs festgelegt, nachdem anhand der Poleinstellung sowie der Stellung des kindlichen Rückens die Seitenzuordnung des Ultraschallbildes erfolgt ist. Unterschieden wird der Situs solitus, der Situs inversus und der Situs ambiguus.

Beim physiologischen Situs solitus abdominalis sind Magen und deszendierende Aorta links der Wirbelsäule, während Vena cava inferior, Portalsinus und Gallenblase rechts der Wirbelsäule zur Darstellung kommen.

[Seite 8]

Die häufigste Situsanomalie in der Fetalperiode ist der Situs ambiguus (viszerokardiale Heterotaxie), ein Situs, der sich weder dem Situs solitus, noch dem Situs inversus zuordnen lässt. Von einem solchen Situs spricht man z.B. wenn sowohl der Magen als auch Portalsinus und Gallenblase rechts der Wirbelsäule zur Darstellung kommen. Der Situs ambiguus ist regelmäßig (>95%) mit Heterotaxie-Syndromen und infolgedessen mit komplexen kardialen Vitien vergesellschaftet (Berg et al., 2003). Vom transabdominellen Querschnitt (möglichst von apikal) schwenkt man den Schallkopf nach kranial auf das kindliche Köpfchen zu. So wird zunächst die etwas schräg im Thorax befindliche Ebene des Vierkammerblickes aufgefunden und mit erneutem schwenken des Schallkopfes nach kranial der Fünfkammerblick und schließlich der Dreigefäßblick (Abb. 2).

Anmerkungen

Den Text findet man auch in der Quelle Berg et al. (2007). Die Übereinstimmung mit der hier dokumentierten Quelle ist aber etwas höher. Interessanterweise findet man die Abbildung aber nicht in Berg et al. (2007).

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Cpk/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:51:12 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): , 8, 9, Zeilen: 8: 11 ff.; 9: 1 ff.
Cpk 011a diss.png

Abb. 5: Einstellung der drei Haupt-Schnittebenen in der fetalen Echokardiographie (aus ISUOG, 2006).

2.2.2 Der Vierkammerblick

Im Vierkammerblick (Abb. 6a) zeigt die Herzspitze nach links und die Herzachse ist 45° ± 15° nach links gekippt. Zwei Drittel des Herzens liegen in der linken Thoraxhälfte und das Herz nimmt rund ein Drittel der Thoraxfläche ein. Das Herz schlägt im Sinusrhythmus mit einer Frequenz von 110-160 Schlägen / Minute und einer 1:1 Überleitung zwischen Vorhöfen und Ventrikeln. Der rechte Ventrikel liegt thoraxwandnah, ist stärker trabekuliert und trägt im apikalen Teil das Moderatorband (Abb.6b). Der linke Ventrikel ist spitzenbildend und wirkt aufgrund seiner schwächeren Trabekulierung schlanker. Die Trikuspidalklappe inseriert etwas weiter apikal am Ventrikelseptum, während die Mitralklappe etwas weiter dorsal am Herzkreuz inseriert. Dieser Versatz des Klappenansatzes beträgt beim Feten 1 – 2 mm (Gembruch et al., 2006). Die einzige physiologische Kontinuitätsunterbrechung der Herzsepten findet sich im Bereich des Foramen ovale. Die Klappe des Foramen ovale inseriert am Septum primum und schlägt nach links. In den linken Vorhof münden von dorsal die Lungenvenen. Hinter dem Herzen findet sich nur ein Gefäß links von der Wirbelsäule und in unmittelbarer Nähe des linken Vorhofes quer angeschnitten: die Aorta descendens. Schallt man streng auf der Basis des Vierkammerblicks (d.h. kaudal), kommt in unmittelbarer Nähe und parallel zur Mitralklappe im linken Vorhof der Koronarsinus zur Darstellung (Abb.6c). Dieser bringt das sauerstoffarme koronarvenöse Blut zurück zum Herzen, „untertunnelt“ den linken Vorhof und mündet in den rechten Vorhof (Berg et al., 2007).

Cpk 011a source.png

Abb. 2: Einstellung der drei Haupt-Schnittebenen in der fetalen Echokardiographie (aus ISUOG, 2006)

2.2. Der Vierkammerblick

Im Vierkammerblick (Abb. 3a) zeigt die Herzspitze nach links und die Herzachse ist 45° ± 15° nach links gekippt. Zwei Drittel des Herzens liegen in der linken Thoraxhälfte und das Herz nimmt rund ein Drittel der Thoraxfläche ein. Das Herz schlägt im Sinusrhythmus mit einer Frequenz von 110-160 Schlägen / Minute und einer 1:1 Überleitung zwischen Vorhöfen und Ventrikeln.

[Seite 9]

Der rechte Ventrikel liegt thoraxwandnah, ist stärker trabekuliert und trägt im apikalen Teil das Moderatorband (Abb. 3b). Der linke Ventrikel ist spitzenbildend und wirkt aufgrund seiner schwächeren Trabekulierung schlanker. Die Trikuspidalklappe inseriert etwas weiter apikal am Ventrikelseptum, während die Mitralklappe etwas weiter dorsal am Herzkreuz inseriert. Dieser Versatz des Klappenansatzes beträgt beim Feten 1 – 2 mm (Gembruch et al., 2006). Die einzige physiologische Kontinuitätsunterbrechung der Herzsepten findet sich im Bereich des Foramen ovale. Die Klappe des Foramen ovale inseriert am Septum primum und schlägt nach links. In den linken Vorhof münden von dorsal die Lungenvenen. Hinter dem Herzen findet sich nur ein Gefäß links von der Wirbelsäule und in unmittelbarer Nähe des linken Vorhofes quer angeschnitten: die Aorta descendens. Schallt man streng auf der Basis des Vierkammerblickes (d.h. kaudal), kommt in unmittelbarer Nähe und parallel zur Mitralklappe im linken Vorhof der Koronarsinus zur Darstellung (Abb. 3c). Dieser bringt das sauerstoffarme koronarvenöse Blut zurück zum Herzen, „untertunnelt“ den linken Vorhof und mündet in den rechten Vorhof (Berg et al., 2007).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Der gesamte Text (nicht aber die Abbildung und deren Unterschrift) ist auch in Berg et al. (2007) zu finden, die Übereinstimmung mit der dokumentierten Quelle ist aber etwas höher, daher auch keine Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Cpk/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:53:09 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 15 ff.; 10: 1 ff.
Cpk 012a diss.png

Abb. 6a,b,c: Zweidimensionale Echokardiographie des apikalen Vier-Kammer-Blickes in drei unterschiedlichen Einstellungen. Die Übersicht (a) demonstriert die Größenverhältnisse im Thorax: die Herzachse ist 45°±15° nach links gekippt, 2/3 des Herzens liegen in der linken und 1/3 in der rechten Thoraxhälfte. Die Herzfläche nimmt 1/3 der Thoraxfläche ein. In der Zoom-Ansicht (b) können die anatomischen Details optimal beurteilt werden (das Herz sollte 30-50% des Bildausschnittes einnehmen). In der kaudalen Einstellung (c) kommt der Koronarsinus zur Darstellung (Berg et al., 2007).

In der Farbkodierung lässt sich in der Diastole ein symmetrischer getrennter Einfluss in beide Ventrikel darstellen, die sich gleichmäßig füllen und durch das Ventrikelseptum getrennt sind (Abb. 7a). Auf der Vorhofebene kommt bei seitlicher Einstellung der Rechts-Links-Shunt über das Foramen ovale zur Darstellung. Bei optimaler Winkeleinstellung und Verwendung entsprechend niedriger Pulsrepetitionsfrequenzen lassen sich die vier von dorsal in den linken Vorhof einmündenden Lungenvenen darstellen (Abb. 7b). In der Systole sollte kein Rückfluss über die AV-Klappen in die Vorhöfe zur Darstellung kommen (Abb. 7c). Eine milde frühsystolische Trikuspidalinsuffizienz kommt allerdings bei bis zu 7 % der Feten im zweiten Trimenon vor. Dieser Befund ist meist transient und überwiegend als physiologisch zu werten (Gembruch, 1997; Gembruch und Smrcek, 1997). Eine Mitralregurgitation ist dagegen sehr selten physiologisch.

Cpk 012a source.png

Abb 3a,b,c: Zweidimensionale Echokardiographie des apikalen Vierkammerblickes in drei unterschiedlichen Einstellungen. Die Übersicht (a) demonstriert die Größenverhältnisse im Thorax: die Herzachse ist 45°±15° nach links gekippt, 2/3 des Herzens liegen in der linken und 1/3 in der rechten Thoraxhälfte. Die Herzfläche nimmt 1/3 der Thoraxfläche ein. In der Zoom-Ansicht (b) können die anatomischen Details optimal beurteilt werden (das Herz sollte 30-50% des Bildausschnittes einnehmen). In der kaudalen Einstellung (c) kommt der Koronarsinus zur Darstellung (aus Berg et al., 2007).

[Seite 10]

In der Farbkodierung lässt sich in der Diastole ein symmetrischer getrennter Einfluss in beide Ventrikel darstellen, die sich gleichmäßig füllen und durch das Ventrikelseptum getrennt sind (Abb. 4a). Auf der Vorhofebene kommt bei seitlicher Einstellung der Rechts-Links Shunt


über das Foramen ovale zur Darstellung. Bei optimaler Winkeleinstellung und Verwendung entsprechend niedriger Pulsrepetitionsfrequenzen lassen sich die vier von dorsal in den linken Vorhof einmündenden Lungenvenen darstellen (Abb. 4b). In der Systole sollte kein Rückfluss über die AV-Klappen in die Vorhöfe zur Darstellung kommen (Abb. 4c). Eine milde frühsystolische Trikuspidalinsuffizienz kommt allerdings bei bis zu 7 % der Feten im zweiten Trimenon vor. Dieser Befund ist meist transient und überwiegend als physiologisch zu werten (Gembruch und Smrcek, 1997). Eine Mitralregurgitation ist dagegen sehr selten physiologisch.

Anmerkungen

Die Abbildung und der Text lassen sich auch in der für die Abbildung angegebenen Quelle Berg et al. (2007) finden. Die Übereinstimmung ist aber mit der dokumentierten Quelle größer: daher auch keine Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[5.] Cpk/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:55:11 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 12 ff.; 11: 1 ff.
Cpk 013a diss.png

Abb. 7a,b,c: Farbdoppler-Echokardiographie des apikalen Vier-Kammer-Blickes. In der Diastole (a) lässt sich der getrennte Einfluss (rot kodiert) in beide Ventrikel darstellen. Bei niedrigen Pulsrepetitionsfrequenzen (b) kommen zusätzlich die in den linken Vorhof einmündenden Lungenvenen (rot kodiert) zur Darstellung. In der Systole (c) lässt sich kein Fluss über die Atrioventrikular-Klappen darstellen (aus Berg et al., 2007).

Zirka 40-50% aller Herzfehler können unter optimalen Bedingungen (20.-22. Schwangerschaftswoche, trainierter Untersucher und gutes Equipment) im Vierkammerblick diagnostiziert werden (Berg et al., 2007).

Auffälligkeiten im Vierkammerblick können den Herzrhythmus, die Herzgröße, die Lage des Herzens, die Herzachse, die Herzsepten, die Atrioventrikularklappen, die Ventrikelmorphologie und die Gefäße hinter dem Herzen betreffen.

Zu den Anomalien, die nicht im Vierkammerblick entdeckt werden, gehören die Transpositionen und Malpositionen der großen Gefäße, Stenosen und Atresien der Semilunarklappen, hochsitzende Ventrikelseptumdefekte und Aortenbogenanomalien. Diese Herzanomalien können nur in den Ausflusstraktschnittebenen diagnostiziert werden, das heißt im Fünfkammer- beziehungsweise im Dreigefäßblick.

Mit zunehmender Expertise der Untersucher und Benutzung von hochauflösenden Ultraschallgeräten ist die fetale Echokardiographie an ausgewählten Zentren zum festen Bestandteil der frühen Fehlbildungsdiagnostik geworden. Dabei hat sich der Untersuchungszeitraum zwischen 12+0 und 13+6 SSW als optimaler Zeitpunkt erwiesen. Die Untersuchung kann transabdominal oder transvaginal erfolgen (Smrcek et al., 2006b). Die transvaginale Untersuchungstechnik bietet zwar den Vorteil der besseren B-Bild Auflösung (Abb. 8a), hat aber den Nachteil der schlechteren Bewegungsfreiheit bei der Einstellung der verschiedenen Schnittebenen.

Cpk 013a source.png

Abb. 4a,b,c: Farbdoppler-Echokardiographie des apikalen Vierkammerblickes. In der Diastole (a) lässt sich der getrennte Einfluss (rot kodiert) in beide Ventrikel darstellen. Bei niedrigen Pulsrepetitionsfrequenzen (b) kommen zusätzlich die in den linken Vorhof einmündenden Lungenvenen (rot kodiert) zur Darstellung. In der Systole (c) lässt sich kein Fluss über die Atrioventrikular-Klappen darstellen (aus Berg et al., 2007).

Zirka 40-50% aller Herzfehler können unter optimalen Bedingungen (20.-22. Schwangerschaftswoche, trainierter Untersucher und gutes Equipment) im Vierkammerblick diagnostiziert werden (Berg et al., 2007).

[Seite 11]

Auffälligkeiten im Vierkammerblick können den Herzrhythmus, die Herzgröße, die Lage des Herzens, die Herzachse, die Herzsepten, die Atrioventrikularklappen, die Ventrikelmorphologie und die Gefäße hinter dem Herzen betreffen.

Zu den Anomalien, die nicht im Vierkammerblick entdeckt werden, gehören die Transpositionen und Malpositionen der großen Gefäße, Stenosen und Atresien der Semilunarklappen, hochsitzende Ventrikelseptumdefekte und Aortenbogenanomalien. Diese Herzanomalien können nur in den Ausflusstraktschnittebenen diagnostiziert werden, das heißt im Fünfkammer- beziehungsweise im Dreigefäßblick.

Mit zunehmender Expertise der Untersucher und Benutzung von hochauflösenden Ultraschallgeräten ist die fetale Echokardiographie an ausgewählten Zentren zum festen Bestandteil der frühen Fehlbildungsdiagnostik geworden. Dabei hat sich der Untersuchungszeitraum zwischen 12+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen als optimaler Zeitpunkt erwiesen. Die Untersuchung kann transabdominal oder transvaginal erfolgen (Smrcek et al., 2006). Die transvaginale Untersuchungstechnik bietet zwar den Vorteil der besseren B-Bild Auflösung (Abb. 5a), hat aber den Nachteil der schlechteren Bewegungsfreiheit bei der Einstellung der verschiedenen Schnittebenen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Die Abbildung und Teile des Textes lassen sich auch in Berg et al. (2007) finden. Die Übernahme aus der dokumentierten Quelle ist aber wesentlich umfangreicher: daher keine Einordnung als Bauernopfer.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[6.] Cpk/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:56:42 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 16 ff.; 12: 1 ff.
[Die Zuhilfenahme der farbkodierten Dopplersonographie (Abb. 8b)] unterstützt die Visualisierung und Beurteilung der einzelnen kardialen Strukturen im ersten Trimenon und verkürzt somit die Untersuchungszeit (Smrcek et al., 2006b). Die beiden häufigsten Indikationen zur frühen fetalen Echokardiographie betreffen Schwangerschaften mit familiärem Risiko und Feten mit einer erweiterten Nackentransparenz. Bei der erstgenannten Risikogruppe (Wiederholungsrisiko ca. 2-3%) geht es in erster Linie um die Beruhigung und Rückversicherung, dass eine weitestgehend normale kardiale Anatomie vorliegt. In der zweiten Risikogruppe steigt die Prävalenz von Herzfehlern mit zunehmender Nackentransparenz exponentiell an (Atzei et al., 2005). Sie lag bei euploiden Feten mit einer NT bis 3,4 mm (> 95. Perzentile) bei 1,8%, mit einer NT von 3,5-4,4 mm bei 3,5% und mit einer NT von 4,5-5,4 mm bei 6,4%. Damit ist die Prävalenz von Herzfehlern im Kollektiv der Feten mit einer NT > 3,5 mm höher als in Familien mit einer anamnestischen Belastung. Eine Trikuspidalinsuffizienz im ersten Trimenon (Abb. 8c) erhöht bei Feten mit erweiterter Nackentransparenz zusätzlich das Aneuploidierisiko und das Risiko für das vorliegen kardialer Vitien (Huggon et al., 2002).

Cpk 014a diss.png

Abb. 8a,b,c: Transvaginale Sonographie des Vier-Kammer-Blickes in der 11+0. SSW. Im B-Bild (a) kommen die beide Ventrikel, beide Vorhöfe, das intakte Ventrikelseptum und die deszendierende Aorta zur Darstellung (RV, rechter Ventrikel; RA, rechter Vorhof; LV, linker Ventrikel; LA, linker Vorhof). Die Farbdoppler-Sonographie (b) demonstriert in der Diastole den getrennten Einfluss (rot kodiert) in beide Ventrikel. Der Spektraldoppler der Trikuspidalklappe (c) zeigt im negativen Dopplerspektrum das physiologische Füllungsmuster des rechten Ventrikels mit e-Welle („early Diastole“ = passive Füllungsphase) und a-Welle (atriale Kontraktion = aktive Füllungsphase). Im positiven Dopplerspektrum ist der „Jet“ einer Trikuspidalregurgitation mit einer Maximalgeschwindigkeit von > 120 cm/s dargestellt (e, e-Welle; a, a-Welle; TI, Trikuspidalregurgitation) (aus Berg et al., 2007).

Die Zuhilfenahme der farbkodierten Dopplersonographie (Abb. 5b) unterstützt die Visualisierung und Beurteilung der einzelnen kardialen Strukturen im ersten Trimenon und verkürzt somit die Untersuchungszeit (Smrcek et al., 2006). Die beiden häufigsten Indikationen zur frühen fetalen Echokardiographie betreffen Schwangerschaften mit familiärem Risiko und Feten mit einer erweiterten Nackentransparenz. Bei der erstgenannten Risikogruppe (Wiederholungsrisiko ca. 2-3%) geht es in erster Linie um die Beruhigung und Rückversicherung, dass eine weitestgehend normale kardiale Anatomie vorliegt. In der zweiten Risikogruppe steigt die Prävalenz von Herzfehlern mit zunehmender Nackentransparenz exponentiell an (Atzei et al., 2005). Sie lag bei euploiden Feten mit einer NT bis 3,4 mm (> 95. Perzentile) bei 1,8%, mit einer Nackentransparenz von 3,5-4,4 mm bei 3,5% und mit einer Nackentransparenz von 4,5-5,4 mm bei 6,4%. Damit ist die Prävalenz von Herzfehlern im Kollektiv der Feten mit einer Nackentransparenz > 3,5 mm höher als in Familien mit einer anamnestischen Belastung. Eine Trikuspidalinsuffizienz im ersten Trimenon (Abb. 5c) erhöht bei Feten mit erweiterter Nackentransparenz zusätzlich das Aneuploidierisiko und das Risiko für das vorliegen kardialer Vitien (Huggon et al., 2002).

[Seite 12]

Cpk 014a source.png

Abb. 5a,b,c: Transvaginale Sonographie des Vierkammerblickes in der 11+0. Schwangerschaftswoche. Im B-Bild (a) kommen beide Ventrikel, beide Vorhöfe, das intakte Ventrikelseptum und die deszendierende Aorta zur Darstellung (RV, rechter Ventrikel; RA, rechter Vorhof; LV, linker Ventrikel; LA, linker Vorhof). Die Farbdoppler-Sonographie (b) demonstriert in der Diastole den getrennten Einfluss (rot kodiert) in beide Ventrikel. Der Spektraldoppler der Trikuspidalklappe (c) zeigt im negativen Dopplerspektrum das physiologische Füllungsmuster des rechten Ventrikels mit e-Welle („early Diastole“ = passive Füllungsphase) und a-Welle (atriale Kontraktion = aktive Füllungsphase). Im positiven Dopplerspektrum ist der „Jet“ einer Trikuspidalregurgitation mit einer Maximalgeschwindigkeit von > 120 cm/s dargestellt (e, e-Welle; a, a-Welle; TI, Trikuspidalregurgitation) (aus Berg et al., 2007).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt. Der Text lässt sich auch in der Quelle Berg et al. (2007) finden, die für die Abbildung (aber nicht den Text) angegeben ist. Es ist unklar, ob Berg et al. (2007) oder Georgiadis (2008) letztendlich die herangezogene Quelle für diese Übernahme war, auch eine Einordnung als "Bauernopfer" ist daher denkbar.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[7.] Cpk/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 22:18:02 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 12 ff.; 16: 1 ff.
2.3 Heterotaxiesyndrome

Hinter dem bilateral symmetrischen Äußeren aller Primaten verbirgt sich eine ausgeprägte Asymmetrie im Körperinneren. Herz, Gefäßsystem, Lunge, Hirn sowie die unpaarigen Bauchorgane weisen eine charakteristische Asymmetrie zwischen rechter und linker Körperhälfte auf, die bei allen Primaten zur selben Organanordnung entlang der Links-Rechts-Achse führt (Fujinaga, 1997).

Dieser Normalzustand wird als Situs solitus bezeichnet. Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches. Mit der Windung des gesamten Embryos entlang der Längsachse gegen den Uhrzeigersinn beginnt dann auch die asymmetrische Verteilung der übrigen Organe (Kathiriya und Srivastava, 2000).

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Genen identifiziert, die als Gen-Kaskade für die spezifische Organasymmetrie verantwortlich sind (Capdevila et al., 2000). Eine Störung dieser Kaskade führt zu einer veränderten Verteilung der Organe entlang der Links-Rechts-Achse, welche als Heterotaxie bezeichnet wird. Die Morphogenese des Herzens ist durch die komplexe Abfolge von rechts- bzw. linksgerichteten Verwindungen des Herzschlauches in besonderem Maße anfällig für Störungen entlang der Körperlängsachse. Daher sind Heterotaxie-Syndrome insbesondere mit Herzfehlern vergesellschaftet (Kathiriya und Srivastava, 2000).

Heterotaxie-Syndrome haben eine geschätzte Inzidenz von 1 auf 10.000 Geburten (Lin et al., 2000b). Ihr Anteil in Kollektiven mit angeborenen Herzfehlern beträgt 2,2 – 4,2%, wobei hier die Mortalität innerhalb des ersten Lebensjahres 50% beträgt (Talner, 1998).

Im klinischen Alltag bezeichnet der Begriff Heterotaxie einen Organsitus, der weder dem Situs solitus noch dem Situs inversus completus zugeordnet werden kann (Lin et al., 2000b). Der Begriff Situs ambiguus wird hierbei synonym gebraucht. Phänotypisch existieren zwei Hauptvarianten der Heterotaxie-Syndrome: Links-Isomerismus und Rechts-Isomerismus. Der Begriff Isomerismus bezeichnet hierbei die symmetrische Anlage normalerweise asymmetrischer Organe oder Organsysteme.

Das assoziierte Fehlbildungsspektrum der Heterotaxie-Syndrome umfasst eine Vielzahl von kardiovaskulären und viszeralen Anomalien, die mit unterschiedlicher Häufigkeit bei Rechts-Isomerismus und Links-Isomerismus auftreten (Abb.10).

2.4. Heterotaxie-Syndrome

Hinter dem bilateral symmetrischen Äußeren aller Primaten verbirgt sich eine ausgeprägte Asymmetrie im Körperinneren. Herz, Gefäßsystem, Lunge, Hirn sowie die unpaarigen Bauchorgane weisen eine charakteristische Asymmetrie zwischen rechter und linker Körperhälfte auf, die bei allen Primaten zur selben Organanordnung entlang der Links-Rechts-Achse führt (Fujinaga, 1997).

Dieser Normalzustand wird als Situs solitus bezeichnet. Obwohl der Organaufbau des Embryos initial symmetrisch ist, beginnt bereits am 23. Lebenstag die Ausprägung der charakteristischen Körperasymmetrie mit der Rechtsdrehung des Herzschlauches. Mit der Windung des gesamten Embryos entlang der Längsachse gegen den Uhrzeigersinn beginnt dann auch die asymmetrische Verteilung der übrigen Organe (Kathiriya und Srivastava, 2000).

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Genen identifiziert, die als Gen-Kaskade für die spezifische Organasymmetrie verantwortlich sind (Capdevila et al., 2000). Eine Störung dieser Kaskade führt zu einer veränderten Verteilung der Organe entlang der Links- Rechts-Achse, welche als Heterotaxie bezeichnet wird. Die Morphogenese des Herzens ist durch die komplexe Abfolge von rechts- bzw. linksgerichteten Verwindungen des Herzschlauches in besonderem Maße anfällig für Störungen entlang der Körperlängsachse. Daher sind Heterotaxie-Syndrome insbesondere mit Herzfehlern vergesellschaftet (Kathiriya und Srivastava, 2000).

[Seite 16]

Heterotaxie-Syndrome haben eine geschätzte Inzidenz von 1 auf 10.000 Geburten (Lin et al., 2000). Ihr Anteil in Kollektiven mit angeborenen Herzfehlern beträgt 2,2 – 4,2%, wobei hier die Mortalität innerhalb des ersten Lebensjahres 50% beträgt (Talner, 1998).

Im klinischen Alltag bezeichnet der Begriff Heterotaxie einen Organsitus, der weder dem Situs solitus noch dem Situs inversus completus zugeordnet werden kann (Lin et al., 2000). Der Begriff Situs ambiguus wird hierbei synonym gebraucht. Phänotypisch existieren zwei Hauptvarianten der Heterotaxie-Syndrome: Links-Isomerismus und Rechts-Isomerismus. Der Begriff Isomerismus bezeichnet hierbei die symmetrische Anlage normalerweise asymmetrischer Organe oder Organsysteme.

Das assoziierte Fehlbildungsspektrum der Heterotaxie-Syndrome umfasst eine Vielzahl von kardiovaskulären und viszeralen Anomalien, die mit unterschiedlicher Häufigkeit bei Rechts-Isomerismus und Links-Isomerismus auftreten (Abbildung 6).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[8.] Cpk/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 22:19:43 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: Abbildung; 17: 1 ff.
Cpk 017a diss.png

Abb. 10: Typische Befunde bei den beiden klinischen Varianten der Heterotaxie-Syndrome (LA, linker Vorhof; LHB, linker Hauptbronchus; LL, linke Lunge; RA, rechter Vorhof; RHB, rechter Hauptbronchus; RL, rechte Lunge) (Berg et al., 2006b).

Bei Individuen mit Links-Isomerismus finden sich oft paarig angelegte linksseitige Organe, während rechtsseitige Organe fehlen können. Typische Befunde sind insbesondere bilateral fingerförmige (links-konfigurierte) Herzohren, Herzfehler (vorwiegend atrioventrikuläre Septumdefekte und Obstruktionen des rechtsventrikulären Ausflusstraktes), Fehlanlagen des Sinusknotens und des Reizleitungssystems mit konsekutivem Herzblock, bilateral zweigelappte (also links-konfigurierte) Lungen, eine bilateral links-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus unterkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Polysplenie und eine Fehlanlage des hepatischen Anteils der Vena cava inferior mit Rückfluss des Blutes zum Herzen über eine verbreiterte Vena azygos zur oberen Hohlvene.

Im Gegensatz dazu finden sich bei Rechts-Isomerismen oft paarig angelegte rechtsseitige Organe, während linksseitige fehlen können. Typische Befunde sind hier bilateral pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend [Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule.]

Cpk 017a source.png

Abbildung 6: Typische Befunde bei den beiden klinischen Varianten der Heterotaxie-Syndrome (LA, linker Vorhof; LHB, linker Hauptbronchus; LL, linke Lunge; RA, rechter Vorhof; RHB, rechter Hauptbronchus; RL, rechte Lunge)

Bei Individuen mit Links-Isomerismus finden sich oft paarig angelegte linksseitige Organe, während rechtsseitige Organe fehlen können. Typische Befunde sind insbesondere bilateral fingerförmige (links-konfigurierte) Herzohren, Herzfehler (vorwiegend atrioventrikuläre Septumdefekte und Obstruktionen des rechtsventrikulären Ausflusstraktes), Fehlanlagen des Sinusknotens und des Reizleitungssystems mit konsekutivem Herzblock, bilateral zweigelappte (also links-konfigurierte) Lungen, eine bilateral links-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus unterkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Polysplenie und eine Fehlanlage des hepatischen Anteils der Vena cava inferior mit Rückfluss des Blutes zum Herzen über eine verbreiterte Vena azygos zur oberen Hohlvene.

Im Gegensatz dazu finden sich bei Rechts-Isomerismen oft paarig angelegte rechtsseitige Organe, während linksseitige fehlen können. Typische Befunde sind hier bilateral pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Die Abbildung kann man -- anders formatiert und angeordnet -- auch in der angegebenen Quelle finden.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[9.] Cpk/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 22:23:57 WiseWoman
Cpk, Fragment, Georgiadis 2008, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Georgiadis 2008
Seite(n): 17, Zeilen: 11 ff.
[Typische Befunde sind hier bilateral pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend] Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule.

Malrotationen des Magen-Darm-Traktes und der Leber sind mit beiden klinischen Varianten assoziiert. (Lin et al., 2000b; Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975; Winer-Muram und Tonkin, 1989).

Auch der rechte Aortenbogen ist signifikant mit Heterotaxiesyndromen assoziiert. In einer fetalen Autopsie- Studie fanden Ho et al. (1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Linksisomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechtsisomerismus (2 davon mit Dextrokardie). Ähnliche Zahlen wurden für die postnatale Periode veröffentlicht (Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975).

Bei Feten mit Links-Isomerismus ist die Mortalität in der Pränatalperiode am höchsten. Dies ist durch die häufige Assoziation mit einem kompletten Herzblock und dessen ungünstiger intrauteriner Prognose bedingt. In der Postnatalperiode hängt die Lebensqualität stark von den assoziierten Herzfehlern und deren Korrigierbarkeit ab. Im Gegensatz dazu ist die Mortalität bei Feten mit Rechts-Isomerismen in der Postnatalperiode am höchsten. Dies ist hauptsächlich auf die Schwere und die ungünstigen Kombinationen der assoziierten Herzfehler zurückzuführen.

Typische Befunde sind hier bilateral pyramidenförmige (rechts-konfigurierte) Herzohren, komplexe Herzfehler (vorwiegend Kombinationen von atrioventrikulärem Septumdefekt, Pulmonalatresie, ventrikulo-arterieller Diskordanz und Lungenvenenfehlmündung), bilateral dreigelappte (also rechts-konfigurierte) Lungen, eine bilateral rechts-konfigurierte Bronchialanatomie (der Hauptbronchus überkreuzt die Lungenarterie auf beiden Seiten), eine Asplenie und eine Juxtaposition von Aorta und Vena cava inferior auf der selben Seite der Wirbelsäule.

Malrotationen des Magen-Darm-Traktes und der Leber sind mit beiden klinischen Varianten assoziiert (Lin et al., 2000; Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975; Winer-Muram und Tonkin, 1989).

Auch der rechte Aortenbogen ist signifikant mit Heterotaxie-Syndromen assoziiert. In einer fetalen Autopsie- Studie fanden Ho et al. (Ho et al., 1991) rechte Aortenbögen bei 5 von 20 Herzen mit Links-Isomerismus (nur eines davon mit Dextrokardie) und bei 5 von 10 Herzen mit Rechts-Isomerismus (2 davon mit Dextrokardie). Ähnliche Zahlen wurden für die postnatale Periode veröffentlicht (Peoples et al., 1983; Rose et al., 1975).

Bei Feten mit Links-Isomerismus ist die Mortalität in der Pränatalperiode am höchsten. Dies ist durch die häufige Assoziation mit einem kompletten Herzblock und dessen ungünstiger intrauteriner Prognose bedingt. In der Postnatalperiode hängt die Lebensqualität stark von den assoziierten Herzfehlern und deren Korrigierbarkeit ab. Im Gegensatz dazu ist die Mortalität bei Feten mit Rechts-Isomerismen in der Postnatalperiode am höchsten. Dies ist hauptsächlich auf die Schwere und die ungünstigen Kombinationen der assoziierten Herzfehler zurückzuführen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki