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Quelle:Cr/Coolidge 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     David Orgon Coolidge
Titel    Die Frage der Ehe
Zeitschrift    Bulletin DIJG
Herausgeber    Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft
Datum    Frühjahr 2002
Seiten    3-19
URL    http://www.dijg.de/ehe-familie/frage-ehe-gleichgeschlechtlich/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Cr/Fragment 111 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-06 22:42:09 Hindemith
Coolidge 2002, Cr, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 08-29
Quelle: Coolidge 2002
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Im Jahr 1990 beantragten auf Hawaii drei homosexuell lebende Paare einen amtlichen Trauschein. Nach Verweigerung derselben erhoben sie Klage bei Gericht mit der Begründung, es sei verfassungswidrig, sie vom Eherecht auszuschließen, denn die Ehe sei ein Bürgerrecht. Im Jahr 1993 kam die Klage vor den Obersten Gerichtshof von Hawaii. Dieser erklärte, das bestehende Eherechr sei „Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, aber gerechtfertigt aufgrund zwingenden Staatsinteresses." Das Urteil löste eine breite öffentiche Diskussion aus. Als politische Antwort auf diese Ereignisse und um weiteren Gerichtsurteilen zuvorzukommen, verabschiedete der Kongreß 1996 unter Bill Clinton ein „Gesetz zum Schutz der Ehe“ (Defense of Marriage Act), genannt „DOMA“. Die DOMA-Gesetze definierten die Ehe ausdrücklich und exklusiv als Verbindung zwischen Mann und Frau und schließen gleichzeitig andere Definitionen aus. 1998 kam es auf Hawaii und in Alaska zu einer Volksabstimmung. Auf Hawaii stimmten 69 %, in Alaska 68 % für die Einführung der DOMA-Gesetze als Ergänzung zur Landesverfassung. Im Jahr 2000 stimmten 61 % der Bürger Kaliforniens ebenfalls dafür. Kein einziger Bundesstaat in den Vereinigten Staaten erlaubt die gleichgeschlechtliche Ehe. Der Bundesstaat Vermont verabschiedete im April 2000 ein Gesetz, daß [sic!] die eingetragene Partnerschaft als Parallelinstitut zur Ehe für homosexuell lebende Paare („civil unions“) erlaubt. In Kalifornien mußte aufgrund von Protesten im Januar 2002 ein solcher Gesetzentwurf zur Einführung von „civil unions“ zurückgenommen werden. 378

378 Vgl. Ethics and Public Policy Center, http://www.eppc.org/publications/ xq/ASP/pubsID.207/qx/pubs_viewdetails.htm.

In Hawaii hatten 1990 drei homosexuell lebende Paare einen amtlichen Trauschein beantragt und - als ihnen dieser verweigert wurde - Klage bei Gericht eingereicht. Aus ihrer Sicht war es verfassungswidrig, sie vom Eherecht auszuschließen: Ehe sei ein Bürgerrecht, und es sei eine Sache der Fairness, ihnen dieses Recht zu geben. Die Klage kam dann 1993 vor den obersten Gerichtshof von Hawaii. Dieser erklärte, das bestehende Eherecht sei „Diskriminierung aufgrund des Geschlechts“, aber gerechtfertigt aufgrund „zwingenden Staatsinteresses“. [...] Das löste in den USA eine gesellschaftspolitische Kettenreaktion aus. [...] Als politische Antwort auf diese Ereignisse und um weiteren Gerichtsurteilen zuvorzukommen, verabschiedete der Kongreß 1996 unter Bill Clinton ein „Gesetz zum Schutz der Ehe“ (Defense of Marriage Act, genannt DOMA). Inzwischen haben 35 der 48 US-Bundesstaaten DOMA-Gesetze verabschiedet. DOMA-Gesetze definieren Ehe ausdrücklich und exklusiv als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau und schließen gleichzeitig andere Definitionen aus. 1998 kam es in Hawaii und Alaska zu einer Volksabstimmung. In Hawaii stimmten 69% der Bürger, in Alaska 68% für die Einführung des DOMA-Gesetzes als Ergänzung zur Landesverfassung. Im Jahr 2000 stimmten 61% der Kalifornier dafür. Kein einziger US-Bundesstaat erlaubt die „gleichgeschlechtliche Ehe“. Allerdings hat der Staat Vermont im April 2000 (nach Abschluß des folgenden Aufsatzes) ein Gesetz verabschiedet, das „eingetragene Partnerschaften“ („civil unions“) als Parallelinstitut zur Ehe für homosexuell lebende Paare erlaubt. In Kalifornien mußte aufgrund von Bürgerprotesten im Januar 2002 ein solcher Gesetzesentwurf zur Einführung von „civil unions“ zurückgenommen werden. (crv)
Anmerkungen

Der in der Fn. angegebene Link ist nicht mehr aktuell. Der Autor ist nicht genannt. Die Nähe zum Wortlaut des Originals geht nicht aus der Fn. hervor. Auffälligerweise werden keine Belegstellen für das Urteil sowie die Gesetzgebungsverfahren oder die Gesetze genannt. Es handelt sich erkennbar um eine Textvorlage, die nicht an juristische Leser gerichtet ist.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

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