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Quelle:Db/Riemer 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Andrea K. Riemer
Titel    Die Türkei: Ein großer 'Regional Player' mit geopolitischer Relevanz: Mythos oder Realität?
Sammlung    Südost-Europa. Zeitschrift für Gegenwartsforschung
Herausgeber    Südost-Institut
Ort    München
Verlag    R. Oldenbourg
Jahr    1997
Jahrgang    46
Nummer    11
Seiten    562-599
ISSN    0722-480 X

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    15


Fragmente der Quelle:
[1.] Db/Fragment 185 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-06 20:47:08 Stratumlucidum
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 28-39
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 595, 596, Zeilen: 595:21-24, 26-38; 596:1-2
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wollte die Türkei im Kaukasus und Zentralasien ihren Einfluss stärker geltend machen. Israel zeigte auch großes Interesse, da die jüdische Minderheit in diesem Gebiet nach wie vor über einen maßgeblichen Einfluss verfügt. Beiden Staaten war gemeinsam, potentiell vorhandene iranische Einmischungsversuche in der Region soweit wie möglich zurückzudämmen. Damit befand man sich im Einklang mit den Interessen der Vereinigten Staaten. Die Gründung großer israelische Unternehmungen im Bereich der Landwirtschaft wurde von türkischer Seite unterstützt. Israel machte sich für die Realisierung der Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei stark. Eine „Schlüsselallianz“ zwischen den beiden Staaten war beinahe eine „natürliche Folge“ der Entwicklung. Die strategische Bedeutung beider Staaten für den Nahen Osten erfuhr durch das Militärabkommen von 1996 eine signifikante Aufwertung. [Seite 595]

Die zu Beginn der neunziger Jahre eingeleitete Annäherung zwischen der Türkei und Israel gipfelte im Frühjahr 1996 in der Unterzeichnung von vier Abkommen über wirtschaftliche und militärische Kooperationen durch Staatspräsident Demirel.62 [...]

Bereits ab Beginn der neunziger Jahre - nach dem Zerfall der Sowjetunion - kam es zu einer Intensivierung der Kontakte zwischen beiden Staaten. Die Türkei wollte im Kaukasus und Zentralasien ihren Einfluss stärker geltend machen. Israel zeigte an den Gebiete grosses [sic] Interesse, da die jüdische Minderheit nach wie vor über einen massgeblichen [sic] Einfluss verfügt. Beiden Staaten war das Interesse gemeinsam, potentiell vorhandene iranische Einmischungsversuche in der Grossregion [sic] so weit wie möglich zurückzudämmen. Damit befand man sich im Einklang mit den Interessen der Vereinigten Staaten. Die Gründung grosser [sic] israelischer Unternehmungen im Bereich der Landwirtschaft wurden von türkischer Seite unterstützt. Israel machte sich für die Realisierung der Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei stark. Eine ‘Schlüsselallianz’ zwischen beiden Staaten war beinahe eine ‘natürliche Folge’ der Entwicklung. Die strategische


[62 Vgl.: Neue Zürcher Zeitung, 15.3.1996.]

[Seite 596]

Bedeutung beider Staaten für den Nahen Osten erfuhren [sic] durch das Abkommen eine signifikante Aufwertung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Db/Fragment 188 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:26:03 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 188, Zeilen: 1-5
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, Zeilen: 3-7
Die wesentlichen Ziele der Wirtschafskooperation [sic] waren:

- Verbesserung der Markteintrittschancen der Türkei in den amerikanischen Markt.

- Verbesserung der Markteintrittschancen von Israel in den EU-Markt.

- Gegenseitiger Know-how-Transfer, besonders im Bewässerungsbereich.

Die wesentlichen Ziele der Wirtschaftskooperation sind:

• Verbesserung der Markteintrittschancen der Türkei in den amerikanischen Markt.

• Verbesserung der Markteintrittschancen Israels in den EU-Markt.

• Gegenseitiger Know-how-Transfer, bes. im Bewässerungsbereich.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[3.] Db/Fragment 188 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:31:20 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 188, Zeilen: 16-25
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, Zeilen: 8-17
Zusammengefasst waren die wesentlichen Ziele der Militärkooperation:

- Technologietransfer, besonders Modernisierung der türkischen Phantom F-4-Flugzeuge [sic]

- Ausbildungskooperation, besonders im Luftfahrtwesen

- Benutzung des türkischen Luftraums und türkischer Stützpunkte für Übungszwecke der israelischen Luftwaffe (damit kann die israelische Luftwaffe relativ problemlos Regionen an der Grenze [sic] Syrien, dem Iran und dem Irak überwachen)

- Reduktion der Abhängigkeit der türkischen Armee von Waffenlieferung [sic] aus den Vereinigten Staaten und aus Europa.

Die wesentlichen Ziele der Militärkooperation sind:

• Technologietransfer, bes. Modernisierung der türkischen Phantom F-4-Flugzeuge [sic].63

• Ausbildungskooperations [sic], bes. im Luftfahrtwesen.

• Benützung des türkischen Luftraums und türkischer Stützpunkte für Übungszwecke der israelischen Luftwaffe (damit kann die israelische Luftwaffe relativ problemlos Regionen an der Grenze zu Syrien, dem Iran und dem Irak überwachen).

• Reduktion der Abhängigkeit der türkischen Armee von Waffenlieferungen aus den Vereinigten Staaten und aus Europa.64


[63 Wenngleich unbestätigt, gilt es als sicher, dass Israel und die Türkei nach Abschluss der Modernisierung der F-4-Flotte Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen des Typs Popeye II gemeinsam produzieren werden. Ferner soll die türkische Armee in Israel bereits erprobte Grenzsicherungssysteme kaufen und die Tankkapazitäten der F-16-Kampfflugzeuge deutlich ausweiten. Vgl. dazu Neue Zürcher Zeitung, 7.8.1996; 11.6.1997.

64 Beide Vertragspartner knüpften in den letzten Jahren ihre Lieferbereitschaft an die Einhaltung von Menschenrechten, bes. in der ‘Kurdenfrage’ und an eine nachhaltige Lösung der offenen Fragen mit Griechenland. Die Türkei kann mit diesem Abkommen dem ‘versteckten Waffenembargo’ durch Europa und die Vereinigten Staaten entgehen.]

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[4.] Db/Fragment 188 38 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:35:54 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 188, Zeilen: 38-39
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, Zeilen: 18-23
Ein weiteres militärisches Rahmenabkommen über Rüstungskooperation wurde Ende August 1996 zwischen den beiden Staaten abgeschlossen. Während der [Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert; trotzdem kam dieses Abkommen zustande.] Ende August 1996 wurde ein weiteres militärisches Rahmenabkommen über Rüstungskooperationen zwischen den beiden Staaten abschlossen.65 Während der Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert. Verhindern konnte der Refah-Führer die Realisierung derselben aber nicht. Der Druck der türkischen Armee war viel zu stark.66

[65 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 29.8.1996; Die Presse, 29.8.1996.

66 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 9.4.1997.]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[5.] Db/Fragment 189 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:39:06 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 1-2
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, Zeilen: 20-23
[Während der] Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert; trotzdem kam dieses Abkommen zustande. Während der Regierungsperiode unter Necmettin Erbakan wurde die Unterzeichnung der Abkommen zwar kurzfristig blockiert bzw. verzögert. Verhindern konnte der Refah-Führer die Realisierung derselben aber nicht. Der Druck der türkischen Armee war viel zu stark.66

[66 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 9.4.1997.]

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Keine Quellenangabe.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[6.] Db/Fragment 189 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-28 17:37:11 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 26-43, 105-108
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 596, 597, Zeilen: 596:24-28, 113-116; 597: 1-13, 101-104
Anfang Mai 1997 wurde eine sogenannte „gemeinsame Verteidigungsdoktrin“ abgeschlossen [sic] die eine enge Zusammenarbeit der Nachrichtendienste der beiden Staaten vorsieht. Im Mai 1997 gab die Armeeführung ihre neue Verteidigungsdoktrin bekannt, die die Bekämpfung islamisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei als oberstes Ziel enthielten. [sic] Israel und die Türkei fühlten sich in gleicher Weise vom islamischen Fundamentalismus, aber auch von reaktionären und separatistischen Kräften bedroht, meinte der israelische Ministerpräsident Netanyahu. 1057 „Gemeinsame Feinde“ - namentlich der Iran1058 und Syrien1059 - wurden zur Kooperationstriebfeder. Die Reaktion auf die Kooperation aus der arabischen Welt war mehrheitlich ablehnend und besorgt.

Syrien bezeichnete die Kooperation als den schwerwiegendsten Fehler seit der Proklamation Israels. Mit den Überflugmöglichkeiten kann die israelische Luftwaffe nicht nur im Süden und Westen - über israelisches und libanesisches Gebiet - [sic] sondern auch entlang der Nordgrenze verstärkt ihre Präsenz zeigen.

Der Iran - von beiden Kooperationspartnern als künftiger Feind gesehen - muss damit rechnen, dass Israel verstärkt an seiner Grenze patrouillieren wird. Die Möglichkeit der Nutzung des türkischen Luftraums für diese Aktivitäten beinhaltet auch Aufklärungsflüge und Abhöraktionen.


1057 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 11.6.1997

1058 Er gilt als „Hauptverteiler“ für fundamentalistische Ideen

1059 Syrien soll massiv die PKK in der Ausübung ihrer Terroraktivitäten unterstützen und PKK-Mitgliedern immer wieder Unterschlupf gewähren.

[Seite 596]

Anfang Mai 1997 wurde eine sogenannte ‘gemeinsame Verteidigungsdoktrin’ abgeschlossen, [sic] die eine enge Zusammenarbeit der Nachrichtendienste der beiden Staaten vorsieht.67 Israel und die Türkei fühlten sich in gleicher Weise vom islamischen Fundamentalismus, aber auch von reaktionären und separatistischen Kräften bedrohte, [sic] meinte der israelische


67 Im Mai 1997 gab die türkische Armeeführung ihre neue Verteidigungsdoktrin bekannt, die die Bekämpfung islamistisch-fundamentalistischer Kräfte in der Türkei als oberstes Ziel nennt und als eine von mehreren Reaktionen auf die damalige innenpolitische Situation zu werten ist.

[Seite 597]

Ministerpräsident Netanyahu.68 ‘Gemeinsame Feinde’ - namentlich der Iran69 und Syrien70 - wurden zur ‘Kooperationstriebfeder’.

Die Reaktionen auf die weitreichende Kooperation aus der arabischen Welt waren mehrheitlich ablehnend und besorgt.

Syrien bezeichnete die Allianz als den schwerwiegendsten Fehler seit der Proklamation Israels. Mit den Überflugsmöglichkeiten kann die israelische Luftwaffe nicht nur im Süden und Westen - über israelisches und libanesisches Gebiet - [sic] sondern auch entlang der Nordgrenze verstärkt ihre Präsenz zeigen.

Der Iran - von beiden Kooperationspartner [sic] als künftiger Feind gesehen - muss damit rechnen, dass Israel verstärkt an seiner Westgrenze patroullieren wird. Die Möglichkeit der Nutzung des türkischen Luftraums für diese Aktivitäten inkludiert auch Aufklärungsflüge und Abhöraktionen.


68 Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 11.6.1997.

69 Er gilt als ‘Hauptverteiler’ für fundamentalistische Ideen.

70 Syrien soll massiv die PKK in der Ausübung ihrer Terroraktivitäten unterstützen und PKK-Mitgliedern immer wieder Unterschlupf gewähren.

Anmerkungen

Die Verf. übernimmt eine Darstellung Riemers mitsamt Fußnoten, ohne ihre tatsächliche Quelle zu erwähnen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[7.] Db/Fragment 190 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-28 17:40:23 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 1-4
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 597, Zeilen: 14-18
Ägypten - eine strategische Größe mit ausgleichendem Charakter in der Nahostfriedenspolitik - zeigte sich mehrfach besorgt über die Eckpunkte der amerikanischen Nahostpolitik wie etwa das Nuklearmonopol Israels und der [sic] Forcierung regionaler Militärabkommen (wie jenes zwischen der Türkei und Israel). 1060

1060 Vgl. Sönmezoglu Faruk: Türk Dis Politikasinin Analizi, S. 170

Ägypten - eine strategische Grösse [sic] mit ausgleichendem Charakter in der Nahostfriedenspolitik - zeigte sich mehrfach besorgt über die Eckpunkte der amerikanischen Nahostpolitik wie etwa dem [sic] Nuklearmonopol Israels und der [sic] Forcierung regionaler Militärabkommen (wie jenes zwischen der Türkei und Israel).
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Die Verf. nennt nicht ihre tatsächliche Quelle, aus der sie – bis auf zwei Korrekturen – wortwörtlich übernimmt, sondern verweist auf eine türkischsprachige.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[8.] Db/Fragment 191 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-29 19:48:24 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 13-14
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 598, Zeilen: 32-34
Die strategische Allianz zwischen beiden Staaten wird das regionale Gleichgewicht nachhaltig beeinflussen. Die strategische Allianz zwischen beiden Staaten wird das regionale Gleichgewicht nachhaltig beeinflussen.
Anmerkungen

keine Quellenangabe trotz wortwörtlicher Übernahme

Mit diesem prognostischen Satz endet das Unterkapitel 4.6.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[9.] Db/Fragment 196 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-16 00:44:07 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 10-11
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 581, Zeilen: 13-19
Auch Russland unterstützte das „Türkische Modell“. Es sollte ein Gegengewicht zu dem besonders vom Iran lancierten „islamischen Staatsmodell“ sein. Die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion wollten von den türkischen Regierungen eine umfassende Hilfe. Das türkische Staatsmodell wurde von den zentralasiatischen Staaten anfänglich als eine Art von Hoffnungsträger für Länder, deren gesellschaftliches, politisches und ökonomisches System praktisch zerstört war, gesehen. Es sollte ein Gegengewicht zu dem besonders vom Iran lancierten ‘islamischen Staatsmodell’ sein.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der zweite Satz wird wortwörtlich übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[10.] Db/Fragment 251 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-28 18:44:33 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 251, Zeilen: 6-35
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 574, 575, 576, Zeilen: 574:33; 575:1-25; 576:1-8
Es wurden weitere Gründe seitens der EU für die Ablehnung genannt:

- Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Dazu hat die Gemeinschaft weder eine positive noch eine negative Stellungsnahme [sic] abgegeben.

- Weitere Verschärfung der Finanzbelastung der Gemeinschaft (besonders des Strukturfonds) [sic]

- Ungelöste Probleme mit Griechenland belasten das Klima in der Gemeinschaft und ziehen andere Staaten in den multidimensionalen Konflikt hinein.

- Die ökonomischen Grunddaten entsprechen nicht jenen der Gemeinschaftsmitglieder ( z. B. Pro-Kopf-Einkommen, geringe Industrialisierung, Wirtschaftsstruktur stark agrarisch geprägt, hohe Inflationsrate und hohes Budgetdefizit, hohe Auslandsverschuldung) [sic]

- Das Land weist ein relativ hohes Bevölkerungswachstum1460 auf [sic]

- Die Menschenrechtssituation kann mit europäischen Standards nicht mithalten.

- Die ungelöste Kurdenfrage würde das Verhältnis zur Gemeinschaft überproportional belasten.

- Die Türkei konnte die Verpflichtungen aus dem Assoziierungsabkommen nicht erfüllen.1461

Die Gemeinschaft wollte gleichzeitig mit der vorläufigen Ablehnung des Vollbeitritts in folgenden Bereichen eine Kooperation mit der Türkei. [sic]

1. Realisierung der Zollunion

2. Förderung der wissenschaftlichen und industriellen Kooperationen

3. Verbesserung der finanziellen Zusammenarbeit

Die Europäische Union war in ihrer Position zum Verhältnis zwischen der Union und der Türkei lange Zeit äußerst heterogen. Die Kommission hat eine tendenziell eher eine pro-türkische Haltung eingenommen. Hingegen war das Europäische Parlament stark in seiner Meinung zersplittert und sah die Türkei äußerst kritisch. Es gab innerhalb der Fraktionen deutliche Positionsdifferenzen, ob die Türkei überhaupt einen Beitragsantrag stellen sollte. Diese zersplitterte Politik, die lange gefahren wurde, verunsicherte die Türkei. 1462


[1460 Die Türkei ist eines jener Länder, die durch ein starkes Bevölkerungswachstum im ausgehenden Jahrtausend gekennzeichnet ist. Für das Jahr 2025 wird angenommen, dass die Türkei das bevölkerungsreichste Land Europas sein wird.

Nach Untersuchungen der OECD ist die Türkei ein Land mit einem hohen Anteil an junger Bevölkerung. Bis zum Jahr 2030 wird sich der Anteil der unter dreißig Jahre alter Bevölkerung nahezu vervierfachen. Der hohe Anteil an junger Bevölkerung führt zu komplexen sozialen und wirtschaftlichen Problemen. So beansprucht der junge Bevölkerungsanteil beispielweise das Bildungs- und Gesundheitswesen am stärksten und stellt Nachfrage am Wohnungs- und am Arbeitsmarkt.]

1461 Vgl. Andrea K. Riemer: Die Türkei: Ein großer “Regional Player” mit geopolitischer Relevanz: Mythos oder Realität [sic], in: Südosteuropa, 46 Jhg [sic], 11/1997, S. 574

1462 Vgl.ebenda, [sic] S. 574

[Seite 574]

Zur Basisproblematik eines Vollbeitritts der Türkei24


[24 Vgl. beispielhaft:

Cigdem [sic] Akkaya: "Vergleichende Analyse der sozio-ökonomischen Strukturen in den Ländern Griechenland, Spanien, Portugal und der Türkei, [sic] Ein Projektbericht", in: Zeitschrift für Türkeistudien, 2/1990.

Bilge Cankorel: "Turkey-EC Relations": in: Gumpel, Werner (Hrsg.): Europa und die Türkei in den neunziger Jahren, München 1991, S. 39 - 41.

Werner Gumpel: "Determinanten der Europabeziehungen der Türkei zu Beginn der neunziger Jahre", in: Gumpel, Werner (Hrsg.): Europa und die Türkei in den neunziger Jahren, München 1991, S. 9 - 13.]

[Seite 575]

- der Freizügigkeit der Arbeitnehmer - hat die Gemeinschaft weder eine positive noch eine negative Stellungnahme abgegeben.

Für die vorläufige Ablehnung waren folgende Gründe ausschlaggebend:25

• Weitere Verschärfung der Finanzbelastung der Gemeinschaft (bes. des Strukturfonds).

• Ungelöste Probleme mit Griechenland belasten das Klima in der Gemeinschaft und ziehen andere Staaten in der [sic] multidimensionalen Konflikt hinein.

• Die ökonomischen Grunddaten entsprechen nicht jenen der Gemeinschaftsmitglieder (z. B.. [sic] Pro-Kopf-Einkommen, geringe Industrialisierung, Wirtschaftsstruktur stark argrarisch geprägt [sic] hohe Inflationsrate und hohes Budgetdefizit, hohe Auslandsverschuldung, etv. [sic]).

• Das Land weist ein relativ hohes Bevölkerungswachstum auf.

• Die Menschenrechtssituation kann mit europäischen Standards nicht mithalten.

• Die ungelöste Kurdenfrage würde das Verhältnis zur Gemeinschaft überproportional belasten.

• Die Türkei konnte die Verpflichtungen aus dem Assoziierungsabkommen nicht erfüllen.

Gleichzeitig mit der vorläufigen Ablehnung des Vollbeitritts wollte die Gemeinschaft in folgenden Bereichen eine Kooperation mit der Türkei forcieren:

1. Realisierung der Zollunion,

2. Förderung der wissenschaftlichen und industriellen Kooperationen

3. Verbesserung der finanziellen Zusammenarbeit, [sic]


[Hans Dieter Kuschel: "Binnenmarkt 1992 und die Aussenbeziehungen [sic] der EG", in: Gumpel, Werner (Hrsg.): Europa und die Türkei in den neunziger Jahren, München 1991, S. 31 - 38.

Faruk Şen: "Die möglichen Auswirkungen eines potentiellen EG- Beitritts [sic] der Türkei auf die Finanzen der Gemeinschaft, insbesondere auf Regional- und Strukturfonds", in: Südosteuropamitteilungen, Heft 2/1990, S. 125 - 134.

Turkey and the European Union, Strategic Comments des IISS, Vol. 3. [sic], No. 1, January 1997.

25 Vgl. Hans Dieter Kuschel: "Binnenmarkt 1992 und Aussenbeziehungen [sic] der EG", in: Gumpel, Werner (Hrsg.): Europa und die Türkei in den neunziger Jahren, München 1991, S. 34 - 36.]

[Seite 576]

Die Europäische Union war in ihrer Position zum Verhältnis zwischen der Union und der Türkei lange Zeit äusserst [sic] heterogen. Die Kommission hat eine tendenziell eher eine [sic] pro-türkische Haltung eingenommen. Das Europäische Parlament war hingegen stark in seiner Meinung zersplittert und sieht die Türkei äussert [sic] kritisch. Es gibt innerhalb der Fraktionen deutliche Positionsdifferenzen, ob die Türkei überhaupt einen Beitrittsantrag stellen sollte. Die ‘Split Policy’, die lange Zeit gefahren wurde, verunsicherte die Türkei.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme werden durch die beiden "Vgl."-Fußnoten nicht kenntlich gemacht – auch nicht, wenn man von der ungenauen Seitenangabe absieht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[11.] Db/Fragment 257 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-29 13:13:55 Schumann
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 257, Zeilen: 29-36, 37-38
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 576, Zeilen: 15-22, 23-24
Das Zollunionsabkommen wurde als politischer Prestigeerfolg der türkischen Regierung (Ciller) gewertet und zeigte den klaren Willen einer Integration in die westliche Wertegemeinschaft.

Die türkische Intervention im Nordirak im März 1995, die stockende und mehrfach verschobene Verfassungsreform, die Regierungskrise der Türkei im Herbst 1995 und die vorgezogenen Parlamentswahlen in [sic] Dezember 1995 waren innenpolitische Ereignisse[, die zu einer Verunsicherung in Europa und im Europa-Parlament beitrugen]. Sie ließen eine Ratifizierung des Abkommens durch das EU-Parlament bis zuletzt als unsicher erscheinen.

Das Zollunionsabkommen wurde als politischer Prestigeerfolg der türkischen Regierung gewertet und zeigte den klaren Willen einer Integration in die westliche Wertegemeinschaft.

Die türkische Intervention im Nordirak im März 1995, die stockende und auch mehrfach verschobene Verfassungsreform, die Regierungskrise im Herbst 1995 und die vorgezogenen Parlamentswahlen im Dezember 1995 waren innenpolitische Ereignisse [mit einem starken aussenpolitischen [sic] Spillover-Effekten [sic]]. Sie liessen [sic] eine Ratifizierung des Abkommens durch das EU-Parlament bis zuletzt als unsicher erscheinen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Der Quelle für den hier ausgeklammerten Relativsatz ist offenbar der Satz: "Die Regierungskrise im Herbst 1995 trug zu einer weiteren Verunsicherung in Europa und im Europa-Parlament bei.", welcher sich auf S. 59 in Riemer 1998 findet.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[12.] Db/Fragment 258 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-28 20:57:07 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 258, Zeilen: 8-22
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 576, 577, Zeilen: 576: 37-42; 577: 1-8, 9-10
Letzen [sic] Endes gaben [sic] eine Zustimmung mit folgenden Auflagen:

1. Verbesserung der Menschenrechte durch Angleichung an westeuropäische Standards

2. Verbesserung der demokratiepolitischen Standards durch eingehende Verfassungsreformen

3. Lösung der Kurdenfrage im Sinne einer unmilitärischen, gewaltfreien Lösung durch Anerkennung der kurdischen Stämme als Minderheit im westlichen Verständnis

4. Lösung der Zypernfrage als Basis für eine Verbesserung der Beziehungen zum EU-Mitglied Griechenland und zum Abbau eines wesentlichen Krisenpotentials der beiden Staaten

Die EU erhoffte [sic] mit diesem Beschluss eine Stärkung der demokratischen Elemente in der Türkei. Die Zustimmung zum Abkommen war ein großer Vertrauensvorschuss und der Ausdruck der Hoffnung auf Stabilisierung.1496


1496 Vgl. Reimer [sic] K. Andrea: Die Türkei: Ein großer „Regional Player“ mit geopolitischer Relevanz: Mythos oder Realität? In: Südost-Europa [sic] Zeitschrift für Gegenwartsforschung [sic] 46. Jahrgang 1997, 562-597 [sic], S. 576 f.

[Seite 576]

Letzten Endes gab es eine Zustimmung mit folgenden Auflagen (ohne Priorisierung):

1. Verbesserung der Menschenrechte durch Angleichung an westeuropäische Standards.

2. Verbesserung der demokratiepolitischen Standards durch eingehende Verfassungsreformen.

[Seite 577]

3. Lösung der Kurdenfrage im Sinne einer unmilitärischen, gewaltfreien Lösung durch Anerkennung der kurdischen Stämme als Minderheit im westlichen Verständnis.

4. Lösung der Zypernfrage als Basis für eine Verbesserung der Beziehungen zum EU-Mitglied Griechenland und zum Abbau eines wesentlichen Krisenpotentials zwischen den beiden Staaten.

Mit diesem Beschluss erhoffte [sic] die EU eine Stärkung der demokratischen Elemente in der Türkei. [...] Die Zustimmung zum Abkommen war ein grosser [sic] Vertrauensvorschuss und der Ausdruck der Hoffnung auf Stabilisierung.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme werden durch die "Vgl."-Fußnote nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[13.] Db/Fragment 258 37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-29 19:37:47 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 258, Zeilen: 37-40
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 577, Zeilen: 17-19, 20-22, 29-31
Erbakan nutzte das Abkommen als Spielball im Wahlkampf und sah in ihm den Ausverkauf der Türkei und einen Zwang zur Westorientierung. Als die Wohlfahrtspartei Mitte 1996 Regierungspartei wurde, milderte die Parteiführung ihren Standpunkt in der Zollunion deutlich ab. Die Bevölkerung in der Türkei war zutiefst [verunsichert und verwirrt.] Die Refah (Wohlfahrtspartei unter Necmettin Erbakan) nutzte das Abkommen als Spielball im Wahlkampf und sah in ihm einen Ausverkauf der Türkei und einen Zwang zur Westorientierung. [...] Als die Refah Mitte 1996 Regierungspartner wurde, milderte die Parteiführung ihren Standpunkt in der Zollunionsfrage deutlich ab. [...]

Die Bevölkerung in der Türkei [teilte weder die Kassandrarufe der Refah noch das Jubelgehabe der Regierung. Sie] war zutiefst verunsichert und verwirrt.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Trotz Nennung der Quelle (am Ende des auf das Fragment folgenden Satzes) bleiben Art und Umfang der Übernahme ungekennzeichnet.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[14.] Db/Fragment 259 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-29 19:39:40 Schumann
BauernOpfer, Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 259, Zeilen: 1-2
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 577, Zeilen: 29-31, 32-34
[Die Bevölkerung in der Türkei war zutiefst] verunsichert und verwirrt. Die damalige Regierung verabsäumte eine eingehende Information über die Folgen der Zollunion. 1498

1498 Vgl. Reimer [sic] K. Andrea: Die Türkei: Ein großer „Regional Player“ mit geopolitischer Relevanz: Mythos oder Realität? In: Südost-Europa [sic] Zeitschrift für Gegenwartsforschung [sic] 46. Jahrgang 1997, 562-597 [sic], S. 577.

Die Bevölkerung in der Türkei [teilte weder die Kassandrarufe der Refah noch das Jubelgehabe der Regierung. Sie] war zutiefst verunsichert und verwirrt. [...] Die damalige Regierung verabsäumte aber eine eingehende Information über die Folgen der Union.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Art und Umfang der Übernahme werden durch die "Vgl."-Fußnote nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[15.] Db/Fragment 266 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-06 19:35:41 Stratumlucidum
Db, Fragment, Gesichtet, Riemer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 266, Zeilen: 12-14, 16-23
Quelle: Riemer 1997
Seite(n): 583, 584, Zeilen: 583:41-42; 584:1-3, 5-9, 26-29
Trotz der Tatsache, dass sich das Gros der Mitgliederstaaten mitten in einer Transformation befindet und die innerpolitische [sic] Stabilität daher auch nicht mit jener der westlichen zu vergleichen ist, sind die Fortschritte beachtlich.

[...] In der Schwarzmeer-Region sind fast alle Konflikttypen zu finden. Besonders konfliktreich ist das Territorium der ehemaligen Sowjetunion. Unklare Grenzziehungen, Unterdrückungen von ethnischen Minderheiten, interethnische Konflikte etc. lassen die Großregion Zentralasien zu einem kritischen, geopolitisch relevanten Gebiet werden. Diese enge wirtschaftliche Zusammenarbeit könnte einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen und somit zum Frieden in der Region beitragen können [sic].

[Seite 583]

In der Schwarzmeer-Region sind fast alle Konflikttypen zu finden.40 Besonders konfliktreich ist dabei das Territorium der ehemaligen


[40 Vgl. Zentrum für Türkeistudien (Hrsg.).: Schwarzmeerwirtschaftsregion - Eine Auswertung und Zusammenfassung von Daten und Fakten, 2. überarb. Auflage, Essen 1994, S. 42 - 43.]

[Seite 584]

Sowjetunion. Unklare Grenzziehungen, Unterdrückungen von ethnischen Minderheiten, interethnische Konflikte etc. lassen die Grossregion [sic] Zentralasien zu einem kritischen, geopolitisch relevanten Gebiet werden. [...] Andererseits ist es nicht auszuschliessen [sic], dass eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung freundschaflticher [sic] Beziehungen und somit zum Frieden in der Region beitragen kann [- wie dies ja auch im Gründungsdokument intendiert ist].

[...]

In Anbetracht der Tatsache, dass ein Gros der Mitglieder mitten in einer Transformation befinden [sic] und die innenpolitische Stabilität daher auch nicht mit jener der westlichen Staaten vergleichbar ist, sind die Fortschritte beachtlich.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der hier ausgelassene Satz stammt ebenfalls nicht von der Verf., sondern aus der Quelle Akkaya 1996.

Der letzte aus der Quelle zitierte Satz findet sich in grammatikalisch korrekter Form auch auf S. 174 der Quelle Riemer 1998.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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