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Quelle:Cpk/Sadler 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Thomas W. Sadler
Titel    Medizinische Embryologie
Verlag    Georg Thieme Verlag
Ausgabe    10., korr. Aufl.
Jahr    2003
ISBN    3-13-446610-4
URL    GG: http://books.google.es/books?id=6ioTJJKAQXcC

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Cpk/Fragment 006 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 21:23:07 WiseWoman
BauernOpfer, Cpk, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Sadler 2003, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 14-30
Quelle: Sadler 2003
Seite(n): 202, Zeilen: 17 ff.
2.1.2 Unterteilung des Atrioventrikularkanals

Der Atrioventrikularkanal ist der eng gebliebene Teil des Herzschlauches zwischen dem Vorhof- und dem Kammerabschnitt. Bei der Ausbildung der Herzschleife wird er mit der Einflussbahn nach kranial und dorsal verlagert und liegt dann in einer etwas nach vorn geneigten Frontalebene hinter und über dem Ventrikelabschnitt.

Am Ende der 4. Woche entwickeln sich ein oberes und ein unteres Endokardkissen im Atrioventrikularkanal. Zunächst öffnet sich der Atrioventrikularkanal nur in den primitiven linken Ventrikel und ist vom Bulbus cordis durch die Bulboventrikularfalte getrennt. Während der Unterteilung des Atrioventikularkanals [sic] muss sich die Spitze der Bulboventrikularfalte zurückbilden, damit der Blutstrom aus den Vorhöfen auch direkt in den primitiven rechten Ventrikel (den proximalen Abschnitt des Bulbus cordis) gelangen kann. Gegen Ende der 5. Woche reicht der hintere Ausläufer der Falte gerade bis zur Mitte der Ansatzfläche des oberen Endokardkissens und ragt sehr viel weniger vor als im vorhergehenden Stadium. Da der Atrioventrikularkanal sich gleichzeitig nach rechts ausweitet, besitzt der aus dem Vorhofbereich eintretende Blutstrom einen direkten Zugang zum primitiven linken und rechten Ventrikel.

Zusätzlich zu den oberen und unteren Endokardkissen treten am rechten und linken Rand des Kanals laterale Atrioventrikularkissen auf (Abb. 1).

Unterteilung des Atrioventrikularkanals

Der Atrioventrikularkanal ist der eng gebliebene Teil des Herzschlauches zwischen dem Vorhof- und dem Kammerabschnitt. Bei der Ausbildung der Herzschleife wird er mit der Einflußbahn nach kranial und dorsal verlagert und liegt dann in einer etwas nach vorn geneigten Frontalebene hinter und über dem Ventrikelabschnitt (Abb. 12.7).

Am Ende der 4. Woche entwickeln sich ein oberes und ein unteres Endokardkissen im Atrioventrikularkanal. Zunächst öffnet sich der Atrioventrikularkanal nur in den primitiven linken Ventrikel und ist vom Bulbus cordis durch die Bulboventrikularfalte getrennt (Abb. 12.7). Während der Unterteilung des Atrioventrikularkanals muß sich die Spitze der Bulboventrikularfalte zurückbilden, damit der Blutstrom aus den Vorhöfen auch direkt in den primitiven rechten Ventrikel (den proximalen Abschnitt des Bulbus cordis) gelangen kann. Gegen Ende der 5. Woche reicht der hintere Ausläufer der Falte gerade bis zur Mitte der Ansatzfläche des oberen Endokardkissens und ragt sehr viel weniger vor als im vorhergehenden Stadium (Abb. 12.14). Da der Atrioventrikularkanal sich gleichzeitig nach rechts ausweitet, besitzt der aus dem Vorhofbereich eintretende Blutstrom einen direkten Zugang zum primitiven linken und rechten Ventrikel.

Zusätzlich zu den oberen und unteren Endokardkissen treten am rechten und linken Rand des Kanals laterale Atrioventrikularkissen auf (Abb. 12.13 und 12.14).

Anmerkungen

Auf der nächsten Seite, am Ende des Unterkapitels gibt es einen Verweis auf die Quelle. Dieser macht aber den Umfang und den wörtlichen Charakter der Übernahme nicht deutlich.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Cpk/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 22:22:05 WiseWoman
BauernOpfer, Cpk, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Sadler 2003, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Sadler 2003
Seite(n): 202, 203, Zeilen: 202: letzte Zeilen; 203: 1 ff.
[Oberes und unteres Kissen wölben sich] inzwischen weiter in das Lumen vor, verschmelzen miteinander und führen gegen Ende der 5. Woche zu einer vollständigen Unterteilung des Kanals in ein rechtes und ein linkes Ostium (Sadler und Langman, 2003)

Cpk 007a diss.png

Abb. 1: Embryonale Entwicklung der Endokardkissen im Atrioventrikularkanal (aus Sadler und Langman, 2003).

2.1.3 Bildung der Atrioventrikularklappen

Nachdem durch die Verschmelzung der Endokardkissen der Atrioventrikularkanal in ein rechtes und linkes Ostium unterteilt worden ist, kommt es zu lokalisierten Mesenchymproliferationen um jedes Ostium herum (Abb. 2a). Anschließend werden diese Mesenchympolster auf der Ventrikelseite ausgehöhlt, so dass die neu gebildeten Klappen nur noch durch Muskelstränge mit der Ventrikelwand verbunden sind (Abb. 2b).

Schließlich degeneriert das Muskelgewebe in den Strängen auf der Ventrikelseite der Klappen und wird durch dichtes Bindegewebe ersetzt. Die Klappen bestehen dann aus von Endokard überzogenem Bindegewebe und sind durch die Chordae tendineae über die aus verdickten Tabekeln [sic] bestehenden Papillarmuskeln in der Ventrikelwand befestigt (Abb. 2c). Auf diese Weise bilden sich im linken Ostium atrioventiculare [sic] zwei Klappensegel (Bikuspidal- oder Mitralklappe) und auf der rechten Seiten [sic] drei Klappensegel (Trikuspitalklappe [sic] ) aus (Sadler, 2003).

Oberes und unteres Kissen wölben sich inzwischen weiter in das Lumen vor, verschmelzen miteinander und führen gegen Ende der 5. Woche zu einer vollständigen Unterteilung des Kanals in ein rechtes und ein linkes Ostium.

[Seite 203]

Cpk 007a source.png

[...]

Abb. 12.13 A In der Reihenfolge von links nach rechts mit 23, 26, 31 und 35 Tagen. [...]

Atrioventrikularklappen: Nachdem durch die Verschmelzung der Endokardkissen der Atrioventrikularkanal in ein rechtes und linkes Ostium unterteilt worden ist, kommt es zu lokalisierten Mesenchymproliferationen um jedes Ostium herum (Abb. 12.15 A). Anschließend werden diese Mesenchympolster auf der Ventrikelseite ausgehöhlt, so daß die neugebildeten Klappen nur noch durch Muskelstränge mit der Ventrikelwand verbunden sind (Abb. 12.15 B). Schließlich degeneriert das Muskelgewebe in den Strängen auf der Ventrikelseite der Klappen und wird durch dichtes Bindegewebe ersetzt. Die Klappen bestehen dann aus von Endokard überzogenem Bindegewebe und sind durch die Chordae tendineae über die aus verdickten Trabekeln bestehenden Papillarmuskeln in der Ventrikelwand befestigt (Abb. 12.15 C). Auf diese Weise bilden sich im linken Ostium atrioventriculare zwei Klappensegel (Bikuspidal- oder Mitralklappe) und auf der rechten Seite drei Klappensegel (Trikuspidalklappe) aus.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar dreimal genannt, aber es wird trotzdem nicht deutlich, dass die gesamte Seite weitgehend wörtlich aus der Quelle stammt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Cpk/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-30 22:25:43 WiseWoman
BauernOpfer, Cpk, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Sadler 2003, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Sadler 2003
Seite(n): 205, Zeilen: 17 ff.
Cpk 008a diss.png

Abb. 2: Embryonale Entwicklung der atrioventrikulären Klappenstruktur (aus Sadler und Langman, 2003).

2.1.4 Pathogenese des atrioventrikulären Septumdefektes

Die Endokardkissen im Atrioventrikularkanal unterteilen den Kanal nicht nur in ein rechtes und ein linkes Ostium, sondern nehmen auch an der Bildung des membranösen Anteils des Septum interventrikulare und am Verschluss des Ostium primum teil. Im Ultraschall stellt sich die Region als Kreuzstruktur dar, bei der das Septum im Vorhof und im Ventrikel den Längsbalken und die Endokardkissen im Atrioventrikularkanal den Querbalken bilden.

Die regelrechte Darstellung der Kreuzstuktur [sic] im Ultraschallbild des Herzens ist ein wichtiges diagnostisches Zeichen. Wenn die Endokardkissen nicht regelrecht miteinander verschmelzen, führt dies zu einem persistierenden Atrioventrikularkanal, der mit einem Defekt in den Herzsepten kombiniert ist.

Entwicklung der Atrioventrikularklappen

Cpk 008a source.png

[...]

Die Endokardkissen im Atrioventrikularkanal unterteilen den Kanal nicht nur in ein rechtes und in ein linkes Ostium, sondern nehmen auch an der Bildung des membranösen Anteils des Septum interventrikulare und am Verschluß des Ostium primum teil. Im Ultraschall stellt sich die Region als Kreuzstruktur dar, bei der das Septum im Vorhof und im Ventrikel den Längsbalken und die Endokardkissen im Atrioventrikularkanal den Querbalken bilden. Die regelrechte Darstellung der Kreuzstruktur im Ultraschallbild des Herzens ist ein wichtiges diagnostisches Zeichen (Abb. 12.23 C, S. 214). Wenn die Endokardkissen nicht regelrecht miteinander verschmelzen, führt dies zu einem persistierenden Atrioventrikularkanal, der mit einem Defekt in den Herzsepten kombiniert ist (Abb. 12.17 A).

Anmerkungen

Die Quelle ist für die Abbildung genannt. Für den Text gibt es einen Verweis am Ende des Unterkapitels auf der nächsten Seite. Dieser Verweis macht aber nicht deutlich, dass die gesamte Seite weitgehend wörtlich aus der Quelle stammt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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